Presseinfo_Goodbye_Europe_III

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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Premiere: Di, 4.4.2017
Mi, 5.4. – Sa, 8.4. | Di, 11.4. – Do, 13.4. | 19:30 Uhr
GOODBYE EUROPE III
AUS HEITEREM HIMMEL (UA)
„Glaubst du an einen Gott?“
Eine barocke Science Fiction von Bärbel Strehlau
Gastspiel
Eine Produktion von [artfusion] in Kooperation mit Europe Direct, den Jungen
Europäischen Föderalisten sowie dem Europäischen Kulturinstitut
Drei androide Nymphen, ein Fisch,
eine Kathedrale, eine Orgel und ein
schwarzes Loch.
Bärbel Strehlau entwirft für den dritten
Teil der Trilogie Goodbye Europe einen
poetischen Text, der sich in der Matrix
einer barocken Science Fiction anordnet.
Die Bühnenmusik kreiert der Komponist
Adam McCartney als Nummern-Oper, in
der sich dystopische Zukunftsklänge mit
dem kulturellen Erbe europäischer
Vergangenheit verweben.
Utopie als Glaube an die
Veränderbarkeit
Foto: Stefanie Muther
DarstellerInnen: Lise Huber, Boris Popovic, Christina Scherrer, Maria Spanring
Buch & Inszenierung: Bärbel Strehlau | Komposition: Adam McCartney
Musiker: Nikolaus Feinig (Kontrabass), Adam McCartney (Orgel)
Chor: Catherine Hapke, Hanna Kessler, Elisabeth Schober | Bühnenbild: Stefanie
Muther | Kostüm: Diego Rojas Ortiz
Künstl. Assistenz, dramaturgische Mitarbeit: Wolf Lamsa | Hospitanz: Walter
Jungwirt | Grafik, Design: Emanuel Mauthe | Produktionsleitung & Kommunikation:
Simon Hajós
Karten: € 19,- | ermäßigt: € 15,- / € 11,- | KosmosEuro € 1,- | Sparpaket € 84,Reservierung: 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at
Pressekontakt: Simon Hajós
T: +43 664 921 50 59 | simon.hajos@kulturproduktion.at
:: Presseinformation 2017: | Seite 01 ::
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
ÜBER DAS STÜCK
Als die Hoffnung auf ein gemeinsames Europa längst verloren war und der Mensch alles
Lebenswerte in ein absurdes Nichts verwandelt hatte, erbaute man um das letzte Ölloch
der Erde eine Kathedrale.
An diesem sakralen Ort der Utopie leben seitdem drei androide Nymphen und ein Urfisch
in symbiotischer Verbindung, um die Dinge neu zu denken. Sie sind in der Fiktion eines
kollektiven Körpers gefangen, von dem aus sie träumen, sprechen und fantasieren. In
diesem kleinen utopischen Kern bewegen sich die Märchen und Mythen europäischer
Kultur mit Lichtgeschwindigkeit und entfalten ein dystopisches Bilderbuch.
Menschenseelen sprechen durch die Nymphen und durchwandern den Raum der Zeit, um
ihre Schuld loszuwerden. Alterio Spinelli schreibt unentwegt an seiner Vision eines
vereinten Europas. Zwei Sonnen provozieren den Störfall. Ein Leibfahnenträger besingt
den Aufstieg in sein eigenes Grab. Ein Attentäter sprengt sich mit geballter Kraft nach
Europa. Diskussionsgäste plaudern mit den Nymphen an einer Festtafel.
Als der Zeitreisende Aljoscha bei den Nymphen auftaucht, gerät die bestehende Ordnung
der Androiden durcheinander.
In Zusammenarbeit mit: Daniel Gerer (Leiter Europe Direct Wien) und Anna Ignatovich
(Institutsvorstand Europäisches Bildungsinstitut)
Dank an: sirene Operntheater, Jury Everhartz
Aus heiterem Himmel ist eine Produktion vom Theater- und Kunstverein artfusion,
realisiert gemeinsam mit Europe Direct, den Jungen Europäischen Föderalisten sowie
dem Europäischen Kulturinstitut.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur.
