Fragensammlung: Testat IV – Rumpf, Canalis Inguinalis, Plexus

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München den 18. Januar 2008
Fragensammlung: Testat IV – Rumpf, Canalis Inguinalis, Plexus cervicalis
CRANIUM, DORSOLATERALER HALS, KRANIALER RUMPF, WIRBELKANAL 1
Kopf (Cranium)
1
Hals (Collum)
3
KAUDALER RUMPF, CANALIS INGUINALIS, GLUTEAL REGION
5
Hernien, Leistenhernien – Schwachstellen der Bauchwand !
6
Wirbelsäule (Columna vertebralis)
7
Des Weiteren sehr empfehlenswert:
9
Cranium, dorsolateraler Hals, kranialer Rumpf, Wirbelkanal
Kopf (Cranium)
o Der R.zygomaticus, N.fascialis innerviert folgende Muskeln – M.risorius,
M.orbicularis oris, M.orbitularis occuli.
o Der N.fascialis hat drei Endäste (R.temporalis, R.zygomaticus, R.buccales)1
o An welcher Stelle mündet der Ductus parotideus in die Mundhöhle? - gegenüber
dem 2. oberen Molaren auf der Innenseite der Wange2
1 Glandula parotidea
2 Glandula submandibularis
3 Glandula sublingualis
1
2
N.fascialis Prometheus (Kopf und Neuroanatomie) S.96.f
Übersicht Glandula des Kopfes Prometheus (Kopf und Neuroanatomie) S.81
© Lucas Schröder-Doms - letzte Aktualisierung Freitag, 18. Januar 2008
Irrtümer & Fehler vorbehalten. Dieses Skript ersetzt keinesfalls ein gutes Lehrbuch und sollte nur zur Abgleichung
des selbst Gelernten dienen. Bei Fehlern bitte an die o.g. Adresse schreiben. Viel Erfolg!
Der N.trigeminus entlässt drei Äste zur sensiblen Innervation des Kopfes:
o Nervus ophthalmicus [Druckpunkt: Foramen supraorbitale]
o Nervus maxillaris [Druckpunkt: Foramen infraorbitale]
o Nervus mandibularis (Entwicklungsgeschichtlich Nerv des 1.Kiemenbogens)
[Druckpunkt: Foramen mentale], versorgt sensible den hinteren Teil der
Schläfe
Sensible Ausfallerscheinungen bei
Trigeminusläsion.
o rechts zentrale Läsion
o links periphere Läsion
Nenne die beiden Kopfgelenke (Gelenke zwischen Os occipitale und Atlas)?
o Articulatio atlantooccipitalis
o Articulatio atlantoaxialis
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Hals (Collum)
o Die vordere Skalenuslücke ist vor dem M.scalenus anterior, die hintere zwischen
dem M.scalenus anterior und medialis.
Mediale Achsellücke:
o Lage: Dreieck zwischen M.teres major und minor, M.triceps brachii caput
longum
o Gefäße/ Nerven der medialen Achsellücke: A., V.circumflexa scapulae
Laterale Achsellücke:
o Lage: Viereck zwischen M.teres major und minor, M.triceps brachii caput
longum, Humerus
o Gefäße/ Nerven der lateralen Achsellücke: A., V.circumflexa humeri post.,
N.axillaris
o Die mediale und die laterale Achsellücke werden getrennt durch – den M.triceps
brachii Caput longum
o Das Lig.nuchae ist am dorsalen Hals über den Procc.spinosi zu finden3
Bindegewebsfascien der Halsregion4
o Lamina superficialis
o Lamina pretrachlearis
o Eingeweidefascie
o Vagina carotica
o Lamina prevertebralis
Die vier Hirnnerven welche im Hals verlaufen:
o N.glossopharyngeus (IX) – sensibel & motorisch
o N.vagus (X) – sensibel & sensorisch
o N.accessorius (XI) - bronchiomotorisch
o N.hypoglossus (XII) – somatomotorisch
Welche Strukturen verlaufen in der Vagina carotica?5
o A.carotis interna/externa
o V.jugularis interna
o N.vagus
Intumescencia cervicalis und lumbalis = Rückenmarksverdickung für die erhöhte
Anzahl an alpha-motoneuronen im Bereich des Armes und Beines.
Lymphabflusswege der weiblichen Mamma:
o axillär / lateral. (Level I Mamma-CA)
o parasternal
o interpectoral (Level II Mamma-CA)
3
Lig.nuchae Prometheus (Hals und Innere Organe) S.3
Bindegewebsfascien Prometheus (Hals und Innere Organe) S.3
5
Arterielle und venöse Versorgung Prometheus (Hals und Innere Organe) S.10ff.
