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Fragen zum 9. November:
Wann wurde die Grenz zwischen Ost- und Westdeutschland geöffnet?
a)
b)
c)
1988
1985
1989
Antwort: Am 9. November 1989 wurde die Grenze zwischen West- und Ostdeutschland
geöffnet.
Erklärung: Am 9.11.1989 versprach sich der Pressesprecher der DDR-Regierung Günter
Schabowski. Auf Nachfrage eines Journalisten erklärte er, der Ministerrat habe beschlossen,
„heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über
Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen“. Ab „sofort“. Am späten Abend drücken immer
mehr Menschen auf einen Grenzübergang in Berlin. Ein Oberstleutnant der DDRGrenzpolizei beschließt, den Übergang aufzumachen und die Kontrollen einzustellen.
Was für ein Gesetz verkündete der Ost-Berliner SED-Bezirkschef und Pressesprecher
Günter Schabowski am 9. November 1989?
a)
b
c)
Gesetz zum kostenfreien Tanken
Stabilitätsgesetz
Gesetz zu privaten Reisen ins Ausland
Antwort: Gesetz zu privaten Reisen ins Ausland.
Erklärung: Die dramatischen Ereignisse des Jahres 1989 mit der Massenflucht von DDRBürgern über Ungarn und den Leipziger Montagsdemonstrationen führten nach wochenlangen
Diskussionen um ein neues DDR-Reisegesetz dazu, dass der Ost-Berliner SED-Bezirkschef
und Pressesprecher Günter Schabowski am 9. November 1989 gegen 19 Uhr in einer etwas
unklaren Formulierung überraschend die Öffnung der Grenze für "Privatreisen nach dem
Ausland" bekanntgab.
Wie lange hatte die Berliner Mauer bestand?
a) 30 Jahre
b) 28 Jahre
c) 15 Jahre
Antwort: 28 Jahre
Erklärung: Der Bau der Berliner Mauer begann 1961. Bis zu ihrem „Fall“ 1989 vergingen
also ca. 28 Jahre.
Welche außenpolitischen Folgen hatte der 9. November 1989?
a)
b)
c)
Die Länder in Ost- und Mittelosteuropa haben damals ihre Freiheit wiedererlangt.
Ausbruch eines weiteren Weltkrieges
Hungersnot
Antwort: Die Länder in Ost- und Mittelosteuropa haben damals ihre Freiheit wiedererlangt,
Erklärung:
Die Bevölkerungen der Länder in Ost- und Mittelosteuropa haben damals ihre Freiheit
erlangt, nachdem sie jahrelang unter Regierungen gelebt hatten, die von der Sowjetunion
abhängig waren. Polen, Ungarn, die DDR, die Tschechoslowakei, Bulgarien und Rumänien
konnten nun ihre Zukunft selbst bestimmen. Die Unabhängigkeit der ehemaligen
Ostblockländer war ein Katalysator für die Entwicklung der europäischen Beziehungen und
Auslöser für die Auflösung der Sowjetunion und Jugoslawiens in den folgenden Jahren.
Fragen zur Wirtschaft in der DDR
Welche Wirtschaftsform herrschte in der DDR?
a)
b)
c)
Soziale Marktwirtschaft
Planwirtschaft
Freie Marktwirtschaft
Antwort: Planwirtschaft
Erklärung: Planwirtschaft bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der die ökonomischen
Prozesse einer Volkswirtschaft, insbesondere die Produktion und die Verteilung von Gütern
und Dienstleistungen planmäßig und zentral gesteuert werden.
In welchen Bereichen verzeichnete die Wirtschaft der DDR relative Erfolge?
a)
b)
c)
Autobauindustrie
Kommunikationsindustrie
Förderung von Braunkohle
Antwort: Förderung von Braunkohle
Vor Allem war das Gebiet der DDR für die große Förderung (50% der Weltförderung) an
Braunkohle bekannt.
Unter welchen Begriff ist die Planwirtschaft ebenfalls bekannt?
a)
b)
c)
Misswirtschaft
Zentralverwaltungswirtschaft
Marktwirtschaft
Antwort: Zentralverwaltungswirtschaft
Erklärung: Die Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen wurde zentral
gesteuert.
