4._Sexualitaet_Mensch_Fassung_23.2.09

Werbung
Fortpflanzung des Menschen
Posten 1:
Teil a:
Lesen Sie in Natura für Schweizer Mittelschulen die Seite 358 zu den Geschlechtsorganen des Mannes.
Teil b:
Ergänzen Sie das Arbeitsblatt zu den Geschlechtsorganen des Mannes.
Teil c:
Entweder:
Oder:
Bearbeiten Sie das Modell zu den männlichen
Bearbeiten Sie
Organen. Suchen Sie dabei alle auf dem Arbeitsblatt
www.mallig.eduvinet.de/bio/ges
aufgeführten Organe.
lech5/geschl53.htm
auf den Laptops im
Unterrichtsraum.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Posten 2:
Teil a:
Lesen Sie in Natura für Schweizer Mittelschulen die Seite 360 zu den Geschlechtsorganen der Frau.
Teil b:
Ergänzen Sie das Arbeitsblatt zu den Geschlechtsorganen der Frau.
Teil c:
Entweder:
Oder:
Bearbeiten Sie das Modell zu den weiblichen
Bearbeiten Sie
Organen. Suchen Sie dabei alle auf dem Arbeitsblatt
www.mallig.eduvinet.de/bio/ges
aufgeführten Organe.
lech5/geschl55.htm
auf den Laptops im
Unterrichtsraum.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Posten 3:
Teil a:
Lesen Sie in Natura für Schweizer Mittelschulen die Seite 359.
Ergänzen Sie Begriffe in der Abbildung 1 auf der Kopie „Keimzellen von Mann und Frau“.
Die Abbildung 2 wird erst später im Posten 4 bearbeitet.
Teil b:
Lesen Sie in Natura für Schweizer Mittelschulen die Seite 361.
Beantworten Sie die Aufgabe 102.
Ergänzen Sie Begriffe in der Abbildung 1 auf der Kopie „Keimzellen von Mann und Frau“.
Die Abbildung 2 wird erst später im Posten 4 bearbeitet.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Posten 4:
Teil a:
Sie finden im Schulzimmer mehrere Mikroskope mit Präparaten des Hodens. Die Präparate sind bereits
fokussiert, verstellen Sie also bitte die Objektive nicht mehr in ihrer Höhe.
Mikroskopieren Sie und zeichnen Sie einen Ausschnitt.
Lesen Sie den Text in Abbildung 2, unten auf der Kopie Keimzellen des Mannes, und beschriften Sie Ihre
Zeichnung.
Teil b:
Sie finden im Schulzimmer mehrere Mikroskope mit Präparaten des Eierstocks. Die Präparate sind bereits
fokussiert, verstellen Sie also bitte die Objektive nicht mehr in ihrer Höhe.
Mikroskopieren Sie und zeichnen Sie einen Ausschnitt.
Lesen Sie den Text in Abbildung 2, unten auf der Kopie Keimzellen der Frau, und beschriften Sie Ihre
Zeichnung.
Teil c:
Sie finden im Schulzimmer mehrere Mikroskope mit Präparaten von Spermien von Stieren. Die Präparate
sind bereits fokussiert, verstellen Sie also bitte die Objektive nicht mehr in ihrer Höhe.
Mikroskopieren Sie und zeichnen Sie einen Ausschnitt.
Beschriften Sie die Zeichnung vollständig gemäss den Angaben in Natura Seite 359.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Arbeits-Pass zur Werkstatt Geschlechtsorgane
Zeit
1a
Textstudium im Natura Seite 358:
10
Geschlechtsorgane des Mannes
Minuten
Fragen an die Lehrerin
(obligatorisch)
.............
1b
Arbeitsblatt zu den
10
Geschlechtsorganen Mann
Minuten
(obligatorisch)
.............
1c
Bearbeitung des Modells der
10
Geschlechtsorgane Mann
Minuten
Oder Lernprogramm im Internet
.............
2a
Textstudium im Natura Seite 360:
10
Geschlechtsorgane der Frau
Minuten
(obligatorisch)
.............
2b
Arbeitsblatt zu den
10
Geschlechtsorganen Frau
Minuten
(obligatorisch)
.............
2c
Bearbeitung des Modells der
10
Geschlechtsorgane Frau
Minuten
Oder Lernprogramm im Internet
.............
3a
Als Hausaufgabe: Textstudium im Natura
15
Seite 359: Die Spermien und Abbildung 1
Minuten
auf Kopie „Keimzellen des Mannes“.
3b
(obligatorisch)
.............
Als Hausaufgabe: Textstudium im Natura
15
Seite 361: Bau und Bildung der Eizellen,
Minuten
Aufgabe 102 und Abbildung 1 auf Kopie
„Keimzellen der Frau“.
.............
(obligatorisch)
4a
4b
Mikroskopie eines Querschnitt durch
20
den Hoden und Abbildung 2 auf Kopie
Minuten
„Keimzellen des Mannes“.
.............
Mikroskopie eines Querschnittes
20
durch den Eierstocks und Abbildung 2
Minuten
auf Kopie „Keimzellen der Frau“.
.............
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Kleine Werkstatt Geschlechtsorgane und Keimzellen
Zeit
1a
Textstudium im Natura Seite 358: Geschlechtsorgane des Mannes
10 Minuten
(OBLIGATORISCH)
.............
