Bodenkunde - Lehrlingsstelle.at

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bei der Niederösterreichischen
Landes-Landwirtschaftskammer
Praktische Aufgaben zur Facharbeiterprüfung
in der Landwirtschaft
Pflanzenproduktion
Fertigkeiten bzw. praktische Maßnahmen:
Arbeitsmittel:
Wetter- und Klimakunde
 Thermo-, Hygro-, Baro-, Ombrometer erkennen und
ablesen können
 Auswirkungen der Ablesedaten für die pflanzlichen
Produktion erklären können
Bodenkunde
 Die 3 Hauptbodenarten (Sand, Lehm, Ton) erkennen
und deren Bedeutung für die pflanzliche Produktion
erklären können (Eigenschaften, Vor- und Nachteile
 Auswirkungen der Bodenbearbeitungsgeräte Pflug,
Grubber, Egge, Striegel, Walze, Fräse auf Boden und
Kulturpflanzen erklären können
 Strukturschäden erkennen können
 Bodenprobe für die Bodenuntersuchung bei
Acker- und Grünland ziehen können
 pH-Wert erklären können
Pflanzenkunde und Saatgut
 Ein- und Zweikeimblättrige Pflanzen hinsichtlich der
Unkrautbekämpfung unterscheiden können
 Entwicklungsstadien der Unkräuter erkennen und
richtigen
Unkrautbekämpfungszeitpunkt
feststellen
können
 Optimale Keimbedingungen durch pflanzenbauliche
Maßnahmen (zB Bodenvorbereitung und Anbau)
herstellen können
 Keimversuche durchführen und auswerten können
 TKG (Tausendkorngewicht) feststellen können
 Das Saatgut der wichtigsten Feldfrüchte (Getreidearten,
Mais, Rüben, Luzerne, Rotklee, Senf und einen Grassamen) erkennen können
 Die verschiedenen Sackanhänger für Z1-Saatgut
(Originalsaatgut) bei Getreide, Mais und Kartoffel und die
Bedeutung erkennen können
Düngerlehre
 Die wichtigsten Mineraldünger zuordnen und anwenden
können
 Vorgegebene Reinnährstoffgaben auf Einzel- bzw. Mehrnährdünger unter Beachtung der Preiswürdigkeit
umrechnen können
1
Wetterstation
Geräte
bzw.
Bodenproben
Ton)
(Sand,
einzelne
Lehm,
Spaten, Bodensonde
Bodenbohrer, Kübel
Pflanzen bzw. Bilder
Pflanzen bzw. Bilder, die die
einzelnen Entwicklungsstadien
zeigen
Teller, Schale, Samenkörner
Waage
Samensammlung, Ähren
Sackanhänger
Stickstoff-, Phosphor-, Kali-,
Kalk-, Mehrnährstoff und Spurenelementdünger
Preisliste,
Umrechnungstabellen
 Erhebungsbogen für die Bodenuntersuchung erklären
und ausfüllen können
 Bodenproben für die Bodenuntersuchung bei
Ackerland und Grünland ziehen können
 Bodenuntersuchungszeugnis erklären können
 Düngerplan
aufgrund
eines
Bodenuntersuchungszeugnisses erstellen können
 Praktische Maßnahmen bei der Durchführung der Strohund Gründüngung erklären können
 Vorfruchtwirkung erklären können
 Durchschnittliche Wirtschaftsdüngergaben je ha (Stallmist, Gülle, Jauche) nennen und den wirksamen
Nährstoffgehalt berechnen können
Allgemeiner Pflanzenschutz
 Gebrauchsanweisung eines Pflanzenschutzmittels erklären können
 Pumpleistung der Feldspritze und Düsen überprüfen
können
 Spritzplan bei vorgegebenem Unkrautbestand unter
Berücksichtigung der Kosten erstellen können
 Pflanzenarzt handhaben können
 Über Schadenschwelle Bescheid wissen
Getreidebau
 Bodenvorbereitungsarbeiten durchführen können
 Düngung, Pflege und Pflanzenschutz entsprechend der
Entwicklung des Getreides durchführen können.
