Systemzwang und Akteurswissen. Zum Wandel gesellschaftlichen

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Tagungsbericht
Systemzwang und Akteurswissen. Zum Wandel gesellschaftlichen Wandels
Universität Leipzig, 14. und 15. Juni 2013
Veranstalter: Leipzig European Series am Institut für Soziologie der Universität Leipzig in
Kooperation mit dem Kolleg „Postwachstumsgesellschaften“ an der Friedrich-Schiller Universität Jena
Moderne Gesellschaften entfalten sich im Spannungsverhältnis von strukturellen Zwängen
und individuellen Handlungsmöglichkeiten. Im Zuge der zunehmenden Modernisierung von
Gesellschaften und der Abwendung von traditionellen Handlungsbegründungen dehnen sich
zwar einerseits die Möglichkeitsräume individueller Entscheidungs- und Handlungsautonomie aus, andererseits treten dadurch aber neue Anpassungserfordernisse der Systemstabilität und -integration zu Tage. Diese Dynamik ist auch Motor der weiteren, zunehmend reflexiven Modernisierung moderner Gesellschaften. So verstanden ist gesellschaftlicher
Wandel ein Prozess fortgesetzter, aufeinander bezogener Entwicklung von und Anpassung
an (immer nur temporär strukturstabilisierende) institutionelle Arrangements.
Ist es vor diesem Hintergrund eines generellen, permanenten Wandels gerechtfertigt, vom
Wandel gesellschaftlichen Wandels zu sprechen? Vielfältige Phänomene verstärken den
Eindruck, dass der über Jahrzehnte hinweg ruhige, von „gemächlicher“ Dynamik geprägte
gesellschaftliche Wandel – jedenfalls in den europäischen Gesellschaften – immer öfter unterbrochen und abgelöst wird durch hochdynamische, institutionell unterbestimmte Phasen,
in denen die angesprochenen Anpassungserfordernisse besonders eindrücklich und eindringlich offenbar werden. Wir können und wollen nicht entscheiden, ob sich die „Taktung“ des
Wechselspiels von Mikroebene (Akteurshandeln) und Makroebene (Systemstabilität bzw. stabilisierung) faktisch erhöht oder ob „nur“ das Sensorium für diese wechselseitige Dynamik zugenommen hat. Zahlreiche Hinweise sprechen jedenfalls dafür, dass das Wissen gesellschaftlicher und politischer Akteure um diese Dynamik selbst immer stärker handlungsleitend wird.
Die Beiträge der Tagung widmeten sich eben diesem dynamischen Verhältnis von Systemzwang und Akteurswissen und dem sich daraus ergebenden Wandel gesellschaftlichen
Wandels aus unterschiedlichen Perspektiven: stets ging es um zunehmende Reflexivität, die
sich nicht zuletzt in gesteigerter Konflikt- und Krisenwahrnehmung äußert und die zu Reak1
tionen motiviert – in der Gesellschaft wie auch in der Gesellschaftsbeobachtung. Folgerichtig trugen die drei Vortragsblöcke der Tagung die entsprechenden Überschriften: Evolution
und Reflexivität, Konflikt und Integration, Krise und Kritik.
Im Eröffnungsvortrag spannte Günter Dux (Universität Freiburg/Br.) einen großen historischen Bogen, um Konstanten im Verhältnis von System und Akteur, von Gesellschaft und
Subjekt herauszuarbeiten. Von frühesten Formen der Vergesellschaftung an geht die Autonomie der Gesellschaft den Autonomiebestrebungen der Subjekte zwingend voraus. Autonomieansprüche der Subjekte müssen gegen die systemische Autonomie durchgesetzt werden; beide Ebenen stehen miteinander im Konflikt. Aus der Vorgängigkeit und Irreversibilität systemischer Autonomie einerseits, dem beständigen Streben der Subjekte nach der Ausdehnung autonomer Handlungsspielräume andererseits entsteht gesellschaftliche Entwicklung. Mit zunehmender Modernisierung von Gesellschaft wird die systemische Dominanz
über das Subjekt ökonomisch gedacht. In modernen Gesellschaften kommt daher demokratischen Verfahren der politischen Gestaltung der Ökonomie eine zentrale Bedeutung für die
Sicherung und adaptive Ausdehnung individueller Autonomie zu.
