ORTSSCHELLE - SPD Heuchelheim

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ORTSSCH ELLE
SPD-ORTSVEREI N H EUCH ELH EIM / KI NZEN BACH
Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,
im Namen unseres Ortsvereins wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein
frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue
Jahr 2016!
Wie Sie sehen, beschreiten wir mit
dem Erscheinungsbild unserer „Ortsschelle“ einen neuen Weg. Aber ich
darf beruhigen, Sie werden uns in
unseren Beiträgen wiedererkennen!
So finden Sie sowohl einen Beitrag
von Benjamin Unverricht, unserem
Fraktionsvorsitzenden, zur aktuellen
politischen Situation in Heuchelheim
als auch einen Appell zum „Wählen
gehen“ von Jochen Brauner.
Die Frage „Wählen gehen“ stellt sich
2016 am 06. März, wenn in Hessen
die Kommunalwahlen sind, und wir
sowohl unsere Gemeinde Vertreter/innen als auch die Mitglieder des
Kreistags wählen.
Dann liegt es in Ihrer Hand, ein klares
Zeichen zu setzen, wohin die politische Reise in Heuchelheim und Kinzenbach sowie im Kreis gehen soll!
In unserer Gemeinde brauchen wir
mehr Miteinander und weniger
Gutsherrenart durch die derzeitigen
Koalitionäre. Wir müssen die anstehenden Aufgaben mit Weitblick lösen
Dezember 2015
und die vielfältigen Ideen unserer
Bürgerinnen und Bürger dabei mit
einfließen lassen.
Wir als SPD sind bereit für eine andere
und bessere Politik für Heuchelheim
und Kinzenbach! Und dafür schicken
wir eine starke Liste ins Rennen, die
wir sehr gerne in dieser Ortsschelle
vorstellen.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind eng verwurzelt im Leben
unserer Gemeinde, und wir werden
dafür arbeiten, dass es uns auch in
Zukunft noch gut geht.
In diesem Sinne,
herzliche Grüße und Glückauf 2016!
Martin W. Davies
AUS D ER FRAKTION
Liebe Mitbürgerinnen
und Mitbürger,
an dieser Stelle sind Sie es gewohnt,
von der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit aus der Heuchelheimer Gemeindevertretung berichtet zu
bekommen. Solche sind natürlich
auch weiterhin an der Tagesordnung,
schließlich gestalten wir alle auch hier
vor Ort eine lebendige Demokratie.
Zum besinnlichen Abschluss des
Jahres möchte ich aber einen anderen
Schwerpunkt setzen und ein Thema
betonen, bei dem jenseits kleinerer
Unterschiede der Frage des besten
Weges kein Blatt zwischen die demokratischen Parteien des Heuchelheimer Parlamentes passt: die Hilfe
für Flüchtlinge. Bei allem Bestreben,
unsere Gemeinde lebenswert und
leistungsfähig zu erhalten und zu
gestalten, ist in diesem Jahr durch
die Folgen geopolitischer Fehlentwicklungen auch für Heuchelheim
eine besondere Herausforderung entstanden, welche die Politik der nächsten Jahre wesentlich mitprägen wird.
Geschlossen stehen alle Fraktionen
der Gemeindevertretung dazu, dass
es keine Frage ist, denen zu helfen,
die Hilfe dringend nötig haben. Mit
Unterstützung aller Parteien beschreitet Heuchelheim dabei bisher
einen Weg, der als vorbildlich bezeichnet werden kann. Durch die
Arbeit eines Führungsstabes, der
bereits lange bevor die aktuelle
Situation absehbar war, eingerichtet
wurde und eigentlich für den Katastrophenfall vorgesehen war, konnte
eine reibungslose Aufnahme von
Flüchtlingen in gemeindlicher Obhut
gewährleistet werden. Größter Dank
gilt dabei den vielen freiwilligen
ehrenamtlichen Helfern, Bürgerinnen
und Bürgern unserer Gemeinde,
die mit ihrer Arbeit sicherstellen, dass
die Flüchtlinge versorgt und betreut
sind.
Flüchtlingen verfahren wird, die
auch bei uns bleiben dürfen, wie
wir vor Ort die Rahmenbedingungen
gestalten, nicht nur diesen Personenkreis bestmöglich zu integrieren,
sondern auch, z.B. durch die Förderung sozialen Wohnungsbaus, die
Perspektiven derjenigen der angestammten Bevölkerung zu verbessern, die von Altersarmut bedroht
sind oder bei niedrigem Lohn immer
höhere Mieten begleichen müssen,
darüber wird zweifellos wieder
leidenschaftlich gestritten werden.
Ein Dank muss aber auch allen
Kinzenbachern und Heuchelheimern
ausgesprochen werden, die Verständnis dafür haben, dass die Ideen
zur Umnutzung der alten Schule
zwar weiter gesponnen werden, ihre
Umsetzung aber noch zurückgestellt
bleiben muss.
