WORD 2010 für Forschungsarbeiten

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WORD 2010 für Forschungsarbeiten
Inhalt:
WORD 2010 FÜR FORSCHUNGSARBEITEN ..................................................................... 1
WORD 2010 FÜR FORSCHUNGSARBEITEN ..................................................................... 3
TEIL 1: ERSTELLUNG EINER DOKUMENTVORLAGE .......................................................... 3
1. Schritt: Vorbereitung – Die Arbeitsumgebung einrichten ........................................................................ 3
1.1 Ordner als Ablageort für Ihre Forschungsarbeit anlegen ..................................................................................3
1.2 Voreinstellungen in Word vornehmen .......................................................................................................................3
2. Schritt: Seite einrichten ......................................................................................................................................... 4
3. Schritt: Fließtext einrichten ................................................................................................................................. 4
3.1 Einstellungen für den Fließtext (Standardwerte des Dokuments anpassen) ............................................4
3.2 Die grundlegenden Schriftarten für die Formatvorlage ändern .....................................................................4
4. Schritt: Überschriften einrichten ....................................................................................................................... 5
4.1 Die Überschriften eingeben und eine Formatvorlage zuweisen .....................................................................5
4.2 Die Formatvorlage der Überschriften anpassen .....................................................................................................5
4.3 Blind- oder Zufallstext als Platzhalter einfügen: ....................................................................................................6
5. Schritt: Abschnittsumbrüche einfügen ............................................................................................................ 6
6. Schritt: Kopf- und Fußzeilen anpassen ............................................................................................................ 6
7. Schritt: Verzeichnisse erstellen .......................................................................................................................... 7
7.1 Automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen .............................................................................................................7
7.2 Tabellen- und Abbildungsverzeichnisse erstellen .................................................................................................7
7.3 Platzhalter für die Literaturverzeichnis einfügen ..................................................................................................8
8. Schritt: Dokument als Vorlage speichern ....................................................................................................... 8
TEIL 2: TABELLEN UND DIAGRAMME ............................................................................. 9
A) TABELLEN ................................................................................................................. 9
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
1. Schritt: Tabelle einfügen ....................................................................................................................................... 9
2. Schritt: Tabelle bearbeiten ................................................................................................................................... 9
3. Schritt: Beschriftung vornehmen .................................................................................................................... 10
4. Schritt: Die Beschriftung annähernd an die APA-Stil anpassen .......................................................... 10
B) DIAGRAMME .......................................................................................................... 11
TEIL 3: QUELLENVERWEISE UND LITERATURVERWALTUNG.......................................... 13
A) LITERATURQUELLEN NACH APA STANDARD ............................................................ 13
B) LITERATUR ERFASSEN UND ZITIEREN ...................................................................... 14
C) DER QUELLEN-MANAGER........................................................................................ 15
LITERATUR ................................................................................................................. 16
2
WORD 2010 für Forschungsarbeiten
Teil 1: Erstellung einer Dokumentvorlage
1. Schritt: Vorbereitung – Die Arbeitsumgebung einrichten
1.1 Ordner als Ablageort für Ihre Forschungsarbeit anlegen

Windows START-Menü  Arbeitsplatz (Microsoft XP) oder Computer (Windows 7)
 Bibliotheken:  Dokumente: Eigene Dateien:
 Hier legen Sie mit STRG +  + N (oder Rechtsklick Neu  Ordner erstellen) einen
neuen Ordner an  Den Ordner als „Forschungsarbeit“, „Meine Arbeit“ o. Ä. benennen.
 Legen Sie einen weiteren Unterordner „Meine Vorlagen“ in diesen Ordner an
(HINWEIS: hier wird die Dokumentvorlage(n) für Ihre Arbeit gespeichert).
1.2 Voreinstellungen in Word vornehmen

