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Brandenburg Nachwuchswissenschaftlerpreis 2009
EMISSIONSPFADE
UM EIN 2°C
KLIMAZIEL
EINZUHALTEN
Dr. Malte Meinshausen
Potsdam Institut für
Klimafolgenforschung e.V.
Dank an: Nicolai Meinshausen, William
Hare, Sarah Raper, Katja Frieler, Reto
Knutti, David Frame, Myles Allen
Das Wechselspiel zwischen
Politik & Wissenschaft
Politik
Art. 2 UNFCCC;
EU/G8-Zielsetzung: <2°C
(or AOSIS, LDCs: <1.5°C)
Wissenschaft
Quantifizierung möglicher
Klimafolgen: Dürren,
Fluten, Korrallensterben,
Meerespiegelanstieg …
Politik
a) International: Festlegung
Emissionsziele auf nationaler Ebene,
b) Nationale Umsetzung: ETS,
Einspeisegesetz etc.
Wissenschaft
Quantifizierung notwendiger
globaler Emissionsreduktionen abhängig davon, wie sicher man
gehen will, das Ziel zu erreichen.
Siehe auch: Allen et al.
2009, Matthews et al. 2009,
Zickfeld et al. 2009
Methode
• Wir entwickelten und nutzten MAGICC 6.0, die
neueste Version eines vereinfachten KlimaKohlenstoffkreislauf Modell’s, welches auch in den
IPCC (UN Klimarat) Sachstandsberichten benutzt
wurde.
• Wir versuchten, ein möglichst breites Spektrum an
wissenschaftlichen Unsicherheiten abzubilden,
sowohl bezüglich des Kohlenstoffkreislaufes, der
Trägheit und Sensitivität des Klimasystems, als
auch menschenversuchten Änderungen des
Strahlungshaushaltes.
+-
Please cite: Meinshausen et al. (2009), if using this graph
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Wieviel Emissionen können wir uns bis 2050 noch leisten?
1000 Milliarden Tonnen CO2 = 1 Billion Tonnen CO2 = 0.27 TtC
Please cite: Meinshausen et al. (2009), if using this graph
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Proven recoverable fossil fuel reserve estimates:
E= R x V x C = Reserve x Net calorific Value x Carbon content
From World Energy Council, Survey of Energy Resources 2007
BP Statistical Review of World Energy 2007
German Federal Inst. For Geosciences and Natural Resources 2006
IPCC 2006 Default net calorific values, carbon content emission factors
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Schlussfolgerungen I
• Wenn wir mit einer 3 in 4 Chance unter 2°C bleiben
wollen (immer noch schlechter verglichen mit
russischem Roullette), dann müssen die globalen
Emissionen in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts
unter 1 Billionen Tonnen CO2 (engl. 1 Trillion) bleiben.
• Mehr als ein Drittel haben wir bereits in den letzten
neun Jahren aufgebraucht.
 Der Wissenschaftliche Beirat der
Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
(WBGU) hat – von diesem Budget ausgehendend ein Konzept für die global gerechte Verteilung der
Emissionen vorgestellt (September, 2009).
Schlussfolgerungen II
• Bis wann müssen globale Emissionen wieder
anfangen zu sinken?
• 2015. Bei 2020 würden die notwendigen jährlichen Reduktionen
6% pro Jahr übersteigen.
• Was ist die Rolle von CCS?
• Absolut notwendig.
• Aber: Nicht als Wegbereiter für neue Kohlekraftwerke. Null
Emissionen für grosse “Punkt”-quellen sind nicht mehr gut genug.
Nur negative Emissionen in Kombination mit Biomasseverwertung
werden gegen Mitte/Ende des Jahrhunderts die Zero Carbon
Gesellschaft bzw. das Absenken der atmosphärischen
Treibhausgaskonzentrationen ermöglichen.
Danke!
www.primap.org
www.pik-potsdam.de
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