A. Inhaltsverzeichnis

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Begleitscript zum 2. Teil (Alternativen) PdE
A. Inhaltsverzeichnis
2. Script Politik der Ernährung – Teil 2 (Alternativen)
2.1. Kaufentscheidungen
2.1.1 (1) Marketing
2.1.2 (2) Was ich selbst will
2.1.3 (3) Konsumentwicklung
2.1.4 (4) Preisvergleich bio-konventionell
2.2. Ernährungsformen
2.2.1 (5) Ernährungsformen - Vegetarismus
2.2.2 (6) Vollwertkost
2.2.3 (7) Slow Food
2.2.4 (8) Vergleich
2.3. Regionale Produkte
2.3.1 (9) Übersicht Regionalität
2.3.2 (10) Wertschöpfung in der Region
2.3.3 (11) Handwerkliche Weiterverarbeitung
2.3.4 (12) Soziale Auswirkungen
2.4. Fairer Handel
2.4.1 (13) Lebensqualität durch Kooperation
2.4.2 (14) Solidarität statt Ausbeutung
2.4.3 (15) Kapitalistische Handelskette
2.4.4 (16) Solidarische Handelskette
2.4.5 (17) Folgen vom fairen Handel
2.4.6 (18) Faire Produkte
2.5. Bioprodukte
2.5.1 (19) Einleitung Bioprodukte
2.5.2 (20) 10 Gründe für Bioprodukte
2.5.3 (21) gentechnikfrei
2.5.4 (22) Bioprodukte gibt’s überall
2.6. Garten als Nahrungsquelle
2.6.1 (23) Der Garten als Nahrungsquelle
2.6.2 (24) Das Gute am eigenen Garten
2.6.3 (25) Produktivitätssteigerung und Arbeitserleichterung
2.6.4 (26) Hügel- oder Hochbeete
2.7. Einkaufsgemeinschaften
2.7.1 (27) Einleitung Einkaufsgemeinschaft
2.7.2 (28) Ziele von Einkaufsgemeinschaften
2.7.3 (29) Beispiel Foodcoop Rostock
2.8. (30) Übersicht zu Alternativen
B. Inhalt
2. Script Politik der Ernährung – Teil 2 (Alternativen)
2.1. Kaufentscheidungen
2.1.1 (1) Maketing
Die Verkäufer unsere Gesellschaft verfügen heute über beinahe unbeschränkte
Möglichkeiten uns zum Kauf von etwas zu bewegen und sie haben längst erkannt welche
Möglichkeiten in der Manipulation des Käufers liegen.

Ungezählte Wissenschaftler und Marketingstrategen beschäftigen sich nur damit, wie sie
uns etwas verkaufen können, das wir vorher gar nicht haben wollten.
Hier sehen sie einmal wie zum Beispiel Ladeneinrichtungen zu bestimmten Produkten
lenken sollen und was die Verkäufer selbst zu ihren Möglichkeiten sagen.

Anstatt uns unbewußt von den Verkaufsstrategen beeinflussen zu lassen, können wir auch
eine bewußte Entscheidung treffen und kaufen, was ich selbst will
2.1.2 (2) Was ich selbst will
bei vielen Kaufentscheidungen wägen wir bewußt viele Merkmale ab: Welche
Urlaubsreise buchen wir, welchen Fernseher kaufen wir, welche Sonnenbrille soll es sein?

Rhetorische Frage: „Überlegen Sie einmal, wieviele Gedanken sie darauf verwenden,
welche Körperpflegemittel sie benötigen, z. B. welche Creme, welche Seife, welchen
Rasierschaum, welchen Lippenstift nehmen Sie?“
Machen Sie sich so viele Gedanken auch bei der Auswahl ihrer Lebensmittel? Achten Sie
bei den Dingen die wir in uns hineinstecken, also im wahrsten Sinne des Wortes
konsumieren, gleichermaßen auf Qualität und darauf, daß ihnen dieses Lebensmittel gut
tut, oder schauen sie vor allem auf den Preis?

subjektiv: Ich meine, daß wir gerade bei Lebensmitteln, die wir fürs Leben brauchen,
darauf achten sollten, daß sie uns gut tun und mir persönlich ist es auch wichtig, daß sie
auch anderen Leuten und der Natur so wenig wie möglich schaden.
Gute Produkte sind häufig möglichst natürliche Produkte. Das sind Lebensmittel, die nur
wenig weiterverarbeitet wurden, wie zum Beispiel frisches Obst und Gemüse. Wenn sie
darauf achten, daß die Produkte aus der Region kommen, wissen sie auch, daß die
Umwelt durch kürzere Transportwege weniger Schaden nahm (doch dazu später mehr).

Natürliche Produkte sind meistens auch Bioprodukte, die es heute in fast jedem
Supermarkt gibt. Mittlerweile großes Angebot, aber auch hier gilt, so wenig Verarbeitung
wie möglich. Die besten Gerichte, sind immer noch die, die sie selbst zubereiten.
