ANHANG 2 Liste der Verfasser und Mitwirkenden

Werbung
Die EUColComp Competency Framework
FINAL DRAFT 20. Oktober 2015 R Huxley
Inhalt
Einführung……………...Seite 1
Index der Kompetenzen……Seite 2
Der Rahmen……………...Seite 5
Anhang 1 Glossar………...Seite 62
Anhang 2 Liste der Verfasser und Mitwirkenden – wird später hinzugefügt
Einführung
Die nachstehenden Kompetenzen basieren auf dem vom NHM London für seine Sammlungsmitarbeiter erstellten Kompetenzen. Die Formulierung wurde geändert, um diese generischer
(d.h. in vielen Institutionen in ganz Europa anwendbarer) zu machen und die Übersetzung zu erleichtern.
Die Stufen A bis D basieren auf den Progressionseben, diese können jedoch potenziell beliebig zur Anpassung an örtliche Stellenbeschreibungen, Personalstrukturen, Regelungen und
Vereinbarungen angeordnet werden.
0
Eine Reihe von Begriffen, Phrasen und Akronymen wurden detaillierter in einem Glossar am Ende des Dokuments definiert. Die Begriffe in den Glossaren sind unterstrichen und
fettgedruckt. [ HINWEIS: Diese Aufgabe wurde begonnen, ist jedoch sehr zeitaufwändig und wird nach Abschluss der Übersetzung beendet ]
Alle Zellen sind unverwechselbar nummeriert, und dieses System wird während des gesamten Projekts verwendet, auch, wenn einige der Zellen gelöscht werden. Damit wird die
Nachverfolgbarkeit zum und Vereinbarkeit mit dem ursprünglichen Rahmen des NHM sichergestellt.
Die Seitennummerierung wird zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen.
WICHTIG - Kernkompetenzen Kernkompetenzen in diesem Dokument sind von The Natural History Museum, London und kann nicht die gleiche für andere Institutionen sein. Diese
NHML Kernkompetenzen werden von allen für die Bewirtschaftung, Erhaltung und Digitalisierung von Sammlungen (in der Regel bis Level A / B) zuständigen Mitarbeiter erforderlich
Bestätigung und EIGENTUM
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Materialien hiermit frei zur Verfügung haben, von dem Natural History Museum, London in
Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern in der EUColComp Projekt erstellt wurden, und wir möchten Sie bitten thatthis Bestätigung in jeder Wiederverwendung, Umwidmung
oder Weitergabe enthalten oder Diplomarbeit Materialien. Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die Verwendung-der darin enthaltenen
Informationen verantwortlich gemacht werden.
Die EUColComp Partner sind: Das Natural History Museum: London, Museum für Naturwissenschaften, Brüssel: Sammlungen Vertrauen, Vereinigtes Königreich; Natural History
Museum, Berlin; Narodni Museum, Praha; Museum National d'Histoire Naturelle, Paris; Naturalis in Leiden; Museo Nacional de Ciencias Naturales, Madrid; Museo di Storia Naturale
dell'Università degli Studi di Firenze; Rathgen-Forschung Labor Staatlichen Museen zu Berlin; Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und die Treuhänder der Natural History
Museum, London danken ihnen für ihren wertvollen Beitrag.
1
Index der Kompetenzen
1. Verwaltung, Konservierung und Pflege von Sammlungen
1-13
KOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ
5
1.3 Organisation von Sammlungen
5-6
i. Zugrundeliegende Basis für die Organisation. SV-KERNKOMPETENZ
5
ii. Physische Organisation und Raumplanung. SV-KERNKOMPETENZ
5-6
1.1 Wachstum und Entwicklung von Sammlungen
1-4
i. Entwicklungsstrategie für Sammlungen: Beurteilung. SV-KERNKOMPETENZ
1-2
ii. Entwicklungsstrategie für Sammlungen: Entwicklung. SV-KERNKOMPETENZ;
KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
2
iii. Wachstum der Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ
2-3
iv. Feldarbeit: Planung und Organisation.
3
v. Feldarbeit: Praktische Erfahrung.
3
vi. Auktionen, Messen und Fachmessen.
3-4
1.2 Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen.
KERNKOMPETENZ
6
1.4. Risikomanagement
6-9
i. Sammlungen: Risikomanagement. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
ii. Sammlungen: Überwachung der Umgebungsbedingungen: KONSERV-
6
KERNKOMPETENZ
7
iii. Integrierte Schädlingsbekämpfung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
7
iv. Sicherheit von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
7-8
v. Notfallplanung: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
vi. Notfallplanung: Praktische Verfahren. KONSERV-KERNKOMPETENZ
8
8-9
4-5
i. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen. SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
4
ii. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen: Sorgfaltspflicht, ABS usw. SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ
4
iii. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen: Dokumente. SV-KERN-
iii. Instandhaltung von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-
2
1.5 Pflege und Konservierung von Sammlungen
9-13
i. Zustandserhebungen von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
9
ii. Zustandsbericht über ein Exemplar. KONSERV-KERNKOMPETENZ
9
iii. Konservierung Feldarbeit.
9-10
iv. Konservierung Projektplanung. KONSERV-KERNKOMPETENZ
10
v. Besucher der Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ
16
vi. Besucher: Sicherheit von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ
17
vii. Anfragen – schriftlich. SV-KERNKOMPETENZ
17
viii. Anfragen – mündlich. SV-KERNKOMPETENZ
17-18
ix. Anfragenmanagement.
18
3. Digitale Kuratierung
19-26
v. Pflege und Konservierung von Sammlungen Praktische Anwendung. KONSERVKERNKOMPETENZ
10
i. Dateneingabe. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ;
vi. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präparation von Exemplaren.
ii. Abfrage und Berichtswesen. SV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ VON
10-11
KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
19-20
vii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung –
Umverlagerung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ
11
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
viii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung –
Reinigung. KONSERV-KERNKOMPETENZ
12
KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 20-21
ix. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Replikation.
x. Pflege und Konservierung einer Sammlung: Neue Ansätze und
Weiterentwicklung bestehender Methoden – Techniken. KONSERVKERNKOMPETENZ
12
20
iii. Datenüberprüfung und –anreicherung. SV-KERNKOMPETENZ;
iv. Massendigitalisierung: Projekte.
KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 21
v. Massendigitalisierung: Digitale Bildgebung. KERNKOMPETENZ VON
12-13
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
21-22
vi. Arbeitsabläufe und Prozesssteuerung. KERNKOMPETENZ VON
xi. Pflege und Konservierung einer Sammlung: Neue Ansätze und
Weiterentwicklung bestehender Methoden – Materialien.
13
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
22
2. Zugang zu Sammlungen
14-18
i. Allgemein (Anfragen, Leihgaben, Besucher usw.). SV-KERNKOMPETENZ
14-15
vii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Qualitätskontrolle und –sicherung. SVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ VON
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
22-23
ii. Nutzerbedarf.
15
iii. Leihgaben für Forschungszwecke. SV-KERNKOMPETENZ
15
iv. Destruktive und invasive Probenahme.
16
viii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Richtlinien. SV-KERNKOMPETENZ;
KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 23
2
ix. Datenbankverwaltung: Technische Schnittstelle. KERNKOMPETENZ VON
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
23-24
x. Wissenschaftliche Arbeiten: Beurteilungsvermögen.
29
xi. Wissenschaftliche Arbeiten: Finanzierung.
29-30
x. Datenbankverwaltung: Erweiterte Datenbankverwaltung. KERNKOMPETENZ VON
xii. Wissenschaftliche Arbeiten: Konferenzen, Besprechungen und Workshops.
30
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
xiii. Wissenschaftliche Arbeiten: Kommunikation mit den Medien.
30
xiv. Wissenschaftliche Arbeiten: Hochschulausbildung.
30
xv. Wissenschaftliche Arbeiten: Lehrtätigkeit – Hochschulebene.
30-31
xii. Sammlungsverwaltungssystem: Registerverwaltung. KERNKOMPETENZ VON
xvi. Wissenschaftliche Arbeiten: Lehrtätigkeit – außeruniversitär
31
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
24
xi. Sammlungsverwaltungssystem: Entwicklung. KERNKOMPETENZ VON
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
25
25-26
xvii. Wissenschaftliche Arbeiten: Indikatoren der Anerkennung.
31
xiii. Sammlungsverwaltungssystem: Schulung und Support. KERNKOMPETENZ VON
xviii. Wissenschaftliche Arbeiten: Referieren.
31
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
26
xix. Wissenschaftliche Arbeiten: Schriftleitung.
31
4. Wissenschaftliche Arbeiten
27-32
xx. Wissenschaftliche Arbeiten: Interne Personalentwicklung.
32
i. Wissenschaftliche Arbeiten: Systematische und taxonomische Prinzipien. SV-KERNKOMPETENZ
27
ii. Wissenschaftliche Arbeiten: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ
27
5. Ausstellungen, Outreach, Unternehmensaktivitäten
33-37
i. Ausstellungen: Inhalt und Entwicklung.
33
iii. Wissenschaftliche Arbeiten: Geschichte der Disziplin und Sammlungen.
27-28
ii. Ausstellungen: Leihgaben:
33-34
iv. Wissenschaftliche Arbeiten: Sammlungsbasierte Forschung.
28
iii. Ausstellungen: Unterstützung bei der Konservierung von Sammlungsstücken.
v. Wissenschaftliche Arbeiten: Schlüssel, Leitfäden und Bestandsaufnahmen.
28
vi. Wissenschaftliche Arbeiten: Publikationen.
28
vii. Wissenschaftliche Arbeiten: Projektverwaltung.
28
viii. Wissenschaftliche Arbeiten: Kompetenz zur Bestimmung von Sammlungsmaterial.
SV-KERNKOMPETENZ
28-29
34
iv. Öffentliches Outreach: Bürgerwissenschaft. ; KONSERV-KERNKOMPETENZ
34
v. Öffentliches Outreach: Multimedia.
34-35
vi. Beratung und Einkommensgenerierung.
35
vii. Informationstechnologie. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
ix. Wissenschaftliche Arbeiten: Berufliche Fähigkeiten. SV-KERNKOMPETENZ;
KONSERV-KERNKOMPETENZ
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
35-36
29
3
viii. Gesundheit und Sicherheit: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
36
vii. Veränderungsmanagement (Flexibilität) SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
41
ix. Gesundheit und Sicherheit: Verfahrensfragen. ; SV-KERNKOMPETENZ,
KONSERV-KERNKOMPETENZ
viii. Kommunikation.
41
36-37
ix. Besprechungen .
42
6. Allgemeines Management (beinhaltet relevante Kompetenzen vom
Managementkompetenz-Rahmen)
x. Strategische Analyse und Planung.
43
38-43
xi. Lernen und Entwicklung.
42
xii. Schulung und Mentoring.
42
i. Ressourcenverwaltung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ;
KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 38
ii. Personalleitung: Teamarbeit (Team-Zugehörigkeit und Leitung). SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
38-39
xiii. Aufbewahrung von Aufzeichnungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ;
KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 43
iii. Personalleitung: Leistungsmanagement. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
39
7. Menschliche Überreste
7.i. Menschliche Überreste: Allgemein
62
iv. Personalleitung: Personal- und Beförderungsauswahl.
7.ii. Menschliche Überreste: Physische Rückgabe
63
7.iii. Menschliche Überreste: Besuche und Zeremonien der Gemeinschaft
63
40
v. Personalleitung: Überzeugungsfähigkeit. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
40
vi. Problemlösung und Entscheidungsfindung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR
DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER
40-41
4
KOMPETENZRAHMEN FÜR DIE SAMMLUNGSVERWALTUNG
Ebene A
Ebene B
Ebene C
Ebene D
Anfangsstadium der
Berufslaufbahn/Ausbi
ldungsebene
Kurator
Sammlungsverwalter
Konservator
Chefkurator
Leiter
Sammlungen/Sammlun
gsleiter
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter konservatorische
Aufgaben
1. Verwaltung, Konservierung und Pflege von Sammlungen
1.1 Wachstum und Entwicklung von Sammlungen. Das Ziel dieses bestimmten Abschnittes ist die Tiefe und Ebene Ihres
Verständnisses der Sammlung, für die Sie zuständig sind, Ihre Arbeitsweise zur Weiterentwicklung der Sammlung und wie Sie zur
breiteren Sammlungsstrategie beitragen..
1.1.i. .
Entwicklungsstrategi
e für Sammlungen:
Beurteilung
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1101A
1101B
1101C
1101D
Macht sich mit der
Sammlung innerhalb
des designierten
Zuständigkeitsbereich
s vertraut.
Zeigt Verständnis der
Stärken und
Schwächen der
Sammlung, z.B. was
Menschen
wünschen/benötigen,
Aktualisierung,
Kenntnis von Lücken,
usw.
Erstellt Kriterien, mit
denen die Stärken und
Schwächen aller
Sammlungen innerhalb
des
Zuständigkeitsbereichs
bestimmt werden
können.
Erstellt Kriterien zur
Beurteilung der Stärken
und Schwächen für die
Pflege und
Aufbewahrung von
Sammlungen.
Beginnt, die Stärken
und Schwächen der
Sammlung innerhalb
des designierten
Zuständigkeitsbereich
s zu verstehen.
Nutzt internationale
und nationale Best
Practice zur
Bestimmung der
Stärken und
Schwächen des
Nutzt internationale und
nationale Best Practice
zur Bestimmung der
Stärken und Schwächen
einer großen
Sammlungseinheit, z.B.
2
1.1.ii.
Entwicklungsstrategi
e für Sammlungen:
Entwicklung
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
einer Abteilung, und
setzt diese in Beziehung
zum Museum und
externen Sammlungen
1102A
1102B
1102C
1102D
Stellt unter Anleitung
Daten, z.B. von
Sammlungserhebungen
, für die Nutzung bei
der Erstellung der
Entwicklungsstrategie
für Sammlungen
bereit.
Identifiziert Bereiche,
die entwickelt werden
könnten, z.B. Lücken
oder unzureichende
Abdeckung.
Implementiert die
Entwicklungsstrategie
für Sammlungen
anhand von
fachkundigen
Beiträgen vom Team.
Erstellt die
Entwicklungsstrategie
für Sammlungen im
relevanten
Zuständigkeitsbereich.
1.103A
Empfiehlt mögliche
neue Exemplare, die
der Sammlung
hinzugefügt werden
könnten.
1102B (=1101B)
Leistet Beiträge zur
Entwicklungsstrategie
für Sammlungen durch
fachkundige Beratung.
Leisten Beiträge zur
Museumsstrategie und
den Richtlinien zur
Sammlungsstrategie
und Weiterentwicklung.
1103B
1103C
1103D
Beurteilt die
Bedeutung neuer
Zugänge zur
Sammlung.
Identifiziert, beurteilt
und entwickelt
wichtige Möglichkeiten
zur Verbesserung aller
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich,
z.B. durch den
Austausch mit anderen
Instituten.
Identifiziert, beurteilt
und entwickelt wichtige
Gelegenheiten zur
Verbesserung des
relevanten
Zuständigkeitsbereichs.
KERNKOMPETEN
Z für
DATENEINGABEP
ERSONAL
/DIGITALISIERER
(bis Ebene A)
1.1.iii. Wachstum der
Sammlungen
Zuständigkeitsbereich
s.
Unterstützt Spenden
und Käufe, z.B. durch
Interaktion mit
Amateursammlern.
Nimmt Kontakt mit
Forschungspersonal
hinsichtlich des
Verhandelt über Mittel
zum Erwerb bzw. der
Miteinbeziehung von
eingehenden
Sammlungen in den
relevanten
3
Erwerbs neuer
Kollektionen auf.
Sucht und verhandelt
Spenden, Käufe und
Vermächtnisse, wenn
sich dazu
Gelegenheiten ergeben.
Zuständigkeitsbereich.
Trifft Entscheidungen zu
Veräußerungen und
macht ggf.
Empfehlungen an
Führungskräfte.
Identifiziert
Gelegenheiten für die
Auflösung,
Veräußerung oder
Deakzession und macht
Empfehlungen an
Führungskräfte.
Kalkuliert das
Wachstum und schätzt
den erforderlichen
Raumbedarf ein
1.1.iv. Feldarbeit:
Planung und
Organisation
1104A
1104B
1104C
1104D
Stellt unter Anleitung
Informationen bzw.
Ausrüstung zur
Unterstützung von
Feldprogrammen
zusammen.
Identifiziert
Gelegenheiten für
Sammel-/Feldarbeiten.
Empfiehlt was und wo
gesammelt werden
könnte.
Leistet Beihilfe zu
Feldarbeiten im
Rahmen eines
überwachten Projekts
oder Programms.
Organisiert eigene
Feldarbeiten im
Rahmen eines
überwachten Projekts
oder Programms.
Organisiert und leitet
Feldprogramme/projekte zur
Verbesserung der
entsprechenden
Sammlungen innerhalb
des
Zuständigkeitsbereichs
mit Unterstützung
durch interne bzw.
externe Finanzierung.
Erarbeitet Vorschläge
und sichert Ressourcen
für die Durchführung
von Feldprogrammen/projekten zur
Verbesserung von
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
Übernimmt die
Kontrolle bei der
Koordinierung von
gemeinsamen
Feldarbeiten zwischen
4
Planung/Organisation
erforderlicher
Dokumente für
Feldarbeiten, z.B.
Sicherheitszertifikate,
Genehmigungen, Visa.
zwei
Einheiten/Abteilungen
usw.
1.1.v. Feldarbeit:
Praktische Erfahrung
1105A
1105B
1105C
1105D
Lernt relevante,
grundlegende
Sammlungsmethoden
und nimmt an geleiteter
Feldarbeit teil.
Führt unabhängige
Feldarbeit und
Gruppenfeldarbeit
durch.
Bringt anerkannte
praktische Fähigkeiten
oder spezifische
Erfahrung bei
abteilungs- oder
institutionsübergreifend
en Feldprogrammen ein
Initiiert und leitet große
abteilungsbezogene,
multidisziplinäre
Feldprogramme
1.1.vi. Auktionen,
Messen und
Fachmessen
1106A
1106B
1106C
1106D
Nimmt unter Anleitung
oder unabhängig teil.
Nimmt an Messen teil,
beurteilt Material und
macht Empfehlungen
zum Erwerb von
Exemplaren.
Trifft Entscheidungen
über den Erwerb von
Material und
verhandelt über den
Erwerb innerhalb des
zugewiesenen Budgets.
Beantragt Budget für den
Erwerb auf Messen.
Planung eines jährlichen
Programms zur
Teilnahme an
Fachmessen.
Schafft
Arbeitsbeziehungen
mit der Gemeinschaft
(z.B. professionelle
und AmateurPaläontologen) sowie
Spezialisten
5
1.2 Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen.
Wie weit verstehen Sie die Richtlinien und Verfahrensweisen des Museums? In diesem Abschnitt wird Ihr Verständnis
und Ihr Einsatz dieses Verständnisses zur Entwicklung von Richtlinien betrachtet sowie auch Ihre Rolle bei der
Entwicklung des Verständnisses anderer Personen.
1.2.i. Richtlinien und
Verfahrensweisen für
Sammlungen:
Allgemein
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
1201A
1.201B
1201C
1201D
Befolgt die
Verfahrensweisen für
die
Sammlungsverwaltun
g.
Ist bestens mit den
Richtlinien und
Vorgehensweisen des
Instituts sowie der
Abteilungen für
Sammlungen vertraut.
Verwaltet die
erforderlichen Systeme
zur Implementierung
der förmlichen
schriftlichen
Verfahrensweisen (z.B.
