Die EUColComp Competency Framework FINAL DRAFT 20. Oktober 2015 R Huxley Inhalt Einführung……………...Seite 1 Index der Kompetenzen……Seite 2 Der Rahmen……………...Seite 5 Anhang 1 Glossar………...Seite 62 Anhang 2 Liste der Verfasser und Mitwirkenden – wird später hinzugefügt Einführung Die nachstehenden Kompetenzen basieren auf dem vom NHM London für seine Sammlungsmitarbeiter erstellten Kompetenzen. Die Formulierung wurde geändert, um diese generischer (d.h. in vielen Institutionen in ganz Europa anwendbarer) zu machen und die Übersetzung zu erleichtern. Die Stufen A bis D basieren auf den Progressionseben, diese können jedoch potenziell beliebig zur Anpassung an örtliche Stellenbeschreibungen, Personalstrukturen, Regelungen und Vereinbarungen angeordnet werden. 0 Eine Reihe von Begriffen, Phrasen und Akronymen wurden detaillierter in einem Glossar am Ende des Dokuments definiert. Die Begriffe in den Glossaren sind unterstrichen und fettgedruckt. [ HINWEIS: Diese Aufgabe wurde begonnen, ist jedoch sehr zeitaufwändig und wird nach Abschluss der Übersetzung beendet ] Alle Zellen sind unverwechselbar nummeriert, und dieses System wird während des gesamten Projekts verwendet, auch, wenn einige der Zellen gelöscht werden. Damit wird die Nachverfolgbarkeit zum und Vereinbarkeit mit dem ursprünglichen Rahmen des NHM sichergestellt. Die Seitennummerierung wird zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen. WICHTIG - Kernkompetenzen Kernkompetenzen in diesem Dokument sind von The Natural History Museum, London und kann nicht die gleiche für andere Institutionen sein. Diese NHML Kernkompetenzen werden von allen für die Bewirtschaftung, Erhaltung und Digitalisierung von Sammlungen (in der Regel bis Level A / B) zuständigen Mitarbeiter erforderlich Bestätigung und EIGENTUM Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Materialien hiermit frei zur Verfügung haben, von dem Natural History Museum, London in Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern in der EUColComp Projekt erstellt wurden, und wir möchten Sie bitten thatthis Bestätigung in jeder Wiederverwendung, Umwidmung oder Weitergabe enthalten oder Diplomarbeit Materialien. Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die Verwendung-der darin enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden. Die EUColComp Partner sind: Das Natural History Museum: London, Museum für Naturwissenschaften, Brüssel: Sammlungen Vertrauen, Vereinigtes Königreich; Natural History Museum, Berlin; Narodni Museum, Praha; Museum National d'Histoire Naturelle, Paris; Naturalis in Leiden; Museo Nacional de Ciencias Naturales, Madrid; Museo di Storia Naturale dell'Università degli Studi di Firenze; Rathgen-Forschung Labor Staatlichen Museen zu Berlin; Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und die Treuhänder der Natural History Museum, London danken ihnen für ihren wertvollen Beitrag. 1 Index der Kompetenzen 1. Verwaltung, Konservierung und Pflege von Sammlungen 1-13 KOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ 5 1.3 Organisation von Sammlungen 5-6 i. Zugrundeliegende Basis für die Organisation. SV-KERNKOMPETENZ 5 ii. Physische Organisation und Raumplanung. SV-KERNKOMPETENZ 5-6 1.1 Wachstum und Entwicklung von Sammlungen 1-4 i. Entwicklungsstrategie für Sammlungen: Beurteilung. SV-KERNKOMPETENZ 1-2 ii. Entwicklungsstrategie für Sammlungen: Entwicklung. SV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 2 iii. Wachstum der Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ 2-3 iv. Feldarbeit: Planung und Organisation. 3 v. Feldarbeit: Praktische Erfahrung. 3 vi. Auktionen, Messen und Fachmessen. 3-4 1.2 Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen. KERNKOMPETENZ 6 1.4. Risikomanagement 6-9 i. Sammlungen: Risikomanagement. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ ii. Sammlungen: Überwachung der Umgebungsbedingungen: KONSERV- 6 KERNKOMPETENZ 7 iii. Integrierte Schädlingsbekämpfung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ 7 iv. Sicherheit von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ 7-8 v. Notfallplanung: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ vi. Notfallplanung: Praktische Verfahren. KONSERV-KERNKOMPETENZ 8 8-9 4-5 i. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen. SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 4 ii. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen: Sorgfaltspflicht, ABS usw. SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ 4 iii. Allgemeine Richtlinien und Verfahrensweisen: Dokumente. SV-KERN- iii. Instandhaltung von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV- 2 1.5 Pflege und Konservierung von Sammlungen 9-13 i. Zustandserhebungen von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ 9 ii. Zustandsbericht über ein Exemplar. KONSERV-KERNKOMPETENZ 9 iii. Konservierung Feldarbeit. 9-10 iv. Konservierung Projektplanung. KONSERV-KERNKOMPETENZ 10 v. Besucher der Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ 16 vi. Besucher: Sicherheit von Sammlungen. SV-KERNKOMPETENZ 17 vii. Anfragen – schriftlich. SV-KERNKOMPETENZ 17 viii. Anfragen – mündlich. SV-KERNKOMPETENZ 17-18 ix. Anfragenmanagement. 18 3. Digitale Kuratierung 19-26 v. Pflege und Konservierung von Sammlungen Praktische Anwendung. KONSERVKERNKOMPETENZ 10 i. Dateneingabe. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; vi. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präparation von Exemplaren. ii. Abfrage und Berichtswesen. SV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ VON 10-11 KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 19-20 vii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung – Umverlagerung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ 11 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER viii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung – Reinigung. KONSERV-KERNKOMPETENZ 12 KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 20-21 ix. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Replikation. x. Pflege und Konservierung einer Sammlung: Neue Ansätze und Weiterentwicklung bestehender Methoden – Techniken. KONSERVKERNKOMPETENZ 12 20 iii. Datenüberprüfung und –anreicherung. SV-KERNKOMPETENZ; iv. Massendigitalisierung: Projekte. KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 21 v. Massendigitalisierung: Digitale Bildgebung. KERNKOMPETENZ VON 12-13 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 21-22 vi. Arbeitsabläufe und Prozesssteuerung. KERNKOMPETENZ VON xi. Pflege und Konservierung einer Sammlung: Neue Ansätze und Weiterentwicklung bestehender Methoden – Materialien. 13 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 22 2. Zugang zu Sammlungen 14-18 i. Allgemein (Anfragen, Leihgaben, Besucher usw.). SV-KERNKOMPETENZ 14-15 vii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Qualitätskontrolle und –sicherung. SVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 22-23 ii. Nutzerbedarf. 15 iii. Leihgaben für Forschungszwecke. SV-KERNKOMPETENZ 15 iv. Destruktive und invasive Probenahme. 16 viii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Richtlinien. SV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 23 2 ix. Datenbankverwaltung: Technische Schnittstelle. KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 23-24 x. Wissenschaftliche Arbeiten: Beurteilungsvermögen. 29 xi. Wissenschaftliche Arbeiten: Finanzierung. 29-30 x. Datenbankverwaltung: Erweiterte Datenbankverwaltung. KERNKOMPETENZ VON xii. Wissenschaftliche Arbeiten: Konferenzen, Besprechungen und Workshops. 30 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER xiii. Wissenschaftliche Arbeiten: Kommunikation mit den Medien. 30 xiv. Wissenschaftliche Arbeiten: Hochschulausbildung. 30 xv. Wissenschaftliche Arbeiten: Lehrtätigkeit – Hochschulebene. 30-31 xii. Sammlungsverwaltungssystem: Registerverwaltung. KERNKOMPETENZ VON xvi. Wissenschaftliche Arbeiten: Lehrtätigkeit – außeruniversitär 31 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 24 xi. Sammlungsverwaltungssystem: Entwicklung. KERNKOMPETENZ VON DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 25 25-26 xvii. Wissenschaftliche Arbeiten: Indikatoren der Anerkennung. 31 xiii. Sammlungsverwaltungssystem: Schulung und Support. KERNKOMPETENZ VON xviii. Wissenschaftliche Arbeiten: Referieren. 31 DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 26 xix. Wissenschaftliche Arbeiten: Schriftleitung. 31 4. Wissenschaftliche Arbeiten 27-32 xx. Wissenschaftliche Arbeiten: Interne Personalentwicklung. 32 i. Wissenschaftliche Arbeiten: Systematische und taxonomische Prinzipien. SV-KERNKOMPETENZ 27 ii. Wissenschaftliche Arbeiten: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ 27 5. Ausstellungen, Outreach, Unternehmensaktivitäten 33-37 i. Ausstellungen: Inhalt und Entwicklung. 33 iii. Wissenschaftliche Arbeiten: Geschichte der Disziplin und Sammlungen. 27-28 ii. Ausstellungen: Leihgaben: 33-34 iv. Wissenschaftliche Arbeiten: Sammlungsbasierte Forschung. 28 iii. Ausstellungen: Unterstützung bei der Konservierung von Sammlungsstücken. v. Wissenschaftliche Arbeiten: Schlüssel, Leitfäden und Bestandsaufnahmen. 28 vi. Wissenschaftliche Arbeiten: Publikationen. 28 vii. Wissenschaftliche Arbeiten: Projektverwaltung. 28 viii. Wissenschaftliche Arbeiten: Kompetenz zur Bestimmung von Sammlungsmaterial. SV-KERNKOMPETENZ 28-29 34 iv. Öffentliches Outreach: Bürgerwissenschaft. ; KONSERV-KERNKOMPETENZ 34 v. Öffentliches Outreach: Multimedia. 34-35 vi. Beratung und Einkommensgenerierung. 35 vii. Informationstechnologie. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR ix. Wissenschaftliche Arbeiten: Berufliche Fähigkeiten. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 35-36 29 3 viii. Gesundheit und Sicherheit: Allgemein. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 36 vii. Veränderungsmanagement (Flexibilität) SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 41 ix. Gesundheit und Sicherheit: Verfahrensfragen. ; SV-KERNKOMPETENZ, KONSERV-KERNKOMPETENZ viii. Kommunikation. 41 36-37 ix. Besprechungen . 42 6. Allgemeines Management (beinhaltet relevante Kompetenzen vom Managementkompetenz-Rahmen) x. Strategische Analyse und Planung. 43 38-43 xi. Lernen und Entwicklung. 42 xii. Schulung und Mentoring. 42 i. Ressourcenverwaltung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 38 ii. Personalleitung: Teamarbeit (Team-Zugehörigkeit und Leitung). SVKERNKOMPETENZ; KONSERV-KERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 38-39 xiii. Aufbewahrung von Aufzeichnungen. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 43 iii. Personalleitung: Leistungsmanagement. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 39 7. Menschliche Überreste 7.i. Menschliche Überreste: Allgemein 62 iv. Personalleitung: Personal- und Beförderungsauswahl. 7.ii. Menschliche Überreste: Physische Rückgabe 63 7.iii. Menschliche Überreste: Besuche und Zeremonien der Gemeinschaft 63 40 v. Personalleitung: Überzeugungsfähigkeit. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 40 vi. Problemlösung und Entscheidungsfindung. SV-KERNKOMPETENZ; KONSERVKERNKOMPETENZ; KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERSONAL/DIGITALISIERER 40-41 4 KOMPETENZRAHMEN FÜR DIE SAMMLUNGSVERWALTUNG Ebene A Ebene B Ebene C Ebene D Anfangsstadium der Berufslaufbahn/Ausbi ldungsebene Kurator Sammlungsverwalter Konservator Chefkurator Leiter Sammlungen/Sammlun gsleiter Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 1. Verwaltung, Konservierung und Pflege von Sammlungen 1.1 Wachstum und Entwicklung von Sammlungen. Das Ziel dieses bestimmten Abschnittes ist die Tiefe und Ebene Ihres Verständnisses der Sammlung, für die Sie zuständig sind, Ihre Arbeitsweise zur Weiterentwicklung der Sammlung und wie Sie zur breiteren Sammlungsstrategie beitragen.. 1.1.i. . Entwicklungsstrategi e für Sammlungen: Beurteilung SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1101A 1101B 1101C 1101D Macht sich mit der Sammlung innerhalb des designierten Zuständigkeitsbereich s vertraut. Zeigt Verständnis der Stärken und Schwächen der Sammlung, z.B. was Menschen wünschen/benötigen, Aktualisierung, Kenntnis von Lücken, usw. Erstellt Kriterien, mit denen die Stärken und Schwächen aller Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs bestimmt werden können. Erstellt Kriterien zur Beurteilung der Stärken und Schwächen für die Pflege und Aufbewahrung von Sammlungen. Beginnt, die Stärken und Schwächen der Sammlung innerhalb des designierten Zuständigkeitsbereich s zu verstehen. Nutzt internationale und nationale Best Practice zur Bestimmung der Stärken und Schwächen des Nutzt internationale und nationale Best Practice zur Bestimmung der Stärken und Schwächen einer großen Sammlungseinheit, z.B. 2 1.1.ii. Entwicklungsstrategi e für Sammlungen: Entwicklung SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) einer Abteilung, und setzt diese in Beziehung zum Museum und externen Sammlungen 1102A 1102B 1102C 1102D Stellt unter Anleitung Daten, z.B. von Sammlungserhebungen , für die Nutzung bei der Erstellung der Entwicklungsstrategie für Sammlungen bereit. Identifiziert Bereiche, die entwickelt werden könnten, z.B. Lücken oder unzureichende Abdeckung. Implementiert die Entwicklungsstrategie für Sammlungen anhand von fachkundigen Beiträgen vom Team. Erstellt die Entwicklungsstrategie für Sammlungen im relevanten Zuständigkeitsbereich. 1.103A Empfiehlt mögliche neue Exemplare, die der Sammlung hinzugefügt werden könnten. 1102B (=1101B) Leistet Beiträge zur Entwicklungsstrategie für Sammlungen durch fachkundige Beratung. Leisten Beiträge zur Museumsstrategie und den Richtlinien zur Sammlungsstrategie und Weiterentwicklung. 1103B 1103C 1103D Beurteilt die Bedeutung neuer Zugänge zur Sammlung. Identifiziert, beurteilt und entwickelt wichtige Möglichkeiten zur Verbesserung aller Sammlungen im Zuständigkeitsbereich, z.B. durch den Austausch mit anderen Instituten. Identifiziert, beurteilt und entwickelt wichtige Gelegenheiten zur Verbesserung des relevanten Zuständigkeitsbereichs. KERNKOMPETEN Z für DATENEINGABEP ERSONAL /DIGITALISIERER (bis Ebene A) 1.1.iii. Wachstum der Sammlungen Zuständigkeitsbereich s. Unterstützt Spenden und Käufe, z.B. durch Interaktion mit Amateursammlern. Nimmt Kontakt mit Forschungspersonal hinsichtlich des Verhandelt über Mittel zum Erwerb bzw. der Miteinbeziehung von eingehenden Sammlungen in den relevanten 3 Erwerbs neuer Kollektionen auf. Sucht und verhandelt Spenden, Käufe und Vermächtnisse, wenn sich dazu Gelegenheiten ergeben. Zuständigkeitsbereich. Trifft Entscheidungen zu Veräußerungen und macht ggf. Empfehlungen an Führungskräfte. Identifiziert Gelegenheiten für die Auflösung, Veräußerung oder Deakzession und macht Empfehlungen an Führungskräfte. Kalkuliert das Wachstum und schätzt den erforderlichen Raumbedarf ein 1.1.iv. Feldarbeit: Planung und Organisation 1104A 1104B 1104C 1104D Stellt unter Anleitung Informationen bzw. Ausrüstung zur Unterstützung von Feldprogrammen zusammen. Identifiziert Gelegenheiten für Sammel-/Feldarbeiten. Empfiehlt was und wo gesammelt werden könnte. Leistet Beihilfe zu Feldarbeiten im Rahmen eines überwachten Projekts oder Programms. Organisiert eigene Feldarbeiten im Rahmen eines überwachten Projekts oder Programms. Organisiert und leitet Feldprogramme/projekte zur Verbesserung der entsprechenden Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs mit Unterstützung durch interne bzw. externe Finanzierung. Erarbeitet Vorschläge und sichert Ressourcen für die Durchführung von Feldprogrammen/projekten zur Verbesserung von Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. Übernimmt die Kontrolle bei der Koordinierung von gemeinsamen Feldarbeiten zwischen 4 Planung/Organisation erforderlicher Dokumente für Feldarbeiten, z.B. Sicherheitszertifikate, Genehmigungen, Visa. zwei Einheiten/Abteilungen usw. 1.1.v. Feldarbeit: Praktische Erfahrung 1105A 1105B 1105C 1105D Lernt relevante, grundlegende Sammlungsmethoden und nimmt an geleiteter Feldarbeit teil. Führt unabhängige Feldarbeit und Gruppenfeldarbeit durch. Bringt anerkannte praktische Fähigkeiten oder spezifische Erfahrung bei abteilungs- oder institutionsübergreifend en Feldprogrammen ein Initiiert und leitet große abteilungsbezogene, multidisziplinäre Feldprogramme 1.1.vi. Auktionen, Messen und Fachmessen 1106A 1106B 1106C 1106D Nimmt unter Anleitung oder unabhängig teil. Nimmt an Messen teil, beurteilt Material und macht Empfehlungen zum Erwerb von Exemplaren. Trifft Entscheidungen über den Erwerb von Material und verhandelt über den Erwerb innerhalb des zugewiesenen Budgets. Beantragt Budget für den Erwerb auf Messen. Planung eines jährlichen Programms zur Teilnahme an Fachmessen. Schafft Arbeitsbeziehungen mit der Gemeinschaft (z.B. professionelle und AmateurPaläontologen) sowie Spezialisten 5 1.2 Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen. Wie weit verstehen Sie die Richtlinien und Verfahrensweisen des Museums? In diesem Abschnitt wird Ihr Verständnis und Ihr Einsatz dieses Verständnisses zur Entwicklung von Richtlinien betrachtet sowie auch Ihre Rolle bei der Entwicklung des Verständnisses anderer Personen. 