Kleinsilber-hell

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Bericht zur 19. Überregionalen
Silberclubvergleichsschau in Frankenthal
Vom 20. - 23. Oktober 2016 führte der Silberclub Vorderpfalz die 19. Überregionale
Silberclubvergleichsschau in der Kreisfreien Stadt Frankenthal durch. Eingesprungen für die Silber-Clubs
Kurhessen und den Kleinsilberclub Hessen – Nassau, die eigentlich Ausrichter dieser Schau waren, diese
aber wegen der Flüchtlingskrise Anfang 2016, die angemietete Halle in Kirchhain, nicht mehr bekommen
konnten. Die beiden Clubs zeigten sich sehr erfreut darüber, dass Michael Rühl und Horst Börstler, als
Funktionäre des Silberclubs Vorderpfalz, die kurzfristige Übernahme bestätigten.
Erschwerend in diesem Jahr war ebenfalls die enorme Ausbreitung des RHD V² Viruses, welcher in ganz
Deutschland zu hohen Verlusten bei unseren Kaninchen führte. Trotz allem waren die
Ausstellungsleitung und der AG Vorstand sehr erfreut über ein Meldeergebnis von 854 Silberkaninchen
in allen Rassen und Farbenschlägen.
Michael Rühl und sein Team hatten die Ausstellungshalle des bereits, sich mit großen Schauen
vertrauten Verein
P 14 Frankenthal, gewählt. Nichts destotrotz haben der Vorsitzende und seine Mannschaft über Monate
die Ausstellung geplant und Vorbereitet, bereits 2 Wochen vorher waren alle Käfige aufgebaut und die
Tiere konnten quasi kommen.
Das Einsetzen der Tiere am Donnerstag verlief, wie immer in Vergangenheit, reibungslos. Die nicht ganz
günstig gelegene Ausstellungshalle des P 14 Frankenthal liegt an einer gut befahrenen Strasse und
verbucht über wenige Parkplätze an der Halle. Beim Einsetzen kein Problem, da sich dieses
bekanntermaßen über den ganzen Tag erstreckt. Würde es am Sonntag ein Chaos geben?
Gut vorbereitet für den Bewertungstag ging es am Freitagmorgen bereits um 7 Uhr, nach dem
gemeinsamen Frühstück, mit der Bewertung los. 14 Preisrichter und 3 Obleute nahmen Ihre Arbeit auf.
Das Ergebnis der Bewertung zeigen die Berichte der Rassesprecher.
Helle-Großsilber
Von dieser Rasse waren 180 Tiere gemeldet, 8 davon fehlten. Bei fast gleicher Anzahl wie vor zwei
Jahren, war die Bewertung vorzüglich, deutlich geringer, 24 zu 7.
Was aber seitens des Betrachters optisch gesehen nicht an den Tieren lag. Denn es waren hier vorm
Gehege aus tolle Typen zu sehen, die einen kräftigen Kopf mit stabil und fest im Gewebe getragene
Ohren zeigten.
Auch die Länge passte, ob und warum aber die Tiere nicht mehr hergaben, konnte man von außen aus
dieser Sicht nicht beurteilen.
Die Bewertung ergab folgendes Ergebnis:
7 x 97,0 Punkte
2 x Sieger und 2 x Klassensieger
27 x 96,5 Punkte
40 x 96,0 Punkte
90 Tiere wurden hier mit sehr gut bewertet.
3 x mit gut, 7 x mit nb und 2 x mit ob von der Bewertung ausgeschlossen.
Bei der nb Bewertung war auf der Karte folgendes zu lesen:
Penismissbildung, stark weiße Blumenspitze, Flügelhaut, Wamme, weiße Büschel usw. also für den
Züchter sozusagen sichtbare Ausschlussfehler, die zu vermeiden gewesen wären.
Bei den ob Tieren war zu lesen:
Geschwulst an der Unterlippe, was auch vom Gehege aus schon zu sehen war und dann 1 x verklebte
Nase und Vorderläufe, wofür hier der Betrachter überhaupt kein Verständnis hat, da man ja zur Zeit
genug Probleme mit der RHd² zu kämpfen haben. So muss ich mir nicht noch auch diese Krankheit in
meinen Bestand holen. Solche Tiere müssen zu Hause bleiben.
Bei den 18,5er und 18,0 Punkte-Tiere war bemängelt worden, wie:
schwache Ohrenstruktur, etwas kurz im Typ, lose Fellhaut, schwache Vorderpartie, etwas eckig, vorne
schmal, etwas versteifte Blume, schwacher Bau, das es doch bei einigen Tieren im Gewicht schon fehlte.
Denn solche, im Januar und Februar geborene Tiere, sollten hier zumindest ihre 4,5 - 4,6 kg auf die
Waage bringen, trotz ihrer weiten Reisen bis zum Einsetzen, wo sie ja doch Gewichtsverlust haben.