Sammlungshandbuch
) und
Sammlungsrichtlinien/verfahrensweisen in
seinem Team bzw.
seinem
Zuständigkeitsbereich.
Erarbeitet
Verfahrensweisen im
gesamten
Zuständigkeitsbereich
und Museum, z.B. als
Chefredakteur der
förmlichen schriftlichen
Verfahrensweisen (z.B.
Sammlungshandbuch)
Leistet Beiträge zur
Verbesserung von
Verfahrensweisen als
Resultat von
geändertem
Nutzerbedarf und
wissenschaftlichen
Entwicklungen, die in
die formellen
schriftlichen
Verfahrensweisen (z.B.
Sammlungshandbuch
) aufgenommen
werden.
Beurteilt die
Verfahrensweisen in
regelmäßigen
Abständen, um
Änderungen
vorzuschlagen.
Überprüft und revidiert
die
Sammlungsrichtlinien
des Museums.
Bietet anderen
Institutionen und Museen
Beratung zu Fragen der
Sammlungsrichtlinien.
Sorgt für die Einhaltung
aller
Sammlungsrichtlinien
und –verfahrensweisen
durch alle Nutzer.
6
1.2.ii. Richtlinien und
Verfahrensweisen für
Sammlungen:
Sorgfaltspflicht, ABS
usw.
1202AB
1202BC
1202D
Hält sich auf dem Laufenden mit und erfüllt alle
einschlägigen nationalen und internationalen
Übereinkommen und Gesetze im
Zuständigkeitsbereich.
Sorgt für und
überwacht die
Einhaltung der
einschlägigen
nationalen und
internationalen
Übereinkommen und
Gesetze für das Team
bzw. den
Zuständigkeitsbereich.
Leistet Beiträge zur
Entwicklung von
Richtlinien und sorgt
dafür, dass
Verfahrensweisen auf
Abteilungs- und
Institutionsebene
national und
international konform
sind.
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.2.iii. Richtlinien
und
Verfahrensweisen für
Sammlungen:
Dokumentation
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Sorgt für die Einhaltung
aller
Sammlungsrichtlinien
und –verfahrensweisen
durch alle Nutzer.
1203A
1203B
1203C
1203D
Verwaltet und erstellt
Dokumente für
Exemplare oder
Objekte, z.B.
Dokumente in Bezug
auf gesetzliche
Auflagen der
Institution,
Leihdokumente, usw.
Sorgt für die
Einhaltung von
Richtlinien (z.B. durch
eigene Person,
Besucher
undfreiwillige/ehrenam
tliche Helfer).
Sorgt für die
Einhaltung der
Richtlinien und
Verfahrensweisen für
die Dokumentation
aller Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
Sorgt dafür, dass
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs
für Richtlinien wirksame
Verfahrensweisen
vorliegen
Empfiehlt
Verbesserungen der
Richtlinien und
Verfahrensweisen für
die Dokumentation von
Verfolgt ggf.
Leihdokumente
Erarbeitet neue
Museumsrichtlinien
Leistet Beiträge zu
nationalen Richtlinien
zur Dokumentation.
7
Sammlungsmaterial,
z.B. Leihdokumente
usw.
1.3 Organisation von Sammlungen.
In diesem Abschnitt befassen wir uns damit, wie Sie die Sammlung(en), für die Sie zuständig sind, organisieren, und wie
Sie Entscheidungen hinsichtlich der Planung und physischen Verwaltung der Sammlung fällen.
1.3.i. Grundlage für
die Organisation
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1301A
1301B
1301C
1301D
Eignet sich Kenntnisse
über die Organisation
der Sammlungen und
der zugrundeliegenden
Logik an. Ist z.B. in der
Lage, die Sammlungen
zum Auffinden von
Material für Leihgaben,
Besucher, Anfragen
und Konservierung zu
navigieren.
Verfügt über gute
Kenntnisse der
Organisation der
Sammlungen
Fällt Entscheidungen
über die Organisation
von Sammlungen, z.B.
taxonomisches System
Genehmigt und
überwacht bedeutende
Veränderungen der
Organisation im
Zuständigkeitsbereich,
z.B. die Befolgung eines
neuen
Klassifizierungssystems,
und priorisiert
Ressourcen.
Modifiziert die
Organisation basierend
auf gängigen
taxonomischen und
Klassifizierungssystem
en mit Genehmigung
des LineManagements.
Leitet organisatorische
Projekte für
Sammlungen.
Beantragt und veranlasst
Ausschreibungen für
Ressourcen, z.B. für
zusätzliche
Aufbewahrungsmöbel,
Raum, Personal zur
Umverlegung von
Sammlungen, usw.
Bietet anderen
Institutionen und Museen
Beratung zu Fragen
hinsichtlich der
Organisation von
8
Sammlungen.
1.3.ii. Physische
Organisation und
Raumplanung
1302A
1302B
1302C
1302D
Verstaut Material in
korrektem Teil der
Sammlung.
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Übernimmt die
Umetikettierung und
Umsortierung von
Sammlungen gemäß
Anweisungen im
Hinblick auf
taxonomische/
Klassifizierungsänderu
ngen.
Übernimmt
Organisationsprojekte
innerhalb nominierter
Sammlung unter
Berücksichtigung von
örtlichen
Raumgegebenheiten
sowie Ressourcen, z.B.
Aufbewahrungsmöbel.
Führt eine kritische
Überprüfung der
Sammlungsorganisatio
n für alle Sammlungen
im
Zuständigkeitsbereich
durch.
Überprüft die
Raumplanung für den
und beurteilt kurz- und
langfristige
Kuratierungserforderniss
e.
Führt
die
Priorisierung/Umorgan
isation/Deakzession
usw. von Sammlungen
je nach verfügbaren
Raumbedingungen und
Ressourcen durch.
Übernimmt die
Projektleitung der
Umorganisation von
Sammlungen
Sorgt für die Integration
der oben aufgeführten
Punkte mit der
Raumplanung der
Institution.
Trifft Entscheidungen
zur Deakzession von
Sammlungen und lehnt
ggf. potenzielle neu
eingehende
Sammlungen auf
taktvolle Weise ab.
9
1.3.iii.
Instandhaltung von
Sammlungen
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1303A
1303B
1303C
1303D
Befolgt Anleitungen
zur
Kuratierung/Instandhal
tung/Konservierung
einer Sammlung oder
von Sammlungen
innerhalb des
designierten
Zuständigkeitsbereich
s.
Kuratiert/konserviert
eine Sammlung und
bewertet die dafür
erforderlichen
Ressourcen, z.B.
einschl. der
Rückstände von lange
nicht bearbeiteten
Sammlungsmaterial,
Ersetzen von
Konservierungsflüssigk
eit, Umverlagerung,
usw.
Priorisiert und
überprüft den
Kurations/Instandhaltungs/Konservierungsplan
für alle Sammlungen
innerhalb des
Zuständigkeitsbereich
im Hinblick auf
verfügbare
Ressourcen.
Beurteilt die
Raumerfordernisse für
die Sammlung, legt die
allgemeine Strategie für
die
Instandhaltung/Konservi
erung fest und weist
vorrangigen Bereichen
Mittel zu.
1.4. Risikomanagement. Auf welche Weise führen Sie das Risikomanagement für die Sammlung durch? In diesem
Abschnitt wird eine Reihe von Risiken betrachtet, denen die Sammlung ausgesetzt ist. Ihre Fähigkeiten beim
Risikomanagement in mehreren Bereichen sowie die Auswirkungen Ihrer Arbeit auf die Sammlungen des Museums
werden untersucht.
1.4.i. Sammlungen:
Risikomanagement
1.401A
1401B
1401C
1401D
Handhabt Material auf
korrekte Weise.
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Erkennt und versteht,
wie mit
verfallsfördernden
Einflussfaktoren
umgegangen werden
muss.
Versteht das
Risikomanagement für
Sammlungen.
Ist über die neuesten
Informationen und
Methoden zur
Minderung der
Verfallsauswirkungen
informiert.
Führt den
Risikomanagementplan
für die Abteilung.
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Ist sich anderer Risiken
der zugewiesenen
Sammlungen bewusst,
die im Risikoprotokoll
der Abteilung
Implementiert
Aktivitäten zur
Risikominderung, z.B.
aktive Überwachung
der Risiken, denen
lokale Sammlungen
ausgesetzt sind. Meldet
Vorgesetzten Probleme
und ergreift ggf.
Identifiziert und
überprüft regelmäßig
die Risiken, denen alle
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich
ausgesetzt sind.
Aktualisiert das
Führt den
Risikomanagementplan
für den
Zuständigkeitsbereich.
Priorisiert die
Risikominderung für den
Zuständigkeitsbereich.
Risikomanagement für
Sammlungen
usw.,
siehehttp://collections.p
aleo.amnh.org/9/riskmanagement-anddisaster-planning
Weiteres auch unter
http://www.sharemuseu
mseast.org.uk/shares/re
source_125.pdf
Leistet Beiträge zur
museeumsübergreifende
n Identifizierung und
10
aufgeführt sind.
unmittelbare Schritte.
Risikoprotokoll der
Abteilung.
Priorisierung von
Risiken für Sammlungen.
Empfiehlt Änderungen
in den
Risikodokumenten
(z.B. Risikoprotokoll)
der Abteilung.
1.4.ii. Sammlungen:
Überwachung der
Umgebungsbedingun
gen
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1402A
1402B
1402C
1402D
Kann unter Anleitung
einfache
Überwachungsaufgabe
n übernehmen, kann
z.B. Geräte zur
Überwachung der
Umgebungsbedingunge
n auf effektive Weise
benutzen.
Interpretiert und
bearbeitet Daten von
Überwachungsgeräten.
Leitet die
Überwachung der
Umgebungsbedingunge
n aller Sammlungen
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs
Vertritt die Abteilung
und das Museum bei
verschiedenen
Umweltfragen.
Ist in der Lage,
Überwachungsgeräte in
der besten Position zu
platzieren, um Daten
auf effektive Weise zu
sammeln.
1.4.iii. Integrierte
Schädlingsbekämpfu
ng
Erstellt Berichte für
Manager auf Basis der
gesammelten Daten.
Versteht die Geräte des
Museums zur
Überwachung der
Umgebungsbedingunge
n.
Ist in der Lage, eine
Erhebung der
Umweltbedingungen
eines Bereichs
durchzuführen und
einen Bericht zur
Eignung zur
Unterbringung von
Sammlungen, u.a. in
Galerien ausgestellten,
zu erstellen.
Überprüft und genehmigt
Umweltstandards.
Befürwortet die
vereinbarten
Umweltstandards für den
Zuständigkeitsbereich.
Nutzt die gesammelten
Daten zur Ausarbeitung
einer Strategie zur
Sammlungspflege und
zur Einarbeitung in den
Gesamtplan zur
Entwicklung neuer
Bereiche und
Verbesserung alter
Bereiche.
1403A
1403B
1403C
1403D
Ist sich der Bedeutung
aller Verfahrensweisen
zur integrierten
Versteht und nutzt
Verfahrensweisen zur
Bekämpfung von
Berät das Management
zu Fragen bezüglich
der
Überprüft und genehmigt
die Richtlinie und
Verfahrensweisen zur
11
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.4.iv. Sicherheit von
Sammlungen
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Schädlingsbekämpfung
und Quarantäne
bewusst.
Schädlingsbefall ohne
Beaufsichtigung.
Schädlingsbekämpfung
.
Führt regelmäßige
Schädlingsbekämpfung
sprogramme durch.
Berichtet auf
Abteilungsebene über
integrierte
Schädlingsbekämpfun
g und koordiniert ein
Überwachungsprogram
m.
1404A
1404B
1404C
1404D
Ist sich über
Sicherheitsfragen
bewusst und befolgt die
Sicherheitsverfahren
der Abteilung.
Ist sich des
Aufbewahrungsorts
von gefährdetem und
bedeutendem Material
innerhalb des
designierten
Zuständigkeitsbereich
s bewusst, und sorgt für
dessen sichere
Aufbewahrung.
Sorgt dafür, dass alles
„gefährdete“ Material
der Sammlungen
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs
in geeigneten Gehäusen
untergebracht ist.
Erarbeitet und unterhält
eine Sicherheitsstrategie
für die Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
Ist in der Lage, die
Verfahrensweisen zur
integrierten
Schädlingsbekämpfung
und Quarantäne mit
minimaler
Beaufsichtigung zu
befolgen.
Führt eine Überprüfung
von gefährdetem und
bedeutendem Material
innerhalb des
designierten
Zuständigkeitsbereich
s durch
Leitet eine
Überprüfung von
„gefährdetem“ Material
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs.
integrierten
Schädlingsbekämpfung
für das Museum.
Sorgt dafür, dass die
Richtlinie zur
integrierten
Schädlingsbekämpfung
implementiert und
befolgt wird.
Initiiert die Strategie und
leitet eine Überprüfung
von „gefährdetem“
Material für den
Zuständigkeitsbereich.
(Gefährdet = Risiken
ausgesetzt, d.h.
wertvoll, historisch,
kulturell, gefährdete
Arten, usw.)
12
Umfasst priorisiertes
Material, das bei einem
Notfall als erstes
gerettet werden muss
1.4.v. Notfallplanung:
Allgemein
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1405A
1405B
1405C
1405D
Versteht seine Rolle
bei der Rettung und
Bergung von
Sammlungen, d.h.
Notfallplanung.
Führt die täglichen
Arbeiten so aus, dass
Risiken, die zu einem
Notfall führen könnten,
gemindert werden.
Ist ein wichtiges
Mitglied des
Bergungsteams der
Abteilung/Institution
und bietet Beratung
zur Rettung aller
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich
(d.h. ist die wichtigste
Kontaktperson in
Notfällen für diesen
Bereich).
Untersucht, erarbeitet
und verwaltet die
Notfallplanung, d.h.
Geschäftskontinuity-,
Notfall- und
Bergungspläne für die
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
Ist mit den
Vorkehrungen zur
Notfallplanung im
Zuständigkeitsbereich
vertraut.
z.B.
http://www.museumsos.org/htm/strat_instit
ution_wide.html
Verteilt den Plan an das
Personal im
Zuständigkeitsbereich
Leistet Beiträge zu
Geschäftskontinuity-,
Krisenmanagementpläne
n der Institution.
1.4.vi.
Notfallplanung:
Praktische Verfahren
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1406A
1406B
1406C
1406D
Weiß, wo die
entsprechende
Notallausrüstung
gelagert ist und wie
diese angewendet wird,
z.B. Mopps, Eimer,
Plastikplanen, usw.
Beteiligt sich im Team
oder ist persönlich
verantwortlich für die
Ausführung von
Bergungsarbeiten
Leitet die
Notfallplanung für
alle Sammlungen
innerhalb des
Zuständigkeitsbereich
s
Arbeitet ggf. mit anderen
Abteilungen zur
Erarbeitung eines
museumsübergreifenden
Ansatzes zusammen.
Ist in der Lage, unter
Verwaltet Notfalllager.
Aktualisiert die
Ausrüstung in
Verteilt den Plan an das
lokale Team.
Koordiniert
institutionsübergreifende
Notfallmaßnahmen zur
13
Anleitung
„Reinigungsverfahren“
durchzuführen und
weiß, welche wichtigen
Mitarbeiter in Kenntnis
gesetzt werden müssen.
regelmäßigen
Abständen.
Untersucht neue
Bergungsmethoden.
Schult andere
Mitarbeiter in der
Anwendung der
Ausrüstung.
Führt sachkundige
Behandlungen zur
Wiederherstellung von
Materialien aus.
Rettung und Bergung
von Sammlungen.
Setzt sich mit der
Gebäudeverwaltung
hinsichtlich des Inhalts
des zentralen
Notfalllagers in
Verbindung.
1.5 Pflege und Konservierung von Sammlungen.
In diesem Abschnitt werden Ihre Fähigkeiten hinsichtlich der Pflege und Konservierung von Sammlungen, der Grad der
von Ihnen erlangten Erfahrungen im Bereich Konservierung und Ihre Planung, Leitung und Durchführung von Projekten
zur Konservierung und Pflege von Sammlungen betrachtet.
1.5.i. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Zustandserhebungen
von Sammlungen
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1501A
1501B
1501C
1501D
Ist in der Lage,
Erhebungsprotokolle
zu befolgen und
effektive Beiträge zu
Zustandserhebungen zu
leisten.
Plant eine
Zustandserhebung
unter Beachtung
anerkannter, mit dem
Team oder der
Teamleitung
vereinbarter
Erhebungsmethoden/protokolle
Prüft und erstellt
Zusammenfassungen
von Erhebungen und
Beurteilungen des
Sammlungsstatus, z.B.
durch Vergleiche des
Zustands von
Sammlungen mit
anerkannten
Benchmarks/Standards.
Initiiert, priorisiert und
übernimmt die
Projektleitung von
ZustandserhebungsArbeitsprogrammen für
alle Sammlungen im
Setzt Standards
basierend auf
Zustandserhebungsdaten
und, falls relevant,
internationaler Best
Practice.
Ist in der Lage, den
Zustand und den
Verfall eines Objekts
zu identifizieren.
Teilt die Befunde dem
Team bzw. der
14
1.,5.ii. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Zustandsbericht über
ein Exemplar
Teamleitung mit.
Zuständigkeitsbereich.
1502A
1502B
1502C
1502D
Ist in der Lage, nach
Einweisung einen
einfachen
Zustandsbericht für
ein Objekt zu erstellen.
Erstellt einen
Zustandsbericht für
ein breites Spektrum an
Objekten innerhalb des
eigenen
Materialfachgebiets.
Erstellt einen
Zustandsbericht für
eine Reihe an Objekten
und Materialtypen auf
hohem Niveau.
Erarbeitet und
verbesserte neue
Zustandsberichtssyste
me.
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.5.iii. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Konservierung
Feldarbeit
Leitet Personal beim
Ausbau ihrer
Fähigkeiten zur
Erstellung von
hochwertiger
Konservierungsdokume
ntation.
Führt ggf. neue
Methoden unter Nutzung
technologischer
Neuerungen ein.
Erarbeitet ein
Standardformular für
einen Zustandsbericht
1503A
1503B
1503C
1503D
Ist in der Lage, nach
Anweisung einfache
Konservierung von
Exemplaren im Feld
durchzuführen.
Verfügt über praktische
Erfahrung und ist in
der Lage,
Konservierungsmateria
lien vor Ort zu
präparieren und
Fundstücke, z.B.
Fossilien, auf sichere
Weise vom Fundort zu
entnehmen.
Erfahrener
Feldarbeitkonservator.
Versteht die Probleme
des spezifischen
Umfelds und nimmt
hinsichtlich Materialien
und Methoden
angemessene
Beurteilungen vor.
Führt fachgerechte
Ausgrabungen von
Fundstücken durch.
Bietet strategische
Beratung bei
Konservierungsfragen
für die Feldsammlung.
Fällt Entscheidungen
über Prioritäten
hinsichtlich der Art und
Weise der
Materialsammlung.
Erarbeitet bei Bedarf
neue Methodologie.
Leitet ein
Feldkonservierungstea
15
m.
1.5.iv. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Konservierung
Projektplanung
1504A
1504B
1504C
1504DE
Ist in der Lage, einen
Projektplan für die
Konservierung eines
Objekts zu erstellen
und auszuführen.
Ist in der Lage, den
Zustand vor
Behandlung,
ausgeführte
Konservierungsarbeite
n und verwendete
Materialien auf genaue
Weise zu
dokumentieren.
Greift auf umfassende
Erfahrung mit
Konservierungsfragen
zurück, um
Anleitungen und
fachmännische
Beratung zu erteilen.