4
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Pars supraclavicularis des Plexus brachialis aus den Trunci:
Der Trinker säuft Sambuca
= dorsalis scapulae, thoracicus longus, subclavius, suprascapularis.
o N.suprascapularis (C4-6)
o N.dorsalis scapulae (C5 innerviert M.levator scapulae, M.rhomboideus
min./maj.)
o N.subclavius (C5/6)
o N.thoracicus longus (C5-7)
Pars supraclavicularis des Plexus brachialis direkt aus den Faszikeln:
Panik, Panik. schrie- Titanic
= pectoralis min, pectoralis maj, subscapularis, thoracodorsalis
Nennen Sie eine arterielle Anastomose der Regio scapularis
(Schulterblattanasthomose) – Anasthomos zwischen A.suprascapularis und
A.circumflexa scapulae
o Der N.phrenicus (C3-5) und Äste des Truncus thyrocervicalis verlaufen auf dem
M.scalenus ant. mit der A.cervicalis ascendens kaudal den Hals herab.
o Der N.auriculotemporalis entspringt aus dem N.mandibularis, dieser aus dem
N.trigeminus (V).
o Die V.subclavia fließt durch die vordere Skalenuslücke zwischen M.scalenus ant.
und M.sternocleidomastoideus.
o Plexus brachialis (C5-Th1)
Nenne Sie drei Strukturen die im Trigonium deltopectorale verlaufen:
o A.thoracoacromialis
o V.cephalica
o Nn.pectorales
o Plexus brachialis
o V.axillaris
Welcher Nerv zieht lateral vom Sternum durch den M.pectoralis major? – R.cutaneus
ant., N.intercostalis
Sie sehen ein Präparat vor sich auf dem der M.pectoralis major nach kranial lateral
aufgeklappt ist. Welche Strukturen finden Sie unter dem Muskel? (in ihn einziehend)
– V./A.thoracoacromialis, (R.pectoralis), N.pectoralis med.
Welcher Nerv zieht medial über den M.sternocleidomastoideus? – N.transversus colli
Welcher Nerv zieht auf dem M.scalenus ant. kaudal in den Rumpf ein? – N.phrenicus
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kaudaler Rumpf, Canalis inguinalis, Gluteal Region
o Wo hat der M.transversus abdominis seinen Ursprung? – Innenflache der 5.12.Rippe, Aponeurosis lumbalis, Crista iliaca, Lig.inguinale
Abdeckung/ Aufhängung (oberflächlich):
o Mesocolon transversum= Aufhängefasern des Colon transversum
o Omentum majus = „großes Netz“ vom Bauchfell (Peritoneum) überzogene fettund bindegewebsreiche Struktur, die vom quer verlaufenden Teil des
Dickdarms (Colon transversum) schürzenartig herabhängt und die
Dünndarmschlingen normalerweise vollständig bedeckt.
o Die curvatura major des Gaster wird bedeckt von – der Peritonelaplatte.
o Nennen Sie charakteristische Merkmale des Colon transversum – Haustren,
Taenien, Appendieces epiploicae
Foramen suprapiriforme:
o A., V., N.gluteus superior
Foramen infrapiriforme:
o A., V., N.gluteus inferior
o N.ischiadicus
o N.cutaneus femoris post.
o A., V., N.pudendus
Welche Strukturen verlaufen im Funiculus spermaticus?
o A.testicularis
o Plexus Vv.pampiniformis
o Ductus deference
o R.genitales, N.genitofemoralis
o Der N.pudendus verläuft durch das Foramen ischiadicum minus nach medial!
o Welche Hernien verlaufen durch den Angulus inguinalis superficialis? – laterale/
indirekte/ kongenitale Hernien
o Tunica spermatica externa -> entspricht der Fascies von M.obliquus externus
abdominis und seiner oberflächlichen Fascie
o Tunica spermatica interna -> entspricht der Fascies des M.transversalis
abdominis
o Übergang zwischen quer gestreiften Bauchmuskeln und Aponeurosis transversa
= Linea semilunaris
Nennen Sie die innerste Schicht der dorsalen Bauchwand: Fascia transversalis
Der Raum unter dieser Schicht zum Körperinneren: Retroperitonealraum
o Dorsale Sicherung (Begrenzung) des Canalis Inguinalis bildet – die Fascia
transversalis
o Funktion des M.iliocostalis thoracis – Lateralflexion des Rumpfes
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o Die V.epigastrica superficialis mündet - in die V.saphena magna / V.femoralis 6
o Schenkelhernien verlaufen – unter dem Leistenband (Fossa ovalis).
Hernien, Leistenhernien – Schwachstellen der Bauchwand !
Der Leistenkanal (Canalis inguinalis) hat zwei „Öffnungen“:
o Anulus inguinalis prufundus (innere)
o Anulus inguinalis superficialis (äußere Öffnung lateral des Tuberculum
pubicum in der Externusaponeurose)
Aufbau: Der Leistenkanal ist innen vom Lig.reflexum ausgekleidet, das Lig.pectineum
(Cooper-Band) kleidet es zum R.sup.ossis pubis ab.
Beim Mann liegt im Canalis inguinalis der Funiculus spermaticus, bei der Frau das
Lig.teres uteri.7
Die drei am häufigsten auftretenden Hernien im Beriech des Lig.inguinalis:
Hernia inguinalis indirecta :
Eintrittspforte der Hernie: Anulus inguinalis profundus
Verlauf: Canalis inguinalis im Funiculus spermaticus (beim Mann!)
