Zahlen

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H.-D. Ebbinghaus H. Hermes F. Hirzebruch
M. Koecher K. Mainzer J. Neukirch A. Prestel
R. Remitiert Redaktion: K. Lamotke
Zahlen
Dritte verbesserte Auflage
Mit 31 Abbildungen
Springer-Verlag
Berlin Heidelberg New York
London Paris Tokyo
HongKong Barcelona
Budapest
Inhaltsverzeichnis
Einleitung, K. Lamotke
Teil A. V o n den natürlichen zu den k o m p l e x e n und /7-adischen Z a h l e n
Kapitell.
1
. . .
Natürliche, ganze und rationale Zahlen, K. Mainzer
7
9
§ 1. Historisches .
9
1. Ägypten und Babylonien, 2. Griechenland, 3. Indisch-arabische Rechenpraxis,
4. Neuzeit
§2. Natürliche Zahlen
13
1. Definition der natürlichen Zahlen, 2. Rekursionssatz und Einzigkeit von N,
3. Addition, Multiplikation und Anordnung der natürlichen Zahlen,
4. PEANOS Axiome
§3.
§4.
Ganze Zahlen
1. Die additive Gruppe TL, 2. Der Integritätsring TL, 3. Die Anordnung in Z
Rationale Zahlen
1. Historisches, 2. Der Körper Q, 3. Die Anordnung in Q
18
20
Literatur
21
Kapitel 2. Reelle Zahlen, K. Mainzer
23
§1.
23
Historisches
1. HIPPASUS und das Pentagon, 2. EUDOXOS und die Proportionenlehre, 3. Irrationalzahlen in der neuzeitlichen Mathematik, 4. Präzisierungen des 19. Jahrhunderts
§2. DEDEKiNDsche Schnitte .
1. Die Menge TR. der Schnitte, 2. Die Anordnung in R, 3. Die Addition in 1R,
4. Die Multiplikation in R.
y
§3. Funclamentalfolgen . . •:
1. Historisches, 2. Das CAUCHYsche Konvergenzkriterium, 3. Der Ring der
Fundamentalfolgen, 4. Der Restklassenkörper F/N der Fundamentalfolgen
modulo den Nullfolgen, 5. Der vollständig geordnete Restklassenkörper FjN
§4. Intervallschachtelungen
1. Historisches, 2. Intervallschachtelungen und Vollständigkeit
§5. Axiomatische Beschreibung der reellen Zahlen
1. Die natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen im reellen Zahlkörper,
2. Vollständigkeitssätze, 3. Einzigkeit und Existenz der reellen Zahlen
Literatur
30
33
36
39
43
X
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 3. Komplexe Zahlen, R. Remmert
45
§ 1. Genesis der komplexen Zahlen
1. CARDANO (1501-1576), 2. BOMBELLI (1526-1572), 3. DESCARTES (1596-1650),
NEWTON (1643-1727) und LEIBNIZ (1646-1716), 4. EULER (1707-1783), 5. WALLIS (1616-1703), WESSEL (1745-1818) und ARGAND (1768-1822), 6. GAUSS
(1777-1855), 7. CAUCHY (1789-1857), 8. HAMILTON (1805-1865), 9. Ausblick
§2. Der Körper C
1. Definition durch reelle Zahlenpaare, 2. Die imaginäre Einheit i, 3. Geometrische Darstellung, 4. Nichtanordbarkeit des Körpers C, 5. Darstellung durch
reelle 2 x 2 Matrizen
§3. Algebraische Eigenschaften des Körpers C
1. Die Konjugierung C-»<C, zt->z, 2. Körperautomorphismen von <C, 3. Das
natürliche Skalarprodukt Re(wz) und die euklidische Länge \z\, 4. Produktregel
und „Zwei-Quadrate-Satz", 5. Quadratwurzeln und quadratische Gleichungen,
6. Quadratwurzeln und n-te Wurzeln
§4. Geometrische Eigenschaften des Körpers C
1. Die Identität <w,z>2 + (iw,zyz = \w\2 \z\2, 2. Cosinussatz und Dreiecksungleichung, 3. Zahlen auf Geraden und Kreisen. Doppelverhältnis, 4. Sehnenvierecke und Doppelverhältnis, 5. Satz von PTOLEMÄUS, 6. WALLACEsche Gerade
§5. Die Gruppen O(C) und SO(2)
1. Abstandstreue Abbildungen von <E, 2. Die Gruppe O (C), 3. Die Gruppe SO (2)
und der Isomorphismus S1->5'O(2), 4. Rationale Parametrisierung eigentlich
orthogonaler 2 x 2 Matrizen
§ 6. Polarkoordinaten und ra-te Wurzeln
1. Polarkoordinaten, 2. Multiplikation komplexer Zahlen in Polarkoordinaten,
3. MoiVREsche Formel, 4. Einheitswurzeln
46
53
58
64
69
73
Kapitel 4. Fundamentalsatz der Algebra, R. Remmert
79
§ 1. Zur Geschichte des Fundamentalsatzes
1. GIRARD (1595-1632) und DESCARTES (1596-1650), 2. LEIBNIZ (1646-1716),
3. EULER (1707-1783), 4. D'ALEMBERT (1717-1783), 5. LAGRANGE (1736-1813)
und LAPLACE (1749-1827), 6. Die Kritik durch GAUSS, 7. Die vier Beweise von
GAUSS, 8. ARGAND (1768-1822) und CAUCÖY (1789-1857), 9. Fundamentalsatz
der Algebra: einst und jetzt, 10. Kurzbiographie von Carl Friedrich GAUSS
§ 2. Beweis des Fundamentalsatzes nach ARGAND
-< . .