1b
Arbeitsblatt zu den Geschlechtsorganen Mann
10 Minuten
(OBLIGATORISCH)
.............
1c
Entweder: Modell der Geschlechtsorgane Mann
10 Minuten
Oder: Lernprogramm im Internet
.............
2a
Textstudium im Natura Seite 360: Geschlechtsorgane der Frau
10 Minuten
(OBLIGATORISCH)
.............
2b
Arbeitsblatt zu den Geschlechtsorganen Frau
10 Minuten
(OBLIGATORISCH)
.............
2c
Entweder: Modell der Geschlechtsorgane Frau
10 Minuten
Oder: Lernprogramm im Internet
.............
3a
Als Hausaufgabe: Textstudium im Natura Seite 359: Die Spermien und
15 Minuten
Abbildung 1 auf Kopie „Keimzellen des Mannes“.
(OBLIGATORISCH)
3b
Als Hausaufgabe: Textstudium im Natura Seite 361: Bau und Bildung
15 Minuten
der Eizellen, Aufgabe 102 und Abbildung 1 auf Kopie „Keimzellen der
Frau“.
(OBLIGATORISCH)
4a
Mikroskopie eines Querschnitt durch den Hoden und Abbildung 2 auf
20 Minuten
Kopie „Keimzellen des Mannes“.
4b
Mikroskopie eines Querschnittes durch den Eierstocks und Abbildung 2 20 Minuten
auf Kopie „Keimzellen der Frau“.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Die Geschlechtsorgane der Frau
1. Ergänzen Sie die Lücken in der
Abbildung. Klitoris, grosse Schamlippen,
Eierstock, kleine Schamlippen, Scheide,
Muttermund, Eileiter
2. Eine Eizelle hat ein etwa
250’000mal größeres Volumen als
eine Spermienzelle. Sehen sie
dahinter einen biologischen Sinn?
3. In welchem Organ der Frau wird
die Eizelle befruchtet?
4. Eine Eizelle kann sich nicht
selbständig fortbewegen. Wie gelangt sie vom Eierstock in die Gebärmutter?
5. Nennen Sie zwei wichtige Funktionen des Eierstocks.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Die Geschlechtsorgane des Mannes
1. Ergänzen Sie die
Lücken in der
Abbildung. HarnSpermaleiter, Blase,
Hoden, Schwellkörper,,
Nebenhoden, Prostata,
Spermienleiter
2. Ein Spermium ist
ca. 0.06 mm groß
und legt pro Minute
ca. 3.5 cm zurück.
Wie schnell müsste
ein 1.80m großer
Mann schwimmen,
um einen dem
Größenverhältnis
entsprechenden
Weg
zurückzulegen?
3. Warum verändert
der Spermienleiter
in seinem Verlauf
die Bezeichnung?
4. Nennen Sie die Funktionen von
Hoden (2 Funktionen):
Prostata, Cowpersche’Drüse (nicht abgebildet), Bläschendrüse:
Nebenhoden:
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Keimzellen des Mannes
Abb. 1:
Zu Text „Natura f. Schw.
B
Mittelschulen“: Seite
359
A Spermim:
Kopf, Schwanz, Mittelstück, Hals,
Spiralfaden
B Aufbau des Hocdensackes:
Hoden, Hodensack,
Spermienleiter, Hodenkanälchen
als Bildungsorte der Spermien,
A
Kanälchen der Nebenhoden zur
Speicherung
C Bildung des Spermien:
C
Spermium, Urspermienzelle
Abb. 2:
Zu mikroskopischen Präparaten zum Hoden
Bei der Geburt eines Jungen existieren im Hodengewebe die
Urspremienzellen (Spermatogonien). Bei Geschlechtsreife begginnen
sie mir der Teilung. Es entstehen Spermatocyten. Pro Tag reifen ca. 4
Milliarden Spermien.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Keimzellen der Frau
Abb. 1:
Zum Text „Natura f. Schw. Mittelschulen“: Seite 361
A Reifung der Eizelle im Eierstock: Eimutterzelle, Teilungen, Eizelle, Drei Polkörperchen, reifender Follikel, Follikel mit Follikelhöhle,
Eizelle (primäre Oocyte)
B Aufbau einer sekundären Oocyte: Kranzzelle, Eihülle, Eimembran, Eiplasma, Eidotter, Zellkern
Abb. 2:
Zu mikroskopischen
Präparaten des
Eierstocks
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Wirkung der Geschlechtshormone
Aufgaben:
1.
(Aus Natura 2, Biologie für Gymnasien, Klettverlag, 1991)
Definieren Sie die Begriffe „sekundäre“ und „primäre Geschlechtsorgane“ in eigenen Worten.
.............................................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................................
2.
Nennen Sie männl. und weibl. Geschlechtshormone. In welchen Organen werden sie produziert?
.............................................................................................................................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
..................................................................
3.
