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FDP Ortsverband Bargteheide
www.fdp-Bargteheide.de
Am Steinkreuz 1 a
22941 Bargteheide
Der Vorsitzende
Gorch-Hannis la Baume
Tel. : 04532-261260
Fax : 04532-265870
Konkrete Maßnahmen statt Symbolhandlungen
Ende dieses Monats wird das 11. Treffen zum Kyoto-Protokoll beginnen. Die Welt wird nach
Paris schauen in der Hoffnung, nun endlich einen Durchbruch zu verbindlichen internationalen
Klimaschutzzielen zu erreichen. Bislang haben 146 Staaten ihre Klimaziele schriftlich festgelegt
und bei der UN eingereicht. Unstrittig dürfte heutzutage sein, dass der Klimawandel sich weltweit
manifestiert und zunehmend extreme Wetterlagen hervorruft. Über die Ursachen gibt es
Mehrheitsmeinungen sowie aus - unserer Sicht - nahezu als ketzerisch empfundene
Minderheitenmeinungen, die jedoch besonders in anglosächsischen Ländern Widerhall finden.
Dazu gehören aber auch hiesige Wissenschaftler, die deutlich machen, dass die
menschengemachte Klimabeeinflussung vom Wissenschaftsbetrieb überbewertet wird. Nach
dieser Minderheitenmeinung sind natürliche Einflüsse, wie Schwankungen der Sonnenaktivität,
gleichermaßen bedeutend für die Klimaschwankungen.
Die Gretchenfrage, die sich in Paris stellt, ist: Wie wird sich das Klima bis zum Jahre 2100
entwickeln? Was muss von der internationalen Politik entschieden werden, damit die Erwärmung
in den nächsten 100 Jahren im globalen Mittel nicht 2 Grad C seit der vorindustriellen Zeit
überschreitet? Wie auch immer die Antwort darauf sein wird, wichtig und entscheidend ist, dass
der Klimaschutz auf eine breite, ja globale, Basis gestellt wird. Mit bisherigen nationalen
Insellösungen wird es keinen durchgreifenden Erfolg geben.
So hat die Politik der s. g. Dekarbonisierung dramatische Folgen: Am Beispiel der aktuellen
Urwaldmassenrodungen in Mittelasien für Palmölplantagen, deren Endprodukte in den Tanks
von US amerikanischen SUV’s landen. Hier werden CO2-Senken zerstört, Fauna und Flora
unwiederbringlich ruiniert und die Biodiversität verschwindet. Ähnliches ist in südamerikanischen
Ländern sowie in Mexiko zu beobachten, wo es ‘‘ dank‘‘ des US amerikanischen Bio-TreibstoffBooms für Mexikaner zu teils unerschwinglichen Tortilla-Preisen kam und kommt.
Auch in Bargteheide sind wir weiterhin latent der Gefahr ausgesetzt, aus subventionsbedingten
Fehlanreizen heraus, unsere Natur am Duvenstedter und Kl. Hansdorfer Brook mit Windturbinen
megalomanischer Dimension zu ruinieren und dabei Wohn- und Lebensqualität betroffener
Bürger zu opfern. Ohne wirklich etwas Entscheidendes für den Klimaschutz beizutragen. ‘‘Die
IEA schätzt, dass heute weltweit etwa 0.4% der Energie aus Wind und Solarkraft stammt. Selbst
2040, wenn alle Regierungen ihre grünen Versprechungen gehalten haben, werden Solar und
Wind nur 2.2% der weltweiten Energieversorgung decken.‘‘ (Björn Lomberg, Copenhagen,
Consensus Center). Und Warren Buffet sagt: ‘‘Wenn wir eine Menge Windparks bauen,
bekommen wir Steuererleichterungen. Das ist der einzige Grund, sie zu bauen‘‘.
Diese Fehlinvestition - aus Sicht eines legitimen Klimaschutzes - in Bargteheide bisher
verhindert zu haben, wird von dem Fraktionsvorsitzer der Grünen am 21.10.15 öffentlich
kritisiert. Außerdem versteigt es sich zu der Behauptung, die FDP möchte den Klimaschutz
streichen. Da scheint der Grüne Fraktionsvorsitzende etwas falsch zu verstanden zu haben.
Böswilligkeit wollen wir ihm dabei nicht unterstellen.
Die FDP stellt aber den städt. Prozess des ‘Klimamanagements‘‘ in Frage. Das Ziel war bei
seiner Einführung, von 2013 bis Mitte 2016 20% an CO2 Immissionen in Bargteheide
einzusparen. Der FDP liegen trotz mehrfacher Nachfragen keinerlei Erkenntnisse vor, wie weit
fortgeschritten die Verwaltung ist, dieses Ziel zu erreichen.
Daher stellen wir nicht den Klimaschutz infrage, sondern fordern ein Überdenken und einen
Neustart für einen effektiveren Ansatz, weg von Symbolhandlungen und
Bürgerbevormundungen finanziert aus Steuergeldern, hin zu weiteren konkreten Maßnahmen,
die die Stadt – wie jeder Normalbürger - auch durchgeführt hat und durchführen wird. Aus
unserer Sicht sollten Klimaschutz und städt. Energiemanagement integraler Teil der
bestehenden städtischen Funktionsabteilungen für Bau- und Bauordnung werden.
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