CEMIT – neues Center of Excellence will im europäischen Umfeld

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- PRESSEAUSSENDUNG -
Lukas Huber wissenschaftlicher Leiter von
ONCOTYROL
(Innsbruck, 17.12.2008) Prof. Dr. Lukas Huber, Direktor des Biozentrums der
Medizinischen Universität Innsbruck (MUI), ist wissenschaftlicher Leiter von
ONCOTYROL Center for Personalized Cancer Medicine. Dies hat die
Gesellschafterversammlung des Innsbrucker Krebsforschungszentrums einstimmig
beschlossen. Er übernimmt die Aufgabe von Prof. Günther Gastl, ebenfalls MUI, der
als wissenschaftlicher Sprecher von ONCOTYROL während der Antrags- und
Anlaufphase entscheidend zum erfolgreichen Start des Zentrums beigetragen hat.
Gastl wird sich nun, da ONCOTYROL operativ arbeitet, wieder vermehrt seiner
ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit in der Universitätsklinik für innere Medizin
mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie widmen. Er bleibt aber als Leiter eines
Forschungsbereichs und eigener wissenschaftlicher Projekte weiterhin in
ONCOTYROL sehr aktiv.
„ONCOTYROL ist ein Brutkasten für angewandte Krebsforschung. Grundlagenforscher und
Ärzte bringen auf der einen Seite Ideen und Projekte ein - und auf der anderen Seite sollen
Patente und Anwendungen herauskommen“, beschreibt Huber das Zentrum. Er will
ONCOTYROL auf der internationalen Biotechnologie-Landkarte erstmals sichtbar machen.
Seine persönliche Motivation formuliert er wie folgt: „Ich habe mich jetzt einige Jahre in der
Strukturierung und im Ausbau der onkologischen Grundlagenforschung in Tirol engagiert.
Daher reizt es mich ungemein, jetzt den nächsten Schritt in Richtung Anwendung und
Medikamenten-Entwicklung zu machen.“
ONCOTYROL baut im Wesentlichen auf den wissenschaftlichen Strukturen der
Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) auf. Da 54% der Projekte in ONCOTYROL in
Zusammenarbeit mit der MUI durchgeführt werden, stellt die MUI den wissenschaftlichen
Leiter von ONCOTYROL.
Lukas Huber ist Professor für Zellbiologie und Histologie und leitet innerhalb des
Biozentrums die Abteilung für Zellbiologie. Er ist Koordinator des Sonderforschungsbereichs
„Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“, Sprecher der Österreichischen Proteomik
Plattform (APP) und Koordinator des EU-Forschungsprogramms GROWTHSTOP.
Huber wurde 1961 in Wien geboren, studierte in Innsbruck Medizin und promovierte 1989 mit
einer Dissertation über die Immunologie des Alterns. Nach kurzer Assistenzzeit bei Prof.
Georg Wick zog es ihn zu Forschungsaufenthalten ins Ausland, ans EMBL nach Heidelberg
und die Universität Genf. Von 1996 an leitete er eine Arbeitsgruppe am renommierten Institut
für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien. 2002 kehrte er, einem Ruf der Medizinischen
Universität folgend, nach Innsbruck zurück.
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In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit konzentriert sich der Zellbiologe auf die räumliche und
zeitliche Koordination von Zellsignalen, die zur Krebsentstehung führen können. Dabei
wendet er insbesondere die Methoden der Proteomik an, die die Gesamtheit aller an einem
biologischen Vorgang oder innerhalb eines Zellabschnitts aktiven Eiweißstoffe erfasst. Huber
ist neben seiner Funktion als wissenschaftlicher Leiter von ONCOTYROL auch als
Projektleiter eines eigenen Forschungsprojekts innerhalb des Zentrums tätig.
Effiziente Entwicklung wirksamer Therapie und Prävention
ONCOTYROL ist ein internationaler Verbund von rund 60 Wirtschafts- und
Wissenschaftspartnern.
Ihr gemeinsames Ziel ist die beschleunigte Entwicklung
individualisierter Krebstherapien, sowie von Tests zur Diagnose, Prognose und Prävention
von Tumorerkrankungen. Im Bereich der Wissenschaft stehen die drei Tiroler Universitäten –
die Medizinische Universität, die Leopold Franzens Universität und die Private Universität für
Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall im
Zentrum. ONCOTYROL wurde im Rahmend es Strukturprogramms COMET der
österreichischen Bundesregierung gegründet und wird mit Bundes- und Landesmitteln,
insbesondere über die Tiroler Zukunftsstiftung, zu rund 50% gefördert. Das Zentrum wird von
der Projektmanagementfirma CEMIT Center of Excellence in Management and IT
administrativ begleitet. Philipp Unterholzner ist Geschäftsführer der ONCOTYROL GmbH.
„Mit Lukas Huber haben wir im Rahmen der CEMIT insbesondere im GEN-AU Programm
des Bundesministeriums für Wissenschaft viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet.
Persönlich habe ich Lukas Huber bereits 2001 in Wien kennen gelernt. Ich kann aus den
bisherigen Erfahrungen bestätigten, dass er die ideale Besetzung für die Position ist“,
resümiert Unterholzner.
Anlage:
Portraitfoto Lukas Huber.
BU: Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber
Rückfragen
CEMIT – Center of Excellence in Medicine and IT GmbH
Carola Hanisch
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