 Qualitätsweizenaktion (Düngung) erklären können
 Wichtige Krankheiten des Getreides erkennen und bekämpfen können: Schneeschimmel, Halmbruchkrankheit,
Brandkrankheiten, Getreidemehltau, Netzfleckenkrankheit, Schwarzbeinigkeit
 Wichtige Schädlinge des Getreides erkennen und
bekämpfen können: Fritfliege, Getreidehähnchen,
Getreidehalmwespe, Feldmaus
 Saatgut- und Erntemengen je ha für alle Getreidearten
angeben bzw. errechnen können (Kennzahlen)
Hackfruchtbau
1. Mais
 Bodenvorbereitungsarbeiten durchführen können
 Düngung, Pflege und Pflanzenschutz entsprechend der
Entwicklung des Maises durchführen können
 Anbaubeispiele für Körner- und Silomais erstellen und
Saatgutaufwand berechnen können
 Wichtige Krankheiten und Schädlinge erkennen und
bekämpfen können: Keimlings- und Auflaufkrankheiten,
Stengelbruch, Maiskolbenbrand, Kolbenfusariose, Drahtwurm, Fritfliege, Maiszünsler, Schadvögel
 Maissaatgut inkrustieren können Haftmittelpackung
 Erntezeitpunkt für die verschiedenen Verwendungszwecke feststellen können
2
Erhebungsbogen
Bodenbohrer, Kübel
Bodenuntersuchungszeugnis
Düngeplan, Richtlinien
sachgerechte Düngung
für
Jauchespindel
Gebrauchsanweisungen
Leerpackungen
Feldspritze, Zählrahmen
und
Mittelverzeichnis,
Preisliste,
Firmenspritzpläne
Sondernummern Pflanzenarzt
Gelbschale
Feld, Geräte, Bilder
Broschüren und Hefte des
Bundesamtes und Forschungszentrums für Landwirtschaft
Sämaschine, Saatgut, Waage
Feld, Geräte, Bilder
Hart- und Zahnmaiskolben
Broschüren und Hefte des
Bundesamtes und Forschungszentrum
für
Landwirtschaft
Saatgut, Maisbehälter
2. Rübe
 Bodenvorbereitungsarbeiten durchführen können
 Düngung, Pflege und Pflanzenschutz entsprechend der
Entwicklung der Rübe durchführen können
 Anbaubeispiele für Futter- und Zuckerrübe errechnen
können
 Wichtige Krankheiten und Schädlinge erkennen und
bekämpfen
können:
Herzund
Trockenfäule,
Cercospora,
Rübenmehltau,
Vergilbungskrankheit,
Erdfloh, Rüsselkäfer, Blattlaus, Älchen, Engerling, Drahtwurm, Rübenfliege, Moosknopfkäfer
 Bodenvorbereitungsarbeiten durchführen können
 Düngung, Pflege und Pflanzenschutz entsprechend der
Entwicklung der Kartoffel durchführen können
 Anbaubeispiele für Kartoffel erstellen und Saatgutaufwand berechnen können
 Wichtige Krankheiten und Schädlinge erkennen und
bekämpfen
können:
Krautund
Knollenfäule,
Blattrollkrankheit,
Kräuselmosaik,
Strichelkrankheit,
Trockenfäule,
Nassfäule,
Schwarzbeinigkeit,
Kartoffelkäfer, Drahtwurm, Kartoffelälchen
3. Öl- und Eiweißpflanzen
 Bodenbearbeitung bei den einzelnen Alternativen
durchführen können
 Düngung, Pflege und Pflanzenschutz entsprechend der
Entwicklung der Pflanzen erklären können
 Anbaubeispiele (Reihenweite, Ablegeweite) und Saatgutaufwand für Raps, Sonnenblumen, Erbsen,
Pferdebohnen und Sojabohne
 Wichtige Krankheiten und Schädlinge erkennen und
bekämpfen können. Keimlings- und Auflaufkrankheiten,
Krebs, Grauschimmel, Mehltau, Roste, Viruskrankheiten,
Brennfleckenkrankheiten,
Mangelkrankheiten,
Bodenschädling, Erdflöhe, Blattläuse, Schadvögel,
Blattrandkäfer, Thrips, Samenkäfer, Stengelmutter,
Glanzkäfer, Schotenrüßler
 Erntezeitpunkt, Ertragserwartung feststellen und Mähdrescher einstellen können.
Feldfutterbau
 Die wichtigsten Feldfutterpflanzen Luzerne, Rotklee, ital.
