Document

Werbung
Wellen, etc.
Doppler Effekt
Bewegt sich der Erreger im Medium, so tritt der
Dopplereffekt auf.
Dieser tritt auch auf, wenn sich der Beobachter
(Zuhörer) im Medium bewegt.
Dieser Effekt gilt für alle Arten von Wellen !!
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Schallgeschwindigkeit,
Wellenlänge und Frequenz: c=f.O
Bewegte Quelle, Beobachter ruht
Wegen der Bewegung der Quelle mit Geschw. v zum Beobachter gibt es
eine „Verdichtung“ – es ändert sich der Abstand zweier Wellenberge
(also die Wellenlänge !)
fv
c
Ov
c˜ f
cv
f
1
v
c
Animation_Wiki:Charly Whisky
1
Bewegte Quelle, Beobachter ruht
Wegen der Bewegung der Quelle mit Geschw. v vom Beobachter
gibt es eine „Verdünnung“ – es ändert sich der Abstand zweier
Wellenberge (Wellenlänge !)
Beobachter hört folgende Frequenz:
c˜ f
cv
c
fv
Ov
f
1
v
c
Bewegter Beobachter, ruhende Quelle
Hier ändert sich aus der Sicht des Beobachters die Schallgeschwindigkeit,
er bewegt sich auf die Quelle zu – die sich ausbreitenden Wellenberge
erreichen den Beobachter früher. Er hört folgende Frequenz:
fB
cB
cv
O
O
Entfernt sich der Beobachter von der
Quelle, so hört er folgende Frequenz:
v
f (1 )
c
fB
cB
cv
O
O
v
f (1 )
c
Sonderfall Schallgeschwindigkeit (v = c)
Die Quelle bewegt sich hier immer mit der
ersten Wellenfront mit, von wo aus sie
wiederum weitere Wellen aussendet, die sich
mit der ersten vereinen, somit addieren sich
die durch die Wellen erzeugten
Druckstörungen.
Es käme über kurz oder lang zur Zerstörung
des Quelle durch eine Resonanzkatastrophe.
Deshalb fliegen Flugzeuge auch immer
langsamer als die Schallgeschwindigkeit oder
mit Überschall.
Flögen sie genau mit der
Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalls,
würden sie die sogenannte „Schallmauer“
nicht „durchbrechen“, sondern - bildlich
gesprochen - daran „zerschellen“.
2
x Beugung ist die Ablenkung
von Wellen um Hindernisse
oder Kanten von Öffnungen.
Tritt eine Welle auf eine
Öffnung so ergeben die
Kugelwellen nach dem
passieren dieser Öffnung je
nach ihrer Größe diverse
Formen der Wellenfläche.
Ebene Welle
Beugung von Wellen
d
d
Viele Kugelwellen
Wenige Kugelwellen
x Die Beugung wird
bemerkbar wenn die
Größe d von Öffnungen
(Hindernissen)
vergleichbar mit der
Wellenlänge ist O .
Wie kann diese
Beobachtung quantifiziert
werden ?
Beugungsmuster in Abhängigkeit von der Spaltbreite
3
Interferenz von Wellen
Die Gegenseitige Verstärkung
oder Auslöschung von Wellen
nennt man konstruktive, bzw.
destruktive Interferenz.
2 Punktquellen mit
unterschiedlichen Abständen:
• LICHT
• GEOMETRISCHE OPTIK
• WELLENOPTIK
• STRAHLUNGSGESETZE
4
Was ist Licht ?
?
Beugung am Spalt
Im Punkt P herrscht
Dunkelheit wenn die
Strahlen, die sich unter
dem Winkel D ausbreiten
so große
Phasendifferenzen
haben, dass je zwei von
Ihnen die
Phasendifferenz S (=O/2)
haben.
d
d/2
Dann ergibt sich die
Bedingung für die
Auslöschung (Minimum):
d ˜ sin D
'
d
˜ sin D
2
n˜O
O
2
5
Beugung am Gitter
Anzahl von Spalten und Beugungsmuster
Beugung an Gitter
Gitter – große Anzahl von
parallelen sehr schmalen Spalten
im Abstand d (Gitterkonstante).
n ist ganze Zahl und wird als
Ordnung der Interferenz
bezeichnet.
d sin M
nO
Beziehung für Maxima
d ˜ sin D
n˜O
Bei bekannter Gitterkonstante
kann die Wellenlänge des
einfallenden Lichtes aus der Lage
der Maxima (Messung des
Winkels M) bestimmt werden
Beziehung für Minimum beim Spalt !
