analytik

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1- BAKTERIEN IN DER
INDUSTRIELLEN
MIKROBIOLOGIE
1- Bakterien in der industriellen Mikrobiologie
1-1 Einführung
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V 1.3
ANALYTIK
 Aus welchem Grund wird untersucht?
Qualitätskontrolle
Erforderlich für die Produktfreigabe von
Lebensmitteln, Pharmazeutika und
kosmetischen Produkten
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V 1.3
ANALYTIK
Luft
Wasser
Umgebung
Tiere, Nahrung
Geräte
Laborant
Ausgangsstoff
Zwischenprodukt
Produktions-
schritte
Lagerung
Transport
Vertrieb
Verbraucher
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V 1.3
ANALYTIK
Detektion von pathogenen Organismen
Keimzahlbestimmung
Abwesenheit von Mikroorganismen in sterilen
Produkten
Untersuchung von spezifischen Mikroorganismen in
nicht sterilen Produkten
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V 1.3
ANALYTIK
Probe
Anreicherung (falls erforderlich)
Keimzahl/Nachweis
Identifizierung
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V 1.3
ANALYTIK
Die Probennahme
Variiert und ist abhängig vom Produkt, welches
untersucht wird
zwei mögliche Untersuchungswege:
- Produkt (Ausgangsstoff, Zwischenprodukt, Fertigprodukt)
- Umgebung (Wasser, Luft, Oberfläche)
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V 1.3
ANALYTIK
Direkte Keimzahlbestimmung der Produkte mit oder
ohne Verdünnung
Petrischale
Keimzahlbestimmung nach Anreicherung der Probe
(Nachweis von pathogenen Mikroorganismen).
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG
Bakterien werden folgendermaßen
klassifiziert:
• Familie
• Genus
• Spezies
Beispiel:
Staphylococcaceae
Staphylococcus
aureus
Beispiel:
Enterobacteriaceae
Escherichia
coli
S. aureus
E. coli
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG
Mikroskopische Untersuchung
Kokken oder Stäbchen
Gruppencharakteristika
Gram + oder Gram -
Betrachtung der Kolonien auf der
Agarplatte
Größe, Farbe, Aussehen, Geruch (!)
Hämolyseverhalten auf Blutagar (Streptococcus... )
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG
Hämolyse
α-Hämolyse: partielle Hämolyse
(grüner Hof unter der Kolonie)
z. B.: S. pneumoniae
β-Hämolyse: vollständige Hämolyse
(klarer Hof unter der Kolonie)
z. B.: Streptococcus Gruppe A, B ...
 -Hämolyse: keine Hämolyse
z. B.: Enterococcus faecalis
oder Enterococcus faecium
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG
Vororientierende Tests:
• Morphologie
• Gram
• Katalase, Oxidase
Reaktionen definieren Familie oder Genus und ermöglichen die
Auswahl der korrekten Streifen zur Identifikation
Beispiele:
• Kokken, Gram +, Katalase +
• Kokken, Gram +, Katalase • Stäbchen, Gram -, Oxidase -
Staphylococcus
Streptococcus
Enterobacteriaceae
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG
Biochemische Charakteristika:
Metabolismus der Bakterien (Enzyme...)
Beispiel:
Glukose
Fermentation von Glukose
Säurebildung
pH
Farbänderung
Enzym
TEST (+)
No enzyme
TEST (-)
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG VON BAKTERIEN
Anwendung
Identifizierung mittels « Bunter Reihe »
(Medien in Röhrchen)
Identifizierungsstreifen
z. B.:
API-Streifen,
ID 32,
VITEK® 2
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V 1.3
IDENTIFIZIERUNG VON BAKTERIEN
Antigen-Charakteristika
Immunologische Reaktion: Antigen – Antikörper
Antikörper, die an Latexpartikel gebunden sind.
Objektträgeragglutinationen in Anwesenheit des
korrespondierenden Antigens (Bakterium,...)
Latexpart.
mit Antikörpern
Agglutination
Bakterien
- Reinkulturen verwenden
(- oder direkter Einsatz der Probe; testabhängig)
Vorteil: schnell (sofortige Reaktion)
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V 1.3
1- Bakterien in der industriellen Mikrobiologie
1-2 Klassifizierung
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V 1.3
GRAM (-) Stäbchen
Gram (-)
Stäbchen
Oxidase +
Oxidase -
OF Medium
OF Medium
O+F-
O+F+
O-FO+F--
O+F+
FERMENTER
NONFERMENTER
API 20 NE
API 20 E
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V 1.3
GRAM (+) Stäbchen
Gram +
Stäbchen
Katalase -
Katalase +
Keulenförmige Stäbchen, z.T.
eingelagerte Granula
Nicht beweglich
Kokkoide
Stäbchen
beweglich bei 20-25°C
unbeweglich bei 37°C
Lange Stäbchen
mit Sporen
API 50 CHB
Katalase +/-
Lang gestaltete
Stäbchen
Sporen
unbeweglich
Strikt
anaerob
Clostridium
API 50 CHL
API CORYNE
API LISTERIA
API 20 A
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V 1.3
GRAM (+) Kokken
Gram + Kokken
Katalase -
Katalase +
O+F+
O-/+F-
Koagulase
Micrococcus
Hämolyse
Koagulase +
Staphylococcus
Koagulase Staphylococcus
API STAPH
API STAPH
API 20 STREP
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V 1.3
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V 1.3
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