Rhetorische Frage: „Überlegen Sie einmal, was ihnen ihr Körper wert ist und ob sie sich
selbst die Zeit schenken eine Mahlzeit selbst zuzubereiten.“
Vielen Menschen sagen jedoch, sie würden gerne bessere Lebensmittel kaufen, aber die
sind zu teuer. Ich möchte jedoch zwei Dinge zu bedenken geben:
1.
Ist besseres Essen wirklich teurer?
--> Umweltfolgekosten: Diesen Punkt hatten wir schon angesprochen. Wenn die
tatsächlichen Kosten, die ein Nahrungsmittel verursacht bezahlt würden, kostete ein
konventionelles Produkt ein Vielfaches.
2.1.3 (3) Konsumentwicklung
Gucken wir uns auch mal den tatsächlichen Anteil an, den wir für Lebensmittel ausgeben.
(Entwicklung der Ausgaben für Essen vom verfügbaren Geld)
2.1.4 (4) Preisvergleich bio-konventionell
Vergleichen wir mal direkt, was kosten dann die unterschiedlichen Lebensmittel. Wie sie
sehen ist vor allem Fleisch, das biologisch herstellt wurde teurer. Aber sie sehen hier
auch, wenn wir nur den Fleischverzehr etwas reduzieren, können wir uns leicht eine
Vielfalt anderer Produkte leisten. Bei Familien, die ihre Ernährung auf biologische
Lebensmittel umstellen sind ihre Ausgaben für Essen gleich oder sogar geringer im
Vergleich zu anderen Haushalten, da einfach andere, meist gesündere, Produkte gekauft
werden, und oft auf Fertiggerichte, Fastfood oder viel Fleisch verzichtet wird.
2.
In jedem Fall bedeutet eine Umstellung der Ernährung, daß wir etwas verändern
und darüber nachdenken müssen. Aber wir können uns auch fragen, ob es unser Körper
uns wert ist diesen Aufwand für ihn zu betreiben? - Schließlich müssen wir noch unser
ganzes Leben mit ihm herumlaufen
2.2. Ernährungsformen
Materialien: http://www.naturkost.de/basics/formen/main.htm
http://www.slowfood.de/w/files/pdf/companion_de.pdf
oder natürlich wikipedia
2.2.1 (5) Ernährungsformen – Vegetarismus
(Einleitung)
-Möglicherweise haben die Informationen aus Teil1 Abwehrhaltung oder das Gefühl
erzeugt: „alles ist schlecht. Ich kann nichts mehr bedenkenlos essen.“ Aber: Essen soll
Genuss bereiten!
Wichtig ist, dass aus dem Wissen um die Probleme i.d.
Lebensmittelproduktion Konsequenzen für die persönliche Ernährung zu ziehen, alles
andere wäre Verdrängung.
- Ernährungsformen sind wichtiger Ansatzpunkt
(Vegetarismus)
- älteste bekannte Form bewusster Ernährung. Meint kein Fleisch und Fisch zu essen.
Pythagoras, da Vinci, Gandhi, Einstein waren Vegetarier.
- Ethischer Aspekt: Du sollst nicht töten! Die industrielle Erzeugung von Lebewesen mit
dem einzigen Zweck sie zu schlachten und zu verspeisen ist ethisch höchst fragwürdig.
Der größte Beitrag zum Tierschutz ist Tiere nicht zu essen und Tierfabriken kein Kunde
zu sein.
- Ästhetisch: Ekelgefühl beim Anblick von Schlachtung oder Innereien kennen wir alle.
Dennoch machen wir beim Fleischkonsum eine gedankliche Trennung zwischen dem
Schlachtvorgang und der Bratwurst auf unserem Teller. Gleichwohl bedeutet sie ein Stück
Tierleiche auf unserem Teller.
- Gesundheit: Fleischkonsum hat erst im 20.JH seine heutige Bedeutung erlangt, zuvor
wurde Fleisch aus Kosten und Versorgungsgründen viel seltener verzehrt.
Vegetarier
sind durchschnittlich gesünder. Proteinunterversorgung ist nicht zu befürchten; der Satz
„mein Körper braucht Fleisch“ ist Unsinn; zu viele tierische Proteine verursachen HerzKreislauf Erkrankungen, Darmkrebs, Gelenk-Erkrankungen u.ä.
Mangelversorgung z.B. von Eisen, Vitamin B12 oder Jod durch entsprechende Nahrung
vorbeugen, z.B. durch Hülsenfrüchte, Aprikosen, Rote Beete…
- Aspekte der Nachhaltigkeit: Fleischproduktion verbraucht enorme Mengen pflanzlicher
Kalorien und damit Anbaufläche, verschmutzt Böden und Luft, ist also unter weniger
nachhaltig als pflanzliche Ernährung
2.2.2 (6) Vollwertkost
Nach dem Vollwertkostgedanken ist unser Körper ein lebender Organismus, der umso
vitaler bleibt, je natürlicher seine Energiezufuhr, also die Ernährung ist. Der
ernährungsphysiologische Wert unserer Nahrung sinkt, je stärker sie verarbeitet wird.