Register DATEI/OPTIONEN (die Word-Optionen werden geöffnet)
 Register ANZEIGE  folgende Kästchen aktivieren: ALLE FORMATIERUNGSZEICHEN
ANZEIGEN, FELDER VOR DEM DRUCKEN AKTUALISIEREN und VERKNÜPFTE DATEN VOR DEM
DRUCKEN AKTUALISIEREN.
 Register DOKUMENTPRÜFUNG 
anklicken…
 Unterregister AUTOKORREKTUR VON MATHEMATIK  Die Kästchen neben
AUTOKORREKTURREGELN VON MATHEMATIK IN ANDEREN ALS MATHEMATISCHEN BEREICHEN
VERWENDEN
und WÄHREND DER EINGABE ERSETZEN sollen aktiviert werden | Hiermit
werden Eingabebefehle wie \chi oder \mu durch das entsprechende mathematisches Symbol χ oder μ automatisch ersetzt! Der Backslash oder \ erzeugt man mit
der Tastenkombination: Alt Gr + ß
 Unterregister AUTOKORREKTUR  Das Kästchen WÄHREND DER EINGABE ERSETZEN
aktivieren! |Im Eingabefeld können Sie dann eigene Abkürzungen für häufig getippte Wörter setzen, damit z.B. „vp“ durch „Versuchsperson“ automatisch ersetzt
wird. | Unterregister AUTOFORMAT WÄHREND DER EINGABE  Die aktivierte Optionen unter WÄHREND DER EINGABE AUTOMATISCH ERSETZEN deaktivieren.
4
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
 Register SPEICHERN | Standardspeicherort:  Durchsuchen…  den im Abschnitt
1.1 von Ihnen angelegten Ordner „Meine Arbeit“ auswählen und auf OK klicken.
 Register ERWEITERT | Hier runterscrollen bis zum Abschnitt Speichern:  Kästchen
IMMER SICHERHEITSKOPIE ERSTELLEN aktivieren (optional), Kästchen SPEICHERUNG IM
HINTERGRUND ZULASSEN deaktivieren. | Abschnitt Allgemein:  Dateispeicherorte…
(ein Dialogfeld öffnet sich) Unter Dateitypen:  ARBEITSGRUPPENVORLAGEN markieren und auf ÄNDERN klicken. Ordner Meine Vorlagen wählen  OK
2. Schritt: Seite einrichten

Seitenlayout Richtlinien: DGfP sagt mindestens 2,5 cm von allen Seite (am FB meist 3,0 cm).

Register SEITENLAYOUT/ Seite einrichten—Auf das Pfeil-Symbol ⇲ klicken (das Dialogfeld
„Seite einrichten“ öffnet sich) |Alternativ: Register ANSICHT/Anzeigen—bei Lineal ein
Häkchen setzen, damit das Lineal angezeigt wird  Doppelklick in die Lineal, um das
gleiche Dialogfeld zu öffnen.
 Register SEITENRÄNDER  Linkes, oberes & rechtes Rand: 3,0 cm;
unteres Rand: 2,5 cm; Bundstegposition: „Links“
 Zum Register LAYOUT wechseln  Abschnittsbeginn: „Neue Seite“; Abschnitt Kopfund Fußzeile  Das Kästchen ERSTE SEITE ANDERS soll aktiviert sein!
3. Schritt: Fließtext einrichten
3.1 Einstellungen für den Fließtext (Standardwerte des Dokuments anpassen)

Register START/Formatvorlagen—Auf das ⇲-Symbol klicken, um das Fenster „Formatvorlageoptionen“ einzublenden | Im Fenster „Formatvorlagen“  Die Schaltfläche
For-
matvorlagen verwalten aktivieren.  Zur Register STANDARDWERTE FESTLEGEN wechseln und folgende Änderungen vornehmen:
 Schriftart…  Schriftart: „+Textkörper“,  Größe: „12“

Absatzposition…  Sondereinzug: „Erste Zeile“, Von: „0,5“, Ausrichtung: „Blocksatz
 Absatzabstand…  Zeilenabstand: „1,5 Zeilen“  OK
3.2 Die grundlegenden Schriftarten für die Formatvorlage ändern

Register START/Formatvorlagen—Formatvorlagen ändern/Schriftarten  „Larissa
klassisch“ oder (nach Wunsch) definieren Sie die Designschriftarten selber über Schriftarten/(ganz unten) Neue Designschriftarten erstellen…
 Überschift…  Schriftart für Überschriften: „Garamond“
 Textkörper…  Schriftart für Textkörper: „Times New Roman“
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
 Name geben… SPEICHERN
4. Schritt: Überschriften einrichten
4.1 Die Überschriften eingeben und eine Formatvorlage zuweisen

Geben Sie einige unformatierte Überschriften ein: z.B., „Theoretischer Hintergrund“,
„Methoden“, „Ergebnisse“, „Diskussion“, „Literatur“, „Anhang“ (vorweg auf jegliche Nummerierung bitte verzichten!).

Danach, weisen Sie diese eine Formatvorlage zu:

Alle Überschriften markieren und unter Register START/Formatvorlagen—
„Überschrift 1“ wählen.
 In der Register START, die Schaltfläche Liste mit mehreren Ebenen
anklicken (siehe Bild) und unter Listenbibliothek, die Vorlage
für die Gliederung der Überschriften (1, 1.1, 1.1.1) auswählen.