Ergänzen Sie die obere Abbildung
(Pfeile zur Person) die sekundären
Geschlechtsmerkmalen von Mann
und Frau.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
(Rundes Gesicht)
Schmale Schultern
Brüste
Achselbehaarung
Breites Becken
Schambehaarung
(Kantiges Gesicht)
Bartwuchs
Breite Schultern
Brustbehaarung
Achselbehaarung
Ausgeprägte Muskulatur
Schambehaarung
Schmales Becken
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Die wichtigsten Hormondrüsen des Menschen
Das Hormonsystem ist beteiligt an der
Regulation und Koordination der inneren
Organe. Es steuert auch das Wachstum und die
Entwicklung.
Das Hormonsystem arbeitet mit dem
vegetativen Nervensystem zusammen.
Hormone sind Botenstoffe, die in den
Hormondrüsen produziert und vom Blut im
gesamten Körper verteilt werden. Jedes
Hormon wirkt nur in Organen mit den
passenden Zellrezeptoren.
Die Produktion und Ausschüttung von
Hormonen werden von der Hypophyse
gesteuert. Die Hypophyse hängt am Hirn und
wird nervös und hormonelle vom Hypothalamus
beeinflusst. (aus Neuenschwander, 1996)
Hormone
• ACTH
• FSH und LH
• Viele weitere, zB. TSH
Wichtigste Zielorgane und Wirkung
• Aktivierung der Nebennierenrinde
• Steuerung der Geschlechtsdrüsen
• Steuerung der Schilddrüse
Epiphyse
• Melatonin
• Koordination hormonaler Vorgänge im Hypothalamus
Regelung des Tag-Nachtrhythmus und der
Entwicklung des Körpers (z.B. Geschlechtsreife)
Schilddrüse
• Thyroxin
• Stimulation des Zellstoffwechsel und des
Körperwachstums
• Parathormon
• Regulation des Calcium- und Phosphatstoffwechsels
für den Knochenaufbau
• Adrenalin, Noradernalin
• Cortisol
• Energiebereitstellung in Stressituationen
• Grosse Bedeutung bei extremen Belastungen des
Körpers
Regulation des Fett- Kohlenhydrat und
Eiweissstoffwechsels
Hemmung der Immunabwehr
• Insulin und Glucagon
• Regulation des Kohlehydratstoffwechsels
Blutzuckerregulation
• Östrogene und
Gestagene
• Regulation des weiblichen Geschlechtszyklus
Entwicklung der weiblichen sekundären
Geschlechtsmerkmale
• Androgene
• Regulation der Spermienbildung
Entwicklung der männlichen sekundären
Geschlechtsmerkmale
Hormondrüse
Hypophyse
Nebenschilddrüse
Nebennieren
Bauchspeicheldrüse
Eierstöcke
Hoden
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Die wichtigsten Hormondrüsen des Menschen
Das Hormonsystem ist beteiligt an der
Regulation und Koordination der inneren
Organe. Es steuert auch das Wachstum und die
Entwicklung.
Das Hormonsystem arbeitet mit dem
vegetativen Nervensystem zusammen.
Hormone sind Botenstoffe, die in den
Hormondrüsen produziert und vom Blut im
gesamten Körper verteilt werden. Jedes
Hormon wirkt nur in Organen mit den
passenden Zellrezeptoren.
Die Produktion und Ausschüttung von
Hormonen werden von der Hypophyse
gesteuert. Die Hypophyse hängt am Hirn und
wird nervös und hormonelle vom Hypothalamus
beeinflusst. (aus Neuenschwander, 1996)
Hormondrüse
.................................
Hormone
• ACTH
• FSH und LH
• Viele weitere, zB. TSH
Wichtigste Zielorgane und Wirkung
• Aktivierung der Nebennierenrinde
• Steuerung der Geschlechtsdrüsen
• Steuerung der Schilddrüse
• Melatonin
• Koordination hormonaler Vorgänge im Hypothalamus
Regelung des Tag-Nachtrhythmus und der
Entwicklung des Körpers (z.B. Geschlechtsreife)
• Thyroxin
• Stimulation des Zellstoffwechsel und des
Körperwachstums
• Parathormon
• Regulation des Calcium- und Phosphatstoffwechsels
für den Knochenaufbau
• Adrenalin, Noradernalin
• Cortisol
• Energiebereitstellung in Stressituationen
• Grosse Bedeutung bei extremen Belastungen des
Körpers
Regulation des Fett- Kohlenhydrat und
Eiweissstoffwechsels
Hemmung der Immunabwehr
• Insulin und Glucagon
• Regulation des Kohlehydratstoffwechsels
Blutzuckerregulation
• Östrogene und
Gestagene
• Regulation des weiblichen Geschlechtszyklus
Entwicklung der weiblichen sekundären
Geschlechtsmerkmale
• Androgene
• Regulation der Spermienbildung
Entwicklung der männlichen sekundären
Geschlechtsmerkmale
.................................
.................................
.................................
.................................
.................................
.................................
.................................
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
2. DER WEIBLICHE GESCHLECHTSZYKLUS
I) Grundlagen
=> Unterlagen bearbeiten (einzeln oder zu
zweit)
II) Vertiefung und Lernkontrolle
=> Lernkärtchen zu zweit bearbeiten
=> Entsprechende Kapitel repetieren
=> Nochmals Lernkärtchen bearbeiten
III) Test:
=> Fragen im Lernprogramm bearbeiten:
www.mallig.eduvinet.de/bio/geslech0/0
geshl2.htm
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
DER WEIBLICHE GESCHLECHTSZYKLUS
[aus Leitprogramm Hormone ETH Zürich 1995/ verändert SM 2008]
Für die nächsten 2 Stunden werden Sie unter Anleitung dieses Programmes für sich selber arbeiten. Ihre
Lehrerin hält keine Vorträge. Sie wird Sie auch nicht während der Arbeit beaufsichtgen.