Raygras, Sommerraps erkennen können
 Saatgutmengen je ha für Luzerne, Rotklee und Raps
nennen können
 Erntemengen (Heu) je ha für Luzerne und Rotklee
nennen können
Grünland
 Die wichtigsten Gräser (engl. Raygras, Knaulgras,
Glatthafer,
Wiesenschwingel,
Wiesenlieschgras,
Wiesenfuchsschwanz, Wiesenrispe, Goldhafer erkennen
können
 Die wichtigsten Leguminosen erkennen können (Rotklee,
Weißklee,
Hornschotenklee,
Wiesenplatterbse,
Gelbklee, Schwedenklee, Zaun- und Vogelwicke)
3
Feld, Geräte, Bilder
Ruhepillen
Broschüren und Hefte des
Bundesamtes und Forschungszentrums für Landwirtschaft
Feld, Geräte, Bilder
Knollenprobe
Broschüren und Hefte des
Bundesamtes und Forschungszentrums
für
Landwirtschaft
Feld, Geräte
Zählrahmen
Saatgutproben
können
berechnen
Broschüren und Hefte des
Bundesamtes und Forschungszentrums
für
Landwirtschaft
Pflanzen, Bilder
Pflanzen, Bilder
Pflanzen, Bilder
 Die wichtigsten Kräuter erkennen können (Wiesenknopf,
Schafgarbe,
Große
Bibernelle,
Frauenmantel,
Spitzwegerich, Wiesenbocksbart, Pastinak, Wiesenkümmel, Wiesenpippau
Pflanzen
bzw.
Grünlandpflanzen
Broschüre
Futterkonservierung
 Praktische Maßnahmen bei der Bodenheubereitung vom
ersten bis zum letzten
 Praktische Maßnahmen (Schnittzeitpunkt, Anwelken,
Häckseln, Zerkleinern, Zusätze, Einlagerung und
Abdeckung) bei der Bereitung von Gärfutter erklären
können
a) bei Grünfutterpflanzen, Feldfutter, Rübenblätter
b) bei Maiskornsilage
Tierproduktion
Stoffkapitel
I. Tierkörper
Fertigkeiten
Art d.
Arbeitsmittel
Fertigkei
t
Den Aufbau des Skeletts, die KnoST
Tiere, Bildtafeln, Archenverbindungen sowie die Körbeitsblätter
perteile bei Rind, Schwein, Pferd,
Schaf und Huhn am lebenden Tier
erkennen und mit Fachausdrücken
benennen können
Die Lage der wichtigen Organe
ST
Tiere,
Bildtafeln,
zeigen können
Arbeitsblätter
Verschiedene StoffwechselfunktionSP
Leistungsergebnisse
en, (Ansatz-Umsatz bei lebenden
Tieren aufgrund von Leistung,
körperlicher
Kondition
und
Temperament unterscheiden können
II. Grundlagen der Futtervorräte ermitteln können
Fütterung
Futterwerttabellen für Rind und
Schwein handhaben können
Grundfuttermittel erkennen, die
Qualität
beurteilen
und
ihre
Einsatzeignung nennen können
Kraftfuttermittel erkennen und sie
nach
wichtigen
Inhaltsstoffen
einteilen können
Futterproben richtig ziehen können
Futtermittelanalyseergebnisse lesen
können
Die
Preiswürdigkeit
von
Zukauffuttermitteln
beurteilen
können
III. Spezielle Fütter- Futterration für Milchvieh und
Futtermittelbedarf feststellen können
ung
4
ST
ST
ST
ST
Futtervorräte,
Maßband,
Waage,
Tabelle
über
die
Raumgewichte und
Futtermittel
Futterwerttabellen
Futterwerttabellen
Kraftfuttermittel,
Analyseergebnis
Kraftfuttermittel,
Sackaufdrucke
ST