Entwickelt und leitet
museumsweite
Programme zur
Verbesserung der
Sammlungspflege.
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Fällt Entscheidungen
über
Konservierungserforde
rnisse und –prioritäten
für eine Sammlung
unter Berücksichtigung
der Ressourcen.
1.5.v. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Praktische
Anwendung
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Initiiert neue
Arbeitsrichtlinien und
Verfahrensweisen.
Berät andere Museen bei
der
Konservierungsplanung.
1505A
1505B
1505C
1505D
Ist in der Lage, unter
allgemeiner Aufsicht
stabilisierende
Konservierungsarbeite
n auszuführen.
Plant und führt
stabilisierende
Konservierungsarbeite
n ohne Aufsicht aus,
kann z.B. selbst die
geeigneten Umstände
beurteilen, unter denen
bestimmte
Behandlungen
innerhalb des vom
Fach festgelegten
ethischen Rahmens
durchgeführt werden
Führt komplexe
stabilisierende
Konservierungsarbeiten
aus und zeigt ein hohes
Maß an Fähigkeiten im
Bereich der
Konservierung.
Experte im Bereich
stabilisierende
Konservierung.
Schult Personal in
einem breiten
Spektrum
stabilisierender
Konservierungsmethod
Erarbeitet
Schulungsprogramme.
Führt Forschungsarbeiten
durch und wirkt bei
stabilisierenden
Konservierungsprojekten
mit.
Leistet Beiträge zu
beruflicher
16
sollten.
en.
Erarbeitet
Schulungsprogramme
für oben genannte
Fähigkeiten
1.5.vi. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Präparation von
Exemplaren
Weiterbildung auf
nationaler/internationaler
Ebene.
1.506A
1506B
1506C
1506DE
Ist in der Lage, unter
allgemeiner Aufsicht
Exemplare im eigenen
Arbeitsbereich zu
präparieren.
Präpariert ohne
Aufsicht Exemplare im
eigenen Arbeitsbereich.
Zeigt ein hohes Maß an
Fähigkeiten in mehr als
einem Bereich der
Präparation von
naturhistorischen
Exemplaren.
Besitzt weitreichendes
Verständnis der
Präparation von
naturhistorischen
Exemplaren.
Zeigt im eigenen
Kompetenzbereich
Verständnis der
Materialen, an denen
gearbeitet wird, und
das Potenzial der darin
enthaltenen Daten.
Macht Empfehlungen
zur Präparation.
Verfügt über
Fähigkeiten in einer
Reihe von
Präparationsmethoden.
Kann die am besten
geeigneten Werkzeuge
und Methoden für eine
sichere Aufdeckung
wissenschaftlicher
Daten auswählen.
Verwendet korrekte
anatomische
Terminologie bei der
Dokumentierung des
Präparationsvorgangs
und Kommunikation
mit Forschern.
Ist in der Lage,
Nachweise zu
erkennen, um die
Auslegung des in
Stellt ein
Gleichgewicht
zwischen in Konflikt
stehenden
Anforderungen her und
entscheidet über die
Präparationsmethode
für
schwierige/umstrittene/
seltene Exemplare.
Kann neue
Präparationstechniken
für komplexe Aufgaben
entwickeln.
Besitzt ein
wesentliches
Verständnis des
Präparationsvorgangs
und leistet laufende
Beiträge zu
wissenschaftlichen
Führt Forschungsarbeiten
durch, um die
Anwendung neuer
Methoden auf
Abteilungs- oder
Museumsbasis zu
bestimmen.
Bietet Beratung und
praktische Unterstützung
zu Präparationsmethoden
und wendet sich an
andere Institutionen
Erarbeitet und
koordiniert
Handbuch/Richtlinien für
Best Practice anhand
von Museumsmaterial,
z.B. empfohlene
Chemikalien für die
archivarische DNAExtraktion.
17
1.5.vii. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Präventive
Konservierung –
Umverlagerung
Präparation
befindlichen Exemplars
zu unterstützen und
Befunde Forschern
mitzuteilen
Arbeiten.
1507A
1.507B
1507C
1507D
Ist in der Lage, unter
Aufsicht Exemplare
umzupacken/umzuverl
agern.
Plant ein Umpackungs/Umverlegungsprojekt
für Sammlungen unter
Berücksichtigung von
Ressourcen, Raumund
Zugangsgegebenheiten.
Teilt Fachwissen und
gibt Anleitungen an
Personal, Besucher,
usw.
Leitet
institutionsübergreifende
präventive
Konservierungsstrategie
Führt ein Programm
zur Umverlagerung von
Sammlungen in
spezifische
Umgebungen durch,
z.B. sauerstofffreie
Beutel.
Implementiert
strategische Pläne zur
Platzierung von
Sammlungen in korrekte
Umgebungsbedingungen
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Entwirft und fertigt
(oder kommissioniert)
maßgeschneiderte
Aufbewahrungs- und
Transportkästen usw.
für schwierige Objekte.
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.5.viii. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Präventive
Konservierung –
Reinigung
Leitet Team bei der
Durchführung
technischen
Präparationsarbeiten
Leitet eine
Meisterklasse für
spezielle
Konservierungstechnik
en
1508A
1508B
1508C
1508D
Ist in der Lage, Objekte
zu reinigen und in/auf
Aufbewahrungsbereich
en und –flächen unter
allgemeiner Aufsicht
„Reinigungsarbeiten“
durchzuführen.
Verwendet eine Reihe
von
Reinigungsmethoden
für verschiedene
Objekte.
Leitet
Reinigungsprojekte für
Objekte. Setzt sich mit
dem Personal der
Gebäudeverwaltung in
Verbindung, um
Reinigungsprotokolle
Priorisiert
Reinigungsprojekte und
weist nötige Ressourcen
zu.
Verwendet
Bietet anderen
Institutionen und Museen
18
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.5.ix. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen:
Replikation
1.5.x. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen: Neue
Ansätze und
Weiterentwicklung
bestehender
Methoden –
Techniken
KONSERV-
Kennt das Verfahren
zur Kontaktierung der
Gebäudeverwaltung für
die Reinigung von
Räumen.
Analysetechniken zur
Identifizierung von
Oberflächenschadstoffe
n.
für den
Zuständigkeitsbereich
zu erarbeiten und
aufrechtzuerhalten.
Beratung und praktische
Unterstützung.
1509A
1509B
1509C
1509D
Ist in der Lage, unter
Aufsicht einfache
Replikate von Objekten
anzufertigen.
Fertigt anhand
verschiedener
Materialien und
Methoden Replikate
von Objekten an.
Experte im Bereich
Replikation.
Projektleiter im Bereich
Replikation.
Verfügt über gutes
Verständnis von
Replikationsmaterialien
.
Schätzt die
erforderlichen
Ressourcen für ein
Projekt.
Geht mit den
schwierigsten Objekten
und mit neuen
Situationen um.
Ist über die neuesten
wissenschaftlichen
Erkenntnisse bei den
Replikationsverfahren
informiert.
Verbessert und
entwickelt neue
Reinigungstechniken
für Objekte.
1510A
1510B
1510C
1510D
Ist in der Lage, die
Präparation von
Exemplaren und die
Bedienung von
Konservierungsgeräten
auf sichere und
souveräne Weise
durchzuführen.
Ist über aktuelle
technische Neuerungen
informiert.
Erforscht und
entwickelt Methoden
und Ansätze für die
Pflege, Konservierung
und Präparation von
Sammlungen.
Anerkannter
internationaler Experte
für Methoden und
Ansätze zur Pflege,
Konservierung und
Präparation von
Sammlungen.
Ist unter Anleitung in
Beurteilt Ausrüstung
und Methoden und
empfiehlt die für die
Ausführung einer
bestimmten Arbeit
bzw. die Erzielung
Untersucht alternative
Ausrüstung und
Methoden zur
Nicht für alle
Sammlungstypen
zutreffend
19
KERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
1.5.xi. Pflege und
Konservierung von
Sammlungen: Neue
Ansätze und
Weiterentwicklung
bestehender
Methoden –
Materialien
der Lage, effektiv
Beiträge zur
Erforschung
bestehender und neuer
Methoden zu leisten.
eines bestimmten
Ergebnisses am besten
geeigneten.
Verbesserung der
Qualität der
Ergebnisse.
Führt Analysen durch,
anhand deren die
geeignetste Methode
zur stabilisierenden
Konservierung eines
komplexen Objekts
ausgewählt wird.
Führt Analysen durch,
um die geeignete
Methode zur
stabilisierenden
Konservierung eines
komplexen Objekts zu
finden.
1511A
Ist unter Anleitung in
der Lage,
materialkundliche
Kenntnisse
anzuwenden, um bei
der Auswahl der
geeigneten Materialien
für präventive und
stabilisierende
Konservierungsarbeite
n mitzuhelfen.
1511B
1511C
1511D
Untersucht Materialien
präventive
Konservierung von
spezifischen Objekten,
und kann
Konservierungsdokum
ente vorlegen, um
nachzuweisen, dass die
geeigneten
Materialkriterien erfüllt
wurden.
Wendet
materialkundliche
Kenntnisse zur
Spezifizierung von
Materialien an.
Spezifiziert die
Anwendung von
Materialien in den
Sammlungen für die
stabilisierende und
präventive
Konservierung.
Kennt die
Standardliteratur für
die geeigneten
Stabilisierungsmethode
n zur Anwendung bei
einem Objekt, was vom
Vorgesetzten zu
überprüfen ist.
Prüft Literatur im
Zusammenhang mit
allgemeinen Methoden
für die präventive und
stabilisierende
Konservierung, sowie
auch Methoden im/in
den spezifischen
Kompetenzbereich/en
.
…”
Hält sich auf dem
Laufenden über Trends
bei der Konservierung
und der Ethik der
Konservierung sowie
deren Einsatz zur
Anwendung der
geeigneten Methoden
für das Material.
Entwickelt und passt
Materialien für die
spezifische
Anwendung für die
präventive und
stabilisierende
Konservierung an.
Untersucht neue
Methoden und
Materialien.
Führt eine umfangreiche
Disziplinüberprüfung
durch und zeigt
kritisches
Urteilsvermögen bei
ethischen
Entscheidungen über die
Behandlung von
international sensitivem
Material.
Verbreitung an und
20
Auslegung von
Informationen mit
Mitgliedern und
Kollegen
Empfohlene
Veränderungen usw.
Ja! Unter Aufsicht ist
dies jedoch alles
angemessen.
21
(Ebene A)
(Ebene B)
(Ebene C)
(Ebene D)
Anfangsstadium der
Berufslaufbahn/Ausbi
ldungsebene
Kurator
Sammlungsverwalter
Konservator
Chefkurator
Leiter
Sammlungen/Samm
lungsleiter
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter
konservatorische
Aufgaben
2. Zugang zu Sammlungen. In diesem Teil des Rahmens wird Folgendes beurteilt: Ihr Umgang mit unterschiedlichen Zugangsformen, Ihre Erfahrung
im Umgang mit Zugangsersuchen, was Sie dadurch gelernt haben und wie Sie Veränderungen implementieren
2.i. Allgemeines
(Anfragen,
Leihgaben, Besucher
usw.).
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
2001A
2001B
2001C
2001D
Bietet den Nutzern der
Sammlungen der
Institution (Entleiher,
Besucher,
Interessenten) einfache
Unterstützung. Ist
beispielsweise in der
Lage, Besuchern
geeignete Ausrüstung
bereitzustellen und
Leihgaben zeitgerecht
zu bearbeiten.
Bietet tiefgehende
Unterstützung zur
Ermöglichung des
Zugangs zu
Sammlungen gemäß
der Museumsrichtlinien
und verfügbaren
Ressourcen, z.B.
Personalzeit, räumliche
Gegebenheiten,
Ausrüstung. Gibt nur
so vielen Besuchern
Zutritt, wie auch
effektiv gelenkt werden
können.
Wendet
Qualitätsstandards im
Hinblick auf die
nationalen und
internationalen
Regelungen und
Protokolle der
Institution an, z.B.
CETAF, CPB
Richtlinien für den
Zugang zu
Sammlungen
Steuert und
überwacht alle
Aspekte des Zugangs
zu den Sammlungen
in Anpassung an die
verfügbaren
Ressourcen.
Befasst sich mit
komplexen Anfragen
und Bitten im
designierten
Beurteilt die
Anwendung von
Qualitätsstandards für
den Zugang für alle
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
Wer koordiniert den Rückruf
von Leihgaben? Ich denke
Ebene C, nur für seinen
Sammlungsbereich?
Siehe auch 2.iii
Erstellt und
entwickelt
Qualitätsstandards für
den Zugang zu
Sammlungen.
Erstellt
Verfahrensweisen,
mit denen die
Qualitätsstandards
gesichert werden.
22
Zuständigkeitsbereich
und trifft fundierte
Entscheidungen über
die Art der Antwort.
Implementiert
Verbesserungen und
neue Standards.
Verwaltet lokale
Ressourcen, um
angemessenes
Serviceniveau
anzubieten. Sorgt
beispielsweise dafür,
dass Besuche
terminiert werden und
die Raumerfordernisse
für Besucher auf
effektive Weise
gesteuert werden
Sorgt dafür, dass ein
ausgewogenes
Gleichgewicht
zwischen den
Dienstleistungen für
Benutzer und
verfügbaren
Ressourcen für
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich
besteht.
.
2.ii. Nutzerbedarf
2002A
2002B
2002C
2002D
Erlangt ein Verständnis
des Benutzerbedarfs
und kann diese
innerhalb des eigenen
Arbeitspensums
priorisieren.
Ist sich über
veränderten
Benutzerbedarf
bewusst und vergleicht
Arbeitspraktiken intern
und extern, um den
Zugang und die
Standards zu
verbessern.
Ändert die
Verfahrensweisen für
den Zugang, um
Benutzerbedarf in
Abteilung/Abschnitt/T
eam bei Bedarf zu
erfüllen.
Überprüft und erstellt
museumsweite Pläne,
um veränderten
Benutzerbedarf zu
erfüllen
Reagiert unter Aufsicht
auf Benutzerbedarf.
23
Bespricht den
Benutzerbedarf und
empfiehlt ggf.
Alternativen.
2.iii. Leihgaben für
Forschungszwecke
Siehe auch
Kommentar unter 2.i
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
2003A
2003B
2003C
2003D
Versteht die
erforderlichen
Verfahren zur
Bearbeitung von
Leihgaben für
Forschungszwecke
durch Befolgung und
Einhaltung
internationaler
Regelungen, die für
den Transport von
Material erforderlich
sind (CITES,
Gefahrgüter, usw.).
Befasst sich mit
komplexen Anfragen,
trifft fundierte
Entscheidungen und
berät dazu, was
verliehen werden kann.
Überwacht und steuert
Leihgaben im
Zuständigkeitsbereich
.
Ist befugt, Leihgaben
im Namen der
Institutionsleitung im
Rahmen der
Richtlinien zu
genehmigen, und
versteht die
Verantwortlichkeit
dieser Befugnis.
Ist in der Lage,
Leihgaben unter
minimaler Aufsicht zu
bearbeiten, z.B.
Aufzeichnungen,
Konservierung vor dem
Verleih, Verpackung
von Exemplaren,
Erinnerungsschreiben
zur Rückgabe von
Leihgaben und
Inspektion nach
Rückgabe.
Bearbeitet komplexere
Leihgaben im
designierten
Zuständigkeitsbereich
.
Verfügt über
ausreichendes
Verständnis für den
Hintergrund, um
fundierte vorläufige
Genehmigungen für
Leihgaben zu erteilen.
Versteht und befolgt
andere gesetzlichen
Vorschriften, z.B.
CITESGenehmigungen,
Gesundheit und
Sicherheit,
Import/Export,
Transportvorschriften,
usw.
Sorgt dafür, dass alle
Leihgabenrichtlinien
sowie alle anderen
gesetzlichen
Vorschriften, z.B.
CITESGenehmigungen,
Gesundheit und
Sicherheit,
Import/Export,
Transportvorschriften
usw., im
Zuständigkeitsberei
ch beachtet werden.
24
2.iv. Destruktive und
invasive
Probenahme.
2004A
2004B
2004C
2004D
Kennt die Richtlinie
für destruktive und
invasive
Probenahmen.
Wählt und macht
Empfehlungen für die
destruktive und
invasive Probenahme,
basierend auf der
Kenntnis der lokalen
Sammlung und des
Benutzerbedarfs.
Trifft fundierte
Entscheidung über
destruktive und
invasive Probenahme,
basierend auf
Kompetenz und
Richtlinie.
Trifft Entscheidung
über die destruktive
und invasive
Probenahme von
gefährdetem
Material.
(Gefährdet = Risiken
ausgesetzt, d.h.
wertvoll, historisch,
kulturell, gefährdete
Arten, usw.)
Sorgt dafür, dass die
Richtlinie für
destruktive und
invasive
Probenahmen
eingehalten wird.
2.v. Besucher der
Sammlungen:
Allgemeines
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
2005A
2005B
2005C
2005D
Ist höflich. Ermittelt
und versteht die
meisten Bedürfnisse
von Besuchern. Leitet
Bedenken und
schwierige Anfragen
an Linienmanagement
weiter.
Bietet Zugang und
verfügt über
ausreichende
Kenntnisse, um
Besuchern Fragen zu
beantworten und diese
anzuleiten, und damit
ihren Besuch innerhalb
der verfügbaren
Ressourcen zu
aufzuwerten.
Regelt den Zugang von
Besuchern im
Zuständigkeitsbereich
in Anpassung an die
Richtlinien des
Museums und
Zuständigkeitsbereich
s innerhalb der
verfügbaren
Ressourcengrenzen.
Erarbeitet und
aktualisiert die
Richtlinie und
Verfahrensweisen für
Besucherzugang im
Zuständigkeitsberei
ch.
Kann Besuchern die
Gesundheits- und
Sicherheitsrichtlinien
erläutern, kann
Zugangserlaubnisse,
Schlüssel usw.
Optimiert den Nutzen
von Besuchern für die
Sammlung , fördert
Erklärt Fragen wie
z.B. beschränkten
Zugang auf
ausdrückliche Weise
Beurteilt
Besucherdruck und –
erfordernisse und
weist im Rahmen der
Ressourcen
Einrichtungen bzw,
Ausstattungen zu.
25
organisieren.
Ist in der Lage
Besuchern Zugang zu
Teilbereichen der
Sammlung zu
verschaffen, und
verfügt über
Hintergrundkenntnisse
zu Exemplaren oder
der Geschichte der
Sammlungen.
2.vi. Besucher der
Sammlungen:
Sicherheit
beispielsweise
sachkundige
Bestimmung von
Sammlungsmaterial
durch Besucher.
Geht mit schwierigen
und anspruchsvollen
Besuchern auf
entschlossene aber
höfliche Weise um.
Leitet Bedenken und
schwierige Anfragen
an Linienmanagement
weiter.
und behebt
Zugangsprobleme.
Bespricht
Besuchererfordernisse
und leistet ggf.
Unterstützung bei der
Planung eines
erfolgreichen Besuchs,
weist auf Bereiche der
Sammlung hin, die
Besucher
möglicherweise noch
nicht kannten.
Reagiert ggf. auf
Anliegen von
Personal und
Benutzern zur
Verbesserung der der
Besucherrichtlinie
und
Verfahrensweisen im
Zuständigkeitsberei
ch.
