MUSKELFUNKTIONEN

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MUSKELAUFBAU

Was erkennt man im Querschnitt des Muskelbauches: Muskelfaserbündel

Anderes Wort für Muskelzelle: Muskelfaser
Teil des Muskels der sich nicht kontrahieren kann: Muskelbauch

Verbindung zwischen Muskelbauch und Knochen: Sehne
Fachausdruck für Gegenspieler ist Antagonist

In jeder Zelle befinden sich ca. 1000 Einheiten von Myofibrillen

Muskelfilamente bestehen aus Aktin und Myosin. Aktin ist das kleinere der beiden Filamente. Myosin mit Greifarmen

FT-Fasern: schnelle helle Fasern mit kurzfristig hoher Kraftleistung, wenig Mitochondrien = geringe O2 zufuhr, nicht für Ausdauer;
Bsp: schnelle Muskelfasertypen : Oberschenkelmuskel, Bizeps, Trizeps

ST-Fasern: langsame rote Fasern: langsame ermüdungsresistente Fasern mit viel Mitochondrien = gute O2 Versorgung=
Ausdauer; Bsp: für langsame Muskeltypen : Schollenmuskel am Waden, Deltamuskel

Intermediärtyp: schnelle ermüdungsresistente Fasern mit mittlerer Mitochondrienanzahl

Fasertypenmuster des Trainierten weicht von dem des Untrainierten ab = selektiv beeinflussbar durch spezielle Trainingsreize

Motorische Einheit: 1 Nervenzelle und mehrere innervierten Muskelfasern bilden eine mot. Einheit
ARBEITSWEISE

Konzentrisch: überwindend, innere Kraft größer als die äußere; Arbeit durch Spannungsänderung; Heben in Ballenstand,
Klimmzug
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Exzentrisch: nachgebend: äußere Kraft größer als die innere Auftaktbewegungen und Landungen, senken aus dem Ballenstand

Statische Arbeitsweise: äußere+ innere Kraft im Gleichgewicht, Halten des Kreuzhangs an den Ringen

Intramuskuläre Koordination: Die Koordination zwischen den verschiedenen motorischen Einheiten des gleichen Muskels

Intermuskuläre Koordination: Zusammenarbeiten des Synergisten und Antagonisten; zwischen den Muskeln

Gleit-Filamenttheorie: darunter versteht man die Verkürzung der Sarkomere während der Muskelkontraktion, bei der die
Aktinfilamente zwischen die Myosinfilamente gezogen werden. Die dafür benötigte Energie wird durch ATP Spaltung gewonnen
KRAFTTRAINING METHODEN + ZIELE

Allg. Krafttrain. (dynamisch) Muskelaufbautraining, viele Wdh. Geringe/mittlere Intensität; Muskelfaserverdickung,
Maximalkraft
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Spezielles Krafttrain.
1. Intramuskuläres Koordinationstrain. Hohe bis höchste Int.; Verb. Der synchronen Aktivierung mot. Einheiten; Max.+
Schnellkraft
2. Pyramidentrain. Kombi zwischen MA und IK; Wirkung siehe oben; Maimal- und Schnellkraft
3. Schnellkraftmethoden: Verb. der Kontraktionsgeschwind.; Schnellkraft ;explosiv-reaktives Schnellkrafttrain. Hohe Intensität
Zusätzlich IK Wirkung; disziplinspezifisches Schnellkrafttrain. Gering bis mittlere Intensität, zusätzlich intermusk.
Koordination.
4. Kraftausdauermethode: höchste Wdhzahl; lange Belastungsdauer, geringe bis mittlere Intensität; erhöhung der anaeroben
Kapazität und der lokalen Muskelausdauer = Kraftausdauer
5. allg. Kraftausdauertrain. Möglichst viele Muskelgruppen; disziplinspezifisches Kraftausdauertrain. Bewegungsspez.
Muskelgruppe
6. statisches Krafttraining: mittlere - hohe Spannungsentwicklung, lange Anspannungszeit; MA+IK Wirkung; Max. und
Kraftausdauer
TRAININGSMITTEL