Untersuchungszeugnis
ST
Futterwerttabelle,
Preisliste
Bedarfstabelle
1. Rind
2. Schwein
Grundfutterrationen nach Menge
und Qualität erheben können
ST
Mögliche Leistung aus dem verzehrten
Grundfutter
berechnen
können
ST
Grundfutterrationen
können
ausgleichen
ST
Leistungsbezogene
Kraftfuttermischungen zusammenstellen können
ST
Kraftfutter nach Leistung zuteilen
können
Rohfaserbilanz der Gesamtration
erstellen können
ST
SP
Kälbertränke zubereiten können
ST
Futterpläne (für Winter, Sommer
und kurzfristige Etappen) erstellen
können
ST
Futterration für Zuchtsauen, Ferkel,
Läufer, Zuchteber, und Mastschweine erstellen können
Den Nährstoffbedarf (leistungsbezogen oder nach Durchschnittsnormen feststellen können)
Grundfuttermittel,
Waage, Futterwerttabelle,
Analyseergebnisse
Rationsberechnungsformular, Bedarfstabelle, Analyseergebnisse
Rationsberechnungsf
ormular, Futterwerttabelle
Futterwerttabelle
Leistungsergebnis
Waage, Kraftfutter
Rationsberechnungsformular, Futterwerttabelle,
Analyseergebnisse
Vollmilchaustauscher
, heißes Wasser,
Schneerute, Thermometer, Tränkeplan
Futtervorräte, Viehbestand,
Waage,
Maßband,
Tabelle
mit Raumgewichten
ST
Leistungsergebnisse
(Ferkelzahl), Bedarfstabellen
Futtermischungen für die verschiedenen Produktionsverfahren und
Leistungsabschnitte zusammenstellen können
Futterration berechnen können
ST
Futterwerttabellen,
Bedarfstabellen
ST
Futterration nach verschiedenen
Fütterungstechniken zuteilen können
ST
Futterwerttabellen
Analyseergebnisse,
Bedarfstabellen
Futtermittel, Waage,
Rationstabelle
Tierpflege durchführen können
IV.
Haltungsgrundsätze
1. Rind
Rinder vorführen können
Die Paarung durchführen können
 Die Brunst erkennen können
 Den
Paarungszeitpunkt
bestimmen
 Die Vorgänge nach erfolgter
Paarung feststellen können (Blut5
Rinder,
Viehputzgeräte
Rinder,
Vorführbehelfe
ST
ST
Tiere,
Abbildungen
Tiere, Brunstkalender, Lebende Tiere
schleimen, Sekretabsonderung,
Folgebrunst)
Den
voraussichtlichen
Geburtstermin bestimmen können
Eine Kuh trocken stellen können
(Zeitpunkt, Fütterungsmaßnahmen,
letzte Melkung)
Eine Kälberbucht reinigen und
desinfizieren können
ST
Geburtshilfe leisten können (Vorbereitungsmaßnahmen, Vorzeigen am
Phantom)
Wichtige Aufzeichnungen über das
Stallgeschehen
(Stallkalender,
Brunst- u. Trächtigkeitskalender,
Stalltafel, Herdanmanagement und
Meldungen über die EDV) führen
können
Eine
Bucht
reinigen
und
desinfizieren können
SP
Tagesbericht lesen können
Eine Zuchtsau reinigen und desinfizieren können
ST
ST
Schweine entwurmen können
ST
Die Paarung durchführen können
(Brunsterkennung,
Paarungszeitpunkt)
Den voraussichtlichen Geburtstermin errechnen können
Wichtige
Aufschreibungen
für
Zuchtund
Mastschweine
vornehmen können
ST
ST
Beispiele
V.