Beantragt
Zahlungsrichtlinien für
Bench Fees, wenn für
bestimmte
Dienstleistungen
Gebühren in Rechnung
gestellt werden, oder
handelt
Arbeitsvereinbarungen
anstelle von Gebühren
für Sammlungen aus,
z.B. Reduzierung von
Gebühren für
identifizierte/gekennzei
chnete Exemplare, usw.
2006AB
2006C
2006DE
Überwacht den Besucherzugang nach Bedarf, um
die Sicherheit der Sammlung zu gewährleisten.
Sorgt dafür, dass
Personal beim
Arbeitet mit dem
Personal der Bereiche
26
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
Sorgt dafür, dass Besucher Material auf korrekte
Weise handhaben.
Umgang mit
Besuchern/freiwilligen
bzw. ehrenamtlichen
Helfern die
Sicherheitsmaßnahmen
des Museums und des
Zuständigkeitsbereich
s beachtet.
Sicherheit/Objektver
waltung/Gebäudeinst
andhaltung
zusammen, um die
sichere
Aufbewahrung der
Sammlungen im
Rahmen der
Ressourcen zu
entwickeln und
aufrechtzuerhalten.
Setzt
Sicherheitsstandards
für Sammlungen.
2.vii. Anfragen:
Schriftlich
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
2007A
2007B
2007C
2007D
Kann
einfache/routinemäßige
schriftliche Anfragen
gemäß Anweisung
durch das
Linienmanagement
beantworten. Die
Arbeit muss jedoch auf
Angemessenheit (z.B.
Niveau, Genauigkeit,
Grammatik und
Rechtschreibung)
geprüft werden.
Beantwortet Anfragen
auf ausführliche Weise
durch Auslegung von
Informationen aus
verschiedenen Quellen.
Verfügt über fundierte
Sachkenntnisse und
kann komplexe
Argumentationen und
Konzepte aus
verschiedenen
Originalquellen auf
angemessene Weise für
unterschiedliche
Zielgruppen
zusammenfassen.
Reagiert auf
Anfragen im Namen
des
Zuständigkeitsberei
chs/der Institution,
z.B. Anfragen der
Führungsebene, in
sensiblen Bereichen,
bezüglich
Informationsfreiheit,
staatliche und
Abteilungsanliegen,
bekannte Medien,
Polizeiermittlungen,
Zollermittlungen,
Angelegenheiten mit
hohem
Sorgt dafür, dass alle
Anfragen auf effektive
Weise protokolliert und
27
dokumentiert werden,
um geltende
gesetzliche Auflagen
zu erfüllen.
Sicherheitsrisiko.
Erledigt seine Arbeit
auf eine Weise, die
Kundenzufriedenheit
fördert.
2.viii. Anfragen:
Mündlich
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
2008A
2008BC
2008D
Spricht bei der
Beantwortung von
telefonischen oder
öffentlichen Anfragen
deutlich und auf
höfliche Weise. Leitet
die Anfrage an die
zuständige Stelle, z.B.
Vorgesetzten,
Pressesprecher, weiter,
wenn er nicht in der
Lage ist, sie selbst zu
beantworten.
Kommuniziert auf erfolgreiche Weise mit
Personen auf verschiedenen Ebenen innerhalb
und außerhalb des Zuständigkeitsbereichs.
Erteilt auf eindeutige
und verständliche
Weise Auskünfte
über die
Sammlungen/Diszipli
n an die Leitung und
zentrale Verwaltung
der Institution und an
externe Stellen, z.B.
Organisationen zur
Erhaltung des
nationalen Erbes,
Finanzträger und
andere
Interessenvertreter.
.
Erteilt präzise Auskunft und sorgt dafür, dass der
Fragesteller die Antwort versteht.
Informiert sich, falls die Frage nicht gleich
beantwortet werden kann, und meldet sich beim
Fragesteller innerhalb des vereinbarten
Zeitrahmens wieder.
Ist in der Lage, den
Zuständigkeitsberei
ch und das Museum
bei Anfragen von
externen Stellen zu
Richtlinien und
Verfahren zu
vertreten.
28
2.ix.
Anfragenmanagemen
t
2009A
2009B
2009C
2009D
Reagiert unter Aufsicht
auf Anfragen zu seiner
zugewiesenen
Sammlung.
Reagiert auf Anfragen
innerhalb des
vereinbarten
Zeitrahmens und
priorisiert diese ggf.
Steuert das
Anfragensystem und
die Arbeitslast des
Teams im
Zuständigkeitsbereich
und überwacht bei
Bedarf die Antworten
auf Anfragen, z.B.
Standardisierung von
Antworten
Sorgt dafür, dass das
Auskunftssystem
innerhalb des
Zuständigkeitsberei
chs den Richtlinien
der Institution
entspricht. Überprüft
und erarbeitet
Verfahrensweisen für
den
Zuständigkeitsberei
ch
Berät über gesetzliche
Vorgaben, z.B.
Vorschriften zur
Informationsfreiheit.
Klärt Probleme und
Konflikte bei
Anfragen.
29
Berufsfamilie SC1
(Ebene A)
Anfangsstadium der
Berufslaufbahn/Ausbi
ldungsebene
(Ebene B)
(Ebene C)
(Ebene D)
Kurator
Sammlungsverwalter
Konservator
Chefkurator
Leiter
Sammlungen/Sammlun
gsleiter
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter konservatorische
Aufgaben
3. Digitale Kuratierung.
In diesem Abschnitt untersuchen wir, welche Rolle Sie bei der Digitalisierung des Museums spielen. Wir betrachten,
welche Fähigkeiten Sie entwickelt haben, auf welche Weise Sie diese Fähigkeiten bei Ihrer eigenen Arbeit sowie bei der
Schulung anderer einsetzen, und welchen Einfluss Ihre Arbeit auf die Abteilung, das Museum und die Gesellschaft im
weiteren Sinne hat.
3.i. Dateneingabe
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3001A
3001B
3001C
3001D
Kann das vereinbarte
System/die Software
zur Verwaltung von
Sammlungen auf
genaue und schnelle
Weise zur Übernahme
von Daten anwenden.
Ist ausreichend mit der
Bedienung von
Sammlungsverwaltun
gssystemen vertraut,
um routinemäßige
Arbeiten, z.B. Suchen,
Leihgabenlisten usw.,
korrekt auszuführen.
Leitet die digitale
Kuratierung für das
Team bzw. den
Zuständigkeitsbereich
.
Leitet Ausschüsse auf
Abteilungs- oder
Museumsebene zur
Koordinierung und
Priorisierung von
Digitalisierungsarbeiten.
Verfügt über gute
Kenntnis der
Sammlungsdaten und
wie diese im
Sammlungsverwaltun
gssystem/in den
Datenbanken
modelliert werden.
Kann Daten aus der
Datenbank
Zeigt tiefgehendes
Verständnis des
Sammlungsverwaltun
gssystems und ist
dadurch in der Lage,
die praktische
Implementierung von
wichtigen
Sammlungsverwaltun
gsprozessen (z.B.
Exemplarverfolgung,
Leihgaben, usw.) zu
dokumentieren.
Erarbeitet eine Strategie
im
Zuständigkeitsbereich,
entwickelt z.B. Projekte
zur rückwirkenden
Erfassung von Daten für
Exemplare, die bereits
zur Sammlung gehören.
Entwickelt Projekte mit
externen Instituten zur
gemeinsamen
Digitalisierung.
30
entschlüsseln und
abfragen.
Beteiligt sich an
Ausschüssen auf
Abteilungs- oder
Museumsebene zur
Koordinierung und
Priorisierung von
Digitalisierungsarbeite
n, und entwickelt eine
Strategie im
Zuständigkeitsbereich
Ist offizieller Vertreter
des
Hauptzuständigkeitsberei
chs bei institutionellen
Digitalisierungsausschüs
sen.
Vertritt das Museum bei
internationalen Foren
zum Thema
Digitalisierung.
Gibt Präsentationen vor
internationalen
Zielgruppen über
museumsweite
Digitalisierungsprojekte.
3.ii. Abfrage und
Berichtswesen
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3002A
3002B
3002C
3002D
Ist in der Lage,
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n abzufragen, um
Informationen
bereitzustellen.
Nutzt
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n zur Durchführung
komplexer Abfragen
über den Bestand.
Erstellt
Berichtsformate für den
Benutzerbedarf.
Nutzt die
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbank
usw. zum Abrufen von
Informationen
Nutzt Berichtssystem
für die spezifischen
Erfordernisse des
Endnutzers.
Kann eine vollständige
Bearbeitung von
Sammlungsverwaltungs
systemen/Datenbanken
durchführen, um
zufriedenstellende
Berichte auf Anfragen
der oberen
Führungsebene und
Leistungskennzahlen
bereitzustellen, z.B.
Anzahl von Leihgaben
innerhalb eines Jahres.
Ist in der Lage,
individualisierte
Listenansichten für den
eigenen Bedarf zu
erstellen.
Kann bei Bedarf
Nutzt Berichtssystem
zu Erstellung
individualisierter
Datenansichten für den
eigenen Bedarf (z.B.
CSV, Excel, Word).
Nutzt
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n zur Bewertung des
Sammlungsstatus, von
Lücken im
Zuständigkeitsbereich
und zur Beantwortung
von Anfragen externer
Gruppen.
Versteht und sammelt
Daten zur Erstellung
von Berichten für
museumsweite und
Versteht und sammelt
Daten zur Erstellung von
Berichten für
museumsweite und
31
Listenansichten in
Kalkulationstabellen
(z.B. Excel) kopieren
und einfügen.
externe Zielgruppen.
Erstellt Berichte in
verschiedenen
Formaten gemäß
Benutzerbedarf,
einschl. Etiketten usw.
Ist in der Lage, ABCDFelder zu erstellen, um
eine bestehende
Datenbank in eine
geeignete kompatible
Datenbank zu
integrieren.
3.iii.
Datenüberprüfung
und –verbesserung
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
externe Zielgruppen.
Erstellt komplexe,
abteilungsübergreifende
Berichte, z.B. für
Leistungskennzahlen.
Erstellt komplexe,
formatierte
Berichtsvorlagen für
institutionsweite
Nutzung, z.B.
Leihgabenformulare,
Eingangsformulare für
Exemplare,
Konservierungsbericht
e.
3003A
3003B
Führt unter Aufsicht
einfache
Datenbereinigungsarbe
iten durch.
Übernimmt die
Verbesserung von
Sammlungen im
designierten
Zuständigkeitsbereich
durch
Qualitätsverbesserung
der mit Exemplaren
verbundenen Daten.
3003C
Übernimmt größere
Datenbereinigungsund
Datenverbesserungspro
jekte im gesamten
Zuständigkeitsbereich
.
Plant und leitet
spezifische
Datenbereinigungsund
Datenverbesserungspro
jekte für das Team
bzw. im gesamten
3003D
Entwickelt umfassende
Datenbankprojekte mit
Verbindung zu externen
Datenquellen zur
Verbesserung der
Sammlungen der
Institution.
Leitet große
Validierungsprogramme
im gesamten
Zuständigkeitsbereich.
Vertritt die Abteilung
(bzw. den
Zuständigkeitsbereich)
bei institutionsweiten
32
3.iv.
Massendigitalisieru
ng: Projekte
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3.v.
Massendigitalisieru
ng: Digitale
Bildgebung
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Zuständigkeitsbereich
Ist in hohem Maße
vertraut mit der
Datenstruktur aller
verwendeter
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbank
en
Projekten.
3004A
3004B
3004C
3004D
Bietet kuratorische
Unterstützung für
Massendigitalisierungs
projekte, z.B.
Bereitstellung von
Exemplaren.
Empfiehlt Projekte zur
Massendigitalisierung
und unterstützt die
Entwicklung großer
Import/Aktualisierungsdateien
.
über 100.000
Datensätze umfassende
Dateneingabeprojekte
Entwirft, entwickelt und
steuert
Massendigitalisierungspr
ojekte.
Erstellt Import/Aktualisierungsdateien
. Steuert den
Importvorgang.
Verwaltet bis zu
100.000 Datensätze
umfassende
Dateneingabeprojekte
Erlangt externe
finanzielle Unterstützung
für wichtige
Digitalisierungsinitiative
n.
Koordiniert
Massendigitalisierungspr
ojekte innerhalb der
Abteilung (bzw. des
Zuständigkeitsbereichs)
3005A
3005B
3005C
3005D
Führt einfache
Bildgebungsarbeiten
von Exemplaren unter
minimaler Aufsicht
durch.
Nimmt an
Bildgebungsprojekten
teil.
Leitet
Bildgebungsprojekte
im gesamten Team
bzw. dem
Zuständigkeitsbereich
.
Entwickelt aktiv neue
Systeme zur Bildgebung
und führt diese ein.
Bearbeitet Bilder und
trifft einfache
Entscheidungen
hinsichtlich der
Qualität.
Stellt Ressourcen zur
Unterstützung von
Leitet umfangreiche
Bildgebungsprojekte ein.
Leitet umfangreiche
Bilderfassungsprojekte.
Zu den Ressourcen in
diesem Abschnitt
können folgende
zählen:
Aushilfspersonal durch
interne
Finanzierungsquellen
oder andere interne
Quellen/externe
Quellen oder
33
Ebene B)
Bringt Bilder mit den
Aufzeichnungen von
Exemplaren in
Verbindung.
Kuratiert Bilder, d.h.
sorgt dafür, dass Bilder
angemessen
aufbewahrt und
auffindbar sind und
Metadaten aktualisiert
werden.
Bildgebungsprojekten
im gesamten Team
bzw. dem
Zuständigkeitsbereich
zur Verfügung.
Erlangt die Mittel zur
Unterstützung der
Bildgebung.
Ehrenamtliche;
Einrichtungen oder
Geräte durch
erfolgreiche
Beantragung von
Mitteln, usw.
3006D
Überwacht andere
DigitalisierungsArbeitsabläufe in der
Institution und behält
diese im Auge.
Die Arbeitsabläufe
der Digitalisierung
umfassen sowohl
technische (z.B.
Dateneingabeformulare
und Datenbankdesign)
als auch nichttechnische Bestandteile
(z.B. die Anordnung
von
Digitalisierungsvorgän
gen in der
effizientesten
Reihenfolge – rasche
Bilderfassung von
Exemplaren im
Gegensatz zur
Ist über technologische
Neuerungen informiert.
Nimmt Anpassungen
vor/fällt
Entscheidungen
hinsichtlich des
Erwerbs neuer Geräte.
Entwickelt Projekte in
Zusammenarbeit und
anhand von
Besprechungen mit
Führungskräften
3.vi. Arbeitsabläufe
und
Prozesssteuerung
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3006A
3006B
3006C
Leistet Beiträge zu
Besprechungen der
Optimierung und
Planung von
Arbeitsabläufen.
Ist sich der Bedeutung
von
Digitalisierungsprozess
en/-verfahren und
deren effektiver
Rationalisierung und
Organisierung bewusst,
so dass der daraus
resultierende
Arbeitsablauf eine
effektive Nutzung der
Ressourcen darstellt.
Wie kann dies
gemessen werden?
Ist in der Lage,
Digitalisierungsprozess
e und –verfahren
(Arbeitsabläufe) zu
erstellen und
optimieren.
Dient als zentrale
Anlaufstelle, um zu
gewährleisten, dass
Arbeitsabläufe wann
immer möglich
verbunden werden
können, um duplizierte
Arbeiten zu reduzieren.
34
Zeigt, dass die
bestehenden
Arbeitsabläufe
eingehalten und
geregelt werden.
3.vii. Verwaltung
von
Sammlungsdaten:
Qualitätskontrolle
und –sicherung
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3007A
Führt einfache
Änderungen und
Aktualisierungen der
Datenbankeinträge
durch.
Vergleicht die Einträge
in den Datenbanken
mit den mit
Sammlungsstücken
verbundenen Daten im
designierten
Zuständigkeitsbereich
bzw. Registern und
Karteikarten (je
nachdem wo die
ausführlichsten
Informationen
vorhanden sind)
3007B
Verfügt über gewisse
Kenntnisse der
relevanten
institutionellen und
internationalen
Datenstandards und
wie sich diese auf die
digitalen
Aufzeichnungen des
Museums beziehen.
Führt die
Qualitätskontrolle und
–sicherung der Daten
von Sammlungen im
designierten
Zuständigkeitsbereich
durch.
manuellen
Dateneingabe,
Mobilisierung von
Personalressourcen,
usw.).
3007C
Verfügt über gute
Kenntnisse der
internationalen
Datenstandards und
erstellt eingeschränkte
Vokabularien für
Suchlauftabellen.
Ist verantwortlich für
die Qualitätskontrolle
von Dateneingaben des
Teams bzw.
Zuständigkeitsbereich
s in die
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n, und führt
regelmäßige Prüfungen
von
Akzessionen/registriert
en Exemplaren durch.
Richtet Mechanismen
zur Beurteilung der
Qualität von
Dateneingaben usw.
ein. Entwickelt und
regelt die Strategie für
Datenbereinigung und
–änderung.
3007D
Verfügt über
ausgezeichnete
Kenntnisse der
internationalen
Datenstandards, kann das
Museum bei
internationalen Foren zur
Entwicklung dieser
Standards vertreten.
Sorgt dafür, dass die
Implementierung der
Sammlungsverwaltungs
systeme
/Datenbanken effektiv
und gemäß der
Richtlinien und
Verfahrensweisen
verläuft.
Sorgt dafür, dass
Datenverwaltungsprüfun
gen für die Datenbanken
der Abteilung
durchgeführt werden.
(Zuständigkeitsbereich
?)
Leitet
Datenbereinigungsprojek
35
Führt komplexe
Bearbeitung der Daten
in den verwendeten
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbank
en durch, z.B. globale
Aktualisierungen
te für Daten der
gesamten
Sammlungsverwaltungs
systeme/DatenbankenModule
Leitet
Datenbereinigungsproj
ekte in Bezug auf
Zuständigkeitsgebietspezifische Daten.
3.viii. Verwaltung
von
Sammlungsdaten:
Richtlinien
3008A
3008B
Versteht die
Datenstandards und –
verfahren der
Institution
Leistet Beiträge zur
fortlaufenden
Weiterentwicklung von
Datenstandards und
Richtlinien für den
Zuständigkeitsbereich
3009A
3009B
Erstellt einfache
Flatfile-Datenbanken
zum Import anhand
von
Erstellt Excel
Tabellenkalkulationen
zum Import von Daten
über zwei oder mehr
SVKERNKOMPETEN
Z (bis Ebene B)
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3.ix.
Datenbankverwaltu
ng: Technische
Schnittstelle
3008C
Verfügt über
tiefgehendes
Verständnis der
Datenrichtlinien und –
verfahren der
Institution. Übernimmt
leitende Funktion bei
der Gestaltung von
Datenstandards und richtlinien und berät
Führungskräfte zu
Datenproblemen.
3008D
Leistet Beiträge zur
Weiterentwicklung der
Datenrichtlinien der
Institution im gesamten
Museum.
3009C
Entwirft Strukturen und
importiert große
Dateien in
Sammlungsverwaltun
3009D
Verfügt über
Administratorrechte für
die
Sammlungsverwaltungs
36
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
Standardplattformen,
z.B. MS Excel.
Module hinweg und
einschließlich
mehrwertigen Feldern
und geschachtelten
Gittern.
Unterstützt die
Entwicklung großer
Import/Aktualisierungsdateien
.
Erstellt relationale
Datenbanken zum
Import mit Kenntnis
von Datentypen und
Indices z.B. MS
Access.
gssysteme/Datenbanke
n.