Damit war aus der Perspektive der Dux’schen historisch-genetischen Theorie das Spannungsfeld aufgefächert, in dem sich im Weiteren gesellschaftlicher Wandel als Wechselspiel von Systemzwang und Akteurswissen verhandeln ließ. Ulrich Bröckling (Universität
Freiburg/Br.) widmete sich diesem Spannungsfeld mit dem Blick auf eine spezifische Form
des Wandels politischer Steuerungsmodi und der dahinter liegenden Logiken politischer
Herrschaft. Binnen weniger Jahrzehnte ist politischer Optimismus in politischen Pessimismus umgeschlagen. War die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts noch geprägt von politischer
(oft überzogener) Planungseuphorie oder zumindest von steuerungspolitischer Indifferenz,
so setzt sich seit der Jahrtausendwende zunehmend und in immer mehr Politikfeldern der
Gedanke politischer Prävention durch. Nicht mehr Zustandsverbesserung, sondern Verschlimmerungsvermeidung ist der Imperativ politischen Handelns. Mit Prävention gerechtfertigte Systemzwänge führen so zu individuellen Autonomieverlusten.
Der Vortrag von Sighard Neckel (Universität Frankfurt/M.) setzte einen überraschenden
Kontrapunkt zum Präventionsprinzip. Er verwies auf die zunehmende Ökonomisierung von
Emotionalität, d.h. auf das enorme Wachstum einer Emotionsindustrie einerseits, andererseits auf den wachsenden Zwang von Wirtschaftssubjekten, Emotionen verkaufsfördernd
kontrolliert einzusetzen und zu instrumentalisieren. Die Folgen – Neckel nennt sie emotionale Inauthentizität – zeigen sich in einer Zunahme affektiver Störungen: Lächeln müssen
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macht depressiv. Auch hier führen Systemzwänge also zu Autonomieverlusten; freilich mit
Nebenfolgen und gesellschaftlichen Folgekosten. Versagt hier der Präventionsimperativ
zugunsten ungezügelter Ökonomisierung?
Gerda Bohmann (Wirtschaftsuniversität Wien) wandte sich in ihrem Vortrag der Frage zu,
inwieweit vor dem Hintergrund eines generellen Bedeutungsverlustes von Religion und Religiosität in der Moderne religiöse Fundamentalismen als Ausdruck der Revitalisierung von
Religion zu lesen sind. In vergleichender Auseinandersetzung mit dem schon erwähnten
Dux’schen historisch-genetischen Erklärungsansatz und der Habermas’schen Theorie kommunikativen Handelns konnte sie zeigen, dass Fundamentalisierung insgesamt zwar Ausdruck der Reaktion auf Säkularisierung, damit aber eben auch Teil des Phänomens der Säkularisierung selbst ist. Insbesondere am politischen Islam lässt sich nachweisen, wie sich
der Abbau von Religiosität auch und gerade in religiös begründetem politischem Handeln
selbst fortsetzt.
Den zweiten Veranstaltungstag – und den zweiten Themenblock – eröffnete Thilo Fehmel
(Universität Leipzig) mit Überlegungen, wie Prozesse der Gesellschaftsbildung und des
institutionellen Wandels mit konflikttheoretischen Grundannahmen kombinier- und erklärbar sind. Sozialintegrativ wirken soziale Konflikte nur unter bestimmten Bedingungen, und
zu diesen zählen Regelsysteme der Konfliktaustragung, die selbst Gegenstand von Konflikten sein können. Sozialintegrativer institutioneller Wandel ergibt sich somit aus der erfolgreichen Lösung von Konflikten um Konfliktrahmen. Krisen sind aus dieser Perspektive Phasen, in denen Konfliktrahmen verschärft zur Disposition stehen. Aus konflikttheoretischer
Perspektive sind Krisen eine Häufung und Intensivierung von Konflikten zweiter Ordnung.