Deshalb sollte unsere Nahrung so natürlich und unverarbeitet wie möglich sein.
Vollwertkost setzt mit ihren Empfehlungen die wissenschaftliche Erkenntnisse über eine
bedarfsgerechte Ernährung in die Praxis um.
Zwei Kategorien, sechs Ebenen, der Grad der Verarbeitung steigt an:
- Rohkost (Obst, Gemüse, Rohmilch)
- mechanisch aufgeschlossene Nahrung (frisch gepresste Säfte, Getreideflocken usw.)
= Lebensmittel (60 % der Nahrung)
- Fermentierte Kost (durch Gärung Aufgeschlossenes, z.B Sauerkraut,
Joghurt usw.)
- Gekochtes (40% der täglichen Nahrung)
- Konserviertes (nur in Notsituationen)
- Präpariertes (Überhaupt nicht ), (synthetisch Hergestelltes, z.B. RaffinadeZucker
oder Weißmehl, Konservierungsmittel und alle Zusatzstoffe wie Aromen,
Geschmacksverstärker)
- Tote Nahrungsmittel sind für den Körper weniger wertvoll. Industriell hergestellte Kost,
wie weißer Zucker oder die berühmte Tütensuppe sind weitestgehend wertlos, durch
zahlreiche chemische Verfahren oder Zusatzstoffe sogar schädlich.
- Vollwertkost ist gesünder und billiger als industrielle Produkte, da keine Fertigprodukte
wie Tiefkühlpizza oder Backmischungen und keine Genussmittel wie Schokolade oder
Alkohol gekauft werden. Die teuerste Kartoffel kommt nicht aus dem Bioladen, sondern
aus der Chipstüte!
- Eine Umstellung auf Vollwertkost sollte jedoch behutsam erfolgen, da der an
Weißmehlprodukte gewöhnte Organismus, sonst überfordert werden kann. Auch
geschmacklich sind Vollwertprodukte für viele Menschen ungewohnt.
2.2.3 (7) Slow Food
Weniger eine spezielle Ernährungsform, eher eine Bewegung, die für die Wahrung des
„internationalen Rechts auf Genuss“ eintritt.
- die Vielfalt alter und regional angepasster Arten vor der Verdrängung durch
hocheffiziente, wirtschaftliche Arten bewahren und so einer Verarmung der
Geschmacksvielfalt, der Verarbeitungsweisen und der regionalen Esskultur
entgegenwirken. Betrifft Nutztierarten und Pflanzensorten gleichermaßen; seit Beginn des
20.JH haben wir 75% der genetischen Vielfalt in der Landwirtschaft verloren, heute
ernähren weniger als 30 Pflanzenarten 95% der Weltbevölkerung!
- Slow Food steht für eine Gegenkultur zum schnellen Essen und schnellem
Lebensrhythmus und will eine gesellige, genussorientierte und vielfältige Esskultur
bewahren. Dies geschieht durch die Unterstützung
- beim Anbau alter Kulturpflanzen
- und Haltung seltener Nutztierarten,
- bei der Vermarktung regionaler Spezialitäten und
- beim Aufbau von Netzwerken zwischen Kleinerzeugern und Konsumenten.
- Insofern birgt die Slow Food Philosophie auch einen sozialen Aspekt in sich, nämlich
den Erhalt regionaler Wirtschaftsweisen.
2.2.4 (8) Vergleich
- Tabellarischer Vergleich zeigt die wichtigsten Aspekte noch einmal. Wichtig an dieser
Stelle, Zeit für Fragen und eventuelle Einwände zu lassen, da vermutlich viele Vorbehalte
da sind, die vielleicht nur zögerlich geäußert werden…
- Zum Schluss: Verweis auf Routinen, die uns das Leben leicht machen, aber auch
verhindern, dass wichtige Informationen oder geänderte Einstellungen sich nicht im
Verhalten niederschlagen.
→Auf die Ernährung bezogen: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten bedeutet
Mehraufwand, Umorientierung beim Kauf (wo wird gekauft? Was wird gekauft?) bei der
Zubereitung und beim Essverhalten.
- Dauerhaftes Umlernen geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess.
Deshalb bewusst bleiben, neugierig bleiben, Informationen einholen, Gleichgesinnte
suchen.
2.3. Regionale Produkte
2.3.1 (9) Übersicht Regionalität
(Überleitung)
Viele Probleme hängen auch damit zusammen, dass Nahrungsmittel über riesige
Entfernungen transportiert werden. Wein aus Südafrika, Fleisch aus Argentinien
und Kartoffeln aus Ägypten (obwohl es dort durch die Wüste und Nil nur sehr
begrenzte Anbauflächen gibt, werden Kartoffeln in die EU exportiert!). Deswegen
gibt es die Möglichkeit regional zu kaufen.