Es ist hier aber auch sehr Positives zu vermelden, denn die Tiere des Züchters Peter Jendrny T 37 hatten
3 x 19,5 und 1 x 19,0 in der Körperform, 385,0 Punkte, was jedoch in anderen Positionen
Pos. 3 nicht nach mehr reichte.
In Position 3 Fell 13,5 und 13,0 war zu lesen:
Wenig Unterwollhaar, schwache Struktur, wenig Dichte, etwas lang, weich usw.
In den Rassemerkmalen waren die Tiere für meinen Begriff immer wieder, viel zu frühen Schauzeitpunkt
und milder Witterung , trotzdem sehr sehr gut, das heißt Silberung, Deckfarbe-Gleichmäßigkeit und
Unterfarbe.
Es musste schon extrem gewesen sein, wenn zu lesen war, unfertig oder fleckig, denn hier haben die
Kollegen mit überwiegend der 14,0 in der Gleichmäßigkeit großes Fingerspitzengefühl gezeigt.
Auch die Unterfarben waren mit 9,5 und 10 Punkten größtenteils sehr gut, bis auf einzelne Ausnahmen
gab es hier nichts zu beklagen.
Den Rheinland-Pfalz -Meister (RPM) holte sich hier mit 386,5 Punkten Ingo Wensing W2, der auch mit
97,0 Punkten den Siegerrammler stellte, sowie mit 97,0 Pkt. die Klassensiegerhäsin und einen weiteren
Rammler mit 97,0 Pkt.
Vize-Rheinland-Pfalz-Meister (VRPM) mit ebenfalls 386,5 Pkt. wurde (jed. ZG III) Edmund Laumer B 666
Er zeigte die Siegerhäsin mit ebenfalls 97,0 Pkt.
Klassensieger 1,0 mit 97,0 Pkt. stellte Karlheinz Scheld H 17.
Weitere mit vorzüglich bewertete Tiere zeigte Jürgen Hein F 360 und Bernd Mössing F 428.
Auch möchte ich weitere Züchter nicht unerwähnt lassen, Helmut Daub K 93 383,0 Pkt. SE 15,
Hermann Bloem I 36 383,5 Pkt. und Bernd Mössing F 428 385,5 Pkt. SE 1, wobei hier eine 0,1 etwas
schlecht weggekommen ist, die mit vier Wurfgeschwistern eine tolle Leistung brachten.
Fazit der Hellen Großsilber:
Das Erreichte zu erhalten, sicher gibt es immer wieder was zu verbessern, doch oftmals kommt es halt
nicht so wie man es sich gerne vorstellt und uns die Natur ihre Grenzen aufzeigt.
Nach dem Motto "Es gibt immer was zu tun, packen wir es an".
Champagne Silber
Bei dieser Rasse sollte man sich die Frage stellen, wann wird da einiges umgesetzt, was man sich nach
der Zulassung so vorgenommen hat. Ein doch eleganter Typ, mit ihrer aufgerichteten Körperhaltung und
ihren schönen Abzeichen.
Es sind jedoch wenige Züchter, die Mitglied in einem Silberclub sind, deshalb wieder nur wie vor zwei
Jahren 8 Tiere auf der Schau.
Gezeigt wurde eine für diese Rasse super 0,1 mit 97,0 Pkt. aus der Zucht von Thomas Rösch P 54.
Fazit der Champagne Silber:
Die Züchter sollen sich Silber-Clubs anschließen, damit die Rasse erhalten oder mehr nach vorne
gebracht wird.
Kleinsilber-hell
Diesmal wurden mit 104 Tieren, 4 fehlten, um 16 mehr gezeigt wie vor zwei Jahren.
Die Bewertung sah wie folgt aus:
2 x 97,5 Punkte
beide Sieger
5 x 97,0 Punkte
2 x Klassensieger
22 x 96,5 Punkte
68 mit sehr gut, 1 x mit gut und zwei mit nb, Bemerkung X-Beine und Übergewicht (fütterungsbedingt)
Gegenüber von vor zwei Jahren konnte man feststellen, dass die Arbeit der Züchter dieser Rasse wieder
bessere Früchte trägt.
So hatten wir es damals mit sehr knappen Gewichten von 2,51 bis 2,65 kg zu tun.
Jetzt konnte man hier schon wieder einige Tiere mit um die 3,0 kg und darüber sehen.
Es waren wieder schöne kurze Typen mit tollen Köpfen und passenden Ohren, sprich auch Ohrlänge,
anzutreffen. Die nachfolgenden Zuchtgruppen lagen in den Bewertungsergebnissen dicht aneinander:
Den Rheinland-Pfalz-Meister (RPM) sicherte sich mit 386,0 Pkt. die ZGM August und Bernd Dersch H
55.
Den Vize-Rheinland-Pfalz-Meister (VRPM) stellte die ZGM Alexander und Michele Burwitz Z 396 mit
385,5 Pkt.
Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Manfred Rasper W 321 mit 385,5 Pkt., Dersch und Burwitz
385,0 Pkt., Steffen Herbel H 15 384,5 Pkt., Karl Hüer I 36 384,5 Pkt., Christian Senkler H 335 384,0 Pkt.
und Siegfried König S 192 384,0 Pkt.
Die Siegerhäsin mit 97,5 Pkt. stellte Karl Hüer I 36 mit 0,5 Pkt. in den Rassewerten.
Den Siegerrammler ebenfalls mit 97,5 Pkt. hatte die ZGM Burwitz Z 396 mit einer 19,5 in der
Körperform, ein toller Kerl.
Die Klassensiegerhäsin zeigte mit 97,0 Pkt. die ZGM Dersch H 55 14,5 im Fellhaar, die der Siegerhäsin
meines Erachtens in nichts nachstand.
Den Klassensiegerrammler ebenfalls mit 97,0 Pkt. und einer 19,5 in Form stellte uns Bernd Wacker B
922.
Weitere vorzügliche 97,0 Tiere hatten noch Christian Senkler H 335 und die ZGM Dersch 2 x.
Fazit Kleinsilber-hell:
Sicher gibt es immer noch was zu tun, aber durch die gezielte Arbeit bei den Clubs wurde in den letzten
beiden Jahren schon viel erreicht. Die Gewichte wurden wieder nach oben gebracht, wobei aber
trotzdem die Typen und Formen nicht vernachlässigt wurden.
Auch die Rassemerkmale konnten durchwegs gefallen.
Rassesprecher Edmund Laumer
DGrS, schwarz
Die Deutschen Großsilber, schwarz waren mit 50 gemeldeten Tieren der Farbenschlag, der am stärksten
vertreten war. Leider fehlten 4 Tiere und 3 Tiere wurden wegen weißer Büschel an der Unterseite der
Hinterläufe mit nb bewertet. Fortschritte waren in der Position 2 zu verzeichnen, denn mehrere Tiere
zeigten die gewünschte Körperlänge und Rumpfbreite, so dass 20 Tiere mit 19,0 Pkt in dieser Position
bewertet wurden. 18 Tiere erhielten 18,5 Pkt. Hier wurden vor allem die verjüngte Form bzw. die eckige
Hinterpartie kritisiert, aber auch die lockere Schulterpartie bzw. etwas lose Fellhaut oder die abfallende
Rückenlinie fielen auf. Auch müssen wir weiterhin an der gewünschten Bodenfreiheit arbeiten.
Verbessert hat sich auch die Qualität der Behaarung, denn es wurden 35 Tiere mit 14,0 Pkt bewertet. Es
waren aber auch einige sehr gute Vertreter ausgestellt, die in Bezug auf Silberung und deren
Gleichmäßigkeit heraus stachen. Die meisten Tiere wurden mit der gewünschten mittleren Schattierung
ausgestellt. Hier vergaben die Preisrichter 22x die 14,5 und einmal 15,0. In der Pos. 5 Deckfarbe wurde
14 x die 14,5 vergeben, aber viele Tiere waren noch in Haarung, so dass die Deckfarbe nicht so intensiv
in Erscheinung trat. Hier hätte ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl der amtierenden Preisrichter den
Tieren und auch den Züchtern gut getan. Fortschritte gab es auch in der Position 6 Unterfarbe, wo 20
Tiere die volle Punktzahl bekamen.
Die Beste Zuchtgruppe
und damit Rheinland-Pfalz-Meister wurde der Zuchtfreund Markus Steinmeyer aus Nördlingen vom
Verein B 364 mit 385,0 Punkten. Die zweitbeste Zuchtgruppe stellte der Zuchtfreund Wolfram Hirsch
aus Ostrau vom Verein S 397 mit 384,0 Punkten aus. Er stellte auch das Siegertier mit 97,0 Pkt. Den
Klassensieger mit ebenfalls 97,0 Pkt. stellte die ZGM Ludwig und Fabian Wigger aus Legden vom Verein
W 2.
DGrS, blau
Beim Farbenschlag blau wurde nur eine Zuchtgruppe vom Zuchtfreund Reiner Waigand aus Wörth vom
Verein B 1342 vorgestellt. Diese wurde mit 382,5 Punkten bewertet. Kritisiert wurde auch die etwas
verjüngte Form. In der Position 3 Behaarung erhielten alle 4 Tiere eine 14,0. Auch die Silberung war
ansprechend, denn nur 1 Tier war etwas hellgesilbert. Positiv erwähnt werden kann die Deckfarbe und
auch die Unterfarbe.
DGrS, gelb
Im Farbenschlag gelb waren 2 Zuchtgruppen gemeldet, aber nur eine Zuchtgruppe wurde vorgestellt.
Auch hier waren in der Position 2 Fortschritte zu verzeichnen, denn 3 Tiere erhielten die 19,0 und 1 Tier
die 19,5. Dieses Tier bestach vor allem im Typ und in der Behaarung, wo 14,5 Pkt. vergeben wurden.