6
Also was ist Licht ?
Huygens
„Licht ist eine Wellenerscheinung.“
1690: Theorie zur Wellennatur des Lichts.
Sie konnte ebenfalls Reflexion, Brechung
und die Spektralfarben des weißen Lichts
erklären.
„Licht besteht aus vielen Lichtteilchen!“
1704: Opticks „Opticks or a Treatise of the
Reflections, Refractions, and Colours
of Light.“
Newton
1801: „Licht ist eine Wellenerscheinung. Es
zeigt das Phänomen der Interferenz.“
Young
Maxwell
„Licht ist eine elektromagnetische Welle!“
1864: Aus den Maxwell-Gleichungen folgt
die Existenz von elektromagnetischen
Wellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit
ausbreiten.
7
„Licht besteht aus Lichtteilchen, den
Photonen!“
1905: Licht verhält sich im „atomaren Bereich“ wie ein Teilchen.
Einstein
Für den Rest meines Lebens will ich
nachdenken, was Licht ist.
(Albert Einstein im Jahre 1916)
700
600
500
nm 400
Wellenlänge
sichtbares
Licht
Frequenz
v [Hz]
Mikrowellen
Infrarotstrahlung
Licht
Mittel- UKW
Lang& Kurz- und
welle
welle Fernsehen
Radar
104 105 106 107 108 109 1010 1011 1012 1013 1014 1015 1016 1017 1018 1019 1020 1021 1022 1023
UltraRöntgenviolettstrahlung
strahlung
Gammastrahlung
104 103 102 101 100 10-1 10-2 10-3 10-4 10-5 10-6 10-7 10-8 10-9 10-10 10-11 10-12 10-13 10-14
O [m]
Wellenlänge
O
c
v
mit c
2.997925 ˜108
m
s
8
Erscheinungsformen von Licht
• Geometrische Optik: Wellenlänge klein gegen
die Dimension der wechselwirkenden Elemente;
Licht kann in Form von schmalen Lichtbündeln
(Strahlen) behandelt werden.
• Wellenoptik: Wellenlänge vergleichbar mit den
Dimension der wechselwirkenden Elemente; Licht
kann als elektromagnetische Welle betrachtet
werden.
• Quantenoptik: kleinste unteilbare Einheit ist das
Photon - es kann wie ein Teilchen behandelt
werden. Wird für die Beschreibung von Emissionsund Absorptionsprozessen in Atomen und
Molekülen verwendet.
Geometrische Optik
Die Erfahrung zeigt, dass sich Licht in einem homogenen
Medium geradlinig ausbreitet.
An den Grenzschichten zu anderen Medien kann Licht
reflektiert, gebrochen oder aufgespalten werden.
Die Lichtgeschwindigkeit c ist so groß, dass für viele
Situationen die Lichtausbreitung scheinbar augenblicklich
erfolgt.
Die geometrische Optik ist eine Näherung der Optik, in der
die Welleneigenschaften des Lichtes vernachlässigt
werden, weil die mit dem Licht wechselwirkenden
Strukturen (Spiegel, Linsen, Platte, ...) groß im Verhältnis
zur Wellenlänge des Lichtes sind.
Sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von ca. 400-750 nm.
Diese Größe ist somit wesentlich kleiner als
Alltagsgegenstände.
9
Reflexion und Spiegelung
x Bei Betrachtung eines Gegenstandes (mit optischen Gerät,
Spiegelbild) treffen die Lichtstahlen das Auge und erzeugen ein
Bild auf der Netzhaut
x Informationsverarbeitung im Gehirn liefert den Eindruck, dass
sich ein Gegenstand an einer bestimmten Stelle befindet, was der
Realität nicht entsprechen muss (etwa Spiegelbild).