Ist berechtigt,
Änderungen an Dateien
(z.B. Löschung,
globale Aktualisierung,
Importieren von
Datensätzen)
vorzunehmen
systeme/Datenbanken
der Institution.
Entwickelt und
importiert komplexe
relationale Datenbanken
Leitet die
Datenbankaufgaben in
der gesamten Abteilung
Führt
Datenbestandsaufnahm
en (Mapping) durch,
um Daten in die
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n zu migrieren.
Erstellt MappingDokumente für große
Dateien, die migriert
werden sollen.
Vertritt den
Zuständigkeitsbereich
bei
Digitalisierungsausschü
ssen des Museums
Importiert und
exportiert Dateien in
und von den
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbank
en. Übernimmt die
Datenbearbeitung
außerhalb der
Sammlungsverwaltung
ssysteme/Datenbanken
37
zur Anreicherung für
den Re-Import.
3.x.
Datenbankverwaltu
ng: Erweiterte
Datenbankverwaltu
ng
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3010C
Erstellt komplexe
relationale
Datenbanken für eine
Mehrbenutzerumgebun
g
Entwickelt eine
Strategie für die
Datensicherung und wiederherstellung
3010D
Verwaltet Daten auf
höherer Ebene für
musemsweite Dateien.
Erstellt komplexe
Datenbanken anhand von
relationalen DatenbankManagementsystemen
(RDBMS) auf
betrieblicher Ebene, z.B.
MySQL, SQLServer,
und Oracle.
Nutzt fortgeschrittene
Systemkenntnisse zur
Optimierung der
Datenbank-Performance
durch Indexierung,
Abfrageoptimierung,
Trigger.
Nutzt fortschrittliche
Datenbank-Werkzeuge,
z.B. Datenumwandlungsdienste, zur Änderung
und Bearbeitung von
Dateien.
Dient als Administrator
für
Sammlungsverwaltungs
systeme/Datenbanken.
38
3.xi.
Sammlungsverwaltu
ngssystem:
Entwicklung
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3011A
3011B
Informiert den
Vorgesetzten über
Programmfehler und
macht
Verbesserungsvorschlä
ge für
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n.
Testet unter Aufsicht
neue Versionen von
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbank
en.
Leistet Beiträge bei der
Entwicklung der
Benutzerschnittstelle
für die
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n.
Hält sich auf dem
Laufenden über neue
Client-Funktionalität
und macht Vorschläge,
wie diese zur
Verbesserung der
Arbeitsabläufe und
Informationsanreicheru
ng eingesetzt werden
könnte, z.B.
„Ressourcen“ und
„Record Templates“.
3011C
Verfügt über
tiefgehende technische
Kompetenz beim
Design von DatenbankModulen und der
Funktionalität von
Schnittstellen.
Vertritt den
Zuständigkeitsbereich
bei Institutionen, die
für die
Systementwicklung
verantwortlich sind.
Koordiniert die
Prüfung neuer
Versionen im gesamten
Zuständigkeitsbereich
.
3011D
Leitet ein
Weiterentwicklungsprogr
amm für die
Sammlungsverwaltungs
systeme/Datenbanken
des Museums.
Leistet global Beiträge
bei der Entwicklung von
Sammlungsverwaltungs
systemen/Datenbanken
durch Zusammenarbeit
mit anderen Instituten
und Entwicklern.
.
Adaptiert, bearbeitet und
beurteilt Kommentare
zum Datenbankbetrieb in
der Abteilung.
Adaptiert, bearbeitet
und beurteilt
Kommentare zum
Datenbankbetrieb im
Zuständigkeitsbereich
.
Hält sich auf dem
Laufenden über neue
Client-Funktionalität
und experimentiert mit
der Funktionalität zur
Entwicklung
verbesserter
Arbeitsabläufe und
Informationsanreicheru
39
ng.
Erarbeitet
Anweisungen mit
wichtigen Konzepten
für Webseite mit
Unterstützung durch
IT-Personal.
3.xii.
Sammlungsverwaltu
ngssystem:
Registerverwaltung
KERNKOMPETEN
Z FÜR
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
3.xiii.
Sammlungsverwaltu
ngssystem:
Schulung und
Support
KERNKOMPETEN
Z FÜR
3012A
3012B
Versteht die
Funktionalität und
den Betrieb der
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n.
Unterstützt die
Funktionalität und
den Betrieb der
Datenbank, leistet mit
Ideen Beiträge zur
fortlaufenden
Weiterentwicklung des
Datenbanksystems.
3012C
Leitet die
Systemadministration
der Abteilung, z.B.
definiert und regelt,
welche Gruppen und
einzelne Benutzer
diverse Rechte haben.
.
3012D
Installiert und verwaltet
die Datenbank, verwaltet
beispielsweise
Benutzerzugangsrechte
und Sicherheit.
Empfiehlt Änderungen
der
Registereinstellungen
zur Verbesserung der
Nutzung der
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanke
n.
3013A
3013B
3013C
3013D
Nimmt an Schulung
zur Verwendung von
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbank
en teil, um Kompetenz
in grundlegender
Anwendung zu
erlangen.
Berät hinsichtlich der
Notwendigkeit
zusätzlicher
Schulungsdokumentati
on und Support.
Entwickelt
benutzerspezifische
Dokumentation und
Schulung in der
praktischen
Anwendung von
Sammlungsverwaltung
sverfahren in
Bewertet
Benutzererfordernisse
und entwickelt
angemessene Kurse.
Organisiert
museumsweite
Schulungskurse.
40
beliebigen
Sammlungsverwaltun
gssystemen.
DATENEINGABEP
ERSONAL/DIGITA
LISIERER (bis
Ebene B)
Führt
abteilungsübergreifend
e
Schulungskurse/Semin
are mit Unterstützung
durch IT-Personal
durch
Erarbeitet
Dokumentation für die
Nutzung in der
Abteilung.
Erarbeitet
Hilfedokumente für
museumsweite
Anwendung und
implementiert Hilfe im
Feld.
Organisiert und
implementiert Support
für
Sammlungsverwaltungs
systemen/Datenbanken
auf museumsweiter
Ebene.
Bietet Support für
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbank
en auf
Abteilungsebene.
(Ebene A)
(Ebene B)
(Ebene C)
(Ebene D)
Anfangsstadium der
Berufslaufbahn/Ausbi
ldungsebene
Kurator
Sammlungsverwalter
Konservator
Chefkurator
Leiter
Sammlungen/Sammlun
gsleiter
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter konservatorische
Aufgaben
4. Wissenschaftliche Arbeiten.
In diesem Abschnitt untersuchen wir Ihr Kompetenzniveau in den Bereichen Systematik, Taxonomie, Museologie, Konservierung
und anderen Forschungsgebieten. Wir betrachten, auf welche Weise Sie Beiträge zur relevanten Forschungsgemeinschaft leisten
und wie Sie von Ihren Kollegen in diesem Forschungsbereich geschätzt werden.
41
4.i. Systematische und 4001A
4001B
4001CD
taxonomische Prinzipien
Lernt die grundsätzlichen Versteht die
Besitzt sachkundiges Verständnis der Anwendung
Nomenklaturregeln, d.h. Nomenklaturregeln in
der Nomenklaturregeln und Codes, und kann die
versteht das
Bezug auf seine Disziplin. Bedeutung der Sammlungen mit wissenschaftlichen
SVTypenkonzept
Debatten, Diskussionen und Anfragen in Beziehung
Kenntnis der
KERNKOMPETENZ
bringen, z.B. welche Art von Material und benannten
entsprechenden Literatur,
(bis Ebene B)
Exemplaren in den Sammlungen zur Aufnahme und
z.B. Revisionen,
Erläuterung von wissenschaftlichen Debatten dienen.
Kataloge,
Dokumentierung von
Synonymie und
Homonymie, usw.
4.ii. Wissenschaftliche
Arbeiten: Allgemeines
4002A
Entwickelt ausreichende
praktische Kenntnis eines
zugewiesenen Bereichs
SV-KERNKOMPETENZ
oder einer Sammlung.
(bis Ebene B)
4002B
4002C
4002D
Verfügt über
ausreichende praktische
Kenntnis einer
zugewiesenen Sammlung
und der relevanten
Literatur.
Verfügt über umfassende
Kenntnis aller
Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich
der relevanten Literatur.
Verfügt über
außergewöhnlich hohe
Kenntnis des
Zuständigkeitsbereichs
und der relevanten
Literatur. Ist
beispielsweise bestens
vertraut mit vertretenen
Sammlern, kennt die
Handschrift von
Sammlern, kann
Sammlungen mit
Sammlungen im
weltweiten Kontext in
Beziehung bringen.
42
4.iii. Wissenschaftliche 4003A
Arbeiten: Geschichte der
Verfügt über
Disziplin und
nachweisliches
Sammlungen
Verständnis der
Geschichte, Bedeutung
und Reichweite der
Sammlungen und
Disziplin.
4003B
4003C
Verfügt über umfassende
Kenntnis und führt
Untersuchungen zur
Geschichte einer
Sammlung, von
Exemplaren und
Sammlern durch.
Führt Untersuchungen zur Leitet und initiiert
Geschichte der
Projekte zur Geschichte
Sammlungen und
der Sammlungen und
Sammler durch und
Sammler.
veröffentlicht die
Ergebnisse.
4.iv. Wissenschaftliche
Arbeiten:
Sammlungsbasierte
Forschung
4004B
4004C
4004A
Unterstützt unter Aufsicht Unternimmt und
Führt sammlungsbasierte
sammlungsbasierte
unterstützt kleinere
Forschungsarbeiten im
Forschungsprojekte in der sammlungsbasierte
Rahmen eines großen
Abteilung.
Forschungsprojekte unter Forschungsprogramms
minimaler Aufsicht.
durch und wird zur
Kann unter Aufsicht eine
Bereitstellung seines
skelettale
Fachwissens mit
Bestandsaufnahme
einbezogen.
Ist bestens vertraut mit
durchführen und
allen Aspekten der
Standardmessungen
Initiiert
Dokumentierung der
vornehmen.
sammlungsbasierte
Skelettanatomie und kann
Forschungsprojekte
unbeaufsichtigt arbeiten.
innerhalb der lokalen
Sammlung.
4003D
4004D
Initiiert neue
Forschungsprojekte auf
Abteilungsebene.
Beinhaltet
Forschungsarbeiten zur
Sammlungsverwaltung
und Museologie
Leitet sammlungsbasierte
Forschung.
Entwickelt die
Verfahrensweisen für die
Dokumentation der
Skelettanatomie und
Datensammlung.
Entwickelt und
aktualisiert
Erfassungssysteme für
Skelettanatomiedaten
anhand von
gegenwärtiger Best
Practice.
43
4.v. Archivalische
Provenienz
4.vi. Wissenschaftliche
Arbeiten: Schlüssel,
Leitfäden und
Bestandsaufnahmen
4005A
4005B
4005C
4005D
Kann unter Aufsicht
archivalische
Informationen aus einer
Reihe von Quellen
zusammenstellen
Identifiziert potenzielle
Quellen für archivalische
Forschung und leitet den
Forschungsprozess ein
Plant archivalische
Forschung im
Zuständigkeitsbereich
und stellt Verbindung mit
angemessenen Archiven
her
Entwickelt
Verfahrensweisen für
archivalische Forschung
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs
4.006B
4006C
4006D
Erstellt Schlüssel,
Leitfäden und
Bestandsaufnahmen von
kleineren Taxa.
Erstellt Schlüssel,
Leitfäden und
Bestandsaufnahmen, z.B.
Fauna und Flora,
monografische
Bearbeitung
Verfasst ein hochrangiges
, einer Peer Review
unterzogenes
wissenschaftliches
Referenzdokument.
4007C
4007D
4.vii. Wissenschaftliche 4007A
4007B
Arbeiten: Publikationen
Stellt
Leistet Beiträge in
Informationen/Daten zur relevanten Publikationen.
Unterstützung von
Publikationen bereit.
Wird von externen Stellen
in diesem Fachgebiet zu
Rate gezogen
Erstautor von Beiträgen, Verfasst regelmäßige
die in relevanten
Beiträge in relevanten
Zeitschriften
Zeitschriften als Erstautor.
veröffentlicht werden.
Wird um Beiträge zu
Publikationen gebeten,
z.B. einzelne Buchkapitel.
44
4.viii. Wissenschaftliche 4008AB
Arbeiten:
Stellt Unterstützung und leistet Beiträge zu
Projektverwaltung
Forschungs- und Entwicklungsprojekten für die
Konservierung und Sammlungspflege.
4008C
4008D
Leistet Beiträge zu
Forschungs- und
Entwicklungsprojekten
aufgrund anerkannter
Fachkompetenz.
Leitet kooperative
Forschungs- und
Entwicklungsprojekte für
die Konservierung und
Sammlungspflege.
4.ix. Wissenschaftliche 4009A
Arbeiten:
Ist in der Lage, unter
Identifikationskompetenz
Aufsicht relevantes
en
Material mit einem
angemessenen
Genauigkeitsgrad zu
SVidentifizieren.
KERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
4009B
4009C
4009DE
Identifiziert Material
ohne Aufsicht und mit
hoher Genauigkeit.
Versteht wo die relevante
Literatur, z.B. Zoological
Record, aufzufinden ist.
Stellt
Nutzt Kompetenzen und
Identifikationskompetenz Erfahrung zur Beratung
en zur Verfügung, um alle anderer.
sammlungsbasierten
Ist ein international
Aktivitäten des
anerkannter
Fachbereichs/Abschnitts/
taxonomischer/wissenscha
Teams zu unterstützen.
ftlicher Experte.
Unterstützt
Ist bekannt für seine
Forschungsziele durch
Fähigkeit, detaillierte und
Bereitstellung von
fachkundige
Identifikationskompetenz
Identifikationsberichte für
en oder mit der Absicht,
Polizei- und
die Ergebnisse zu
Zollermittlungen zu
veröffentlichen.
erstellen.
Erkennt wichtiges
historisches Material.
45
4.x. Wissenschaftliche
Arbeiten: Berufliche
Fähigkeiten
SVKERNKOMPETENZ
(nur bis Ebene A)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
4010A
4010B
4010C
4010D
Einrichtung bedeutet ein
anerkannter Bereich, der
Entwickelt Fähigkeiten Erweitert bei Bedarf seine Anerkannter Experte im Ist ein international
Praktikanten und
wie z.B. Verwendung von Fähigkeiten zur
wissenschaftlichen/techni anerkannter
Zuschüsse auf
Mikroskopen, Anfärbung, Unterstützung von
schen Bereich.
wissenschaftlicher/technis
internationaler Ebene
Sektion usw.
Projekten.
cher Experte.
anzieht und eine führende
Verwaltet die
Position bei der
Ist erfahren in der
wissenschaftliche
strategischen
Anwendung von
Ausrüstung der
Entwicklung im
komplexen
Abteilung; kleinere
Fachgebiet einnimmt.
wissenschaftlichen
Sammlungseinrichtungen,
Geräten, z.B.
z.B. Röntgengeräte,
Röntgengeräte,
Dermestarium, oder
Rasterelektronenmikrosko größere
pe.
Sammlungseinrichtungen,
Quarantäne,
Führt die Wartung von
Wirbeltierpräparation.
wissenschaftlichen
Laborgeräten durch.
46
4.xi. Wissenschaftliche
Arbeiten:
Beurteilungsvermögen
4011A
4.011BC
4011D
Ist sich über den
Versteht und beurteilt den wissenschaftlichen Wert
Marktwert/wissenschaftli /Marktwert von Exemplaren/Sammlungen.
chen Wert der Exemplare
Hält Kontakt mit dem Markt für naturkundliche
in seiner Obhut bewusst.
Exemplare aufrecht und kann den Wert von
Exemplaren beurteilen.
.
Beurteilt und bewertet
Exemplare nach
wissenschaftlicher und
ästhetischer Relevanz und
beurteilt Marktwerte mit
hoher Genauigkeit.
Stellt externen
Organisationen Beratung
hinsichtlich Beurteilung
und Bewertungen zur
Verfügung.
4.xii. Wissenschaftliche 4012A
Arbeiten: Finanzierung
Bietet Unterstützung bei
Anträgen auf Gewährung
von Zuschüssen.
4012B
4012C
4012D
Sucht und beantragt
kleinere Zuschüsse,
interne Erstattung von
Reisespesen, etc.
Sucht und beantragt
Finanzierung von
externen Stellen zur
Unterstützung von
Projekten.
Sucht und beantragt große
Sonderzuschüsse von
externen Stellen als
Hauptantragsteller oder
Mitantragsteller
Gehört zu einem Team,
das groß angelegte
Finanzierungsanträge
erstellt.
Leitet die Beteiligung des
Instituts an einem
interinstitutionellen
Projekt mit externer
Finanzierung.
47
4.xiii. Wissenschaftliche 4013A
Arbeiten: Konferenzen,
Beteiligt sich an
Besprechungen und
Workshops und
Workshops
Konferenzen und hilft bei
diesen aus.
4013B
4013C
Präsentiert Poster bei
Konferenzen, hält
Vorträge bei kleineren
Besprechungen und
Workshops.
Hält regelmäßige Referate Wird regelmäßig um
bei nationalen und
Vorträge auf
internationalen
internationalen
Besprechungen .
Konferenzen gebeten.
Leitet WorkshopPropagiert Sammlungen Sitzungen.
an Benutzer.
4013D
Leitet Sitzungen bei
internationalen
Zusammenkünften.
Organisiert internationale
Workshops und
Konferenzen.
Gehört zum
Redaktionsgremium einer
Publikation von
einer/einem wichtigen
internationalen
Konferenz/Kongress/Wor
kshop.
4.xiv. Wissenschaftliche 4014A
Arbeiten:
Unterstützt und
Kommunikation mit den
ermöglicht
Medien
Medienaktivitäten.
4014B
4014C
4014D
Nimmt gelegentlich an
Medienaktivitäten teil.
Anerkannter Sprecher für Berater von wichtigen
Medienanfragen.
Mediendiensten, d.h.
mehrere TV/Radioprogramme mit
gemeinsamem Thema,
und ermöglicht den
Zugang zu Sammlungen
und Personal.
Dies bezieht sich
spezifisch auf Ihre
gegenwärtigen
wissenschaftlichen
Arbeiten und Projekte.
48
4.xv. Wissenschaftliche 4015A
Arbeiten:
Beaufsichtigt und schult
Hochschulausbildung
Praktikanten von
Hochschulen.
4015B
4015C
4015D
Beaufsichtigt und schult Generiert MastersGeneriert
Studenten und überwacht Projekte und beaufsichtigt Dissertationsprojekte und
den Zugang zu den
Masters-Studenten
beaufsichtigt
Sammlungen.
Doktoranden.
Prüft Dissertationen.
4.xvi. Wissenschaftliche
Arbeiten: Lehrtätigkeit –
Hochschulebene
4.016B
4016C
4016D
Unterrichtet Teile von
Lerneinheiten und
organisiert
Prüfungsfragen für
Studenten.
Unterrichtet Teile von
Lerneinheiten und
organisiert
Prüfungsfragen für
Masters-Studenten.
Koordiniert ein Modul
oder einen Kurs für
Universitätsstudenten und
Masters-Studenten.
4.xvii. Wissenschaftliche 4017A
Arbeiten: Lehrtätigkeit –
Beteiligt sich an
außeruniversitär
informellem Lernen und
Unterrichten.
4017B
4017C
4017D
Entwickelt bzw.
unterrichtet Teile von
Lerneinheiten für
außeruniversitäre Kurse,
z.B. Amateurgruppen.
Entwickelt bzw.
unterrichtet Kurse für
spezifische Fachgruppen,
z.B. Veterinärgruppen.