1.2.i. Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen: Allgemein SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 1201A 1.201B 1201C 1201D Befolgt die Verfahrensweisen für die Sammlungsverwaltun g. Ist bestens mit den Richtlinien und Vorgehensweisen des Instituts sowie der Abteilungen für Sammlungen vertraut. Verwaltet die erforderlichen Systeme zur Implementierung der förmlichen schriftlichen Verfahrensweisen (z.B. Sammlungshandbuch ) und Sammlungsrichtlinien/verfahrensweisen in seinem Team bzw. seinem Zuständigkeitsbereich. Erarbeitet Verfahrensweisen im gesamten Zuständigkeitsbereich und Museum, z.B. als Chefredakteur der förmlichen schriftlichen Verfahrensweisen (z.B. Sammlungshandbuch) Leistet Beiträge zur Verbesserung von Verfahrensweisen als Resultat von geändertem Nutzerbedarf und wissenschaftlichen Entwicklungen, die in die formellen schriftlichen Verfahrensweisen (z.B. Sammlungshandbuch ) aufgenommen werden. Beurteilt die Verfahrensweisen in regelmäßigen Abständen, um Änderungen vorzuschlagen. Überprüft und revidiert die Sammlungsrichtlinien des Museums. Bietet anderen Institutionen und Museen Beratung zu Fragen der Sammlungsrichtlinien. Sorgt für die Einhaltung aller Sammlungsrichtlinien und –verfahrensweisen durch alle Nutzer. 6 1.2.ii. Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen: Sorgfaltspflicht, ABS usw. 1202AB 1202BC 1202D Hält sich auf dem Laufenden mit und erfüllt alle einschlägigen nationalen und internationalen Übereinkommen und Gesetze im Zuständigkeitsbereich. Sorgt für und überwacht die Einhaltung der einschlägigen nationalen und internationalen Übereinkommen und Gesetze für das Team bzw. den Zuständigkeitsbereich. Leistet Beiträge zur Entwicklung von Richtlinien und sorgt dafür, dass Verfahrensweisen auf Abteilungs- und Institutionsebene national und international konform sind. SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.2.iii. Richtlinien und Verfahrensweisen für Sammlungen: Dokumentation SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Sorgt für die Einhaltung aller Sammlungsrichtlinien und –verfahrensweisen durch alle Nutzer. 1203A 1203B 1203C 1203D Verwaltet und erstellt Dokumente für Exemplare oder Objekte, z.B. Dokumente in Bezug auf gesetzliche Auflagen der Institution, Leihdokumente, usw. Sorgt für die Einhaltung von Richtlinien (z.B. durch eigene Person, Besucher undfreiwillige/ehrenam tliche Helfer). Sorgt für die Einhaltung der Richtlinien und Verfahrensweisen für die Dokumentation aller Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. Sorgt dafür, dass innerhalb des Zuständigkeitsbereichs für Richtlinien wirksame Verfahrensweisen vorliegen Empfiehlt Verbesserungen der Richtlinien und Verfahrensweisen für die Dokumentation von Verfolgt ggf. Leihdokumente Erarbeitet neue Museumsrichtlinien Leistet Beiträge zu nationalen Richtlinien zur Dokumentation. 7 Sammlungsmaterial, z.B. Leihdokumente usw. 1.3 Organisation von Sammlungen. In diesem Abschnitt befassen wir uns damit, wie Sie die Sammlung(en), für die Sie zuständig sind, organisieren, und wie Sie Entscheidungen hinsichtlich der Planung und physischen Verwaltung der Sammlung fällen. 1.3.i. Grundlage für die Organisation SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1301A 1301B 1301C 1301D Eignet sich Kenntnisse über die Organisation der Sammlungen und der zugrundeliegenden Logik an. Ist z.B. in der Lage, die Sammlungen zum Auffinden von Material für Leihgaben, Besucher, Anfragen und Konservierung zu navigieren. Verfügt über gute Kenntnisse der Organisation der Sammlungen Fällt Entscheidungen über die Organisation von Sammlungen, z.B. taxonomisches System Genehmigt und überwacht bedeutende Veränderungen der Organisation im Zuständigkeitsbereich, z.B. die Befolgung eines neuen Klassifizierungssystems, und priorisiert Ressourcen. Modifiziert die Organisation basierend auf gängigen taxonomischen und Klassifizierungssystem en mit Genehmigung des LineManagements. Leitet organisatorische Projekte für Sammlungen. Beantragt und veranlasst Ausschreibungen für Ressourcen, z.B. für zusätzliche Aufbewahrungsmöbel, Raum, Personal zur Umverlegung von Sammlungen, usw. Bietet anderen Institutionen und Museen Beratung zu Fragen hinsichtlich der Organisation von 8 Sammlungen. 1.3.ii. Physische Organisation und Raumplanung 1302A 1302B 1302C 1302D Verstaut Material in korrektem Teil der Sammlung. SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Übernimmt die Umetikettierung und Umsortierung von Sammlungen gemäß Anweisungen im Hinblick auf taxonomische/ Klassifizierungsänderu ngen. Übernimmt Organisationsprojekte innerhalb nominierter Sammlung unter Berücksichtigung von örtlichen Raumgegebenheiten sowie Ressourcen, z.B. Aufbewahrungsmöbel. Führt eine kritische Überprüfung der Sammlungsorganisatio n für alle Sammlungen im Zuständigkeitsbereich durch. Überprüft die Raumplanung für den und beurteilt kurz- und langfristige Kuratierungserforderniss e. Führt die Priorisierung/Umorgan isation/Deakzession usw. von Sammlungen je nach verfügbaren Raumbedingungen und Ressourcen durch. Übernimmt die Projektleitung der Umorganisation von Sammlungen Sorgt für die Integration der oben aufgeführten Punkte mit der Raumplanung der Institution. Trifft Entscheidungen zur Deakzession von Sammlungen und lehnt ggf. potenzielle neu eingehende Sammlungen auf taktvolle Weise ab. 9 1.3.iii. Instandhaltung von Sammlungen SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1303A 1303B 1303C 1303D Befolgt Anleitungen zur Kuratierung/Instandhal tung/Konservierung einer Sammlung oder von Sammlungen innerhalb des designierten Zuständigkeitsbereich s. Kuratiert/konserviert eine Sammlung und bewertet die dafür erforderlichen Ressourcen, z.B. einschl. der Rückstände von lange nicht bearbeiteten Sammlungsmaterial, Ersetzen von Konservierungsflüssigk eit, Umverlagerung, usw. Priorisiert und überprüft den Kurations/Instandhaltungs/Konservierungsplan für alle Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereich im Hinblick auf verfügbare Ressourcen. Beurteilt die Raumerfordernisse für die Sammlung, legt die allgemeine Strategie für die Instandhaltung/Konservi erung fest und weist vorrangigen Bereichen Mittel zu. 1.4. Risikomanagement. Auf welche Weise führen Sie das Risikomanagement für die Sammlung durch? In diesem Abschnitt wird eine Reihe von Risiken betrachtet, denen die Sammlung ausgesetzt ist. Ihre Fähigkeiten beim Risikomanagement in mehreren Bereichen sowie die Auswirkungen Ihrer Arbeit auf die Sammlungen des Museums werden untersucht. 1.4.i. Sammlungen: Risikomanagement 1.401A 1401B 1401C 1401D Handhabt Material auf korrekte Weise. SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Erkennt und versteht, wie mit verfallsfördernden Einflussfaktoren umgegangen werden muss. Versteht das Risikomanagement für Sammlungen. Ist über die neuesten Informationen und Methoden zur Minderung der Verfallsauswirkungen informiert. Führt den Risikomanagementplan für die Abteilung. KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Ist sich anderer Risiken der zugewiesenen Sammlungen bewusst, die im Risikoprotokoll der Abteilung Implementiert Aktivitäten zur Risikominderung, z.B. aktive Überwachung der Risiken, denen lokale Sammlungen ausgesetzt sind. Meldet Vorgesetzten Probleme und ergreift ggf. Identifiziert und überprüft regelmäßig die Risiken, denen alle Sammlungen im Zuständigkeitsbereich ausgesetzt sind. Aktualisiert das Führt den Risikomanagementplan für den Zuständigkeitsbereich. Priorisiert die Risikominderung für den Zuständigkeitsbereich. Risikomanagement für Sammlungen usw., siehehttp://collections.p aleo.amnh.org/9/riskmanagement-anddisaster-planning Weiteres auch unter http://www.sharemuseu mseast.org.uk/shares/re source_125.pdf Leistet Beiträge zur museeumsübergreifende n Identifizierung und 10 aufgeführt sind. unmittelbare Schritte. Risikoprotokoll der Abteilung. Priorisierung von Risiken für Sammlungen. Empfiehlt Änderungen in den Risikodokumenten (z.B. Risikoprotokoll) der Abteilung. 1.4.ii. Sammlungen: Überwachung der Umgebungsbedingun gen KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1402A 1402B 1402C 1402D Kann unter Anleitung einfache Überwachungsaufgabe n übernehmen, kann z.B. Geräte zur Überwachung der Umgebungsbedingunge n auf effektive Weise benutzen. Interpretiert und bearbeitet Daten von Überwachungsgeräten. Leitet die Überwachung der Umgebungsbedingunge n aller Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs Vertritt die Abteilung und das Museum bei verschiedenen Umweltfragen. Ist in der Lage, Überwachungsgeräte in der besten Position zu platzieren, um Daten auf effektive Weise zu sammeln. 1.4.iii. Integrierte Schädlingsbekämpfu ng Erstellt Berichte für Manager auf Basis der gesammelten Daten. Versteht die Geräte des Museums zur Überwachung der Umgebungsbedingunge n. Ist in der Lage, eine Erhebung der Umweltbedingungen eines Bereichs durchzuführen und einen Bericht zur Eignung zur Unterbringung von Sammlungen, u.a. in Galerien ausgestellten, zu erstellen. Überprüft und genehmigt Umweltstandards. Befürwortet die vereinbarten Umweltstandards für den Zuständigkeitsbereich. Nutzt die gesammelten Daten zur Ausarbeitung einer Strategie zur Sammlungspflege und zur Einarbeitung in den Gesamtplan zur Entwicklung neuer Bereiche und Verbesserung alter Bereiche. 1403A 1403B 1403C 1403D Ist sich der Bedeutung aller Verfahrensweisen zur integrierten Versteht und nutzt Verfahrensweisen zur Bekämpfung von Berät das Management zu Fragen bezüglich der Überprüft und genehmigt die Richtlinie und Verfahrensweisen zur 11 SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.4.iv. Sicherheit von Sammlungen SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Schädlingsbekämpfung und Quarantäne bewusst. Schädlingsbefall ohne Beaufsichtigung. Schädlingsbekämpfung . Führt regelmäßige Schädlingsbekämpfung sprogramme durch. Berichtet auf Abteilungsebene über integrierte Schädlingsbekämpfun g und koordiniert ein Überwachungsprogram m. 1404A 1404B 1404C 1404D Ist sich über Sicherheitsfragen bewusst und befolgt die Sicherheitsverfahren der Abteilung. Ist sich des Aufbewahrungsorts von gefährdetem und bedeutendem Material innerhalb des designierten Zuständigkeitsbereich s bewusst, und sorgt für dessen sichere Aufbewahrung. Sorgt dafür, dass alles „gefährdete“ Material der Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs in geeigneten Gehäusen untergebracht ist. Erarbeitet und unterhält eine Sicherheitsstrategie für die Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. Ist in der Lage, die Verfahrensweisen zur integrierten Schädlingsbekämpfung und Quarantäne mit minimaler Beaufsichtigung zu befolgen. Führt eine Überprüfung von gefährdetem und bedeutendem Material innerhalb des designierten Zuständigkeitsbereich s durch Leitet eine Überprüfung von „gefährdetem“ Material innerhalb des Zuständigkeitsbereichs. integrierten Schädlingsbekämpfung für das Museum. Sorgt dafür, dass die Richtlinie zur integrierten Schädlingsbekämpfung implementiert und befolgt wird. Initiiert die Strategie und leitet eine Überprüfung von „gefährdetem“ Material für den Zuständigkeitsbereich. (Gefährdet = Risiken ausgesetzt, d.h. wertvoll, historisch, kulturell, gefährdete Arten, usw.) 12 Umfasst priorisiertes Material, das bei einem Notfall als erstes gerettet werden muss 1.4.v. Notfallplanung: Allgemein SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1405A 1405B 1405C 1405D Versteht seine Rolle bei der Rettung und Bergung von Sammlungen, d.h. Notfallplanung. Führt die täglichen Arbeiten so aus, dass Risiken, die zu einem Notfall führen könnten, gemindert werden. Ist ein wichtiges Mitglied des Bergungsteams der Abteilung/Institution und bietet Beratung zur Rettung aller Sammlungen im Zuständigkeitsbereich (d.h. ist die wichtigste Kontaktperson in Notfällen für diesen Bereich). Untersucht, erarbeitet und verwaltet die Notfallplanung, d.h. Geschäftskontinuity-, Notfall- und Bergungspläne für die Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. Ist mit den Vorkehrungen zur Notfallplanung im Zuständigkeitsbereich vertraut. z.B. http://www.museumsos.org/htm/strat_instit ution_wide.html Verteilt den Plan an das Personal im Zuständigkeitsbereich Leistet Beiträge zu Geschäftskontinuity-, Krisenmanagementpläne n der Institution. 1.4.vi. Notfallplanung: Praktische Verfahren KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1406A 1406B 1406C 1406D Weiß, wo die entsprechende Notallausrüstung gelagert ist und wie diese angewendet wird, z.B. Mopps, Eimer, Plastikplanen, usw. Beteiligt sich im Team oder ist persönlich verantwortlich für die Ausführung von Bergungsarbeiten Leitet die Notfallplanung für alle Sammlungen innerhalb des Zuständigkeitsbereich s Arbeitet ggf. mit anderen Abteilungen zur Erarbeitung eines museumsübergreifenden Ansatzes zusammen. Ist in der Lage, unter Verwaltet Notfalllager. Aktualisiert die Ausrüstung in Verteilt den Plan an das lokale Team. Koordiniert institutionsübergreifende Notfallmaßnahmen zur 13 Anleitung „Reinigungsverfahren“ durchzuführen und weiß, welche wichtigen Mitarbeiter in Kenntnis gesetzt werden müssen. regelmäßigen Abständen. Untersucht neue Bergungsmethoden. Schult andere Mitarbeiter in der Anwendung der Ausrüstung. Führt sachkundige Behandlungen zur Wiederherstellung von Materialien aus. Rettung und Bergung von Sammlungen. Setzt sich mit der Gebäudeverwaltung hinsichtlich des Inhalts des zentralen Notfalllagers in Verbindung. 1.5 Pflege und Konservierung von Sammlungen. In diesem Abschnitt werden Ihre Fähigkeiten hinsichtlich der Pflege und Konservierung von Sammlungen, der Grad der von Ihnen erlangten Erfahrungen im Bereich Konservierung und Ihre Planung, Leitung und Durchführung von Projekten zur Konservierung und Pflege von Sammlungen betrachtet. 1.5.i. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Zustandserhebungen von Sammlungen KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1501A 1501B 1501C 1501D Ist in der Lage, Erhebungsprotokolle zu befolgen und effektive Beiträge zu Zustandserhebungen zu leisten. Plant eine Zustandserhebung unter Beachtung anerkannter, mit dem Team oder der Teamleitung vereinbarter Erhebungsmethoden/protokolle Prüft und erstellt Zusammenfassungen von Erhebungen und Beurteilungen des Sammlungsstatus, z.B. durch Vergleiche des Zustands von Sammlungen mit anerkannten Benchmarks/Standards. Initiiert, priorisiert und übernimmt die Projektleitung von ZustandserhebungsArbeitsprogrammen für alle Sammlungen im Setzt Standards basierend auf Zustandserhebungsdaten und, falls relevant, internationaler Best Practice. Ist in der Lage, den Zustand und den Verfall eines Objekts zu identifizieren. Teilt die Befunde dem Team bzw. der 14 1.,5.ii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Zustandsbericht über ein Exemplar Teamleitung mit. Zuständigkeitsbereich. 