Maurizio Bach (Universität Passau) schloss daran an mit der Frage, wie sich soziale Ungleichheit und deren Wahrnehmung durch die aktuelle Krise in der Europäischen Union
verändert haben. Die multiplen gegenwärtigen Krisenphänomene in Europa sind für Gesellschaftsbildung und gesellschaftlichen Wandel insofern relevant, als sie die ohnehin schwach
ausgeprägte europäische Vergesellschaftung durch Renationalisierungsschübe noch weiter
schwächen könnten. Andererseits nimmt der institutionelle Einfluss europäischer politischer
Akteure in der Krise weiter zu. Dieser fortschreitenden Systemintegration Europas könne
eine europäische Sozialintegration nur folgen, wenn die europäischen Institutionen selbst
weiter politisiert würden. Supranationale Konflikt- und transnationale Solidaritätsrahmen
seien unerlässlich auf dem Weg zu einer europäischen Gesellschaft.
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Mit dem Vortrag „Funktionalismus als Akteurswissen“ nahm Uwe Schimank (Universität
Bremen) explizit Bezug auf einen Text, mit dem Georg Vobruba – der mit der Tagung zu
ehrende Jubilar – vor gut 20 Jahren auf das Verhältnis von Systemzwängen und Akteurshandeln aufmerksam gemacht hat. Schimank unterschied zunächst den – in der Vergangenheit nicht selten in Fehlschlüssen mündenden – Funktionalismus als sozialwissenschaftliche
Theorie vom Alltagsfunktionalismus gesellschaftlicher Akteure. Dieser Alltagsfunktionalismus lasse sich wissenssoziologisch erschließen. Das galt schon in den 1980er Jahren und
ist bis heute so. Geändert hat sich hingegen die Reichweite alltagsfunktionalistisch grundierten Handelns. In der Gegenwart folgen nicht mehr nur korporative Akteure ihren funktionalistisch geprägten Gesellschaftsinterpretationen und tragen damit zu systemischer Reproduktion bei. Zunehmend lässt sich auch bei Individuen systemfunktional interpretiertes
soziales Handeln beobachten.
In einer Art Gegenblende zum Befund zunehmender „Systemtreue“ illustrierte anschließend
Hans-Georg Soeffner (Kulturwissenschaftliches Institut NRW Essen) an zahlreichen Beispielen, wie sich gesellschaftliche Akteure erfolgreich alltäglichen Systemzwängen widersetzen. Strukturelle bzw. systemische Zwänge sind keine akteurlosen Gegebenheiten, sondern Ausdruck herrschender und von bestimmten sozialen Gruppen durchgesetzter Gesellschaftsdeutungen. Widerstände gegen Systemzwänge seien daher Deutungskämpfe zwischen sozialen Gruppen. Keineswegs immer geht es dabei ums große Ganze. Es sind vielmehr gerade die kleinen Dinge, die oft erst auf den zweiten Blick als kulturelle Nonkonformität und Infragestellung dominanter Deutungsmuster auffallen, in ihrer Kumulation aber
gesellschaftliche Differenzierung und gesellschaftlichen Wandel anzeigen können.
