Südafrika von einer ganz besonderen Perspektive: Vom

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Südafrika von einer ganz besonderen Perspektive: Vom Sattel unserer Bikes aus! Es geht in die
schönsten Ecken der Südspitze Afrikas und wir werden Zeugen einer atmenberaubenden Natur mit
unzähligen Tierarten, wie Tölpeln, Pinguinen und Walen, die scheinbar nichts von den Unruhen in
der "Regenbogennation" Südafrikas mitbekommen und in ihrer eigenen Welt leben, in die wir einen
kleinen Einblick erhaschen werden dürfen.
TAG 1 - KAPSTADT — LAMBERTS BAY
Nach dem Frühstück verlasst ihr Kapstadt und fahrt nach Lambert's Bay.
Lambert's Bay ist ein wichtiger Fischereihafen an der Westküste mit einer modernen
Fischverarbeitungs-Industrie. Der Ort wurde 1913 gegründet und nach dem britischen Admiral Sir
Robert Lambert benannt, der diesen Teil der Küste um 1840 kartografiert hatte. 1918 wurde die
erste Fisch- und Hummer-Konservenfabrik in Lambert's Bay eröffnet und der Ort begann zu
florieren. Eine weitere Attraktion ist "Bird Island", gleich neben dem Fischereihafen gelegen und
durch eine Mole mit dem Festland verbunden. Mehr als 20000 Exemplare der weißen Kaptölpel
leben hier, sowie zahlreiche Kormorane und Pinguine. Von einem Aussichtsturm aus kann man die
Vögel aus der Nähe beobachten. Die Tölpel kommen jährlich für eine längere Brutperiode von
Oktober bis Februar an Land. Zuerst nehmen die Männchen die Brutplätze ein, die sie dann nach
aggressivem Werbungsverhalten den Weibchen übergeben. Danach bauen die Pärchen ein Nest aus
Strandgut, Tang und Gras. Es wird nur ein Ei gelegt, das von beiden Geschlechtern bebrütet wird.
Das Brüten selbst geschieht nicht auf herkömmliche Weise, sondern indem die Tiere ihre Füße um
die Eier legen. Nach 6 Wochen schlüpfen die Jungen aus. Nach 14 Wochen sind sie flügge und
schwimmen bereits selbständig ins Meer hinaus.
TAG 2 — LAMBERTS BAY — WORCESTER
Nach dem Frühstück verlassen wir Lambert's Bay und fahren via Clanwilliam, Middelberg Pass und
Gydopas nach Worcester.
Der malerisch gelegene Stausee in Clanwilliam ist ein beliebtes Wassersportrevier. Die Stadt
unterhält oberhalb des Dam Resorts ein kleines Naturreservat, in dem man auf einem
entspannenden Spaziergang die Pflanzenwelt der Cederberg Region kennenlernen kann. Eine große
Wildflower Show gibt es alljährlich in der NG Kerk in der Main Street.
TAG 3 — WORCESTER - MONTAGU
Montagu wurde 1851 gegründet und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal am Zusammenfluss von
Keisie und Kingna River. Montagu bezeichnet sich als "Tor zur Kleinen Karoo". Diese Hochebene
ersteckt sich südlich der Swartberge rund 300 Kilometer nach Osten, bis nach Oudtshoorn und
Uniondale. Die Kleine Karoo erhält höhere Niederschläge als die Große Karoo im Nordosten und
ist darum deutlich fruchtbarer und grüner.
TAG 4 — MONTAGU - OUDTSHOORN
Hier können wir eine Straußenfarm und der weltbekannten Cango Höhle besuchen. In Knysna geht
es zu wie in Old Europe. Die charmante Stadt, mit vielen Künstlern, Bars, Ferienhaussiedlungen
und interessanten Geschäften, liegt eingebetet zwischen dem Bergwald der Outentiquaberge und
einer großen Salzwasser-Lagune, welche zum Nationalen Naturdenkmal erklärt wurde.
TAG 5 — OUDTSHOORN - KNYSNA
Knysna liegt an einer ausgedehnten Lagune, die sich hervorragend für alle Arten von Wassersport
eignet. Die Bucht wird von zwei eindrucksvollen Sandstein-Felsen eingerahmt, den Knysna Heads.
Einen dieser Felsen kann man mit dem Auto ansteuern und so einen herrlichen Blick über die
Lagune genießen.
TAG 6 - KNYSNA
Im Hinterland erstreckt sich der Knysna Forest, der mit einer Fläche von 80.000 Hektar das größte
zusammenhängende Waldgebiet in Südafrika darstellt. Wie überall an der Garden Route sind jedoch
nur Teile des ursprünglichen Montan-Regenwalds erhalten. Die begehrten einheimischen, extrem
langsam wachsenden Stinkwood- und Yellowwood-Bäume sind selten geworden, Fichten und
Eukalypten dagegen häufiger.
TAG 7 — KNYSNA MOSSEL BAY
Es ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der legendären und beliebten Garden Route in
Südafrika. So wird der Ort Mossel Bay als küstennaher Hauptort der touristischen Region
bezeichnet und macht seinem Namen alle Ehre.
Übernachtung in Mossel Bay, Verpflegungsbasis: Frühstück
TAG 8 — MOSSEL BAY — ARNISTON (CAPE AGULHAS)
Der Ort hat einige schöne Cafés und Restaurants zu bieten, einen preisgünstigen Golfplatz sowie
das Museum in der Independent Street, wo auch die Überreste der 1815 gesunkenen "Arniston"
aufbewahrt werden.
TAG 9 — ARNISTON (CAPE AGULHAS) — GANSBAAI
Gansbaai, die "Gänsebucht", wurde 1881 von Fischern gegründet und nach den hier zahlreich
vorkommenden Wildgänsen benannt. Bis vor wenigen Jahren war Gansbaai, eine halbe Autostunde
östlich von Hermanus gelegen, noch ein verschlafenes Fischerdorf mit einem kleinen Hafen, einer
Fischfabrik und ein paar Läden und Pubs. Doch seit 3 Jahren geht es hektischer zu in Gansbaai. Der
Ort wird ganz vom Tourismus beherrscht, und die Bevölkerung hat sich vervielfacht.
TAG 10 — GANSBAAI - HERMANUS
Hermanus kann sich mit Recht als "Walhauptstadt der Welt" bezeichnen. Alljährlich zwischen Juli
und November ziehen Dutzende von Southern Right Whales zur Fortpflanzung in die ruhigen
Gewässer der Walker Bay, manchmal sind es bis zu 100 Walkühe mit ihren Kälbern. Das Besondere
in Hermanus: Die Meeressäuger kommen bis auf wenige Meter an die Klippen heran und können
darum gut beobachtet werden.
TAG 11 — HERMANUS — KAPSTADT
Hier geben wir das Motorrad zurück. Und damit endet leider diese wundervolle Reise.
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