Presseinfo_tanzcoop_Herbst2016

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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Wiederaufnahme wegen des großen Erfolgs!
Do, 6.10. – Sa, 8.10. | 20:00 Uhr
Uraufführung/Gastspiel
Smokey Hugs and Cappuccino
Ein Tanzstück von Gisela Elisa Heredia& tanz.coop
Foto: Christian Ariel Heredia
Idee, Konzept und Choreografie: Gisela Elisa Heredia (ARG/AUT)
Tanz und Choreografische Mitarbeit: Adrian Dorfmeister (AUT), Cäcilia Färber
(DE/AUT), Elda Gallo (ITA/AUT), Katharina Glas (DE/AUT), Anna Possarnig (AUT)
Dramaturgische Beratung: Josef Maria Krasanovsky | Produktion: Katharina Bernard
Produktion und Künstlerische Assistenz: Cäcilia Färber | Choreografie Assistenz:
Laurie Chou | Musik: tanz.coop
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) und D.ID Dance Identity
Der Rauch einer Zigarette, eine halbvolle Cappuccinotasse – im Hintergrund das Surren
eines Ventilators an der Decke eines schäbigen Cafés. Die Stadt im Dunkel und doch im
Licht. Das rauschende Rot eines Kleides, das Schleifen von Schuhen am abgetanzten
Parkett… Hier, zwischen Rauch und Cappuccino, umarmt man sich flüchtig oder ewig.
In ihrem neuen Stück setzt sich die argentinische Choreografin Gisela Elisa Heredia mit
dem berühmtesten Tanz ihrer Heimat, dem Tango, auseinander.
Die Situation, Intention und Wirkung einer Umarmung stehen im Mittelpunkt des poetisch
expressiven Abends Smokey Hugs and Cappuccino.
So, let´s hug!
Pressefotos zum Download: www.kosmostheater.at
Karten: € 19,- | ermäßigt € 15,- / € 11,- | KosmosEuro € 1,- | Sparpaket € 84,Reservierung: Tel. 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at
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Download Pressematerial und Fotos zu allen Produktionen unter http://www.kosmostheater.at
KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Smokey Hugs und Tango
Nach „you´re sexy, you´re cute - take off your riot suit!” (Gastspiel im KosmosTheater
im Vorjahr) setzt sich Gisela Elisa Heredias neues Projekt „Smokey Hugs and
Cappuccino" mit den Themen Nähe, Distanz, dem körperlichen Ansatz einer Umarmung,
ihrer Intention und der Wirkung auf uns Menschen in verschiedenen Situationen,
Emotionen, Ritualen und Traditionen auseinander.
Ausgangspunkt wie Sinnbild dafür ist der Tango, der wohl bekannteste Paartanz aus
Heredias Heimatland Argentinien, der wie kein anderer für Sinnlichkeit und Erotik steht.
Der legendäre argentinische Tangotänzer, Choreograf und Performer Juan Carlos Copes
sagte im Interview mit Gisela Heredia über den Tango:
„Der Tango gleicht einer Liebe im wahren Leben: Zwei Hälften, die ein Ganzes bilden,
einen Körper mit zwei Gesichtern und vier Beinen. Der Mann trägt die Verantwortung, die
Bewegungen zu führen, die Frau, die Bewegungen zu interpretieren.
Zwei Menschen sind im Tango vereint durch ein gemeinsames musikalisches Gefühl in
einer Umarmung. Das Gehen im Tango ist ein sich in den Boden-Beißen.“
tanz.coop – verein for arts
wurde 2009 von Gisela Elisa Heredia gemeinsam mit Kolleginnen als künstlerische
Plattform mit dem Ziel, den kreativen Austausch innerhalb der Tanzszene Wiens zu
fördern und zu ermöglichen, gegründet. Darüber hinaus steht die Umsetzung und
Entwicklung von interdisziplinären und Genre übergreifende Projekten sowie die
Zusammenarbeit mit KünstlerInnen unterschiedlichster Herkunft im Mittelpunkt der
Arbeit des Vereins. Einmal im Jahr veranstaltet tanz.coop das internationale Festival
TanzTag Wien, das zunächst als Ein-Tages-Programm startete und (inzwischen auf drei
Tage angewachsen) längst zu einem Fixpunkt der Wiener Tanzszene geworden ist.