Nach der Nummerierung der Überschriften können Sie schon ein paar Unterschriften ( Überschriften der 2.Ebene) anlegen, z.B. unter Methoden: die Wörter
„Stichprobe und Design“, „Operationalisierung“, „Durchführung“ untereinander
eingeben, zusammen markieren und die Vorlage „Überschrift 2“ zuweisen (die
Nummerierung setzt sich automatisch fort!).
4.2 Die Formatvorlage der Überschriften anpassen

Das Dialogfeld „Formatvorlagen ändern“ öffnen, in dem Sie mit Rechtsklick auf in die
Formatvorlage „Überschrift 1“  Ändern… gehen:

 FORMAT: Schriftart... | Register SCHRIFTART  Schriftart: „+Überschriften“
(Diese Einstellung erlaubt, dass Sie die Schriftarten über START—Formatvorlage
ändern/Schriftarten mühelos wechseln können),  Schriftschnitt: „Fett“, Große:
„18“ | zum Register ERWEITERT wechseln  Laufweite: „Erweitert“, Von: „1Pt.“ 
OK

 FORMAT: Absatz… | Register EINZÜGE UND ABSTÄNDE  Ausrichtung: „Links“,
(Gliederungsebene „Ebene 1“ ist bereits gesetzt), Sondereinzug: „Hängend“, Von:
„1,50 cm“, Abstand vor: „0 Pt.“, Abstand nach: „24 Pt.“, Zeilenabstand: „einfach“ 
OK

 FORMAT: Tabstopp… | 1,50 cm im Feld eingeben,  FESTLEGEN; Ausrichtung:
„links“  OK


Dialogfeld „Formatvorlagen ändern“ mit OK schließen.
„Überschrift 2“  Ändern… |Alle Einstellungen gleich wie bei „Überschrift 1“ vornehmen,
aber mit folgenden Abweichungen:
5
6
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage

Schriftart… Große: „16“ (anstatt 18)

Absatz… Abstand vor: „30 Pt.“, Abstand nach: „18 Pt.“ (anstatt 0 und 24 Pt.)
„Überschrift 3“  Ändern… (s. o.) mit folgenden Abweichungen:


Schriftart… Große: „14“

Absatz… Abstand vor: „24 Pt.“, Abstand nach: „12 Pt.“
4.3 Blind- oder Zufallstext als Platzhalter einfügen:

Mit den =rand(x,y) oder =lorem(x,y)-Funktionen von Word können Sie Ihre nummerierte
Gliederung schnell mit Platzhaltertext fühlen (Hinweis: X gibt die Zahl der Absätze und Y die
Anzahl der Sätze pro Absatz an).

Beispiel: Tippen Sie unter der Überschrift „Theoretischer Hintergrund“ die Formel
=rand(3,3) und schleißen Sie mit der ENTER (↵-Taste) ab.

Wiederholen Sie diesen Vorgang für die anderen Abschnitte Ihrer Gliederung!
5. Schritt: Abschnittsumbrüche einfügen

Abschnitte = quasi Dokumente im Dokument (damit lassen sich Texte unterteilen)

Anwendungsbeispiele


Die Seitennummerierung soll anders eingerichtet oder sogar wegfallen

Seitenlayout oder Spaltenformat für eine oder mehrere Seiten soll anders

Es sollen für die einzelnen Kapiteln individuelle Kopfzeilen definieret werden

eine Tabelle muss aus Platzgründen im Querformat im Text einbaut werden
Vorgehen:

Einfügemarke an der gewünschte Stelle setzen (z.B. unter die letzte Zeile des Textes, nach dem das neue Abschnitt beginnen soll)  Register SEITENLAYOUT/Seite
einrichten—Umbrüche/
Abschnittsumbrüche: Nächste Seite, Fortlaufend, etc.…
 Erstellen Sie nun Abschnittsumbrüche (Nächste Seite)
am Ende jedes Kapitels Ihrer Arbeit.
 Um ein Abschnittsumbruch zu entfernen:  Zur Gliederungs- bzw.
Entwurfsansicht wechseln  doppelte Linie markieren, dann mit
TIPP: Ein Seitenumbruch ist
nicht gleich ein Abschnittsumbruch. Wird nur Ersteres
benötigt, benutzen Sie hierfür
Seitenumbrüche: Seite oder
die Tastenkürzel STRG + 
der Entferntaste löschen
6. Schritt: Kopf- und Fußzeilen anpassen

