Darmträgheit/ Verstopfung

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Ihnen 1 A Pharma!
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zum Thema:
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Darmträgheit/
Verstopfung
1 A Pharma GmbH
Keltenring 1 + 3
82041 Oberhaching
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Wichtiger Hinweis für Leser
Die in dieser Information enthaltenen Angaben beruhen auf der Erfahrung der Autoren und dem aktuellen
Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis bei Drucklegung. Auf die Angaben wurde größte Sorgfalt verwandt, für die in dieser Information enthaltenen Empfehlungen kann jedoch keine Gewähr übernommen
werden. Sie sollten daher immer die Packungsbeilage
Ihrer Medikamente lesen. Bei jeder Unsicherheit hin-
Die Darmträgheit oder Verstopfung
(med.: Obstipation) gehört zu den Zivilisationskrankheiten und tritt besonders
häufig in den westlichen Industrieländern
auf. In Deutschland leiden ca. 30 - 60 %
der Bevölkerung an Obstipation, wobei
Frauen etwa doppelt so häufig betroffen
sind wie Männer. Trotzdem ist Darmträgheit für viele ein Tabuthema.
sichtlich Ihrer Beschwerden oder des weiteren Vorgehens ist unbedingt ärztlicher Rat einzuholen.
Zu Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihre
Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin/Ihren Apotheker.
Was ist Verstopfung?
Unter einer Verstopfung versteht man die verzögerte
Entleerung von trockenem und hartem Stuhl. Dabei
IMPRESSUM
Herausgeber: 1 A Pharma GmbH, Keltenring 1 + 3, 82041 Oberhaching
Grafik: Deisler Grafik • Konzept, 81671 München
Druck: Offsetdruck Baumann GmbH, 81477 München
Stand: April 2008
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spricht man erst dann von Verstopfung, wenn der Stuhlgang auf weniger als dreimal pro Woche reduziert ist.
Begleiterscheinungen einer Verstopfung sind das Gefühl unvollständiger Entleerung, Blähungen sowie
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Völle- und Druckgefühl im Bauchraum, die Notwendig-
bei vielen Arzneimitteln (z.B. Antibiotika, starke Schmerz-
keit des Pressens oder Schmerzen beim Stuhlgang.
mitteln oder Psychopharmaka) auftreten.
Eine Verstopfung kann akut oder chronisch auftreten.
Auch Erkrankungen des Magen-Darmtrakts wie Reiz-
Eine akut auftretende Verstopfung kann viele verschie-
darm-Syndrom, Darmverschluss oder chronische Darm-
dene Ursachen haben (z.B. bei Bettlägerigkeit nach
entzündung können zur Darmträgheit beitragen.
Operationen, Beschwerden im Afterbereich [z.B. Hä-
Andere Grunderkrankungen wie Schilddrüsenfunk-
morrhoiden], hormonellen Veränderungen, Medika-
tionsstörung, Diabetes mellitus oder funktionelle und or-
menteneinnahme oder Reisen).
ganische Störungen des Nervensystems sind eher sel-
Eine Verstopfung kann auch nach einer Ernährungsum-
ten die Ursache von Verstopfung.
stellung auf Reduktionskost oder nach Durchfall oder
Fasten auftreten. Bei einer chronischen Verstopfung existiert diese über einen längeren Zeitraum.
Wie entsteht Verstopfung?
Wie kann man Verstopfung
behandeln?
Medikamentöse Behandlung
Sind die Ursachen einer Verstopfung bekannt, so lässt
Oft liegen die Ursachen für eine Verstopfung in der Le-
sich diese in der Regel leicht wieder beheben. Bei un-
bensführung. Ernährung mit ballaststoffarmer Kost und
gesunder Lebensweise und unausgewogener Ernäh-
mangelnde Flüssigkeitszufuhr, dazu Bewegungsmangel,
rung empfiehlt sich eine Umstellung der Ernährung und
Stress und Hektik lassen den Darm träge werden. Ver-
Lebensweise, um einer erneuten Verstopfung vorzu-
stopfung kann ebenso als unerwünschte Nebenwirkung
beugen.
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Mit Abführmitteln, den so genannten Laxantien, lässt sich
Dies geschieht durch Erhöhung der Durchlässigkeit der so
die Verdauung wieder normalisieren. Laxantien sollten
genannten Darmwand-Kittleisten. Der Darminhalt wird
nicht wahllos oder ohne ärztliche Kontrolle über einen
erweicht und kann leichter ausgeschieden werden.
längeren Zeitraum eingenommen werden.