Aber davon berichte ich Ihnen dann
beim nächsten Mal.
Eine erste Herausforderung konnte
so bereits gemeinsam und, wie ich
finde, mit großem Erfolg gestemmt
werden. Wir alle haben gezeigt,
dass unsere demokratische Gesellschaft in der Lage ist, ihrer sozialen
Verantwortung für die Schwächsten
gerecht zu werden. Das ist tatsächlich
eine frohe Botschaft kurz vor den
Feiertagen.
Über die Frage, wie mit denjenigen
Glück Auf !
Benjamin-Sebastian Unverricht
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2016
1) Martin W. Davies,
55 Jahre,
Diplom-Volkswirt
2) Benjamin Unverricht,
33 Jahre,
Rechtsanwalt
3) Gudrun Panhans,
61 Jahre,
Angestellte
4) Tobias Nicolai,
53 Jahre,
Physiotherapeut
5) Nico Greiner,
35 Jahre,
Engagement Manager
6) Liane Grüttner,
64 Jahre,
Rentnerin
7) Dieter Schneider,
53 Jahre,
Arzt
8) Frank Pauly,
50 Jahre,
Bäckermeister
Demokratie heißt mitmachen …
... und das fängt beim Wählen an!
Im nächsten Frühjahr stehen Kommunalwahlen an:
Was tun? Wie sich entscheiden?
Viele politische, oft weltweite Probleme, Konflikte und Krisen verunsichern, beunruhigen oder verängstigen gar in unterschiedlichem
Maße: Klima und Umwelt, Terrorismus, Islamismus, Demographiefolgen, EURO-, Finanz- und Bankenkrise, Migration und Integration,
Rechtspopulismus, Freihandelsabkommen, militärische Aktivitäten,
Internetkriminalität und Datenschutz, EU-Solidarität u.v.m. Und über
jedes politische Ereignis werden wir in Medien zeitnah in jedweder
Facette nachrichtlich, kommentierend oder manipulativ informiert.
All dies beeinflusst mittelbar oder unmittelbar auch die Kommunalpolitik in funktionaler, ökonomischer, finanzieller sowie politischmoralischer Hinsicht, was nicht nur die Gremien und Verwaltung der
Gemeinde, sondern ebenso die Bürgerschaft herausfordert.
Die politischen und gesellschaftlichen Bereiche erscheinen zudem
komplexer. Schnelle und eindeutige Lösungen im demokratischen
Entscheidungsprozess sind kaum möglich. Da geht es manchem zu
langsam, da stört man sich am Streit der Parteien und Interessen-
9) Karin Herden-Lemnitzer,
70 Jahre,
Rentnerin
10) Walter Bepler,
74 Jahre,
Rentner
11) Reiner Bader,
59 Jahre,
Werkzeugmechanikermeister
12) Dr. Elke Preuß,
59 Jahre,
Oekotrophologin
13) Sören Wischnewski,
29 Jahre,
Consulting Online Advertising
14) Martin Battenberg,
67 Jahre,
Rentner
15) Nadeschda Laudenschleger,
37 Jahre,
Juristin
16) Michel Bechlinger,
19 Jahre,
Student
gruppen, da sucht man die einfache klare Entscheidung, da ist man
enttäuscht von politischen Akteuren und weiß dann nicht, wen man
wählen soll. Aber sind das hinreichende Gründe, um sich von Politik
und Demokratie abzuwenden, populistischen Vereinfachern zu folgen bzw. Wahlen zu verweigern?
Ich glaube das nicht, weil parlamentarische Entscheidungsfindungen
Zeit fürs Abwägen der Interessen brauchen. Auf ein Wesensmerkmal
der Demokratie ist immer wieder zu verweisen: Konflikt- und Kompromissfähigkeit, auch wenn es manchmal nerven sollte.
Helmut Schmidt meinte sinngemäß: Das Wünschbare muss mit dem
als notwendig, als machbar, als erforderlich Erachteten pragmatisch
und transparent verbunden werden. Dazu braucht man - auch in
Heuchelheim - Mehrheiten, darum ringt man im Wahlkampf und in
der Volksvertretung, deshalb gibt es hierfür das Wahlrecht.
Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Beteiligung z.B. bei Wahlen
für kommunale Parlamente geringer wird - manchmal bis auf 30%.
Das ist nicht gut, denn die “Partei der Nichtwähler“ schadet der kommunalen Demokratie, weil es die Legitimität schwächt, um sich in
der „Mehrebenen-Demokratie“ im Kreis, Land, Bund, in der EU und
der Öffentlichkeit in Szene zu setzen.
17) Oliver Panhans,
21 Jahre,
Student
18) Mario Hofmann,
52 Jahre,
Ausbilder
19) Jochen Braun, 34 Jahre,
Installateur- und
Heizungsbaumeister
20) Johannes Klameth,
65 Jahre,
Berufsschullehrer a. D.
