PM Tag des Geotops 18_9_11.

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PRESSEMITTEILUNG
Tag des Geotops 2011
Geopark Ries lockt mit spannenden Führungen zum bundesweiten „Tag des Geotops“
Am 18. September ist es soweit: Der Geopark Ries möchte zum bundesweiten „Tag des
Geotops“ der Öffentlichkeit die Geowissenschaften und die Entstehungsgeschichte des Ries
ein Stück näher bringen und lädt zu informativen Wanderungen mit atemberaubenden
Aussichten ein.
Wie Schirmherrin Prof. Dr. Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung,
unterstreicht, besitzen die Geowissenschaften für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung.
Deutschlandweit wichtige Dokumente der Erdgeschichte sollen deshalb rund um den „Tag des
Geotops“ vorgestellt werden. Geotope, sprich „Erd-Orte“, sind erdgeschichtliche Bildungen der
unbelebten Natur wie etwa Höhlen, Felsen, Gesteinsaufschlüsse und Quellen. Sie vermitteln bei
näherem Betrachten Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde oder des Lebens.
Landschaftsformen, wie sie durch vulkanische Aktivitäten oder durch Einschlagkrater von Meteoriten
entstanden, geben wesentliche Einblicke in die Bewegungsabläufe und Umformungsprozesse bei der
Entwicklung der Erdkruste.
Bereits seit 2002 koordinieren die drei Trägergesellschaften – darunter die Fachsektion GeoTop der
Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG), die Akademie für Geowissenschaften und
Geotechnologien (AGH) und die Paläontologischen Gesellschaft (PG) – unterstützt von den
Geologischen Diensten der Länder an jedem dritten Sonntag im September eine Vielzahl von „GeoAktionen“. Örtliche Veranstalter wie Geoparke bieten dann unterschiedliche Veranstaltungen für Jung
und Alt an, z. B. Märchen erzählen im Steinbruch, Goldwaschen für Kinder, Mineralien- und
Fossilienmessen, geologische Fahrradexkursionen, Höhlenbesuche, Wanderungen und Führungen.
Der „Tag des Geotops“ richtet sich dabei an eine interessierte Öffentlichkeit, vor allem aber an
Menschen, die bisher keine Berührungspunkte zu den Geowissenschaften haben.
Informative Wanderungen, erdgeschichtliche Katastrophen und atemberaubende Aussichten
Im Geopark Ries können Geo-Begeisterte am „Tag des Geotops“ aus drei Führungen wählen, sie alle
werden von zertifizierten Geopark Ries-Führerinnen und -Führern betreut. Wer beispielsweise schon
immer einmal das Geotop am Lindle erkunden und Näheres über die äußere Kraterrandzone sowie
die Impaktgeologie des Riesereignisses erfahren möchte, hat am Sonntag, 18.September,
Gelegenheit dazu. Auf der anschließenden Wanderung rund um die Anhöhe bietet Dipl.Geologe Kurt
Kroepelin den Teilnehmern schöne Ausblicke auf die Riesebene und ihre Geomorphologie. Beginn ist
um 10 Uhr, die Dauer der Entdeckungstour beträgt etwa zwei Stunden, Treffpunkt ist die Stichstraße
zu den Steinbrüchen, ca. 200 m südlich der Abzweigung Herkheim an der B 466 nach Nördlingen. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zahlen 2 €.
Eine weitere aufschlussreiche Führung beschäftigt sich mit der Schottergrube am Limberg bei
Unterwilflingen. Dipl.Geographin Kathrin Schön besucht zusammen mit wissensdurstigen Teilnehmern
einen der interessantesten und buntesten Aufschlüsse des Geoparks Ries. Eine kleine Wanderung
eröffnet herrliche Ausblicke auf die umgebende Landschaft und lässt die gewaltigen Auswirkungen
des Asteroideneinschlags vor ca. 14,5 Millionen Jahren auf die Gesteine und die Landschaft erahnen.
Dazu verrät die Führung am Limberg, dass Steine keineswegs so beständig sind, wie sie oft zu sein
scheinen. Die Führung beginnt um 10 Uhr und dauert ca. zwei Stunden, Start und Ziel ist die
Schottergrube am Limberg bei Unterwilflingen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person, Schüler,
Studenten oder Auszubildende zahlen 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren nehmen
kostenlos teil.
Zu guter Letzt verbirgt sich hinter dem Titel „Erd- und menschengeschichtliche Katastrophen“ eine
Rundwanderung über die Höhen oberhalb von Herkheim und Reimlingen am inneren Rieskraterrand.
Geopark Ries-Führer Ernst Hopf eröffnet Besuchern vielgestaltige Einblicke in die Impaktgeologie des
Riesereignisses und die anschließende Riesseezeit. Bei der anschließenden Wanderung auf das
Schönefeld und den Reimlinger Berg oberhalb von Herkheim werden die Schlacht anno 1634 und die
örtliche Vor- und Frühgeschichte lebendig. Die Heidelandschaft und der weite Ausblick aufs Ries
runden die Exkursion ab. Der Beginn ist um 14 Uhr, das Ende um 17 Uhr. Start und Ziel ist die Kirche
im Nördlinger Stadtteil Herkheim. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person, Schüler, Studenten
oder Auszubildende zahlen 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren nehmen kostenlos teil.
Für alle drei Wanderungen empfiehlt sich festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Ein Flyer mit
den wichtigsten Informationen zu den drei Geopark Ries-Führungen sowie zum „Tag des Geotops“
liegt bei allen Tourismus-Informationen im Landkreis Donau-Ries sowie den Info-Zentren und InfoStellen des Geopark Ries aus. Nähere Informationen erhalten Interessierte zudem im Internet unter
www.geopark-ries.de, www.tag-des-geotops.de und www.lfu.bayern.de.
Bildtext:
Bei drei Führungen anlässlich des „Tag des Geoptops“ am 18.September 2011 erfahren Interessierte
Wissenswertes rund um die Besonderheiten des Geopark Ries, seine Entstehung, seine Geologie und
seine Besiedlungsgeschichte, die wie am Riegelberg bis in die Steinzeit zurückreicht.
Bild: Geopark Ries
Verantwortlich:
Nationaler Geopark Ries
Heike Burkhardt,
Pflegstr. 2
86609 Donauwörth
Tel.: 0906/74-258
EMail: [email protected]
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