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23. Mai 2014
VDMA Holzbearbeitungsmaschinen: Deutliche
Marktbelebung in 2014 erwartet
Forschung als Gemeinschaftsaufgabe für die kommenden Jahre
Köln, 23. Mai 2014 – . „Die gute Entwicklung bei den Aufträgen, vor allem
gegen Ende des letzten Jahres, stimmt äußerst optimistisch für den
weiteren Geschäftsverlauf. Stand heute sollte die Holzbearbeitungsmaschinenindustrie das Jahr 2014 mit einem Umsatzplus von bis zu fünf
Prozent abschließen können“, erklärte Wolfgang Pöschl, Vorsitzender
des VDMA-Fachverbandes und Weinig-Vorstand, anlässlich der
Mitgliederversammlung des VDMA Fachverbandes
Holzbearbeitungsmaschinen am 23. Mai 2014 in Köln.
Russisch-Ukrainischer Konflikt verunsichert
Einzig der ungelöste Konflikt zwischen der Ukraine und Russland könnte
der Branche einen Strich durch die Rechnung machen. Russland ist mit
einem Volumen von 177 Millionen Euro Deutschlands wichtigster
Exportmarkt für Holzbearbeitungsmaschinen. Das entspricht einem Anteil
von rund zehn Prozent an den Gesamtausfuhren. In die Ukraine
exportierten die deutschen Hersteller Maschinen für rund 15 Millionen
Euro. Damit rangierte das Land im vergangenen Jahr auf Platz 24. „Wir
können zur Zeit nicht für den russischen Markt und die Ukraine planen.
Die Verunsicherung bei den Investoren, aber auch bei uns
Maschinenlieferanten ist sehr groß“, betonte Pöschl. Die negative
Entwicklung am russischen Markt hatte bereits im vergangenen Jahr
eingesetzt. Der Absturz des Rubels und zunehmende
Finanzierungschwierigkeiten haben schon vor Monaten zu einer
Verband Deutscher Maschinenund Anlagenbau e.V.
Fachverband
Holzbearbeitungsmaschinen
Vorsitzender:
Wolfgang Pöschl
Geschäftsführer:
Dr. Bernhard Dirr
Lyoner Straße 18
D-60528 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 66 03-13 40
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Internet www.holz.vdma.org
VDMA
Technik für Menschen
rückläufigen Ordertätigkeit der russischen Holz- und Möbelindustrie
geführt. Dies hat sich mit dem Ukraine-Konflikt noch deutlich verschärft.
„Eine Vielzahl russischer Kunden kommt gar nicht mehr oder nur zu sehr
hohen Kosten an Kredite heran. Der Maschinenbau wünscht sich eine
rasche diplomatische Lösung des Konfliktes. Nur so lassen sich die seit
Jahrzehnten bestehenden guten Beziehungen zu den russischen und
ukrainischen Kunden pflegen“, ergänzte Pöschl.
Verband treibt vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung voran
Die positiven Aussichten für das laufende Jahr dürfen jedoch nicht
darüber hinwegtäuschen, dass sich die deutsche Holzbearbeitungsmaschinen-Industrie in einem vehementen Wettbewerb mit traditionell
starken Lieferländern wie Italien und aufstrebenden Volkswirtschaften
wie China befindet. Der Erfolg der heimischen Industrie basiert vor allem
auf der intensiven Zusammenarbeit von Maschinenherstellern und ihren
Kunden in etablierten Branchennetzwerken. „Unser mittel- und
langfristiger Erfolg hängt davon ab, dass wir die bestehenden Netzwerke
für die Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten und
Lösungen nutzen“, sagte Pöschl. „Um im internationalen Wettbewerb
langfristig bestehen zu können, müssen wir in Zukunft stärker
zusammenarbeiten und die vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung
intensivieren.“
Der VDMA-Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen arbeitet aktuell
daran, unter dem Dach der Forschungs- und Prüfgemeinschaft
Holzbearbeitungsmaschinen (FPH) eine Plattform für den Austausch
zwischen Wissenschaft und Industrie zu schaffen. „Diese Plattform wird
eng mit den technischen Gremien des Fachverbandes verzahnt werden“
erklärte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes
Holzbearbeitungsmaschinen. „Die FPH wird so zur zentralen Stelle, wo
die für unsere Branche richtungsweisenden Entwicklungen diskutiert und
im Verbund von Maschinenherstellern, Anwendern und
Forschungsinstituten umgesetzt werden.“
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Haben Sie noch Fragen? Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer im VDMA
Holzbearbeitungsmaschinen e.V. beantwortet sie gerne: Telefon +49 69 6603-1594,
E-Mail [email protected]
Die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen sind weltweit Marktführer
– sowohl in Bezug auf die Technologie als auch auf den Umsatz. Rund 17.500
Beschäftigte in 200 Betrieben produzierten im Jahr 2013 Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeuge im Wert von 3,3 Milliarden Euro.
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