Name des Ortes - zwst hadracha

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Historische Orte in
Israel
Name des
Ortes
Achsiv
Erwähnung im Tanach
Bedeutung
Heute
Buch Joshua.19;29 und
Buch der Richter 1,31
Achsiv (antik: Ekdippa) war eine am gleichnamigen
Fluss gelegene Stadt im Norden Israels zwischen
Akko und Tyros, nach biblischer Darstellung im
Stammesgebiet von Ascher. In der Mischna und im
Talmud wird Achsiv mehrfach als nördlicher
Grenzpunkt des Landes Israel erwähnt.
Kibbuz in Israel
Akko
Buch der Richter 1,31
Akkon wird als eine der Küstenstädte Kanaans
aufgezählt.
Hafenstadt im Norden Israels
AramNahraim
1. Buch Moses – Bereschit
12,1-5,
1. Buch Moses - Bereschit
24,10;
5. Buch Moses-Dwarim
23,5;
Buch der Richter 3,8;
Aram Nahrin gilt als die Heimat des Stammvaters
Abraham. Nach dem biblischen Bericht stammt er
aus der Gegend am Euphrat und wandert auf Befehl
Gottes mit seiner Frau Sara und seinem Neffen Lot
nach Palästina aus Das Gebiet wird namentlich fünf
Mal in der Bibel erwähnt.
Aram-Nahraim ist heute das
Kalksteingebirge Tur 'Abdîn, das in in
Nordmesopotamien am Oberlauf des
Tigris im Südosten der heutigen Türkei
liegt .
In der Tora steht, dass in den Zeiten der Richter die
Edomiter dort herrschten, bis die Arawa von König
David besetzt wurde. Schlomo Hamelech errichtete
einen Hafen in Eilat und betrieb Kupferminen
(Timna). Als das Königreich zerfiel, kehrten die
Edomiter zurück und herrschten wieder in der Arawa
bis sie von den Nabatäern vertrieben wurden.
In den Zeiten der Tora durchzogen die Arawa
Die Arawa ist die Senke vom Toten
Meer bis zum Golf von Akaba, in der die
Grenze zwischen Israel und Jordanien
verläuft.
Die Arawa
wichtige Wege von der Mitte des Landes und vom
Negev zum Golf von Eilat und zu dem Land auf der
anderen Seite des Jordans, z.B. der "Derech
Habesamim" (Weihrauchweg von Petra nach Gaza)
zieht sich durch die Arawa.
Aschdod
Buch Joshua13,3
Buch Samuel 5,1
Aschdod war eine der Städte in der Pentapolis der
Philister. Nach biblischer Darstellung brachten die
Philister die Bundeslade, welche sie von den
Israeliten erbeutet hatten, über Aschkelon nach
Aschdod und stellten sie in den Tempel ihres Gottes
Dagon.
Sie liegt südlich von Tel Aviv am
Mittelmeer und ist eine der größten
Städte in Israel.
Aschkelon
Aschkelon wird mehrfach in
der Bibel erwähnt, z. B. im
Buch Amos 1:8, wo ihr der
Prophet die Zerstörung
androht: „Und ich will die
Einwohner aus Asdod und
den, der das Zepter hält,
aus Askalon ausrotten und
meine Hand wider Ekron
kehren, dass umkommen
soll, was von den Philistern
noch übrig ist, spricht der
HERR“.
Aschkelon war eine Stadt der Kna‘aniter und später
der Philister. Aschkelon war seit der mittleren
Bronzezeit eine wichtige Handelsstadt. Lokal wurden
Wein und Olivenöl produziert, die Stadt wurde aber
vor allem durch den Zwischenhandel reich. Der
Hafen diente dem Handel mit dem östlichen
Mittelmeer(vor allem Phönizien im Norden und
Zypern), die Küstenstraße verband die Stadt mit
Ägypten und Syrien.
Aschkelon ist eine Stadt im Südbezirk
Israels. Sie liegt nördlich von GazaStadt an der südöstlichen
Mittelmeerküste.
Baschan
1. Buch Moses - Bereschit
14,5
Baschan, „Land der Riesen“, ist ein früheres Gebiet
im Land Kna‘an, das vor allem in der Bibel erwähnt
wird. Demzufolge wurde Baschan vom Volk Israel
erobert, als der König Baschans, Og, ihm die
Durchreise verweigerte, und es daraufhin zum
Kampf kam. Baschan umfasste, vom Jordan bis zu
Gebiet im heutigen Syrien und
Jordanien
Buch Joshua 12,4
den Städten Salcha und Edreï (Edreï liegt im
heutigen Syrien), zu dieser Zeit 60 stark befestigte
Städte, an deren Einwohnern nach der Niederlage
4. Buch Moses -Bamidbar
Ogs der sogenannte Gottesbann vollstreckt wurde –
21,33
die Ausrottung der Einwohner. Die Bibel nennt Og,
den letzten der Riesen Baschans. Laut Bibel ging
5. Buch Moses-Dwarim 3,11 Baschan nach der Eroberung an Jaïr, den Sohn des
Manasse, der das Land „Dörfer Jaïrs“ nannte.
In der Bibel wird Baschan insgesamt in 50 Versen
erwähnt.
3. Buch Moses-Wajikra 3
Be'er Schewa
1. Buch MosesBereschit 21,22
Buch der Richter 20,1
Har Tavor
Bejt Sche'an
Buch der Richter 1,27
Buch Judith 3,10
Bejt
Schemesch
Buch Joshua 21,16
Buch Samuel 6,12
In der Bibel wird Be'er Scheva mehrfach im
Zusammenhang mit den Patriarchen Abraham und
Isaak erwähnt. Im 1. Buch Mose wird geschildert,
wie Abraham einen Bund mit Abimelech schließt und
dadurch einen von ihm gegrabenen Brunnen
ungestört nutzen kann Nach der Darstellung der
Bibel lag später bei Be'er Scheva die Südgrenze des
israelitischen Siedlungsgebiets .
Be'er Scheva gilt als „Hauptstadt der
Wüste Negev“, an deren Rand sie liegt.
In der Bibel wird der Berg als Kultstätte erwähnt. So
verehrten die Kana’aniter am Berg Tabor den Gott
Baal.
Der Berg Tabor ist ein Berg am Ostrand
der Jesreelebene in Nordisrael.
Die Herkunft des hebräischen Namens Beit Sche'an
ist nicht ganz eindeutig. Der Name Skythopolis
erscheint im biblischen Buch der Richter in einer
Glosse der Septuaginta, sowie im Buch Judith. In der
talmudischen Überlieferung hieß der Ort
durchgängig Bet Sche'an.
Bejt Sche'an ist eine Stadt in der Ebene
von Bejt Sche'an im Nordbezirk Israels,
ca. 25 km südlich des Sees
Genezareth.
In der Bibel wird Bejt Schemesch mehrfach erwähnt,
z. B. im Zusammenhang mit der Eroberung des
Landes durch die Israeliten (Buch Joshua 21,16 )
und bei der Rückkehr der von den Philistern
Die Stadt ist eine Hochburg des
Ultraorthodoxen Judentums
und ist nach einer früheren Siedlung
gleichen Namens benannt, die etwas
Bejt El
1. Buch Moses – Bereschit
28,10-22
1. Buch Moses – Bereschit
35, 1-15
1.Buch Moses- Bereschit
12. 1 9
Buch der Richter 21,19
Bejt Lechem
Bereschit 35,19
Buch Ruth 1,1
gestohlenen Bundeslade (Buch Samuel 6,12)
westlich der heutigen Stadt liegt und
heute zum Bezirk Jerusalem gehört. Es
liegt an der Bahnlinie von Tel Aviv nach
Jerusalem.
In der Bibel wird Bejt-El mehrmals und teilweise
widersprüchlich erwähnt: Hier soll Jakob auf der
Flucht vor Esau im Traum die Himmelsleiter
erschienen sein. Dann gab er dem Ort den Namen
Bejt-El. Früher hieß die Stadt Lus. Derselbe Ort mit
dem Namen Bejt-El taucht aber schon vorher in der
Bibel im Zusammenhang mit Abraham auf,
demzufolge es widersprüchlich ist, dass angeblich
Jakob, der erst viel später gelebt hat, der Ortschaft
diesen Namen gegeben haben soll. Weiterhin wird
Bejt-El durch folgende Bibel-Passage lokalisiert: Silo,
das nördlich von Bet-El liegt, östlich von der Straße,
die hinaufführt von Bethel nach Sichem, und südlich
von Lebona.