DIE TRILOGIE - GOODBYE EUROPE
thematisiert die Krise der Europäischen Union und öffnet einen diskursiven,
interdisziplinären, theatral-poetischen und performativen Raum auf der Suche nach
gesellschaftlicher Utopie.
Seit Beginn der Arbeit an der Trilogie (2012), haben sich für die Europäische Union viele
Wandlungen vollzogen, sodass aktuelle politische Ereignisse die Arbeit am Projekt des
Öfteren einholten, ja sogar oft überholten. Die kritischen Betrachtungen am Handeln der
europäischen Gemeinschaft sind bittere Wahrheit geworden, denn im Angesicht eines
zerbröselnden Wertesystems finden die drängenden Fragen einen weltpolitischen Kontext
und stellen die Europäische Union in globale Verantwortung. Und jetzt? 2017 steht der
westliche Mensch verunsichert mit dem Rücken zur Wand. Das sich rasant verändernde
Weltbild übersteigt seinen Erfahrungshorizont. Wir ringen krampfhaft danach das System
zu erhalten, aber in Anbetracht der anhaltenden Krisen, den nicht aufzuhaltenden
Flüchtlingsströmen, den kriegerischen Konflikten, Terror und humanitären Katastrophen
vor der eigenen Haustür, ist den Menschen nicht mehr weiszumachen dass alles gut und
richtig läuft. Alle Maßnahmen das Boot noch um die Kurve zu manövrieren, bringen es
mehr und mehr ins Schlingern. Es schlägt Wellen, die alles andere als safe sind. Wir sind
schon lang nicht mehr safe. Es ist an der Zeit die DINGE NEU ZU DENKEN!
:: Presseinformation 2017: | Seite 02 ::
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++++ Pressestimmen GOODBYE EUROPE I & II ++++
Teil 2 / UNTER TAGE
„Dargestellt von Christina Scherrer, Jakob Beubler und Boris Popovic, machen die Figuren
viele Zeitsprünge, vollführen einen schön choreografierten Totentanz auf dem Müllhaufen
der Geschichte. Durch die groteske Szenerie und stimmige Musik gestaltet sich der
Abend atmosphärisch dicht (…).“
Kurier
„Drei Schauspieler lassen Figuren der Geschichte nicht ohne Ironie plastisch werden, ein
wundersames Wesen mit übergroßer Maske tänzelt durch die Zeiten und kommentiert
mit pointierter Zunge. Das allein schafft Kontinuität.“
Falter
„Rosa Luxemburg, Heiner Müller, Thomas More und einige mehr, sie alle haben
Kurzauftritte. Historische und politische Bildung kann bei diesem Stück also wahrlich
nicht schaden. Trotz allem: auch wer nicht bestens informiert ist, kann unterhalten
werden. Absurd komische Tanzeinlagen – u. a. eine Parade zu Beginn des zweiten Teils –
, wunderbar funktionell wie witzige Kostüme und das hervorragende schrullig-kindliche
Spiel von Christina Scherrer lockern die Stimmung enorm. Und dann wäre da noch die
Überleitung vom Schauspiel zur Diskussionsrunde, die mit bekannten Gästen aus Politik
und Journalismus nahtlos an das Stück anschließt – eine Politdiskussion dieser Art hat
man so sicher noch nicht gesehen.“
Wieninternational.at
Teil 1 / WIE ICH DEN MAUERFALL VERPENNTE
„Vieles klingt spannender als das: ein Theaterstück über die EU mit einem
Expertengespräch im Anschluss. Umso beeindruckender, wie unterhaltsam und clever
Bärbel Strehlaus politisch-poetisches Dokumentartheater ‚Goodbye Europe!‘ ist. Drei
Schauspieler und eine großartige Heiner-Müller-Puppe stellen sich den Themen DDR,
Mauerfall, EU und Krise. Zwischendurch wird getanzt, Rio Reisers 'Der Traum ist aus'
gesungen, die ARD-Tagesschau geschaut, und Christa Wolf kommt auf Besuch. Die
atemlose Theatercollage wirft mit großer Leichtigkeit kluge Fragen auf und verliert auch
im Expertengespräch nicht ihren Witz.“
Falter
„Mal was Neues: Zu Gast im Theaterstück ‚Goodbye Europe‘ im Palais Kabelwerk. Das
Stück sei allen wärmstens empfohlen. Launig, energiegeladen dreht sich der Abend um
den Fall der Berliner Mauer und unser Europa heute.“
Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin von Wien
„‚Goodbye Europe!’ war ein anregendes und sehr originelles musikalisch-poetisches
Theaterstück. Ich habe die Leistungen der SchauspielerInnen bewundert und war froh,
dass ich die Einladung angenommen habe und vor einem sehr interessierten Publikum
mitwirken durfte.“
Paul Lendvai, Publizist und Osteuropa-Experte
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Biografien
Bärbel Strehlau
Choreografin, Tänzerin, Regisseurin und Autorin.