Projekte (Auswahl)
You ‘re sexy, you ‘re cute - take off your riot suit!, Kosmos Theater 2015
Heterogeneous Germana, Alter Schlachthof Wels 2015
If I could...then I would, WUK Wien und Tribüne Linz 2014
I wanna be a supernatural rocket, TanzTag Festival 2013, Fifoo Festival 2013, Poolbar
Festival 2013 und Tanzhafen Festival 2014
BABY SUGAR NOW, Dance Performance and film for and about KIKI KOGELNIK, in
Kooperation mit Center for Choreography Bleiburg/Pliberk (CCB), dem Choreografie
Zentrum Johann Kresnik und Synart Tanzenberg, BG Tanzenberg 2012
One Rotten Day in Paradise, Kunsthaus Bregenz 2012, Posthof - Linz 2012, Tanzzentrale
Nürnberg – 2011
Dance Dance Revolution, „Reverie” Festival, Gent, Belgien 2010
www.tanzcoop.com
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Biographien
Gisela Elisa Heredia,
geboren in Córdoba (Argentinien), studierte zunächst Tanz und Choreografie an der
Universidad Nacional de Córdoba. Beim renommierten Festival Latinoamericano de Danza
Contemporanea im Teatro Comedia wurde sie mit Preisen in den Kategorien „Beste
Choreografie“ und „Zeitgenössische Tanztechnik“ ausgezeichnet Seit 2003 wohnt Gisela
Heredia in Wien, wo sie am Konservatorium (heute: Musik und Kunst Privatuniversität d.
Stadt Wien) Zeitgenössische Tanzpädagogik studierte. 2009 gründete sie zusammen mit
Kolleginnen tanz.coop - verein for arts und rief das Festival TanzTag Wien ins Leben.
Ihre Arbeiten als freischaffende Tänzerin und Choreografin wurden an vielen Tanz- und
Theaterhäusern in Südamerika und Europa sowie bei internationalen Festivals gezeigt:
donaufestival, KosmosTheater Wien, MuTh Wien, posthof Linz, KUB - Kunsthaus Bregenz,
Linz09, Odeon Theater, Festspielhaus St. Pölten, Tanz Atelier Wien Company,
Tanzquartier Wien, TanzTag Wien, Das tanzfest St. Gallen, Reverie DansFestival
(Belgien), Tanzzentrale (Deutschland), Gödör Space (Ungarn), Zoom Festival (Kroatien),
Teatro Real, 24 Horas de Arte - Festival de Danza Contemporanea, Teatro Comedia
(Argentinien), Zusammenarbeit mit Paulus Manker bei Wagnerdämmerung, k.u.k
Telegrafenamt, Wien und vieles mehr.
Seit 6 Jahren realisiert Gisela Elisa Heredia mit ihrem Tanzkollektiv tanz.coop eigene
Arbeiten und Koproduktionen als Tänzerin und Choreografin.
Neben ihrer Arbeit mit professionellen TänzerInnen engagiert sie sich mit und durch den
Tanz auch aktiv in der Flüchtlingshilfe.
2016 erhält Heredia den Avantgarde Preis der Bezirksvorstehung Alsergrund Wien.
Adrian Dorfmeister,
geboren und aufgewachsen in Wien, studierte Klassischen Tanz (Ballett) an der Musik
und Kunst Privatuniversität d. Stadt Wien. Noch vor seinem Abschluss wurde er mit dem
3. Preis des ÖTR (Österreichischer Tanzrat Wettbewerb) 2004 ausgezeichnet und erhielt
im Anschluss ein Engagement an die Volksoper Wien.
Danach spezialisierte Dorfmeister sich aber immer mehr auf zeitgenössischen Tanz und
arbeitete als freischaffender Tänzer u.a. mit Mathilde Monnier, Fabiana Pastorini bei
IMPULSTANZ oder mit Mila Jovovich, Adam Lambert, Kim Duddy, Andrey Kaydanovsky
beim LIFE BALL. Neben seiner Tätigkeit als Tänzer, ist er auch als Schauspieler tätig
(etwa unter der Regie von Corinne Eckenstein in „Elias Fremdes Leben“ am DSCHUNGEL
WIEN). Seit 2013 arbeitet Dorfmeister auch als Choreograf bei einem Projekt in
Oberösterreich mit, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, langzeitarbeitslosen
Jugendlichen zurück ins Berufsleben zu verhelfen. Außerdem unterrichtet er an der
Medienschule Wien Improvisation und Körpertraining (Zeitgenössischer Tanz).