Während der israelitischen Epoche wurde er ein
bedeutendes religiöses Zentrum und konkurrierte
zeitweilig mit Jerusalem um Ansehen. Der erste
König des Nordreichs Israel, Jerobeam I., lässt in
Bejt Ell, wie auch in Dan ein Goldenes Kalb
aufstellen, um ein Gegenstück zum Zentralheiligtum,
dem Tempel im Südreich, zu bieten. Jerobeam I.
wird deshalb von den Geschichtsschreibern scharf
verurteilt, die den Jerusalemer Tempel als einzig
legitimes Heiligtum betrachten.
Der Ort findet sich heute nahe dem
palästinensischen Dorf Beitin im
Westjordanland.
Die erste Erwähnung Betlehems in der Bibel findet
sich in Bereschit, wo es heißt, dass Jakobs geliebte
Frau Rahel „an der Straße nach Efrata, das jetzt
Betlehem heißt“, begraben wurde. Nach der
Eroberung Kanaans durch die israelitischen Stämme
Bejt Lechem ist eine Stadt im
Westjordanland mit 29.930 Einwohnern.
Die Stadt gehört zu den
Palästinensischen Autonomiegebieten
und grenzt im Norden an Jerusalem.
Buch Samuel 16,1
Buch Micha 5,1
Efrat
1.Buch Moses – Bereschit
35, 16-20
Buch Joshua
Buch Micha 5,1
Eilat
5. Buch Moses – Dwarim
2,8
2. Buch der Könige 14,22
Emek Ha’ela
1.Buch Samuel 17,2.19
fiel Betlehem dem Stamm Juda zu. Auch das
Geschehen aus dem Buch Ruth spielt sich zu einem
großen Teil in Betlehem ab und sowohl Ruths
Schwiegervater Elimelech wie auch ihr späterer
Mann Boas kamen aus diesem. Betlehem war nach
Buch Samuel 16,1 der Herkunftsort Davids, wo auch
der erwartete Messias als Nachkomme („Sohn“)
Davids zur Welt kommen sollte.
In der Bibel wird Efrat erstmals in Bereschit erwähnt
als der Ort, wo Rachel ihren Sohn Benjamin gebar
und starb. Auch das Buch Josua erwähnt den Ort,
der bei der Aufteilung der Städte Kanaans unter den
Stämmen an den Stamm Juda fiel. Im Buch Micha
wird Efrat in einer bekannten Weissagung als
Geburtsort des künftigen Messias genannt : Und du,
Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten
in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel
Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von
Ewigkeit her gewesen ist.
Eine israelische Siedlung im
Westjordanland in der Nähe von
Bethlehem trägt offiziell den Namen
Efrata, wird jedoch meist als Efrat
bezeichnet.
Das Gebiet um Eilat war vor allem wegen seiner
Kupferminen von Timna begehrt, die in antiker Zeit
einen wesentlichen wirtschaftlichen Faktor
ausmachten. Ägyptische Expansionen dorthin zur
Beschaffung von Kupfer, das in Ägypten rar war und
militärische Bedeutung hatte, werden bereits für
prädynastische Zeit, dem 4. Jahrtausend v. Chr.
angenommen. Seit dem 3. Jahrtausend v. Chr.
wurde der Ort aber für lange Zeit verlassen und erst
wieder im 14. Jahrhundert v. Chr. von den Ägyptern
genutzt und wieder aufgebaut.
Eilat ist eine Stadt an der Südspitze
Israels im Süden der Wüste Negev. Die
Stadt ist der einzige Zugang Israels
zum Roten Meer und damit zum
Indischen Ozean.
Elah ist der Name eines Tals im historischen
Königreich Juda in Israel, zwischen Aseka und
Das Elah-Tal befindet sich in der Mitte
Israels, in der Nähe von Bejt
Sokho. Nach dem 1. Buch Samuel 17,2.19 lagerten
die Israeliten dort, als David gegen Goliath kämpfte.
Auf der westlichen Seite des Tals steht ein 17 Meter
hoher Pistazienbaum mit einer großen Krone von 22
Metern. Dieser Vertreter einer „biblischen“ Baumart
markiert das obere Ende des Tals und ist als
eindrücklicher Markierungspunkt bekannt.
Schemesch.
Ein Gedi war nicht nur wegen seiner üppigen
Vegetation, sondern auch wegen seiner
Unzugänglichkeit für den von König Saul verfolgten
David ein ideales Versteck. Die Bibel spricht daher
von gewissen „schwer zugänglichen Orten in EinGedi“ (1. Samuel 23). Die Felsen von Ein Gedi sind
reich an geräumigen Höhlen. In einer dieser Höhlen
könnten sich König David und seine Männer
versteckt haben. Zur Zeit des Bar-Kochba-Aufstands
hielten sich Anhänger Bar-Kochbas in der
Umgebung Ein Gedis auf.
Ein Gedi ist eine wasserreiche Oase im
nördlichen Teil der israelischen Wüste
Negev. Sie liegt am Westufer des Toten
Meeres, nur wenige Kilometer südlich
der Grenze zum Westjordanland. Die
heutige Siedlung Ein Gedi liegt ca.
37 km südsüdöstlich von Jerusalem am
Rand des Toten Meeres. Dort befinden
sich ein Kibbutz und ein ausgedehntes
Naturschutzgebiet.
Emek Jesre’el Buch der Richter 5,19 und 7
Die Bibel berichtet über Kämpfe in der Jesreelebene,
z. B. im Buch der Richter 5,19 und 7.Wegen ihrer
zentralen Lage und ihrer Straßen war die
Jesreelebene schon immer ein strategisch wichtiges
und umkämpftes Gebiet.
Emek Jizre'el, also Jesreeltal, ist eine
Ebene in Nordisrael zwischen den
Bergen Galiläas und Samarias. Dieses
Gebiet entspricht dem Dreieck
zwischen den Städten Jokne'am,
Nazaret und Dschenin. Der Hauptort
der Jesreelebene ist die Stadt Afula.
Emek Refa’im Buch Joshua 15,8 und
18,16
Buch Joshua 17,5
2. Buch Samuel 5,18.22
und 23,13 1. Buch der
Chronik 11,15 und 14,9
Die Nordost-Ecke der Refaim-Ebene lag im
Grenzbereich der Stämme Juda und Benjamin. Sie
war für ihren Kornanbau bekannt und diente zu
Zeiten Davids den Philistern mehrmals als
militärisches Aufmarschgebiet.
Das Refaim-Tal ist eine Landschaft in
Israel südwestlich von Jerusalem. Das
Tal führt auf das Elah-Tal zu. Durch den
Talgrund führte in der Antike eine
Straße von Küste ins Judäische
Gebirge.
Ejn Gedi
Buch Joshua 15,1
1. Buch Samuel 24
Emek
Scharon
Hohelied Salomon 2,1
Buch Joshua 35,2
Ezion-Gewer
1. Buch der Könige 9,26
4. Buch Moses – Bamidbar
33,35
Galil
Buch Jeschajahu 8,23
1. Buch der Makkabäer 5,15
Im Hohelied Salomos und im Buch Joshua wird die
fruchtbare Ebene und die „Rose von Saron“
gepriesen,
Emek Scharon ist eine Ebene an der
israelischen Mittelmeerküste. In NordSüd-Richtung erstreckt sich die Ebene
von den südlichen Ausläufern des
Karmelgebirges über 50 Kilometer
entlang des Mittelmeers bis zum Fluss
Jarkon. Die größten Orte im Bereich der
Ebene sind Chedera, Netanja, Herzlia,
sowie am südlichen Ende Petach Tikwa
und Tel Aviv.
Ezion-Gewer soll einer der ersten Orte gewesen
sein, an dem die Israeliten nach dem Exodus ihr
Lager aufschlugen. Nach den Berichten im 1. Buch
der Könige war der Ort Ausgangspunkt des Handels
Salomos im Roten Meer. Während der Königszeit
ging die Hafenstadt an die Edomiter verloren.