Was bedeutet RGW?
a)
b)
c)
Rat gegenseitiger Wirtschafthilfe
Abkürzung für einen bekannten DDR Fußballverein
Reagan, Gorbatschow, Weizsäcker
Antwort: Rat gegenseitiger Wirtschaftshilfe
Erklärung: Der 1949 gegründete Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe, war der
wirtschaftliche Zusammenschluss der sozialistischen Staaten unter Führung der Sowjetunion
(UdSSR).
Warum scheiterte die Wirtschaft der DDR?
d)
e)
f)
Demonstrationen
Einführung einer Diktatur
Unflexibilität der Wirtschaft
Antwort: Unflexibilität der Wirtschaft
Erklärung: Die DDR-Wirtschaft war nicht in der Lage, im zeitlich angemessenen Rahmen
auf Weltmarktveränderungen zu reagieren, da das starre Planungssystem lähmend wirkte.
Fragen zur Teilung Deutschlands
Welches historische Ereignis ging der Teilung Deutschlands direkt voraus?
a)
Das Ende des Ersten Weltkrieges
b)
Das Ende des Zweiten Weltkrieges
c)
Der ‚Kalter Krieg‘
Antwort: Das Ende des Zweiten Weltkrieges
Erklärung: Am 5. Juni 1945 übernahmen die vier alliierten Mächte (USA, Sowjetunion,
Großbritannien, Frankreich) offiziell die Hoheitsrechte über Deutschland einschließlich „aller
Befugnisse der deutschen Regierung, des Oberkommandos der Wehrmacht und der
Regierungen, Verwaltungen oder Behörden der Länder, Städte und Gemeinden" (Berliner
Deklaration). Die staatliche Existenz des Deutschen Reiches war beendet.
In wie viele Besatzungszonen wurde Deutschland aufgeteilt?
a)
b)
c)
Drei
Vier
Sechs
Antwort: Vier
Erklärung: Deutschland wurde in vier Besatzungszonen, Berlin in vier Sektoren aufgeteilt.
Die östlichen Gebiete Deutschlands bis zur Oder-Neiße-Linie wurden abgetrennt und von der
Sowjetunion zunächst eigenmächtig verwaltet, schließlich mit Billigung der Westmächte,
sowjetischer bzw. polnischer Verwaltung übergeben.
Welches dieser Länder war keine Besatzungsmacht?
a)
b)
c)
Sowjetunion
China
USA
Antwort: China
Erklärung: Sowjetunion und USA waren Besatzungsmächte, dazu gehörten noch Frankreich
und Großbritannien
Wer leitete die Maßnahmen, die 1961 den Bau der Berliner Mauer vorbereitet haben?
a)
b)
c)
Erich Honecker
Erich Mielke
Walter Ulbricht
Antwort: Erich Honecker
Erklärung: In den frühen Morgenstunden des 13.8.1961, einem Sonntag, begann die DDR
unter der Leitung von Erich Honecker, Ost-Berlin und die DDR gegenüber West-Berlin mit
Stacheldraht und Spanischen Reitern abzuriegeln und die Mauer zu errichten.
Ab wann wurde die Berliner Mauer errichtet?
d)
e)
f)
1961
1955
1933
Antwort: 1961
Erklärung: In den frühen Morgenstunden des 13.8.1961, einem Sonntag, begann die DDR
unter der Leitung von Erich Honecker, Ost-Berlin und die DDR gegenüber West-Berlin mit
Stacheldraht und Spanischen Reitern abzuriegeln und die Mauer zu errichten.
Wie lange war Deutschland geteilt?
a)
b)
c)
41 Jahre
30 Jahre
35 Jahre
Antwort: 40Jahre
Erklärung: Die Teilung Deutschlands begann mit der Zweistaatlichkeit Deutschlands 1949 und
dauerte somit bis zur Wiedervereinigung im Oktober 1990 41 Jahre.
Wie hieß der Plan, den Bundeskanzler Helmut Kohl nach Fall der Mauer zur Frage der
Vereinigung Deutschlands und Europas in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 28.
November 1989 unterbreitete?
a)
b)
c)
Schlieffenplan
Marschallplan
Zehn-Punkte-Plan
Antwort: Zehn-Punkte-Plan
Erklärung: Bundeskanzler Helmut Kohl verkündet seinen sogenannten Zehn-Punkte-Plan
zur Überwindung der deutschen Teilung. Er schlägt darin einen schrittweißen Ausbau der
Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und der DDR hin zu einem Bundesstaat vor.