Arbeiten Sie Seite für Seite durch. Sie bestimmen Ihr Arbeitstempo. Lassen Sie sich durch schneller
arbeitende Mitschüler nicht irritieren. Sie haben genügend Zeit, um das Leitprogramm durchzuarbeiten.
Der Inhalt des Lernprogramms wird an der nächsten Prüfung geprüft. (Siehe Lernziele) Ihre Fragen werden
wir in der ersten Stunde am 16. Januar miteinander besprechen.
Was erwartet Sie ?
Das Programm handelt vom weiblichen Geschlechtszyklus und ist in fünf Abschnitte unterteilt. Nach 2
Stunden sollten diese durchgearbeitet haben. Im Anschluss finden Sie eine Internetadresse mit einer
Zuammenfassung und vielleicht ein paar neuen Details. Sie sind als "Zückerli" für Interessierte gedacht.
Ebenfalls zusammenfassenden Überblick erhalten Sie im Buch „Natura, Grundlagen der Bilogie für
Schweizer Mittelschulen“ auf den Seiten 362 und 363. Alles Wichtige steht aber schon in den Kapiteln.
Kapitelaufbau
Alle Kapitel sind ähnlich aufgebaut. Sie beginnen mit einem Text. Zwischendurch werden Ihnen
Kontrollfragen gestellt. Diese dienen Ihnen zur Überprüfung, ob Sie das Gelesene verstanden haben.
Nach Durcharbeitung der Unterlagen stehen Ihnen Kontrollkärtchen zur Verfügung.
„Zückerli“
www.mallig.eduvinet.de/bio/geslech0/0geshl2.htm
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Als erstes von fünf Puzzleteilchen: Die Blutung
Wir gehen immer vom Idealfall eines 28 Tage dauernden Zyklus aus. Das bedeutet, dass
alle 28 Tage eine Menstruationsblutung (Periodenblutung) einsetzt. Sie dauert ungefähr 4
Tage. Dabei wird die Schleimhaut der Gebärmutter mit Blut vermischt ausgestossen. Was
geschieht aber während den Tagen zwischen zwei Menstruationen mit der
Gebärmutterschleimhaut?
Aufgabe a:
Studieren Sie den folgenden Text. Mit den unterstrichenen Wörter vervollständigen Sie
anschliessend die Beschriftung der Abbildung 1.
Der Tag, an dem die Blutung beginnt, wird als 1. Tag des Menstruationszyklus bezeichnet. In den ersten 4
Tagen des Zyklus erfolgt die Abstossung der Gebärmutterschleimhaut (Gebärmutterschleimhaut). Diese 4
Tage werden Menstruations-phase genannt. Am Ende dieser Phase wird die Wunde an der Gebärmutter
wieder geschlossen. Anschliessend wird in der Proliferationsphase eine neue Schleimhaut aufgebaut. Sie
wird von neuen Blutgefässen durchwachsen. Die Proliferationsphase dauert bis zum 14. Tag.
Während der darauf folgenden Sekretionsphase werden viele Drüsen in der Gebärmutterschleimhaut
gebildet. Am Ende der Sekretionsphase sind die Drüsen stark geschlängelt und mit einer schleimigen
Substanz angefüllt. Die Schleimhaut ist in dieser Phase stark durchblutet. Diese Phase dauert bis zum 28.
Tag. Gegen Ende der Sekretionsphase könnte sich ein befruchtetes Ei in die Schleimhaut einnisten. Die
Gebärmutterschleimhaut würde dann im folgenden nicht abgestossen (mehr dazu im letzten Puzzleteil).
Wenn keine Einnistung stattgefunden hat, wird die Schleimhaut wieder abgestossen. Somit sind wir beim 1.
Tag des nächsten Menstruationszyklus angelangt.
Abb.1: Veränderung der Gebärmutterschleimhaut während eines Menstruationszyklus
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Zweites Puzzleteilchen: Die Follikelreifung
Parallel zur zyklischen Veränderung der Gebärmutterschleimhaut spielt sich die Reifung eines sogenannten
Follikels in einem der beiden Eierstöcke ab.
In den Eierstöcken einer Frau befinden sich schon vor der Pubertät die sogenannten Follikel. Sie bestehen
aus einer Eizelle und einer die Eizelle umgebenden Zellschicht. Diese Zellschicht heisst Follikelepithel. Wenn
die Frau geschlechtsreif ist, entwickelt sich alle 28 Tage einer dieser Follikel weiter, abwechslungsweise im
rechten, dann im linken Eierstock.
Dabei wächst die Eizelle. Das Epithel wird mehrschichtig. Die Epithelzellen vermehren sich weiter. Es
entsteht im Follikelepithel ein Hohlraum, die Follikelhöhle. Diese ist mit Flüssigkeit gefüllt. Der Follikel heisst
nun Graafscher Follikel. In diesem Follikel wird der Flüssigkeitsdruck in der Follikelhöhle immer grösser.