Ezion-Gewer wird in der Bibel
verschiedentlich erwähnt als ein Ort am
Golf von Akaba, unweit von Eilat
gelegen.
Einst machte Salomo die Hochebene unterhalb von
Naftali dem König Hiram, König von Tyros, als Lohn
für bestimmte Dienste zum Lehen. Hiram war mit
dem Geschenk unzufrieden und nannte es „das
Land von Cabul“. Die Hebräer nannten es Galil. Im
8. Jahrhundert v. Chr. bildete die königliche Dynastie
der Omriden das mächtige hebräische Reich Israel
im Norden des heutigen Staates Israel. Es umfasste
im Wesentlichen die Gebiete Samarias und Galiläas.
Galiläa wurde durch die Assyrer erobert und die
israelische Oberschicht deportiert. Auf dem Gebiet
siedelten darauf folgend verschiedene Angehörige
östlicher Völker. In der Folge erstarkte das
hebräische Südreich Juda um Jerusalem. Nach dem
Niedergang der assyrischen Vorherrschaft wurde der
Der Galil ist ein großes Gebiet im
Norden Israels, das sich in die drei Teile
Obergaliläa, Untergaliläa und
Westgaliläa untergliedert.
Tempel in Jerusalem die zentrale Kultstätte Israels
und es wurde versucht, Galiläa unter die
Oberherrschaft des Königs von Juda zu bringen.
Nach dem babylonischen Exil konnte diese Politik
ausgebaut und Galiläa zu einem Bestandteil des
Jerusalemer Königtums werden.
Gat
1. Buch Samuel 27,2-9
1. Buch Samuel 29
Buch Amos, 6.2
Buch Joshua
Geser
2. Buch Samuel 5, 25
Gat oder Gath (auch Geth) ist eine Stadt, die
mehrfach im Alten Testament genannt wird. Die
Stadt soll auf dem Gebiet der Philister im Elahtal
zwischen den Orten Gaza und Asdod gelegen
haben. Das Buch Amos erwähnt die Zerstörung von
Gat: „Geht hinüber nach Kalne und seht! Und geht
von dort aus nach Hamath, der Großen, und steigt
hinab nach Gat der Philister! Sind sie besser als
diese Königreiche, oder ist ihr Gebiet größer als euer
Gebiet?“ Nach dem Buch Joshua im Alten
Testament war Gat ein Teil des Fünfstädtebundes
der Philister, der aus den Städten Gat, Gaza,
Aschdod, Ekron und Askalon bestanden haben soll
und vermutlich sogar sein Zentrum. Nach dem Buch
Samuel hießen die Könige von Gat zur Zeit Davids
Maoch und sein Sohn Achisch, dessen Vasall David
einst war. Achisch führte das Bündnis der fünf
Philister-Städte in der Schlacht gegen Saul, von der
David profitierte.
Heute Kiriat Gat, eine mittelgroße i
Stadt im Süden Israels.
Im Buch Josua wird ein König von Gezer namens
Horam erwähnt, der zur Zeit von Josuas Eroberung
der Stadt Lachisch gegen die Israeliten zu Hilfe
kommt, dabei aber erschlagen wird. Gezer wurde
von den Israeliten erobert, die kanaanäische
Bevölkerung des Ortes versklavt. Die Stadt hatte
durch ihre Lage im Grenzgebiet zu den Philistern
strategische Bedeutung. Sie wurde dem
Gezer, später Gazara, war eine Stadt
im alten Israel. Sie wird heute
überwiegend mit dem Tell Gezer
identifiziert, der sich etwa auf halbem
Weg zwischen Jerusalem und Tel Aviv
befindet.
Stammesgebiet von Ephraim zugeschlagen, dann
aber der levitischen Sippe von Kehath als Freistatt
zugesprochen. Dem biblischen Bericht zufolge
schlug König David die Philister von Gibeon an bis
nach Gezer. Offenbar befand sich der Ort in der
Folge aber in ägyptischem Besitz, denn der Pharao
übergab die Stadt anlässlich der Heirat seiner
Tochter mit König Salomo als Mitgift.
Während der Makkabäerkriege wechselte die Stadt,
jetzt Gazara genannt, mehrmals den Besitzer.
Gihonquelle
2. Buch der Chronik 33,14
Nach dem Zeugnis der Bibel hatte bereits König
David Jerusalem durch Belagerung der Gideonquelle
um 1000 v. Chr. eingenommen. Die Bibel berichtet
außerdem, dass die Assyrer in der 2. Hälfte des 8.
Jh. Syrien und Palästina einnahmen, um schließlich
auch Ägypten zu erobern. Dabei wurde auch
Jerusalem bedroht und 701 tatsächlich von Sanherib
belagert (nachdem dieser auf dem Weg nach
Jerusalem mit großem Aufwand Lachisch erobert
hatte). Vorausschauend hatte Hiskija die
Stadtmauern Jerusalems um die durch Flüchtlinge
aus dem Nordreich Israel stark vergrößerte Stadt
erweitert und den 500 m langen Kanal angelegt.
Dieser sogenannte Hiskija-Tunnel, der die vor der
Stadt liegende Gihon-Quelle in den innerhalb der
Mauern gelegenen Siloah-Teich innerhalb der Stadt
ableitete, stellte für den Fall einer Belagerung die
Frischwasserversorgung Jerusalems sicher. Der Bau
dieses Tunnels war für die Zeit eine hohe
ingenieurtechnische Leistung.
Die Gihonquelle ist die einzige
Ganzjahresquelle in Jerusalem und ist
bereits in der Bibel erwähnt. Die
intermittierende Quelle entspringt
unterirdisch in einer Grotte am Fuß des
Berges Ophel, zwischen Davidsstadt
und dem Kidrontal.
Gilboa
1. Buch Samuel 28-31
Nach der biblischen Erzählung sammelte König Saul
sein Heer im Kampf gegen die Philister am Gilboa.
König Sauls Söhne - darunter auch sein Sohn
Der Gilboa, auch Berge von Gilboa, ist
ein Höhenzug in Nordisrael an der
Grenze zum Westjordanland
Jonatan - fielen, er selbst stürzte sich in sein
Schwert. Sein Leichnam wurde den biblischen
Berichten zufolge von den Philistern an der
Stadtmauer von Bet Sche'an aufgehängt
Gilead
1. Buch Moses Bereschit 31,21
4. Buch Moses - Bamidbar
22-24
5. Buch Moses – Dwarim 34,1
1. Buch Samuel 11
Hebron
Buch Joshua 14,15 .
Buch Joshua 21,11
Buch Joshua 21,12 .
1. Buch Moses Bereschit 23,19
Har Chermon
5. Buch Moses - Dwarim 3,9
Die Bibel berichtet von der Landnahme der Stämme
Ruben, Gad und Teilen von Manasse in Gilead. Der
Vater Gileads war danach Machir, der Sohn des
Ahnherrn Manasse. Jakob floh vor Laban zum
Gebirge Gilead Dort befahl Gott Laban, Jakob kein
Leid zuzufügen. Gilead war die Heimat des Sehers
Bileam, Sohn des Beor, der auch in einem
aramäischen Text auftaucht und auch die biblische
Erzählung beeinflusst hat. Nach dem 5. Buch Moses
- Dwarim war es das verheißene Land. Jedoch
wusste Mosche nicht, ob er schon im verheißenen
Land war. Und es steht geschrieben, dass Saul den
Bewohnern der Gilead Stadt Jabesch Militärhilfe
leistet.
Gilead bezeichnet ein biblisches Land,
das nach seinem Ahnherrn so benannt
worden sein soll. Es liegt östlich des
Jordans zwischen dem Fluss Jarmuk im
Norden an der Grenze zu Damaskus
und dem Fluss Nahr ez-Zarqa (Jabbok)
im Süden an der Grenze zu Ammon.
Zur Zeit der Kanaaniter war es eine Königsstadt und
wurde von den Enakitern bewohnt. Die Stadt war
zeitweise unter dem Namen „Stadt Arbas“ bekannt.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass
Hebron im 3. Jahrtausend v. Chr. gegründet wurde.
