040912 Überblick_MM_Zauberflöte

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Theater St.Gallen
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Material zur Vor
Voror-/Nachbereitung
Nachbereitung des Theaterbe
Theaterbesuchs
mit der Schulklasse
Spielzeit 2012/2013
Theater St.Gallen, 4. September 2012
Liebe Lehrerinnen und Lehrer
Mit der vorliegenden Materialsammlung zu „Die Zauberflöte“ möchten wir Ihnen einen Überblick über
Musikwerk und Leitgedanken der Inszenierung geben. Sie beinhaltet Texte und Themen, die sich für eine
mögliche Vor- und Nachbereitung des Schulklassenbesuchs anbieten. Selbstverständlich verstehen wir
die Materialien als Vorschlagssammelsurium: Dem Einen mögen einzelne Texte als Vorlage für eine Unterrichtseinheit nützlich sein, dem Anderen Ideen für eine ganz andere Form der Vorbereitung geben.
Verschaffen Sie sich auf den folgenden Seiten einen Eindruck und picken Sie einfach das heraus, was Sie
für die spezielle Vor- und/oder Nachbereitung mit Ihrer Klasse für sinnvoll halten.
Ausserdem:
Unter www.theatersg.ch/spielplan/die-zauberflöte-3 finden Sie Fotos, Videoclip und Presseberichte zur
Produktion. Junge Kritiken zur Produktion gibt’s hier:
www.theatersg.ch/mitmachen/teens/mitmachen/theaterkritiker
Interessiert an einer theaterpädagogischen Einführung/Nachbereitung speziell für Ihre Klasse? – Theaterpädagoge Mario Franchi freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Klasse viel Freude beim Vorbereiten und einen spannenden Theaterbesuch! Auf schriftliche Feedbacks freuen wir uns sehr. Freundliche Grüsse
Nina Stazol & Mario Franchi
Für Fragen und Anregungen sind wir für Sie da!
Nina Stazol
Mario Franchi
Dramaturgin Kinder- und Jugendtheater
Theaterpädagoge
[email protected]
[email protected]
071 242 05 18
071 242 05 71
weitere Infos: www.theatersg.ch/mitmachen
Kartenreservationen bitte direkt bei der Theaterkasse:
[email protected] oder 071 242 06 06
Spezialpreise für Schulklassen: www.theatersg.ch/mitmachen > Schulangebote > Ermässigungen
Materialsammlung
„Die Zauberflöte“
Theater St.Gallen
HINTERGRUND
GRUNDL
GRUNDLA
AGEN
ÜBERSICHT
Eckdaten
Zur Zauberflöte
Die Geschichte von der Zauberflöte (für Kinder)
Die Handlung
Figuren in der „Zauberflöte“
„Zauberflöte“
Die Zahl drei
Musiktheater – zum Beispiel „Die
„Die Zauberflöte“
Zauberflöte“
ANHANG
Steckbriefe Leitung und einzelne Solisten
Biografie:
Biografie: Wolfgang Amadeus Mozart
Biografie: Emanuel Schikaneder
Hörbeispiele
Hörbeispiele aus youtube.com
Literaturvorschläge
Die Handlung (detai
(detail
etaillierte Version)
Auszüge aus dem Libretto (Erster Aufzug, Erster und zweiter Auftritt)
Manga meets Classics
Lied: Der Vogelfänger bin ich ja
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Materialsammlung
„Die Zauberflöte“
Theater St.Gallen
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart [10+]
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Text: Emanuel Schikaneder n. 'Lulu oder die Zauberflöte' aus Wielands Märchensammlung 'Dschinnistan'
Uraufführung:
Uraufführung: September 1791 in Wien
Premiere:
Premiere: Samstag, 17. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Theater St.Gallen, Grosses Haus
Dauer: ca. 3 Stunden (eine Pause)
Leitungsteam
Musikalische Leitung — Jeremy Carnall
Inszenierung — Bernd Mottl
Bühne und Kostüme — Friedrich Eggert
Besetzung
Tamino — Julien Behr | Anicio Zorzi Giustinani
Papageno — Markus Beam | James Cleverton
Pamina — Simone Riksman | Andrea Lang
Monostatos — Riccardo Botta | Nik Kevin Koch
Sarastro — Roman Polisadov | Tijl Faveyts
Sprecher — David Maze
Königin der Nacht — Beate Ritter | Elizabeth
Chor des Theaters St.Gallen
Bailey
Sinfonieorchester des Theaters St.Gallen
Die Zauberflöte ist Mozarts meist gespielte Oper im deutschsprachigen Raum. Sie erzählt vom Kampf
zwischen Gut und Böse, von der Macht der Musik und der Kraft der Liebe.