Oft haben wir die Wahl ob wir industrielle Massenware kaufen oder Produkte vor
Ort erwerben. Wie wir uns beim Kauf verhalten hat enorme Auswirkungen auf die
Nahrungsproduktion. Dazu ein Vergleich!
2.3.2 (10) Wertschöpfung in der Region
- Nehmen wir an es gibt hier zwei Agrarbetriebe. Der eine ist reiner
Rohstofflieferant. Bei der Erzeugung von einem Kilo Getreide bleiben ca. 1 Cent
Gewinn beim betrieb und ca. 1-2 Cent als Lohn bei den arbeitenden in der
Region. Macht je Kilo Getreide im besten Fall 3 Cent je Kilo Getreide, d.h. 97
Cent gehen weg, raus aus der Region!
- Der andere Agrarbetrieb verarbeitet die Rohstoffe selbst und setzt diese
regional ab. Wenn er das Getreide zu Brot sebst verarbeitet und dann auch selbst
verkauft, dann lassen sich aus einem Kilo Getreide 2 Kilo Brot veredeln, was ca.
4 Euro kostet.
2.3.3 (11) Handwerkliche Weiterverarbeitung
Der Gewinn durch die Veredelung bleibt in der Region und die Arbeitenden sind
nicht nur die Bauern und Bäuerinnen, sondern auch die die das Brot backen und
verkaufen. Es bleibt also mehr Geld in der Region. Dazu kommt, dass
umweltschädliche Transporte wegfallen und das die Qualität regionaler Produkte
oft höher ist.
- regional kaufen ist eine Form der solidarischen Wirtschaft
2.3.4 (12) Soziale Auswirkungen
- regional kaufen hat besonders auch soziale Auswirkungen:
- es gibt eine Beziehung zwischen Konsumierenden und Produzierenden, können
sich direkt beeinflussen (Arbeitsbedingungen, Produktqualität etc.)
- Konsumierende wissen wo das Produkt herkommt und wie es entsteht
(Vertrauen)
- Lebensqualität in der eignen Region (höhere Kaufkraft, bessere Versorgung,
mehr Gemeinschaft)
Zusammenfassung!!! (einen Satz)
2.4. Fairer Handel
2.4.1 (13) Lebensqualität durch Kooperation
(Überleitung)
Regional sind jedoch nicht alle Produkte zu kaufen die wir wollen. Denken Sie
beispielsweise an Kakao oder Südfrüchte. Obwohl die Herstellungsorte weit weg
sind, können wir auch auf die Produktionsbedingungen dort Einfluss ausüben.
- Form der Kooperation, die für den Handel zwischen reichen und armen Ländern
entwickelt wurde
- Fairer Handel soll den Produzierenden ein würdiges Leben ermöglichen,
Marktpreise können das nicht
- Das Prinzip ist Solidarität statt Ausbeutung
- Handlung: Faire Produkte ins Publikum reichen!!!
2.4.2 (14) Solidarität statt Ausbeutung
- Die Produzierenden leben oft unter katastrophalen ausbeuterischen
Bedingungen
- Mangel herrscht überall, Hunger, Durst und vermeidbare Krankheiten führen zu
viele Toten
- auch Ausbildung und Schulbildung sind oft nicht ausreichend. Umweltschutz
gibt’s oft nicht.
- Kirchen und humanitäre Organisationen haben versucht durch fairen Handel die
Produzierenden ein würdiges Leben zu ermöglichen. Die Produzierenden
erhalten für faire Produkte mehr Geld. Ein Teil des Geldes muss gemeinschaftlich
ausgegeben werden, z.B. für Schulen oder Infrastruktur.
2.4.3 (15) Kapitalistische Handelskette
- Auf der Folie ist grob die Handelskette vom Arbeitenden auf der Kakaoplantage
bis zum Großhandel, wo dieser Kakao in Form von Schokolade kaufbar ist
dargestellt.
- Zuerst stellt der Arbeitende Kakao her. Der wird dann durch den
Plantagenbesitzenden nach Europa exportiert. Dort gibt es Einfuhrzölle. Die
Schokofirmen veredeln das Produkt und beliefen die Märkte. Der Staat verdient
am Handel durch Mehrwertsteuer.
- Stellen sie sich vor sie kaufen beispielsweise eine Milka Schokolade mit 24
Stück. Die Grafik rechts zeigt wie viel von ihrem Kaufpreis letztlich bei wem
landet. Beim Arbeitenden bleiben nur ein halbes Stück (also ca. 2 Cent bei 1
Euro)! (??? WAS IST MIT EINZELHANDEL???)
