Landes-Daten: Chile

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Stand: 1. August 2013
Landes-Daten: Chile
Geografie
Chile liegt im Südwesten Südamerikas und grenzt im Süden und Westen an den
Pazifischen Ozean. Der Norden grenzt an Peru, der Nordosten an Bolivien und der
Osten an Argentinien sowie an den Atlantischen Ozean. Chile erstreckt sich über 4275
Kilometer entlang der Anden und des Pazifischen Ozeans, ist aber durchschnittlich nur
180 Kilometer breit. Die chilenische Geografie kann man grob in drei Bereiche
unterteilen: die Anden im Osten, die Pampa del Tamarugal und das Valle Longitudinal
im Übergangsbereich und das Küstengebirge Cordillera de la Costa.
Bevölkerung
In Chile leben circa 16.763.470 Menschen auf einer Gesamtfläche von 755.696 km². Der
Großraum Santiago de Chile verzeichnet die größte Bevölkerungsdichte des Landes:
Dort lebt etwa die Hälfte der chilenischen Einwohner. Ein Drittel aller Einwohner
Chiles lebt in der Stadt selbst. Nach Norden und Süden verringert sich die
Einwohnerdichte immer mehr.
Währung
Die Währung sind Chilenische Peso: 1 Peso ist in 100 Centavos unterteilt. Derzeit
entsprechen 639,21 CLP einem Euro (5. September 2010). Im letzten Jahrhundert
wechselte der Name der Währung in Chile mehrmals: Man zahlte mit dem Condor,
dem Peso und dem Escudo. Seit 1974 zahlt man schließlich wieder mit dem Peso.
Kultur
In Chile gibt es große Unterschiede zwischen der Kultur in der Stadt und der Kultur auf
dem Land. Während die Stadtkultur eher kosmopolitisch geprägt ist, spielt in der
Landkultur die Folklore mit ihren traditionellen Tänzen eine wesentliche Rolle. Auch der
Nationaltanz Cueca ist Teil dieser Lebensart. Im Allgemeinen ist die volkstümliche Kultur
stark spanisch und araukanisch geprägt. Volkssänger, sogenannte Payadores, singen
meist von Liebe und Träumen. Im ländlichen Kunsthandwerk, wie Web- und
Töpferarbeiten sowie Schnitzereien, zeigt sich der indianische Einfluss. Auf
Folklorefesten und vor allem beim chilenischen Rodeo spielen die Huasos, die so
etwas wie chilenische Cowboys sind, eine wichtige Rolle.
Klima
Wegen der langen Ausdehnung nach Norden und Süden und wegen der großen
Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung ist Chile von einer großen Anzahl an
Klimazonen geprägt. Chile vereinigt weltweit die meisten Klimazonen: Von Gletschern
und Eisbergen bis hin zu Wüsten und Vulkanen – diese einzigartige Vielfalt gibt es nur in
diesem südamerikanischen Land. Die Jahresdurchschnittstemperatur der Hauptstadt
Santiago beträgt 14 °C.
Tierwelt
So faszinierend wie das Land selbst ist die chilenische Tierwelt. In den Steppen lebt
das Guanako, die wilde Stammform des domestizierten Lamas. In den Anden sind auch
Vikunjas und Huemuls, die Andenhirsche, zu finden. Der Huemul ist zusammen mit dem
Stand: 1. August 2013
Andenkondor Wappentier Chiles. Chinchillas und Pumas sind ebenfalls in den
Gebirgssteppen beheimatet. Hirsche, Chilenische Waldkatzen, Füchse und Kolibris
haben ihren Lebensraum in den Wäldern Chiles.
Pflanzenwelt
Bedingt durch die große Längenausdehnung des Landes über mehr als 4.000 Kilometer
ist Chile von sehr vielen Vegetationszonen geprägt. In der Atacamawüste sind nur
wenige Pflanzen zu finden. Auch die Steppe südlich der Wüste ist vegetationsarm; hier
erstreckt sich trockenes Grasland. In der Küstenregion und den Anden wachsen
hingegen zahlreiche Kakteen, Sukkulenten und Zwergsträucher. Sogenannte
Nebelwälder sind in den Küstengebirgen sowie in den Anden zu finden. Die
Nationalblume Chiles ist die Chilenische Wachsglocke, eine Kletterpflanze, die wegen
Ihrer dekorativen Blüten als Zierpflanze verwendet wird.
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