Als die drei geheimnisvollen Damen Tamino das Bildnis der schönen Pamina überreichen, ist es für ihn
Liebe auf den ersten Blick. Pamina ist die Tochter der Königin der Nacht und wurde von Sarastro, dem
Herrscher über den siebenfachen Sonnenkreis, entführt. Tamino fasst ohne Zögern den Entschluss, Pamina zu retten. Der kauzige Vogelfänger Papageno soll ihn begleiten. Die beiden begeben sich ausgerüstet
mit einer geheimnisvoll verzauberten Flöte und einem magischen Glockenspiel auf eine gefahrenvolle
Reise. Bis Tamino endlich seine Pamina in den Armen halten darf, gilt es viele Hindernisse zu überwinden
und Prüfungen zu bestehen.
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Materialsammlung
„Die Zauberflöte“
Theater St.Gallen
Zur Zauberflöte
»Die Zauberflöte« wurde am 30. September 1791 im Freihaustheater auf der Wieden in Wien uraufgeführt. Wahrscheinlich beschäftigte sich Mozart mit dem Stoff der Oper schon ein Jahr vorher, das zeigen
einige Äusserungen in Briefen des Komponisten. Intensiv arbeitete Mozart aber erst seit dem Frühjahr
1791 an der Oper. Nachdem er die ersten Aufführungen selbst dirigiert hatte, übergab er die Leitung an
den Kapellmeister des Theaters. Wenige Wochen später erkrankte Mozart stark und starb am 5. Dezember 1791. »Die Zauberflöte« wurde Mozarts letzte Oper.
Die Resonanz in der Bevölkerung auf die Uraufführung der »Zauberflöte« war nicht durchweg positiv.
Dennoch steigerte sich der Erfolg der Oper von Vorstellung zu Vorstellung, so dass sie im folgenden Monat noch 20, in den nächsten zehn Jahren insgesamt über 220mal im Wiener Theater aufgeführt wurde.
Auch weltweit eroberte »Die Zauberflöte« die Opernbühnen, heute gehört sie zu den meistgespielten
Opern der Welt.
Das Freihaustheater gehörte Emanuel Schikaneder. Er arbeitete mit Mozart für »Die Zauberflöte« zusammen und schrieb den Text des Stückes, das Libretto. Schikaneder liess sich von verschiedenen Märchen und Theaterstücken zu der Handlung inspirieren, wie die Märchenerzählung »Lulu oder Die Zauberflöte« von August Jakob Liebeskind oder Christoph Martin Wielands Märchen »Die klugen Knaben«. Schikaneder hatte damit nicht ein Werk zur Vorlage, das er dramatisierte, sondern er fügte vielfältige Motive
zu einem neuen Stück zusammen. Ausserdem war er ein berühmter Schauspieler seiner Zeit. Schikaneder spielte in der Uraufführung den Papageno.
Das Bühnenwerk wurde bei der Uraufführung als »grosse Oper« angekündigt. Mozart benannte es als
»teutsche Oper«. In der Oper lassen sich unterschiedliche Stile feststellen, die miteinander verwoben
sind. Dem deutschen Singspiel entspricht z. B. der Wechsel von Musiknummern und gesprochenem Text.
Mozart schrieb das Stück nicht für das Hoftheater, sondern für eine Vorstadtbühne und integrierte dafür
auch Elemente in volkstümlichen Ton, z. B. bei Papageno. Damit wurde »Die Zauberflöte« ein Schlüsselwerk in der Entwicklung der deutschen Oper bis hin zur deutschen romantischen Oper des 19. Jahrhunderts.
Interessiert an der vollständigen Materialsammlung? – Fordern Sie diese kostenlos bei uns an:
Mario Franchi, Theaterpädagoge, [email protected]
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