1502A 1502B 1502C 1502D Ist in der Lage, nach Einweisung einen einfachen Zustandsbericht für ein Objekt zu erstellen. Erstellt einen Zustandsbericht für ein breites Spektrum an Objekten innerhalb des eigenen Materialfachgebiets. Erstellt einen Zustandsbericht für eine Reihe an Objekten und Materialtypen auf hohem Niveau. Erarbeitet und verbesserte neue Zustandsberichtssyste me. KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.5.iii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Konservierung Feldarbeit Leitet Personal beim Ausbau ihrer Fähigkeiten zur Erstellung von hochwertiger Konservierungsdokume ntation. Führt ggf. neue Methoden unter Nutzung technologischer Neuerungen ein. Erarbeitet ein Standardformular für einen Zustandsbericht 1503A 1503B 1503C 1503D Ist in der Lage, nach Anweisung einfache Konservierung von Exemplaren im Feld durchzuführen. Verfügt über praktische Erfahrung und ist in der Lage, Konservierungsmateria lien vor Ort zu präparieren und Fundstücke, z.B. Fossilien, auf sichere Weise vom Fundort zu entnehmen. Erfahrener Feldarbeitkonservator. Versteht die Probleme des spezifischen Umfelds und nimmt hinsichtlich Materialien und Methoden angemessene Beurteilungen vor. Führt fachgerechte Ausgrabungen von Fundstücken durch. Bietet strategische Beratung bei Konservierungsfragen für die Feldsammlung. Fällt Entscheidungen über Prioritäten hinsichtlich der Art und Weise der Materialsammlung. Erarbeitet bei Bedarf neue Methodologie. Leitet ein Feldkonservierungstea 15 m. 1.5.iv. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Konservierung Projektplanung 1504A 1504B 1504C 1504DE Ist in der Lage, einen Projektplan für die Konservierung eines Objekts zu erstellen und auszuführen. Ist in der Lage, den Zustand vor Behandlung, ausgeführte Konservierungsarbeite n und verwendete Materialien auf genaue Weise zu dokumentieren. Greift auf umfassende Erfahrung mit Konservierungsfragen zurück, um Anleitungen und fachmännische Beratung zu erteilen. Entwickelt und leitet museumsweite Programme zur Verbesserung der Sammlungspflege. KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Fällt Entscheidungen über Konservierungserforde rnisse und –prioritäten für eine Sammlung unter Berücksichtigung der Ressourcen. 1.5.v. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Praktische Anwendung KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Initiiert neue Arbeitsrichtlinien und Verfahrensweisen. Berät andere Museen bei der Konservierungsplanung. 1505A 1505B 1505C 1505D Ist in der Lage, unter allgemeiner Aufsicht stabilisierende Konservierungsarbeite n auszuführen. Plant und führt stabilisierende Konservierungsarbeite n ohne Aufsicht aus, kann z.B. selbst die geeigneten Umstände beurteilen, unter denen bestimmte Behandlungen innerhalb des vom Fach festgelegten ethischen Rahmens durchgeführt werden Führt komplexe stabilisierende Konservierungsarbeiten aus und zeigt ein hohes Maß an Fähigkeiten im Bereich der Konservierung. Experte im Bereich stabilisierende Konservierung. Schult Personal in einem breiten Spektrum stabilisierender Konservierungsmethod Erarbeitet Schulungsprogramme. Führt Forschungsarbeiten durch und wirkt bei stabilisierenden Konservierungsprojekten mit. Leistet Beiträge zu beruflicher 16 sollten. en. Erarbeitet Schulungsprogramme für oben genannte Fähigkeiten 1.5.vi. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präparation von Exemplaren Weiterbildung auf nationaler/internationaler Ebene. 1.506A 1506B 1506C 1506DE Ist in der Lage, unter allgemeiner Aufsicht Exemplare im eigenen Arbeitsbereich zu präparieren. Präpariert ohne Aufsicht Exemplare im eigenen Arbeitsbereich. Zeigt ein hohes Maß an Fähigkeiten in mehr als einem Bereich der Präparation von naturhistorischen Exemplaren. Besitzt weitreichendes Verständnis der Präparation von naturhistorischen Exemplaren. Zeigt im eigenen Kompetenzbereich Verständnis der Materialen, an denen gearbeitet wird, und das Potenzial der darin enthaltenen Daten. Macht Empfehlungen zur Präparation. Verfügt über Fähigkeiten in einer Reihe von Präparationsmethoden. Kann die am besten geeigneten Werkzeuge und Methoden für eine sichere Aufdeckung wissenschaftlicher Daten auswählen. Verwendet korrekte anatomische Terminologie bei der Dokumentierung des Präparationsvorgangs und Kommunikation mit Forschern. Ist in der Lage, Nachweise zu erkennen, um die Auslegung des in Stellt ein Gleichgewicht zwischen in Konflikt stehenden Anforderungen her und entscheidet über die Präparationsmethode für schwierige/umstrittene/ seltene Exemplare. Kann neue Präparationstechniken für komplexe Aufgaben entwickeln. Besitzt ein wesentliches Verständnis des Präparationsvorgangs und leistet laufende Beiträge zu wissenschaftlichen Führt Forschungsarbeiten durch, um die Anwendung neuer Methoden auf Abteilungs- oder Museumsbasis zu bestimmen. Bietet Beratung und praktische Unterstützung zu Präparationsmethoden und wendet sich an andere Institutionen Erarbeitet und koordiniert Handbuch/Richtlinien für Best Practice anhand von Museumsmaterial, z.B. empfohlene Chemikalien für die archivarische DNAExtraktion. 17 1.5.vii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung – Umverlagerung Präparation befindlichen Exemplars zu unterstützen und Befunde Forschern mitzuteilen Arbeiten. 1507A 1.507B 1507C 1507D Ist in der Lage, unter Aufsicht Exemplare umzupacken/umzuverl agern. Plant ein Umpackungs/Umverlegungsprojekt für Sammlungen unter Berücksichtigung von Ressourcen, Raumund Zugangsgegebenheiten. Teilt Fachwissen und gibt Anleitungen an Personal, Besucher, usw. Leitet institutionsübergreifende präventive Konservierungsstrategie Führt ein Programm zur Umverlagerung von Sammlungen in spezifische Umgebungen durch, z.B. sauerstofffreie Beutel. Implementiert strategische Pläne zur Platzierung von Sammlungen in korrekte Umgebungsbedingungen SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Entwirft und fertigt (oder kommissioniert) maßgeschneiderte Aufbewahrungs- und Transportkästen usw. für schwierige Objekte. KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.5.viii. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Präventive Konservierung – Reinigung Leitet Team bei der Durchführung technischen Präparationsarbeiten Leitet eine Meisterklasse für spezielle Konservierungstechnik en 1508A 1508B 1508C 1508D Ist in der Lage, Objekte zu reinigen und in/auf Aufbewahrungsbereich en und –flächen unter allgemeiner Aufsicht „Reinigungsarbeiten“ durchzuführen. Verwendet eine Reihe von Reinigungsmethoden für verschiedene Objekte. Leitet Reinigungsprojekte für Objekte. Setzt sich mit dem Personal der Gebäudeverwaltung in Verbindung, um Reinigungsprotokolle Priorisiert Reinigungsprojekte und weist nötige Ressourcen zu. Verwendet Bietet anderen Institutionen und Museen 18 KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.5.ix. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Replikation 1.5.x. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Neue Ansätze und Weiterentwicklung bestehender Methoden – Techniken KONSERV- Kennt das Verfahren zur Kontaktierung der Gebäudeverwaltung für die Reinigung von Räumen. Analysetechniken zur Identifizierung von Oberflächenschadstoffe n. für den Zuständigkeitsbereich zu erarbeiten und aufrechtzuerhalten. Beratung und praktische Unterstützung. 1509A 1509B 1509C 1509D Ist in der Lage, unter Aufsicht einfache Replikate von Objekten anzufertigen. Fertigt anhand verschiedener Materialien und Methoden Replikate von Objekten an. Experte im Bereich Replikation. Projektleiter im Bereich Replikation. Verfügt über gutes Verständnis von Replikationsmaterialien . Schätzt die erforderlichen Ressourcen für ein Projekt. Geht mit den schwierigsten Objekten und mit neuen Situationen um. Ist über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bei den Replikationsverfahren informiert. Verbessert und entwickelt neue Reinigungstechniken für Objekte. 1510A 1510B 1510C 1510D Ist in der Lage, die Präparation von Exemplaren und die Bedienung von Konservierungsgeräten auf sichere und souveräne Weise durchzuführen. Ist über aktuelle technische Neuerungen informiert. Erforscht und entwickelt Methoden und Ansätze für die Pflege, Konservierung und Präparation von Sammlungen. Anerkannter internationaler Experte für Methoden und Ansätze zur Pflege, Konservierung und Präparation von Sammlungen. Ist unter Anleitung in Beurteilt Ausrüstung und Methoden und empfiehlt die für die Ausführung einer bestimmten Arbeit bzw. die Erzielung Untersucht alternative Ausrüstung und Methoden zur Nicht für alle Sammlungstypen zutreffend 19 KERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 1.5.xi. Pflege und Konservierung von Sammlungen: Neue Ansätze und Weiterentwicklung bestehender Methoden – Materialien der Lage, effektiv Beiträge zur Erforschung bestehender und neuer Methoden zu leisten. eines bestimmten Ergebnisses am besten geeigneten. Verbesserung der Qualität der Ergebnisse. Führt Analysen durch, anhand deren die geeignetste Methode zur stabilisierenden Konservierung eines komplexen Objekts ausgewählt wird. Führt Analysen durch, um die geeignete Methode zur stabilisierenden Konservierung eines komplexen Objekts zu finden. 1511A Ist unter Anleitung in der Lage, materialkundliche Kenntnisse anzuwenden, um bei der Auswahl der geeigneten Materialien für präventive und stabilisierende Konservierungsarbeite n mitzuhelfen. 1511B 1511C 1511D Untersucht Materialien präventive Konservierung von spezifischen Objekten, und kann Konservierungsdokum ente vorlegen, um nachzuweisen, dass die geeigneten Materialkriterien erfüllt wurden. Wendet materialkundliche Kenntnisse zur Spezifizierung von Materialien an. Spezifiziert die Anwendung von Materialien in den Sammlungen für die stabilisierende und präventive Konservierung. Kennt die Standardliteratur für die geeigneten Stabilisierungsmethode n zur Anwendung bei einem Objekt, was vom Vorgesetzten zu überprüfen ist. Prüft Literatur im Zusammenhang mit allgemeinen Methoden für die präventive und stabilisierende Konservierung, sowie auch Methoden im/in den spezifischen Kompetenzbereich/en . …” Hält sich auf dem Laufenden über Trends bei der Konservierung und der Ethik der Konservierung sowie deren Einsatz zur Anwendung der geeigneten Methoden für das Material. Entwickelt und passt Materialien für die spezifische Anwendung für die präventive und stabilisierende Konservierung an. Untersucht neue Methoden und Materialien. Führt eine umfangreiche Disziplinüberprüfung durch und zeigt kritisches Urteilsvermögen bei ethischen Entscheidungen über die Behandlung von international sensitivem Material. Verbreitung an und 20 Auslegung von Informationen mit Mitgliedern und Kollegen Empfohlene Veränderungen usw. Ja! Unter Aufsicht ist dies jedoch alles angemessen. 21 (Ebene A) (Ebene B) (Ebene C) (Ebene D) Anfangsstadium der Berufslaufbahn/Ausbi ldungsebene Kurator Sammlungsverwalter Konservator Chefkurator Leiter Sammlungen/Samm lungsleiter Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 2. Zugang zu Sammlungen. In diesem Teil des Rahmens wird Folgendes beurteilt: Ihr Umgang mit unterschiedlichen Zugangsformen, Ihre Erfahrung im Umgang mit Zugangsersuchen, was Sie dadurch gelernt haben und wie Sie Veränderungen implementieren 2.i. Allgemeines (Anfragen, Leihgaben, Besucher usw.). SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 2001A 2001B 2001C 2001D Bietet den Nutzern der Sammlungen der Institution (Entleiher, Besucher, Interessenten) einfache Unterstützung. Ist beispielsweise in der Lage, Besuchern geeignete Ausrüstung bereitzustellen und Leihgaben zeitgerecht zu bearbeiten. Bietet tiefgehende Unterstützung zur Ermöglichung des Zugangs zu Sammlungen gemäß der Museumsrichtlinien und verfügbaren Ressourcen, z.B. Personalzeit, räumliche Gegebenheiten, Ausrüstung. Gibt nur so vielen Besuchern Zutritt, wie auch effektiv gelenkt werden können. Wendet Qualitätsstandards im Hinblick auf die nationalen und internationalen Regelungen und Protokolle der Institution an, z.B. CETAF, CPB Richtlinien für den Zugang zu Sammlungen Steuert und überwacht alle Aspekte des Zugangs zu den Sammlungen in Anpassung an die verfügbaren Ressourcen. Befasst sich mit komplexen Anfragen und Bitten im designierten Beurteilt die Anwendung von Qualitätsstandards für den Zugang für alle Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. Wer koordiniert den Rückruf von Leihgaben? Ich denke Ebene C, nur für seinen Sammlungsbereich? Siehe auch 2.iii Erstellt und entwickelt Qualitätsstandards für den Zugang zu Sammlungen. Erstellt Verfahrensweisen, mit denen die Qualitätsstandards gesichert werden. 22 Zuständigkeitsbereich und trifft fundierte Entscheidungen über die Art der Antwort. Implementiert Verbesserungen und neue Standards. Verwaltet lokale Ressourcen, um angemessenes Serviceniveau anzubieten. Sorgt beispielsweise dafür, dass Besuche terminiert werden und die Raumerfordernisse für Besucher auf effektive Weise gesteuert werden Sorgt dafür, dass ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen den Dienstleistungen für Benutzer und verfügbaren Ressourcen für Sammlungen im Zuständigkeitsbereich besteht. . 2.ii. Nutzerbedarf 2002A 2002B 2002C 2002D Erlangt ein Verständnis des Benutzerbedarfs und kann diese innerhalb des eigenen Arbeitspensums priorisieren. Ist sich über veränderten Benutzerbedarf bewusst und vergleicht Arbeitspraktiken intern und extern, um den Zugang und die Standards zu verbessern. Ändert die Verfahrensweisen für den Zugang, um Benutzerbedarf in Abteilung/Abschnitt/T eam bei Bedarf zu erfüllen. Überprüft und erstellt museumsweite Pläne, um veränderten Benutzerbedarf zu erfüllen Reagiert unter Aufsicht auf Benutzerbedarf. 23 Bespricht den Benutzerbedarf und empfiehlt ggf. Alternativen. 2.iii. Leihgaben für Forschungszwecke Siehe auch Kommentar unter 2.i SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 2003A 2003B 2003C 2003D Versteht die erforderlichen Verfahren zur Bearbeitung von Leihgaben für Forschungszwecke durch Befolgung und Einhaltung internationaler Regelungen, die für den Transport von Material erforderlich sind (CITES, Gefahrgüter, usw.). Befasst sich mit komplexen Anfragen, trifft fundierte Entscheidungen und berät dazu, was verliehen werden kann. Überwacht und steuert Leihgaben im Zuständigkeitsbereich . Ist befugt, Leihgaben im Namen der Institutionsleitung im Rahmen der Richtlinien zu genehmigen, und versteht die Verantwortlichkeit dieser Befugnis. Ist in der Lage, Leihgaben unter minimaler Aufsicht zu bearbeiten, z.B. Aufzeichnungen, Konservierung vor dem Verleih, Verpackung von Exemplaren, Erinnerungsschreiben zur Rückgabe von Leihgaben und Inspektion nach Rückgabe. Bearbeitet komplexere Leihgaben im designierten Zuständigkeitsbereich . Verfügt über ausreichendes Verständnis für den Hintergrund, um fundierte vorläufige Genehmigungen für Leihgaben zu erteilen. Versteht und befolgt andere gesetzlichen Vorschriften, z.B. CITESGenehmigungen, Gesundheit und Sicherheit, Import/Export, Transportvorschriften, usw. Sorgt dafür, dass alle Leihgabenrichtlinien sowie alle anderen gesetzlichen Vorschriften, z.B. CITESGenehmigungen, Gesundheit und Sicherheit, Import/Export, Transportvorschriften usw., im Zuständigkeitsberei ch beachtet werden. 24 2.iv. Destruktive und invasive Probenahme. 2004A 2004B 2004C 2004D Kennt die Richtlinie für destruktive und invasive Probenahmen. Wählt und macht Empfehlungen für die destruktive und invasive Probenahme, basierend auf der Kenntnis der lokalen Sammlung und des Benutzerbedarfs. Trifft fundierte Entscheidung über destruktive und invasive Probenahme, basierend auf Kompetenz und Richtlinie. Trifft Entscheidung über die destruktive und invasive Probenahme von gefährdetem Material. (Gefährdet = Risiken ausgesetzt, d.h. wertvoll, historisch, kulturell, gefährdete Arten, usw.) Sorgt dafür, dass die Richtlinie für destruktive und invasive Probenahmen eingehalten wird. 2.v. Besucher der Sammlungen: Allgemeines SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 2005A 2005B 2005C 2005D Ist höflich. Ermittelt und versteht die meisten Bedürfnisse von Besuchern. Leitet Bedenken und schwierige Anfragen an Linienmanagement weiter. Bietet Zugang und verfügt über ausreichende Kenntnisse, um Besuchern Fragen zu beantworten und diese anzuleiten, und damit ihren Besuch innerhalb der verfügbaren Ressourcen zu aufzuwerten. Regelt den Zugang von Besuchern im Zuständigkeitsbereich in Anpassung an die Richtlinien des Museums und Zuständigkeitsbereich s innerhalb der verfügbaren Ressourcengrenzen. Erarbeitet und aktualisiert die Richtlinie und Verfahrensweisen für Besucherzugang im Zuständigkeitsberei ch. Kann Besuchern die Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien erläutern, kann Zugangserlaubnisse, Schlüssel usw. Optimiert den Nutzen von Besuchern für die Sammlung , fördert Erklärt Fragen wie z.B. beschränkten Zugang auf ausdrückliche Weise Beurteilt Besucherdruck und – erfordernisse und weist im Rahmen der Ressourcen Einrichtungen bzw, Ausstattungen zu. 25 organisieren. Ist in der Lage Besuchern Zugang zu Teilbereichen der Sammlung zu verschaffen, und verfügt über Hintergrundkenntnisse zu Exemplaren oder der Geschichte der Sammlungen. 