Leider hatte dieses Tier wenig Silberung am Kopf und an den Ohren. Positiv zu erwähnen wäre, das 1
Tier mit 15,0 in der Position Silberung und deren Gleichmäßigkeit bewertet wurde. In der Deckfarbe
erhielten alle 4 Tiere die 14,5. Verbessert werden muss aber noch die Unterfarbe, die etwas aufhellte.
Diese Zuchtgruppe wurde vom Zuchtfreund Lutz Kempe aus Falkensee vom Verein D 89 vorgestellt und
mit 385,0 Punkten bewertet.
DGrS, havannafarbig
Beim Farbenschlag havannafarbig wurde nur 1 Zuchtgruppen ausgestellt. Auch in diesem Farbenschlag
gibt es nur positives in der Position 2 zu berichten, denn alle 4 Tiere erhielten hier die 19,0. In der
Position 3 wurde eine ansprechende Struktur bescheinigt, obwohl die Behaarung noch etwas dichter
sein könnte. Kritik gab es vor allem in der Position 5, da einige Tiere farblich noch nicht durchgehaart
und somit fleckig waren. Diese Zuchtgruppe wurde vom Zuchtfreund Peter Hermle aus Raunheim vom
Verein H 96 vorgestellt und erreichte 382,0 Punkte.
DGrS, graubraun
Beim Farbenschlag graubraun wurden 4 Zuchtgruppen vorgestellt. Der Aufwärtstrend dieses
Farbenschlages hat sich leider nicht fortgesetzt. In der Position 2 gab es einige Kritikpunkte, denn nur 2
Tiere erhielten 19,0 Pkt und 10 Tiere die 18,5. Bemängelt wurde der kurze Typ, 2 Tiere erreichten auch
nicht die volle Punktzahl im Gewicht, die verjüngte Körperform, eckige Hinterpartien und vor allem die
lockere Schulterpartie und die teilweise recht lose Fellhaut. 1 Tier wurde sogar mit stark loser Fellhaut
mit nb bewertet.
Hervorzuheben ist die sehr
gute Behaarung. Hier wurde 12x die 14,0 und 2x die 14,5 vergeben. Zu verbessern gilt es künftig die
Gleichmäßigkeit der Silberung, denn oft haben die Tiere wenig Silberung am Kopf und vor allem im
Backenbereich. Auch die Vorderläufen und die Blumenoberseite waren teilweise schwach gesilbert. In
der Position 5 Deckfarbe haben wir einen sehr guten Zuchtstand erreicht. In der Zwischen- und
Unterfarbe erhielten 8 Tiere die volle Punktzahl. Die Beste Zuchtgruppe und damit Rheinland-PfalzMeister wurde der Zuchtfreund Wolfram Hirsch aus Ostrau vom Verein S 397 mit 386,0 Punkten. Dies
war die höchstbewertete Zuchtgruppe bei den DGrS. In dieser Zuchtgruppe war auch ein V-Tier mit 97,0
Punkten. Die zweitbeste Zuchtgruppe stellte der Zuchtfreund Wilfried Priester aus Haina vom Verein K
79mit 382,0 Punkten.
Rasseprecher Klaus Weber
Kleinsilber schwarz
52 Zuchtgruppen aus 15 Landesverbänden stellten sich an Rheinlandpfalzmeister zu werden.
Dieser wurde Steffen Sauter mit 387,0 Pkt.
Punktgleich und somit Vize Meister wurde Norbert Gramann, lediglich in Pos. 2
hatte Steffen Sauter mit einem Fehlpunkt weniger Punkt die Nase vorn.
Auch Michael Rühl zeigte eine Zuchtgruppe mit 387,0 Punkten, jedoch stellte er ein ZG III und somit
zogen die andern Zuchtgruppen vor.
In dieser Sammlung war auch der Klassensieger mit 97,0 Punkten mit einer 19,5er Körperform.
In einer weiteren Zuchtgruppe hatte Michael Rühl den Siegerrammler der vor allem in der
Pos. 2 Körperform, Typ und Bau mit 19,5 Punkten sowie in Pos. 3 Fell mit 14,5 Punkten
überzeugen konnte.
Norbert Kusch stellte die Siegerhäsin mit 97,5 Punkten und seine Sammlung kam auf 386,5 Punkten.
Eine weitere Zuchtgruppe mit 386,5 Punkten zeigte Michael Rühl
Bernd Sandmeyer zeigte eine ausgeglichene Sammlung mit 386,0 Punkten, also 4x 96,5, lediglich
in der Körperform zeigten diese Tiere Defizite auf. Er bekam 3x 18,5 und nur 1x 19,0 Punkte in
der Pos. 2 Körperform, Typ und Bau. Jedoch die Rassemerkmale konnten absolut überzeugen.
Einen Klassensieger mit 97,5 Punkten stellte Volker Keil.
Einen weiteren Klassensieger mit 97,0 Punkten zeigte Wolfgang Jeuthe
Mit 52 Zuchtgruppen also 208 ausgestellten Tiere gab es 14 mal vorzüglich.