Nicht nur die Themen, sondern auch die Anordnung der Vorträge des dritten Blocks orientierten sich am möglichen Wechselspiel von Krise und Kritik. Den Anfang machte Jenny
Preunkert (Universität Leipzig), die sich in ihrem Vortrag mit den institutionellen und sozialen Folgen der aktuellen Krise der Eurozone befasste. Sie unterschied dabei zwischen dem
Vertrauen der Gläubiger und jenem der betroffenen Bevölkerungen in die ökonomischen
und politischen Fähigkeiten der währungspolitisch verantwortlichen Akteure. Das macht es
möglich, auch Formen des Vertrauensverlustes der Gläubiger und der Bevölkerungen zu
differenzieren und unterschiedliche politische Implikationen daraus abzuleiten, insbesondere zur Geschwindigkeit und zur Nachhaltigkeit des jeweiligen Ab- und Wiederaufbaus von
Vertrauen. Insgesamt bietet diese differenzierte Perspektive auf Vertrauen in den Euro einen
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interessanten Ausgangspunkt für die Analyse von potentiell destruktiven Rückkopplungsprozessen zwischen dem ökonomischen und dem politischen System.
Harry Dahms (University of Tennessee, Knoxville) entwickelte in seinem Vortrag zur Vitalität der Kritischen Theorie gleich zwei große Vergleichsperspektiven. Zunächst umriss er
Entwicklung und Einfluss der Frankfurter Schule in Deutschland von ihren Anfängen bis in
die Gegenwart. Dieser Zeitraum war in den deutschen bzw. europäischen Sozialwissenschaften von einer fortschreitenden Fragmentierung der Theoriebildung geprägt, was es zunehmend erschwerte, die Widersprüche und Spannungen moderner kapitalistischer Gesellschaften aufzudecken und daraus Forderungen nach qualitativen sozialen Veränderungen
abzuleiten. Diesen diachronen Vergleich ergänzte Dahms mit Überlegungen zu gegenwärtigen Bezugnahmen amerikanischer soziologischer Theoriebildung auf die spezifisch kritischtheoretische Art der Kritik. Dahms zufolge zeigt sich an diesem wiedererstarkten Interesse,
dass die Kritische Theorie wichtiger und lebendiger ist denn je.
Wie Uwe Schimank knüpfte auch Stephan Lessenich an Georg Vobrubas frühe Überlegungen zum Akteurswissen um gesellschaftliche Systemzwänge an und suchte diese auf die
aktuelle Debatte zur Krise der spätindustriellen Wachstumsgesellschaften zu beziehen. Deren Reproduktionsmodus analysierte Lessenich einerseits als Internalisierung systemischer
Wachstumszwänge in die Handlungsorientierungen sozialer Akteure, ergänzte dies allerdings – am Beispiel der Finanzmarktkrise – um die komplementäre Idee von zu Systemwissen gewordenen Akteurszwängen. Aus dieser zweiten Konstellation schloss er auf einen
Wandel der Gelegenheitsstrukturen sozialen Wandels: Stattet die Indienstnahme der Individuen für systemische Zwecke die Subjekte immer auch mit potenziell transformativer Handlungsmacht aus, so scheinen die systemisch „gewussten“ Handlungszwänge der Akteure in
der Wachstumskrise kaum Aussichten auf eine produktive Wendung zu eröffnen. In dieser
Konstellation plädierte Lessenich für eine kritische Soziologie sozialer Praxis, die die Leut e
dabei beobachtet, wie sie Systemzwänge nicht nur inkorporieren, sondern selbst erst produzieren.