*1969 in Ost-Berlin. 1985-1987 Berufsschulausbildung zur Facharbeiterin als
Wirtschaftskauffrau des Außenhandels der DDR. 1987-1990 Studium zur Bühnentänzerin
an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
1992-1996 Diplomstudium Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst
Busch“ Berlin.
1992 Gründungsmitglied des „Freien-Tanztheaters Berlin“. Neben der freien Arbeit in
Berlin folgten Engagements als Tänzerin, Trainerin und Choreografin auch für Schauspiel
und Oper an unterschiedlichen Staats-und Stadttheatern Deutschlands u.a. am
Staatstheater Cottbus, dem Theater Gera/Altenburg, dem Theater Vorpommern, dem
Musiktheater Görlitz und dem Theater Zittau.
In den Jahren von 1994-2014 entstanden zahlreiche eigene Inszenierungen und
Choreografien. Die choreografische und szenische Herangehensweise ist wesentlich
geprägt durch einen interdisziplinären Ansatz und verfolgt eine stark
gesellschaftspolitische Auseinandersetzung.
Seit 2008 lebt und arbeitet sie als freischaffende Choreografin, Tänzerin, Regisseurin und
Autorin in Wien und Deutschland. Seit 2009 inszeniert und choreografiert sie in
verschiedenen Produktionen u.a. am Theater Drachengasse Wien / Dschungel Wien /
KosmosTheater Wien / Semperdepot / Theater im Hof Enns. 2011 Gründung von
[artfusion] Kunst und Theaterverein.
Seit 2004 entstehen regelmäßig Theatertexte zu eigenen Inszenierungen:
2010 - „single room - Teil 1“ - Ein Tanzschauspiel im KosmosTheater Wien
2011 - „single room“ – Ein choreografisches Stück Theater im Palais Kabelwerk Wien
2013 - „Goodbye Europe! oder: Wie ich den Mauerfall verpennte“ - Ein politischpoetisches Theaterprojekt (gefördert durch die Stadt Wien und dem bmukk)
2014 - „UNTER TAGE - Goodbye Europe! II“ – Ein politisch-groteskes Theaterstück,
Premiere Januar 2015 (gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das
Bundeskanzleramt)
Christina Scherrer
*im Mühl4tel in OÖ. Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende
Kunst Graz. Seit 2009 für Theater/Film/Fernsehen tätig.
2010 Start-Stipendium des BmUKK für ihr 2tes Soloprogramm.
2013 OÖ NachwuchskünstlerInnenpreis YOUNGSTAR.
2015 Zusammenarbeit mit dem Musiker Andrej Prozorov am ersten gemeinsamen
Songprogramm & mit ihm GewinnerIn des 2ten Platzes beim deutschen
Liedermacherpreis TROUBADOUR 2016.
2016 vierwöchige Masterclass bei THEODOROS TERZOPULOS in ATHEN am Attis Theater.
2017 ist sie u.a. im Österreich-Tatort „Schock“ an der Seite von Harald Krassnitzer zu
sehen.
Engagements u.a. am Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Graz, Orpheum Graz,
Theater Drachengasse, Werk-X (vormals Garage-X), Vereinigte Bühnen Bozen,
Dschungel Wien, progetto semiserio (in Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen),
Theater.punkt & Theater Nestroyhof Hamakom.
www.christinascherrer.at
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Boris Popovic
*1982 in Graz. Mit 11 Jahren fing er an Schlagzeug zu spielen und zwei Jahre später
nahm er mit der Band „Cannonfodder“ sein erstes Album auf. 2003 absolvierte das
Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz, dass er 2007 mit Diplom ab schloss.