Bei chronischem Abführmittelgebrauch kann eine
Lactulose gehört zu den so genannten osmotisch
Gewöhnung eintreten, d.h. um eine Stuhlentleerung zu
wirksamen Laxantien.
erreichen, müssen ständig Laxantien eingesetzt werden.
Die Abführmittel unterscheidet man nach ihren verschie-
Lactulose besteht aus den natürlichen
Zuckermolekülen Fructose und Galactose
denen Wirkweisen in Füll- und Quellmittel, hydragoge Abführmittel und osmotisch wirkende Abführmittel.
Das Molekül Lactulose kommt in der Natur nicht vor
und besteht aus den beiden natürlichen Zuckermole-
Quellstoffe, wie z.B. die Inhaltsstoffe von Leinsamen,
külen Fructose und Galactose. Lactulose passiert den
quellen unter Wasseraufnahme und üben so einen
Magen und Dünndarm unverdaut und wird im Dick-
Dehnungsreiz auf die Darmwand aus. Bei Einnahme
darm von Darmbakterien, den Bifidus-Bakterien, aufge-
dieser Präparate ist darauf zu achten, dass genügend
spalten. An die Bruchstücke bindet Wasser und es
Flüssigkeit aufgenommen wird, da es sonst zu einer Ver-
kommt so zu einer Volumenzunahme der Verdauungs-
kleisterung des Darminhalts kommen kann und die Ge-
produkte. Das vergrößerte Volumen regt die Darmwän-
fahr eines Darmverschlusses besteht.
de an und fördert den Stuhlgang.
Hydragoge Substanzen wie z.B. Natriumpicosulfat
oder Bisacodyl fördern den Einstrom von Wasser durch
Gleichzeitig bieten die Spaltprodukte von Lactulose den
die Darmwand in den Darm.
Bifidus-Bakterien ein gutes Nährstoffangebot.
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Die Vermehrung dieser Bakterien wird gefördert, die so
Hier wird eine Dosierung von 3 bis 6 Gramm 1-2mal täg-
einen Beitrag zu einer gesunden Darmflora leisten. Zu-
lich empfohlen.
sätzlich sorgt Lactulose für ein saures Milieu im Darm, welches schädliche Darmbakterien in Schach hält und den
Lactulose Sirup kann langfristig eingenommen werden
Darm vor Giftstoffen schützt. Eine gesunde Darmflora un-
und eignet sich zur Behandlung von chronischer Ver-
terstützt das Immunsystem bei der Abwehr von Krank-
stopfung. Durch die besondere Wirkungsweise wird ver-
heitserregern oder Schadstoffen.
hindert, dass eine Gewöhnung oder Darmirritation, wie
Da Lactulose unverdaut den Magen-Darm-Trakt passiert
bei anderen Abführmitteln möglich, entsteht.
und nicht vom Körper verwertet werden kann, macht
Lactulose nicht dick und ist auch für Diabetiker geeignet. Lactulose Sirup enthält herstellungsbedingt verdauliche Kohlenhydrate wie z.B. Fructose, Galaktose und
Laktose, daher ist für Diabetiker zu beachten, dass 100 ml
Lactulose – 1 A Pharma Sirup maximal 1,4 BE enthalten.
In den folgenden Fällen sollten Sie beim
Auftreten einer Verstopfung unbedingt
einen Arzt aufsuchen:
abwechselndes Auftreten von Verstopfung
und Durchfall
Lactulose ist auch für Diabetiker und
Schwangere geeignet
Verstopfung, die trotz Ihrer Bemühungen
weiter besteht
bei Blut im Stuhl
Im Gegensatz zu anderen Abführmitteln ist Lactulose
wenn noch andere Beschwerden
auch für Schwangere geeignet. Aufgrund seiner guten
(heftige Schmerzen, angeschwollener Bauch)
Verträglichkeit und schonenden Wirkweise kann Lactu-
hinzukommen
lose auch bei Kindern eingesetzt werden.
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Nicht-medikamentöse Behandlung –
Oma’s Hausmittel Sauerkraut, auch Sauerkrautsaft,
Was können Sie selbst tun?
Feigen und Trockenpflaumen, wirken abführend.
Da gerade falsche Ernährung, Bewegungsmangel und
Tipp: Weichen Sie die Pflaumen ein und essen Sie sie
Stress zur Verstopfung beitragen, kann durch einfache
dann mit etwas Joghurt. Das ist besonders lecker.
Maßnahmen die Verdauung unterstützt werden.
Trinken Sie ausreichend. Häufig ist mangelnde Flüssigkeitszufuhr Auslöser für eine Verstopfung. Täglich
Allgemeine Ernährungsempfehlungen
2 Liter Flüssigkeit – am besten in Form von Mineral-
bei Verstopfung:
wasser, Kräuter- oder Früchtetees oder Saftschorle –
Ernähren Sie sich abwechslungsreich und ausgewo-
sollten Sie zu sich nehmen.
gen. Besonders gut zur Anregung der Verdauung
eignet sich faser- und ballaststoffreiche Kost.