Jedoch gab es 14 mal das Prädikat "nicht befriedigend" viele n.b. Tiere zeigten weiße Büschel in der
Decke oder stark weiß durchsetzte Ohrenränder.
Die Ohrstruktur hat sich bei diesem Farbenschlag deutlich verbessert, jedoch sollte auf den
doppelt behaarten Ohrensaum geachtet werden, denn einige Tiere zeigten deutliche Fehler in Pos. 3
In den Rassemerkmalen überzeugte dieser Farbenschlag vor allem in Pos. 5 Silberung und
Gleichmäßigkeit und in Pos. 6 Unterfarbe.
In Pos. 6 Unterfarbe wurde 76 mal die volle Punktzahl vergeben.
Kleinsilber blau
Rheinlandpfalzmeister mit 385,5 Punkten wurde Jürgen Zwick. In dieser Sammlung war auch das
Siegertier mit 97,0 Punkten.
Auch die 2. Sammlung mit 385,5 Punkten stellte Jürgen Zwick. Er dominiert den Farbenschlag durchaus,
den mit
Mit 385,0 Punkten folgte Bern Florus. Seine 2. Sammlung kam auf 384,5 Punkten ebenso wie die
Zuchtgruppen von
Markus Hoidecker und Paul Hoth.
Bei den 60 ausgestellten Tieren gab es leider nur ein vorzüglich, was jedoch die Qualität der Tiere nicht
wiederspiegelte.
Denn vor allem in Pos. 5 Deckfarbe und Gleichmäßigkeit zeigten die ausgestellten Tiere ein kräftiges
Blau.
Leider wurden diese Tiere von der breiten Masse nicht ausreichend hervorgehoben und somit wurden
viele Kleinsilber blau
mit einer Standard Bewertung zwischen 96,5 und 95,5 Punkten bewertet.
Lediglich der ein oder andere Preisrichter bemühte sich mit positiven Bemerkungen auf der
Bewertungskarte.
Kleinsilber havanna
19 Sammlungen zeigten sich in einer ansprechenden Qualität.
Mit 386,5 Punkten wurde Herbert Hannweg Rheinlandpfalzmeister.
Er stellte 4 Häsinnen mit hervorragendem Ergebnis in Pos. 2 Körperform, Typ und Bau,
Mit den ausgestellten Tieren gab es 2 mal 19,5 und 2mal 19,0 Punkte.
In dieser Sammlung war auch die Siegerhäsin mit 97,5 Punkten und ein Klassensieger mit 97,0 Punkten.
Punktgleich folgte Herbert Friedrich, doch dieser stellte ein ZG III aus und konnte mit den Körperformen
nicht mithalten.
Horst Stollmeier folgte mit 386,0 Punkten und zeigte den Siegerrammler mit 97,0 Punkten.
Es folgten Michael Rühl und Bernhard Kotz mit 385,0 Punkten.
Insgesamt wurde das Prädikat "vorzüglich" 4 mal vergeben und lediglich nur 2 mal das Prädikat "nicht
befriedigend"
Der Farbenschlag überzeugte vor allem in den Rassemerkmalen auch die Unterfarbe hat sich wesentlich
verbessert und es
konnte oftmals die volle Punktzahl vergeben werden.
Tiere mit breiter Ohrenhaltung und im Rahmen zu großen Tieren gehört der Vergangenheit an.
Rasseprecher Jürgen Metzler
Kleinsilber gelb
Der Aufwärtstrend der gelben Kleinsilber wurde erneut bestätigt: Unter den 92 ausgestellten Tieren (4
fehlten) wurden 8 mit 97,0 und 33 mit 96,5 Punkten bewertet. Das sind 44,6%. Dieser erfreulichen
Anzahl steht nur ein „nb“ wegen Geschlechtsmissbildung gegenüber.
RP-Meister wurde mit 386,5 Punkten Karin Friedrich (F38), die in ihrer Sammlung vier tolle Häsinnen
stehen hatte, welche vor allem mit einer schönen gelben Deckfarbe bestachen. Zudem zeigte ihre
Klassensiegerhäsin auch noch eine gute Fellstruktur, welche mit 14,5 Punkten belohnt wurde. Mit 2 vHäsinnen erreichte „unsere lebende Gelbsilber-Legende“ Günter Nees (C134) ebenfalls 386,5 Punkte
und wurde Vizemeister. Seine Tiere holten vor allem in der Silberung und – wie auch nicht anders zu
erwarten - in der Unterfarbe (3x10) ihre Punkte. Allerdings zeigte hier das ein oder andere Tier
überraschenderweise teilweise dünne faltige Ohren bzw. einen leichten Rußanflug an den Ohren und auf
der Hinterpartie.
