FVWerbungWerbeabgabe-Regierungsprogramm_24-11

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Werbe-Obmann Drössler: „Abschaffung der Werbesteuer ist im Regierungsprogramm“
Utl.: Brächte Attraktivierung Kommunikationsstandortes Österreich – „Aber noch ist Kampf
um die Abschaffung des wohl dienstältesten Provisoriums der Republik nicht gewonnen“
„Die Abschaffung der Werbeabgabe ist im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung
festgeschrieben. Daher kann der nächste Schritt nur heißen: Werbeabgabe abschaffen.
Jetzt!“ - so bringt Peter Drössler, Obmann des Fachverbandes Werbung und
Marktkommunikation in der WKÖ, die Notwendigkeit seitens der neuen Bundesregierung in
Sachen Medienpolitik auf den Punkt. “Im Fokus aller Aktivitäten muss die Attraktivierung
des Kommunikationsstandortes Österreich stehen. Dazu gehört eben die rasche und
ersatzlose Abschaffung der Werbeabgabe, einer in Europa einzigartigen,
wachstumsfeindlichen Besteuerung für kommerzielle Kommunikation“, so Drössler. Das
Volumen der Entlastung durch die ersatzlose Streichung der Werbeabgabe beträgt 110
Millionen Euro. Man wisse aus wissenschaftlichen Erhebungen, „dass die Wirtschaft dieses
Geld wieder investieren würde. Das nützt der gesamten Wirtschaft und schafft neue,
hochwertige und sichere Arbeitsplätze.“
Aber noch ist der Kampf um die Abschaffung des wohl dienstältesten Provisoriums der
Republik nicht gewonnen, hält Drössler fest: „Nun geht es daran, im Zuge der Umsetzung
des Regierungsprogramms eine Lösung zu finden, um die Finanzierungsinteressen der
Länder und Gemeinden zu berücksichtigen, ohne dass die österreichische Medien- und
Werbewirtschaft durch eine ‚Strafsteuer’ einseitig diskriminiert wird.“
„Der Fachverband Werbung konnte diese für die österreichische Wirtschaft wichtige
Forderung erfolgreich in die Koalitionsverhandlungen einbringen“, so Drössler: „Wir
konnten mit unseren Argumenten die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger
offenbar überzeugen. Unser intensives Lobbying und die professionelle Arbeit im
Fachverband Werbung haben zu diesem wichtigen Etappensieg geführt.“ Einen
entscheidenden Schub habe auch die branchenübergreifende Lobbying-Initiative mit dem
Fachverband Telekom/Rundfunk bewirkt. Gemeinsam haben die umsatz- und
beschäftigungsstarken Branchen IKT- und Werbewirtschaft nach der Nationalratswahl im
September 2008 die wichtigsten gemeinsamen Anliegen formuliert.
Die österreichische Kommunikationswirtschaft mit mehr als 60.000 Beschäftigten braucht,
um auch angesichts der Wirtschaftskrise überdurchschnittlich zu Wachstum und zur
Steigerung der Produktivität beitragen zu können, adäquate Rahmenbedingungen. „Daher
erachtet der Fachverband Werbung weiters die Etablierung einer Medienförderung für
private kommerzielle und nicht-kommerzielle Rundfunkbetreiber für notwendig. Private
Anbieter leisten gemeinsam mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk einen wesentlichen
Beitrag zur Medien- und Meinungsvielfalt“, so Drössler: „Im Grundsatz hat sich die neue
Regierung in ihrem Arbeitsprogramm dazu bekannt, nicht jedoch im Umfang. Zur
Förderung des Privatmedien-Sektors sollen zumindest 20 Millionen Euro sichergestellt
werden“, fordert der Werbe-Obmann. (JR)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Werbung & Marktkommunikation
Geschäftsführer Mag. Markus Deutsch
Tel.: 05 90 900-3539
E-Mail: werbung@wko.at
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