Warum sind Ballaststoffe so wichtig
für unsere Verdauung?
Geben Sie Vollkornprodukten den Vorzug, denn sie
sind reich an Ballaststoffen. Aber Vorsicht: Vollkorn
kombiniert mit Zucker verträgt nicht jeder und häufig
sind schmerzhafte Blähungen die Folge.
Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile.
Verzehren Sie Nahrungsmittel in ihrer natürlichen
Gelangen sie in den Dickdarm, saugen sie Wasser auf
Form, d.h. möglichst wenig be- und verarbeitet, da so
und quellen. Das Volumen des Speisebreis vergrößert
die natürlichen Inhaltsstoffe, wie Ballaststoffe und Vi-
sich und der Reiz, der auf die Darmwände ausgeübt
tamine, noch erhalten sind.
wird, regt die Darmtätigkeit und damit die Verdauung
Tauschen Sie fette tierische Lebensmittel (z.B. Wurst, Kä-
an.
se) gegen fettarme. Verwenden Sie pflanzliche Öle
Dies führt zu einer Verkürzung der Darmpassage
(Oliven- oder Sonnenblumenöl) für Salat und Gemüse.
(= Zeit von der Ankunft des Speisebreis in den Darm bis
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zur Ausscheidung) und somit zu einer verkürzten Verweildauer der Speisereste im Dickdarm.
Allgemeine Tipps zur Lebensweise:
Ballaststoffe können noch mehr als nur die Darmpassa-
Jede Form von Bewegung regt die Darmtätig-
ge beschleunigen. Sie übernehmen noch weitere
keit an. Nehmen Sie die Treppe statt den Lift oder
wichtige Funktionen im Körper bzw. Stoffwechselge-
gehen Sie täglich eine halbe Stunde spazieren.
schehen. Ballaststoffe binden Gifte und andere schäd-
Bauen Sie Stress ab und erlernen Sie Entspan-
liche Substanzen, die mit der Nahrung in den Darm ge-
nungstechniken.
langen und fördern deren Ausscheidung. Sie machen
Gönnen Sie sich mindestens zweimal am Tag ei-
schneller satt und unterstützen so die Gewichtsregula-
ne Ruhepause, das entspannt auch den Darm.
tion. Ballaststoffe spielen bei der Regulierung der Blut-
Direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser
fett- und Blutzuckerwerte eine Rolle. Sie sind Nährbo-
oder Obstsaft trinken, das regt die Darmtätig-
den für eine Reihe positiver Darmbakterien und
keit an.
dadurch mitverantwortlich für eine gesunde Darmflora.
Lassen Sie sich morgens genügend Zeit zum
Frühstücken. Essen Sie immer zu gleichen Zeiten
und unterdrücken Sie Ihren Stuhlgang nie.
Fünf kleine Mahlzeiten werden meist besser vertragen als drei große.
Die Verdauung beginnt im Mund! Jeden Bissen
gründlich kauen.
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Lactulose – 1 A Pharma®
Lactulose 1 A Pharma® gibt es in den Packungsgrößen mit 200 ml, 500 ml und 1000 ml Sirup
mit Dosierbecher
Unterstützend bei Verstopfung und Darmträgheit.
Der Wirkstoff Lactulose bewirkt ein schonendes
Abführen. Für Schwangere und Diabetiker geeignet.
rezeptfrei und preisgünstig in Ihrer Apotheke
Wirkstoff: Lactulose
100 ml Sirup enthalten 66,7 g Lactulose.
100 ml Lactulose – 1 A Pharma® enthalten bedingt
durch die Herstellung maximal 17 g verdauliche Kohlenhydrate wie z. B. Fructose (Fruchtzucker), Galactose, Lactose (Milchzucker), das entspricht maximal 1,4 BE.
Einnahmehinweis:
Die erforderliche Dosis Lactulose Sirup wird mit Wasser
oder warmen Getränken gemischt oder in Joghurt,
Müsli oder Brei eingerührt und zusammen mit diesen Lebensmitteln eingenommen.
Die abführende Wirkung kann – von Patient zu Patient
unterschiedlich – bereits nach 2-10 Stunden eintreten, es
kann aber auch 1-2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung.
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Lactulose – 1 A Pharma®
Wirkstoff: Lactulose. Anwendungsgebiet: Verstopfung, die durch
ballaststoffreiche Kost und andere Maßnahmen nicht beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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