Die beiden Sieger dagegen waren typische Kleinsilber, aber der kleineren und kürzeren Sorte. Der
Siegerrammler mit einer sehr schönen gelben Deckfarbe und einer vorzüglichen gelben Unterfarbe
stammt aus der Zucht von Wolf-Dieter Koch (G324), die Siegerhäsin, die eine sehr gute Fellhaardichte
vorweisen konnte, aus der Zucht von Markus Grillenbeck (B731).
Weitere v-Tiere zeigten Michael Grießer (B206), Hans-Jürgen Hettrich (P63) und Friedrich Kühhorn
(B1126).
Obwohl sich die Gelben im Aufwind befinden und sich einige Rammler und Häsinnen entsprechend
typisch und mit sehr guten Körperformen präsentierten, wurde von den Züchtern im Rahmen der
Tierbesprechung die fehlende Honorierung seitens der Preisrichter angesprochen. Lediglich 3 Kaninchen
erhielten eine 19,5 in Position 2, so dass viele sehr gute Vertreter im „Einheitsbrei“ der 19,0 untergingen.
Denn neben der besseren Schultern und auch kräftigeren Vorderläufe, zeigten inzwischen doch ein paar
Gelbe mehr eine gute Ohrenstruktur und auch -länge: Die Länge liegt hier fast immer um die 9,0 cm,
wobei bei 3 Tieren doch ein kürzeres Ohr aufgefallen war (7,9-8,3cm), aber auch bei ebenfalls 3 Tieren
ein längeres (9,8-10,3). Aber es passte dennoch irgendwie zu den kleineren kurzen Typen, oder aber
auch zu den weniger, aber untypisch langen Körperformen. Die „langen“ Körperformen hatten dagegen
aber auch nicht immer gleich längere Ohren, sondern da war dann ein 9 cm langes Ohr doch eher
störend für das Gesamtbild – es wirkte dann etwas kurz. Zudem fielen immer noch häufig faltige, spitze
Ohren auf. Eine uralte Baustelle bei den Gelben mit vielen unnötigen Diskussionen.
Ansonsten erhielten 42 Tiere (46%) vor allem aufgrund von „schwachen Schultern“, „schmalen
Vorderpartien“ oder „losem Brustfell“ eine 18,0 bzw. 18,5.
Die Qualität des Fellhaares hat sich weiterhin gesteigert (3x14,5), sowohl in der Länge als auch in der
Dichte. Jedoch belegen 22x 13,5 in Position 3, dass es hier doch noch viel Arbeit gibt. Jedoch wäre statt
der meist verwendeten Bezeichnung „schwache Struktur“ eine genauere Beschreibung des Mangels
hilfreich. Tatsächlich war es häufig wenig Unterhaar bzw. wenig Dichte, oder aber auch etwas langes
Fellhaar bzw. etwas weit überstehende Grannenspitzen. Und wegen der im Moment höheren
Temperaturen reift das ein oder andere Fell ja noch, wenn der Winter kommt
Erfreulich sind die sehr guten Rassemerkmale, die aber nicht immer genau genug beurteilt wurden: Nur 2x 13,5 bei
der Silberung, sowie 2x 13,5 in der Deckfarbe und 4x 9,0 in der Unterfarbe täuschen über kleinere
Ungleichmäßigkeiten (flockige Silberung), helle Flanken oder helle Krallenfarbe oder zonige Unterfarben hinweg.
Jedoch war keines der Tiere mit rötlicher Deckfarbe, sondern höchstens in einer dunkleren gelben Nuance. Durch die
bessere gelbe Farbe haben nun aber auch wieder die leichten Rußanflüge, etwas hellere Flanken und die sich wieder
häufiger am Haarboden aufhellenden Unterfarben zugenommen. Dennoch ist die eingeschlagene Richtung die
richtige – auch die Wildfarbigkeitsabzeichen haben sich dadurch stark verbessert. Das bestätigt das Streben nach
deutlich erkennbaren Wildfarbigkeitsabzeichen (mit Ausnahme der dunklen Grannen) – welches bereits bei der
Standard-Fachkommission zur Überarbeitung eingereicht wurde. Gleiches gilt für die Maßangabe für die Ohrenlänge,
die für alle Farbenschläge gültig derzeit von 8,0-10,0 als ideal angesehen wird. Da ja meistens immer noch bei den
Gelbsilbern – und das nicht immer ohne Grund – im Vergleich zu den anderen ein kürzeres Ohr vorhanden ist,
wurden alle Clubs zur Diskussion der Ohrenlänge und der Beschreibung bezüglich der Farbe „Gelb“ und
Meinungsbildung aufgefordert.
Kleinsilber graubraun
Die 64 Kleinsilber graubraun waren von auffallend unterschiedlicher Qualität, obwohl hier die schwankenden, aber
dennoch hohen Temperaturen nicht so gravierend zum Tragen kamen, als bei vielen der anderen Silberrassen.
Lag doch mit 31% eine gute Anzahl der Tiere im v- (2x97,0) und hv-Bereich, und wurde nur ein Graubrauner wegen
eines „weißen Flecks auf der rechten Brustseite“ mit nb ausgeschlossen, so kann dennoch nicht allgemein von einer
guten Qualität gesprochen werden.