Vorgehen (Kopfzeile mit Unterstrich einrichten):

 Die Kopfzeile per Doppeltklick aktivieren und über START das Dialogfenster
„Formatvorlagen“ öffnen  Schaltfläche Neue Formatvorlage öffnen…
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
 Name: „Kopfzeile mit Unterstrich“, Formatvorlage basiert auf: „Kopfzeile“
 Kästchen „Zur Liste der Schnellformatvorlagen hinzufügen“ anklicken

 FORMAT: Schriftart… „Times New Roman“, Große „10“  OK

 FORMAT: Rahmen…  Formatvorlage:  Vorschau:  Das Kästchen mit der
Unterlinie aktivieren  OK (x2)

Nummerierung einfügen:

In der Kopfzeile: den rechten Tabstopp bündig an das Textende setzen
 Register EINFÜGEN/Kopf- und Fußzeile—Seitenzahlen  „Einfache Zahl“
(die Zahl wird dadurch genau da eingefügt, wo die Einfügemarke gerade steht)

Verknüpfungen der jeweiligen Abschnitte zu vorherigen entfernen:

Kopfzeile des 1.Abschnitts anklicken  KOPF- UND FUSSZEILENTOOLS/
ENTWURF/Navigation— die Schaltfläche „Mit vorherigen verknüpfen“ deaktivieren.  Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Abschnitte (erst danach betiteln!)
7. Schritt: Verzeichnisse erstellen
7.1 Automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen

Vorgehen:
 Einfügemarke an der gewünschte stelle (Anfang des Dokuments) platzieren
 Register VEWEISE/ Inhaltsverzeichnis  Automatische Tabelle 2
  Die Beschriftung „Inhaltsverzeichnis“ anpassen (Garamond 18, normal, linksbündig, Abstand vor: 0 Punkte)
 Zur Bearbeitung der Formatvorlage für das Verzeichnis  Rechter Maus/Feld bearbeiten (öffnet das Dialogfeld)Absatz…, usw.
 Einfügemarke am Ende der Seite setzen  über SEITENLAYOUT einen
Abschnittsumbruch (Nächste Seite) einfügen (siehe 4. Schritt).
 Tipp: Verweise ohne Kopfzeile und Nummerierung belassen
7.2 Tabellen- und Abbildungsverzeichnisse erstellen

Erstellung des Tabellenverzeichnisses:
 Einfügemarke an der gewünschte stelle (Nach dem Abschnittsumbruch am Ende
des Inhaltverzeichnisses) platzieren
 Register VEWEISE/Beschriftungen—Abbildungsverzeichnis einfügen (ein Dialogfeld öffnet sich)
  Allgemein  Beschriftungskategorie: „Tabelle“  OK
 Ein paar Leerzeilen danach einfügen und über Seitenlayout /Umbrüche einen Abschnittsumbruch (Nächste Seite) einfügen. | Hinweis: Kommen Änderungen später hinzu kann das Verzeichnis über die rechte Maustaste (Feld aktualisie-
7
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
ren) aufgefrischt werden. Manuelle Änderungen sind auch möglich, gehen allerdings mit der Auffrischung verloren. Alle Verzeichnisse sollen daher kurz vor
dem Drucken kontrolliert werden!

Erstellung des Abbildungsverzeichnisses:
 Gleich wie beim Tabellenverzeichnis, aber dabei bleibt die Beschriftungskategorie
bei „Abbildung“ eingestellt.  OK
7.3 Platzhalter für die Literaturverzeichnis einfügen

Vorgehen:

Zur Ende des Dokuments navigieren  Einfügemarke platzieren (z.B. ein paar Zeilen unterhalb der Überschrift „Literatur“)