Schliesslich reisst das Follikelepithel. Damit wird die Eizelle ausgestossen. Diesen Vorgang nennt man
Ovulation (Eisprung).
In der Regel kommt es alle 28 Tage zu einer Eisprung, abwechslungsweise im rechten und linken Ovar. Auf
die Tage im Menstruationszyklus bezogen erfolgt die Eisprung am 14. Tag. Die Eizelle wandert nun während
ungefähr 3 Tagen durch den Eileiter zur Gebärmutter. Befruchtungsfähig ist die Eizelle aber nur während 6
bis 12 Stunden. Kommt ein befruchtetes Ei in die Gebärmutter, dauert es nochmals etwa 4 Tage, bis sich
das Ei in die Schleimhaut einnistet.
Das im Ovar zurückgebliebene Follikelepithel wird in den sogenannten Gelbkörper umgewandelt. Deshalb
wird die zweite Hälfte des weiblichen Zyklus auch Gelbkörperphase genannt. Die erst Hälfte heisst auch
Follikelphase. Wenn es in der Gebärmutter nicht zur Einnistung einer befruchteten Eizelle gekommen ist,
degeneriert der Gelbkörper nach dem 22. Tag.
Die Frage nach der Steuerung dieser Vorgänge bleibt vorläufig noch offen.
Abb.2: Follikelreifung
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Aufgabe b:
Zwei wichtige Teile unseres Puzzles haben Sie nun schon erarbeitet. Sie kennen die zyklische
Veränderung der Gebärmutterschleimhaut sowie die parallel dazu verlaufende Follikelreifung.
All dieses Wissen sollen Sie nun in einer Zeichnung zusammenfassen. Der Anfang ist schon
gemacht.
=> Zeichnen Sie die weiteren Follikelstadien und die Veränderung der
Gebärmutterschleimhaut. => Zeichnen Sie so, dass Sie Ihren Abbildung mit folgenden
Begriffen beschriften kannst:
degenerierender Gelbkörper, Eizelle, Follikelepithel, Follikelhöhle, Follikelphase,
Gelbkörper,
Gelbkörperphase, Graafscher Follikel, Menstruationsphase, Eisprung,
Proliferationsphase, Sekretionsphase.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Drittes Puzzleteilchen: Die beteiligten Hormone
Gesteuert wird der ganze Zyklus von Hormonen. Im folgenden Abschnitt finden Sie eine
kurze Zusammenstellung dieser Hormone.
=> Lesen Sie diese Zusammenstellung aufmerksam durch. Vielleicht sogar zweimal. Sie ist
die Grundlage zum Verständnis des weiblichen Menstruationszyklus.
=> Auf dem Lehrerpult liegt ein Modell des menschlichen Gehrins. Informieren Sie sich bei
der Lehrerin über die Lage der Hypophyse im Gehirn.
Die am weiblichen Geschlechtszyklus beteiligten Hormone:
FSH:
Follikelstimulierendes Hormon
in der Hypophyse gebildet
bewirkt das Wachstum und die Reifung des Follikels (Name!)
LH:
Luteinisierendes Hormon
in der Hypophyse gebildet
bewirkt den Eisprung (Eisprung) und die Gelbkörperbildung ("luteus" =lateinisch "gelb")
Oestradiol:
das wichtigste Hormon der Gruppe der Oestrogene
vom Follikelepithel und später vom Gelbkörper gebildet
bewirkt die Proliferationsphase der Gebärmutterschleimhaut
macht den Cervixschleim (Gebärmutterhalsschleim) dünnflüssig
Progesteron:
das wichtigste Hormon der Gruppe der Gestagene
vom Gelbkörper gebildet
bewirkt die Sekretionsphase der Gebärmutterschleimhaut
macht den Cervixschleim (Gebärmutterhalsschleim) dickflüssig
FSH und LH werden zusammen auch als Gonadotropine bezeichnet.
Oestradiol und Progesteron sind weibliche Sexualhormone.
Aufgabe c:
Haben Sie die Zusammenstellung durchgelesen? Entscheiden Sie nun, welches
Sexualhormon in der untenstehenden Skizze zu welcher Kurve gehört. Ziehen Sie die
Oestradiolkurve blau, die Progesteronkurve rot nach.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Das fast vollendete Puzzle
Sie kennen jetzt alle Komponenten des weiblichen Geschlechtszyklus. Wie gehören diese
Teile nun zusammen?
Aufgabe d:
Mit Hilfe der obigen Zusammenstellung der Hormone des weiblichen Zyklus können Sie den
folgenden Text vervollständigen.
Wir starten am 1. Tag eines Menstruationszyklus. In der Hypophyse wird die Ausschüttung der
Gonadotropine ............. und............... angeregt. .....................fördert im Eierstock die Follikelreifung. Das
Follikelepithel bildet ............................................. In der Gebärmutterschleimhaut bewirkt das Oestradiol die
...................................................
Am 14. Tag erreicht die LH-Konzentration ihr Maximum. FSH und LH stehen dabei in einem geanz
bestimmten Mengenverhältnis zueinander. Dadurch wird der ...................................................... ausgelöst.
Jetzt beginnt die Gelbkörperphase. Das Follikelepithel wandelt sich unter dem Einfluss von ............... in den
Gelbkörper um. Dieser bildet ............................................. und ............................................................ .