D
D
a. Reguläre Reflexion
b. Diffuse Reflexion
a.
b.
Spiegelung
10
Wirkung eines Hohlspiegels
Ebene Welle
Brennpunkt (Fokus)
Für die Hauptstrahlen gilt folgendes:
Parallelstrahlen werden gehen durch den
Brennpunkt
Brennstahlen werden parallel reflektiert
Mittelpunktstrahlen werden in sich reflektiert
Nun kann die Abbildungskonstruktion
bei einem (konkaven) Hohlspiegel
durchgeführt werden:
g
1 1
g b
1
f
b
11
1
Abbildungseigenschaften
1
2
3
4
5
2
Objekt außerhalb 2f
Objekt in 2f
Objekt außerhalb f, innerhalb 2f
Objekt in f -> Lupe
Objekt innerhalb f -> Lupe
4
5
3
G – Gegenstand
B – Bild
F – Brenpunkt
M – Krümmumgs
-mittelpunkt
Brechung des Lichtes
Für alle Strahlen gilt beim Übergang von
Medium 1 in Medium 2 das Brechungsgesetz:
sin D
sin E
n1
n2
c1
; Brechzahl n12
c2
c1
c2
Die Brechzahl (Verhältnis der Lichtgeschwindigkeiten) hängt somit von
beiden Medien ab.
Medium in dem das Licht geringere
Geschwindigkeit hat nennt man optisch
dichter.
n2
n1
Die größte Geschwindigkeit hat das Licht
im Vakuum. Materialien (Medien) werden
oft durch einen Brechungsindex relativ zu
Vakuum charakterisiert:
n
cVAKUUM
c
| LUFT
cMEDIUM cMEDIUM
12
Brechungsgesetz
D
D
n1
n2
E
E
D
sin D
sin E
E
c1
c2
n2
n1
Keine Brechung weil
Einfallswinkel = 0°
Brechnugsindex ist im allg. von der Wellenlänge abhängig. Die
Werte werden oft für eine bestimmte Wellenlänge angegeben.
Aufgrund des Brechungsindex von 1.333 für Wasser ergibt sich
die Geschwindigkeit (c = O˜f) des Lichtes im Wasser zu:
Material
Vakuum
Luft
NaCl
Wasser
Menschl.
Augenlinse
Glas (je
nach Sorte)
Diamant
Brechungsindex
1.0 (exakt)
1.000292
1.54
1.33
1.35..1 42
cWasser
cVakuum
1.333
2.25 ˜108
m
s
1.5 – 1.9
2.42
13
Totalreflexion – beim Übergang von einem optisch dichterem in
ein optisch dünneres Medium ist n12 >1/n und somit kleiner 1. Der
Austrittswinkel E > Eintrittswinkel D.
sin D
sin E
Luft
nLuft
nWasser
sin D G
sin 90q
Wasser
D
1
1.333
1
1.333
0.75 Ÿ D G
48.6q
Anwendung – Faseroptik, Lichtleiter
< n2
Bilder beim Übertritt in ein anderes Medium
Chopstick in
einem leeren
Glas
Nach dem Füllen
mit Wasser
erscheint der
Chopstick etwas
abgeknickt
Überlagerung
beider Bilder
Erklärung des Effekts
Die ovale Form der Sonne hier ist
auf die Brechung in den
Luftschichten zurückzuführen.
Die Lichtstrahlen, die vom
"unteren" Teil der Sonne
kommen haben einen größeren
Einfallswinkel auf die
Luftschichten als die Strahlen,
die vom "oberen" Teil der Sonne
zu uns kommen. Der untere Teil
der Sonne wird daher "stärker
angehoben" und es entsteht der
Eindruck Abplattung der Sonne.
14
Dispersion des Lichtes
Da Licht unterschiedlicher Wellenlänge (Farbe) unterschiedlich stark
gebrochen wird, kann man mit einem Prisma Licht verschiedener Farbe
trennen. Schickt man weißes Licht durch ein Prisma, so wird es in die
Spektralfarben zerlegt. Diese können nicht mehr zerlegt werden.
In den üblichen optischen Gläsern wird blaues Licht stärker gebrochen
als rotes Licht, welches langwelliger ist.