Was heißt Solidarnosc?
a)
b)
c)
Solidarität
Humanität
Autorität
Antwort: Solidarität
Erklärung: Der Name einer polnischen Gewerkschaft, die 1980 aus einer Streikbewegung
heraus entstand und an der politischen Wende 1989 entscheidend mitwirkte. Sie stellt die
erfolgreichste unabhängige freie Gewerkschaft im ehemaligen Osteuropa dar.
Welches politische Amt übernahm Egon Krenz am 18. Oktober 1989?
a)
b)
c)
Bundeskanzler
Wirtschaftsminister der DDR
Generalsekretär der SED
Antwort. Generalsekretär der SED
Erklärung: Am 18. Oktober 1989 wurde Krenz Generalsekretär der SED und Nachfolger von
Erich Honecker
Folgen der Wiedervereinigung
Welche Veränderungen brachte die Wiedervereinigung?
a)
b)
c)
Neues politisches System in der DDR
Ende der Monarchie
Keine Veränderungen
Antwort: neues politisches System in der DDR
Erklärung: Die Planwirtschaft wurde durch die Marktwirtschaft ersetzt.
Welcher Gedenktag wird in Deutschland als Folge der Wiedervereinigung gefeiert?
a)
b)
c)
9. November
3. Oktober
17. Juli
Antwort: 3. Oktober
Erklärung: Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist laut Einigungsvertrag seit 1990
Deutschlands Nationalfeiertag, da an diesem Datum die Deutsche Wiedervereinigung
vollzogen wurde. Der 3. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag der Bundesrepublik
Deutschland.
Wie heißt der Vertrag, welcher den Aufenthalt der Sowjetarmee in der ehemaligen DDR
bis Ende 1994 befristete?
a)
b)
c)
Eins-Plus-Vier-Vertrag
Zwei-Plus-Vier-Vertrag
Zwei-Plus-Drei-Vertrag
Antwort: Zwei-Plus-Vier-Vertrag
Erklärung Bei der letzten Parade der russischen 6. Garde-Schützenbrigade am 25. Juni in
Berlin-Köpenick verabschieden sich die russischen Truppen mit einem in deutscher Sprache
gesungenen Marschlied.
Welche Stadt wird zur neuen Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands?
a)
b)
c)
Berlin
München
Hamburg
Antwort: Berlin
Erklärung: Mit der Wiedervereinigung wird Berlin 1990 wieder zur Hauptstadt
Deutschlands. Um den künftigen Parlaments- und Regierungssitz entbrennt ein heftiger,
parteiübergreifender Streit zwischen Bonn- und Berlin-Befürwortern.
Welche Partei/en gewann/en die Erste gesamtdeutsche Parlamentswahl seit 1932?
a)
b)
c)
Koalition aus SPD und Grüne
Koalition aus CDU/CSU und FDP
SED
Antwort: Koalition aus CDU/CSU und FDP
Erklärung: Eine Regierungskoalition aus CDU/CSU und F.D.P. geht als Sieger aus der
Wahl hervor und Helmut Kohl wird der erste gesamtdeutsche Bundeskanzler.
Flüchtlinge und Fluchten aus der ehem. DDR
In welchem Jahr begannen die DDR-Bürger aus der DDR zu flüchten?
a) Im Jahre 1987
b) Im Jahre 1961
c) Es lässt sich kein bestimmter Zeitpunkt festlegen, aber Fluchten beherrschten die
Bevölkerung der ehem. DDR bereits bei Gründung der Republik
Antwort: Es lässt sich kein bestimmter Zeitpunkt festlegen, aber Fluchten beherrschten die
Bevölkerung der ehem. DDR bereits bei Gründung der Republik
Erklärung: Bereits im Jahre 1949 flüchteten über 100 000 Menschen über Berlin, die
innerdeutschen und ausländischen Grenzen aus dem Gebiet der ehem. DDR.
Dementsprechend lässt sich ein bestimmter Zeitpunkt für den Beginn der Fluchten nicht
festlegen.
Hatte der Bau der Mauer eine Auswirkung auf das Fluchtverhalten der DDRBevölkerung?
a) Ja, ab diesem Zeitpunkt flüchtete kein DDR- Bürger mehr aus der Republik
b) Nein, die Flüchtlingszahlen blieben konstant.
c) Ja, die Fluchten nahmen enorm zu und wurden von großer Angst begleitet.