 Register VERWEISE/Zitate und Literaturverzeichnis—Formatvorlage APA (Fifth
Edition) einstellen, dann auf Literaturverzeichnis anklicken,
 Literaturverzeichnis einfügen wählen: Eingefügt wird eine Liste aller im Dokument verwendeten Literatur.
Tipp: Durchs klicken im Feld mit rechter Maustaste, kann man das Verzeichnis aktualisieren... Wenn noch keine Dokumente für die Erstellung des Verzeichnis vorhanden sind, ist das
Feld trotzdem vorhanden, aber mit folgender Anmerkung versehen: Im aktuellen Feld sind keine
Quellen vorhanden.
8. Schritt: Dokument als Vorlage speichern
Register DATEI/ Speichern unter Word-Vorlage  Datei-Typ: Word-Vorlage  Speicherort wählen, z.B. den C:Laufwerk unter (eigene) Dokumente in den im 1.Schritt angelegten Ordner
Meine Vorlagen aussuchen und die Vorlage unter den Namen „Abschlussarbeit_Vorlage“ oder
„Diplomarbeit_Vorlage“ abspeichern. | Hinweis: Ab diesem Zeitpunkt empfiehlt es sich, die
Vorlage zu schließen und ein frisches Dokument über DATEI/Neu  Meine Vorlagen
(Ihre Vorlage) zu öffnen. → Tabellen und Diagramme sollen nicht Teil der Vorlage, sondern individuell gestaltet und bzw. als getrennte Vorlage gespeichert werden.
-Ende Teil 1-
8
9
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
Teil 2: Tabellen und Diagramme
A) Tabellen
1. Schritt: Tabelle einfügen

Register EINFÜGEN/Tabellen—Tabelle/auf die Pfeile () klicken und mit Hilfe des Rasters
oder über  Tabelle einfügen… (öffnet das Dialogfeld „Tabelle einfügen“) eine einfache
Tabelle nach Wunsch erstellen (Hinweis: bei markiertem Text im Dokument funktioniert
dies nicht! Er wird sofort in eine Tabelle umgewandelt.)
 Tipps! (1) Beim setzen des Kontrollkästchens Abmessungen für neue Tabellen speichern merkt sich Word die aktuelle Einstellung und zeigt diese künftig als Vorgabe
an -- falls erwünscht! (2) Komplizierte Tabellen kann man am besten mit dem Stift
und Radierfunktionen selber zeichnen (EINFÜGEN/Tabelle  Tabellen zeichnen).
(3) Sobald eine Tabelle eingefügt ist, erscheinen zwei neue Registerkarten
TABELLENTOOLS/ENTWURF und LAYOUT. (4) Bei großen Datensätzen, Daten,
die Sie auch in Diagramme umwandeln möchten oder mit denen Sie noch viel
Auswertungen und Berechnungen durchführen möchten, ist Excel (SPSS oder ein
ähnliches Programm) besser geeignet.
2. Schritt: Tabelle bearbeiten

Tabelle aktivieren/markieren:

In die Tabelle klicken bzw. mit dem Mauszeiger das eingeblendete Kreuz
-
Symbol (obere linke Ecke) anklicken, um die ganze Tabelle auf einmal auszuwählen. Die beiden Registerkarten TABELLENTOOLS Entwurf und Layout werden nun
eingeblendet.

Tabelle formatieren:
 Auf der Register TABELLENTOOLS/ENTWURF bzw. LAYOUT finden Sie
alle mögliche Funktionen zur Gestaltung Ihrer Tabelle, z. B. unter TABELLENTOOLS/LAYOUT befinden sich die Optionen zum Hinzufügen, Löschen, Teilen, etc.
von Zellen, Zeilen oder Spalten.
 Tipp! Beim Erstellen der Tabelle ist die Funktion AutoAnpassen (leider) automatisch voreingestellt und führt dazu, dass die Breite der Zelle sich dem Inhalt stets
anpasst. Zum Abstellen:  Die Tabelle komplett markieren und unter
TABELLENTOOLS/LAYOUT/Zellengroße—AUTOANPASSEN  Feste Spalten-
10
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
breite auswählen. | Hinweis: Die Breite einer Spalte bzw. die individuellen
Zellen lassen sich ganz leicht über ihre Trennlinien per Maus
ändern! Bei gedrückter ALT-Taste sieht man zztl. die konkrete Maßangaben.
 Gesamttabellengroße ändern: SHIFT-Taste beim Ziehen einer Trennlinie drücken,
damit die Nachbarspalte unverändert bleibt und stattdessen die Tabelle in ihrer
Gesamtbreite sich verändert.
 Tabellenrahmen definieren: Unter TABELLENTOOLS/ENTWURF/Tabellenformatvorlagen—RAHMEN () ändert man die Tabellenrahmen. | Noch weitere
Anpassungsmöglichkeiten gibt es unter die Auswahl  Rahmen und Schattierung… , die ein Dialogfenster zur genauen Einstellung der Rahmen, Seitenrand und
Schattierung der Tabelle öffnet.
3. Schritt: Beschriftung vornehmen