Die Stadt wird in der Bibel an zahlreichen Stellen
erwähnt und wurde den Nachkommen Judas und
Kaleb als Erbteil übergeben. Die in der Nähe
gelegene Höhle Machpela gilt nach der biblischen
Überlieferung als der Ort, an dem Abraham, Sara,
Isaak, Rebekka, Jakob und Lea begraben sind.
Hebron ist eine Stadt im
Westjordanland mit rund 200.000
Einwohnern (2008) und eine der
ältesten ununterbrochen bewohnten
Städte der Welt. Die Stadt liegt 30 km
südlich von Jerusalem in 930 m Höhe.
Nach den Angaben im 1. Buch Moses – Bereschit
wurde der Hermon in alttestamentlicher Zeit von den
Der Har Chermon ist ein 2814 m hoher
Berg im Norden Israels im
1. Buch der Chronik 15,23
Buch Joshua 11,17; 12,1; 13,5
Buch der Richter 3,3
Sidoniern Sirjon und von den Amoritern Senir
genannt. Der Berg bildete die Nordgrenze des
Reiches Israel; nach der Darstellung im 1. Buch der
Chronik wohnte „der halbe Stamm Manasse … im
Lande … bis zum Berg Hermon“. Bei der
Beschreibung der durch Israel eroberten Gebiete
taucht der Berg ebenfalls mehrfach auf. (Im Buch der
Richter findet sich ein Hinweis darauf, dass es auf
dem Hermon heidnische Kulte der Kanaanäer gab;
der Berg wird dort als Baal-Hermon bezeichnet.
Grenzbereich zwischen Libanon und
Syrien. Das Chermongebirge erstreckt
sich entlang der syrisch-libanesischen
Grenze über 25 Kilometer in einer
Ausrichtung Südwest-Nordost. Im
Süden endet das Gebirge auf den
Golanhöhen.
Ir David - Die Davidsstadt ist der
älteste besiedelte Teil Jerusalems und
die wichtigste archäologische
Fundstelle des biblischen Jerusalem.
Ir David
1. Buch Moses – Bereschit
14,18-21
In der Mittleren Bronzezeit wird Jerusalem mehrmals
in der biblischen Geschichte von Melchisedech
erwähnt. In dieser Zeit ist die Stadt ausreichend groß
und mächtig, um eine „massive“ Stadtmauer zu
bauen, um ihre Wasserversorgung über die
Gihonquelle zu schützen.
Jam Suf Schilfmeer
2. Buch Moses - Schmot
15,4 und 13,20 und 15,1921
Das Schilfmeer ist in der Bibel der Ort der göttlichen
Errettung des Volkes Israel während des Auszugs
aus Ägypten. Eine genaue Lokalisierung des
Schilfmeeres kann nicht vorgenommen werden, da
in den verschiedenen Überlieferungen
unterschiedliche Regionen genannt werden. So
versuchen die „vorpriesterlichen Redaktoren“
zunächst das Lager Etam „am Rand der Wüste“ mit
dem Gebiet der Bitterseen im altägyptischen
Grenzgebiet des Ostdeltas zu verbinden. Dieser
Versuch zeigt, dass bereits in den damals ältesten
vorliegenden Überlieferungen aus dem Mirjamlied
die genaue Lage des Schilfmeeres unbekannt war,
was auch an den allgemeinen Formulierungen „am
Meer“ beziehungsweise „mitten in das Meer“ deutlich
wird.
Jawne
2. Buch der Chronik 26,6
Das historische Jawne hat seine Wurzeln in
kanaanäischer Zeit (ca. 3000 v. Chr.) Nach dem
alttestamentlichen Bericht war Jawne eine
Philisterstadt, die um die Mitte des 8. Jahrhunderts v.
Chr. von Usija erobert und in das Reich Juda
eingegliedert wurde. Nachdem Jerusalem und der
Tempel im Jahre 70 n. Chr. zerstört worden waren,
trat der Sanhedrin (der „Hohe Rat“) um das Jahr 72
n. Chr. in Jawne zusammen. Zeitgleich entstand eine
jüdische Gelehrtenschule unter der Führung von
Jochanan ben Sakkai. Nach dem Aufstand des Bar
Kochba im Jahr 135 n. Chr. wurde die Schule
aufgelöst, der Sanhedrin zog zunächst von Jawne
nach Usha nahe der Bucht von Haifa, später nach
Tiberias.
Jawne ist eine Stadt in Israel, knapp 30
Kilometer südlich von Tel Aviv.
Jericho
Buch Joshua 6,4
Nach dem Buch Josua wurde das von Jebusitern
bewohnte Jericho bei der Landnahme Kanaans als
erste Stadt westlich des Jordan von den Israeliten
erobert und zerstört. Der Name der JerichoTrompete leitet sich von dem in der Bibel erwähnten
Fall Jerichos ab, bei dem der Klang von Trompeten,
bzw. sieben Schofaren, den Einsturz der
Stadtmauern eingeläutet hat. So steht im Buch
Joshua: Wer sie wieder aufbaue, sei verflucht. Sein
erstes Kind solle sterben, wenn die Stadt neu
gegründet wird, sein Jüngstes, wenn die Tore
eingesetzt werden. Später unter König Ahab (zu
lesen im Buch der Könige) wurde Jericho wieder
befestigt, und das älteste und das jüngste Kind des
Erbauers sollen gestorben sein. Die Stadt war
dazwischen jedoch nicht vollständig unbewohnt, da
bereits zur Zeit der Richter wieder von einer
Eroberung Jerichos durch Moab berichtet wird.
Jericho ist eine Stadt in den
Palästinensischen Autonomie-Gebieten
am Westufer des Jordan und ist mit
ihrer Lage von 250 Meter unter dem
Meeresspiegel die tiefstgelegene Stadt
der Welt. Sie ist etwa vier Kilometer von
der jordanischen Grenze im Osten
entfernt und etwa acht Kilometer vom
südlich gelegenen Toten Meer.
Buch Joshua 6,26
1. Buch der Könige 16,34
Buch der Richter 3,16
Jeruschalaim
Buch der Richter 1,8
Buch der Richter 1,21
Buch Joshua 15,63
Buch Joshua 10 und 18,16
1. Buch Samuel 16ff
2. Buch Samuel 5,1-5
2. Buch Samuel 5,6 ff
1. Buch der Könige 8
Die ältesten literarischen Angaben zu Jerusalem
stammen aus dem Tanach. Nach dem Buch der
Richter und dem Buch Joshua gehörte die Stadt zur
Zeit der Landnahme Kanaans den Jebusitern, in
deren Nachbarschaft die Israeliten vom Stamm
Benjamin und Juda siedelten. Der Ort hieß damals
auch Jebus. Deren Könige bildeten mit anderen
Gegnern der Zwölf Stämme Israels
Kriegskoalitionen. Laut des „Buch der Richter“ 1,8
eroberte und zerstörte der Stamm Juda die Stadt als
Auftakt zur Eroberung Kanaans. Diese Angabe
widerspricht im Buch der Richter 1,21, wonach die
Benjaminiter die Jebusiter nicht vertrieben, sondern
friedlich neben ihnen wohnen blieben und dem 2.
Buch Samuel 5,6 ff. , wonach erst König David
Jerusalem von den Jebusitern eroberte. David
eroberte Jerusalem laut. 1. Buch Samuel 16 ff erst,
nachdem er seinen Vorgänger König Saul
entmachtet, die Nachbarvölker der Amalekiter und
Philister besiegt hatte und dann auch von den daran
unbeteiligten Stämmen der Israeliten als ihr König
anerkannt worden war. Daraufhin verlegte er seinen
Regierungssitz um 1000 v. Chr. von Hebron nach
Jerusalem, das etwa in der Mitte zwischen Norden
und Süden Israels lag und auf das bisher kein
Stamm der Israeliten Besitzansprüche erhoben
hatte. Er nannte den eroberten Bereich seines
Regierungssitzes fortan die „Davidsstadt“. So
machte er Jerusalem zur Hauptstadt des Königreichs
Israel. Indem er die Bundeslade dorthin überführte,
machte er die Stadt auch zum religiösen Mittelpunkt
seines Reichs. Davids Sohn Salomo (um 969–930)
erbaute laut 1. Buch der Könige 8 einen Palast und
den ersten Tempel, den David geplant hatte. Als
Tempelstadt wurde Jerusalem das Zentrum des
Jeruschalaim ist die Hauptstadt des
Staates Israel. Sie liegt in den
Judäischen Bergen zwischen
Mittelmeer. Dort befinden sich der Sitz
des israelischen Präsidenten, die
Knesset und das Oberste Gericht als
Teil des politischen Systems Israels, die
1918 gegründete Hebräische
Universität sowie die
Holocaustgedenkstätte Yad Vashem.