Antwort: Ja, die Fluchten nahmen enorm zu und wurden von großer Angst begleitet.
Erklärung: Als 1961 die Mauer errichtet wurde, ergab sich für viele DDR- Bürger die
Entscheidung gen Westen zu flüchten aus der Angst heraus ihre Familien und Freunde im
Westen nicht mehr sehen zu können. Außerdem fühlten sie sich eingekreist und von ihrer
Regierung eingesperrt. Einige erkannten bereits zu diesem Zeitpunkt die schreckliche
Tatsache, dass sie durch den sog. „Eisernen Vorhang“ die Aussicht auf Ausreise in Richtung
Westen für die darauf folgenden Jahre erheblich erschwert werden würde und entschlossen
sich die wohlmöglich letzte Chance zu ergreifen.
Wer war Ida Sieckmann?
a) Sie war die Vorsitzende der SED, welche den Mauerbau befahl.
b) Sie war die erste Mauertote.
c) Sie war die eine Westdeutsche Schauspielerin.
Antwort: Sie war die erste Mauertote.
Erklärung: Ida Sieckmann ist leider als die erste Mauertote in Gedenken zu halten. Einige
Monate nach dem Bau der Mauer warf die damals 58- jährige ihre Habseligkeiten aus dem
Fenster ihrer im dritten Stock liegenden Wohnung und sprang, scheinbar aus Angst vor einer
schnellen Verhaftung, hinterher.
Sie erlag auf dem Weg ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, durch den Aufprall auf
den Asphalt und starb.
Ist die Zahl der Mauertoten klar zu definieren?
a) Ja, man weiß genau wie viele Menschen der Mauer und dem DDR- Regime zum
Opfer gefallen sind.
b) Nein, es lässt sich leider nicht genau festlegen, da die Zahlen der Opfer bereits
während des DDR- Regimes verfälscht wurden.
c) Nein, da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Aufzeichnungen über Opfer- und
Todeszahlen gab.
Antwort: Nein, es lässt sich leider nicht genau festlegen, da die Zahlen der Opfer bereits
während des DDR- Regimes verfälscht wurden.
Erklärung: Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden die genauen Opferzahlen sytematisch von
der DDR- Regierung verschleiert. Selbst eigens für die wissenschaftliche Erarbeitung der
DDR- Geschichte gegründete Organisationen korrigieren immer wieder ihre Ergebnisse
bezüglich der Gewaltopfer der Berliner Mauer. So lässt sich auch heute noch nicht genau
bestimmen wie viele Opfer die Mauer tatsächlich zu verantworten hat.
Welche Rolle spielte die Botschaft der BRD in Budapest für die Flüchtlinge der DDR, im
Jahre 1989?
a) Keine, schließlich versuchten die DDR- Flüchtlinge nicht nach Ungarn zu fliehen.
b) Eine besonders große Rolle, da sie sich erhofften über Ungarn in die BRD ausreisen
zu können.
c) Es gab keine Botschaft der BRD in Ungarn, somit konnte diese auch keine Rolle für
die Flüchtlinge der DDR spielen.
Antwort: Eine besonders große Rolle, da sie sich erhofften über Ungarn in die BRD
ausreisen zu können.
Erklärung: Die deutsche Botschaft in Budapest spielte in diesen Tage eine sehr zentrale
Rolle in der Geschichte und dem damaligen Geschehen in der DDR. Da Ungarn zu den
Ländern zählte, in welchen es den Bürgern der DDR gestattet war zu reisen, schien es für
viele Ausreisewillige eine Alternative zu der gefährlichen Mauerflucht zu sein, über Ungarn
und die deutsche Botschaft an eine Ausreisegenehmigung in den Westen zu kommen. Sie
kletterten zu Tausenden über die Zäune der dortigen deutschen Botschaft, um Tage lang auf
dem diplomatischen Gelände der BRD zu verharren, in der Hoffnung aus der DDR zu
entkommen. Tatsächlich wurde es jedem Einzelnen der damals dort kampierenden Menschen
gestattet mit Spezialzügen in den Westen zu reisen.
Verfasser: Dominik Jung, Theresa Niepelt, Yannick Vestweber, Magdalena Crustek
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