2.4.4 (16) Solidarische Handelskette
- Kaufen sie faire Schokolade bleiben den Arbeitenden in der Kakaokooperative 8
Stücken (also ca. 30 Cent bei 1 Euro)
2.4.5 (17) Folgen vom fairen Handel
- Der faire Preis liegt über dem Weltmarkpreis und sichert Ernährung,
Gesundheit, Bildung
- Kein Zwischenhandel
- Planbarkeit durch langfristige Handelsbeziehungen
- Beratung zu sozialen und ökologischen Zusammenhängen
- Möglichkeit von Kleinkrediten und Vorauszahlungen
2.4.6 (18) Faire Produkte
- faire Produkte erkennt man am Transfair Siegel
- die Produkte gibt es im Eine-Welt-Laden und auch in großen Supermärkten
- Faire Produkte sind z.B. Kaffee, Schokolade, Fußbälle usw.
2.5. Bioprodukte
2.5.1 (19) Einleitung Bioprodukte
- einleitende Worte z.B.: „Bioprodukte sind eine weitere Möglichkeit sich gut zu
ernähren. Sie kennen vielleicht das mittlerweile breite Angebot von Bioprodukten
in Supermärkten wie Aldi und Plus.“
2.5.2 (20) 10 Gründe für Bioprodukte
1. Schutz der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft
Durch den Verzicht auf Pestizide und synthetische Düngemittel wird auf allen
biologisch bewirtschafteten Flächen zur Verringerung der Belastung des
Trinkwassers und der Fließgewässer, zum Schutz des Bodens und zur
Reinhaltung der Luft beigetragen.
2. Bereicherung der Artenvielfalt und Schutz der Landschaft
Vielseitige Fruchtfolgen, geringe Saatstärken, mechanische Verfahren der
Unkrautbekämpfung und ausgewogene Düngung führen zu einer großen Vielfalt
an Kräutern und Kleinlebewesen auf biologisch bewirtschafteten Flächen. Die
abwechslungsreichen Fruchtfolgen tragen zu einem vielfältigen Landschaftsbild
bei. Außerdem engagieren sich viele Bauern freiwillig für den Schutz der
Landschaft, indem sie Hecken oder Weiher anlegen und pflegen, Feuchtwiesen
mähen oder breite Ackerraine belassen.
3. Gesunde Lebensmittel
Der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut oder gentechnisch
hergestellten Hilfsstoffen bei der Lebensmittelverarbeitung ist im biologischen
Landbau verboten. Unkontrollierbare Risiken gentechnischer Freisetzungen für
Ökologie und menschliche Gesundheit sind damit ausgeschlossen.
4. Ausschluß gentechnisch veränderter Lebensmittel
Der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut oder gentechnisch
hergestellten Hilfsstoffen bei der Lebensmittelverarbeitung ist im biologischen
Landbau verboten. Unkontrollierbare Risiken gentechnischer Freisetzungen für
Ökologie und menschliche Gesundheit sind damit ausgeschlossen.
5. Verminderung von Futtermittelimporten ausder Dritten Welt
Im ökologischen Betrieb werden die Tiere zum Großteil mit am Betrieb selbst
erzeugten Futter ernährt. Zukauf von Futter aus anderen Biobetrieben ist
begrenzt möglich. Importfuttermittel aus Dritt-Welt- Ländern (z.B. Tapioka oder
Soja) sind konsequent ausgeschlossen.
6. Unterstützung einer artgerechten Tierhaltung
Biologisch wirtschaftende Betriebe sind verpflichtet, ihre Tiere artgerecht zu
halten. Wo immer möglich, wird den Tieren Auslauf im Freien gewährt.
Eingestreute Liegeflächen stehen zur Verfügung. Für ausreichend natürliches
Licht und gutes Stallklima wird gesorgt.
7. Transparenz der Herstellung
Das europäische Gesetz zur Kennzeichnung und Kontrolle biologisch erzeugter
Lebensmittel schützt den Verbraucher vor falscher Kennzeichnung. Durch die
Kontrollnummer auf den Produkten kann der Weg des Produktes zurück bis zur
Ernte auf dem Bauernhof beziehungsweise in der Gärtnerei verfolgt werden.
8. Abkehr von der Massentierhaltung
Durch die Zulassung als biologisch wirtschaftender Betrieb sind die Biolandwirte
verpflichtet, nur eine geringe Anzahl an Tieren pro Fläche zu halten und damit
eine Überdüngung und Grundwasserschädigung oder Luftbelastung zu
vermeiden. Der anfallende tierische Dung wird sorgfältig gepflegt und ist ein
kostbarer Wertstoff im betrieblich Nährstoffkreislauf.
9. Preiswerte Lebensmittel Agrarpolitik von unten
Dauerhafte Erträge mit geringstmöglichem Einsatz an nicht erneuerbaren
Ressourcen und Optimierung der Lebensleistung von Tieren stehen im
Mittelpunkt der Bemühungen der Ökobauern. Der Verzicht auf Höchstmengen
und die Mehrarbeit erfordern jedoch eine angemessene Entlohnung. Über Ihre
Kaufentscheidung für Bioprodukte unterstützen Sie ein System, das keine
Umweltfolgekosten verursacht und Kosten der Agrarpolitik wie Exporterstattung
oder Überschußverwaltung unnötig macht. Biohaushalte geben trotz höherer
Preise nach einer Studie der Universität Hohenheim sogar weniger Geld für
Nahrung und Genußmittel aus als "konventionelle" Haushalte.