................................................... bewirkt in der Gebärmutterschleimhaut die Sekretionsphase. Zudem führt
der Anstieg der Progesteronkonzentration zu einer Erhöhung der morgendlichen Körpertemperatur um ca.
0.5oC. Die Temperatur bleibt so lange erhöht, wie die Progesteronkonzentration hoch ist.
Wenn keine Befruchtung stattgefunden hat, degeneriert der Gelbkörper nach dem 22. Tag. Deshalb fallen
dann die Konzentrationen der Sexualhormone ........................................................... und
..........................................schnell ab. Es kommt zur Abstossung der Gebärmutterschleimhaut, womit wir
beim 1. Tag des nächsten Menstruationszyklus angelangt sind. Der Zyklus beginnt von neuem.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
"Und wenn es eingeschlagen hat ?"
Das vierte Teilchen: Die Puzzle-Vollendung
Wir sind in unseren bisherigen Ueberlegungen davon ausgegangen, dass die Eizelle nicht
von einem Spermium befruchtet wird. Was geschieht aber, wenn sich ein befruchtetes Ei in die
Gebärmutterschleimhaut einnistet? Weshalb wird dann die Schleimhaut nicht abgestossen?
Bei der Einnistung eines befruchteten Eies in die Gebärmutter wird eine Plazenta gebildet. Diese Plazenta
bildet das Hormon HCG = humanes (menschliches) Choriongonadotropin. Dieses Hormon besitzt eine
ähnliche Wirkung wie LH. Deshalb degeneriert der Gelbkörper nicht, sondern wird noch grösser und
schüttet weiterhin Oestradiol und Progesteron aus. Die andauernd hohe Progesteronkonzentration verhindert
die Abstossung der Gebärmutterschleimhaut. Somit kann kein neuer Follikel reif werden.
Noch eine Bemerkung: Sicher haben Sie schon vom Schwangerschaftstest gehört. Er beruht auf dem
Nachweis von HCG, das ja nur bei einer Schwangerschaft gebildet wird.
Vorne liegt ein Schwangerschaftstest auf. Wenn Sie das nächste Mal nach vorne gehen, können Sie ihn Sich
anschauen.
Nun haben wir unser Puzzle zusammen. Abbildung 3 fasst zusammen, was Sie bisher gelernt haben.
Aufgabe e:
Ziehen Sie in der Abbildung 4 die Hormonkurven mit Farbe nach: LH gelb, FSH grün,
Oestradiol blau, Progesteron rot.
Rufen Sie Sich dabei für jedes Hormon folgendes nochmals in Erinnerung:
Wo wird das Hormon gebildet? Auf welche Organe wirkt es? Was bewirkt es dort genau?
Diese Aufgabe ist eine Art Minirepetition. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Fragen hier zu
beantworten, lesen Sie nochmals im Text nach.
Glossar
Cervix
Gonaden
Menstruation(sblutung)
Ovar
Ovulation
Uterus
Biologie 1aAN / 1fM
Gebärmutterhals
Keimdrüsen
Periodenblutung
Eierstock
Eisprung
Gebärmutter
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Abbildung 3.: Übersicht zum Menstruationszyklus (vergeleiche auch Natura 2 Seite 291)
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Das fünfte Puzzleteilchen und die Lernkontrolle
Sie finden nun eine Liste von Fragen, die es zu zweit zu beantworten gilt:
Jemand liest die Frage, jemand antwortet.
Das ist der Masstab:
Sie haben 10 Aufgaben korrekt beantwortet: sehr gut.
Sie haben 9 Aufgaben korrekt beantwortet: Auch das ist noch gut. Weißt Du, was Du falsch überlegt hast?
Sie haben weniger als9 Fragen korrekt beantwortet: Werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn. Die
Wissenslücken werden Sie schnell gestopft haben. Schauen Sie wo die Fehler sind. Lesen Sie dann unten,
was Sie nochmals studieren sollen. Wiederholen Sie dann den Test.
Antworten a und b: Studieren Sie den Abschnitt über die Gebärmutterschleimhaut nochmals sorgfältig.
Antworten c und d: Die richtigen Antworten finden Sie im Text und in der Abbildung über die Follikelreifung.
Antworten e, f, g, h, i: Lesen Sie nochmals die Zusammenstellung der Hormone und schauen Sie Sich die
Abbildung 3 an. Hier finden Sie die Lösungen.
Antwort l: Beachten Sie Abbildung 3.
Antwort k: Lesen Sie nochmals das fünfte Puzzleteilchen
Antwort m: Lesen Sie nochmals den Text und vergleichen Sie mit der Abbildung 4.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Frage
Antwort
a. In welcher Phase wird die neue
Gebärmutterschleimhaut aufgebaut?
Proliferationsphase
b. In welcher Phase ist die
Gebärmutterschleimhaut bereit für die
Einnistung des befruchteten Eis?
Am Ende der Sekretionsphase
c. Welche Phase wird auch als
Gelbkörperphase bezeichnet?
Die Sekretionsphase
d. Woraus bildet sich der Gelbkörper nach
der Eisprung
Aus dem Follikelepithel
e. In welcher Hormondrüse wird FSH
gebildet?