Der physikalische Grund dafür ist die von der Wellenlänge des Lichtes
abhängige Brechzahl. Dies bezeichnet man in der Optik als Dispersion.
Spektralfarben
15
Abbildung durch Linsen
• Strahlengang ergibt sich aus geradliniger
Ausbreitung und Brechungsgesetz
• Richtungsablenkung einfallender Strahlen,
Position bleibt näherungsweise konstant
• Ablenkung proportional zum Abstand zur
Achse
LINSEN
Bei den einfachsten Linsen sind die beiden optisch aktiven Flächen
sphärisch. Das heißt, sie sind Oberflächenausschnitte einer Kugel.
Daher kann man diesen Flächen Krümmungsradien zuordnen.
Sammellinsen -konvexe Linsen -sind in der Mitte, im Bereich der
Optischen Achse, dicker als am Rand, Zerstreuungslinsen oder
konkave Linsen sind am Rand dicker als in der Mitte.
16
Strahlengang durch ideale, dünne Linsen
• Parallele Strahlenbündel werden in der
Brennebene fokussiert
Strahlengang durch ideale, dünne Linsen
Aus der Umkehrbarkeit der Strahlengänge folgt...
... divergente Strahlenbündel können durch Linsen
in parallele Bündel umgewandelt werden.
17
Abbildung durch eine Linse-Abbildungskonstruktion
Parallelstrahl
Mitt
elpu
nkts
trah
Br
l
enn
pu
nk
tstr
ahl
Br
en
np
un
kts
Mitt
tra
elpu
nkts hl
trah
l
Parallelstrahl
g
Linsengleichung:
1 1
g b
b
1
f
Abbildungsmaßstab
J
b
B
g
G
Abstand der Bildebene hängt vom Abstand der Objektebene und der Brennweite der Linse ab
Bildkonstruktion – Dünne Linse (Zerstreuunglinse)
Bei virtuellen Brennpunkten, bzw.
Bildern sind die entsprechenden
Parameter mit negativen Vorzeichen
zu versehen.
18
Viele optische Instrumente (Brille, Lupe, Mikroskop oder Fernrohr),
dienen der Verbesserung der Abbildung durch das Auge.
Das Auge ist selbst ein optisches System, das eine Linse enthält.
s0 – deutliche Sehweite
beträgt normalerweise
25 cm
D | tan D
G
s0
Das Auge
- besonderes optisches System,
zusammen mit dem Gehirn
werden etwa 70% aller
Informationen aufgenommen
- Brennweite der Augenlinse ist
von der Wellenlänge abhängig:
groß im roten Bereich,
klein im blauen Bereich
- Betrachtung eines Bildes mit
roten und blauen Bereichen – das
Auge ermüdet
Das Auge als Abblidungssystem:
nLinse = 1.45;
nHornhaut = 1.38
nGlaskörper = 1.33
Iris – Helligkeitsregulierung (Faktor 5)
Physik
Physik
„Helligkeitsregelung“ - über 12
Zehnerpotenzen
Abstand benachbarter Sehzellen – ca. 3Pm
Spektrale Auflösung: 400 – 700 nm
Fehlsichtigkeiten: Kurz-, Weitsichtigkeit,
Astigmatismus
19
Die Brennweite des Auges kann durch die Muskelspannung variiert
werden, dadurch kann auch die Gesamtbrechkraft des Auges
angepasst werden. Um eine scharfe Abbildung zu erreichen (Auge)
wird die Brennweite bei einem gegebenen Abstand verändert
werden. Bei Kurzsichtigkeit kann der Abstand etwas angepasst
werden, bei Weitsichtigkeit hilft meistens eine zusätzliche Linse Brillen
Kurzsichtiges Auge
Weitsichtiges Auge
Abbildung – Lupe
* ein Gegenstand wird näher an das Auge heranführt mehr Details
* ab einer gewissen min. Distanz gibt es keine scharfe Abbildung mit dem
Auge - der Krümmungsradius der Augenlinse nicht mehr variierbar
* beim menschlichen Auge beträgt diese Distanz - Bezugssehweite (typische
Sehweite), bei s0=250 mm (Durchschnittswert)
V|
s0
f
20
Strahlengang im Mikroskop Bildkonstruktion
Das Mikroskop – Strahlengang und Vergrößerung
• Beobachtung von Objekten unter der Auflösungsgrenze des Auges – Lupe
• müssen Objekte noch stärker vergrößert werden - zwei hintereinander
geschaltete Linsen (Linsensysteme) - Objektiv und Okular das Mikroskop
Virtuelles Bild
des durch
Okular (Lupe)
betrachteten
reelen
Zwischenbildes
t
t … 160 mm
VM
VOb ˜VOk |
t s0
˜
f1 f 2
VM
400
f1 ˜ f 2
Warum ist ein
beliebiges VM
nicht möglich ?