Judentums in und außerhalb Israels. Nach Salomos
Tod 926 v. Chr. und der Spaltung des Königreichs in
die Staaten Juda (Süden) und Israel (Norden) wurde
Jerusalem die Hauptstadt des Südreiches Juda.
Jarden
Buch Joshua 3
Im Judentum hat der Jordan Bedeutung als der
Fluss, den das Volk Israel bei der Landnahme
Kanaans nach der Wanderung durch die Wüste
unter der Führung Josuas überschritt.
Jarden ist ein Fluss im Nahen Osten.
Die geografische Ausdehnung (Luftlinie)
des Jordan beträgt nur etwa 170 km.
Durch seinen starken Kurvenverlauf
kommt er aber auf eine tatsächliche
Länge von 251 km. Alleine der
Abschnitt zwischen dem Kinneret und
dem Toten Meer hat wegen seiner
zahlreichen Krümmungen eine Länge
von 210 km, obwohl die beiden Seen
nur 105 km voneinander entfernt sind.
Jotweta
5. Buch Moses - Dwarim 10,7
Die Siedlung liegt an einer starken Quelle gleichen
Namens, die bereits in der Bibel erwähnt wird („ein
Land mit Wasserbächen“)
Jotweta ist ein Kibbuz in der
Aravasenke. Er liegt im südlichen
Negev nahe der jordanischen Grenze,
etwa 40 Kilometer nördlich von Eilat.
Jehuda
Buch Joshua 19,32-34
Jehuda ist die geografische Bezeichnung eines
Gebietes in den Ländern des östlichen Mittelmeeres.
Jüdische Schriftstellen unterscheiden zwischen
einem „Jehuda diesseits des Jordans“ mit Jerusalem
als Zentrumsstadt und einem „Jehuda jenseits des
Jordan“. Jehuda diesseits des Jordans – oder
einfach Jehuda – umfasste im Wesentlichen das
Gebiet des früheren israelitischen Königreichs
Jehuda. Das Gebiet von Jehuda jenseits des Jordan
und lag östlich des oberen Jordans und nördlich des
Jarmuk-Flusses. Es lebten viele konservative Juden
dort seit der Rückkehr aus dem Babylonischen Exil
Das Gebiet des historischen Jehuda
entspricht in der modernen Geographie
im Wesentlichen dem südlichen
Westjordanland.
(ab 538 v. Chr.).
KadeschBarnea
4. Buch Moses –
Bamidbar 13,17 13,26
4. Buch Moses –
Bamidbar 20,1 und
20,2
4. Buch Moses Bamidbar 20,14 Buch
der Richter 11,16
4. Buch Moses –
Bamidbar 20,22
4. Buch Moses, Kap. 13-15: Kundschafter werden
nach Kanaan ausgesandt. Sie berichten von einem
reichen Land, das jedoch von einem starken Volk
bewohnt wird. Das Volk Israel weigert sich weiter zu
ziehen und Gott will sie dafür strafen. Nur durch
Moses Intervention wird das Volk verschont, doch
werden die Menschen des Volkes das Gelobte Land
nicht sehen, sondern erst ihre Nachkommen. So
zieht das Volk vierzig Jahre lang durch die Wüste,
und diejenigen, die schon vorher nach Kanaan
wollen, werden von den dortigen Bewohnern verjagt.
4. Buch Moses, Kap 20-22: Aaron und Mosche
klagen, weil der Herr sie in eine Wüste geführt hat, in
der sie noch nicht einmal Wasser finden. Gott ist
enttäuscht von Mose und Aaron, lässt aber Wasser
aus einem Stein sprudeln. Doch Gott straft Aaron für
seine Zweifel und lässt ihn sterben, sein Nachfolger
wird Eleasar. Den Israeliten wird versagt, durch das
Land der Edomiter zu ziehen. Der König von Arad
greift sie sogar an, als sie in sein Gebiet kommen,
seine Armee und seine Städte werden jedoch von
den Israeliten zerstört. Bei der weiteren Wanderung
durch die Wüste klagen die Menschen wieder und
werden von Schlangen gestraft, die Gott ihnen
schickt. Auch der Amoriterkönig lässt die Israeliten
nicht durch sein Land ziehen, sondern greift sie an.
Die Israeliten besiegen sie bei einer Schlacht und
nehmen die Städte ein. Auch Og, den König von
Baschan, tritt ihnen mit seinem Heer entgegen und
wird besiegt.
Kadesch-Barnea war eine im Alten
Testament erwähnte Station der
Wüstenwanderung, die nahe der
heutigen israelischen Grenze im
nördlichen Sinai lag. Kadesch-Barnea,
einer der wichtigsten Lagerplätze der
Wüsten-Wanderung, wird von der
Forschung mit der Region des heutigen
En el-Quderat identifiziert.
Kna’an
1. Buch Moses - Bereschit
9,18
1. Buch Moses - Bereschit
10,6
1. Buch Moses - Bereschit 12ff
Zum ersten Mal taucht der Name Kanaan in
Bereschit 9,18 auf. Dort wird er als Sohn des Ham
erwähnt, der wiederum einer der drei Söhne Noah
war. Ausdrücklich als Sohn Hams wird Kanaan in
Bereschit 10,6 nochmals aufgelistet. Im Verlauf des
Textes ist zu entnehmen, dass die Kanaaniter als
Volksgruppe entstanden. Nach dem Bericht des
Buches Bereschit, Kap. 12ff in der Tora bezeichnet
es das Abraham und seinen Nachkommen
versprochene Land (Gelobtes Land). Jahrhunderte
nach der vermeintlichen Verheißung in
Mesopotamien, nach dem Auszug aus Ägypten,
vermutlich ab dem 15. oder 13. Jahrhundert v. Chr.,
wurde das Land Kanaan angeblich von israelitischen
Stämmen teils erobert und teils auch friedlich
besiedelt - die biblischen Darstellungen berichten
von beiden Richtungen (Trompeten von Jericho). Die
moderne Forschung bezweifelt allerdings die
Historizität dieser Landnahme, die sich
archäologisch nicht nachweisen lässt. Zudem enthält
der biblische Bericht, der erst Jahrhunderte nach den
angeblichen Ereignissen entstand, eine Reihe von
Irrtümern und Widersprüchen. Die Warnung vor den
Fruchtbarkeitsgöttern Kanaans, vor allem Ba'al (Bel)
in allen seinen Varianten, ihren Riten und Bildern,
den in der Bibel erwähnten Kulthöhen, Stier- und
Kalbsgötzen (Goldenes Kalb), durchzieht alle älteren
Schichten des Alten Testaments. In der Bibel wird im
2. Buch Moses - Schmot von Kanaan als dem Land
gesprochen, in dem „Milch und Honig fließen“.
Kanaan wurde im Altertum
hauptsächlich als Bezeichnung der
südwestlich-syrischen Region
verwendet und nach den Angriffen der
Seevölker auf das Gebiet Palästina
(Peleset) ausgeweitet.
KarmelGebirge
Buch der Könige
Buch Amos
Kischon-Fluss 1. Buch der Könige 18,40
Buch der Richter 4 und 5
Lachisch
Buch Joshua 10,3
2. Buch der Könige, 18, 13
und 18, 14-16 und 19
Das Gebiet des Karmel gehört zu den frühen
Siedlungsgebieten der Menschheit. In den Höhlen
von Kebara und Skhul wurden Spuren der
Neandertaler und des archaischen Homo sapiens
aus der Zeit vor etwa 130.000 Jahren (Altsteinzeit)
gefunden. Von den Kanaanitern wurde am Karmel
der Gott Baal verehrt. Gemäß alttestamentlicher
Überlieferung soll David um 1000 v. Chr. das Gebiet
in sein Reich eingegliedert haben.