2.vi. Besucher der Sammlungen: Sicherheit beispielsweise sachkundige Bestimmung von Sammlungsmaterial durch Besucher. Geht mit schwierigen und anspruchsvollen Besuchern auf entschlossene aber höfliche Weise um. Leitet Bedenken und schwierige Anfragen an Linienmanagement weiter. und behebt Zugangsprobleme. Bespricht Besuchererfordernisse und leistet ggf. Unterstützung bei der Planung eines erfolgreichen Besuchs, weist auf Bereiche der Sammlung hin, die Besucher möglicherweise noch nicht kannten. Reagiert ggf. auf Anliegen von Personal und Benutzern zur Verbesserung der der Besucherrichtlinie und Verfahrensweisen im Zuständigkeitsberei ch. Beantragt Zahlungsrichtlinien für Bench Fees, wenn für bestimmte Dienstleistungen Gebühren in Rechnung gestellt werden, oder handelt Arbeitsvereinbarungen anstelle von Gebühren für Sammlungen aus, z.B. Reduzierung von Gebühren für identifizierte/gekennzei chnete Exemplare, usw. 2006AB 2006C 2006DE Überwacht den Besucherzugang nach Bedarf, um die Sicherheit der Sammlung zu gewährleisten. Sorgt dafür, dass Personal beim Arbeitet mit dem Personal der Bereiche 26 SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) Sorgt dafür, dass Besucher Material auf korrekte Weise handhaben. Umgang mit Besuchern/freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Helfern die Sicherheitsmaßnahmen des Museums und des Zuständigkeitsbereich s beachtet. Sicherheit/Objektver waltung/Gebäudeinst andhaltung zusammen, um die sichere Aufbewahrung der Sammlungen im Rahmen der Ressourcen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Setzt Sicherheitsstandards für Sammlungen. 2.vii. Anfragen: Schriftlich SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 2007A 2007B 2007C 2007D Kann einfache/routinemäßige schriftliche Anfragen gemäß Anweisung durch das Linienmanagement beantworten. Die Arbeit muss jedoch auf Angemessenheit (z.B. Niveau, Genauigkeit, Grammatik und Rechtschreibung) geprüft werden. Beantwortet Anfragen auf ausführliche Weise durch Auslegung von Informationen aus verschiedenen Quellen. Verfügt über fundierte Sachkenntnisse und kann komplexe Argumentationen und Konzepte aus verschiedenen Originalquellen auf angemessene Weise für unterschiedliche Zielgruppen zusammenfassen. Reagiert auf Anfragen im Namen des Zuständigkeitsberei chs/der Institution, z.B. Anfragen der Führungsebene, in sensiblen Bereichen, bezüglich Informationsfreiheit, staatliche und Abteilungsanliegen, bekannte Medien, Polizeiermittlungen, Zollermittlungen, Angelegenheiten mit hohem Sorgt dafür, dass alle Anfragen auf effektive Weise protokolliert und 27 dokumentiert werden, um geltende gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Sicherheitsrisiko. Erledigt seine Arbeit auf eine Weise, die Kundenzufriedenheit fördert. 2.viii. Anfragen: Mündlich SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) 2008A 2008BC 2008D Spricht bei der Beantwortung von telefonischen oder öffentlichen Anfragen deutlich und auf höfliche Weise. Leitet die Anfrage an die zuständige Stelle, z.B. Vorgesetzten, Pressesprecher, weiter, wenn er nicht in der Lage ist, sie selbst zu beantworten. Kommuniziert auf erfolgreiche Weise mit Personen auf verschiedenen Ebenen innerhalb und außerhalb des Zuständigkeitsbereichs. Erteilt auf eindeutige und verständliche Weise Auskünfte über die Sammlungen/Diszipli n an die Leitung und zentrale Verwaltung der Institution und an externe Stellen, z.B. Organisationen zur Erhaltung des nationalen Erbes, Finanzträger und andere Interessenvertreter. . Erteilt präzise Auskunft und sorgt dafür, dass der Fragesteller die Antwort versteht. Informiert sich, falls die Frage nicht gleich beantwortet werden kann, und meldet sich beim Fragesteller innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens wieder. Ist in der Lage, den Zuständigkeitsberei ch und das Museum bei Anfragen von externen Stellen zu Richtlinien und Verfahren zu vertreten. 28 2.ix. Anfragenmanagemen t 2009A 2009B 2009C 2009D Reagiert unter Aufsicht auf Anfragen zu seiner zugewiesenen Sammlung. Reagiert auf Anfragen innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens und priorisiert diese ggf. Steuert das Anfragensystem und die Arbeitslast des Teams im Zuständigkeitsbereich und überwacht bei Bedarf die Antworten auf Anfragen, z.B. Standardisierung von Antworten Sorgt dafür, dass das Auskunftssystem innerhalb des Zuständigkeitsberei chs den Richtlinien der Institution entspricht. Überprüft und erarbeitet Verfahrensweisen für den Zuständigkeitsberei ch Berät über gesetzliche Vorgaben, z.B. Vorschriften zur Informationsfreiheit. Klärt Probleme und Konflikte bei Anfragen. 29 Berufsfamilie SC1 (Ebene A) Anfangsstadium der Berufslaufbahn/Ausbi ldungsebene (Ebene B) (Ebene C) (Ebene D) Kurator Sammlungsverwalter Konservator Chefkurator Leiter Sammlungen/Sammlun gsleiter Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 3. Digitale Kuratierung. In diesem Abschnitt untersuchen wir, welche Rolle Sie bei der Digitalisierung des Museums spielen. Wir betrachten, welche Fähigkeiten Sie entwickelt haben, auf welche Weise Sie diese Fähigkeiten bei Ihrer eigenen Arbeit sowie bei der Schulung anderer einsetzen, und welchen Einfluss Ihre Arbeit auf die Abteilung, das Museum und die Gesellschaft im weiteren Sinne hat. 3.i. Dateneingabe SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3001A 3001B 3001C 3001D Kann das vereinbarte System/die Software zur Verwaltung von Sammlungen auf genaue und schnelle Weise zur Übernahme von Daten anwenden. Ist ausreichend mit der Bedienung von Sammlungsverwaltun gssystemen vertraut, um routinemäßige Arbeiten, z.B. Suchen, Leihgabenlisten usw., korrekt auszuführen. Leitet die digitale Kuratierung für das Team bzw. den Zuständigkeitsbereich . Leitet Ausschüsse auf Abteilungs- oder Museumsebene zur Koordinierung und Priorisierung von Digitalisierungsarbeiten. Verfügt über gute Kenntnis der Sammlungsdaten und wie diese im Sammlungsverwaltun gssystem/in den Datenbanken modelliert werden. Kann Daten aus der Datenbank Zeigt tiefgehendes Verständnis des Sammlungsverwaltun gssystems und ist dadurch in der Lage, die praktische Implementierung von wichtigen Sammlungsverwaltun gsprozessen (z.B. Exemplarverfolgung, Leihgaben, usw.) zu dokumentieren. Erarbeitet eine Strategie im Zuständigkeitsbereich, entwickelt z.B. Projekte zur rückwirkenden Erfassung von Daten für Exemplare, die bereits zur Sammlung gehören. Entwickelt Projekte mit externen Instituten zur gemeinsamen Digitalisierung. 30 entschlüsseln und abfragen. Beteiligt sich an Ausschüssen auf Abteilungs- oder Museumsebene zur Koordinierung und Priorisierung von Digitalisierungsarbeite n, und entwickelt eine Strategie im Zuständigkeitsbereich Ist offizieller Vertreter des Hauptzuständigkeitsberei chs bei institutionellen Digitalisierungsausschüs sen. Vertritt das Museum bei internationalen Foren zum Thema Digitalisierung. Gibt Präsentationen vor internationalen Zielgruppen über museumsweite Digitalisierungsprojekte. 3.ii. Abfrage und Berichtswesen SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3002A 3002B 3002C 3002D Ist in der Lage, Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n abzufragen, um Informationen bereitzustellen. Nutzt Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n zur Durchführung komplexer Abfragen über den Bestand. Erstellt Berichtsformate für den Benutzerbedarf. Nutzt die Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbank usw. zum Abrufen von Informationen Nutzt Berichtssystem für die spezifischen Erfordernisse des Endnutzers. Kann eine vollständige Bearbeitung von Sammlungsverwaltungs systemen/Datenbanken durchführen, um zufriedenstellende Berichte auf Anfragen der oberen Führungsebene und Leistungskennzahlen bereitzustellen, z.B. Anzahl von Leihgaben innerhalb eines Jahres. Ist in der Lage, individualisierte Listenansichten für den eigenen Bedarf zu erstellen. Kann bei Bedarf Nutzt Berichtssystem zu Erstellung individualisierter Datenansichten für den eigenen Bedarf (z.B. CSV, Excel, Word). Nutzt Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n zur Bewertung des Sammlungsstatus, von Lücken im Zuständigkeitsbereich und zur Beantwortung von Anfragen externer Gruppen. Versteht und sammelt Daten zur Erstellung von Berichten für museumsweite und Versteht und sammelt Daten zur Erstellung von Berichten für museumsweite und 31 Listenansichten in Kalkulationstabellen (z.B. Excel) kopieren und einfügen. externe Zielgruppen. Erstellt Berichte in verschiedenen Formaten gemäß Benutzerbedarf, einschl. Etiketten usw. Ist in der Lage, ABCDFelder zu erstellen, um eine bestehende Datenbank in eine geeignete kompatible Datenbank zu integrieren. 3.iii. Datenüberprüfung und –verbesserung SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) externe Zielgruppen. Erstellt komplexe, abteilungsübergreifende Berichte, z.B. für Leistungskennzahlen. Erstellt komplexe, formatierte Berichtsvorlagen für institutionsweite Nutzung, z.B. Leihgabenformulare, Eingangsformulare für Exemplare, Konservierungsbericht e. 3003A 3003B Führt unter Aufsicht einfache Datenbereinigungsarbe iten durch. Übernimmt die Verbesserung von Sammlungen im designierten Zuständigkeitsbereich durch Qualitätsverbesserung der mit Exemplaren verbundenen Daten. 3003C Übernimmt größere Datenbereinigungsund Datenverbesserungspro jekte im gesamten Zuständigkeitsbereich . Plant und leitet spezifische Datenbereinigungsund Datenverbesserungspro jekte für das Team bzw. im gesamten 3003D Entwickelt umfassende Datenbankprojekte mit Verbindung zu externen Datenquellen zur Verbesserung der Sammlungen der Institution. Leitet große Validierungsprogramme im gesamten Zuständigkeitsbereich. Vertritt die Abteilung (bzw. den Zuständigkeitsbereich) bei institutionsweiten 32 3.iv. Massendigitalisieru ng: Projekte KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3.v. Massendigitalisieru ng: Digitale Bildgebung KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Zuständigkeitsbereich Ist in hohem Maße vertraut mit der Datenstruktur aller verwendeter Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbank en Projekten. 3004A 3004B 3004C 3004D Bietet kuratorische Unterstützung für Massendigitalisierungs projekte, z.B. Bereitstellung von Exemplaren. Empfiehlt Projekte zur Massendigitalisierung und unterstützt die Entwicklung großer Import/Aktualisierungsdateien . über 100.000 Datensätze umfassende Dateneingabeprojekte Entwirft, entwickelt und steuert Massendigitalisierungspr ojekte. Erstellt Import/Aktualisierungsdateien . Steuert den Importvorgang. Verwaltet bis zu 100.000 Datensätze umfassende Dateneingabeprojekte Erlangt externe finanzielle Unterstützung für wichtige Digitalisierungsinitiative n. Koordiniert Massendigitalisierungspr ojekte innerhalb der Abteilung (bzw. des Zuständigkeitsbereichs) 3005A 3005B 3005C 3005D Führt einfache Bildgebungsarbeiten von Exemplaren unter minimaler Aufsicht durch. Nimmt an Bildgebungsprojekten teil. Leitet Bildgebungsprojekte im gesamten Team bzw. dem Zuständigkeitsbereich . Entwickelt aktiv neue Systeme zur Bildgebung und führt diese ein. Bearbeitet Bilder und trifft einfache Entscheidungen hinsichtlich der Qualität. Stellt Ressourcen zur Unterstützung von Leitet umfangreiche Bildgebungsprojekte ein. Leitet umfangreiche Bilderfassungsprojekte. Zu den Ressourcen in diesem Abschnitt können folgende zählen: Aushilfspersonal durch interne Finanzierungsquellen oder andere interne Quellen/externe Quellen oder 33 Ebene B) Bringt Bilder mit den Aufzeichnungen von Exemplaren in Verbindung. Kuratiert Bilder, d.h. sorgt dafür, dass Bilder angemessen aufbewahrt und auffindbar sind und Metadaten aktualisiert werden. Bildgebungsprojekten im gesamten Team bzw. dem Zuständigkeitsbereich zur Verfügung. Erlangt die Mittel zur Unterstützung der Bildgebung. Ehrenamtliche; Einrichtungen oder Geräte durch erfolgreiche Beantragung von Mitteln, usw. 3006D Überwacht andere DigitalisierungsArbeitsabläufe in der Institution und behält diese im Auge. Die Arbeitsabläufe der Digitalisierung umfassen sowohl technische (z.B. Dateneingabeformulare und Datenbankdesign) als auch nichttechnische Bestandteile (z.B. die Anordnung von Digitalisierungsvorgän gen in der effizientesten Reihenfolge – rasche Bilderfassung von Exemplaren im Gegensatz zur Ist über technologische Neuerungen informiert. Nimmt Anpassungen vor/fällt Entscheidungen hinsichtlich des Erwerbs neuer Geräte. Entwickelt Projekte in Zusammenarbeit und anhand von Besprechungen mit Führungskräften 3.vi. Arbeitsabläufe und Prozesssteuerung KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3006A 3006B 3006C Leistet Beiträge zu Besprechungen der Optimierung und Planung von Arbeitsabläufen. Ist sich der Bedeutung von Digitalisierungsprozess en/-verfahren und deren effektiver Rationalisierung und Organisierung bewusst, so dass der daraus resultierende Arbeitsablauf eine effektive Nutzung der Ressourcen darstellt. Wie kann dies gemessen werden? Ist in der Lage, Digitalisierungsprozess e und –verfahren (Arbeitsabläufe) zu erstellen und optimieren. Dient als zentrale Anlaufstelle, um zu gewährleisten, dass Arbeitsabläufe wann immer möglich verbunden werden können, um duplizierte Arbeiten zu reduzieren. 34 Zeigt, dass die bestehenden Arbeitsabläufe eingehalten und geregelt werden. 3.vii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Qualitätskontrolle und –sicherung SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3007A Führt einfache Änderungen und Aktualisierungen der Datenbankeinträge durch. Vergleicht die Einträge in den Datenbanken mit den mit Sammlungsstücken verbundenen Daten im designierten Zuständigkeitsbereich bzw. Registern und Karteikarten (je nachdem wo die ausführlichsten Informationen vorhanden sind) 3007B Verfügt über gewisse Kenntnisse der relevanten institutionellen und internationalen Datenstandards und wie sich diese auf die digitalen Aufzeichnungen des Museums beziehen. Führt die Qualitätskontrolle und –sicherung der Daten von Sammlungen im designierten Zuständigkeitsbereich durch. manuellen Dateneingabe, Mobilisierung von Personalressourcen, usw.). 3007C Verfügt über gute Kenntnisse der internationalen Datenstandards und erstellt eingeschränkte Vokabularien für Suchlauftabellen. Ist verantwortlich für die Qualitätskontrolle von Dateneingaben des Teams bzw. Zuständigkeitsbereich s in die Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n, und führt regelmäßige Prüfungen von Akzessionen/registriert en Exemplaren durch. Richtet Mechanismen zur Beurteilung der Qualität von Dateneingaben usw. ein. Entwickelt und regelt die Strategie für Datenbereinigung und –änderung. 3007D Verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse der internationalen Datenstandards, kann das Museum bei internationalen Foren zur Entwicklung dieser Standards vertreten. Sorgt dafür, dass die Implementierung der Sammlungsverwaltungs systeme /Datenbanken effektiv und gemäß der Richtlinien und Verfahrensweisen verläuft. Sorgt dafür, dass Datenverwaltungsprüfun gen für die Datenbanken der Abteilung durchgeführt werden. (Zuständigkeitsbereich ?) Leitet Datenbereinigungsprojek 35 Führt komplexe Bearbeitung der Daten in den verwendeten Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbank en durch, z.B. globale Aktualisierungen te für Daten der gesamten Sammlungsverwaltungs systeme/DatenbankenModule Leitet Datenbereinigungsproj ekte in Bezug auf Zuständigkeitsgebietspezifische Daten. 3.viii. Verwaltung von Sammlungsdaten: Richtlinien 3008A 3008B Versteht die Datenstandards und – verfahren der Institution Leistet Beiträge zur fortlaufenden Weiterentwicklung von Datenstandards und Richtlinien für den Zuständigkeitsbereich 3009A 3009B Erstellt einfache Flatfile-Datenbanken zum Import anhand von Erstellt Excel Tabellenkalkulationen zum Import von Daten über zwei oder mehr SVKERNKOMPETEN Z (bis Ebene B) KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3.ix. Datenbankverwaltu ng: Technische Schnittstelle 3008C Verfügt über tiefgehendes Verständnis der Datenrichtlinien und – verfahren der Institution. Übernimmt leitende Funktion bei der Gestaltung von Datenstandards und richtlinien und berät Führungskräfte zu Datenproblemen. 