21
Wellenoptik
Die geometrische Optik kann nicht die Erscheinungen wie
Interferenz, Beugung oder Streuung erklären. Es sind typische
Welleneigenschaften.
Beugungsmuster – Spalt
d ˜ sin I1
O
Beugungsmuster - Blende
d ˜ sin I1 1,22 ˜ O
Lage des 1. Minimums
Lage des 1. Minimums
Auflösungsvermögen - Mikroskop
Der kleinste noch beobachtbare
Abstand zweier Punkte d, nennt
man das Auflösungsvermögen.
Es ist beschränkt durch die
Beugungseffekte.
Das Auflösungsvermögen ist
gegeben durch:
d
1,22 ˜ O
2 ˜ n ˜ sin D
1,22O
2 ˜ NA
NA – numerische Apertur eines Objektives
Auflösungsvermögen für ein Mikroskop mit 2D=100°, bei
O=550nm in der Luft (n=1):
d
1,22 ˜ 550nm
2 ˜ 0,77
436nm
Abbildung unter der Auflösungsgrenze
22
Das Auflösungsvermögen - Auge (Rayleigh Kriterium)
Die Beugnungsbilder zweier Punkte müssen mindestens
einen solchen Abstand haben, dass das Minimum des
einen auf das Maximum des anderen Bildes fällt – dann
können diese zwei Punkte als getrennt aufgelöst werden
aufgelöst
Kritisch (Rayleigh)
D min 1.22
O
D
Rayleigh – Kriterium ( für
Linse mit Durchmesser D)
unaufgelöst
Simulation des
Insektensehens in
der Entfernung von
etwa 2 meter
So würde ein
Insekt den
Albert Einstein
sehen
Albert Einstein
23
Polarisation des Lichtes
(Licht – transversale Welle)
Werden zwei gleichgerichtete
Polarisationsfilter hintereinander gestellt, so
geht alles Licht, das durch den ersten Filter
gelangt, auch durch den zweiten.
Linear
polarisiert
Anders als Schallwellen (longitudinal), die nur
vorwärts und rückwärts schwingen, schwingt
Licht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung.
Unpolarisiert
Natürliches Licht ist meistens unpolarisiert.
Die Polarisation von Licht ist ein Wellenphänomen, das wie viele Welleneffekte
unserer Intuition widerspricht.
Werden zwei senkrecht zueinander polarisierte Filter hintereinander
gestellt, so kommt kein Licht durch. Das erstaunt vielleicht nicht speziell.
Das entspricht unserer Alltagserfahrung: Je mehr Hindernisse man in den
Weg stellt, desto weniger kommt durch.
Stellen wir zwischen die zwei senkrecht zueinander
gerichteten Polarisatoren einen dritten, der zu beiden
anderen um 45° gedreht ist, so kommt wieder Licht
hindurch.
24
Streuung in d. Atmosphäre führt zur Polarisierung von Licht: Rayleigh
Streuung (auch Erklärung von Himmelblau u. Abendrot)
… once in a blue moon ..
Streuung bei 400nm ist etwa 10 stärker als bei 700nm bei gleicher Irradianz
Strahlungsgesetze
Kirchoffsches Gesetz
Stefan-Boltzmann-G., Wiensches Verschiebungsgesetz
Plancksches Strahlungsgesetz
Solare Strahlung, Solarkonstante
IR-Strahlung in der Atmosphäre
Strahlungsbilanz
25
Herunterladen