Wie kam das Wasser auf die Erde?

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Wie kam das Wasser auf die Erde?
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Die Erde war ein Feuerball. Es regnete,
als sie genug abgekühlt war.
Heiss wie die Sonne
Vor 4,5 Milliarden Jahren war
die Erde eine feurig-flüssige Kugel.
Sie leuchtete wie die Sonne.
Wasser war schon da, aber bei
Temperaturen von einigen Tausend
Grad als Dampf. Es bildete zusammen mit Mineralien die Gashülle,
die Uratmosphäre.
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Wüst und leer
Langsam erkaltete die Erde.
Bei 1000 Grad glühte sie nicht
mehr weiss, sondern rot. An
der Oberfläche erstarrten
erste Gesteine. Die Mineralien
aus der Gashülle setzten sich
ab. So entstand die Erdkruste,
wüst und leer. Bei 500 Grad
verschwand das Glühen.
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Der erste Regen
Das Wasser blieb in der Atmosphäre, in der Nähe der heissen
Kruste als unsichtbarer Dampf,
weiter oben in kälteren Schichten als dichter, weisser Nebel.
Eines Tages kam der Regen,
aber die Tropfen verzischten
gleich wieder. Erst unter
100 Grad blieb das Wasser,
wenn auch nur kurz,
liegen.
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Kometen und ... Leben!
Bei weiterer Abkühlung entstanden Seen, Meere, Ozeane.
Sie bedecken heute drei Viertel der Erde. Im Wasser entstanden
vor 3,5 Milliarden Jahren erste Lebewesen. War alles Wasser
von Anfang an da? Als der Komet Linear im Sommer 2000 nahe
der Sonne zerbrach, kam viel Wasser heraus. Also haben wohl
bereits früher Kometen Wasser aus dem Weltall auf die Erde gebracht. Kam mit ihnen auch das erste Leben?
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Warum hagelt es?
Weil die Regentropfen kalt
bekommen.
Aufstieg
Im Frühling und im Sommer heizt die Sonne den
Boden auf. Dadurch steigt warme und feuchte Luft in den
Himmel empor, wo sie kondensiert. Aus dem so entstehenden
Wasser bilden sich Wassertropfen, die sich schliesslich
zu Gewitterwolken sammeln. Diese können bis in eine
Höhe von zehn oder zwölf Kilometer reichen.
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3
Schadensfall
Bei jeder «Runde»
auf dieser WolkenAchterbahn werden die
Hagelkörner grösser.
Wenn sie zu schwer geworden sind, fallen sie zur Erde.
Im Extremfall können sie die
Grösse von Tennisbällen erreichen
und grossen Schaden anrichten.
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Auf und Ab
In diesen hohen, wasserreichen Wolken –
manche sprechen auch von Gewittertürmen
– herrschen starke Auf- und Abwinde.
Diese reissen die Regentropfen mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern immer wieder mit in die Höhe.
Weil es dort oben aber viel kälter ist, gefrieren die Tropfen zu Eis. Fallen die so entstandenen Eiskörner wieder hinab, lagern sich
weitere Wassertröpfchen an ihnen an, die
ebenfalls gefrieren, wenn die Eiskörner
erneut in die Höhe geschleudert werden.
Der kleine Unterschied
Hagelkörner sind übrigens ganz anders
aufgebaut als Schneekristalle. Bei
diesen gefriert der noch nicht kondensierte Wasserdampf aus der Luft an
bereits vorhandenen Keimen und
Eisteilchen. Mit der Zeit entstehen
so Schneekristalle. Ganz ähnlich
verhält es sich beim Reif oder bei
Eisblumen auf Fensterscheiben.
Starker Hagel
, die Schäden in
Millionenhöhe verursachen. So bezahlte im Jahr 2011 allein die Schweizerische Hagel34,5 Millionen Franken an Geschädigte aus. Insgesamt
richten Unwetter in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich Schäden in der Höhe von 344
Millionen Franken an.
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