1. Der CAUCHYsche Minimumsatz, 2. Beweis des Fundamentalsatzes, 3."Beweis
der ARGANDschen Ungleichung, 4. Variante des Beweises, 5. Konstruktive Beweise des Fundamentalsatzes
§3. Anwendungen des Fundamentalsatzes
1. Lemma über die Abspaltung von Nullstellen, 2. Faktorisierung komplexer
Polynome, 3. Faktorisierung reeller Polynome, 4. Existenz von Eigenwerten,
5. Primpolynome in C [Z] und R [X], 6. Einzigkeit von C, 7. Ausblick auf „höhere
komplexe Zahlen"
Anhang: Beweis des Fundamentalsatzes nach LAPLACE
1. Hilfsmittel, 2. Beweis, 3. Historisches
80
90
93
97
Inhaltsverzeichnis
KapitelS.
Was ist n?, R. Remmert
XI
100
§1. Zur Geschichte der Zahl n .
101
1. Definition mittels Kreismessung, 2. Näherungswerte aus der Praxis, 3. Methodische Approximation, 4. Analytische Formeln, 5. Die Definition von BALTZER, 6. LANDAU und die zeitgenössische Kritik
§2. Der Exponentialhomomorphismus exp: C - » C x
106
1. Additionstheorem, 2. Elementare Folgerungen, 3. Epimorphiesatz, 4. Der
Kern des Exponentialhomomorphismus. Definition von n, Anhang: Elementarer Beweis von Hilfssatz 3
§3. Klassische Charakterisierungen von n
111
1. Definition von cosz und sinz, 2. Additionstheoreme, 3. Die Zahl n und die
Nullstellen von cos z und sin z, 4. Die Zahl n und die Perioden von exp z, cos z
und sin z, 5. Die Ungleichung sin y > 0 für 0 < y < n und die Gleichung e' ! = i,
6. Der Polarkoordinatenepimorphismus p: R - > S ' , 7. Die Zahl n und Umfang
und Inhalt eines Kreises
§4. Klassische Formeln für n
116
1. Die LEiBNizsche Reihe für n, 2. Das ViETAsche Produkt für n, 3. Das EULERsche Sinusprodukt und das WALLissche Produkt für n, 4. Die EuLERSchen Reihen
für n2, n*,..., 5. Die WEiERSTRASSsche Definition von n, 6. Irrationalität von n
und Kettenbruchentwicklung, 7. Transzendenz von n
Kapitel 6. Die p-adischen Zahlen, J. Neukirch
§1. Zahlen als Funktionen
§2. Die arithmetische Bedeutung der/7-adischen Zahlen
§3. Die analytische Natur der p-adischen Zahlen
§4. Die p-adischen Zahlen
Literatur
126
126
132
. . 135
141
145
TeilB. Reelle Divisionsalgebren
Einleitung, M. Koecher, R. Remmert
Repertorium. Grundbegriffe aus der Theorie der Algebren,
M. Koecher, R. Remmert
147
149
151
f. Reelle Algebren, 2. Beispiele reeller Algebren, 3. Unteralgebren und AlgebraHomomorphismen, 4. Bestimmung aller eindimensionalen Algebren, 5. Divisionsalgebren, 6. Konstruktion^von Algebren mittels Basen
Kapitel 7. HAMiLTON,?cAe Quaternionen, M. Koecher, R. Remmert . . . .155
Einleitung
155
§1. Die Quaternionenalgebra H
158
1. Die Algebra H der Quaternionen, 2. Die Matrixalgebra tf und der
Isomorphismus F: JH -> JC, 3. Der Imaginärraum von H, 4. Quaternionenprodukt, Vektorprodukt und Skalarprodukt, 5. Zur Nichtkommutativität
von 1H. Zentrum, 6. Die Endomorphismen des R-Vektorraumes H, 7. Quaternionenmultiplikation und Vektoranalysis, 8. Fundamentalsatz der Algebra für
Quaternionen
XII
Inhaltsverzeichnis
§2. Die Algebra JH als euklidischer Vektorraum
169
1. Konjugierung und Linearform Re, 2. Eigenschaften des Skalarproduktes,
