Computertomografie - Klinikum Klagenfurt

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 Computertomografie
Lokalisation:
Die Computertomografie befindet sich im Erdgeschoss, Eingang F3 des CMZ (Chirurgisch
Medizinisches Zentrum), neben dem zentralen Bereich des Institutes. Die Anmeldung erfolgt
über die Leitstelle des Institutes.
Was ist eine Computertomografie (CT)?
Die CT ist ein modernes Verfahren der Röntgendiagnostik, das durch eine kontinuierlich um
den Körper des Patienten rotierende Röntgenröhre axiale Querschnittsbilder erzeugt.
Aus einer sehr großen Anzahl von Messwerten werden Bilder in hoher Qualität mit
unterschiedlichen Graustufen errechnet. Durch die sogenannte „Fensterung“ lassen sich
unterschiedliche Gewebearten besonders detailreich darstellen (z.B. Lunge, Knochen,
Weichteile). Die Daten können auch in dreidimensionale Bilder berechnet werden und in
verschiedenen Schnittebenen verwendet werden.
Somit kann, im Gegensatz zu konventionellen Röntgenaufnahmen, jeder Körperabschnitt
überlagerungsfrei abgebildet werden.
Schwerpunkt unseres Institutes ist Abklärung des Kopfes, Hals, Brust- und Bauchraums, der
Gefäße (Halsgefäße, Hauptschlagader, der Koronararterien sowie der Extremitätengefäße)
im Rahmen von pneumologischen, internistischen und onkologischen Erkrankungen.
Ausstattung:
Im Klinikum werden 4 CT-Geräte von der Radiologie betreut: zwei im zentralen Bereich (1
Siemens Definition 64 Dual Source CT; ein Mehrzeilen CT der neuesten Generation ist im
Anschaffungsprozess), ein CT-Gerät im ZOP und ein PET-CT Gerät in der
Nuklearmedizinischen Abteilung. Am CT-Gerät des Strahlentherapeutischen Institutes
werden von der Radiologie CT-gesteuerte Interventionen und Therapien durchgeführt.
Leistungsspektrum:
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Diagnostische Routineuntersuchungen
CT- gezielte Drainagen
Punktion verschiedener Organe zum Gewebegewinn für eine Histologieabklärung
RF-Therapie
(Radio-Frequenz-Ablation)
zur
Behandlung
bestimmter
Tumorerkrankungen
Virtuelle Kolonoskopie (für PatientInnen, bei denen eine Koloskopie nicht erfolgreich
durchführbar war)
Herz- CT
CT-angiografische Darstellung des arteriellen wie auch venösen Gefäßsystems
CT-Herzdiagnostik
Betriebszeiten:
Ein CT-Gerät im zentralen Bereich und das CT-Gerät im ZOP stehen dem Klinikum
Klagenfurt am Wörthersee für die radiologische Diagnostik rund um die Uhr zur Verfügung.
Der PET-CT ist von 7.30 bis 16.00 Uhr geöffnet, flexibel ist die Benützung des CT-Gerätes
an der Strahlentherapie.
Teleradiologisch mitbetreut wird auch das CT im LKH Laas sowie im KH Spittal mit
steigenden Untersuchungszahlen.
Patienteninfo:
Wie wird die CT - Untersuchung durchgeführt?
Vor Untersuchungsbeginn werden Sie gebeten, einen Fragebogen auszufüllen und
bestehende Allergien, Medikamenteneinnahmen (Antidiabetika aus der Glucophagegruppe),
Erkrankungen, vor allem Schilddrüsenüberfunktion und eingeschränkte Nierenfunktion
anzugeben.
Während der Untersuchung liegen die Patienten meist in Rückenlage auf einer schmalen
Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Diese ist mit
ca. 70 cm relativ weit und das Gerät eher ein Ring als eine „Röhre", weshalb Sie sich nicht
eingeengt fühlen und keine Angst vor beengenden Räumen haben müssen. Während der
Untersuchung können Sie über eine Sprechanlage jederzeit mit dem Arzt bzw. dem RT
sprechen.
Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten, die Planung
der Untersuchung am Bildschirm beansprucht vorher jedoch auch noch einige Minuten. Sie
sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen, da
Bewegungen die Qualität der Bilder beeinträchtigen. Für Untersuchungen des Brust- und
Bauchraums ist es nötig, für durchschnittlich 10-20 Sek. den Atem anzuhalten,
möglicherweise wird Ihnen eine automatische Stimme genaue Anweisungen für die Atmung
geben.
Kontrastmittel (KM)
Bei manchen Untersuchungen (z.B. Kopf, Hals, Brustraum und Gefässdarstellungen) ist es
notwendig, ein jodhältiges KM in eine Vene des Unterarmes zu injizieren. Somit lässt sich bei
vielen Indikationen die Aussagekraft der Untersuchung erhöhen.
Das Kontrastmittel erzeugt meist ein kurzes Hitzegefühl im Körper und wird in den nächsten
Stunden vollkommen über die Nieren wieder ausgeschieden,. Deshalb sollte der Patient bei
solchen Untersuchungen 3 – 4 Stunden vor dem Termin nüchtern bleiben. Eine spezielle
Vorbereitung ist nicht nötig.
In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion auftreten, die sich durch Juckreiz,
Hautausschlag oder Brechreiz äußert und sofort dem betreuenden Personal mitgeteilt
werden muss. In ganz seltenen Fällen kann es zu schweren allergischen Schockreaktionen
kommen. Vor einer Untersuchung des Bauchraumes werden Sie noch gebeten, ca. 1000 ml
Wasser mit Kontrastmittel über einen Zeitraum von knapp 30 – 40 Minuten zu trinken, damit
sich der Darm besser von der Umgebung abgrenzen kann.
Strahlenbelastung
Die Strahlenbelastung der CT – Untersuchung ist gerringgradig höher als die eines
Übersichtsröntgens der untersuchten Region, aber immer noch sehr niedrig, insbesondere
die CT-Geräte der neuesten Generation weisen eine nochmalige deutliche Reduktion der
Strahlenbelastung auf.
AnsprechpartnerInnen CT-Bereichsteam
v.l.n.r.: OA Dr. Stefan Nickl, OÄ Dr. Tamara Hussein-Jelen,
OA Dr. Matthias Fürstner
Gerda Melcher, RT
Maria-Luise Bamschoria, RT
Rosemarie Zdravja, RT
[email protected]
[email protected]
[email protected]
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