3008D Leistet Beiträge zur Weiterentwicklung der Datenrichtlinien der Institution im gesamten Museum. 3009C Entwirft Strukturen und importiert große Dateien in Sammlungsverwaltun 3009D Verfügt über Administratorrechte für die Sammlungsverwaltungs 36 KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) Standardplattformen, z.B. MS Excel. Module hinweg und einschließlich mehrwertigen Feldern und geschachtelten Gittern. Unterstützt die Entwicklung großer Import/Aktualisierungsdateien . Erstellt relationale Datenbanken zum Import mit Kenntnis von Datentypen und Indices z.B. MS Access. gssysteme/Datenbanke n. Ist berechtigt, Änderungen an Dateien (z.B. Löschung, globale Aktualisierung, Importieren von Datensätzen) vorzunehmen systeme/Datenbanken der Institution. Entwickelt und importiert komplexe relationale Datenbanken Leitet die Datenbankaufgaben in der gesamten Abteilung Führt Datenbestandsaufnahm en (Mapping) durch, um Daten in die Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n zu migrieren. Erstellt MappingDokumente für große Dateien, die migriert werden sollen. Vertritt den Zuständigkeitsbereich bei Digitalisierungsausschü ssen des Museums Importiert und exportiert Dateien in und von den Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbank en. Übernimmt die Datenbearbeitung außerhalb der Sammlungsverwaltung ssysteme/Datenbanken 37 zur Anreicherung für den Re-Import. 3.x. Datenbankverwaltu ng: Erweiterte Datenbankverwaltu ng KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3010C Erstellt komplexe relationale Datenbanken für eine Mehrbenutzerumgebun g Entwickelt eine Strategie für die Datensicherung und wiederherstellung 3010D Verwaltet Daten auf höherer Ebene für musemsweite Dateien. Erstellt komplexe Datenbanken anhand von relationalen DatenbankManagementsystemen (RDBMS) auf betrieblicher Ebene, z.B. MySQL, SQLServer, und Oracle. Nutzt fortgeschrittene Systemkenntnisse zur Optimierung der Datenbank-Performance durch Indexierung, Abfrageoptimierung, Trigger. Nutzt fortschrittliche Datenbank-Werkzeuge, z.B. Datenumwandlungsdienste, zur Änderung und Bearbeitung von Dateien. Dient als Administrator für Sammlungsverwaltungs systeme/Datenbanken. 38 3.xi. Sammlungsverwaltu ngssystem: Entwicklung KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3011A 3011B Informiert den Vorgesetzten über Programmfehler und macht Verbesserungsvorschlä ge für Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n. Testet unter Aufsicht neue Versionen von Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbank en. Leistet Beiträge bei der Entwicklung der Benutzerschnittstelle für die Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n. Hält sich auf dem Laufenden über neue Client-Funktionalität und macht Vorschläge, wie diese zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und Informationsanreicheru ng eingesetzt werden könnte, z.B. „Ressourcen“ und „Record Templates“. 3011C Verfügt über tiefgehende technische Kompetenz beim Design von DatenbankModulen und der Funktionalität von Schnittstellen. Vertritt den Zuständigkeitsbereich bei Institutionen, die für die Systementwicklung verantwortlich sind. Koordiniert die Prüfung neuer Versionen im gesamten Zuständigkeitsbereich . 3011D Leitet ein Weiterentwicklungsprogr amm für die Sammlungsverwaltungs systeme/Datenbanken des Museums. Leistet global Beiträge bei der Entwicklung von Sammlungsverwaltungs systemen/Datenbanken durch Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Entwicklern. . Adaptiert, bearbeitet und beurteilt Kommentare zum Datenbankbetrieb in der Abteilung. Adaptiert, bearbeitet und beurteilt Kommentare zum Datenbankbetrieb im Zuständigkeitsbereich . Hält sich auf dem Laufenden über neue Client-Funktionalität und experimentiert mit der Funktionalität zur Entwicklung verbesserter Arbeitsabläufe und Informationsanreicheru 39 ng. Erarbeitet Anweisungen mit wichtigen Konzepten für Webseite mit Unterstützung durch IT-Personal. 3.xii. Sammlungsverwaltu ngssystem: Registerverwaltung KERNKOMPETEN Z FÜR DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) 3.xiii. Sammlungsverwaltu ngssystem: Schulung und Support KERNKOMPETEN Z FÜR 3012A 3012B Versteht die Funktionalität und den Betrieb der Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n. Unterstützt die Funktionalität und den Betrieb der Datenbank, leistet mit Ideen Beiträge zur fortlaufenden Weiterentwicklung des Datenbanksystems. 3012C Leitet die Systemadministration der Abteilung, z.B. definiert und regelt, welche Gruppen und einzelne Benutzer diverse Rechte haben. . 3012D Installiert und verwaltet die Datenbank, verwaltet beispielsweise Benutzerzugangsrechte und Sicherheit. Empfiehlt Änderungen der Registereinstellungen zur Verbesserung der Nutzung der Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanke n. 3013A 3013B 3013C 3013D Nimmt an Schulung zur Verwendung von Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbank en teil, um Kompetenz in grundlegender Anwendung zu erlangen. Berät hinsichtlich der Notwendigkeit zusätzlicher Schulungsdokumentati on und Support. Entwickelt benutzerspezifische Dokumentation und Schulung in der praktischen Anwendung von Sammlungsverwaltung sverfahren in Bewertet Benutzererfordernisse und entwickelt angemessene Kurse. Organisiert museumsweite Schulungskurse. 40 beliebigen Sammlungsverwaltun gssystemen. DATENEINGABEP ERSONAL/DIGITA LISIERER (bis Ebene B) Führt abteilungsübergreifend e Schulungskurse/Semin are mit Unterstützung durch IT-Personal durch Erarbeitet Dokumentation für die Nutzung in der Abteilung. Erarbeitet Hilfedokumente für museumsweite Anwendung und implementiert Hilfe im Feld. Organisiert und implementiert Support für Sammlungsverwaltungs systemen/Datenbanken auf museumsweiter Ebene. Bietet Support für Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbank en auf Abteilungsebene. (Ebene A) (Ebene B) (Ebene C) (Ebene D) Anfangsstadium der Berufslaufbahn/Ausbi ldungsebene Kurator Sammlungsverwalter Konservator Chefkurator Leiter Sammlungen/Sammlun gsleiter Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 4. Wissenschaftliche Arbeiten. In diesem Abschnitt untersuchen wir Ihr Kompetenzniveau in den Bereichen Systematik, Taxonomie, Museologie, Konservierung und anderen Forschungsgebieten. Wir betrachten, auf welche Weise Sie Beiträge zur relevanten Forschungsgemeinschaft leisten und wie Sie von Ihren Kollegen in diesem Forschungsbereich geschätzt werden. 41 4.i. Systematische und 4001A 4001B 4001CD taxonomische Prinzipien Lernt die grundsätzlichen Versteht die Besitzt sachkundiges Verständnis der Anwendung Nomenklaturregeln, d.h. Nomenklaturregeln in der Nomenklaturregeln und Codes, und kann die versteht das Bezug auf seine Disziplin. Bedeutung der Sammlungen mit wissenschaftlichen SVTypenkonzept Debatten, Diskussionen und Anfragen in Beziehung Kenntnis der KERNKOMPETENZ bringen, z.B. welche Art von Material und benannten entsprechenden Literatur, (bis Ebene B) Exemplaren in den Sammlungen zur Aufnahme und z.B. Revisionen, Erläuterung von wissenschaftlichen Debatten dienen. Kataloge, Dokumentierung von Synonymie und Homonymie, usw. 4.ii. Wissenschaftliche Arbeiten: Allgemeines 4002A Entwickelt ausreichende praktische Kenntnis eines zugewiesenen Bereichs SV-KERNKOMPETENZ oder einer Sammlung. (bis Ebene B) 4002B 4002C 4002D Verfügt über ausreichende praktische Kenntnis einer zugewiesenen Sammlung und der relevanten Literatur. Verfügt über umfassende Kenntnis aller Sammlungen im Zuständigkeitsbereich der relevanten Literatur. Verfügt über außergewöhnlich hohe Kenntnis des Zuständigkeitsbereichs und der relevanten Literatur. Ist beispielsweise bestens vertraut mit vertretenen Sammlern, kennt die Handschrift von Sammlern, kann Sammlungen mit Sammlungen im weltweiten Kontext in Beziehung bringen. 42 4.iii. Wissenschaftliche 4003A Arbeiten: Geschichte der Verfügt über Disziplin und nachweisliches Sammlungen Verständnis der Geschichte, Bedeutung und Reichweite der Sammlungen und Disziplin. 4003B 4003C Verfügt über umfassende Kenntnis und führt Untersuchungen zur Geschichte einer Sammlung, von Exemplaren und Sammlern durch. Führt Untersuchungen zur Leitet und initiiert Geschichte der Projekte zur Geschichte Sammlungen und der Sammlungen und Sammler durch und Sammler. veröffentlicht die Ergebnisse. 4.iv. Wissenschaftliche Arbeiten: Sammlungsbasierte Forschung 4004B 4004C 4004A Unterstützt unter Aufsicht Unternimmt und Führt sammlungsbasierte sammlungsbasierte unterstützt kleinere Forschungsarbeiten im Forschungsprojekte in der sammlungsbasierte Rahmen eines großen Abteilung. Forschungsprojekte unter Forschungsprogramms minimaler Aufsicht. durch und wird zur Kann unter Aufsicht eine Bereitstellung seines skelettale Fachwissens mit Bestandsaufnahme einbezogen. Ist bestens vertraut mit durchführen und allen Aspekten der Standardmessungen Initiiert Dokumentierung der vornehmen. sammlungsbasierte Skelettanatomie und kann Forschungsprojekte unbeaufsichtigt arbeiten. innerhalb der lokalen Sammlung. 4003D 4004D Initiiert neue Forschungsprojekte auf Abteilungsebene. Beinhaltet Forschungsarbeiten zur Sammlungsverwaltung und Museologie Leitet sammlungsbasierte Forschung. Entwickelt die Verfahrensweisen für die Dokumentation der Skelettanatomie und Datensammlung. Entwickelt und aktualisiert Erfassungssysteme für Skelettanatomiedaten anhand von gegenwärtiger Best Practice. 43 4.v. Archivalische Provenienz 4.vi. Wissenschaftliche Arbeiten: Schlüssel, Leitfäden und Bestandsaufnahmen 4005A 4005B 4005C 4005D Kann unter Aufsicht archivalische Informationen aus einer Reihe von Quellen zusammenstellen Identifiziert potenzielle Quellen für archivalische Forschung und leitet den Forschungsprozess ein Plant archivalische Forschung im Zuständigkeitsbereich und stellt Verbindung mit angemessenen Archiven her Entwickelt Verfahrensweisen für archivalische Forschung innerhalb des Zuständigkeitsbereichs 4.006B 4006C 4006D Erstellt Schlüssel, Leitfäden und Bestandsaufnahmen von kleineren Taxa. Erstellt Schlüssel, Leitfäden und Bestandsaufnahmen, z.B. Fauna und Flora, monografische Bearbeitung Verfasst ein hochrangiges , einer Peer Review unterzogenes wissenschaftliches Referenzdokument. 4007C 4007D 4.vii. Wissenschaftliche 4007A 4007B Arbeiten: Publikationen Stellt Leistet Beiträge in Informationen/Daten zur relevanten Publikationen. Unterstützung von Publikationen bereit. Wird von externen Stellen in diesem Fachgebiet zu Rate gezogen Erstautor von Beiträgen, Verfasst regelmäßige die in relevanten Beiträge in relevanten Zeitschriften Zeitschriften als Erstautor. veröffentlicht werden. Wird um Beiträge zu Publikationen gebeten, z.B. einzelne Buchkapitel. 44 4.viii. Wissenschaftliche 4008AB Arbeiten: Stellt Unterstützung und leistet Beiträge zu Projektverwaltung Forschungs- und Entwicklungsprojekten für die Konservierung und Sammlungspflege. 4008C 4008D Leistet Beiträge zu Forschungs- und Entwicklungsprojekten aufgrund anerkannter Fachkompetenz. Leitet kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Konservierung und Sammlungspflege. 4.ix. Wissenschaftliche 4009A Arbeiten: Ist in der Lage, unter Identifikationskompetenz Aufsicht relevantes en Material mit einem angemessenen Genauigkeitsgrad zu SVidentifizieren. KERNKOMPETENZ (bis Ebene B) 4009B 4009C 4009DE Identifiziert Material ohne Aufsicht und mit hoher Genauigkeit. Versteht wo die relevante Literatur, z.B. Zoological Record, aufzufinden ist. Stellt Nutzt Kompetenzen und Identifikationskompetenz Erfahrung zur Beratung en zur Verfügung, um alle anderer. sammlungsbasierten Ist ein international Aktivitäten des anerkannter Fachbereichs/Abschnitts/ taxonomischer/wissenscha Teams zu unterstützen. ftlicher Experte. Unterstützt Ist bekannt für seine Forschungsziele durch Fähigkeit, detaillierte und Bereitstellung von fachkundige Identifikationskompetenz Identifikationsberichte für en oder mit der Absicht, Polizei- und die Ergebnisse zu Zollermittlungen zu veröffentlichen. erstellen. Erkennt wichtiges historisches Material. 45 4.x. Wissenschaftliche Arbeiten: Berufliche Fähigkeiten SVKERNKOMPETENZ (nur bis Ebene A) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) 4010A 4010B 4010C 4010D Einrichtung bedeutet ein anerkannter Bereich, der Entwickelt Fähigkeiten Erweitert bei Bedarf seine Anerkannter Experte im Ist ein international Praktikanten und wie z.B. Verwendung von Fähigkeiten zur wissenschaftlichen/techni anerkannter Zuschüsse auf Mikroskopen, Anfärbung, Unterstützung von schen Bereich. wissenschaftlicher/technis internationaler Ebene Sektion usw. Projekten. cher Experte. anzieht und eine führende Verwaltet die Position bei der Ist erfahren in der wissenschaftliche strategischen Anwendung von Ausrüstung der Entwicklung im komplexen Abteilung; kleinere Fachgebiet einnimmt. wissenschaftlichen Sammlungseinrichtungen, Geräten, z.B. z.B. Röntgengeräte, Röntgengeräte, Dermestarium, oder Rasterelektronenmikrosko größere pe. Sammlungseinrichtungen, Quarantäne, Führt die Wartung von Wirbeltierpräparation. wissenschaftlichen Laborgeräten durch. 46 4.xi. Wissenschaftliche Arbeiten: Beurteilungsvermögen 4011A 4.011BC 4011D Ist sich über den Versteht und beurteilt den wissenschaftlichen Wert Marktwert/wissenschaftli /Marktwert von Exemplaren/Sammlungen. chen Wert der Exemplare Hält Kontakt mit dem Markt für naturkundliche in seiner Obhut bewusst. Exemplare aufrecht und kann den Wert von Exemplaren beurteilen. . Beurteilt und bewertet Exemplare nach wissenschaftlicher und ästhetischer Relevanz und beurteilt Marktwerte mit hoher Genauigkeit. Stellt externen Organisationen Beratung hinsichtlich Beurteilung und Bewertungen zur Verfügung. 4.xii. Wissenschaftliche 4012A Arbeiten: Finanzierung Bietet Unterstützung bei Anträgen auf Gewährung von Zuschüssen. 4012B 4012C 4012D Sucht und beantragt kleinere Zuschüsse, interne Erstattung von Reisespesen, etc. Sucht und beantragt Finanzierung von externen Stellen zur Unterstützung von Projekten. Sucht und beantragt große Sonderzuschüsse von externen Stellen als Hauptantragsteller oder Mitantragsteller Gehört zu einem Team, das groß angelegte Finanzierungsanträge erstellt. Leitet die Beteiligung des Instituts an einem interinstitutionellen Projekt mit externer Finanzierung. 47 4.xiii. Wissenschaftliche 4013A Arbeiten: Konferenzen, Beteiligt sich an Besprechungen und Workshops und Workshops Konferenzen und hilft bei diesen aus. 4013B 4013C Präsentiert Poster bei Konferenzen, hält Vorträge bei kleineren Besprechungen und Workshops. Hält regelmäßige Referate Wird regelmäßig um bei nationalen und Vorträge auf internationalen internationalen Besprechungen . Konferenzen gebeten. Leitet WorkshopPropagiert Sammlungen Sitzungen. an Benutzer. 4013D Leitet Sitzungen bei internationalen Zusammenkünften. Organisiert internationale Workshops und Konferenzen. Gehört zum Redaktionsgremium einer Publikation von einer/einem wichtigen internationalen Konferenz/Kongress/Wor kshop. 4.xiv. Wissenschaftliche 4014A Arbeiten: Unterstützt und Kommunikation mit den ermöglicht Medien Medienaktivitäten. 4014B 4014C 4014D Nimmt gelegentlich an Medienaktivitäten teil. Anerkannter Sprecher für Berater von wichtigen Medienanfragen. Mediendiensten, d.h. mehrere TV/Radioprogramme mit gemeinsamem Thema, und ermöglicht den Zugang zu Sammlungen und Personal. Dies bezieht sich spezifisch auf Ihre gegenwärtigen wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte. 48 4.xv. Wissenschaftliche 4015A Arbeiten: Beaufsichtigt und schult Hochschulausbildung Praktikanten von Hochschulen. 4015B 4015C 4015D Beaufsichtigt und schult Generiert MastersGeneriert Studenten und überwacht Projekte und beaufsichtigt Dissertationsprojekte und den Zugang zu den Masters-Studenten beaufsichtigt Sammlungen. Doktoranden. Prüft Dissertationen. 4.xvi. Wissenschaftliche Arbeiten: Lehrtätigkeit – Hochschulebene 4.016B 4016C 4016D Unterrichtet Teile von Lerneinheiten und organisiert Prüfungsfragen für Studenten. Unterrichtet Teile von Lerneinheiten und organisiert Prüfungsfragen für Masters-Studenten. Koordiniert ein Modul oder einen Kurs für Universitätsstudenten und Masters-Studenten. 4.xvii. Wissenschaftliche 4017A Arbeiten: Lehrtätigkeit – Beteiligt sich an außeruniversitär informellem Lernen und Unterrichten. 