Damit die automatische Verzeichniserstellung richtig funktioniert nummerieren Sie nie eine
Tabelle oder Abbildung per Hand, sondern markieren Sie die gesamte Tabelle: Klicken Sie
auf eine beliebige Stelle der Tabelle, dann…
 Register VERWEISE/Beschriftungen—Beschriftung einfügen…
  Im geöffneten Dialogfeld „Beschriftung eingeben“  Bezeichnung: „Tabelle“,
Position: „oberhalb“  Mit „OK“ abschließen. (Tipp: im Dialogfeld kann man auch
den Titel der Tabelle eingeben, muss aber nicht! Dies geht auch nach dem Einfügen!)
4. Schritt: Die Beschriftung annähernd an die APA-Stil anpassen

Um die APA-Vorgaben zu entsprechen kann man auf Basis der Vorlage „Beschriftung“ eine
neue Vorlage Namens „Beschriftung_APA-Stil“ erzeugen (über START/ Formatvorlagen—
Das Fenster „Formatvorlagen“ öffnen und auf das Symbol
„neue Formatvorlage“ kli-
cken). Nehmen Sie einige APA-ähnlichen Voreinstellungen vor...

APA-Vorgaben für die Tabellenbeschriftung:
 Tabellen haben eine Überschrift, Abbildungen eine Unterschrift.
 Die Tabellenüberschrift ist linksbündig, Große 12, Schriftart: normal; eine Zeile
weiter unterhalb kommt die eindeutige Beschriftung:  Große 12, linksbündig,
aber Schrägschrift (siehe Beispiel). | Tipp! Für Ihre selbstdefinierte Vorlage wählen Sie am liebsten die Schrägschrift aus.

Hinweise:

Nach dem Einfügen müssen Sie trotz Ihrer Voreinstellungen einige manuelle Anpassungen vornehmen
11
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage

Zwischen der Überschrift (z.B. „Tabelle 1“) und der Beschriftung müssen Sie einen
Zeilenumbruch einfügen. Diesen soll mit gedrückter Shift-Taste + ENTER (⇧ + ⏎)
eingefügt werden, damit die vollständige Beschriftung in die Tabellenverzeichnis
übernommen wird.

Mit Aktivierung von „Alle anzeigen“ (START/Absatz  ALLE ANZEIGEN
bzw.
Tastenkürzel „STRG + *“) erkennt man diese Art von Umbruch am kleinen Pfeilsymbol (↵), das anstelle des ¶-Symbol zu sehen ist.
 Aufpassen! Es gibt nach der Nummerierung einer Tabelle kein Pünktchen! Bei
einer Abbildung jedoch schon, Bsp. „Tabelle 1“ aber „Abbildung 1.“
 Die Anmerkungen (eingeleitet durch das kursiv gesetzte Wort „Anmerkung“ gefolgt von einem Punkt) zu den Inhalten, Statistiken und Symbolen gehören unterhalb der Tabelle in Schriftgroße 9 oder 10.
Beispiel einer beschrifteten Tabelle nach APA-Stil:
Tabelle 1
Ausprägung der Dimension Sportliche Fähigkeit in Abhängigkeit von der besuchten Schulform
Dimension
HS
n=124
RS
n=168
GY
n=201
GS
n=99
M
SD
M
SD
M
SD
M
SD
Beweglichkeit
3,09
0,68
3,16
0,63
2,99
0,62
2,94
0,67
Koordination
2,89
0,64
3,18
0,56
3,02
0,61
2,99
0,59
Kraft
2,82
0,64
3,05
0,57
3,07
0,57
2,86
0,58
Anmerkung. HS = Hauptschule, RS = Realschule, GY = Gymnasium, GS = Gesamtschule.
B) Diagramme

Register EINFÜGEN/Illustrationen—Diagramm  z.B. 3D-Säulen (gruppiert) wählen  OK

Das Diagramm wird im Rohzustand eingefügt.

Es öffnet sich eine Excel-Tabelle für die einzelnen Werte.

Im Menüband werden die Diagrammtools mit den Registerkarten ENTWURF,
LAYOUT und FORMAT geöffnet. Diese Diagrammtools werden auch immer dann geöffnet, wenn man auf das Diagramm klickt.
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage

Jetzt können die einzelnen Werte in die Excel-Tabelle eingetragen werden bzw. aus
einer anderen Datei kopiert und in die Tabelle eingefügt werden.