Der Schlussvortrag blieb Georg Vobruba (Universität Leipzig) vorbehalten, der anlässlich
seines 65. Geburtstages mit der Tagung geehrt wurde. Vobrubas Position zu soziologischer
Kritik und Kritischer Theorie unterschied sich von der Perspektive Dahms‘, aber auch jener
Lessenichs, sehr deutlich. Da modernes Denken ohne Rückgriffe auf absolute Gewissheiten
auskommen muss, besteht eine unhintergehbare Pluralität von Kriterien für und Formen von
Gesellschaftskritik, gegenüber denen der soziologischen Kritik keine systematisch privilegierte Position zukommt. Daraus folgt, dass die Soziologie Gesellschaftskritik nicht betrei5
ben kann, sondern als eine spezielle gesellschaftliche Praxis zu beobachten hat. Gleichwohl
kann Soziologie in dem Sinn kritisch sein, dass sie ihr Augenmerk auf Konstellationen richtet, die Unbestimmtheitslücken implizieren und den Leuten darum Autonomiegewinne bieten. Daraus ergibt sich ein kritisches soziologisches Interesse am Arbeitsvertrag, an sozialer
Sicherheit, an Modernisierungs- und Transformationsprozessen sowie an gesellschaftlichen
Krisen. Das sind Konstellationen, in denen das Handeln der Leute relativ unbestimmt und
schlecht vorhersehbar ist – und die daher Raum für die Praxis von Kritik bieten.
An dieser Stelle lässt sich einiges zusammenfügen. Gesellschaftlicher Wandel ergibt sich
aus dem Spannungsverhältnis von strukturellen Zwängen und individuellen Handlungsmöglichkeiten. Wenn man Krisen einerseits als vergleichsweise offene, weil institutionell unterbestimmte Handlungssituationen betrachtet, in denen neue Interpretationsmuster institutionelle Innovation ermöglichen und in denen auf diese Weise neue Gelegenheitsstrukturen zur
Verfolgung von Interessen entstehen, dann sind Krisen Aktualisierungen von Gesellschaftsbezügen. Wenn Krisen andererseits an Zahl und Intensität in einer Weise zunehmen, die es
erlaubt, mit Blick auf die gegenwärtigen modernen, westlichen Gesellschaften von Krisengesellschaften zu sprechen, dann häufen sich die Gelegenheiten institutioneller Innovation
und der Infragestellung systemischer Imperative. In exakt diesem Sinn unterscheidet sich
der gegenwärtige gesellschaftliche Wandel vom gesellschaftlichen Wandel früherer Dekaden. Und das führt für ungewohnt viele Handlungskontexte zu einem erfreulichen, zumindest aber optimistisch stimmenden Befund: gegenwärtig haben im Wechselspiel von Mikroebene (Akteurshandeln) und Makroebene (Systemstabilität bzw. -stabilisierung) die Akteure
den Ball. Für sie muss es jetzt heißen, am Ball zu bleiben.
Thilo Fehmel, Stephan Lessenich, Jenny Preunkert
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Tagungsübersicht:
Panel I: Evolution und Reflexivität
Günter Dux (Freiburg): Die historische Dimensionierung der Autonomie der Gesellschaft
im Konflikt mit der Autonomie des Subjekts
Ulrich Bröckling (Freiburg): Von der Planung zur Prävention
Sighard Neckel (Frankfurt/Main): Emotionale Reflexivität und Paradoxien der Emotionalisierung
Gerda Bohmann (Wien): Säkularisierung – Resakralisierung – Postsäkularismus?
Panel II: Konflikt und Integration
Thilo Fehmel (Leipzig): Konflikte 1. und 2. Ordnung
Maurizio Bach (Passau): Europäische Integration und Konflikttheorie
Uwe Schimank (Bremen): Funktionalismus als Akteurswissen
Hans-Georg Soeffner (Essen): Strukturelle Zwänge und kleine Freiheiten. Die soziologische
Beobachtung alltäglicher Emanzipation
Panel III: Krise und Kritik
Jenny Preunkert (Leipzig): Pfadbruch? Die Eurokrise und ihre institutionellen sowie sozialen Folgen
Harry Dahms (Knoxville): Die Vitalität der Kritischen Theorie
Stephan Lessenich (Jena): Akteurszwang und Systemwissen. Das Elend der Wachstumsgesellschaft
Georg Vobruba (Leipzig): Autonomiegewinne und Gesellschaftskritik. Von der Kritischen
Theorie zur Soziologie der Kritik
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