In der Hypophyse
f. Wann im Zyklus der Frau ist der Spiegel
an Östradiol am höchsten?
Vor dem Eisprung
g. Welches sind die beiden Wirkungen von Eisprung und Gelbkörperbildung
LH?
h. Welche Wirkung besitzt FSH
Wachstum und Reifung des Follikels
i. Wo wird Oestradiol gebildet?
Vom Follikelepithel und später vom
Gelbkörper
k. Wie heisst das Schwangerschaftshormon und woher stammt es?
HCG humanes (menschliches)
Choriongonadotropin wird von der Plazenta
des Keims gebildet
l. Welche Phase der Gebärmutterschleimhaut wird durch Progesteron eingeleitet?
Sekretionsphase
m. Was geschieht mit der Progesteronkonzentration am 22. Zyklustag, wenn sich Die Progesteronkonzentration bleibt hoch
eine befruchtete Eizelle in der
und fällt nicht ab.
Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat?
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Wie werden die Keimdrüsen geregelt?
Der Organismus der Frau unterliegt mit dem Eintreten der Geschlechtsreife einem inneren Rhythmus. Einmal eingesetzt
läuft dieser Zyklus bis zur Menopause (letzte Menstruation). Nur während einer Schwangerschaft und der Stillzeit wird er
unterbrochen. Die Vorgänge des Zyklus sind durch verschiedene Hormone geregelt und ganz genau aufeinander
abgestimmt:
•
Als oberste Instanz bei der Regelung dieser Vorgang ist der .............................................. zuständig. Diese Region
in unserem Gehirn steuert die Funktion der Hypophyse.
•
Die .......................................................... steht in zweiter Instanz und gibt zwei Hormone ins Blut ab: Das
.......................................................... und das
.................................................... . FSH bewirkt die Reifung des
Follikels im Eierstock, LH fördert die Bildung des Gelbkörpers.
•
Der ................................................ der Frau schliesslich bildet die dritte Instanz bei der Regelung des weiblichen
Zyklus: Hier werden die Hormone Östradiol und Progesteron hergestellt. ..................................................... entsteht
im Follikelepithel und fördert die Ausbildung der Gebärmutterschleimhaut. ..............................................................
bewirkt die Erhaltung der Gebärmutterschleimhaut und verändert den Schleimpfropf im Gebärmutterhals.
•
Ganz wichtig ist jetzt aber die Rückwirkung der beiden Sexualhormone auf die Hypophyse. Die Hypophyse reagiert
bei hohen Östrogenkonzentrationen im Blut nämlich weniger sensibel auf die Stimulation durch den
........................................................ . Dies bedeutet, dass mit steigendem Östradiolspiegel die FSH-Ausschüttung
...................................................... wird. Auch Progesteron wirkt auf die Hypophyse: Dieses Sexualhormon, welches
durch den Gelbkörper gebildet wird, ............................................ ebenfalls die weitere Ausschüttung von FSH, aber
auch von LH. Diesen Mechanismus der hemmenden Rückwirkung bezeichnet man als negative Rückkoppelung.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Hormonelle Verhütungsmittel für den Mann?
Nicht nur die Keimzellenproduktion der Frau ist hormonell gesteuert, auch diejenige des Mannes wird durch
Hormone geregelt. Wem kommt da nicht der Gedanke, dass es ebenfalls hormonelle Verhütungsmittel für
den Mann geben müsste! Doch nein - die Forschung hat zur Zeit ihre Bemühungen zur Erforschung der
hormonellen Verhütung beim Manne aufgegeben! Aber warum eigentlich?
Teil 1: Der Überblick zum Regelkreis des Mannes:
1. Ergänzen Sie die Lücken in Abbildung 1 zum Regelkreis der Frau mit folgenden Begriffen: Hypophyse,
Blut, LH, Gebärmutterschleimhaut, Hypothalamus, Östradiol, FSH, Eierstock, Gestagen, Follikel,
Gelbkörper
Abb. 1: Regelkreis der Frau
Biologie 1aAN / 1fM
Abb. 2: Regelkreis des Mannes
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
2. Wichtig für die Hormonproduktion des Mannes sind die sogenannten Leydigschen Zwischenzellen im
Hoden des Mannes (bezeichnet mit weissem „Z“). Diese liegen zwischen den einzelnen
Hodenkanälchen, in welchen die Spermien heranreifen (bezeichnet mit „H“).
Suchen Sie die Zwischenzellen im Bild ganz rechts. Bezeichnenen Sie sie deutlicher.
Z
Z
3. Lesen Sie den folgenden Text zum Regelkreis des Mannes (Abbildung 2 auf Vorderseite). Was würde
gemäss Beschreibung geschehen, wenn der Mann viel Testosteron einnimmt?
In der Pubertät beginnt der Hypothalamus mit der Sekretion Hormones Gn-RH (gonadotropin releasing hormone).
Gn-RH stimuliert die Entlassung von FSH (Follikel-stimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) aus
der Hypophyse. FSH und LH aus der Hypophyse interagieren mit Zielzellen in den Hoden: Die Spermienreifung wird
v.a. durch FSH gefödert. LH stimuliert die Testosteron-Synthese in den Leydig-Zellen. Dieses Testosteron
unterstützt ebenfalls die Spermienreifung! Kontinuierliche Anwesenheit von Testosteron ist zudem für die
Aufrechterhaltung sekundärer Geschlechtsmerkmale nötig. In Muskeln zum Beispiel stimuliert Testosteron die
Eiweiss-Synthese (anaboler Effekt).