RP-Meister wurde Hans-Peter Mack (Z182) mit guten 386,0 Punkten (4x96,5). Er zeigte auch einen Klassensieger
(0,1) mit 96,5 Punkten und 14,5 Punkten im Fellhaar. Punktgleich dahinter und dafür die Landes-Plakette in Bronze
ging an Klaus Kynast (B995, auch 4x96,5). Die Sieger-Häsin zeigte Patrick Hennecke (W516) mit Vorzügen in den
Rassemerkmalen und 97,0 Punkten. Der Sieger-Rammler von „Ur-Gestein“ Volker Bültemeyer (F581) hatte ebenfalls
97,0 Punkte, und wurde sogar mit der 14,5 im Fellhaar bedacht.
Bei diesem Farbenschlag trennte sich bereits in Position 2 die Spreu vom Weizen: Einer einzigen 19,5 standen gleich
20x 18,5 (31%), 2x 18,0 und sogar 1x 17,0 gegenüber. Dies erweckte den Eindruck, dass hier die Preisrichter sehr
streng zu Werke gingen. Und tatsächlich hatten sie hier meistens zu 100% recht. Sehr oft sah man in den Käfigen
sehr schöne Köpfe und kräftige Ohren, mit meistens um die 9,0-9,8 cm Länge; aber dann liest man 9x „unrunde
Hinterpartie und schwache Schulter“, was dann mit 18,0-18,5 bestraft wurde. Und es war auch dieses mal wieder
eine Zuchtgruppe vertreten, die so überhaupt nicht ins Bild passte: mit schmalen Körpern, dünnen Läufen, spitzen,
schwachen Köpfen und faltigen Ohren stachen sie schon sehr aus der gesamten Schar der Graubraunen heraus.
Obwohl schon drei dieser Gruppe noch wohlwollend davon kamen, hatte das vierte Tier, ein Rammler, einfach nur
Glück, um mit 17,0 Punkten in Position 2 dabeizubleiben und um nicht wegen einem „Häsinnenkopf beim Rammler“
raus zufliegen. War es Wohlwollen des Preisrichters, wenn am Ende eine 91,5 übrig bleibt? Darüber darf sich jeder
selbst seine Gedanken machen. Jedenfalls sollte man sich unbedingt an den guten Zuchtständen der Graubraunen
orientieren, denn es hätten hier durchaus auch ein paar mehr Tiere eine 19,5 verdient gehabt.
Wie schon auf den letzten Großschauen deutlich wurde, verloren die Graubraunen irgendwie ihre Vorzüge auch im
Fellhaar. Im Moment stimmt vielfach einfach die Balance zwischen der Kopfbildung und dem Fellhaar nicht: Zwar
gibt es wirklich gute Köpfe, aber auch welche, die nur von einem langen Fellhaar profitieren. Dieses Mal wurde das
„etwas lange Fell“ dann auch häufiger dann mit 1,5 Punkten Abzug geahndet. Ebenso wurden „schwaches Fellhaar“
oder „wenig Dichte“ betraft, einmal sogar nur mit 13,0 Punkten bewertet. Lediglich zweimal wurde die 14,5
vergeben, was für die doch höheren Temperaturen und die Haarungszustände dann vielleicht auch ok war.
Das altbekannte Problem der wenig vorhandenen Backensilberung betrifft immer noch viele Zuchten, und wurde
über 20x auf den Urkunden vermerkt. Dadurch ergaben sich in der Position 4 Bewertungen von immer noch 14,0 zu
4x 13,5 und je einmal 13,0 und 12,5 Punkten, wobei bei beiden Letzteren noch weitere Defizite im allgemeinen
Silberungsgrad und der Blumenoberseite beanstandet wurden. Mit Ausnahme der Backensilberung präsentierten
sich die Graubraunen hier in guter Qualität, und mit helleren bis dunkleren, aber immer noch mittleren Nuancen.
Wie schon in der Position 3 waren die Preisrichter auch in der Deckfarbe den Umständen entsprechend gnädig, und
vermieden somit zurecht eine Doppelbestrafung der teils doch unfertigen Felle und der daraus resultierenden
fleckigen Deckfarben. Nur einmal wurden nur 13,5 Punkte vergeben, da hier leichte helle Bindenansätze vorhanden
waren.
Die Paradeposition der Graubraunen ließ auch dieses mal wenig Spielraum, und so wurden mit nur 4x 9,0 Punkte fast
nur Vorzüge bei der Zwischen- und Unterfarbe festgestellt. Kritik gab es nur wegen „unscharfer Zwischenfarbe“ und
„etwas helle Unterfarbe“.