Spezielle Die österreichischen Rinderrassen
erkennen können
Züchtung
ST
Tiere, Bilder
1. Rind
Die Milchleistung feststellen können
SP
Die Melkbarkeitsprüfung durchführen können
Die
Zuwachsleistung
ermitteln
können
Wichtige Körpermaße am Tier
ermitteln können (WH, BT, VU, KL)
Rinder bewerten können
* nach Typ, Form und Euter
beurteilen können
* nach Leistungsergebnissen beurteilen können
Einen Versteigerungskatalog lesen
können
SP
Waage, Stallkontrollbuch
Melkmaschine,
Stoppuhr
Tiere, Altersangabe,
Viehwaage
Tiere,
Viehmeßstock, Meßband
2. Schwein
6
ST
ST
Stallaufschreibungen
(Belegdatum)
Stallaufschreibungen,
Hygienegeräte
Kälberbucht, Geräte,
Reinigungsund
Desinfektionsmittel
Geburtsbehelfe,
Phantom
ST
Beispiele
ST
Bucht, Geräte, Reinigungund
Desinfektionsmittel
Zuchtsau,
Geräte,
Reinigungs- u. Desinfektionsmittel
Beipacktext
eines
Präparates
ST
ST
ST
SP
Tiere
SP
Leistungsergebnisse
SP
Versteigerungskatalog
Eine
Versteigerungsanmeldung
durchführen können
2. Schwein
VI. Milchwirtschaft
Die österreichischen Schweinerassen erkennen können
ST
Tiere, Bilder
Die Zuchtleistungsprüfung durchführen können (Ferkelzahl, Wurfgewicht, Ferkelkennzeichnung)
Mast- und Schlachtleistungsergebnisse beurteilen können
Zuchtschweine nach Typ, Form und
Fundament beurteilen können
St
Zuchtsau mit Ferkel,
Stallaufschreibungen
SP
Leistungsergebnisse
SP
Tiere
Einen Eberkatalog lesen können
ST
Versteigerungskatalog
ST
Gummieuter, Geräte
Geräte, Behelfe
Melken können
Am Gummieuter melken können
Das Melken an der Kuh vorbereiten
können
Handmelken können
Maschinenmelken können
Die
Hygienemaßnahmen
beim
Melken durchführen können
Schalmtest durchführen können
Milch- und Melkgeräte reinigen
können
VII. Tiergesundheit
Gesundheitskontrollen bei Rind und
Schwein
durchführen
können
(Temperatur, Puls, Atmungszahl
und Allgemeinverhalten
Stall und Stalleinrichtungen reinigen
und desinfizieren können
SP
SP
SP
SP
Kühe,
helfe
Kühe,
helfe
Geräte,
Be-
Geräte,
Be-
SP
Melkmaschine, Reinigungs- und Desinfektionsmittel
ST
Tiere, Arbeitsblatt
ST
Stall, Geräte, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Gebrauchsanweisung
Landtechnik
Fertigkeiten
Arbeitsmittel
Werkstoffe
 Stahl, Grauguss, Aluminium, Kupfer, Blei, Messing,
Hartholz, Weichholz, Kunststoff erkennen können
Mustersammlung
Werkzeuge
 Werkzeuge der bäuerlichen Hofwerkstätte richtig
verwenden können
 Werkstück nach Skizze anfertigen können (messen,
anreisen, schneiden, bohren, schweißen, gewindebohren, löten)
 Schweißen einer Kehlnaht in der Wannenlage
 Winkelschleifer richtig verwenden
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Werkzeugausstattung der
bäuerlichen Hofwerkstätte
 Werkzeuge pflegen und instandsetzen
 Bohrer, Meißel, Hacke, Messer schleifen (Bohrer
schleifen Handschliff mit Lehre)
Elektrotechnik
 Schadhafte Sicherung auswechseln
 Fehlergruppe durch abschalten einzelner Geräte oder
Schaltkreise erkennen können
 Schutzisolierung erkennen können und Beurteilen des
Schutzumfanges
 Kleinspannung erkennen können und Beurteilen des
Schutzumfanges
 Schutztrennung erkennen können und Beurteilen des
Schutzumfanges
 Ursache des Abschaltens des Motorschutzschalters
(Phasenausfall, Motorüberlastung) feststellen können
 FI-Schutzschalter prüfen
 FI-Schutzschalter nach Empfindlichkeit unterscheiden
können und den darauf folgenden Schutzumfang
beurteilen können (100 mA, 30 mA)
 Sichtbare Fehler an Elektrogeräten und Anlageteilen
Elektrogeräte erkennen können
 Anordnung von Steckdosen beurteilen
 Steckkupplungen bestellen
 Poligkeit erkennen
Schmiermittel
 Schmiermittel erkennen können (nach API und SAE)
und beurteilen
Maschinenelemente
 Schraubenmuster bezeichnen und nachbestellen
 Lagermuster bezeichnen und nachbestellen