Der Karmel ist ein Gebirge in Israel. Es
ist 23 Kilometer lang und acht bis zehn
Kilometer breit und erhebt sich bis zu
einer Höhe von 546 Metern entlang der
Mittelmeerküste. Wichtigste Stadt im
Bereich des Karmel ist Haifa, das sich
an den Nordhängen des Gebirges, dem
Karmelkap, über 300 Meter
Höhenunterschied vom Meer die
Berghänge hinauf erstreckt.
In der Bibel steht der Fluss mit zwei Ereignissen im
Zusammenhang: Zum einen soll nach dem 1. Buch
der Könige der Prophet Elija nach dem
Gottesentscheid auf dem Karmel die Priester des
Baal am „Bach Kischon“ umgebracht haben (1. Buch
der Könige 18,40). Zum anderen soll bereits in der
Richterzeit am Kischon auch eine große Schlacht
zwischen den von Debora und Barak angeführten
Israeliten und den Kanaanitern stattgefunden haben.
Dabei soll den Israeliten das Hochwasser des
Kischon zu Hilfe gekommen sein, in welchem die
Streitwagen der Kanaaniter stecken geblieben sein
sollen (Buch der Richter 4 und 5).
Der Kischon ist ein Fluss in Nordisrael.
Er entspringt nordöstlich der Berge von
Gilboa, entwässert die Jesreelebene,
fließt dann in nordwestlicher Richtung
an der Ostseite des Karmelgebirges
entlang und mündet nahe Haifa in der
gleichnamigen Bucht in das Mittelmeer.
In der Bibel wird Lachisch erstmals im Buch
Joshua als Königreich erwähnt, das im Zuge der
Landnahme Kanaans erobert wurde. Das 2. Buch
der Könige schildert den Feldzug des assyrischen
Königs Sanherib. Im 14. Regierungsjahr Hiskias, des
Königs von Jehuda nahm demnach Sanherib „alle
festen Städte Judas “ ein, darunter auch Lachisch.
Der Feldzug wurde mit dem Abfall Hiskias von dem
assyrischen König begründet. Hiskia schickte eine
Lachisch, der heutige Tel ed-Duwer,
war eine antike Stadt 44 km südwestlich
Jerusalems. Es war eine der
wichtigsten Festungen zum Schutz der
Schefela, des judäischen Hügellandes.
Der Tell von Lachisch liegt auf dem
Gebiet des 1955 unmittelbar daneben
gegründeten Moschavs Lachisch im
israelischen Südbezirk. Der Tell war bis
Machpela
1. Buch Moses – Bereschit
23,1-20
1. Buch Moses 25, 8-10
1. Buch Moses 49, 8-10
1. Buch Moses 50, 12-13
Gesandtschaft nach Lachisch und bat um Gnade.
Obwohl Hiskia die geforderten 300 Zentner Silber
und 30 Zentner Gold durch Tempelplünderung
beschaffen konnte, schickte Sanherib seine Truppen
gegen Jerusalem. Der Prophet Jeremia erwähnt
Lachisch als eine der letzten Städte, die vor
Jerusalem durch die Babylonier erobert wurden.
zu 40 m hoch, hatte eine Fläche von
rund 7,3 Hektar, eine fast rechteckige
Form und steil abfallende Hänge.
Nach der biblischen Überlieferung kaufte Abraham
das Feld und die Höhle Machpela unweit seines
Wohnortes Mamre nach dem Tod seiner Frau Sara
als Familiengrabstätte für 400 Silberschekel. Nach
Sara wurde der Überlieferung nach auch Abraham
selbst dort begraben, später auch sein Sohn Isaak
und seine Frau Rebekka und deren Sohn Jacob mit
seiner ersten Frau Lea. Die Bibel spricht nur zweimal
von der Höhle von Machpela, in allen anderen Fällen
von der Höhle auf dem Felde von Machpela.
Die Höhle Machpela in Hebron ist eine
wichtige Stätte des Judentums. In ihr
befinden sich die Ruhestätten der drei
Erzväter Abraham, Isaak, Jakob und
ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea.
Seit 1967 leben wieder Juden in
Hebron. Trotz der israelischen
Herrschaft behielten Muslime freien
Zugang zum Machpela-Komplex und
nutzen weiterhin die gotische
Kreuzfahrerkirche als Moschee, die der
Waqf untersteht. Sie teilen Machpela
allerdings nun wieder mit den jüdischen
Pilgern, für die im nördlichen Bereich
eine Synagoge errichtet wurde.
Aufgrund der Lage der heiligen Stadt
Hebron inmitten der Palästinensischen
Autonomiegebiete ist das Grab der
Patriarchen und die Stadt Hebron im
Ganzen ein besonderer Streitpunkt im
Nahostkonflikt. Um in der
zweitheiligsten Stadt des Judentums
jüdisches Leben aufrechtzuerhalten,
leben einige Hundert jüdische Siedler
inmitten der Altstadt unter der
ansonsten arabischen Bevölkerung.
Saras Tod und Begräbnis: „Sara wurde
hundertsiebenundzwanzig Jahre alt und starb in Kirjat
Arba - das ist Hebron - im Lande Kanaan. Da kam
Abraham, dass er sie beklagte und beweinte. Danach
stand er auf von seiner Toten und redete mit den Hetitern
und sprach: [...] bittet für mich Efron, den Sohn Zohars,
dass er mir gebe seine Höhle in Machpela, die am Ende
seines Ackers liegt; er gebe sie mir um Geld, soviel sie
wert ist, zum Erbbegräbnis unter euch….“ (1. Buch
Moses, 23, 1-20).
Abrahams Tod und Begräbnis: „Und Abraham verschied
und starb in einem guten Alter, als er alt und lebenssatt
war, und wurde zu seinen Vätern versammelt. Und es
begruben ihn seine Söhne Isaak und Ismael in der Höhle
von Machpela auf dem Acker Efrons, des Sohnes Zohars,
des Hetiters, die da liegt östlich von Mamre auf dem
Felde, das Abraham von den Hetitern gekauft hatte. Da ist
Abraham begraben mit Sara, seiner Frau.“ (1. Buch
Moses 25, 8-10)
Jakobs Tod und Begräbnis:„Und Jakob gebot ihnen und
sprach zu ihnen: Ich werde versammelt zu meinem Volk;
begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem
Acker Efrons, des Hetiters, in der Höhle auf dem Felde
von Machpela, die östlich von Mamre liegt im Lande
Kanaan, die Abraham kaufte samt dem Acker von Efron,
dem Hetiter, zum Erbbegräbnis. Da haben sie Abraham
begraben und Sara, seine Frau. Da haben sie auch Isaak
begraben und Rebekka, seine Frau. Da habe ich auch
Lea begraben in dem Acker und der Höhle, die von den
Hetitern gekauft ist.“ (1. Buch Moses 49, 8-10).
„Und seine Söhne taten, wie er ihnen befohlen hatte, und
brachten ihn ins Land Kanaan und begruben ihn in der
Höhle auf dem Felde von Machpela, die Abraham gekauft
hatte mit dem Acker zum Erbbegräbnis von Efron, dem
Hetiter, gegenüber Mamre.“ (1. Buch Moses 50, 12-13)
Megiddo
1. Buch der Chronik 7,29
2. Buch der Könige 23, 29
ff.
Megiddo wird in der Bibel z.B. im 1. Buch der
Chronik 7,29 im Stammesgebiet Manasse erwähnt.
Ein Keilschrifttext aus dem Taanach nennt Megiddo
als ägyptisches Verwaltungszentrum. Zusätzlich
findet sich der Ort in vielen Ortsnamenlisten des
Neuen Reiches. Ebenso wird der Sieg von Necho II.
über Josia bei Megiddo in der Bibel (2. Buch der
Könige 23,29ff.) erwähnt.