10. Ausreichend Nahrung für alle
Die Erträge liegen im ökologischen Landbau bei Grundnahrungsmitteln um ca. 20
bis 40 % unter dem heute erzielten Ertragsniveau. In Bayern lag der
Selbstversorgungsgrad 1995 bei Rindfleisch bei 219%, Milch bei 190%, Zucker
174%, Getreide 110%, Kartoffeln 100%. Bei Verzicht auf Flächenstillegung und
nachhaltiger Nutzung von Grenzertragsstandorten sowie Umschichtungen der
Produktion kann die Selbstversorgung bei ökologischem Landbau sichergestellt
werden. Erforderlich ist u.a. ein geringer Schweinefleisch-, Geflügel- und
Eierkonsum in den westlichen Industrieländern.
Rein rechnerisch würden allein die 50 Millionen Tonnen Futtermittel, die die EU
jährlich importiert, genügen, um 600 Millionen Hungernden eine ausreichende
Zusatzernährung zukommen zu lassen.
2.5.3 (21) gentechnikfrei
- gentechnikfrei: „Gentechnik wird, wegen enormer Profitraten, von einige
transnationnalen Konzernen angepriesen. Die Menschen bleiben jedoch
überwiegend skeptisch. Gentechnikfreie Produkte wurden durch Pflanzen und
Tiere erzeugt, deren Erbgut selbst nicht durch Menschen manipuliert wurde. Auch
bei Futtermitteln und Zusatzstoffen wurden keine gentechnisch verändernden
Verfahren eingesetzt. Zur Zeit wehren sich gerade in Brandenburg Menschen
gegen den Anbau genveränderter Organisamen, weil dies die
Existenzgrundlage von Biohöfen gefährdet und die Folgen unabsehbar
sind.“
2.5.4 (22) Bioprodukte gibt’s überall
- Wo bekomme ich Bioprodukte? „Bioprodukte gibt es überall. Fast in jedem
Supermarkt. In eine Welt Läden, reformhäusern, Bio-Supermärkten, beim Biohof,
im eignen Garten.“
2.6. Garten als Nahrungsquelle
Infos:
Garten allgemein:
Kreuter, Marie- Luise: Der Biogarten, BLV Verlagsgesellschaft mbH 1996,
ISBN: 3-405-14499-X
Nutzung von Wildpflanzen:
Becker-Saaler, L.: Alte Gemüsesorten neu entdeckt, 2. Auflage, bio verlag, 64850
Schaafheim, ISBN:3-9806743-5-5
Hiener, R., Schnelle, O. & Freidanck, A.: Essbare Landschaften, Wildkräuter Natur &
Küche, Hädecke-Verlag 2005, ISBN: 3-7750-0452-1
Internet (Stand 20.07.06):
Biogarten und Wildkräuter (Vogelmiere):
- <http://www.bio-gaertner.de/Articles/II.Pflanzen-allgemeineHinweise/KrankheitenSchaeden/Vogelmiere.html>
- <http://www.kraeuter-almanach.de/kraeuter/vogelmiere.htm>
Hügelbeete:
- <http://www.bio-gaertner.de/Articles/III.Gartenformen_Teilbereiche/Hugelbeete.html>
Hochbeete:
- http://www.sbg.ac.at/did/bio_fuer_kids_und_teens/garten/hochbeet.htm
Alte Kartoffelsorten PDF-Datei:
- <http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/pdf-Sasu-Artikel/sasu12d.pdf>
Bezug und Sortenbeschreibung alter Kartoffelsorten:
- <http://www.bioland.de/kunden/bioland-kartoffel-sorten.html>
Bezug und Sortenbeschreibung alter Gemüse- und Zierpflanzen:
- www.dreschflegel-saatgut.de <http://www.dreschflegel-saatgut.de>
Zum Thema Hybridsaatgut, Artikel Lebendige Erde (Verbandszeitschrift des BioAnbauverbandes „Demeter“):
- <http://www.ibdf.de/down/hle601.pdf>
- <http://orgprints.org/2249/01/2249-hagel-i-2001-hybrid-goetheanum.pdf>
- http://www.lateinamerika-studien.at/content/geschichtepolitik/mais/mais-141.html
2.6.1 (23) Der Garten als Nahrungsquelle
Einleitende Worte
2.6.2 (24) Das Gute am eigenen Garten
Der eigene Anbau von Kräutern, Gemüse und Obst, bietet einige Vorteile.
Während früher mit Einsetzten der Industrialisierung der Eigenanbau
(Kleingarten) vor allem für die armen Bevölkerungsschichten eine günstige
Nahrungsquelle war (Senkung der Lebenshaltungskosten), stehen heute eine
Reihe weiterer Aspekte im Vordergrund. Diese beziehen sich zum einen auf die
Kontrolle über die Herkunft der Nahrung und zum anderen auf den Aspekt, dass
die Ernte des Eigenanbaus ein persönlicher Erfolg und besonderer Genuss ist.