Circuittraining: Kreistraining; abwechselnde Beanspruchung einzelner Muskelgruppen; hohe Belastung des Gesamtkörpers; für
einzelne Muskelgr. Aber lange Pause = verb. der aeroben und anaeroben Ausdauer; ist Kraftausdauer das Ziel, müssen die
einzelnen Muskelgruppen mehr als einmal bei einem Durchgang belastet werden

Stationstraining: Werden alle Serien einer Übung abgeschlossen, bevor mit den Serien der folgenden Übungen begonnen wird,
spricht man von Stationstraining. Hohe Belastung einer Muskelgruppe = lange Pausen notwendig; Verschiedene
Belastungsgefüge an den einzelnen Stationen möglich = unterschiedliche Fähigkeiten können trainiert werden
SCHNELLIGKEIT –Fähigkeit des Nerv-Msystems, mot.Aktionen in einem u. den gegeb. Bed. Minim. Zeitabschnitt zu vollziehen.
Hoher Stellenwert Lst- / Breitesport.physischer Leistungsfaktor; Sprint, Sprung, Antritte, Würfe, Abwehrreaktionen, Bewegungen maximal
schnell ausgeführt

Reaktionsschnelligkeit: zeit vom Auftreten eines Reizes bis zum Reagieren

Aktionsschnelligkeit: über Kontra.geschw. und Bew.geschw des Nerv-Muskelsystems erreicht
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Zyklische Aktionsschnelligkeit: als motorische Ablaufschnelligkeit bei zyklischen Bewegungen (Sprints, Dribblings)

Azyklische Aktionsschnelligkeit: als motorische Ablaufschnelligkeit bei azyklischen Bewegungen (Sprung, Wurf,)

Schnelligkeitsausdauer: Die Ausdauer bei zyklischen Fortbewegungen mit hoher bis höchster Intensität ; allgemein-anaerobdynamische Ausdauer;

Leistungsbest. Faktoren: Verhältnis FT und ST Fasern: genetisch bedingt, 15-20% Lststeigerung, Sprinter mehr Ft-Fasern.
Körpertemperatur (Aufwärmen) Erreg.leitung bschleunigt und Erhöhung der Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskeln RGTRegel (bis 20%); Reaktionsgeschw.: Geschw. Erregungsleitung , wenig verbessern gute Dehnfähigkeit der Antagonisten:hohe
Dehnf ermöglicht hoho Bew.schnell durch Widerstandsverringerung für Agonisten; Zunahme von max. und Schnellkraft intra-:
beschleunigt Kraftentw. s. Mquerschnitt und intermuskuläre Koordination: stabilisierung Feinkoordination; großer
Muskelquerschnitt: gleiche äuß. Kraft Erhöhung Kont.geschw.;antrop. Merkmale: Einfluss auf Bew.amplituden und –frequenz,
gen. Veranlagungen E-gewinnung leistungen bis 7 sek, Größe des ATP/KPspeichers Bedeut. =Anaerob-alaktazide ; Bel. Über
7sec ATP Bereitstellung durch Milchsäurebildung =anaerob-laktazid und Pufferkapazität; hinauszögerung der Übersäuerung,
länger Kont.geschw aurechterhaltung
Schnelligkeitstraining: Schnell. Ang. Eigenschaft; abhängig von Kraft , Ausdauer ;Wiederholungsmethode.

Schnelligkeit durch FT-Faseranteil relativ angeboren = nur in geringem Umfang trainierbar, anders als Kraft und Ausdauer

Trainingsgrundsätze: Erwärmung (RGT-Regel); Dehnung (Verletzungsvorbeugung, größere Bew.amplitute); Qualität der Technik
( Schnelligkeitsleistungssteig.); Pausengestaltung ( vollständig Erholen 72h sonst Phosphatspeicher nicht gefüllt);

Train. der Reaktionsschnell. Int. Maximal, Wdh. Ca 10 Stk. Pause 10-15 sek. Umfang 1 Durchgang; Staffel, Startübungen etc.
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Train. der Aktionsschnell.zykl. Wiederholungsmeth. ca 100% Int. Dauer: 7 sec. Umfang: 3-4 Wdh. Pause zwischen Wdh 15-20
min, Dehnfähigkeit, M /S kraft ,I Kos, richtige Technik)