Drei Jahre war er festes Ensemblemitglied des Landestheaters Schwaben/Memmingen in
Deutschland.
Seit 2009 lebt und arbeitet er in Wien als freier Schauspieler. Er spielt für Film/TV, sowie
Theater: Rabenhof, im Dschungel Wien, im TAG, in der Drachengasse, im Off-Theater, im
Palais Kabelwerk, im Theater Nestroyhof-Hamakom, sowie im Bronski & Grünberg
Theater. 2012 spielte er zwei Konzerte in Wien als Schlagzeuger im Rahmen des
Singersongwritercircus. 2013 spielte er die Rolle des Bruders, in der Wiener Wortstätten
Inszenierung: „Habe die Ehre“, die den Nestroypreis als beste Off-Produktion erhielt.
2015 debütierte er am Vorarlberger Landestheater in Bregenz als „Christian“ im Stück
„Cyrano de Bergerac“ von E. Rostand, sowie „Samir“ in der Uraufführung „Medusas Floß“
von Petra Maria Kraxner unter der Regie von Alice Asper. 2016 spielte er in zwei Filmen
(„Agonie“ und „Las Meninas“) eine Neben-, und eine Hauptrolle. Beide Filme feierten auf
dem europäischen Filmfestivals (Berlinale, Diagonale) ihre Premieren. 2017 wird er in
„Goodbye Europe III – Aus heiterem Himmel“ in den Rollen (Fisch und Aljoscha) im
KosmosTheater zu sehen sein.
Maria Spanring
*1982 in Kirchdorf (OÖ), lebt in Wien. Nach der Matura und einem Auslandsjahr in
Neuseeland studierte sie zunächst an der Elisabeth-Bühne in Salzburg (heute
Schauspielhaus Salzburg), setze ihr Studium dann an der Zürcher Hochschule der Künste
fort, wo sie 2007 mit Schauspiel-Diplom abschloss; ihr letztes Semester verbrachte sie
an der École Philippe Gaulier in Paris. Heute ist sie als freischaffende Schauspielerin und
Initiatorin eigener performativer Projekte vor allem in Österreich und der Schweiz tätig.
Seit 2001 hat sie in über 40 Bühnenstücken gespielt und mit verschiedensten
Regisseuren, Theaterhäusern, Festivals und Gruppen zusammengearbeitet, national wie
auch international – Schauspielhaus Zürich, Theater an der Sihl, Gessnerallee Zürich,
Kaserne Basel, Schauspielhaus Salzburg, Vereinigte Bühnen Bozen, Dschungel Wien, u.
a. / Giovanni Jussi, Georg Blaschke, Bernhard Mikeska, Catharina Fillers, Monika Steil,
Yvonne Zahn, Corinne Eckenstein, Mark Gerstofer, Magdalena Chmiliewska u.a. Sie
interessiert sich für eigene Kreationen ebenso, wie für die Zusammenarbeit mit anderen
KünstlerInnen.
Lise Huber
*1983 in Graz. Ist Sängerin, Pianistin und Songwriterin im Bereich Jazz und arbeitet als
Gesangspädagogin. Sie leitet den 1. Wiener 'Ich kann nicht singen Chor' in der Abteilung
Jazz und Swing.
2014 absolvierte sie das Studium für Gesang im Fach Jazz und Popularmusik am VMI
Wien und erhielt ihr künstlerisches Diplom mit Auszeichnung.
Sie gründete ihr Trio Lil Maxine zusammen mit Oliver Steger und Konstantin Kräutler und
veröffentlichte ihr Albendebüt „A Little Girl's Lovesongs“, das in Österreich und
Deutschland beachtliches Medienecho hervorrief. Lise Huber lebt und arbeitet in Wien
und singt unter anderem auch mit Triotonic, Lorenz Raab, Andy Manndorff, John Megill
und mit der Jakob Pocket Band & den Jazzgeistern. Eine enge Zusammenarbeit verbindet
sie mit Oliver Steger und seiner Band S.O.D.A.
In der barock-utopischen Theaterproduktion „Goodbye Europe III – Aus heiterem
Himmel“ wird sie als Schauspielerin und Sängerin zu sehen sein.
:: Presseinformation 2017: | Seite 05 ::
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