Auch wenn in heutiger Zeit das Nahrungsangebot in unseren Läden sehr
reichhaltig ist und wir zwischen vielen Produkten frei wählen können, sind wir in
vielfacher Hinsicht dem „Diktat der Produzierenden“ unterworfen. Alles im Handel
angebotene Gemüse stammt zumeist nur von wenigen „Hybridsorten“, die
gegenüber den alten samenfesten Sorten viele qualitative Eigenschaften (z. B.
Geschmack) verloren haben. Durch Eigenanbau kann Gemüse und Obst erzeugt
werden, welches im Handel gar nicht oder zumindest nur schwer zu beziehen ist.
Somit kann man je nach Umfang der Eigenerzeugung (Selbstversorgungsgrad)
über seine Nahrung selbst bestimmen und unabhängig vom Markt seinen
Speiseplan gestalten.
Garten als experimentierfeld
2.6.3 (25) Produktivitätssteigerung und Arbeitserleichterung
Die Arten und Mengen des Gemüses hängen von den jeweiligen Wünschen,
Erwartungen und Bedürfnissen ab. Entsprechend orientiert sich der jeweilige
Flächenbedarf für den Eigenanbau. Während allgemein für die komplette
Selbstversorgung, die über die reine Erzeugung von Nahrung hinausgeht (z. B.
Brennholz), ca. 1 bis 2 ha pro Person angenommen werden können, liegt der
Flächenbedarf für die Versorgung einer Person mit Gemüse bei 40 qm pro
Person. Für eine teilweise Versorgung einer Person können ca. 10 qm
ausreichend sein. Auf einen Vier-Personenhaushalt bezogen entspricht das 30
bis 40 qm Gemüseanbaufläche.
Neben der vorhandenen Fläche für den Eigenanbau hängt letztendlich die Menge
an Eigenerzeugnissen von der Intensität der Bewirtschaftung ab. Je mehr
Pflegeaufwand betrieben wird, desto höhere Erträge können erzielt werden.
Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Garten zu einem mehr oder minder
ertragreichen Gemüsegarten zu gestalten. Oft erfüllt der Garten allerdings nicht
nur die reine Funktion als Nutzgarten, sondern soll auch als Erholungsraum
dienen. Über die Wahl der Kulturen und die Ausgestaltung der Beete (Formen),
lassen sich Ästhetik und Nutzen gut miteinander kombinieren. Da der
Gemüseanbau im Kleingarten weitgehend ohne Maschinen auskommt, müssen
keine bestimmten Beetformen (z. B. die klassische viereckige Form) eingehalten
werden, sondern einzelne Beete können in Kreis- und Spiralform angelegt
werden. Viele Nutzpflanzen verfügen auch über eine schöne Blütenpracht oder
können den Garten mit beeindruckenden Blättern und Ranken zieren (z. B.
Kürbispflanzen). Grundsätzlich lassen sich die Elemente Blumengarten,
Kräutergarten, Gemüsegarten und Obstgarten auch beispielsweise über die
Anlage von Mischkulturen zu einer gesamten Einheit zusammenfügen. Diese
Form des Anbaus ermöglicht es, auf die strikte Trennung von Gemüse- und
Blumenbeet zu verzichten. An dieser Stelle sei als Exkurs angemerkt, dass
Mischfruchtanbau auch viele Vorteile hinsichtlich der Vermeidung von
Krankheiten und der Abwehr von Schädlingen bietet.*
2.6.4 (26) Hügel- oder Hochbeete
Die Produktivität des Gartens kann durch verschiedenste Maßnahmen erhöht
werden. Neben Düngung, Bewässerung und der allgemeinen Pflege der Kulturen,
kann diese allerdings auch durch passive Maßnahmen gesteigert werden. Durch
die gezielte Nutzung und das Einbeziehen von Wildpflanzen, die allgemein nur
als lästiges „Unkraut“ mühevoll entfernt werden, wird die Vielfalt auf dem Teller
gesteigert und gleichzeitig der Rücken entlastet. Bekannte „Unkräuter“ sind
beispielsweise Vogelmiere, Brennessel und Giersch, die sich hervorragend als
Zutat für Salate und Saucen eignen. Die Vogelmiere lässt sich zudem fast das
ganze Jahr über ernten, da sie bereits bei geringen Minusgraden keimt und sogar
unter Schnee austreibt. Viele der Wildpflanzen, wie beispielsweise auch die
Melde oder der Sauerampfer, wurden früher als Gemüse und als Heilpflanzen
genutzt und sind heute vielfach in Vergessenheit geraten. Die Blätter von Melde
und Ampfer lassen sich beispielsweise genau wie die Kulturpflanze Spinat als
Mahlzeit zubereiten, wobei sich je nach Geschmack alle drei Pflanzen gut
miteinander kombinieren lassen. Zusätzlich sei erwähnt, dass die meisten
Wildpflanzen auch als Zeigerpflanzen fungieren und ihr Vorhandensein
Rückschlüsse
auf
die
Eigenschaften
des
Bodens
und
die
Wachstumsbedingungen am Standort zulassen*.