Austrittspforte der Hernie: Anulus inguinalis superficialis
Bruchsack von innen nach außen: parietales Peritoneum, Fascia transversalis,
M.cremaster
Hernia inguinalis directa:
Eintrittspforte der Hernie: senkrechter Bruch in der Bauchwand im Bereich des
Hesselbach-Dreiecks
Verlauf: medial des Funiculus spermaticus
Austrittspforte der Hernie: Anulus inguinalis superficialis
Hernia femoralis (Schenkelhernie):
Eintrittspforte der Hernie: Lacuna vasorum (unterhalb des Lig.inguinale)
Verlauf: im sog. Schenkelkanal (Canalis femoralis)
Austrittspforte der Hernie: Hiatus saphenus
Schenkelhernien liegen grundsätzlich in Peritoneum und Fascia transversaria
unter der Haut.
CAVE: Gefahr! Das mediale Lig.lacunare in der Lacuna vasorum kann die
Hernie einklemmen!
6
7
Arterielle und venöse Versorgung Rumpfwand Prometheus (Allg. Anatomie und Bewegungsapp.) S.180ff.
Leistenkanal Prometheus (Allg. Anatomie und Bewegungsapp.) S.209 (Tabelle)
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Wirbelsäule (Columna vertebralis)
4 Äste der Spinalnerven:
o Ramus dorsalis
o Ramus ventralis
o Ramus communicans
o Ramus meningeus
Der Erb-Punkt (Punctum nervosum) liegt in der Mitte des
Hinterrandes des M.sternocleidomastoideus. In ihm
verzweigen sich folgende Nerven des Plexus cervicalis
zur sensiblen Versorgung des vorderen und seitlichen
Halses:
o N.occipitalis minor
o N.auricularis magnus R.ant.und R.post.
o N.transversus colli
o Nn.supraclaviculares8
Die Cauda equina erstreckt sich vom Ende des
Rückenmarks mit der Markspitze (dem sog. Conus
medullaris), vom 1. bis zum 5. Lendenwirbel. Die Cauda
equina ist flüssigkeitsgefüllt und beinhaltet die
pferdeschweifartig angeordneten Rückenmarksnerven,
bevor sie aus der Wirbelsäule austreten. Die jeweiligen Austrittspforten aus der
Wirbelsäule nennen sich Foramina vertebralia.
1.
2.
3.
4.
5.
Conus medullaris
Filum terminale
Cauda equina
Vena spinalis posterior i.d.Pia mater
Verbindung zum Plexus venus veertebralis internus
o Wirbelkanal: Radices dorsales (Hinterwurzeln) -> sensible/ afferente Fasern
o Das Lig.flava enthält elastische Fasern! (weshalb die gelbliche Färbung zustande
kommt!)
o Ein Diskusprolaps ereignet sich meist dorsolateral.
o Ein dorsomedialer Prolaps stört ggf. die Versorgung des Beckenbodenst, was zu
Kontinenzstörungen führen kann.
8
Prometheus (Allg. Anatomie und Bewegungsapp.) S.42 ff.
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Merke:
o Epiduralraum (oberhalb der Dura mater)
o Subduralraum (zwischen Dura mater und Arachnoidea)
o Der Subarachnoidalraum (Cavitas subarachnoidea oder Cavum
subarachnoideale) zwischen den beiden Hirnhäuten Arachnoidea und Pia
mater da in ihm Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis)
zirkuliert, wird er auch als äußerer Liquorraum bezeichnet.
o Dura mater -> Arachnoidea -> Pia mater
Bei einer Lumbalpunktion in Höhe L3/L4 (L4/L5) durchdringt die Punktionsnadel
folgende Schichten:
o Cutis
o Subkutanes Fettgewebe
o Lig.flavum
o Lamina externa der Dura mater
o Lamina interna der Dura mater
o Dura arachnoidea
o Pia mater
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Des Weiteren sehr empfehlenswert:
o Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher, Markus Voll, Karl Wesker
(Hrsg.): Prometheus - Allgemeine Anatomie und Bewegungssysteme. 2.
Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-13-139522-1.
o Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher, Markus Voll, Karl Wesker
(Hrsg.): Prometheus – Kopf und Neuroanatomie. Georg Thieme Verlag,
Stuttgart 2006, ISBN 978-3-139541-9.
o Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher, Markus Voll, Karl Wesker
(Hrsg.): Prometheus – Hals und innere Organe. Georg Thieme Verlag,
Stuttgart 2005, ISBN 978-3-139531-1
o Duale Reihe – Anatomie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-313-136041-0
o S.285-324 – Bauchwand
o S.877-915 – äußerer und innerer Hals
o S.963-918 – Mimische Muskulatur des Gesichts
o S.977-983 – Leitungsbahnen
o Klaus-Peter Valerius (Hrsg.): Fotoatlas Anatomie. Mit DVD zum
Präparierkurs. 3. aktualisierte Auflage. Lehmanns Media (LOB.de), ISBN 386541-087-1.
Vorderdarm = Grenzstruktur Absteigende Ast v.Duodenum
Mitteldarm = bis Colon descendence
Enddarm = ab Colon descendence
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