Train. der Aktionsschnell. Azykl. 100% 6-7 sec ; 6-12 Wdh. 3-5 Serien 2-4 min Serienpause


Train. der Schnelligkeitsausdauer: int. Intervallmethode / Whlmethode; Belgefüge: Ausdtraining Tempolaufläufe; 3x 200 m
jeweils 15 min Pause; Tempowechselläufe 3 x 200 m mit abwech-selnder Intensität während der 200m; Überdistanzläufe 3 x120
m 2 serien 2- 3 min Pause zwischen Wdhs und 6 min Serienp.
Trainingswirkung: Hypertrophie der FT-Fasern; Ausweitung ATP, KP, Glykogenspeicher; Steigerung der Enzymaktivität (an – ala
Egew ), Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit
BEWEGLICHKEIT - Fähigkeit Bew mit großer Schw.weite ausführen zu können; phys. Leistungsfaktor, trägt zur Kondition,Koordination bei
 sportl. Lst,, schönere, schnellere, kräftigere Bew.ausführung, Senkung Verl.anfälligkeit Vordehnung von Muskeln/ sehnen.

Allgemeine Beweglichkeit, verschieden ausgeprägt in den wichtigsten Gelenksystemen (Schulter, Hüfte, Wirbelsäule etc.)

Spezielle Bew. Beweglichkeit eines bestimmten Gelenks für best. Sportart wichtig sind bsp: Schultergelenk beim Kraulschwimmer,
Hüfte beim Hürdenläufer

Aktive Bew. Größtmögliche Bewegungsamplitude eines Gelenks, die ein Sportler realisieren kann

Passive Bew. Größtmöglicher Bewegungsausschlag in einem Gelenk, der durch zusätzliche Einwirkung von außen erzielt wird

Statische Beweglichkeit: größ. Beweite die läng statisch eingenommen werden kann, egal ob belastet oder unbelastet (Spagat)

Dynamische Beweglichkeit: aktiv dynamisch erreichbare Bewegungsweite; immer größer als die statische Bewegungsweite

Dehnfähigkeit des Muskels: Beteiligte Strukturen : Myofibrillen (kontraktile Elemente), bindegewebigen Anteile, Sehnen

Sehnen: Kraftübertragung von Muskulatur auf Skelett, verb.gewebe zw. Muskeln/Knochen, hohe Zugfestigkeit

Bänder: sichern/stabil Gelenke , bindegewebige Verb. Knochen zu Knochen , wenig elastisch.

Bewlichkeit und Muskeltonus =Grundspannung der Muskulatur; Sie abhängig von der Tageszeit , Temperatur,Nervosität,
Ermüdung; Spann durch Dauererregung des Muskels, hoher MT eingeschr. BEW  dehnen lockern.

B anhängig Alter / Geschl: einschränkt Dehnung Alter (wasserverlust), Frauen mehr Wasser im Gew geringer Gdichtbewegl.

Trainingsziele: Erhaltung und Verb.; Vorbeugung von Verletzungen; Beseitigung von Dysbalancen( haltungsschwächen);
Lockerung / Entspannung Muskulatur , Rehabilitation, Aufwärmen

Train.methoden: Dehnen und Kräftigen Achtung musk. Gleichgew. Ago/Anta; Dynamisches Dehnen:aktiv:eigKraft,passiv:
Schwerkraft (Hilfe) Federn und Wippen = weites dehnen; ruckartig –> muskelkont.  verhindert aber optimale Dehnung; wird
deshalb nur noch in der Sportgymnastik angewandt; Stretching aktiv statisches Dehnen: Kontraktion des Antagonisten;
erzwungene Entspannung erzielt opt. Dehnung (Standwaage,Haltung),Dehnphase bis 20s; Streching, passiv statisches
Dehnen: langsame Einnahme der Dehnungsstellung (easy stretch), Spannungsgefühl nimmt ab (10-30sek) Nachdehnung nach
mehreren Sek bei int. stretch(Spagat) ; Anspannungs-Entspannungs-Dehnen: Muskel wird in Dehnstellung angespannt, 3-7sek
entspannt dann verstärkte Dehnung  passiv statisch