Durch die Anlage von Hügel- und Hochbeeten kann ebenfalls der Ernteertrag des
Eigenanbaus erhöht werden. Durch die Abfolge bestimmter Schichtungen
bestehend aus grobem Reisigmaterial über Grasschnitt bis hin zu einer
Kompostauflage, werden im Laufe der Vegetationsperiode besonders viele
Nährstoffe und Wärme freigesetzt, was sich entsprechend positiv auf das
Pflanzenwachstum auswirkt. Weiterhin wachstumsfördernd ist, dass bei der
Zersetzung der organischen Substanz CO2 entsteht, welches unmittelbar an der
Bodenoberfläche über die Blätter leicht aufgenommen werden kann und von den
Pflanzen über die Photosynthese verwertetet wird.
Durch die Hügelform wird die Bodenoberfläche gegenüber den normalen
Flachbeeten um ca. 25 % erhöht, die Anbaufläche entsprechend vergrößert. Der
Vorteil bei den Hochbeeten liegt hingegen in der optimalen Arbeitshöhe. Auf
Dauer schwere Arbeiten, die den Rücken belasten (z. B. Unkrautjäten), werden
vermindert und der Arbeitskomfort erhöht.
Je nach vorhandener Zeit, lässt sich schon mit wenig Aufwand ein kleiner
Gemüse- oder Kräutergarten anlegen. Sogar auf dem Balkon im kleinen Kübel
können Nahrungspflanzen gedeihen. In vielen Städten ist es zudem möglich, sehr
kostengünstig einen Garten anzumieten.
(weitere Infos)
Zum Eigenanbau:

Mengen und Arten der Kulturen sind abhängig von:
- Bedürfnissen
- Erwartungen und Wünsche

Richtwerte Flächenbedarf:
- ca. 40 qm pro Person (Vollversorgung mit Gemüse)
- ca. 30-40 qm bei teilweiser Gemüseselbstversorgung
(4-Personenhaushalt)


Ästhetik und Nutzten können gut miteinander kombiniert werden:
- Wahl der Kulturen („blühende“ Kräuter, Obst und Gemüse)
- Ausgestaltung der Beete (Formen)
Kombination verschiedener Elemente: Blumengarten, Kräutergarten,
Gemüsegarten, Obstgarten
2.7. Einkaufsgemeinschaften
2.7.1 (27) Einleitung Einkaufsgemeinschaft
(Überleitung)
Bis jetzt konnten wir schon einige Alternativen aufzeigen. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen. So gründeten sich aufgrund
de beschriebenen unhaltbaren Zustände Einkaufsgemeinschaften, sogenannte FoodCoops.
2.7.2 (28) Ziele von Einkaufsgemeinschaften
- Einkaufsgemeinschaften beziehen Nahrungsmittel bei Großhändlern und
Bauern/Bäuerinnen. Auch von Mitgliedern selbsthergestellte Nahrungsmittel (wie
Marmelade) können dort angeboten werden. Die Produkte sind meist bio, fair und
regional.
- Einkaufsgemeinschaften haben keinen Chef, alle zusammen organisieren
gleichberechtigt den Kauf von Lebensmitteln.
- Die Anonymität die normalerweise zu den Produzierenden besteht kann teilweise
aufgehoben werden. Es kann sich Vertrauen bilden.
- Regionale Betriebe und ökologisch produzierende Betriebe können gezielt unterstützt
werden.
2.7.3 (29) Beispiel Foodcoop Rostock
- Kauf und Verkauf zu Einkaufspreisen, so dass die Produkte bezahlbar sind
- Jedes Mitglied bestellt jede Woche was es haben will
- Die die Dienst haben nehmen Ware an und packen die Kisten der Mitglieder
- Jeden Mittwoch können sich die Mitglieder ihre Kiste abholen
- Alle Mitglieder arbeiten 4h im Monat
- Einmal im Monat gibt es ein großes Treffen, wo alle Probleme besprochen werden
- Monatsbeitrag = 5 Euro
2.8. (30) Übersicht zu Alternativen
Neben den vorgestellten Alternativen gibt es viele weitere Möglichkeiten sich gegen die heute
kritisierten Zustände bei der Lebensmittelproduktion zu engagieren. Die Abstimmung mit dem
Geldbeutel ist nur eine. Auch die Gründung von BürgerInneninitativen, Demonstrationen,
Infostände und anderes mehr können zu besseren Verhältnissen führen.
- Biobauern und Aktivisten kämpfen gegen Gentechnikfelder
- Filme wie „We feed the World“
- Demonstrationen, Infotische, Organisationen, Proteste
- Greenpeace, BUND, Nabu, Soziale Bildung e.V. und viele andere
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