SIETAR 2016 AchtsamerDialog

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Achtsame Dialoge
© boijens kultur und management – www.boijens.de - [email protected] – 069 – 94590050
“Compassion is not naive or
stupid; it goes hand in hand
with intelligence. Love is the
same; real love is born from
understanding.”
Thich Nhat Hanh, Calming the fearful mind
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Erzählperspektive
Auch die Perspektive des „Wir“
hat etwas Angenehmes. Da kann
Zugehörigkeit entstehen.
Allerdings ist der Fokus oft
unscharf: wen meint der/die
Sprecher/in „eigentlich“?
ich
wir
Es ist einfach und oft
auch ganz
angenehm, über
Andere zu sprechen.
die Anderen
Für Dialoge ist es am Besten, erst
einmal von sich auszugehen und
Eigenes klar zu benennen.
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Vier Praktiken im Dialog
DIE EIGENE STIMME HÖREN LASSEN
•
•
•
•
So reden, wie es einem entsprich, von Herzen sprechen
Ausdrücken, was in einem entsteht und gesagt werden will (selbst/ Andere).
Sagen, was man wirklich möchte
Einen Standpunkt einnehmen
HINHÖREN
INNEHALTEN
• die Vielheit und Gültigkeit von Perspektiven
anerkennen; voneinander lernen.
• Abstand nehmen und sehen, was fehlt
• Annahmen überprüfen, Perspektive/n erweitern
• Erkennen, dass das, was andere sagen,
auch in mir ist.
• Hinhören ohne gleich zu werten
• Andere Standpunkte ganz aufnehmen
• Großzügig sein
• Sich einfühlen
RESPEKTIEREN
• Perspektiven von anderen als legitim betrachten
• Grenzen akzeptieren
• Wertschätzen, dass es gute Gründe für das Gesagte gibt wird, auch wenn ich sie
vielleicht nicht kenne.
• Verstehen und benennen, wenn Grenzen überschritten wurden
© dialogix/ nach Isaacs
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Vier Praktiken in der Anwendung
DIE EIGENE STIMME HÖREN LASSEN
Absicht: Ausdrücken, was in einem entsteht und gesagt werden will (selbst/ Andere).
Handlung: Statt von außen nach innen – von innen nach außen sprechen.
INNEHALTEN
HINHÖREN
Absicht: die Vielheit und Gültigkeit von
Perspektiven anerkennen; voneinander
lernen.
Handlung: Sicherheiten loslassen, neue
Perspektiven entwickeln.
Absicht: Erkennen, dass das, was
andere sagen, auch in mir ist.
Handlung: andere Perspektiven als
ebenso wichtig ansehen.
RESPEKTIEREN
Absicht: Wertschätzen, dass es gute Gründe für das Gesagte gibt wird, auch wenn
ich sie vielleicht nicht kenne.
Handlung: Erforschen, was gesagt wird im Bewusstsein, dass dabei immer eigene
Bewertungen mit einfließen.
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Structural Dynamics (SD)
in Gesprächen
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Reading the Room –
Das Denksystem von David Kantor
Jede/r Erwachsene prägt ein individuelles, spezifisches Muster
typischer Verhaltensweisen aus.
Dieses Muster zeigt sich im Gespräch und ist erkennbar an
1.Handlungsweisen, die man in Gesprächssituationen bevorzugt
nutzt, sog. Action Modes
2.Impliziten Regeln, denen man folgt, wenn man mit anderen
interagiert, dem sog. Operating System
3.Ausdrucksweisen, d.h. Wortwahl und Wahl des Gebiets, in dem
man sich zuhause fühlt und vorzugsweise ausdrückt, sog.
Communication Domains
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Handlungsweisen/
-
Action Modes
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Ebene 1:
Action Modes
MOVER
BYSTANDER
FOLLOWER
OPPOSER
MOVER
FOLLOWER
OPPOSER
BYSTANDER
initiieren Action oder schlagen eine Richtung vor.
bestätigen, unterstützen und vervollständigen.
fordern zum Nachdenken heraus und liefern Korrekturen.
kommentieren die Interaktion im Team. Beobachterperspektive und
„Big Picture“. Versuch, Unterschiede zu vereinigen.
© Kantor 2012/ dialogix
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Bystander
Mover
Follower
Wo sind
die Opposer?!
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MoverParade
M
M
M
M
Höfliche
Zustimmung
F
F
M
F
Festgefahrene Gesprächssituationen
M
Ping-Pong
oder:
Point Counterpoint
M
Geheime
Opposition
O
M
O
F
O
B
O
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Ebene 1:
Der positive Sinn der Action Modes
MOVER
Ohne MOVER
keine (Aus-) Richtung.
BYSTANDER
FOLLOWER
Ohne BYSTANDER
keine Perspektive.
StandpunktErforschung
„inquiry“
StandpunktVerteidigung
„advocacy"
Ohne FOLLOWER
keine Vollständigkeit.
OPPOSER
Ohne OPPOSER
kein Korrektiv.
© Kantor 2012/ dialogix
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Impulsdistanz
&
Mindful Moments
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Action,
impulse
FREEDOM
OF CHOICE
Re-Action
pattern
“Between stimulus and response, there is a space. In that space lies our freedom and
our power to choose our response. In our response lies our growth and our
happiness.”
Viktor Frankl
PwC
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14
S T O P !!!
Stop, rest, and relax.
Take a deep breath.
Observe.
Proceed with more awareness.
PwC
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October 2015
15
Entwicklungsmöglichkeiten
in Dialogen
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Gesprächsfelder im Dialog
Zukunft Wirklichkeit werden lassen
WIR
Vorrang
des Ganzen
ICH und DU
„Generativer Dialog“
„Reflektierender
Volle Präsenz
Erforschen
Höflichkeit
Zusammenstoß
„Talking nice“
Downloading
„Es geht zur Sache“
Auseinandersetzung
ICH
Dialog“
Vorrang
der Teile
ICH vs. DU
Re-Inszenierung von Vergangenheit
© dialogix/ nach Scharmer
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Gesprächsfelder im Dialog
Zukunft Wirklichkeit werden lassen
Ganzheitliche statt individuelle
Akzeptanz der Sichtweisen anderer, auch
Sichtweisen- kreative Erfahrung, die
wo wir nicht einverstanden sind. Beginn,
Energie und kollektive Intelligenz
über eigene Sichtweisen/ Annahmen/
hervortreten lässt –individuell:
Überzeugungen nachzudenken.
Verbundenheit mit dem Ganzen
Vorrang
des Ganzen
Volle Präsenz
Höflichkeit
Man sagt, was von einem erwartet wird –
Hinhören ist nicht wirklich Hinhören.
Antworten bleiben im Rahmen des
Erwarteten: „Wie geht‘s?“ – „Gut!“
Erforschen
Vorrang
der Teile
Zusammenstoß
Wir beginnen, das auszudrücken, was
wir wirklich denken, bewegen uns in
Richtung größerer Authentizität.
Mehr Energie, aber –noch- nichts Neues.
Fokussierung auf das, was unsere
Sichtweise bestätigt oder in Frage stellt.
Re-Inszenierung von Vergangenheitsproblemen
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