4017B 4017C 4017D Entwickelt bzw. unterrichtet Teile von Lerneinheiten für außeruniversitäre Kurse, z.B. Amateurgruppen. Entwickelt bzw. unterrichtet Kurse für spezifische Fachgruppen, z.B. Veterinärgruppen. Entwickelt bzw. unterrichtet Kurse für nationale oder internationale Gruppen. Leitet informelles Lernen Überwacht und Ermöglicht informelles und Unterrichten. koordiniert die Lernen und Unterrichten. Bereitstellung von informellem Lernen durch sein Team. 49 4.xviii. Wissenschaftliche Arbeiten: Indikatoren der Anerkennung 4.018B 4018C 4018D Mitglied einer wissenschaftlichen Gesellschaft oder eines relevanten Berufsverbandes. Ausschussmitglied bei einer wissenschaftlichen Gesellschaft oder einem relevanten Berufsverband. Leitet oder gehört zum Ausschuss einer relevanten internationalen/nationalen Organisation. Leiten bedeutet zu der Gruppe gehören, die die strategische Ausrichtung Ihrer Disziplin definiert und entwickelt. Mitglied eines Ausschuss zur Festlegung einer strategischen Ausrichtung für seinen Bereich. 4.xix. Wissenschaftliche Arbeiten: Referieren 4019BC 4019D 4.xx. Wissenschaftliche Arbeiten: Schriftleitung 4.020B 4020C Übernimmt die Schriftleitung populärer Arbeiten. Übernimmt die Übernimmt die Schriftleitung allgemeiner Schriftleitung eines wissenschaftlichSammelbandes. technischer Arbeiten. Referiert wissenschaftliche Veröffentlichungen im Redakteur oder Mitglied Kompetenzbereich für Peer Reviews unterzogene des Redaktionsvorstands Zeitschriften. einer international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift oder einer Fachzeitschrift. 4020D 50 4.xxi. Wissenschaftliche Arbeiten: Interne Personalentwicklung 4021C 4021D Schult Personal und identifiziert den Schulungsbedarf zur Unterstützung von sammlungsbasierten Forschungsprojekten für den relevanten Zuständigkeitsbereich. Bietet Aufsicht und strategische Vision zur Identifizierung von taxonomischen/museologi schen Lücken für das Personal im Zuständigkeitsbereich. 51 (Ebene A) (Ebene B) Anfangsstadium der Kurator Berufslaufbahn/Ausbildu Konservator ngsebene (Ebene C) (Ebene D) Sammlungsverwalter Leiter Sammlungen/Sammlungslei ter Chefkurator Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 5. Ausstellungen, Outreach, Unternehmensaktivitäten. In diesem Abschnitt wird untersucht, welche Auswirkungen Ihre Arbeit auf das öffentliche Gesicht des Museums hat, welche Beiträge Sie zur nach außen gerichteten Rolle des Museums leisten und was Ihr Kompetenzgrad ist. 52 5.i. Ausstellungen: Inhalt 5001A und Entwicklung Stellt weisungsgemäß Informationen und Exemplare zur Verfügung, die in Ausstellungen verwendet werden sollen. 5001B 5001C Stellt fundierte Ist Mitglied des Empfehlungen, Texte und Entwicklungs-/DesignExemplare für Teams für eine Ausstellungen zur Ausstellung. Verfügung. Beteiligt sich an der Sammelt Erfahrung durch Erarbeitung von Plänen, vorübergehende Arbeit in einschl. Erwerb von Ausstellungsabteilungen/- Exemplaren für programmen usw. Ausstellungen. 5001D Bietet Fachwissen und Leitung bei der Entwicklung einer großen Ausstellung. Arbeitet zusammen mit Ausstellungsteams, externen Einrichtungen und anderen Museen an gemeinsamen Ausstellungen oder externen Ausstellungen. Fungiert als wichtigste wissenschaftliche Kontaktperson im Projektteam für eine bedeutende Galerie oder eine Ausstellung. 5.ii. Ausstellungen: Leihgaben 5002A 5002B 5002C 5002D Ist vertraut mit Überprüft Berichte zu Konservierungsfragen bei Einrichtungen und Leihgaben. Kann Objekte andere verbundene unter Aufsicht als Dokument für die Leihgaben verpacken. Leihgabe von für seinen Abschnitt relevantem Material. Agiert für die Abteilung Führt ein breites Spektrum oder Institution, um von Registrierungsaufgaben sicherzustellen, dass die für Leihgaben für Kriterien für die Ausstellungen durch. Ausstellung von Koordiniert und verwaltet Exemplaren von den die Leihgaben für den entleihenden Abteilungen Zuständigkeitsbereich/die und Institutionen erfüllt Ausstellung. Kann Verträge Berät andere hinsichtlich werden. für Leihgaben von der Eignung von Material Exemplaren für als Leihgabe. Ist vollständig vertraut Ausstellungen aushandeln. mit der Ausführung von Kann einfache Kurierdiensten. Legt Kriterien fest und setzt Kurierdienste Standards für eine übernehmen. woolly Leihgabe. 53 5.iii. Ausstellungen: Unterstützung bei der Konservierung von Exemplaren 5003A 5003B 5003C Hilft bei der Installation von ausgestellten Objekten mit. Bietet Beratung hinsichtlich der Ausstellung von Exemplaren. Bietet fachkundige Unterstützung und Beratung in mehreren Konservierungsdiszipline n. 5.iv. Öffentliches Outreach: Bürgerwissenschaft 5004A 5004B 5004C Hält informelle Vorträge und veranstaltet Führungen mit kleinen Besuchergruppen über eine Sammlung/ein Exemplar. Hält Vorträge, Vertritt Spricht im Namen des veranstaltet Führungen Zuständigkeitsbereich Museums bei externen oder Vorführungen über oder Besprechungen. Sammlungen der Zuständigkeitsbereich Organisiert wichtige Abteilung, Exemplare bei internen und externen interne/externe öffentliche oder Geschichte, Besprechungen oder Veranstaltungen, z.B. Präparationsvorführungen Veranstaltungen. Fossilien-Festivals usw. für Studenten, Gruppen Leistet Unterstützung und aus der Öffentlichkeit und Anerkannter Sprecher zum Beiträge zur Organisation der Wirtschaft. Thema und Bereitstellung von Sammlungsverwaltung und Anerkannter Sprecher für öffentlichen den eine Sammlung im Veranstaltungen. Zuständigkeitsbereich. Zuständigkeitsbereich. Entwickelt neue und innovative Ansätze für Outreach-Aktivitäten. SVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) 5003D Beurteilt wichtige Konservierungsmaßnahmen und gibt Empfehlungen hinsichtlich von Ressourcen usw. ab, z.B. großes Leitet die Installation von Konservierungsprojekt ausgestellten Objekten für Leitet die Installation von beim Umbau einer Materialien aus seinem ausgestellten Objekten für Museumsgalerie. Kompetenzbereich. Materialien aus allen Museumsbereichen. 5004D Anerkannter Sprecher für die Sammlungsverwaltung und alle Sammlungen im Zuständigkeitsbereich. 54 5.v. Public Outreach: Multimedia 5005A 5005B 5005C Erstellt komplexe Stellt Erstellt kleinere (nach oben verschoben) Informationen/Daten für Multimedia-Projekte, z.B. Applikationen in Zusammenarbeit mit IT Web-/MultimediaCDs und Webseiten. und Spezialisten für Projekte bereit Stellt Material, Inhalt, interaktive Medien. Entwickelt und stellt Daten für große Webseiten, Twitter, Blog- Multimedia-Projekte zur Einträge usw. zur Verfügung. Verfügung 5005D Initiiert und leitet große sammlungsrelevante Multimedia-Projekte. Leitet die Internet-Präsenz für die Sammlungsverwaltung der Abteilung. 55 5.vi. Beratung und 5006A 5006B 5006C 5006D Einkommensgenerierung. Leistet allgemeine Stellt Identifizierung zur Entwickelt und fördert Sammlungsunterstützung Beratung/kommerzielle routinemäßig neue Leitet für Beratungsinitiativen Anfragen mit Sammlungsberatungsinitiati Kuratierungsberatungstea der Institution. Bearbeitet angemessener ven. ms. beispielsweise Genauigkeit und Führt erfolgreiche Aktionen Material/Daten von zeitgerecht zur Verfügung Hilft bei der Entwicklung anhand von Unterstützung kommerziellen von Beratungsprojekten. Leistet spezialisierte durch Firmen-Sponsoring Umweltstudien Sammlungsunterstützung Leistet laufende Beiträge und Philanthropie durch. für Beratungsinitiativen zu Beratungsaktivitäten, der Institution. z.B. Anfragen, Sammlungsbeurteilung Anlaufstelle für bedeutende Beteiligt sich an und für andere Institutionen, nationale und internationale unterstützt die usw. Beratungskompetenz. Einkommensgenerierung, u.a. durch Beratung. Sucht aktiv Gelegenheiten Arbeitet mit der zur Entwicklungsabteilung Ist in der Lage, Einkommensgenerierung zusammen, um signifikante Gelegenheiten zur und Beratung. Gelegenheiten zur Einkommensgenerierung Mittelbeschaftung zu und Beratung zu Agiert als generieren. identifizieren. Sachverständiger, z.B. stellt forensisches Beweismaterial für die Strafverfolgung bereit. 56 5.vii. 5007A Informationstechnologie Kann eine Reihe von allgemeinen, der Arbeit angemessenen SVSoftwarepaketen KERNKOMPETENZ benutzen. (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 5007B 5007C 5007D Kompetenter Benutzer von allgemeinen Softwarepaketen. Beteiligt sich an Entwickelt neue Software, Forschungsprojekten Datenbankapplikationen, aufgrund der Fähigkeit, bei denen technologische Daten aus einer Reihe von Neuerungen genutzt Ist in der Lage, digitale digitalen Quellen, z.B. werden. Informationen auf Biogeomancer, GIS, effektive Weise zu Leistet Beiträge zu Internetquellen, übertragen und zu internationalen elektronischen Geräten speichern. Entwicklungen der zur Überwachung der Datenstandards, nimmt an Umgebungsbedingungen, Kennt und benutzt relevanten fachspezifische Software, zu bearbeiten. Zusammenkünften teil, z.B. die für die Arbeit Leistet Unterstützung und GBIF, TDWG, usw. erforderlich ist. Beratung zu Sorgt für Compliance mit fachspezifischen internationalen Software-Applikationen. Entwicklungen der Ist über die Datenstandards, nimmt an internationalen relevanten Entwicklungen der Zusammenkünften teil, z.B. Datenstandards GBIF, TDWG, usw. informiert, nimmt an relevanten Zusammenkünften teil, z.B. GBIF, TDWG, usw. 57 5.viii. Gesundheit und 5008A Sicherheit: Allgemeines Bemüht sich darum, eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung SVKERNKOMPETENZ aufrechtzuerhalten. Alle bis SC1 (Ebene A) Kann Gefahren (unmittelbare oder KONSERVKERNKOMPETENZ potenzielle) am Alle bis SC1 (Ebene A) Arbeitsplatz, im allgemeinen Labor und KERNKOMPETENZ Lager im FÜR Zuständigkeitsbereich DATENEINGABEPERS erkennen. ONAL/DIGITALISIERE R Alle bis SC1 (Ebene Ist in der Lage, Probleme zu beheben oder an das A) entsprechende Personal weiterzuleiten. 5008B 5008C Unternimmt in offizieller Funktion systematische Gesundheits- und Sicherheitsinspektionen am Arbeitsplatz, in allgemeinen Laboren und Lagern innerhalb eines designierten Bereichs, Ist qualifiziert zur Durchführung offizieller Gesundheits- und Sicherheitsinspektionen von Fachlaboren im Zuständigkeitsbereich. Ist in der Lage, den Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragen der Abteilung genaue Ergebnisse zu melden. 5008D Berät die leitenden Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragen im Zuständigkeitsbereich und den zugehörigen Laboren bei Fragen zu Gesundheitsund Sicherheitsthemen in Verfährt bei Gesundheitsdiesen Bereichen. und Sicherheitsfragen gemäß der Berichte des Formuliert Betriebsabläufe. Gesundheits- und Sicherheitsinspektionstea ms auf effektive und zeitgerechte Weise, um Verletzungs- oder Schädigungsrisiken zu reduzieren. Sorgt dafür, dass die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften im Zuständigkeitsbereich eingehalten werden. 58 5.ix. Gesundheit und Sicherheit: Verfahrensfragen SVKERNKOMPETENZ Alle (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ Alle (bis Ebene B) . 5009A 5009B 5009C 5009D Versteht die Kontrolle der Verfolgt Übernimmt leitende Rolle Sorgt dafür, dass alle Gefahrstoffverordnung Sicherheitsprobleme auf bei der Bereitstellung Sammlungsverwaltungsmet und Risikobeurteilung. aktive Weise. eines sicheren hoden im Arbeitsumfeldes. Zuständigkeitsbereich Kann unter Aufsicht eines Erstellt konform sind, dass für Vorgesetzten einfache Risikobeurteilungen für Leitet Personal beim diese eine Risiko- und Risikobeurteilungen für Gefahrstoffe auf Erstellen von Risiko- und COSHH-Erklärung Gefahrstoffe erstellen. kompetente Weise. COSHH –Bewertungen vorliegt und sie für an. Inspektionen zugänglich Versteht Gefahrensätze sind. und Verwaltet die Sicherheitskennzeichnung Aktualisierung von Sorgt dafür, dass die . Bewertungen. gängigen Praktiken der Sammlungsverwaltung im Macht Personal auf Zuständigkeitsbereich Gesetzesänderungen aufmerksam, sorgt dafür, allen gesetzlichen dass für alle Chemikalien Bestimmungen entsprechen. angemessene Sicherheitskennzeichnung verwendet wird. 59 Ebene A (Berufsfamilie SC1) (Ebene B) Kurator Anfangsstadium der Konservator Berufslaufbahn/Ausbildu ngsebene (Ebene C) (Ebene D) Sammlungsverwalter Leiter Sammlungen/Sammlungslei ter Chefkurator Chefkonservator Erläuterungen zum Rahmen Hauptkurator Leiter konservatorische Aufgaben 6. Allgemeines Management (beinhaltet relevante Kompetenzen vom Managementkompetenz-Rahmen). Hier betrachten wir, wie Sie Ressourcen und Personal, z.B. Stamm- und Aushilfspersonal, Studenten bzw. ehrenamtliche Helfer, verwalten und leiten. Es wird untersucht, wie die Verwaltung dieser Ressourcen dem Museum zugute kommt und wie Sie das Ihnen unterstellte Personal leiten. 60 6.ii. Personalleitung: Teamarbeit (TeamZugehörigkeit und Leitung) SVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 6002A 6002B Ist ein positives, aktives Leitet kleine Projektund flexibles Mitglied des Teams bei Bedarf Teams. (Personal oder ehrenamtliche Helfer). Findet Zeit für Teammitglieder und Sorgt dafür, dass alle erkennt, wenn Personal Teammitglieder sich unter Druck steht. geschätzt und geachtet fühlen. 6002C 6002D Teamleiter, kompetent im Linienmanagement. Entwickelt und leitet die Teamplanung. Kann Teams ehrenamtlicher Helfer motivieren und leiten. Verfügt über angemessene Projektleitungskompetenze n. Verfügt über ausgeprägte Weist Führungsqualitäten Fähigkeiten im Umgang auf. mit anderen Menschen. Versteht und nutzt den Hilft neuen Kollegen bei Ermutigt Teammitglieder gesetzlichen Rahmen für der Integration im Team dazu, Ziele zu erreichen die Beschäftigung. und übernimmt Ist für Besprechungen Verantwortung für die verantwortlich, die sich auf Handlungen und Fehler alle Sammlungen beziehen. von Teammitgliedern. 61 6.iii. Personalleitung: Leistungsmanagement SVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 6003AB 6002C Übernimmt Verantwortung für eigenes, vereinbartes Übernimmt Zeit- und Arbeitsprogramm und erfüllt seine Verpflichtungen. Prioritätenplanung des designierten Teams durch Hält sich an Termine, ist organisiert und in der Lage, Festlegung von mehrere Aufgaben zu erfüllen. angemessenen Zielen und Fristen. Ist pünktlich, d.h. kommt rechtzeitig zu Besprechungen. Ist sich der finanziellen Kosten und Einschränkungen von Maßnahmen bewusst. 6002D Hat umfassendes Verständnis der institutionellen Bestrebungen, fortlaufenden Projekte und verfügbaren Ressourcen. Entwickelt koordinierte Aktionspläne und setzt Leistungsstandards für den Zuständigkeitsbereich. Hilft Personal dabei, Delegiert gegebenenfalls. durch Entwicklung ihr Potenzial in ihrer Rolle zu erreichen. Identifiziert und behebt Leistungsprobleme. Beurteilt, anerkennt und belohnt Leistung. Leitet die Abwesenheitsplanung anhand der Abwesenheitsrichtlinie des Museums. Identifiziert und verwaltet flexible Arbeitsverhältnisse für Personal bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Kernaktivitäten der Institution. 62 6.iv. Personalleitung: Personal- und Beförderungsauswahl 6004B 6004C 6004D Organisiert die Induktion neuer Mitarbeiter für den Zuständigkeitsbereich/die Abteilung. Ist in der Lage, die Verfahrensweisen des Museums zur Einstellung und Personalauswahl auf sichere Weise zu implementieren. Leistet Beiträge zur strategischen Nachfolgeplanung der Abteilung. Verfügt über effektive Gesprächsführungstechni ken bei Vorstellungsgesprächen, versteht z.B. den gesetzliche Rahmen und Bestimmungen wie Chancengleichheit Leitet den Rekrutierungsausschuss. Macht Empfehlungen zu Beförderungen von innerhalb des Zuständigkeitsbereichs. Beurteilt Personal für Beförderungen. 6.v. Personalleitung: Überzeugungsfähigkeit SVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 6005A 6005B Entwickelt gute Baut Beziehungen im Team Arbeitsbeziehungen und zwischen Teams auf. mit Kollegen. Legt überzeugende Argumente/Präsentationen dar. 6005C 6005D Verhandelt mit der Leitung des Zuständigkeitsbereichs über Stellen, Ressourcen, usw. Führt Verhandlungen zu gemeinsamen, abteilungsübergreifenden Projekten Belegt Konflikte. Versteht und implementiert Motivationstechniken. Leitet Teams, hat jedoch nicht unbedingt direkte Line-ManagementKontrolle. Verhandelt mit der Geschäftsführung über Stellen, Ressourcen, usw. 63 6.vi. Problemlösung und 6006A Entscheidungsfindung Kann Probleme identifizieren, ist in der Lage SVangemessene KERNKOMPETENZ Maßnahmen zu (bis Ebene B) bestimmen und Probleme bei Bedarf KONSERVKERNKOMPETENZ an das LinienManagement (bis Ebene B) weiterzuleiten. KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 6006B 6006C 6006D Strebt nach einer Behebung von Problemen im Arbeitsbereich. Führt detaillierte Analyse zur Identifizierung der besten Lösungen für Probleme durch. Trifft Entscheidungen, auch wenn kein Präzedenzfall vorliegt oder Informationen unvollständig oder undeutlich sind, und beurteilt Risiken auf effektive Weise. Empfiehlt dem LineManagement Lösungen. Nutzt persönliche Erfahrung, um rasch und genau Problemursachen zu identifizieren und mögliche Lösungen zu ermitteln, die ausgetestet werden können. Führt eine Risikoanalyse zu Fragen der Sammlungsverwaltung für den Zuständigkeitsbereich bzw. die Abteilung durch. Überwacht die Auswirkungen von Entscheidungen und übernimmt die Verantwortung für Maßnahmen. 