Entwickelt bzw.
unterrichtet Kurse für
nationale oder
internationale Gruppen.
Leitet informelles Lernen Überwacht und
Ermöglicht informelles und Unterrichten.
koordiniert die
Lernen und Unterrichten.
Bereitstellung von
informellem Lernen durch
sein Team.
49
4.xviii. Wissenschaftliche
Arbeiten: Indikatoren der
Anerkennung
4.018B
4018C
4018D
Mitglied einer
wissenschaftlichen
Gesellschaft oder eines
relevanten
Berufsverbandes.
Ausschussmitglied bei
einer wissenschaftlichen
Gesellschaft oder einem
relevanten
Berufsverband.
Leitet oder gehört zum
Ausschuss einer
relevanten
internationalen/nationalen
Organisation.
Leiten bedeutet zu der
Gruppe gehören, die die
strategische Ausrichtung
Ihrer Disziplin definiert
und entwickelt.
Mitglied eines Ausschuss
zur Festlegung einer
strategischen Ausrichtung
für seinen Bereich.
4.xix. Wissenschaftliche
Arbeiten: Referieren
4019BC
4019D
4.xx. Wissenschaftliche
Arbeiten: Schriftleitung
4.020B
4020C
Übernimmt die
Schriftleitung populärer
Arbeiten.
Übernimmt die
Übernimmt die
Schriftleitung allgemeiner Schriftleitung eines
wissenschaftlichSammelbandes.
technischer Arbeiten.
Referiert wissenschaftliche Veröffentlichungen im Redakteur oder Mitglied
Kompetenzbereich für Peer Reviews unterzogene des Redaktionsvorstands
Zeitschriften.
einer international
anerkannten
wissenschaftlichen
Zeitschrift oder einer
Fachzeitschrift.
4020D
50
4.xxi. Wissenschaftliche
Arbeiten: Interne
Personalentwicklung
4021C
4021D
Schult Personal und
identifiziert den
Schulungsbedarf zur
Unterstützung von
sammlungsbasierten
Forschungsprojekten für
den relevanten
Zuständigkeitsbereich.
Bietet Aufsicht und
strategische Vision zur
Identifizierung von
taxonomischen/museologi
schen Lücken für das
Personal im
Zuständigkeitsbereich.
51
(Ebene A)
(Ebene B)
Anfangsstadium der
Kurator
Berufslaufbahn/Ausbildu
Konservator
ngsebene
(Ebene C)
(Ebene D)
Sammlungsverwalter
Leiter
Sammlungen/Sammlungslei
ter
Chefkurator
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter konservatorische
Aufgaben
5. Ausstellungen, Outreach, Unternehmensaktivitäten.
In diesem Abschnitt wird untersucht, welche Auswirkungen Ihre Arbeit auf das öffentliche Gesicht des Museums hat, welche Beiträge Sie zur nach
außen gerichteten Rolle des Museums leisten und was Ihr Kompetenzgrad ist.
52
5.i. Ausstellungen: Inhalt 5001A
und Entwicklung
Stellt weisungsgemäß
Informationen und
Exemplare zur
Verfügung, die in
Ausstellungen verwendet
werden sollen.
5001B
5001C
Stellt fundierte
Ist Mitglied des
Empfehlungen, Texte und Entwicklungs-/DesignExemplare für
Teams für eine
Ausstellungen zur
Ausstellung.
Verfügung.
Beteiligt sich an der
Sammelt Erfahrung durch Erarbeitung von Plänen,
vorübergehende Arbeit in einschl. Erwerb von
Ausstellungsabteilungen/- Exemplaren für
programmen usw.
Ausstellungen.
5001D
Bietet Fachwissen und
Leitung bei der
Entwicklung einer großen
Ausstellung.
Arbeitet zusammen mit
Ausstellungsteams,
externen Einrichtungen
und anderen Museen an
gemeinsamen
Ausstellungen oder
externen Ausstellungen.
Fungiert als wichtigste
wissenschaftliche
Kontaktperson im
Projektteam für eine
bedeutende Galerie oder
eine Ausstellung.
5.ii. Ausstellungen:
Leihgaben
5002A
5002B
5002C
5002D
Ist vertraut mit
Überprüft Berichte zu
Konservierungsfragen bei Einrichtungen und
Leihgaben. Kann Objekte andere verbundene
unter Aufsicht als
Dokument für die
Leihgaben verpacken.
Leihgabe von für seinen
Abschnitt relevantem
Material.
Agiert für die Abteilung Führt ein breites Spektrum
oder Institution, um
von Registrierungsaufgaben
sicherzustellen, dass die für Leihgaben für
Kriterien für die
Ausstellungen durch.
Ausstellung von
Koordiniert und verwaltet
Exemplaren von den
die Leihgaben für den
entleihenden Abteilungen Zuständigkeitsbereich/die
und Institutionen erfüllt Ausstellung. Kann Verträge
Berät andere hinsichtlich
werden.
für Leihgaben von
der Eignung von Material
Exemplaren für
als Leihgabe.
Ist vollständig vertraut
Ausstellungen aushandeln.
mit der Ausführung von
Kann einfache
Kurierdiensten.
Legt Kriterien fest und setzt
Kurierdienste
Standards für eine
übernehmen.
woolly
Leihgabe.
53
5.iii. Ausstellungen:
Unterstützung bei der
Konservierung von
Exemplaren
5003A
5003B
5003C
Hilft bei der Installation
von ausgestellten
Objekten mit.
Bietet Beratung
hinsichtlich der
Ausstellung von
Exemplaren.
Bietet fachkundige
Unterstützung und
Beratung in mehreren
Konservierungsdiszipline
n.
5.iv. Öffentliches
Outreach:
Bürgerwissenschaft
5004A
5004B
5004C
Hält informelle Vorträge
und veranstaltet
Führungen mit kleinen
Besuchergruppen über
eine Sammlung/ein
Exemplar.
Hält Vorträge,
Vertritt
Spricht im Namen des
veranstaltet Führungen Zuständigkeitsbereich Museums bei externen
oder Vorführungen über oder
Besprechungen.
Sammlungen der
Zuständigkeitsbereich
Organisiert wichtige
Abteilung, Exemplare
bei internen und externen
interne/externe öffentliche
oder Geschichte,
Besprechungen oder
Veranstaltungen, z.B.
Präparationsvorführungen Veranstaltungen.
Fossilien-Festivals usw.
für Studenten, Gruppen
Leistet Unterstützung und
aus der Öffentlichkeit und
Anerkannter Sprecher zum
Beiträge zur Organisation
der Wirtschaft.
Thema
und Bereitstellung von
Sammlungsverwaltung und
Anerkannter Sprecher für öffentlichen
den
eine Sammlung im
Veranstaltungen.
Zuständigkeitsbereich.
Zuständigkeitsbereich.
Entwickelt neue und
innovative Ansätze für
Outreach-Aktivitäten.
SVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
5003D
Beurteilt wichtige
Konservierungsmaßnahmen
und gibt Empfehlungen
hinsichtlich von Ressourcen
usw. ab, z.B. großes
Leitet die Installation von
Konservierungsprojekt
ausgestellten Objekten für Leitet die Installation von
beim Umbau einer
Materialien aus seinem ausgestellten Objekten für
Museumsgalerie.
Kompetenzbereich.
Materialien aus allen
Museumsbereichen.
5004D
Anerkannter Sprecher für
die
Sammlungsverwaltung
und alle Sammlungen im
Zuständigkeitsbereich.
54
5.v. Public Outreach:
Multimedia
5005A
5005B
5005C
Erstellt komplexe
Stellt
Erstellt kleinere
(nach oben verschoben) Informationen/Daten für Multimedia-Projekte, z.B. Applikationen in
Zusammenarbeit mit IT
Web-/MultimediaCDs und Webseiten.
und Spezialisten für
Projekte bereit
Stellt Material, Inhalt,
interaktive Medien.
Entwickelt und stellt
Daten für große
Webseiten, Twitter, Blog- Multimedia-Projekte zur
Einträge usw. zur
Verfügung.
Verfügung
5005D
Initiiert und leitet große
sammlungsrelevante
Multimedia-Projekte.
Leitet die Internet-Präsenz
für die
Sammlungsverwaltung der
Abteilung.
55
5.vi. Beratung und
5006A
5006B
5006C
5006D
Einkommensgenerierung.
Leistet allgemeine
Stellt Identifizierung zur
Entwickelt und fördert
Sammlungsunterstützung Beratung/kommerzielle
routinemäßig neue
Leitet
für Beratungsinitiativen Anfragen mit
Sammlungsberatungsinitiati
Kuratierungsberatungstea
der Institution. Bearbeitet angemessener
ven.
ms.
beispielsweise
Genauigkeit und
Führt erfolgreiche Aktionen
Material/Daten von
zeitgerecht zur Verfügung Hilft bei der Entwicklung
anhand von Unterstützung
kommerziellen
von Beratungsprojekten.
Leistet spezialisierte
durch Firmen-Sponsoring
Umweltstudien
Sammlungsunterstützung Leistet laufende Beiträge und Philanthropie durch.
für Beratungsinitiativen zu Beratungsaktivitäten,
der Institution.
z.B. Anfragen,
Sammlungsbeurteilung Anlaufstelle für bedeutende
Beteiligt sich an und
für andere Institutionen, nationale und internationale
unterstützt die
usw.
Beratungskompetenz.
Einkommensgenerierung,
u.a. durch Beratung.
Sucht aktiv Gelegenheiten Arbeitet mit der
zur
Entwicklungsabteilung
Ist in der Lage,
Einkommensgenerierung zusammen, um signifikante
Gelegenheiten zur
und Beratung.
Gelegenheiten zur
Einkommensgenerierung
Mittelbeschaftung zu
und Beratung zu
Agiert als
generieren.
identifizieren.
Sachverständiger, z.B.
stellt forensisches
Beweismaterial für die
Strafverfolgung bereit.
56
5.vii.
5007A
Informationstechnologie
Kann eine Reihe von
allgemeinen, der Arbeit
angemessenen
SVSoftwarepaketen
KERNKOMPETENZ
benutzen.
(bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
5007B
5007C
5007D
Kompetenter Benutzer
von allgemeinen
Softwarepaketen.
Beteiligt sich an
Entwickelt neue Software,
Forschungsprojekten
Datenbankapplikationen,
aufgrund der Fähigkeit, bei denen technologische
Daten aus einer Reihe von Neuerungen genutzt
Ist in der Lage, digitale
digitalen Quellen, z.B.
werden.
Informationen auf
Biogeomancer, GIS,
effektive Weise zu
Leistet Beiträge zu
Internetquellen,
übertragen und zu
internationalen
elektronischen Geräten
speichern.
Entwicklungen der
zur Überwachung der
Datenstandards, nimmt an
Umgebungsbedingungen,
Kennt und benutzt
relevanten
fachspezifische Software, zu bearbeiten.
Zusammenkünften teil, z.B.
die für die Arbeit
Leistet Unterstützung und GBIF, TDWG, usw.
erforderlich ist.
Beratung zu
Sorgt für Compliance mit
fachspezifischen
internationalen
Software-Applikationen.
Entwicklungen der
Ist über die
Datenstandards, nimmt an
internationalen
relevanten
Entwicklungen der
Zusammenkünften teil, z.B.
Datenstandards
GBIF, TDWG, usw.
informiert, nimmt an
relevanten
Zusammenkünften teil,
z.B. GBIF, TDWG, usw.
57
5.viii. Gesundheit und
5008A
Sicherheit: Allgemeines
Bemüht sich darum, eine
sichere und gesunde
Arbeitsumgebung
SVKERNKOMPETENZ aufrechtzuerhalten.
Alle bis SC1 (Ebene A) Kann Gefahren
(unmittelbare oder
KONSERVKERNKOMPETENZ potenzielle) am
Alle bis SC1 (Ebene A) Arbeitsplatz, im
allgemeinen Labor und
KERNKOMPETENZ Lager im
FÜR
Zuständigkeitsbereich
DATENEINGABEPERS erkennen.
ONAL/DIGITALISIERE
R Alle bis SC1 (Ebene Ist in der Lage, Probleme
zu beheben oder an das
A)
entsprechende Personal
weiterzuleiten.
5008B
5008C
Unternimmt in offizieller
Funktion systematische
Gesundheits- und
Sicherheitsinspektionen
am Arbeitsplatz, in
allgemeinen Laboren und
Lagern innerhalb eines
designierten Bereichs,
Ist qualifiziert zur
Durchführung offizieller
Gesundheits- und
Sicherheitsinspektionen
von Fachlaboren im
Zuständigkeitsbereich.
Ist in der Lage, den
Gesundheits- und
Sicherheitsbeauftragen
der Abteilung genaue
Ergebnisse zu melden.
5008D
Berät die leitenden
Gesundheits- und
Sicherheitsbeauftragen im
Zuständigkeitsbereich und
den zugehörigen Laboren
bei Fragen zu Gesundheitsund Sicherheitsthemen in
Verfährt bei Gesundheitsdiesen Bereichen.
und Sicherheitsfragen
gemäß der Berichte des Formuliert Betriebsabläufe.
Gesundheits- und
Sicherheitsinspektionstea
ms auf effektive und
zeitgerechte Weise, um
Verletzungs- oder
Schädigungsrisiken zu
reduzieren.
Sorgt dafür, dass die
Gesundheits- und
Sicherheitsvorschriften im
Zuständigkeitsbereich
eingehalten werden.
58
5.ix. Gesundheit und
Sicherheit:
Verfahrensfragen
SVKERNKOMPETENZ
Alle (bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
Alle (bis Ebene B)
.
5009A
5009B
5009C
5009D
Versteht die Kontrolle der Verfolgt
Übernimmt leitende Rolle Sorgt dafür, dass alle
Gefahrstoffverordnung Sicherheitsprobleme auf bei der Bereitstellung
Sammlungsverwaltungsmet
und Risikobeurteilung. aktive Weise.
eines sicheren
hoden im
Arbeitsumfeldes.
Zuständigkeitsbereich
Kann unter Aufsicht eines Erstellt
konform sind, dass für
Vorgesetzten einfache
Risikobeurteilungen für Leitet Personal beim
diese eine Risiko- und
Risikobeurteilungen für Gefahrstoffe auf
Erstellen von Risiko- und
COSHH-Erklärung
Gefahrstoffe erstellen.
kompetente Weise.
COSHH –Bewertungen
vorliegt und sie für
an.
Inspektionen zugänglich
Versteht Gefahrensätze
sind.
und
Verwaltet die
Sicherheitskennzeichnung
Aktualisierung von
Sorgt dafür, dass die
.
Bewertungen.
gängigen Praktiken der
Sammlungsverwaltung im
Macht Personal auf
Zuständigkeitsbereich
Gesetzesänderungen
aufmerksam, sorgt dafür, allen gesetzlichen
dass für alle Chemikalien Bestimmungen
entsprechen.
angemessene
Sicherheitskennzeichnung
verwendet wird.
59
Ebene A (Berufsfamilie
SC1)
(Ebene B)
Kurator
Anfangsstadium der
Konservator
Berufslaufbahn/Ausbildu
ngsebene
(Ebene C)
(Ebene D)
Sammlungsverwalter
Leiter
Sammlungen/Sammlungslei
ter
Chefkurator
Chefkonservator
Erläuterungen zum
Rahmen
Hauptkurator
Leiter konservatorische
Aufgaben
6. Allgemeines Management (beinhaltet relevante Kompetenzen vom Managementkompetenz-Rahmen).
Hier betrachten wir, wie Sie Ressourcen und Personal, z.B. Stamm- und Aushilfspersonal, Studenten bzw. ehrenamtliche Helfer, verwalten und leiten. Es wird
untersucht, wie die Verwaltung dieser Ressourcen dem Museum zugute kommt und wie Sie das Ihnen unterstellte Personal leiten.
60
6.ii. Personalleitung:
Teamarbeit (TeamZugehörigkeit und
Leitung)
SVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
6002A
6002B
Ist ein positives, aktives Leitet kleine Projektund flexibles Mitglied des Teams bei Bedarf
Teams.
(Personal oder
ehrenamtliche Helfer).
Findet Zeit für
Teammitglieder und
Sorgt dafür, dass alle
erkennt, wenn Personal Teammitglieder sich
unter Druck steht.
geschätzt und geachtet
fühlen.
6002C
6002D
Teamleiter, kompetent
im Linienmanagement.
Entwickelt und leitet die
Teamplanung.
Kann Teams
ehrenamtlicher Helfer
motivieren und leiten.
Verfügt über angemessene
Projektleitungskompetenze
n.
Verfügt über ausgeprägte Weist Führungsqualitäten
Fähigkeiten im Umgang auf.
mit anderen Menschen.
Versteht und nutzt den
Hilft neuen Kollegen bei
Ermutigt Teammitglieder gesetzlichen Rahmen für
der Integration im Team
dazu, Ziele zu erreichen die Beschäftigung.
und übernimmt
Ist für Besprechungen
Verantwortung für die
verantwortlich, die sich auf
Handlungen und Fehler
alle Sammlungen beziehen.
von Teammitgliedern.
61
6.iii. Personalleitung:
Leistungsmanagement
SVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
6003AB
6002C
Übernimmt Verantwortung für eigenes, vereinbartes Übernimmt Zeit- und
Arbeitsprogramm und erfüllt seine Verpflichtungen. Prioritätenplanung des
designierten Teams durch
Hält sich an Termine, ist organisiert und in der Lage,
Festlegung von
mehrere Aufgaben zu erfüllen.
angemessenen Zielen und
Fristen.
Ist pünktlich, d.h. kommt rechtzeitig zu
Besprechungen.
Ist sich der finanziellen
Kosten und
Einschränkungen von
Maßnahmen bewusst.
6002D
Hat umfassendes
Verständnis der
institutionellen
Bestrebungen,
fortlaufenden Projekte und
verfügbaren Ressourcen.
Entwickelt koordinierte
Aktionspläne und setzt
Leistungsstandards für den
Zuständigkeitsbereich.
Hilft Personal dabei,
Delegiert gegebenenfalls.
durch Entwicklung ihr
Potenzial in ihrer Rolle zu
erreichen.
Identifiziert und behebt
Leistungsprobleme.
Beurteilt, anerkennt und
belohnt Leistung.
Leitet die
Abwesenheitsplanung
anhand der
Abwesenheitsrichtlinie
des Museums.
Identifiziert und verwaltet
flexible
Arbeitsverhältnisse für
Personal bei
gleichzeitiger
Aufrechterhaltung der
Kernaktivitäten der
Institution.
62
6.iv. Personalleitung:
Personal- und
Beförderungsauswahl
6004B
6004C
6004D
Organisiert die Induktion
neuer Mitarbeiter für den
Zuständigkeitsbereich/die
Abteilung.
Ist in der Lage, die
Verfahrensweisen des
Museums zur Einstellung
und Personalauswahl auf
sichere Weise zu
implementieren.
Leistet Beiträge zur
strategischen
Nachfolgeplanung der
Abteilung.
Verfügt über effektive
Gesprächsführungstechni
ken bei
Vorstellungsgesprächen,
versteht z.B. den
gesetzliche Rahmen und
Bestimmungen wie
Chancengleichheit
Leitet den
Rekrutierungsausschuss.
Macht Empfehlungen zu
Beförderungen von
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs.
Beurteilt Personal für
Beförderungen.
6.v. Personalleitung:
Überzeugungsfähigkeit
SVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
6005A
6005B
Entwickelt gute
Baut Beziehungen im Team
Arbeitsbeziehungen und zwischen Teams auf.
mit Kollegen.