 Abnützungsvorgänge einschätzen
 Gelenkwellenprofile erkennen
 Anwendungsvorschriften (Einschlagwinkel, Überlastsicherungen) anwenden
Traktor
 Reifen bezeichnen und Bestelldaten aufnehmen
 Batterie laden, prüfen, reinigen, anschließen
 Traktorwartung durchführen: Kühlung, Öl, Luftfilter,
Kraftstoff, Elektrik
 Kennzeichnung der Bauartgeschwindigkeit überprüfen,
Pickerl überprüfen
 Spiel an Kupplung, Bremse, Lenkung, Radlager
kontrollieren
 Keilriemen spannen
 Kühlerlamellen reinigen
 Lampen wechseln
 Sicherungen wechseln
 Scheinwerfer einstellen
 Anschlüsse an Anhängersteckdose herstellen
 Luftfilter warten
8
Mustersammlung von
Elektrosteckern
Sicherungen
Schutzschaltung,
Elektrostecker, Schalttafel
Mustersammlung von
Leergebinden
Schraubenmustersammlung
Lagermustersammlung
Gelenkwellen
Traktor
Betriebsanleitung
Werkzeug, Schmiermittel,
Anhängerstecker, Ersatzteile
 Treibstofffilter wechseln und entwässern
 Entlüften
 Schmierstellen nach Betriebsanleitung auffinden und
versorgen
 Ölmesspunkte nach Angaben der Betriebsanleitung
auffinden und bezeichnen
 Verkehrssicherheit überprüfen
 Kontrollen mit und ohne Betriebsanleitung durchführen
Arbeitssicherheit
 Gelenkwellen auf Vollständigkeit der
Schutzeinrichtungen überprüfen
 Verkehrssichere Ausrüstung von Traktoren, Anhängers
und Landmaschinen beurteilen
 Maschine nach der Absicherung mit durchgriff sicheren
Verkleidungen an Ketten-, Riementrieben oder
Zahnrädern beurteilen
 Erkennen von Quetsch- und Scherstellen
 Sicherungsmöglichkeiten vorschlagen
 Schutzausrüstungen für gefährliche Arbeiten
verwenden
Erste Hilfe
 Kontrolle der Lebensfunktionen (Notfalldiagnose)
durchführen
 Bergegriffe anwenden
 Seitenlagerung durchführen
 Druckverbände anlegen
 Erste Hilfe Ausrüstung der richtigen Verwendung
zuordnen
Bodenbearbeitung
 Pflugabmessungen bestimmen
 Hydrauliksteuerung und Dreipunktgestänge für
Pflugarbeit einstellen
 Pflug unter Berücksichtung der
Sicherheitsvorkehrungen an einen Traktor anbauen
und Grundeinstellungen durchführen
 Pflugschare wechseln
 Vorwerkzeuge einstellen
Mähwerk
 Messer wechseln
Gelenkwelle, Traktor, Gerät
Traktor, Anhänger,
Landmaschine
Landmaschinen
Landmaschinen
Schutzkleidung
Übungspartner
Erste Hilfe Kasten
Erste Hilfe Kasten
Pflug
Traktor, Pflug
Mähwerk
Sämaschine
 Abdrehen von der Angabe der Saatmenge bis zur
Endkontrolle
 Spurreißer an Drill- und Einzelkornsämaschine
einstellen
 Reihenabstand an Einzelkornsämaschinen einteilen
 Fahrgassen anlegen (bei einer Fahrt mit einem
ungeradzahligen Vielfachen)
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Sämaschine
Saatgut
Messwerkzeuge
Waage
Feldspritze
 Düsenfilter, Druckfilter, Saugfilter, Einfüllsieb reinigen
 Düsenanstellwinkel kontrollieren und einstellen
 Tatsächliche Fahrgeschwindigkeit des Traktor messen
 Druck bei laufendem Gerät einstellen
 Gleichdruckventile justieren
 Einstellmöglichkeiten bei neuen Geräten vorzeigen
 Aufwandmenge, Fahrgeschwindigkeit, Düsen und
Druck abstimmen
 Feldspritze reinigen, warten und einwintern
Handelsdünger
 Streumenge nach Tabelle einstellen
 Streuweite verstellen (sämtliche Kriterien
berücksichtigen, die sich auf die Streuweite auswirken)
 Gerät reinigen und konservieren
Erntemaschinen
 einstellen und warten
 Eine gebietsspezifische Erntemaschine nach den
Angaben der Betriebsanleitung betriebsfertig einstellen
Feldspritze
Messwerkzeuge
Gefäße mit Markierung
Handelsdüngerstreuer
Streutabelle
Korrosionsschutzmittel
Erntemaschine
Betriebsanleitung
NÖ Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle
Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten, Tel: 05 0259 26400, Fax: 05 0259 95 26400
E-mail: lfa@lk-noe.at, www.lehrlingsstelle.at
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