64 6.vii. 6007A 6007B 6007C Veränderungsmanageme Übernimmt neue Beurteilt alternative Strebt danach, zur nt (Flexibilität) Rollen und Arbeitspraktiken und steht Verbesserung von Aufgaben, und ist diesen offen gegenüberArbeitspraktiken und SVProduktivität KERNKOMPETENZ bereit, neue Reagiert in konstruktiver (bis Ebene B) Methoden zu erlernen Veränderungen zu Weise auf Veränderungen und und anzuwenden. integrieren, und teilt dies KONSERVerkennt, dass dafür dem designierten unterschiedliche Reaktionen KERNKOMPETENZ Team/Personal mit. (bis Ebene B) erforderlich sein mögen. Hilft anderen dabei, mit KERNKOMPETENZ Veränderungen fertig zu FÜR werden. DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 6007D 6.viii. Kommunikation 6.ix. Besprechungen Sucht unablässig nach neuen Ideen und implementiert Verbesserungen. Leitet und vermittelt Veränderungen. 6008B 6008C 6008D Erteilt und erhält in regelmäßigen Abständen Feedback . Informiert Team anhand angemessener Kommunikationsformen auf klare Weise. Informiert und hält Vorträge vor der Geschäftsführung auf klare Weise und anhand angemessener Kommunikationsformen. 6009B 6009C 6009C Nimmt aktiv an Besprechungen teil, leistet beispielsweise Beiträge zum Ziel der Besprechung. Organisiert und leitet Besprechungen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs oder des designierten Teams. Organisiert und leitet Besprechungen auf Ebene des Zuständigkeitsbereichs/de r Abteilung/Institution sowie auch extern, z.B. eindeutige Tagesordnung und Ziele. Protokollführung. 65 6.x. x. Strategische Analyse und Planung 6010C 6009D 6.xi. Lernen und Entwicklung 6011C 6011D Identifiziert den Schulungsbedarf innerhalb des Zuständigkeitsbereichs und implementiert angemessene Schulung, sowohl auf praktische Weise bei der Arbeit als auch durch formelle Schulung. Setzt eindeutige Grenzen für Verantwortlichkeit und Maßnahmen, sorgt dafür, dass individuelle Entwicklung mit den Erfordernissen des Sammlungsbereichs in Verbindung steht und Personal weitergebildet wird, um sowohl zukünftige als auch unmittelbare Erfordernisse zu erfüllen. Setzt Prioritäten im Interpretiert relevante, Zuständigkeitsbereich strategische Ziele des und balanciert diese aus. Museums und der Abteilung und implementiert diese in praktikable Ziele für den Zuständigkeitsbereich. Fördert eine Kultur der Exzellenz, kreatives Denken und Erwägung der wichtigsten Voraussetzungen für langfristigen Erfolg. 66 6.xii. Schulung und Mentoring 6012B 6011CD Schult neue Kollegen, Besucher und ehrenamtlichen Helfern, z.B. Induktion und Verfahrensweisen. Bietet Kollegen und nationalen sowie internationalen Besuchern und Museumsmitarbeitern fachspezifische Schulung im Kompetenzbereich, z.B. Sammlungsverwaltung, Bestimmung von Sammlungsstücken, Bewertung, Präparation von Exemplaren, Röntgenaufnahmen usw. 67 6.xiii. Aufbewahrung von 6013A Aufzeichnungen Sorgt für ordentliche und genaue Aufbewahrung von SVAufzeichnungen und KERNKOMPETENZ Dokumenten. (bis Ebene B) 6013B 6013C 6013D Führt die Dokumentationssysteme für den designierten Zuständigkeitsbereich. Prüft Aufzeichnungen für den designierten Zuständigkeitsbereich und sorgt dafür, dass diese auf dem neuesten Stand gehalten und standardgemäß geführt werden. Prüft die Aufbewahrung von Aufzeichnung im Zuständigkeitsbereich. Sorgt dafür, dass Systeme effektiv und effizient sind und Informationen leicht auffindbar sind. KONSERVKERNKOMPETENZ (bis Ebene B) Entwickelt die Trifft Entscheidungen Archivierungsrichtlinie des über die Archivierung von Sammlungsbereichs für Aufzeichnungen für den Kurationsaufzeichnungen. Zuständigkeitsbereich. KERNKOMPETENZ FÜR DATENEINGABEPERS ONAL/DIGITALISIERE R (bis Ebene B) 7. Menschliche Überreste Diese Kompetenzen gelten nur für Personal, die für die Repatriierung menschlicher Überreste zuständig sind 7.i. Menschliche Überreste: Allgemeines 7001A 7001B 7001C 7001D Versteht den Gesetzesrahmen und die Leitfäden für Sammlungsverwaltun gssysteme/Datenbanken Leistet Beiträge zu interner Beratung zu Fragen zu menschlichen Überresten Leistet Beiträge zur Entwicklung der Verfahren Entwickelt Richtlinie und Verfahrensweisen für menschliche Überreste Versteht die Museumsrichtlinie und Verfahrensweisen für menschliche Überreste Ist bestens mit Richtlinie und Verfahrensweisen vertraut. Erfüllt tägliche Rolle bei der Sicherung der Compliance durch Sammlungsverwaltun gssystemen/Datenbanken Beratung zu Fragen zu menschlichen Leistet Beiträge zur Museumsstrategie zu Fragen menschlicher Überreste Übernimmt die Beantwortung externer 68 Überresten in den Vorschriften der HTA Beratungsanfragen an das Museum. Wird von externen Institutionen bei Fragen zu menschlichen Überresten konsultiert. Ist Mitglied externer Beratungsgremien 7.ii. Menschliche Überreste: Physische Rückgabe 7002A 7002B 7002C 7002D Versteht die kulturellen Sensibilitäten der betroffenen Gemeinschaft Ist in der Lage, sich mit diversen Behörden und Spediteuren in Verbindung zu setzen, um eine vollständige Erfüllung der Vorschriften zu gewährleisten Plant und organisiert die Rückgabe Arbeitet gemeinsam mit allen Interessenvertretern am Rückgabevorgang und vereinbart mit der Gemeinschaft alle Aspekte der Rückgabe 7003A 7003B 7003C 7003D Versteht die kulturelle Bedeutung von Zeremonien Überwacht Zeremonien und Besuche im Rahmen der vereinbarten Parameter Plant und organisiert Besuche Vereinbart die Art und das Ausmaß des Besuchs oder der Zeremonie Versteht die erforderlichen Verfahrensweisen zur Bearbeitung einer Rückgabe und die internationalen und lokal geltenden Bestimmungen für den Transport menschlicher Überreste 7.iii. Menschliche Überreste: Besuche und Zeremonien der Gemeinschaft Verhält sich im Umgang mit Gemeinschaften auf höfliche und respektvolle Weise Ist an der Vereinbarung der Parameter für Zeremonien beteiligt Erarbeitet geeignete Richtlinien und Verfahrensweisen 69 70 ANHANG 1 Glossar ABCD (3002A) – siehe Access to Biological Collections Data (Zugang zu biologischen Sammlungsdaten) ABS – siehe Access und Benefit Sharing (Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich) Access und Benefit Sharing (ABS) – Das Ziel des Nagoya Protocol on Access to Genetic Resources und the Fair und Equitable Sharing of Benefits Arising from Their Utilization (Nagoya-Protokoll zum Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich – ABS) ist die Regulierung des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gerechte und gleichberechtigte Vorteilsausgleich deren Nutzung. Der gerechte und gleichberechtige Vorteilsausgleich aus der Nutzung genetischer Ressourcen ist eines der drei Ziele der Convention on Biological Diversity. (http://www.diversitasinternational.org/activities/policy/cbd-1/access-and-benefits-sharing-abs) Access to Biological Collections Data (ABCD) (Zugang zu biologischen Sammlungsdaten) – (3002A) – Das ABCD Schema ist eine gemeinsame Datenspezifikation für biologische Sammlungseinheiten, die lebende und konservierte Exemplare sowie Feldbeobachtungen enthalten, die keine Belegexemplare erbracht haben. Es dient zur Unterstützung des Austausches und der Integration detaillierter Primärsammlungs- und Beobachtungsdaten. Es ist mit mehreren bestehenden Datenstandards kompatibel und soll ausführlich und hochstrukturiert sein sowie Daten aus einem breiten Spektrum an Datenbanken unterstützen. (http://wiki.tdwg.org/twiki/bin/view/ABCD/WebHome) Kompetenzbereich (5003B) – ein definiertes Fachgebiet, in dem eine Person gemäß Übereinstimmung des Linienmanagements ein Experte ist. Zuständigkeitsbereich – eine vorbestimmte Arbeitskomponente, für die eine Person eine gewisse Verantwortlichkeit trägt, z.B. die Befugnis zur Planung und Durchführung von Arbeitsaufgaben. Je nach den institutionellen Managementstrukturen könnte sich dies auf eine „Sparte“, einen „Abschnitt“, ein „Team“ beziehen, oder für Mitarbeiter auf höherer Ebene eine „Abteilung“, z.B. Botanik, Entomologie, Paläontologie, Zoologie, Konservierungszentrum, usw. Rückstände Rückstände sind Ansammlungen von Exemplaren, die nicht vollständig bearbeitet wurden, z.B. weil die Eingangsrate von Sammlungen höher als die Bearbeitungsrate war. Diese sind oft eine historische Altlast, die 50 Jahre oder länger zurückreichen kann! Bench Fees (2005C) – Gebühren für die Nutzung der Einrichtungen und Dienstleistungen der Organisation, z.B. einen Arbeitsbereich, Unterstützung durch das Personal, Auffinden relevanter Literatur, Werkzeuge wie etwa Mikroskope, Internetzugang usw. Einige Organisationen erlassen solche Gebühren 71 entweder teilweise oder ganz als Gegenleistung für die Verbesserung ihrer Sammlungen, z.B. durch Exemplarbestimmungen, Typisierung, Aktualisierung der Taxonomie, usw. Best Practice (1101C) – die Entwicklung und Befolgung einer standardmäßigen Arbeitsweise, bei der auf bestmögliche Weise vorgegangen wird und so, dass sie von mehreren Organisationen genutzt werden kann. Biogeomancer (5007C) – Open-Source-Software für webbasierte Georeferenzierung von naturkundlichen Sammlungen und Beobachtungen. CETAF (2001C) – siehe Consortium of European Taxonomic Facilities (Europäisches Konsortium Taxonomischer Einrichtungen) CITES (2003A) – siehe Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora (Übereinkommen über den Internationalen Handel gefährdeter Arten von wilden Tieren und Pflanzen) SP – siehe Sammlungspflege SV – siehe Sammlungsverwaltung SVS – siehe: Sammlungsverwaltungssystem Sammlungspflege (SP) – ein normalerweise holistischer Ansatz bei einer Institution, die Sammlungen besitzt, zur Entwicklung und Implementierung von Richtlinien und Verfahrensweisen zum Schutz der langfristigen Integrität von Exemplaren sowie aller verbundenen Daten und Dokumente. Die Bezeichnung bezieht sich üblicherweise hauptsächlich auf die Konservierung und Erhaltung anstatt z.B. Zugang und Entwicklung. Sammlungsverwaltung (SV) – damit wird sichergestellt, dass die Objekte die ordnungsgemäße Pflege und sorgfältige Behandlung erhalten. Umfasst häufig die Verwaltung von Lagerung, Konservierung und Datenaufbewahrung im Zusammenhang mit Objekten; Entwicklung von Richtlinien und Standards zum Erwerb und zur Deakzession von Objekten. Diese legen dar, welche Objekte das Museum sammeln möchte, wie es plant, diese zu sammeln, und aus welchem Grund und auf welche Weise es Objekte veräußern könnte. Sammlungsstrategie (1102D) – ein Maßnahmenplan zur Identifizierung und Bewertung von Lücken in der Sammlung, Lücken bei der Katalogisierung, Lücken beim Zugang zu Sammlungen oder Nachhaltigkeitsfragen. Sammlungsverwaltungssysteme (SVS) – (3001B) – Software, mit der alle Aspekte einer Sammlung sowie Elemente, u.a. wie Akzession und Deakzession, durch eingehende und ausgehende Leihgaben, Versand, Ortsbestimmung und interne Bewegungen, Bewertungen, Versicherung und Schadenersatz verwaltet werden. 72 Sammlungshandbuch (1201B) – eine Reihe von standardisierten Verfahrensweisen, normalerweise von der Abteilung oder Institution, die Leitlinien für die Verwaltung, Zugangsgewährung und Pflege einer Sammlung enthalten. Collections Policy Board (CPB) – (2001C) – ist eine europäische Arbeitsgruppe, meist auf Vorstandsebene, die sich mit Problemen im Zusammenhang mit der Verwaltung von naturkundlichen Sammlungen befasst. Die Mission des CPB ist die Entwicklung gemeinsamer Richtlinien und Strategien zur Förderung der Kommunikation und der Verwendung von Best Practice zwischen den Partnerinstitutionen innerhalb Europas. Die CPB ist ein kooperatives Projektergebnis des EDIT Netzwerks. (http://www.cetaf.org/activities.php) und eine Arbeitsgruppe von CETAF Collections Rescue und Recovery, CoRR (Rettung und Bergung von Sammlungen) – (1405A) – standardisierte Rettungspläne für Sammlungen am Natural History Museum London (NHM), welche die Notfalleinsatzmaßnahmen zur Rettung von naturkundlichen Materialien bei Gefahr für die Sammlungen koordiniert. Mit dieser Standardvorlage verfügt das NHM über einen einheitlichen Rettungs- und Bergungsplan für Sammlungen (CoRR). Dieser verbundene Ansatz ermöglicht gemeinsame Bergungs- und Rettungsmaterialien und -einrichtungen. Der Plan enthält außerdem die Notfallplanung für die Exemplare in den Galerien und den Molekularsammlungen. Das Ziel ist den Standard für Best Practice zu setzen und einen gemeinsamen Ansatz zu definieren. (http://www.nhm.ac.uk/resources-rx/files/collections-management-seminar-28072011-99481 und http://www.nhm.ac.uk/natureplus/blogs/science-news/2012/05/22/collection-management-seminar-corr--developing-disaster-recovery-front-to-back--amuseum-wide-project). Die meisten Institutionen haben ähnliche Pläne auf verschiedenen Ebenen und für eine Reihe von Bereichen. Zustandsbericht – Zusammenfassung der Situation, des Status oder der Qualität eines Objekts und von Maßnahmen zur Verbesserung des gegenwärtigen Zustands. Zustandsberichtssysteme (1502D) – Systeme zur Dokumentierung und Bereitstellung von Informationen über den Zustand von Objekten in der Sammlung. Einige elektronische Verwaltungssysteme verfügen über eine solche Funktion, es kann jedoch auch beispielsweise eine einfachere, selbst erstellte Tabellenkalkulation sein. KONSERV – siehe KONSERVIERUNG Konservierung (KONSERV) – die Erhaltung der Sammlungen (entweder in Ausstellungen, im Lager oder ausgeliehen) anhand von präventiven und interventiven Konservierungsmaßnahmen. Consortium of European Taxonomic Facilities (CETAF) (Europäisches Konsortium Taxonomischer Einrichtungen) – (2001C) – ist ein vernetztes Konsortium bestehend aus derzeit 35 wissenschaftlichen Institutionen in Europa, das zur Förderung der Schulung, Forschung und Verständnisbildung von systematischer Biologie und Paläobiologie gegründet wurde. Zusammen verfügen die Institutionen des CETAF über eine beträchtliche Anzahl biologischer 73 (zoologischer und botanischer), paläobiologischer und geologischer Sammlungen und bieten Tausenden von Forschern aus vielen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen Ressourcen für ihre Arbeit. (http://www.cetaf.org/index.php) Beratung – Empfehlungen, Durchführung von Auftragsforschungsarbeiten, Erhebungen, Identifizierung usw. gegen eine Gebühr, z.B. Erhebungen von Sammlungen in anderen Institutionen, Beratungsdienste für neue Museen, Museen, die sich in Veränderung befinden, gegen eine Gebühr. Control of Substances Hazardous to Health Regulations 2002 (COSHH) (Vorschriften für die Kontrolle von gesundheitsgefährdenden Stoffen) – (5009C) – ist in der jeweils gültigen Fassung eine britische Rechtsverordnung, die Arbeitgebern allgemeine Auflagen zum Schutz von Arbeitnehmern und anderen Personen vor den Gefahren durch von bei der Arbeit verwendeten Stoffen anhand von Risikobeurteilung, Expositionskontrolle, Gesundheitsüberwachung sowie Notfallplanung vorschreibt. (http://en.wikipedia.org/wiki/COSHH). Ähnliche Vorschriften bestehen unter anderen Bezeichnungen in allen EU-Ländern. Convention on Biological Diversity (CBD) (Übereinkommen über die biologische Vielfalt) – ein globales Übereinkommen, das sich mit allen Aspekten der biologischen Vielfalt beschäftigt: genetische Ressourcen, Arten und Ökosysteme. Die Ziele dieses Übereinkommens, die gemäß seiner relevanten Regelungen zu verfolgen sind, sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung seiner Bestandteile und der gerechte und gleichberechtige Vorteilsausgleich aus der Nutzung genetischer Ressourcen, u.a. durch angemessenen Zugang zu genetischen Ressourcen und geeignete Übertragung relevanter Technologien, unter Berücksichtigung aller Rechte an diesen Ressourcen und Technologien, und durch angemessene