Wirkung Stretching: Verb. Gelnekbeweg., gezielte Dehnung Muskeln (Neig zur Verk.), Regeneration, Vorb. Auf spez. Anpassung
KRAFTFÄEHIGKEITEN

Unterscheidung in die Bereiche Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer = Verbesserung der Trainingsplanung und der
Ziele

Maximalkraft ist die Größtmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen Widerstand ausgeübt werden kann: Leist.best. Faktoren:
Energiereiche Phosphate ATP; Muskelquerschnitt; inter- und intramuskuläre Koordination; Motivation und genetische
Veranlagungen

Relative Kraft: Verhältnis aus Maximalkraft (oben) zum Körpergewicht (unten)

Schnellkraft ist die Fähigkeit, den eigenen Körper oder ein Gerät mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen, bzw. Widerstände mit
höchstmöglicher Kontraktionsgeschwindigkeit zu überwinden; Leist.best. Fak. Siehe Maximalkraft; Reaktionsgeschwindigkeit,
biochemische Prozesse; Anzahl der FT-Fasern; Vordehnung; Körpertemperatur (RGT-Regel, aufwärmen)

Kraftausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lang andauernden oder sich wiederholenden Kraftleistungen mit
überwiegend anaerob-laktazider Energiegewinnung. Leist.best. Fak. Siehe Schnellkraft, Max.kraft und anaerobe Kapazität

Statische Kraftausdauer ist die Fähigkeit der Muskulatur, einen bestimmten Kraftwert über eine definierte Anspannungszeit
möglichst ohne Spannungsverlust zu halten." Turnen, Ringen

Dynamische Kraftausdauer ist die Fähigkeit, bei einer bestimmten Wiederholungszahl von Kraftstößen(=Kraft x Zeit) innerhalb
eines definierten Zeitraums die Verringerung der Kraftstöße möglichst gering zu halten. Handball, fast alle Sportarten
PRAEVENTION

Erhaltung der Gesundheit, Vorbeugung Krankheit, körpl. Leistungsf. Erhöhen  Erhöhung Lebensqualität durch allgemeine
aerobe Ausdauerschulung , allg Kräftigung des Körpers und allg. BEWtraining (kein BEWmangel)
ZIELBEREICHE SPORT:
1. Training: sportl Training wird definiert als planmäßiges Üben unter lstfördernden Bed. Zur Steigerung sportl Lst.
2. Trainingsziele: durch Training kann ind. Leistungsfähigkeit gesteigert, erhalten oder wiedergew. Werden.
Fragen:
Bedeutung von Größe und Zahl der motorischen Einheiten für die Funktion eines Muskels bei sportlichen Bewegungen
Die Größe und Zahl der mot. Einheiten ist abhängig von der Funktion eines Muskels. Je kleiner die mot. Einheiten sind, also je weniger
Muskelfasern mit einer Nervenzelle verbunden sind, desto höher ist die Abstufbarkeit der Muskelkraft. Bsp Grobmotorische große
Muskeln wie Oberschenkelmuskel oder Bizeps und Trizeps weisen eine geringe Anzahl großer motorischer Einheiten auf. Augen oder
Fingermuskeln dagegen haben viele kleine mot. Einheiten.
Warum können sportliche Leistungen durch Muskelvordehnung verbessert werden?
Eine größtmögliche Spannungsentwicklung wird nicht nur durch dir intramuskuläre Koordination erreicht, sondern auch durch die
Vordehnung. Hierbei wird eine der Bewegungsrichtung entgegengesetzte Ausholbewegung erzeugt. Dabei werden die jeweiligen
Antagonisten aktiv kontrahiert. Die hier aufgewendete Energie wird im Bindegewebe gespeichert und zur aktiven Muskelspannung im
Augenblick der Kontraktion addiert . BSP: Kugelstoßen, Werfen, Sprünge
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