Formatierungsoptionen:
 Diagrammtyp (siehe Register DIAGRAMME)
 Diagrammoptionen (werden jeweils als Dialogfeld geöffnet, wenn man ein Bereich
innerhalb der Diagramme per Doppelklick aktiviert)
 3D-Ansicht (siehe Register FORMAT)
 Diagrammfläche formatieren (s. Register FORMAT)
 Zeichnungsfläche formatieren (s. Register FORMAT)
 andere Flächen selbständig erkunden lassen: Wände, Gitternetzlinien, Achse, Datenreihen (Balken), Legende formatieren (Register LAYOUT oder Anklicken)

Die Abbildungsbeschriftung zuweisen (siehe oben Tabellen → 3. Schritt: Beschriftung vornehmen). Hinzu müssen die Beschriftung leicht anders sein als bei einer Tabelle: Abbildungen (Diagramme und Bilder zugleich) sind wie Tabellen nummeriert, aber das Wort Abbildung und die Nummer (mit nachfolgenden Pünktchen) sind in Schrägschrift.
Beispiel einer beschrifteten Abbildung/Diagramm nach APA-Stil:

Ein Diagramm kann nach es formatiert wird, als Vorlage gespeichert werden  Rechtsklick
auf den Diagrammrahmen  Als Vorlage speichern.

Alternativ: das statische Einfüge-Option:

Diagramm direkt aus Excel als Bild zuerst in Excel(!) kopieren über
START/Zwischenablage—ALS BILD KOPIEREN -- und dann in Word übernehmen
(STRG + V). | Für SPSS  als Bilddatei exportieren und dann über EINFÜGEN/Illustrationen—GRAFIK importieren.
- Ende Teil 2 -
12
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
Teil 3: Quellenverweise und Literaturverwaltung
A) Literaturquellen nach APA Standard
Der Zitationsstil der American Psychological Association schreibt vor, dass Verweise auf Literatur, Statistiken anderer Forscher, Forschungsergebnisse oder eben die Aussagen (direkt oder
indirekt) eines Dritten im Text zitiert wird (im Gegensatz zum Zitieren per Fußnote).

Zitierbare Quellen sind alle auf Zeit fixer Texte = Bücher, Zeitschriftenaufsätze, Forschungsberichte, Kongressbeiträge, Internet-Quellen (als PDF oder Homepage), Doktoroder unveröffentlichte Abschlussarbeiten.

Zitieren im Text:
Vollbrecht (2000) weist darauf hin...
In einer Übersicht über die Wirkungsforschung (Vollbrecht, 2000) zeigt sich..
Im Literaturverzeichnis Ihrer Abschlussarbeit gehören alle im Fließtext zitierten oder verwiesenen Quelle!
Literaturverzeichnis Beispiele:
Zeitschriftenaufsatz
BASISMÜSSTER: Autor, A. & Autor, B. (Jahr). Titel: Untertitel des Artikels. Name der Zeitschrift,
Band [oder: Jahrgang (Heftnr.)], Seitenzahl.


Faul, F., Erdfelder, E., Lang, A. -G & Buchner, A. (2007). G*Power 3: A flexible statistical
power analysis program for the social, behavioral, and biomedical sciences. Behavior Research Methods, 39, 175-191.
Kanning, U. P. (2002). Soziale Kompetenz - Definition, Strukturen und Prozesse. Zeitschrift für Psychologie, 210(4), 154-163.
Hinweis: Die Seitenangaben in Zeitschriften sind immer ohne „S.“ angegeben.
Monographie (Buch)
BASISMÜSSTER: Nachname, Initialen des Vornamens (Erscheinungsjahr). Titel: Untertitel (x.
Aufl.). Ort: Verlag.


Chalmers, A. F. (2007). Wege der Wissenschaft: Einführung in die Wissenschaftstheorie
(6. Aufl.). Berlin: Springer.
Huber, L., Hellmer, J., & Schneider, F. (2009). Forschendes Lernen im Studium. Aktuelle
Konzepte und Erfahrungen. Bielefeld: UniversitätsVerlagWebler.
13
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
Hinweis: Erst ab die 2.Auflage soll man diese unbedingt angeben, ansonsten fällt diese Angabe
weg! Im Literaturverzeichnis werden alle Autoren angeführt, außer die Anzahl der Autoren ist
größer als sieben. Im Fließtext wird das erste Mal bis zum fünf Autoren angeführt, danach nur
der erste Autorenname und „et al.".
Beitrag in einem Sammelwerk / Herausgeberwerk
BASISMUSTER: Autor A. (Jahr). Titel des Beitrags. In A. Herausgeber, B. Herausgeber & C. Herausgeber (Hrsg.), Buchtitel (S. Seitenzahlen). Verlagsort: Verlag.