Finanzierung. (http://www.cbd.int/) Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora (CITES) (Übereinkommen über den Internationalen Handel gefährdeter Arten von wilden Tieren und Pflanzen) – (2001A) – ist ein internationales Abkommen zwischen Regierungen. Sein Ziel ist sicherzustellen, dass der internationale Handel an Exemplaren von wilden Tieren und Pflanzen nicht deren Überleben gefährdet. (http://www.cites.org/eng) Kernkompetenz – Im NHML grundlegendes Wissen, Fähigkeit oder Kompetenz in einem spezifischen Fachgebiet oder eine Gruppe von Fähigkeiten, die für alles Personal, das in bestimmten Bereichen (z.B. Sammlungsverwaltung bzw. Konservierung) tätigt ist, erforderlich sind. Im weiteren Sinne einer Organisation bezieht dies sich auf die Stärken der Organisation/des Museums oder Instituts/Unternehmens, durch die sie/es sich von anderen Organisationen absetzt. Es sind die wichtigsten Stärken, z.B. Kenntnisse oder technische Fähigkeiten und strategische Vorteile. Im Kompetenzrahmen stellen sie die grundlegenden Kompetenzen dar, die erforderlich sind, um die Erwartungen zu erfüllen. CoRR (1405E) – siehe Collections Rescue und Recovery COSHH Prüfung (5009C) – siehe Control of Substances Hazardous to Health Regulations 2002 CPB (2001C) – siehe Collections Policy Board Richtlinien für den Zugang zu Sammlungen 74 Gefahrgüter (2003A) – Feststoffe, Flüssigkeiten oder Gase, die Menschen, anderen lebenden Organismen, Eigentum oder der Umwelt Schaden zufügen können. Für diese gelten häufig Vorschriften zu Chemikalien. (http://en.wikipedia.org/wiki/Dangerous_goods) Abteilung – In NHML sind diese jetzt Geo- bzw. Biowissenschaften; eine Einheit eines Museums oder einer Institution wie z.B. Geo- bzw. Biowissenschaften. In manchen Organisationen kann diese auch eine hierarchisch tiefer liegende Einheit, z.B. Zoologie, sein. Dermestarium (4010C) – Einrichtung, die fleischfressende Käfer (Dermestidae ) zur Reinigung von Skeletten enthält. Designierter Zuständigkeitsbereich – vormals „Sammlung/lokale Sammlung/zugewiesene Sammlung“. Hinweis: Im NHM sind die Kompetenzen je nach Größe und Spektrum der Sammlung unterschiedlich, z.B. kann Ebene B für tägliche Entscheidungen über einige Familien einer Gruppe verantwortlich sein, während die Verwaltung der ganzen Lepidoptera unter die Zuständigkeit von Ebene C fallen würde. Für die Verwaltung aller Insekten wäre Ebene D verantwortlich. Dies kann nicht leicht auf kleinere Institutionen übertragen werden, wo alle Insekten von einer einzigen Person verwaltet werden. Richtlinie für destruktive und invasive Probenahmen (2004A) – Leitlinien zur Kontrolle irreversibler Veränderungen, beispielsweise durch DNAProbenahmen (u.a. in manchen Fällen völlige Zerstörung) der betroffenen Objekte und Gewährleistung des langfristigen Überlebens von Museumsexemplaren. Notfallplanung – üblicherweise ein schriftlicher Plan, in dem spezifische Verfahrensweisen für Notfälle aufgeführt sind, z.B. bei einem Ereignis, durch das die Sicherheit von Menschen gefährdet wird und die Einrichtungen und Ressourcen, z.B. die Sammlung, geschädigt oder gefährdet werden. Auskunftssystem (2009D) – Verfahrensweise des Museums zum Umgang mit Anfragen zur Sammlung von Material oder anderen Sammlungsfragen. Überwachung der Umgebungsbedingungen – Vorgänge und Maßnahmen zur Bestimmung und Überwachung der Umgebung einer Sammlung, z.B. Temperatur und relative Luftfeuchte, um schädliche Einwirkungen auf Sammlungsobjekte zu verhindern. Chancengleichheit (6004C) – Forderung, dass alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden, unabhängig von Umständen wie Geschlecht, Religion, ethnische Zugehörigkeit, Rasse, Behinderung usw. Das Ziel ist, dass Arbeitsstellen an die am besten qualifizierte Person vergeben werden und allen Interessierten gleiche Chancen geboten werden sollten. (Wiki) Einrichtung – ein anerkannter Bereich, der Praktikanten und Zuschüsse auf internationaler Ebene anzieht und eine führende Position bei der strategischen Entwicklung im Fachgebiet einnimmt. Flatfile-Datenbanken (3009A) – eine Flatfile-Datenbank beschreibt eine der verschiedenen Möglichkeiten zur Kodierung eines Datenbankmodells (üblicherweise eine Tabelle) als eine einzige Datei. Eine Flatfile kann eine einfache Textdatei oder eine Binärdatei sein. Es bestehen normalerweise keine strukturellen Beziehungen zwischen den Datensätzen. (http://en.wikipedia.org/wiki/Flat_file_database) 75 Gesetz zur Informationsfreiheit (2009C) – britisches Gesetz, mit dem das allgemeine Recht auf Zugang zu allen Arten von aufgezeichneten Informationen, die von öffentlichen Behörden (u.a. lokalen Kommunen) gespeichert werden, verliehen wird. Funktionalität – die Bereichsabläufe, die ein Datenbanksystem durchführen kann. Seine Eignung, den Erfordernissen des Benutzers Rechnung zu tragen GBIF– (Global Biodiversity Information Facility, Globale Einrichtung für Biodiversität-Daten) ist eine internationale, offene Dateninfrastruktur, die von Regierungen finanziert wird. Sie bietet offenen Zugang zu Daten über alle Arten von Leben auf der Erde (z.B. die Verteilungsdaten von Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroben für die Welt, und wissenschaftliche Namen). Diese werden über das Internet geteilt, und Institutionen erhalten Anregung und Hilfe zu der Veröffentlichung von Daten anhand gängiger Standards. (www.gbif.org) Geographic Information System (GIS) (Geographisches Informationssystem) – (5007C) – Computer-Software zur Erfassung, Speicherung, Visualisierung, Erfragung, Analysierung, Auslegung und Verständnisbildung von geografischen Daten zur Aufdeckung von Beziehungen, Mustern und Trends. GIS (5007C) – siehe Geographic Information System HTA Vorschriften (7001C) – siehe Human Tissue Authority Human Tissue Authority (HTA-Vorschriften) (Behörde zur Regulierung der Nutzung von menschlichem Gewebe) – (7001C) – ist als eine der zuständigen Behörden in Großbritannien unter der EUTCD (European Union Tissue und Cells Directive) verantwortlich für die Regulierung von Gewebe und Zellen (außer Gameten und Embryonen) zur Anwendung durch Menschen. Die Direktiven regulieren den Erwerb, die Prüfung, Verarbeitung, Lagerung, Verteilung und den Import/Export von Geweben und Zellen zur Anwendung durch Menschen. (http://www.hta.gov.uk/legislationpoliciesandcodesofpractice/legislation/eutissueandcellsdirectives.cfm) Integrierte Schädlingsbekämpfung (ISB) – (1403A) – ist ein effektiver und umweltfreundlicher Ansatz zur Schädlingsbekämpfung, der auf einer Kombination von vernünftigen Praktiken basiert. ISB-Programme nutzen aktuelle, umfassende Informationen über die Lebenszyklen von Schädlingen und deren Interaktion mit der Umwelt. Diese Informationen, zusammen mit verfügbaren Schädlingsbekämpfungsmethoden, wird genutzt, um Schäden durch Schädlinge auf die wirtschaftlichste Weise und mit dem geringsten Risiko für Menschen, Eigentum und die Umwelt zu kontrollieren. (http://www.epa.gov/opp00001/factsheets/ipm.htm) Für Sammlungen ist die ISB eine Methode präventiver Konservierung, mit der versucht wird, Schädlingsbefall durch Maßnahmen in Bezug auf die Gebäudehülle, Umgebungskontrolle, Protokolle und Verfahren, Untersuchung und Quarantäne, Bewusstsein und Schulung sowie Steuerung zu verhindern. Durch ein Verständnis des Wesens und der Anfälligkeit einer Sammlung sowie ein Überwachungsprogramm für Schädlinge verhindert dieser Ansatz idealerweise den Befall und beschränkt die Notwendigkeit der Anwendung von chemischen oder physikalischen Behandlungen von Sammlungen. (cf. http://museumpests.net/prevention-introduction/) ISB (1403A) – siehe Integrierte Schädlingsbekämpfung 76 Leistungskennzahlen (LKZ) (3002D) – ist eine Art von Leistungsbemessung und eine Methode für eine Organisation zur Bewertung des Erfolgs einer bestimmten Maßnahme oder des Fortschritts zum Erreichen von strategischen Zielen (http://en.wikipedia.org/wiki/Performance_indicator). Zum Beispiel Anzahl von Leihgaben, Besucher pro Jahr, Anzahl der konservierten/digitalisierten Exemplare LKZ – siehe Leistungskennzahlen Leiten – zu der Gruppe gehören, die die strategische Ausrichtung Ihrer Disziplin definiert und entwickelt. Hat betrachtet, wie sich die integrierte Schädlingsbekämpfung (ISB) im Laufe der letzten zehn Jahre entwickelt hat, um mit der zunehmenden Bedrohung von Schädlingsbefällen von Sammlungen und Gebäuden fertig zu werden Hat neue Erkenntnisse über Schädlingsspezies und die von ihnen dargestellten Gefahren geteilt Bot eine Plattform, um zu zeigen, wie erfolgreiche Schulungsprogramme das Profil von ISB sowohl im Sektor Erhaltung des naturkundlichen Erbes und darüber hinaus verschärft haben Präsentierte Fallstudien über verschiedene praktische Kontrollstrategien und deren Anwendung sowohl im Umfeld traditioneller Museen als auch dem größeren Kontext der Erhaltung Formulierte eine Gruppe von Richtlinien und Prioritäten für zukünftige Arbeiten und Forschung, um die ISB effektiver zu machen Ermöglichte anderen Menschen, ihre Probleme und Erfolge zu teilen und zu besprechen Präventive und stabilisierende Konservierung (1511C) – Präventive Konservierung: alle Maßnahmen und Schritte mit dem Ziel, zukünftigen Verfall oder Verlust zu vermeiden und auf ein Minimum zu beschränken. Diese Arbeiten erfolgen im Kontext oder in der Umgebung eines Objekts, häufiger jedoch einer Gruppe von Objekten unabhängig von deren Alter und Zustandes. Diese Maßnahmen und Schritte sind indirekt – sie haben keine Auswirkungen auf die Materialien und Strukturen der Objekte. Sie verursachen keine Veränderungen des Aussehens. Beispiele für präventive Konservierung sind geeignete Maßnahmen und Schritte zu Lagerung, Handhabung, Verpackung und Transport, Sicherheit, Umgebungskontrolle (Licht, Feuchte, Verschmutzung und Schädlingsbekämpfung), Notfallplanung, Schulung von Mitarbeitern und öffentlichem Bewusstsein. Stabilisierende Konservierung: alle Maßnahmen, die direkt an einem Objekt oder einer Gruppe von Objekten durchgeführt werden, um vorliegende schädigende Prozesse aufzuhalten oder deren Struktur zu festigen. Diese Maßnahmen werden nur durchgeführt, wenn die Objekte in einem solch anfälligen Zustand sind oder deren Verfallsrate so hoch ist, dass sie innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne verloren gehen könnten. Durch diese Maßnahmen wird manchmal das Aussehen der Objekte verändert. (http://www.icom-cc.org/242/about-icom-cc/what-is-conservation/#.U1Qa7cqogTY) 77 Präventive Konservierungsarbeiten (1511A) – Die Aufgabe der präventiven Konservierung ist die Anwendung einer Reihe wissenschaftlicher und ästhetischer Prinzipen zur Minimierung oder Beseitigung potenziellen Verfalls oder Schädigung von Objekten durch inhärente Alterung der Materialien oder durch externe Faktoren, z.B. Handhabung von Objekten. Zur präventiven Konservierung gehört ein Instandhaltungs- und Konservierungsprogramm, das z.B. die Reinigung, gelegentliche Festigung oder die Planung von größeren Restaurierungsarbeiten umfasst. Sie umfasst alle Maßnahmen und Verfahren zum Ziel der Verlängerung der Lebensdauer eines Objekts durch Beseitigung oder Verlangsamung seines natürlichen Verfalls so weit dies möglich ist. (mehr unter: http://www.depts.ttu.edu/museumttu/CFASWebsite/5332%20folder/Intro%20to%20Prev%20Cons.pdf) Berufsverband (4018B) – ist normalerweise eine gemeinnützige Organisation, die Menschen in einem bestimmten Berufsstand und deren Interessen öffentlich vertritt, um einerseits den Standard der Ausbildung und die Berufsethik durchzusetzen und andererseits als Gewerkschaft für die Mitglieder des Berufsstandes zu dienen. Beispiele dafür sind u.a. Society for the Preservation of Natural History Collections, ICOM, usw. RDBMS-Datenbank (3010D) – siehe Relational Database Management System Register/Registrator - Sammlungsverwaltung Die Person/Stelle, die für die Einhaltung von Bestimmungen und Regeln für Exemplartransaktionen usw. zuständig ist, z.B. Aushandeln der Bedingungen für Leihgaben. Die meisten Museen für Kunst und Geisteswissenschaften und allgemeinen Museen besitzen eine solche Stelle, in naturkundlichen Museen ist dies jedoch weniger häufig der Fall. Register - Datenbankverwaltung – eine hierarchische Datenbank, wo wichtige Informationen zur Steuerung des Betriebs des Datenbanksystems gespeichert sind, z.B. Feldstruktur, Zugriffsrecht usw. Der Zugriff auf das Register ist üblicherweise auf Systemadministratoren und andere speziell befugte Mitarbeiter beschränkt. Relational Database Management System (RDBMS) – (3010D) – (z.B. MySQL, SQLServer und Oracle) ist eine Art von Datenbankverwaltungssystem, das Daten in Form von Bezugstabellen speichert. Viele gängige Datenbanken basieren auf dem Modell der relationalen Datenbank. RDBMS sind heute die vorwiegende Option für die Speicherung von Informationen in neuen Datenbanken, z.B. für Finanzaufzeichnungen, Fertigung und logistische Informationen, Personaldaten. Ein wichtiges Merkmal der relationalen Systeme ist, dass eine einzelne Datenbank über mehrere Tabellen verteilt werden kann. Dadurch unterscheidet sie sich von Flatfile-Datenbanken, bei denen jede Datenbank in einer einzigen Tabelle enthalten ist. (http://en.wikipedia.org/wiki/Relational_database_management_system und http://www.webopedia.com/TERM/R/RDBMS.html) Stabilisierende Konservierung – siehe Präventive und stabilisierende Konservierung Risk assessment - Gefährdungsbeurteilung – dabei wird überprüft, was im Arbeitsumfeld des Museums/Herbariums Schäden an Menschen und Sammlungen anrichten könnte, damit Vorkehrungen getroffen werden können, um dies zu vermeiden. 78 Im Konservierungskontext kann ein Gefährdungsbeurteilung eine Entscheidungsfindungsmethode für die präventive Konservierung einer Museumssammlung oder einer Gruppe von Sammlungen bereitstellen. Risiko ist die Möglichkeit, dass eine unerwünschte Veränderung eintritt. Risikobeurteilung ist die Analyse des Ausmaßes aller Risiken, der eine Entität ausgesetzt ist. Ein Risikomanagement-Ansatz für die Sammlungskonservierung umfasst vier grundsätzliche Schritte: 1) Identifizierung aller Risiken für die Sammlungen 2) Bewertung des Ausmaßes jedes Risikos 3) Identifizierung möglicher Vermeidungsstrategien und 4) Bewertung der verbundenen Kosten und Nutzen jeder Strategie. (http://www.museum-sos.org/docs/WallerSPNHC1995.pdf) REM (4010B) – Rasterelektronenmikroskop Taxonomic Databases Working Group (TDWG) (Biodiversität Informationsstandards) – (5007C) – TDWG ist ein gemeinnütziger Wissenschafts- und Bildungsverband, angeschlossen an die International Union of Biological Sciences. (www.tdwg.org) TDWG (5007C) – siehe Taxonomic Databases Working Group Trends der Konservierung und der Konservierungsethik (1511C) – in einem Museumskontext bezieht sich Konservierungsethik auf alle Maßnahmen und Schritte, die zur Sicherung des materiellen Kulturerbes und gleichzeitig der Zugänglichkeit für gegenwärtige und zukünftige Generationen dienen sollen. Konservierung umfasst präventive Konservierung, stabilisierende Konservierung und Restaurierung. Bei allen Maßnahmen und Schritte müssen die Bedeutung und die physischen Eigenschaften des Kulturerbstücks respektiert werden. (http://www.icom-cc.org/242/about-icom-cc/what-isconservation/#.U1Qa7cqogTY) Benutzer (1201D) – alle Personen mit einem definierten Interesse an spezifischen Objekten (physisch oder digital) oder Gegenständen einer Sammlung oder Ausstellung, z.B. Wissenschaftler, Journalisten, Mitglieder der Öffentlichkeit, Schulklassen und Lehrer, usw. Virtueller und physischer Zugang – digitaler oder natürlicher Zugang zu Sammlungsobjekten für wissenschaftliche sowie auch populärwissenschaftliche Forschungszwecke. Arbeitsabläufe – eine sequenzielle, gestufte Serie von Verfahren, deren Zweck die Erfüllung einer Aufgabe ist. Unterschiedliche Stufen können von unterschiedlichen Personen ausgeführt werden. Bei der Digitalisierung eines Insektenexemplars kann dies z.B. wie folgt ablaufen: Entnahme aus Sammlung 79 „Exemplar lösen – Schild lösen – fotografieren und beschriften, Exemplar wieder anbringen, wieder in die Sammlung bringen, Daten vom Bild erfassen – Georeferenz, usw.“ Röntgenaufnahmen (4010B) – Eine Röntgenaufnahme ist eine Form elektromagnetischer Bestrahlung, die in der Forschung für die zerstörungsfreie Bildgebung der inneren Struktur von Objekten dient. ANHANG 2 Liste der Verfasser und Mitwirkenden Noch hinzuzufügen 80