Anna Possarnig,
geboren und aufgewachsen in Klagenfurt, sammelte dort ihre ersten tänzerischen
Erfahrungen und nahm an verschiedenen Wettbewerben und Seminaren teil, bevor sie im
Studio an der Wien ihre Ausbildung zur modernen und zeitgenössischen Bühnentänzerin
machte. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung tanzte Possarnig für D.ID Liz King,
ULPG, Mustapha Barkati Dance Company und tanz.coop. Sie trat bei diversen Festivals
wie „Österreich tanzt“, „Poolbar Festival“ und „Fifoo Festival“ auf und tourte durch
Deutschland und Österreich. Seit 2013 studiert sie an der Anton Bruckner
Privatuniversität, wo sie in Choreografien von Eldad Ben Sasson, Regina van Berkel und
Jiri Kylian mitwirken durfte. Außerdem ist Anna Possarnig als Tanzpädagogin tätig und
absolviert eine Ausbildung zur GYROKINESIS® Trainerin.
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Cäcilia Färber,
erhielt ihre professionelle Tanzausbildung an der an der Musik und Kunst Privatuniversität
der Stadt Wien und an der Escola Superior de Danca in Lissabon. Seit dem Abschluss
ihres Studiums arbeitete sie als Tänzerin/Performerin unter anderem mit und für Simone
Kühle, Thomas Wilhelm und Paulus Manker. Cäcilia Färber ist für unterschiedliche
Schulprojekte, darunter Kooperationen mit Schulen im Ausland zu einem Schwerpunkt
Sprache -Tanz, pädagogisch und choreografisch tätig. Die Zusammenarbeit mit tanz.coop
und Gisela Elisa Heredia begann sie Anfang 2013.
Elda Gallo,
geboren in Italien, lebt als freischaffende Tänzerin und Performance-Künstlerin derzeit in
Wien.
Im Jahr 2011 schloss sie ihr Tanz und Performance Studium an der Theater- und
Schauspielschule „Paolo Grassi“ in Mailand ab, wo sie mit Choreografen wie Lucinda
Childs, Michele Di Stefano, Ariella Vidak und Shen Wei zusammenarbeitete und auf
Festivals wie der „Biennale von Venedig“ und der „Fabbrica Europa Florence“ tanzte. Von
2013 bis 2014 war sie beim italienischen Projekt Etherotopie, das von Ortopolis und
HangartFest organisiert wurde, tänzerisch und choreografisch tätig. 2015 schloss sie ihr
Studium an der SEAD, Salzburg Experimental Academy of Dance, ab. Hier begann sie die
Zusammenarbeit mit dem israelischen Choreografen Eyal Bromberg. Gastspiele in Italien,
Österreich, Deutschland, Israel und Frankreich folgten.
Von 2010 bis 2015 wurde Elda Gallo mehrmals zum italienischen Festival HangartFest
eingeladen. In den letzten Jahren arbeitete sie unter anderem mit den ChoreografInnen
Rebecca Murgi, Tommaso Monza und Masako Matsushita zusammen.
Katharina Glas,
schloss im Sommer 2015 ihre Ausbildung im „klassischen und zeitgenössischen Tanz“ an
der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit Auszeichnung und dem
„Bachelor of Arts“ ab. Nach mehreren Projekten als Tänzerin ist sie nun seit der
Wintersaison 2015/16 als leitende Choreographin der Tiroler Festspiele in Erl („il Barbiere
di Siviglia“ 2015/16, „Guglielmo Tell“ 2016, „L‘Italiana in Algeri“ 2016/17) tätig und
absolviert nebenbei an der Universität Wien ihr zweites Studium „Deutsche Philologie“.
Außerdem war sie im Sommer 2016 bei den Salzburger Festspielen als Tänzerin in der
Oper „die Liebe der Danae“ zu sehen.
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