Legt überzeugende
Argumente/Präsentationen
dar.
6005C
6005D
Verhandelt mit der
Leitung des
Zuständigkeitsbereichs
über Stellen, Ressourcen,
usw.
Führt Verhandlungen zu
gemeinsamen,
abteilungsübergreifenden
Projekten
Belegt Konflikte.
Versteht und
implementiert
Motivationstechniken.
Leitet Teams, hat jedoch
nicht unbedingt direkte
Line-ManagementKontrolle.
Verhandelt mit der
Geschäftsführung über
Stellen, Ressourcen, usw.
63
6.vi. Problemlösung und 6006A
Entscheidungsfindung
Kann Probleme
identifizieren, ist in
der Lage
SVangemessene
KERNKOMPETENZ
Maßnahmen zu
(bis Ebene B)
bestimmen und
Probleme bei Bedarf
KONSERVKERNKOMPETENZ an das LinienManagement
(bis Ebene B)
weiterzuleiten.
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
6006B
6006C
6006D
Strebt nach einer Behebung
von Problemen im
Arbeitsbereich.
Führt detaillierte Analyse
zur Identifizierung der
besten Lösungen für
Probleme durch.
Trifft Entscheidungen, auch
wenn kein Präzedenzfall
vorliegt oder Informationen
unvollständig oder
undeutlich sind, und
beurteilt Risiken auf
effektive Weise.
Empfiehlt dem LineManagement Lösungen.
Nutzt persönliche
Erfahrung, um rasch und
genau Problemursachen zu
identifizieren und mögliche
Lösungen zu ermitteln, die
ausgetestet werden können.
Führt eine Risikoanalyse zu
Fragen der
Sammlungsverwaltung für
den Zuständigkeitsbereich
bzw. die Abteilung durch.
Überwacht die
Auswirkungen von
Entscheidungen und
übernimmt die
Verantwortung für
Maßnahmen.
64
6.vii.
6007A
6007B
6007C
Veränderungsmanageme
Übernimmt neue
Beurteilt alternative
Strebt danach, zur
nt (Flexibilität)
Rollen und
Arbeitspraktiken und steht
Verbesserung von
Aufgaben, und ist
diesen offen gegenüberArbeitspraktiken und
SVProduktivität
KERNKOMPETENZ bereit, neue
Reagiert in konstruktiver
(bis Ebene B)
Methoden zu erlernen
Veränderungen zu
Weise auf Veränderungen und
und anzuwenden.
integrieren, und teilt dies
KONSERVerkennt, dass dafür
dem designierten
unterschiedliche Reaktionen
KERNKOMPETENZ
Team/Personal mit.
(bis Ebene B)
erforderlich sein mögen.
Hilft anderen dabei, mit
KERNKOMPETENZ
Veränderungen fertig zu
FÜR
werden.
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
6007D
6.viii. Kommunikation
6.ix. Besprechungen
Sucht unablässig nach
neuen Ideen und
implementiert
Verbesserungen.
Leitet und vermittelt
Veränderungen.
6008B
6008C
6008D
Erteilt und erhält in
regelmäßigen Abständen
Feedback .
Informiert Team anhand
angemessener
Kommunikationsformen
auf klare Weise.
Informiert und hält
Vorträge vor der
Geschäftsführung auf klare
Weise und anhand
angemessener
Kommunikationsformen.
6009B
6009C
6009C
Nimmt aktiv an
Besprechungen teil, leistet
beispielsweise Beiträge zum
Ziel der Besprechung.
Organisiert und leitet
Besprechungen innerhalb
des
Zuständigkeitsbereichs
oder des designierten
Teams.
Organisiert und leitet
Besprechungen auf Ebene
des
Zuständigkeitsbereichs/de
r Abteilung/Institution
sowie auch extern, z.B.
eindeutige Tagesordnung
und Ziele.
Protokollführung.
65
6.x. x. Strategische
Analyse und Planung
6010C
6009D
6.xi. Lernen und
Entwicklung
6011C
6011D
Identifiziert den
Schulungsbedarf
innerhalb des
Zuständigkeitsbereichs
und implementiert
angemessene Schulung,
sowohl auf praktische
Weise bei der Arbeit als
auch durch formelle
Schulung.
Setzt eindeutige Grenzen
für Verantwortlichkeit und
Maßnahmen, sorgt dafür,
dass individuelle
Entwicklung mit den
Erfordernissen des
Sammlungsbereichs in
Verbindung steht und
Personal weitergebildet
wird, um sowohl zukünftige
als auch unmittelbare
Erfordernisse zu erfüllen.
Setzt Prioritäten im
Interpretiert relevante,
Zuständigkeitsbereich strategische Ziele des
und balanciert diese aus. Museums und der
Abteilung und
implementiert diese in
praktikable Ziele für den
Zuständigkeitsbereich.
Fördert eine Kultur der
Exzellenz, kreatives
Denken und Erwägung der
wichtigsten
Voraussetzungen für
langfristigen Erfolg.
66
6.xii. Schulung und
Mentoring
6012B
6011CD
Schult neue Kollegen,
Besucher und ehrenamtlichen
Helfern, z.B. Induktion und
Verfahrensweisen.
Bietet Kollegen und nationalen sowie internationalen
Besuchern und Museumsmitarbeitern fachspezifische
Schulung im Kompetenzbereich, z.B.
Sammlungsverwaltung, Bestimmung von
Sammlungsstücken, Bewertung, Präparation von
Exemplaren, Röntgenaufnahmen usw.
67
6.xiii. Aufbewahrung von 6013A
Aufzeichnungen
Sorgt für ordentliche
und genaue
Aufbewahrung von
SVAufzeichnungen und
KERNKOMPETENZ
Dokumenten.
(bis Ebene B)
6013B
6013C
6013D
Führt die
Dokumentationssysteme für
den designierten
Zuständigkeitsbereich.
Prüft Aufzeichnungen für
den designierten
Zuständigkeitsbereich
und sorgt dafür, dass
diese auf dem neuesten
Stand gehalten und
standardgemäß geführt
werden.
Prüft die Aufbewahrung
von Aufzeichnung im
Zuständigkeitsbereich.
Sorgt dafür, dass Systeme
effektiv und effizient sind
und Informationen leicht
auffindbar sind.
KONSERVKERNKOMPETENZ
(bis Ebene B)
Entwickelt die
Trifft Entscheidungen
Archivierungsrichtlinie des
über die Archivierung von Sammlungsbereichs für
Aufzeichnungen für den Kurationsaufzeichnungen.
Zuständigkeitsbereich.
KERNKOMPETENZ
FÜR
DATENEINGABEPERS
ONAL/DIGITALISIERE
R (bis Ebene B)
7. Menschliche Überreste
Diese Kompetenzen gelten nur für Personal, die für die Repatriierung menschlicher Überreste zuständig sind
7.i. Menschliche
Überreste:
Allgemeines
7001A
7001B
7001C
7001D
Versteht den
Gesetzesrahmen und
die Leitfäden für
Sammlungsverwaltun
gssysteme/Datenbanken
Leistet Beiträge zu
interner Beratung zu
Fragen zu
menschlichen
Überresten
Leistet Beiträge zur
Entwicklung der
Verfahren
Entwickelt Richtlinie
und Verfahrensweisen
für menschliche
Überreste
Versteht die
Museumsrichtlinie und
Verfahrensweisen für
menschliche Überreste
Ist bestens mit
Richtlinie und
Verfahrensweisen
vertraut.
Erfüllt tägliche Rolle
bei der Sicherung der
Compliance durch
Sammlungsverwaltun
gssystemen/Datenbanken Beratung
zu Fragen zu
menschlichen
Leistet Beiträge zur
Museumsstrategie zu
Fragen menschlicher
Überreste
Übernimmt die
Beantwortung externer
68
Überresten in den
Vorschriften der HTA
Beratungsanfragen an
das Museum.
Wird von externen
Institutionen bei Fragen
zu menschlichen
Überresten konsultiert.
Ist Mitglied externer
Beratungsgremien
7.ii. Menschliche
Überreste:
Physische Rückgabe
7002A
7002B
7002C
7002D
Versteht die kulturellen
Sensibilitäten der
betroffenen
Gemeinschaft
Ist in der Lage, sich mit
diversen Behörden und
Spediteuren in
Verbindung zu setzen,
um eine vollständige
Erfüllung der
Vorschriften zu
gewährleisten
Plant und organisiert
die Rückgabe
Arbeitet gemeinsam mit
allen Interessenvertretern
am Rückgabevorgang
und vereinbart mit der
Gemeinschaft alle
Aspekte der Rückgabe
7003A
7003B
7003C
7003D
Versteht die kulturelle
Bedeutung von
Zeremonien
Überwacht Zeremonien
und Besuche im
Rahmen der
vereinbarten Parameter
Plant und organisiert
Besuche
Vereinbart die Art und
das Ausmaß des Besuchs
oder der Zeremonie
Versteht die
erforderlichen
Verfahrensweisen zur
Bearbeitung einer
Rückgabe und die
internationalen und
lokal geltenden
Bestimmungen für den
Transport menschlicher
Überreste
7.iii. Menschliche
Überreste: Besuche
und Zeremonien der
Gemeinschaft
Verhält sich im
Umgang mit
Gemeinschaften auf
höfliche und
respektvolle Weise
Ist an der Vereinbarung
der Parameter für
Zeremonien beteiligt
Erarbeitet geeignete
Richtlinien und
Verfahrensweisen
69
70
ANHANG 1
Glossar
ABCD (3002A) – siehe Access to Biological Collections Data (Zugang zu biologischen Sammlungsdaten)
ABS – siehe Access und Benefit Sharing (Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich)
Access und Benefit Sharing (ABS) – Das Ziel des Nagoya Protocol on Access to Genetic Resources und the Fair und Equitable Sharing of Benefits
Arising from Their Utilization (Nagoya-Protokoll zum Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich – ABS) ist die Regulierung des
Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gerechte und gleichberechtigte Vorteilsausgleich deren Nutzung. Der gerechte und gleichberechtige
Vorteilsausgleich aus der Nutzung genetischer Ressourcen ist eines der drei Ziele der Convention on Biological Diversity. (http://www.diversitasinternational.org/activities/policy/cbd-1/access-and-benefits-sharing-abs)
Access to Biological Collections Data (ABCD) (Zugang zu biologischen Sammlungsdaten) – (3002A) – Das ABCD Schema ist eine gemeinsame
Datenspezifikation für biologische Sammlungseinheiten, die lebende und konservierte Exemplare sowie Feldbeobachtungen enthalten, die keine
Belegexemplare erbracht haben. Es dient zur Unterstützung des Austausches und der Integration detaillierter Primärsammlungs- und Beobachtungsdaten. Es
ist mit mehreren bestehenden Datenstandards kompatibel und soll ausführlich und hochstrukturiert sein sowie Daten aus einem breiten Spektrum an
Datenbanken unterstützen. (http://wiki.tdwg.org/twiki/bin/view/ABCD/WebHome)
Kompetenzbereich (5003B) – ein definiertes Fachgebiet, in dem eine Person gemäß Übereinstimmung des Linienmanagements ein Experte ist.
Zuständigkeitsbereich – eine vorbestimmte Arbeitskomponente, für die eine Person eine gewisse Verantwortlichkeit trägt, z.B. die Befugnis zur Planung
und Durchführung von Arbeitsaufgaben. Je nach den institutionellen Managementstrukturen könnte sich dies auf eine „Sparte“, einen „Abschnitt“, ein
„Team“ beziehen, oder für Mitarbeiter auf höherer Ebene eine „Abteilung“, z.B. Botanik, Entomologie, Paläontologie, Zoologie, Konservierungszentrum,
usw.
Rückstände
Rückstände sind Ansammlungen von Exemplaren, die nicht vollständig bearbeitet wurden, z.B. weil die Eingangsrate von Sammlungen höher als die
Bearbeitungsrate war. Diese sind oft eine historische Altlast, die 50 Jahre oder länger zurückreichen kann!
Bench Fees (2005C) – Gebühren für die Nutzung der Einrichtungen und Dienstleistungen der Organisation, z.B. einen Arbeitsbereich, Unterstützung durch
das Personal, Auffinden relevanter Literatur, Werkzeuge wie etwa Mikroskope, Internetzugang usw. Einige Organisationen erlassen solche Gebühren
71
entweder teilweise oder ganz als Gegenleistung für die Verbesserung ihrer Sammlungen, z.B. durch Exemplarbestimmungen, Typisierung, Aktualisierung
der Taxonomie, usw.
Best Practice (1101C) – die Entwicklung und Befolgung einer standardmäßigen Arbeitsweise, bei der auf bestmögliche Weise vorgegangen wird und so,
dass sie von mehreren Organisationen genutzt werden kann.
Biogeomancer (5007C) – Open-Source-Software für webbasierte Georeferenzierung von naturkundlichen Sammlungen und Beobachtungen.
CETAF (2001C) – siehe Consortium of European Taxonomic Facilities (Europäisches Konsortium Taxonomischer Einrichtungen)
CITES (2003A) – siehe Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora (Übereinkommen über den Internationalen
Handel gefährdeter Arten von wilden Tieren und Pflanzen)
SP – siehe Sammlungspflege
SV – siehe Sammlungsverwaltung
SVS – siehe: Sammlungsverwaltungssystem
Sammlungspflege (SP) – ein normalerweise holistischer Ansatz bei einer Institution, die Sammlungen besitzt, zur Entwicklung und Implementierung von
Richtlinien und Verfahrensweisen zum Schutz der langfristigen Integrität von Exemplaren sowie aller verbundenen Daten und Dokumente. Die
Bezeichnung bezieht sich üblicherweise hauptsächlich auf die Konservierung und Erhaltung anstatt z.B. Zugang und Entwicklung.
Sammlungsverwaltung (SV) – damit wird sichergestellt, dass die Objekte die ordnungsgemäße Pflege und sorgfältige Behandlung erhalten. Umfasst häufig
die Verwaltung von Lagerung, Konservierung und Datenaufbewahrung im Zusammenhang mit Objekten; Entwicklung von Richtlinien und Standards zum
Erwerb und zur Deakzession von Objekten. Diese legen dar, welche Objekte das Museum sammeln möchte, wie es plant, diese zu sammeln, und aus
welchem Grund und auf welche Weise es Objekte veräußern könnte.
Sammlungsstrategie (1102D) – ein Maßnahmenplan zur Identifizierung und Bewertung von Lücken in der Sammlung, Lücken bei der Katalogisierung,
Lücken beim Zugang zu Sammlungen oder Nachhaltigkeitsfragen.
Sammlungsverwaltungssysteme (SVS) – (3001B) – Software, mit der alle Aspekte einer Sammlung sowie Elemente, u.a. wie Akzession und Deakzession,
durch eingehende und ausgehende Leihgaben, Versand, Ortsbestimmung und interne Bewegungen, Bewertungen, Versicherung und Schadenersatz verwaltet
werden.
72
Sammlungshandbuch (1201B) – eine Reihe von standardisierten Verfahrensweisen, normalerweise von der Abteilung oder Institution, die Leitlinien für
die Verwaltung, Zugangsgewährung und Pflege einer Sammlung enthalten.
Collections Policy Board (CPB) – (2001C) – ist eine europäische Arbeitsgruppe, meist auf Vorstandsebene, die sich mit Problemen im Zusammenhang mit
der Verwaltung von naturkundlichen Sammlungen befasst. Die Mission des CPB ist die Entwicklung gemeinsamer Richtlinien und Strategien zur Förderung
der Kommunikation und der Verwendung von Best Practice zwischen den Partnerinstitutionen innerhalb Europas. Die CPB ist ein kooperatives
Projektergebnis des EDIT Netzwerks. (http://www.cetaf.org/activities.php) und eine Arbeitsgruppe von CETAF
Collections Rescue und Recovery, CoRR (Rettung und Bergung von Sammlungen) – (1405A) – standardisierte Rettungspläne für Sammlungen am Natural
History Museum London (NHM), welche die Notfalleinsatzmaßnahmen zur Rettung von naturkundlichen Materialien bei Gefahr für die Sammlungen
koordiniert. Mit dieser Standardvorlage verfügt das NHM über einen einheitlichen Rettungs- und Bergungsplan für Sammlungen (CoRR). Dieser
verbundene Ansatz ermöglicht gemeinsame Bergungs- und Rettungsmaterialien und -einrichtungen. Der Plan enthält außerdem die Notfallplanung für die
Exemplare in den Galerien und den Molekularsammlungen. Das Ziel ist den Standard für Best Practice zu setzen und einen gemeinsamen Ansatz zu
definieren.
(http://www.nhm.ac.uk/resources-rx/files/collections-management-seminar-28072011-99481
und
http://www.nhm.ac.uk/natureplus/blogs/science-news/2012/05/22/collection-management-seminar-corr--developing-disaster-recovery-front-to-back--amuseum-wide-project). Die meisten Institutionen haben ähnliche Pläne auf verschiedenen Ebenen und für eine Reihe von Bereichen.
Zustandsbericht – Zusammenfassung der Situation, des Status oder der Qualität eines Objekts und von Maßnahmen zur Verbesserung des gegenwärtigen
Zustands.
Zustandsberichtssysteme (1502D) – Systeme zur Dokumentierung und Bereitstellung von Informationen über den Zustand von Objekten in der
Sammlung. Einige elektronische Verwaltungssysteme verfügen über eine solche Funktion, es kann jedoch auch beispielsweise eine einfachere, selbst
erstellte Tabellenkalkulation sein.
KONSERV – siehe KONSERVIERUNG
Konservierung (KONSERV) – die Erhaltung der Sammlungen (entweder in Ausstellungen, im Lager oder ausgeliehen) anhand von präventiven und
interventiven Konservierungsmaßnahmen.
Consortium of European Taxonomic Facilities (CETAF) (Europäisches Konsortium Taxonomischer Einrichtungen) – (2001C) – ist ein vernetztes
Konsortium bestehend aus derzeit 35 wissenschaftlichen Institutionen in Europa, das zur Förderung der Schulung, Forschung und Verständnisbildung von
systematischer Biologie und Paläobiologie gegründet wurde. Zusammen verfügen die Institutionen des CETAF über eine beträchtliche Anzahl biologischer
73
(zoologischer und botanischer), paläobiologischer und geologischer Sammlungen und bieten Tausenden von Forschern aus vielen verschiedenen
wissenschaftlichen Disziplinen Ressourcen für ihre Arbeit. (http://www.cetaf.org/index.php)
Beratung – Empfehlungen, Durchführung von Auftragsforschungsarbeiten, Erhebungen, Identifizierung usw. gegen eine Gebühr, z.B. Erhebungen von
Sammlungen in anderen Institutionen, Beratungsdienste für neue Museen, Museen, die sich in Veränderung befinden, gegen eine Gebühr.
Control of Substances Hazardous to Health Regulations 2002 (COSHH) (Vorschriften für die Kontrolle von gesundheitsgefährdenden Stoffen) –
(5009C) – ist in der jeweils gültigen Fassung eine britische Rechtsverordnung, die Arbeitgebern allgemeine Auflagen zum Schutz von Arbeitnehmern und
anderen Personen vor den Gefahren durch von bei der Arbeit verwendeten Stoffen anhand von Risikobeurteilung,
Expositionskontrolle,
Gesundheitsüberwachung sowie Notfallplanung vorschreibt. (http://en.wikipedia.org/wiki/COSHH). Ähnliche Vorschriften bestehen unter anderen
Bezeichnungen in allen EU-Ländern.