Megiddo war in der Antike eine Stadt in
der Jesreelebene im nördlichen
Palästina bzw. in Israel. Sie befand sich
an der Kreuzung der alten
Handelsstraße Via Maris von Ägypten
nach Syrien und der Route AkkoSichem-Jerusalem, am Ausgang des
Engpasses über das Karmel-Gebirge.
Durch wiederholte Bebauung
entwickelte sich ein Tell. Megiddo wird
als wichtigste archäologische Stätte der
biblischen Periode in Israel und als eine
der bedeutendsten Forschungsstätten
des Nahen Ostens angesehen. Seit Juli
2005 ist Megiddo gemeinsam mit Hazor
und Be'er Scheva UNESCOWeltkulturerbe.
Midbar Zin
4. Buch Moses - Bemidbar
20
Buch Joshua 15,1
Har Newo
5. Buch Moses – Dwarim
32, 48-50
5. Buch Moses – Dwarim
34, 1-5
Die Wüste Zin wird in der Bibel mehrfach erwähnt;
das dort gemeinte Gebiet erstreckt sich allerdings
erheblich weiter nach Westen. So soll Moses auf der
Wanderung durch die Wüste Zin mit seinem Stock
gegen einen Felsen geschlagen haben, aus dem
dann Wasser für das durstige Volk floss (4. Buch
Moses 20). Nach der Landnahme durch die
Israeliten erhielt der Stamm Jehuda ein Gebiet,
dessen Südgrenze in der Wüste Zin lag (Buch
Joshua 15,1).
Die Wüste Zin ist eine Steinwüste im
Negev im heutigen Israel. Entwässert
wird dieses Gebiet in Richtung des
Toten Meeres durch den Nachal Zin,
der nur zeitweise Wasser führt. Das
Gebiet der Wüste Zin ist kaum
besiedelt. In der Gegend gibt es
allerdings Phosphatvorkommen, die
rund um den Berg Zin intensiv abgebaut
werden.
Laut dem 5. Buch Moses – Dwarim ist der Berg
Nebo jener Berg, von dem aus Mosche das gelobte
Land sehen durfte, aber sterben musste, ohne es
selbst zu betreten:
Der Berg Nebo im Gebirge Abǎrim liegt
in Jordanien, er ist Ausläufer jenes
Plateaus, das zum Toten Meer hin
abfällt. Der Berg Nebo mit einer Höhe
von 808 m bietet eine Aussicht in das
Jordantal, auf das Tote Meer und nach
Israel.
Am gleichen Tage sprach der Herr zu Moses: „Steige auf
das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo im Lande
Moab, gegenüber von Jericho! Schau das Land Kanaan,
das ich den Israeliten als Eigentum verleihen will! Sterben
sollst du auf dem Berg, auf den du steigst, und dich zu
deinen Stammesgenossen scharen, wie dein Bruder
Aaron auf dem Berg Hor gestorben ist und zu seinen
Stammesgenossen versammelt wurde!“ (5. Buch Moses –
Dwarim 32, 48 - 50). Moses stieg … auf den Berg Nebo,
auf den Gipfel des Pisga, der gegenüber von Jericho liegt.
Der Herr ließ ihn das ganze Land … schaun. Der Herr
sprach zu ihm: „Dies ist das Land, das ich dem Abraham,
Isaak und Jakob eidlich zugesichert habe, indem ich
sprach: ‚Deinen Nachkommen will ich es verleihen‘.
Hinüberziehen aber darfst du nicht!“. So starb dort Moses,
der Knecht des Herrn, im Lande Moab, gemäß dem Wort
des Herrn. (5. Buch Moses – Dwarim 34, 1-5)
Sch’chem
1. Buch Moses - Bereschit
12, 6
1. Buch Moses - Bereschit
12, 6-8)
1. Buch Moses Bereschit 33,18-20
1. Buch Moses Bereschit 35,1-6
Buch der Richter 9
Die Bibel erwähnt die Ortschaft erstmals als
vorläufigen Zielpunkt des Durchzugs von Abraham
durch das Land Kanaan. Dort soll eine Eiche
namens "More" gestanden haben (1. Buch Moses Bereschit 12,6 ). An dieser Stelle sei der Gott Israels
Abraham erschienen und habe seinen Nachkommen
den Landbesitz Kanaans zugesagt. Daraufhin habe
er dort Gott einen Altar gebaut. In Bethel nordöstlich
davon baute er einen weiteren Altar (1. Buch Moses
- Bereschit 12, 6-8). In Bereschit 33,18-20 wird
Sichem erneut als Ort erwähnt, an dem Jakob nach
seiner Versöhnung mit Esau Land gekauft und einen
Altar gebaut habe. Seine Söhne Levi und Simeon
aber überfielen und ermordeten die Bewohner der
Stadt, nachdem der gleichnamige Kanaanäer
Sichem ihre Schwester Dina vergewaltigt und zur
Frau genommen hatte. Damit begann nach
biblischer Darstellung der lange gewaltsame Konflikt
zwischen alteingesessenen Kanaanäern und
hinzugezogenen Israeliten. Jakob kann die Folgen
dieses Verbrechens vorerst nur abwenden, indem er
erneut nach Bethel zieht, dort einen Altar baut, seine
Angehörigen alle fremden Götter und
Schmuckgegenstände ablegen lässt und unter der
Eiche More in Sichem vergräbt (1. Buch Moses Bereschit 35,1-6 ). Nach der erfolgreichen
Besiedelung und Eroberung von ganz Kanaan (13.
Jahrhundert v. Chr.) versammelte Joshua, der
Nachfolger von Mosche, schließlich alle zwölf
Stämme Israels in Sichem, um sie dort auf den
gemeinsamen Glauben an den einen Gott zu
verpflichten, der ihre Väter berufen und aus Ägypten
befreit hatte (Buch Joshua 24 ). Mitte des 12.
Jahrhunderts v. Chr. wurde Sichem jedoch zerstört
Sch’chem, auch Sichem genannt, war
eine antike Stadt in Mittelpalästina,
deren Überreste mitten in der modernen
Stadt Nablus ausgegraben wurden.
und blieb etwa 100 Jahre lang verlassen. Diese
Zerstörung könnte mit dem in der Bibel erwähnten
Krieg zwischen Abimelech und der Stadt Sichem
zusammenhängen (Buch derRichter 9).
Schomron
1. Buch der Könige 16, 2328
Das biblische Land Schomron ist aus der Abspaltung
der zehn nördlichen Stämme Israels vom
Königshaus David 926 v. Chr. hervorgegangen.
Omri, der circa 885−874 v. Chr. König des
Nordreiches war, baute die Stadt Schomron als
Hauptstadt des Nordreiches aus].
Schomron bezeichnet im Wesentlichen
den nördlichen Teil des heutigen
Westjordanlands (Gebiet von Nablus).
Und ist eine geographische
Bezeichnung der Bergregion zwischen
dem nördlicher gelegenen Galiläa und
dem südlicheren Judäa. Schomron wird
heute dem Westjordanland
zugerechnet.
Sinai
2. Buch Moses 34
Die biblische Überlieferung berichtet vom Sinaiberg,
wo Moses von Gott die mündliche und die
schriftliche Lehre (Tora) übergeben wurde. Der
Sinaiberg gilt als Ort des Ereignisses der
Offenbarung Gottes, vor allem der Gabe der Zehn
Gebote, z. B. 2. Buch Moses 34. Im Buch der
Psalmen 68,9 wird Gott geradezu mit dem Sinai
gleichgesetzt: hebräisch: “Se Sinai” (deutsch: „der
(vom) Sinai“). Im Judentum wurde die genaue Lage
des biblischen Sinaiberges nicht tradiert und eine
kultische Anlage in der Nähe des Ortes der
Offenbarung vergleichbar den verschiedenen in der
Tora erwähnten Heiligtümern Israels ist nicht belegt.
Die Lage des Berges ist unklar. Seit
dem 4. Jahrhundert setzten Christen ihn
mit einem Berg gleich, der seither den
Namen Sinai trägt, wobei eine
Minderheit von Autoren andere Berge
damit in Verbindung bringt,
insbesondere den Vulkan Halal Badr.
Unklar ist ebenfalls, ob der biblische
Sinaiberg mit dem biblischen Berg
Horeb identisch ist, an dem Gott
Mosche als Stimme aus einem
nichtverzehrenden Feuer in einem
Dornenbusch erschien und seinen
Namen offenbarte.