Bredenkamp, J. (2009). Allgemeine und kognitive Psychologie. In G. Krampen (Hrsg.),
Psychologie – Experten als Zeitzeugen (S. 32–42). Göttingen: Hogrefe.
Weinstein, C. E., Husman, J., Meyer, K. & Dierking, D. R. (2000). Self-regulation interventions with a focus on learning strategies. In M. Boekaerts, P.R. Pintrich & M. Zeidner
(Hrsg.), Handbook of self-regulation (S. 728-747). San Diego: Academic Press.
Hinweis: Siehe Hinweis zu Monographien oben!
B) Literatur erfassen und zitieren

Zuerst setzen Sie den APA-Stil für das Dokument fest: Register VERWEISE/Zitate und Literaturverzeichnis—FORMATVORLAGE: APA 5th Edition wählen.

Um eine neue Quelle anzulegen: Register VERWEISE/ ZITAT EINFÜGEN/Neue Quelle hinzufügen…

Im Dialogfeld „Neue Quelle hinzufügen“  Quellentype (Buch, Buchabschnitt, usw…)
auswählen  Die bibliographische Angaben eintragen (Hinweis: Felder mit einem
Stern sind Pflichtfelder, die Reste nur freiwillige Angaben)

Setzten Sie ein Häkchen beim Alle Literaturverzeichnisfelder anzeigen (weitere unsichtbare Felder werden eingeblendet).

Die Schaltfläche Bearbeiten (neben den Eingabefelder Autor oder Herausgeber) öffnet
ein Dialogfeld für die genauere Eingabe dieser Angaben.

Tipps: Verleger = Verlag, Edition =Auflage der Zeitschrift, Standardnummer = ISBNbzw. ISSN-Nummer, Ausgabe=Heftnummer oder Nummer der Ausgabe;


Mit OK abschließen
Um einen Kurzbeleg in den Text einzufügen: Eingabe Marke setzten  Register
VERWEISE/ ZITAT EINFÜGEN Auswahl aus der Literaturliste wählen, fertig!

Kurzbelege bearbeiten: Klicken Sie auf den Kurzbeleg, damit dies aktiviert wird. Über dessen
Pfeile am rechten Rand werden weitere Befehle zur Bearbeitung der Quelle eingeblendet,
z.B. können Sie eine Seitenzahl hinzufügen, das Feld aktualisieren oder das Feld in einem statischen Text wandeln, um ihn manuell zu bearbeiten (Achtung! Einmal umgewandelt, können Sie diese Quelle nicht mehr automatisch aktualisieren!)
14
Schritte zur Erstellung einer Dokumentvorlage
o
Tipp! Weitere Quellen reihen Sie ineinander, in dem Sie die Einfügemarke innerhalb
dem ersten Beleg setzten und wieder über VERWEISE/ ZITAT EINFÜGEN eine weitere Quelle auswählen.
C) Der Quellen-Manager

Register VERWEISE/Zitate und Literaturverzeichnis—QUELLE VERWALTEN (öffnet den Quellen-Manager, wo Quellen nachbearbeitet werden können)

Alle Einträge werden in Word doppelt gespeichert: Einmal in der Masterliste (dokumentübergreifende Liste; Sources.xml) und ein zweites Mal in der Aktuellen Liste
(dokumentspezifische Liste). Wichtig! In der Aktuellen Liste befinden sich nur Dokumente, die in dem aktuellen geöffneten Dokument tatsächlich Zitiert würden! Sie
ist Grundlage für die Verstellung Ihres Literaturverzeichnisses. Die Masterliste dagegen ist unbegrenzt und kann auch mit anderen Programmen
als Datei ausgetauscht werden.

Alle wichtigen Werkzeuge zur Verwaltung Ihrer Literaturquellen sind in diesem
Bereich vorhanden. Sie können z.B. auch hier über die Schaltfläche Neu eine Quelle
einfügen, oder die Literatur in der aktuellen Liste verwalten.

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Literatur
Hahner, M., & Schneide, W. D.-T. (2011). Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2010. Köln:
O'Reilly Verlag.
Nicol, N., & Albrecht, R. (2011). Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word 2010. 7.,
aktualisierte Auflage. München: Addison-Wesley Verlag.
Tuhls, G. (2011). Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Microsoft Office Word 2010, 2007,
2003. Heidelberg: mitp.
Link: http://informationskompetenz.e-learning.imb-uni-augsburg.de/node/1175
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