Convention on Biological Diversity (CBD) (Übereinkommen über die biologische Vielfalt) – ein globales Übereinkommen, das sich mit allen Aspekten der
biologischen Vielfalt beschäftigt: genetische Ressourcen, Arten und Ökosysteme. Die Ziele dieses Übereinkommens, die gemäß seiner relevanten
Regelungen zu verfolgen sind, sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung seiner Bestandteile und der gerechte und
gleichberechtige Vorteilsausgleich aus der Nutzung genetischer Ressourcen, u.a. durch angemessenen Zugang zu genetischen Ressourcen und geeignete
Übertragung relevanter Technologien, unter Berücksichtigung aller Rechte an diesen Ressourcen und Technologien, und durch angemessene Finanzierung.
(http://www.cbd.int/)
Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora (CITES) (Übereinkommen über den Internationalen Handel
gefährdeter Arten von wilden Tieren und Pflanzen) – (2001A) – ist ein internationales Abkommen zwischen Regierungen. Sein Ziel ist sicherzustellen, dass
der internationale Handel an Exemplaren von wilden Tieren und Pflanzen nicht deren Überleben gefährdet. (http://www.cites.org/eng)
Kernkompetenz – Im NHML grundlegendes Wissen, Fähigkeit oder Kompetenz in einem spezifischen Fachgebiet oder eine Gruppe von Fähigkeiten, die
für alles Personal, das in bestimmten Bereichen (z.B. Sammlungsverwaltung bzw. Konservierung) tätigt ist, erforderlich sind. Im weiteren Sinne einer
Organisation bezieht dies sich auf die Stärken der Organisation/des Museums oder Instituts/Unternehmens, durch die sie/es sich von anderen Organisationen
absetzt. Es sind die wichtigsten Stärken, z.B. Kenntnisse oder technische Fähigkeiten und strategische Vorteile. Im Kompetenzrahmen stellen sie die
grundlegenden Kompetenzen dar, die erforderlich sind, um die Erwartungen zu erfüllen.
CoRR (1405E) – siehe Collections Rescue und Recovery
COSHH Prüfung (5009C) – siehe Control of Substances Hazardous to Health Regulations 2002
CPB (2001C) – siehe Collections Policy Board Richtlinien für den Zugang zu Sammlungen
74
Gefahrgüter (2003A) – Feststoffe, Flüssigkeiten oder Gase, die Menschen, anderen lebenden Organismen, Eigentum oder der Umwelt Schaden zufügen
können. Für diese gelten häufig Vorschriften zu Chemikalien. (http://en.wikipedia.org/wiki/Dangerous_goods)
Abteilung – In NHML sind diese jetzt Geo- bzw. Biowissenschaften; eine Einheit eines Museums oder einer Institution wie z.B. Geo- bzw.
Biowissenschaften. In manchen Organisationen kann diese auch eine hierarchisch tiefer liegende Einheit, z.B. Zoologie, sein.
Dermestarium (4010C) – Einrichtung, die fleischfressende Käfer (Dermestidae ) zur Reinigung von Skeletten enthält.
Designierter Zuständigkeitsbereich – vormals „Sammlung/lokale Sammlung/zugewiesene Sammlung“. Hinweis: Im NHM sind die Kompetenzen je nach
Größe und Spektrum der Sammlung unterschiedlich, z.B. kann Ebene B für tägliche Entscheidungen über einige Familien einer Gruppe verantwortlich sein,
während die Verwaltung der ganzen Lepidoptera unter die Zuständigkeit von Ebene C fallen würde. Für die Verwaltung aller Insekten wäre Ebene D
verantwortlich. Dies kann nicht leicht auf kleinere Institutionen übertragen werden, wo alle Insekten von einer einzigen Person verwaltet werden.
Richtlinie für destruktive und invasive Probenahmen (2004A) – Leitlinien zur Kontrolle irreversibler Veränderungen, beispielsweise durch DNAProbenahmen (u.a. in manchen Fällen völlige Zerstörung) der betroffenen Objekte und Gewährleistung des langfristigen Überlebens von
Museumsexemplaren.
Notfallplanung – üblicherweise ein schriftlicher Plan, in dem spezifische Verfahrensweisen für Notfälle aufgeführt sind, z.B. bei einem Ereignis, durch das
die Sicherheit von Menschen gefährdet wird und die Einrichtungen und Ressourcen, z.B. die Sammlung, geschädigt oder gefährdet werden.
Auskunftssystem (2009D) – Verfahrensweise des Museums zum Umgang mit Anfragen zur Sammlung von Material oder anderen Sammlungsfragen.
Überwachung der Umgebungsbedingungen – Vorgänge und Maßnahmen zur Bestimmung und Überwachung der Umgebung einer Sammlung, z.B.
Temperatur und relative Luftfeuchte, um schädliche Einwirkungen auf Sammlungsobjekte zu verhindern.
Chancengleichheit (6004C) – Forderung, dass alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden, unabhängig von Umständen wie Geschlecht, Religion,
ethnische Zugehörigkeit, Rasse, Behinderung usw. Das Ziel ist, dass Arbeitsstellen an die am besten qualifizierte Person vergeben werden und allen
Interessierten gleiche Chancen geboten werden sollten. (Wiki)
Einrichtung – ein anerkannter Bereich, der Praktikanten und Zuschüsse auf internationaler Ebene anzieht und eine führende Position bei der strategischen
Entwicklung im Fachgebiet einnimmt.
Flatfile-Datenbanken (3009A) – eine Flatfile-Datenbank beschreibt eine der verschiedenen Möglichkeiten zur Kodierung eines Datenbankmodells
(üblicherweise eine Tabelle) als eine einzige Datei. Eine Flatfile kann eine einfache Textdatei oder eine Binärdatei sein. Es bestehen normalerweise keine
strukturellen Beziehungen zwischen den Datensätzen. (http://en.wikipedia.org/wiki/Flat_file_database)
75
Gesetz zur Informationsfreiheit (2009C) – britisches Gesetz, mit dem das allgemeine Recht auf Zugang zu allen Arten von aufgezeichneten Informationen,
die von öffentlichen Behörden (u.a. lokalen Kommunen) gespeichert werden, verliehen wird.
Funktionalität – die Bereichsabläufe, die ein Datenbanksystem durchführen kann. Seine Eignung, den Erfordernissen des Benutzers Rechnung zu tragen
GBIF– (Global Biodiversity Information Facility, Globale Einrichtung für Biodiversität-Daten) ist eine internationale, offene Dateninfrastruktur, die von
Regierungen finanziert wird. Sie bietet offenen Zugang zu Daten über alle Arten von Leben auf der Erde (z.B. die Verteilungsdaten von Pflanzen, Tieren,
Pilzen und Mikroben für die Welt, und wissenschaftliche Namen). Diese werden über das Internet geteilt, und Institutionen erhalten Anregung und Hilfe zu
der Veröffentlichung von Daten anhand gängiger Standards. (www.gbif.org)
Geographic Information System (GIS) (Geographisches Informationssystem) – (5007C) – Computer-Software zur Erfassung, Speicherung, Visualisierung,
Erfragung, Analysierung, Auslegung und Verständnisbildung von geografischen Daten zur Aufdeckung von Beziehungen, Mustern und Trends.
GIS (5007C) – siehe Geographic Information System
HTA Vorschriften (7001C) – siehe Human Tissue Authority
Human Tissue Authority (HTA-Vorschriften) (Behörde zur Regulierung der Nutzung von menschlichem Gewebe) – (7001C) – ist als eine der
zuständigen Behörden in Großbritannien unter der EUTCD (European Union Tissue und Cells Directive) verantwortlich für die Regulierung von Gewebe
und Zellen (außer Gameten und Embryonen) zur Anwendung durch Menschen. Die Direktiven regulieren den Erwerb, die Prüfung, Verarbeitung, Lagerung,
Verteilung
und
den
Import/Export
von
Geweben
und
Zellen
zur
Anwendung
durch
Menschen.
(http://www.hta.gov.uk/legislationpoliciesandcodesofpractice/legislation/eutissueandcellsdirectives.cfm)
Integrierte Schädlingsbekämpfung (ISB) – (1403A) – ist ein effektiver und umweltfreundlicher Ansatz zur Schädlingsbekämpfung, der auf einer
Kombination von vernünftigen Praktiken basiert. ISB-Programme nutzen aktuelle, umfassende Informationen über die Lebenszyklen von Schädlingen und
deren Interaktion mit der Umwelt. Diese Informationen, zusammen mit verfügbaren Schädlingsbekämpfungsmethoden, wird genutzt, um Schäden durch
Schädlinge auf die wirtschaftlichste Weise und mit dem geringsten Risiko für Menschen, Eigentum und die Umwelt zu kontrollieren.
(http://www.epa.gov/opp00001/factsheets/ipm.htm)
Für Sammlungen ist die ISB eine Methode präventiver Konservierung, mit der versucht wird, Schädlingsbefall durch Maßnahmen in Bezug auf die
Gebäudehülle, Umgebungskontrolle, Protokolle und Verfahren, Untersuchung und Quarantäne, Bewusstsein und Schulung sowie Steuerung zu verhindern.
Durch ein Verständnis des Wesens und der Anfälligkeit einer Sammlung sowie ein Überwachungsprogramm für Schädlinge verhindert dieser Ansatz
idealerweise den Befall und beschränkt die Notwendigkeit der Anwendung von chemischen oder physikalischen Behandlungen von Sammlungen. (cf.
http://museumpests.net/prevention-introduction/)
ISB (1403A) – siehe Integrierte Schädlingsbekämpfung
76
Leistungskennzahlen (LKZ) (3002D) – ist eine Art von Leistungsbemessung und eine Methode für eine Organisation zur Bewertung des Erfolgs einer
bestimmten Maßnahme oder des Fortschritts zum Erreichen von strategischen Zielen (http://en.wikipedia.org/wiki/Performance_indicator). Zum Beispiel
Anzahl von Leihgaben, Besucher pro Jahr, Anzahl der konservierten/digitalisierten Exemplare
LKZ – siehe Leistungskennzahlen
Leiten – zu der Gruppe gehören, die die strategische Ausrichtung Ihrer Disziplin definiert und entwickelt.






Hat betrachtet, wie sich die integrierte Schädlingsbekämpfung (ISB) im Laufe der letzten zehn Jahre entwickelt hat, um mit der zunehmenden
Bedrohung von Schädlingsbefällen von Sammlungen und Gebäuden fertig zu werden
Hat neue Erkenntnisse über Schädlingsspezies und die von ihnen dargestellten Gefahren geteilt
Bot eine Plattform, um zu zeigen, wie erfolgreiche Schulungsprogramme das Profil von ISB sowohl im Sektor Erhaltung des naturkundlichen Erbes
und darüber hinaus verschärft haben
Präsentierte Fallstudien über verschiedene praktische Kontrollstrategien und deren Anwendung sowohl im Umfeld traditioneller Museen als auch
dem größeren Kontext der Erhaltung
Formulierte eine Gruppe von Richtlinien und Prioritäten für zukünftige Arbeiten und Forschung, um die ISB effektiver zu machen
Ermöglichte anderen Menschen, ihre Probleme und Erfolge zu teilen und zu besprechen
Präventive und stabilisierende Konservierung (1511C) – Präventive Konservierung: alle Maßnahmen und Schritte mit dem Ziel, zukünftigen Verfall oder
Verlust zu vermeiden und auf ein Minimum zu beschränken. Diese Arbeiten erfolgen im Kontext oder in der Umgebung eines Objekts, häufiger jedoch einer
Gruppe von Objekten unabhängig von deren Alter und Zustandes. Diese Maßnahmen und Schritte sind indirekt – sie haben keine Auswirkungen auf die
Materialien und Strukturen der Objekte. Sie verursachen keine Veränderungen des Aussehens.
Beispiele für präventive Konservierung sind geeignete Maßnahmen und Schritte zu Lagerung, Handhabung, Verpackung und Transport, Sicherheit,
Umgebungskontrolle (Licht, Feuchte, Verschmutzung und Schädlingsbekämpfung), Notfallplanung, Schulung von Mitarbeitern und öffentlichem
Bewusstsein.
Stabilisierende Konservierung: alle Maßnahmen, die direkt an einem Objekt oder einer Gruppe von Objekten durchgeführt werden, um vorliegende
schädigende Prozesse aufzuhalten oder deren Struktur zu festigen. Diese Maßnahmen werden nur durchgeführt, wenn die Objekte in einem solch anfälligen
Zustand sind oder deren Verfallsrate so hoch ist, dass sie innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne verloren gehen könnten. Durch diese Maßnahmen wird
manchmal das Aussehen der Objekte verändert.
(http://www.icom-cc.org/242/about-icom-cc/what-is-conservation/#.U1Qa7cqogTY)
77
Präventive Konservierungsarbeiten (1511A) – Die Aufgabe der präventiven Konservierung ist die Anwendung einer Reihe wissenschaftlicher und
ästhetischer Prinzipen zur Minimierung oder Beseitigung potenziellen Verfalls oder Schädigung von Objekten durch inhärente Alterung der Materialien oder
durch externe Faktoren, z.B. Handhabung von Objekten. Zur präventiven Konservierung gehört ein Instandhaltungs- und Konservierungsprogramm, das z.B.
die Reinigung, gelegentliche Festigung oder die Planung von größeren Restaurierungsarbeiten umfasst. Sie umfasst alle Maßnahmen und Verfahren zum Ziel
der Verlängerung der Lebensdauer eines Objekts durch Beseitigung oder Verlangsamung seines natürlichen Verfalls so weit dies möglich ist. (mehr unter:
http://www.depts.ttu.edu/museumttu/CFASWebsite/5332%20folder/Intro%20to%20Prev%20Cons.pdf)
Berufsverband (4018B) – ist normalerweise eine gemeinnützige Organisation, die Menschen in einem bestimmten Berufsstand und deren Interessen
öffentlich vertritt, um einerseits den Standard der Ausbildung und die Berufsethik durchzusetzen und andererseits als Gewerkschaft für die Mitglieder des
Berufsstandes zu dienen. Beispiele dafür sind u.a. Society for the Preservation of Natural History Collections, ICOM, usw.
RDBMS-Datenbank (3010D) – siehe Relational Database Management System
Register/Registrator - Sammlungsverwaltung Die Person/Stelle, die für die Einhaltung von Bestimmungen und Regeln für Exemplartransaktionen usw.
zuständig ist, z.B. Aushandeln der Bedingungen für Leihgaben. Die meisten Museen für Kunst und Geisteswissenschaften und allgemeinen Museen besitzen
eine solche Stelle, in naturkundlichen Museen ist dies jedoch weniger häufig der Fall.
Register - Datenbankverwaltung – eine hierarchische Datenbank, wo wichtige Informationen zur Steuerung des Betriebs des Datenbanksystems
gespeichert sind, z.B. Feldstruktur, Zugriffsrecht usw. Der Zugriff auf das Register ist üblicherweise auf Systemadministratoren und andere speziell befugte
Mitarbeiter beschränkt.
Relational Database Management System (RDBMS) – (3010D) – (z.B. MySQL, SQLServer und Oracle) ist eine Art von Datenbankverwaltungssystem, das
Daten in Form von Bezugstabellen speichert. Viele gängige Datenbanken basieren auf dem Modell der relationalen Datenbank. RDBMS sind heute die
vorwiegende Option für die Speicherung von Informationen in neuen Datenbanken, z.B. für Finanzaufzeichnungen, Fertigung und logistische Informationen,
Personaldaten. Ein wichtiges Merkmal der relationalen Systeme ist, dass eine einzelne Datenbank über mehrere Tabellen verteilt werden kann. Dadurch
unterscheidet
sie
sich
von
Flatfile-Datenbanken,
bei
denen
jede
Datenbank
in
einer
einzigen
Tabelle
enthalten
ist.
(http://en.wikipedia.org/wiki/Relational_database_management_system und http://www.webopedia.com/TERM/R/RDBMS.html)
Stabilisierende Konservierung – siehe Präventive und stabilisierende Konservierung
Risk assessment - Gefährdungsbeurteilung – dabei wird überprüft, was im Arbeitsumfeld des Museums/Herbariums Schäden an Menschen und
Sammlungen anrichten könnte, damit Vorkehrungen getroffen werden können, um dies zu vermeiden.
78
Im Konservierungskontext kann ein Gefährdungsbeurteilung eine Entscheidungsfindungsmethode für die präventive Konservierung einer
Museumssammlung oder einer Gruppe von Sammlungen bereitstellen. Risiko ist die Möglichkeit, dass eine unerwünschte Veränderung eintritt.
Risikobeurteilung ist die Analyse des Ausmaßes aller Risiken, der eine Entität ausgesetzt ist.
Ein Risikomanagement-Ansatz für die Sammlungskonservierung umfasst vier grundsätzliche Schritte:
1) Identifizierung aller Risiken für die Sammlungen
2) Bewertung des Ausmaßes jedes Risikos
3) Identifizierung möglicher Vermeidungsstrategien und
4) Bewertung der verbundenen Kosten und Nutzen
jeder Strategie.
(http://www.museum-sos.org/docs/WallerSPNHC1995.pdf)
REM (4010B) – Rasterelektronenmikroskop
Taxonomic Databases Working Group (TDWG) (Biodiversität Informationsstandards) – (5007C) – TDWG ist ein gemeinnütziger Wissenschafts- und
Bildungsverband, angeschlossen an die International Union of Biological Sciences. (www.tdwg.org)
TDWG (5007C) – siehe Taxonomic Databases Working Group
Trends der Konservierung und der Konservierungsethik (1511C) – in einem Museumskontext bezieht sich Konservierungsethik auf alle Maßnahmen
und Schritte, die zur Sicherung des materiellen Kulturerbes und gleichzeitig der Zugänglichkeit für gegenwärtige und zukünftige Generationen dienen sollen.
Konservierung umfasst präventive Konservierung, stabilisierende Konservierung und Restaurierung. Bei allen Maßnahmen und Schritte müssen die
Bedeutung und die physischen Eigenschaften des Kulturerbstücks respektiert werden. (http://www.icom-cc.org/242/about-icom-cc/what-isconservation/#.U1Qa7cqogTY)
Benutzer (1201D) – alle Personen mit einem definierten Interesse an spezifischen Objekten (physisch oder digital) oder Gegenständen einer Sammlung oder
Ausstellung, z.B. Wissenschaftler, Journalisten, Mitglieder der Öffentlichkeit, Schulklassen und Lehrer, usw.
Virtueller und physischer Zugang – digitaler oder natürlicher Zugang zu Sammlungsobjekten für wissenschaftliche sowie auch populärwissenschaftliche
Forschungszwecke.
Arbeitsabläufe – eine sequenzielle, gestufte Serie von Verfahren, deren Zweck die Erfüllung einer Aufgabe ist. Unterschiedliche Stufen können von
unterschiedlichen Personen ausgeführt werden. Bei der Digitalisierung eines Insektenexemplars kann dies z.B. wie folgt ablaufen: Entnahme aus Sammlung
79
„Exemplar lösen – Schild lösen – fotografieren und beschriften, Exemplar wieder anbringen, wieder in die Sammlung bringen, Daten vom Bild erfassen –
Georeferenz, usw.“
Röntgenaufnahmen (4010B) – Eine Röntgenaufnahme ist eine Form elektromagnetischer Bestrahlung, die in der Forschung für die zerstörungsfreie
Bildgebung der inneren Struktur von Objekten dient.
ANHANG 2
Liste der Verfasser und Mitwirkenden
Noch hinzuzufügen
80
Herunterladen