Sdom we
Anorra
1. Buch Moses – Bereschit,
21
Der Name Sodom findet sich 39 Mal in der Bibel,
ausschließlich in 1. Buch Moses – Bereschit, 21, im
5. Buch Moses - Dwarim und den
Neuere Theorien über die reale
Existenz eines historischen Sodoms
werden vom Geologen Graham Harris
5. Buch Moses – Dwarim
Nevi’im (Prophetenbücher)
Sukkot
Buch Joshua 13, 27
1.Buch Moses – Bereschit
33,17
Buch der Richter 8, 13-16
1. Buch der Könige 7, 46
Tel Aviv-Jaffa
Tveria
Buch Jona
Prophetenbüchern. In den gleichen Schriften, jedoch
seltener (19 Mal) findet sich der Name Gomorra.
Dabei wird Gomorra selten allein genannt, sondern
meist in Verbindung mit Sodom. Interessant daran
ist, dass das negative Bild, das die Bibel von beiden
Städten vermittelt, offenbar stärker mit Sodom als
mit Gomorra in Verbindung gebracht wird. Die Städte
sind Gegenstand einer Erzählung im Alten
Testament, der zufolge sie durch Gott unter einem
Regen aus Feuer und Schwefel begraben wurden,
weil sie der Sünde anheim gefallen waren.
verfolgt. Seiner Meinung nach gab es
vor ca. 5000 Jahren eine größere Stadt
am Ufer des Toten Meeres, die durch
ein Erdbeben und nachfolgenden
Erdrutsch zerstört worden sein könnte.
Die Ruinen der Ortschaften wurden
allerdings bis heute nicht gefunden.
Sukkot ist ein biblischer Ort in der Nähe des
Jordans, im Gebiet des Stammes Gad. Der Name
des Ortes soll darauf zurückgehen, dass Jakob nach
seinem Kampf mit dem Engel an dieser Stelle für
sich und sein Vieh Hütten erbaut hatte. Die Ortschaft
wird auch im Buch der Richter und im Buch der
Könige als Ort einer königlichen Metallgießerei
erwähnt.
Der Ort Sukkot wird mit Tell Deir Alla,
einem kahlen Siedlungshügel in der
Ebene nördlich des Jabbok-Flusses
östlich des Jordans im heutigen
Jordanien, identifiziert, die Zuweisung
ist jedoch umstritten.
In der Bibel taucht „Joppe“ als Hafen der TarsisSchiffe auf (Buch Jona). Darin wird erzählt, dass
Jona von Gott den Auftrag erhält, nach Ninive zu
gehen und der Stadt und ihren Bewohnern ob ihrer
Bosheit ein Strafgericht Gottes anzudrohen. Jona
macht sich zwar auf den Weg, aber nicht nach
Ninive (heutiger Irak), sondern nach Jaffa (Jaffo), wo
er ein Schiff nach Tarsis (Tarschisch, vermutlich
Tartessus im heutigen Spanien) besteigt.
Das 1909 gegründete Tel Aviv war
ursprünglich ein Vorort der bereits seit
der Antike bestehenden Hafenstadt
Jaffa. 1950 wurden beide Städte zum
heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt.
Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr.
wurde die Stadt bald das geistige und religiöse
Zentrum der Juden. Ende des 2. Jahrhunderts
Tveria (ist eine Stadt im Distrikt Galiläa
im Staat Israel (Nordbezirk) am
Westufer des Kinneret-See. Tveria ist
Uz
Buch Ijob 1,1
Buch Yirmijahu 25,20
Zion
2. Buch Samuel 5,7
Buch Yesaja 8,18
Buch der Richter19,10 ff.
2. Buch Samuel 5
1. Buch der Könige 12,27 f.
Buch Jeremia 41,5
2. Buch der Könige 22 ff.
Buch Jesaja 10,12
Buch der Psalmen 78,68 ff.
erklärte Schimon ben Jochai die Stadt für „rein“ (von
Römern), und mit Anfang des 3. Jahrhunderts nahm
Tveria mit dem Sitz des Sanhedrin und einer
berühmten jüdischen Jeschiwa einen weiteren
Aufschwung. Hier wurde gegen 210 n. Chr. die
Mischna fertiggestellt, bis um 400 entstand die
Gemara und bis ca. 450 n. Chr. wurde hier der
Talmud vollendet sowie der Masoretische Text des
Alten Testaments festgestellt.
mit knapp 40.000 Einwohnern die
größte Stadt im Jordantal.
Uz ist das Land, in dem die biblische Gestalt Ijob
(Hiob) wohnt (Buch Ijob 1,1). Das Land Uz wird
außer im Buch Ijob noch in Buch Yirmijahu 25,20
und in Klagelieder Jeremias 4,21 erwähnt.
Wo genau sich Uz befand ist
unbekannt. Zwei Lokalisierungen
werden in der Forschung hauptsächlich
diskutiert: Edom, das Gebiet östlich des
südlichen Teils der Jordansenke und
Aram in der Nähe des
Zweistromlandes.
Zion hieß nach dem 2. Buch Samuel 5,7
ursprünglich eine Turmburg der Jebusiter an der
südöstlichen Stadtgrenze des vorisraelitischen
Stadtstaats Jerusalem. Seit deren Eroberung durch
König David und dem Bau des ersten Jerusalemer
Tempels unter Salomo wurde der Zion im Tanach
zum Synonym für den Wohnsitz des Gottes der
Israeliten ( Buch Yesaja 8,18). Er rückte damit ins
Zentrum der Hoffnungen des Judentums, die sich
auf weltweite Anerkennung dieses Gottes und seiner
Rechtsordnung richten. Diese Zionstheologie
durchzieht die Prophetie im Tanach seit Jesaja. Die
ehemalige Jebusiterstadt Jerusalem mit der Burg
Zion lag auf einem schmalen steilen Bergkamm
südlich des späteren Tempelberges. Den Israeliten
der vorstaatlichen Zeit gelang es nicht, diesen
befestigten Stadtstaat zu erobern. Er blieb für sie,
Buch der Psalmen 137
Buch Daniel 6,11
wie das Richterbuch schreibt, „fremde Stadt“ (19,10
ff.) und bildete mit anderen Stadtstaaten Kanaans
eine Art Sperrriegel zwischen den Gebieten der
israelitischen Nordstämme und Südstämme. Erst
David eroberte Jerusalem mit der Burg Zion und
machte sie als Stadt Davids zu seinem Königssitz
und zum kultischen und politischen Mittelpunkt
seines Reiches (2. Buch Samuel 5). David hatte
bereits den Bau eines Tempels auf dem Zionsberg
geplant, den sein Sohn und Nachfolger Salomo um
930 v. Chr. verwirklichte. Damit wurde der
tatsächliche Berg Zion, die Davidsstadt, zum
Tempelberg. Dieser blieb nach der Reichsteilung
kultisches Zentrum Judäas, das auch über dessen
Grenzen hinaus attraktiv blieb (1. Buch der
Könige 12,27 f. und Buch Jeremia 41,5).
Mit der Kultreform des König Josias(2. Buch der
Könige 22 f.) wurden die noch übrigen
kanaanäischen oder synkretistischen Heiligtümer in
Judäa beseitigt und so die Stellung Jerusalems als
einziger Wohnsitz des Gottes Israels noch verstärkt.
Daraufhin wurde der auf den bebauten Tempelberg
übertragene Name Zion (Buch Jesaja 10,12) im
Judentum zum Inbegriff für die von Gott erwählte
Königs- und Tempelstadt (z. B. Buch der
Psalmen 78,68 ff.). Nach der Zerstörung des
Tempels 586 v. Chr. wurde der Zion Ort der
Erinnerung und Sehnsucht der exilierten Juden
(Buch der Psalmen 137), bestimmte ihre
Gebetsrichtung (Buch Daniel 6,11) und prägte die
Zukunftshoffnungen der Exilsprophetie, so dass sie
ihn zum Synonym für die Rückkehr der um das
Heiligtum versammelten Juden in das „gelobte Land“
(Eretz Jisrael) machte.
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