Briefvorlage - beim Deutschen Brauer-Bund

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Marc-Oliver Huhnholz
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PRESSEMELDUNG
Verantwortungsvolle Bierwerbung durch Vorkontrolle
Größte Brauereigruppen beteiligen sich an weiterer freiwilliger Regulierung
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Berlin, 20.01.2010. Die deutsche Brauwirtschaft zeigt einmal mehr ihre
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Verantwortung für eine verantwortungsvolle Marktkommunikation. Seit
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Jahresbeginn lassen die sieben werbestärksten deutschen Brauereigruppen ihre
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Werbemaßnahmen vor Veröffentlichung durch den Zentralverband der
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Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) prüfen. Der ZAW ist die Dachorganisation
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von 40 Verbänden der werbenden Unternehmen, der Medien, Werbeagenturen,
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Werbeberufe und Forschung in diesem Wirtschaftszweig.
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Die Prüfung umfasst die Vereinbarkeit der Werbung mit den selbstdisziplinären
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Regelwerken des Deutschen Werberats, seiner Spruchpraxis sowie
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werberechtlichen Vorgaben nach deutschem Recht.
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„Die so genannten „Fernsehbiere“ decken mit ihren 126 Biermarken somit über
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50% des gesamten Bierkonsums ab. Damit ist die Brauwirtschaft, die 65% der
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Fernsehwerbung für alkoholhaltige Getränke ausmacht, eine Branche, die sich
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ausdrücklich ihrer Verantwortung stellt. Die deutschen Brauer entgegnen so auch
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der Kritik, die über eine vermeintlich aggressive Bierwerbung geübt wird.
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Unabhängige Dritte bescheinigen uns dann immer wieder Gesetzes- und
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Regelkonformität unserer Werbung“, fasst der Hauptgeschäftsführer des
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Deutschen Brauer Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, die positive Entwicklung
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durch die neu eingeführte Vorkontrolle zusammen.
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Dieser Maßnahme der deutschen Brauer und anderer Akteure im Bereich der
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Werbung trägt dazu bei, Bürger vor Entgleisungen der Wirtschaftswerbung und
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Firmen vor teuren Imageschäden zu bewahren.
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Mit dem Angebot einer freiwilligen Vorprüfung von Werbemaßnahmen folgt der
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ZAW dem vielfach von Seiten der Brauereien an ihn herangetragenen Wunsch,
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frühzeitig einen Hinweis auf mögliche Konflikte mit den selbstdisziplinären
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Regeln des Deutschen Werberats oder gesetzlichen Bestimmungen zur
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Werbung zu erhalten.
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„Die Feststellung von Verstößen nach Veröffentlichung der Werbemaßnahme
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bedingt regelmäßig deren Änderung oder Einstellung. Die deutsche
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Bauwirtschaft war in den letzten Jahren davon nicht betroffen, doch soll auch in
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Zukunft dieses zusätzliche Instrument dazu dienen, damit verbundene Kosten
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gänzlich zu vermeiden“, ergänzt Hahn.
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Vergleichbare Systeme der Vorprüfung von Werbung sind in nahezu allen
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Mitgliedstaaten der Europäischen Union erfolgreich etabliert. Ihre
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Inanspruchnahme wird in vielen Werbemärkten der Veröffentlichung einer
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Werbemaßnahme bereits regelmäßig vorgeschaltet.
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Werbung für alkoholhaltige Getränke in Deutschland ist mit dem Instrument der
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Werbevorkontrolle und durch weitere freiwillige Einschränkungen, die weit über
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die Basis geltender Gesetze hinausgehen, der am stärksten reglementierte Markt
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in Europa.
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„Mit den Verhaltensregeln des Deutschen Werberats, dem Brauer-Kodex, dem
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Leitfaden für verantwortungsvolles Sponsoring der Brauereien und mit dem
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neuen Element zeigen wir, dass es nicht immer gesetzlicher Schranken und
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Strafandrohungen bedarf, um effektive Regelungen für ganze Branchen zu
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finden.
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Verbraucherschutz steht für uns an erster Stelle und diesen garantieren wir unter
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anderem durch eine verantwortungsvolle, selbstregulierte Marktkommunikation“,
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schließt Hahn.
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