3. Der „Vier-Quadrate-Satz", 4. Konjugierungs- und Längentreue von Automorphismen, 5. Die Gruppe S3 der Quaternionen der Länge 1, 6. Die spezielle
unitäre Gruppe SU(2) und der Isomorphismus S3 -> SU(2)
§3. Die orthogonalen Gruppen O(3), 0(4) und die Quaternionen . . . .175
1. Orthogonale Gruppen, 2. Die Gruppe O(M). Satz von CAYLEY, 3. Die Gruppe
O(ImH). Satz von HAMILTON, 4. Die Epimorphismen S 3 ->5O(3) und
S3 x S3->SO(4), 5. Drehachse und Drehwinkel, 6. EuLERsche Parameterdarstellung der SO (3)
Kapitel 8. Isomorphiesätze von
M. Koecher, R. Remmert
FROBENIUS, H O P F
und
GELFAND-MAZUR
182
Einleitung
182
§1. HAMiLTONsche Tripel in alternativen Algebren
.184
1. Die rein-imaginären Elemente einer Algebra, 2. HAMiLTONsche Tripel,
3. Existenz HAMiLTONScher Tripel in alternativen Algebren, 4. Alternative
Algebren
§2. Satz von FROBENIUS
187
1. Lemma von FROBENIUS, 2. Beispiele quadratischer Algebren, 3. QuaternionenLemma, 4. Satz von FROBENIUS (1877)
§3. Satz von H O P F
190
1. Topologisierung reeller Algebren, 2. Die Quadratabbildung st -* st, xt-*x2.
HoPFsches Lemma, 3. Satz von HOPF, 4. Der ursprüngliche HoPFsche Beweis,
5. Beschreibung aller 2-dimensionalen Algebren mit Einselement
§4. Satz von GELFAND-MAZUR <
. .
197
1. BANACH-Algebren, 2. Die binomische Reihe, 3. Lokaler Umkehrsatz, 4. Die
multiplikative Gruppe st *, 5. Satz von GELFAND-MAZUR, 6. Struktur normierter
assoziativer Divisionsalgebren, 7. Das Spektrum, 8. Historisches zum Satz von
GELFAND-MAZUR, 9. Ausblick
Kapitel 9. CAYLEY-Zahlen oder alternative Divisionsalgebren
M. Koecher, R. Remmert
-
205
§ 1. Alternative quadratische Algebren
:
205
1. Quadratische Algebren, 2. Satz über die-Bilinearform, 3. Satz über die'Konjugierungsabbildung, 4. Die Dreier-Identität, 5. Der euklidische Vektorfaum st
und die orthogonale Gruppe O (s/)
§2. Existenz und Eigenschaften der CAYLEY-Algebra ©
211
1. Konstruktion der quadratischen Algebra © der Oktaven, 2. Imaginärraum,
Linearform, Bilinearform und Konjugierung von ©, 3. <D als alternative
Divisionsalgebra, 4. „Acht-Quadrate-Satz", 5. Die Gleichung © = M(BMp,
6. Multiplikationstafel für ©
§3. Einzigkeit der CAYLEY-Algebra
215
1. Verdopplungssatz, 2. Einzigkeit der CAYLEY-Algebra (ZORN 1933), 3. Beschreibung von © durch ZoRNsche Vektormatrizen
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 10. Kompositionsalgebren. Satz von HURWITZ. VektorproduktAlgebren
M. Koecher, R. Remmert
XIII
219
§ 1. Kompositionsalgebren
220
1. Historisches zur Kompositionstheorie, 2. Beispiele, 3. Kompositionsalgebren
mit Einselement, 4. Struktursatz für Kompositionsalgebren mit Einselement
§2. Mutation von Kompositionsalgebren
224
1. Mutationen von Algebren, 2. Mutationssatz für endlich-dimensionale Kompositionsalgebren, 3. Satz von HURWITZ (1898)
§3. Vektorprodukt-Algebren
227
1. Der Begriff der Vektorprodukt-Algebra, 2. Konstruktion von VektorproduktAlgebren, 3. Beschreibung aller Vektorprodukt-Algebren, 4* MALCEV-Algebren,
5. Historische Bemerkung
Kapitel 11. Divisionsalgebren und Topologie, F. Hirzebruch
233
§ 1. Die Dimension einer Divisionsalgebra ist eine Potenz von 2
233