21) Thorsten Patrick Balser,
52 Jahre,
Krankenkassenbetriebswirt
22) Stefano Jardella,
42 Jahre,
Jurist
23) Helmut Heidt,
61 Jahre,
Sachbearbeiter / Disponent
24) Julius Rolshausen,
19 Jahre,
Student
Zudem verkennen die Wahlverweigerer den Sinn der lokalen und regionalen Institutionen (z.B. Parlamente, Gemeindevorstände, Bürgermeister, Kreisräte). Die Repräsentanten dort arbeiten an
konkreten und den Menschen vor Ort betreffenden Angelegenheiten: Seit Kommunen Selbständigkeit, also Freiheit und Selbstverwaltung, besitzen, sind das Bereiche der Sozial-, Kultur-, Bildungs-,
Verkehrs- und Gewerbepolitik. Allein die Ausgestaltung der von
übergeordneten Stellen aufgetragenen Aufgaben, verweist auf die
Bedeutung der Gemeindepolitik und ihre finanziellen Möglichkeiten.
Die turnusmäßigen Wahlen kommunaler Gremien sind der direkteste
Zugriff auf Politik und in ihrer Wirkung nicht zu missachten. Sie sind
Ausdruck (staats-)bürgerlichen Gemeinsinns genauso wie die Vielfalt einer organisierten und spontanen Zivilgesellschaft, d.h. des bürgerschaftlichen Engagements von Einzelnen und Gruppen. Das
Zusammenwirken von repräsentativen und plebiszitären Formen,
von Vereinen, von Bürgerinitiativen, von Protesten usw. bedeutet, es
gibt so etwas wie „eine vielschichtige, eine vielfältige, eine Multi-Demokratie“: Ob bisherige Beteiligungsformen reichen oder ausgeweitet werden sollten, muss eine Kommune im demokratischen Diskurs
herausfinden.
25) Markus Baumhakl,
42 Jahre, IHK geprüfter
Wirtschaftsfachwirt
26) Martin Otto,
30 Jahre,
Theaterleiter
27) Joachim Brauner,
71 Jahre,
Lehrer i. R.
28) Heinz Roos,
76 Jahre,
Rentner
29) Herwig Lorenz,
69 Jahre,
Pensionär
30) Sabine Bechlinger,
51 Jahre,
Kaufmännische Angestellte
31) Norbert Schrader,
62 Jahre,
Pensionär
SPD-ORTSVEREIN
HEUCHELHEIM / KINZENBACH
Die Einflusschance mit seiner Wahlstimme sollte man jedoch nicht
verschenken. Das gilt sogar, wenn man Beschlüsse z.B. der Gemeindevertretung oder der Partei, der man nahesteht, nicht nachvollziehen konnte und sich geärgert hatte. Das nehme ich auch für mich in
Anspruch, denn eine reine „Zuschauer-Demokratie“ ist keine.
schiedliche Gründe für ihre Abstinenz, und nicht alle sind unpolitisch.
Dennoch geht es der Demokratie an die Substanz, wenn nur eine
Minderheit zu Wahlen ginge. Trotz der Freiheit, nicht zu wählen,
bleibt es in einem weiteren, appellativen und moralischen Sinn richtig zu sagen, das Recht zu wählen sei Bürgerpflicht.
Indes eine „Mitmach-Demokratie“, in die sich jede Frau und jeder
Mann nach Fähigkeit und Möglichkeit ins politisch-gesellschaftliche
Zusammenleben einbringen kann, verlangt zunächst nur: Sich kundig
machen und das Wahlrecht wahrnehmen!
Mit dem Historiker Paul Nolte gesagt: Nichtwähler haben unter-
In diesem demokratischen Geist hoffe ich, dass bei der Kommunalwahl am 06. März 2016 die Wahlbeteiligung in Heuchelheim erhöht
wird und die SPD viele Stimmen erhält.
Herzliche Grüße, Joachim Brauner
Nachruf
Wir trauern um unsere verstorbenen Mitglieder.
Adolf Schwalb,
92 Jahre, 58 Jahre SPD-Mitglied
TR_055
Herausgeber:
Konto:
V.i.S.d.P.:
Redaktion:
Druck:
Copyright:
URL / eMail:
Heinz Leukel,
86 Jahre, 41 Jahre SPD-Mitglied
SPD Ortsverein Heuchelheim / Kinzenbach, Jahnstr. 12, 35452 Heuchelheim; Tel 064196090006
Bei Volksbank Heuchelheim, BIC: GENODE51HHE, IBAN: DE67513610210000019712
Martin W. Davies (VS Ortsverein)
Martin W. Davies
Druckerei Beer, Ludwig-Rinn-Str. 14-16, 35452 Heuchelheim, Auflage 3.400 Stück
SPD Heuchelheim / Kinzenbach
www.spd-heuchelheim.de / [email protected]
Verwertung der in der Ortsschelle enthaltenen Beiträge sowie Abbildungen, insbesondere durch Vervielfältigung, Verarbeitung
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