Hier wurde eigentlich von den Preisrichtern eine gute Arbeit verrichtet. Schade war nur, dass auf die verschiedenen
„Grau‘s“ nicht eingegangen wurde: Derzeit gibt es deutliche Unterschiede - von einem sehr dunklen Wildgrau, über
das Hasengrau bis hin zu einem Hasenfarbig, mit Nuancen zu gelblichen Tönen. Diese und andere Punkte wurden
ausgiebig in der Tierbesprechung diskutiert, und allen Clubs wurde der Auftrag mit nachhause gegeben, sich über
eine Farbdefinition einig zu werden. Derzeit ist es größtenteils der Wunsch, die Farbbeschreibung an das
„wildfarben“ im Allgemeinen Teil des ZDRK-Standards anzulehnen oder gleich zu übernehmen. Deshalb wurde dann
auch seitens der Standard-Fachkommission der Vorschlag gemacht, die Rassebenennung ggf. auch mit anzupassen –
in „Kleinsilber wildfarben“. Logisch wäre das auf alle Fälle.
Rassesprecher Markus Grillenbeck
Wie das dann nach Bekanntgabe der Sieger so ist, gibt es teils fröhliche aber auch teils lange Gesichter. Hatte sich
doch der eine oder andere etwas „mehr“ erhofft. Dennoch war nach dem ersten „Schock“ am späten Nachmittag
wieder alles auf Freundschaftlicher Basis angelangt und die Züchter fachsimpelten an den Käfigen. Neue
Freundschaften wurden geschlossen und alte vertieft.
Samstagmorgen gegen 8 Uhr wurde die Ausstellung für Besucher geöffnet, die bereits vor der Ausstellungshalle
verharrten. Zur offiziellen Eröffnung der Schau war die komplette Standardfachkommission des ZDRK anwesend. So
konnte unser Präsident Erwin Leowski und Bernd Graf ( Redakteur ZDRK Standardkommission und LV Vorsitzender
Rheinland-Pfalz) Ihre Grußworte an die anwesenden Gäste und Besucher richten.
Am Mittag um 14 hatte unser AG Sprecher Kurt Müller zur Delegiertenversammlung geladen, hier waren 49
Stimmberechtigte Delegierte anwesend. Leider teilte Kurt Müller hier mit, dass er im Mai 2017, zum AG Treffen in
Beindersheim, nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Ansonsten verlief die Versammlung, wie von Kurt Müller gewohnt,
in ruhiger zügiger Manier ab.
Für den Abend hatten Michael Rühl und sein Team die Ausstellungshalle des P4 Beindersheim, für den Züchterabend
hergerichtet. Da Beindersheim nur 4 km Luftlinie von Frankenthal entfernt liegt bot sich dieses prima den Planungen
an. Zum anderen hatte dieses noch einen positiven Effekt, denn so konnte sich bereits hier schon jeder ein Bild
machen, wo denn das nächste AG Treffen stattfinden würde.
Mit einem großzügig aufgebauten kalt/warmen Buffet fieberten die Mitglieder des Silberclubs Vorderpfalz dem
Abend entgegen. Mit „Züchterfreundlichen“ Getränkepreisen verweilten die ca. 150 anwesenden Züchter und
Freunde bis tief in die Nacht. Horst Börstler hatte angekündigt, dass von diesem Züchterabend keiner hungrig nach
Hause geht, dieses war auch der Fall, denn gegen 23 Uhr wurde noch einmal zu Tisch gebeten und es wurde für die
letzten hungrigen noch eine heiße Gulaschsuppe gereicht.
Nachdem die Meister und Sieger der Ausstellung mit fantastisch gestickten Bändern geehrt wurden, zeigt noch ein
Alleinunterhalter sein können, bevor dann der Discjockey zum Tanz aufspielte.
Die Tierbesprechung durch die jeweiligen Rassesprecher, am Sonntagmorgen, wurde sehr gut angenommen und es
wurden die letzten Zweifel und Fragen zur Bewertung der Tiere beseitigt. Kaum war die Tierbesprechung Geschichte,
kamen natürlich die ersten Fragen bezgl. des ausstallen der Tiere, da ja der eine oder andere noch 700 km
zurückzulegen hatte.
Michael Rühl gab gegen 11.15 Uhr den Startschuss zum Aussetzen, kam es nun zum großen Chaos, da ja nur wenige
Parkplätze zur Verfügung standen?
Nein, die Aussteller nahmen gegenseitige Rücksicht wie selten zuvor gesehen, jeder hatte genügend Platz und Raum
um seine Tiere zum Auto oder Anhänger zu bringen, die Zufahrt zur Halle wurde sogar freigehalten nur für Anhänger.
Hier ein ganz großes Lob an alle Aussteller, dass dieses so reibungslos verlaufen ist.
Nun ist auch die 19. Überregionale Silberclubvergleichsschau Geschichte und wir müssen uns wieder dem Alltag
widmen.
Allen Züchtern, Freunden und Gönnern der Silberkaninchen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, beste
Gesundheit und viel Erfolg bei der Zucht im neuen Jahr, sodass wir uns im Mai beim Züchtertreffen in Beindersheim
alle gesund Wiedertreffen.
Bernd Dersch Schriftführer
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