1. Ungerade Abbildungen und der Satz von HOPF, 2. Homologie und Kohomologie mit Koeffizienten in F2, 3. Beweis des Satzes von HOPF, 4. Historische
Bemerkungen zur Homologie- und Kohomologietheorie, 5. Charakteristische
Homologieklassen nach STIEFEL
§ 2. Die Dimension einer Divisionsalgebra ist gleich 1, 2, 4 oder 8 . . . . 241
1. Die mod 2-Invariante <x(/), 2. Parallelisierbarkeit der Sphären und Divisionsalgebren, 3. Vektorraumbündel, 4. Charakteristische Kohomologieklassen nach
WHITNEY, 5. Der Ring der Vektorraumbündel, 6. Die Borrsche Periodizität,
7. Charakteristische Klassen von direkten Summen und Tensorprodukten,
8. Schluß des Beweises, 9. Historische Anmerkungen
§3. Ergänzungen
249
1. Definition der HoPFschen Invarianten, 2. Die HoPFsche Konstruktion, 3. Der
Satz von ADAMS über die HoPFsche Invariante, 4. Zusammenfassung, 5. Der
Satz von ADAMS über Vektorfelder auf Sphären
Literatur
252
Teü C . Ausblicke
Kapitel -12. Non-Standard Ancdysis, A. Prestel
§1. Einführung
§2. Der Non-Standard Zahlbereich *R
1. Konstruktion von *R, 2. Eigenschaften von *R
§3. Gemeinsamkeiten von R und *R
§4. Differential-und Integralrechnung
1. Differentiation, 2. Integration
Epilog
Literatur
253
255
255
259
264
269
274
275
XIV
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 13. Zahlen und Spiele, H. Hermes
276
§1. Einleitung
1. Der traditionelle Aufbau der reellen Zahlen, 2. Die CoNWAYsche Methode,
3. Übersicht
§2. CoNWAYspiele
1. Diskussion der DEDEKiNDschen Postulate, 2. CONWAYS Modifikation der
DEDEKiNDschen Postulate, 3. CoNWAYspiele
§3. Spiele
1. Der Spielbegriff, 2. Beispiele für Spiele, 3. Ein Induktionsprinzip für Spiele
§4. Zur Theorie der Spiele
1. Gewinnstrategien, 2. Positive und negative Spiele, 3. Eine Einteilung der
Spiele. Gleichwertigkeit von Spielen
§5. Eine halbgeordnete Gruppe äquivalenter Spiele
1. Das Negative eines Spiels, 2. Die Summe zweier Spiele, 3. Isomorphe Spiele,
4. Eine Halbordnung der Spiele, 5. Gleichheit von Spielen
§ 6. Spiele und CoNWAYspiele
1. Die grundlegenden Abbildungen, 2. Übertragung der für Spiele definierten
Relationen und Operationen auf CoNWAYspiele, 3. Beispiele
§7. CoNWAYzahlen
1. Die CoNWAYschen Postulate (Cl) und (C2), 2. Elementare Eigenschaften der
Ordnung, 3. Beispiele
§8. Der Körper der CoNWAYzahlen
1. Die Rechenoperationen für Zahlen, 2. Beispiele, 3. Eigenschaften des Körpers
der Zahlen
Literatur
276
278
280
282
285
288
291
294
297
Kapitel 14. Mengenlehre und Mathematik, H.-D. Ebbinghaus
298
Einleitung
§ 1. Mengen und die Objekte der Mathematik
1. Urelemente und höhere Objekte, 2. Mengentheoretische Definition höherer
Objekte, 3. Urelemente als Mengen
§2. Axiomensysteme der Mengenlehre
1. Die RussELLsche Antinomie, 2. ZERMELOsche und ZERMELO-FRAENKELsche
Mengenlehre, 3. Einige Folgerungen, 4. Mengenlehre mit Klassen
§3. Einige metamathematische Aspekte
1. Die VON NEUMANNsche Hierarchie, 2. Das Auswahlaxiom, 3. Unabhängigkeitsbeweise
Epilog
Literatur
298
300
318
318
Namenverzeichnis
321
Sachverzeichnis
325
Porträts berühmter Mathematiker
304
313
. 335
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