Schliesslich hemmt Testosteron im Blut die Ausschüttung von Gn-RH aus dem Hypothalamus, d.h. es reguliert über
negative Rückkopplung die Produktion von Sexualhormonen.
Teil 2: Aufgaben zum Zeitungsartikel „Pharmaindustrie gibt die Suche nach der Pille für
den Mann auf“, NZZ Sonntag, Wissen 2008
4. Lesen Sie den Zeitungsartikel zuerst vollständig durch. Streichen Sie erst im zweiten Durchlesen die
wichtigsten Aussagen mit Leuchtstift an.
5. Versuchen Sie nun, die Aussagen aufzuschreiben: a. Funktionsprinzip der Pille für den Mann
b. ihre Nachteile
c. Gründe des Scheiterns
d. andere diskutierte Methoden etc.
6. Welches ist ihre persönliche Meinung zu diesem Thema? Formulieren Sie 3-4 Sätze.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Schlüsselreize beim Menschen – gibt es solche?
Ein erster Versuch: Das Kindchenschema
Kreuzen Sie diejenigen beiden Eselköpfe (E) an,
welche Sie am niedlichsten finden.
Entsprechend kreuzen Sie die beiden
Kinderkopfformen (K) an, welche Ihnen am ehesten
den Ausruf „jöö, wie herzig“ entlocken!
Ein zweiter Versuch: Mann – Frau Schema
Wählen Sie die Ihnen am männlichsten erscheinende
Silhouette (M) und die weiblichste Darstellung (F) aus.
Auswertung der Klasse:
Anzahl SchülerInnen haben angekreuzt:
Anzahl
Anzahl
E1
K1
E2
K2
E3
K3
E4
K4
E5
K5
E6
K6
Anzahl
Anzahl
M1
F1
M2
F2
M3
F3
M4
F4
Typische Merkmale des Kindchenschemas:
Typische Merkmale der männlichen
Silhouette:
Typische Merkmale der weiblichen Silhouette:
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Angeborenes Verhalten beim Menschen?
Nicht nur bei Tieren, auch bei Menschen finden sich viele Schlüsselreize, auf welche sie mit einem
bestimmten Verhalten reagieren. Beispiele:
 Kinderaufzucht: Kindchenschema
 Sexualverhalten: Weibliche und männliche Silhouetten
 Revierverhalten: Grenzabständen zu fremden und bekannten Personen
 Gruppenverhalten: Oftmals aggressives Verhalten in Gruppen gegen Unbekanntes
Viel mehr jedoch als alle anderen Lebewesen ist das Verhalten des Menschen durch lebenslanges Lernen
beeinflusst. Der Mensch wird daher oft als „Natur-Kultur verschränktes Wesen“ bezeichnet, und man spricht
eher von menschlichen Verhaltensneigungen und weniger von menschlichem Verhalten.
In der Biologie interessieren die angeborenen Verhaltensneigungen. Die Forscher möchten aufgrund ihrer
Erkenntnisse Fragen besser beantworten zu können, die im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen
oder mit besonderen Erscheinungen der menschlichen Gesellschaft stehen.
Beispiele von Fragen: Warum schreit ein Säugling, wenn man ihn in seine Wiege
legt? Warum erschrecken viele Menschen beim Anblick einer völlig
ungefährlichen Spinne? Warum ist das weibliche Gesicht eher rund, das
männliche eher eckig? Oder auch: Warum ist die Kriminalitätsrate in den Städten
viel grösser als in ländlichen Regionen? Wie ist es zu erklären, dass
Mannschaftssport vor allem bei Männern grosser Beliebtheit erfreut?
Um die angeborenen Anteile im komplexen Verhalten des
Menschen zu entdecken, bedienen sich die Verhaltnsforscher
verschiedener Methoden:
 Vergleiche des Verhaltens des Menschen mit dem Verhalten
von nahe verwandten Tieren (zum Beispiel Menschenaffen).
 Beobachtungen des Verhaltens von Säuglingen und
Kleinkindern, deren Anteil an erlerntem Verhalten noch
weniger ausgeprägt ist.
 Beobachtung von Personen mit Behinderungen, zum Beispiel
Taubblinde Personen
 Vergleiche von Verhaltensneigungen von Personen aus ganz
verschiedenen Kulturkreisen.
Die angeborenen Verhaltensneigungen haben sich im Verlaufe
der Evolution des Menschen entwickelt und scheinen sich
damals, vor ca. 7-1 Millionen Jahren im Kampf ums Überleben in
der Savanne bewährt zu haben.
Doch passen sie noch immer in unsere heutige, hoch
technologisierte Gesellschaft?
Abb. 1: Der Augengruss (aus Eibl-Eibesfeld, Die Biologie des menschlichen Verhaltens)
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Sexuelles Verhalten des Menschen Aufgaben zum Film: „Hey Babe“
Reiz – Reaktion:
1. Der untere Abbildung zeigt einen Reflexbogen. Die linken Zeilen sollen ergänzt werden durch
verschiedenste Reize, welche eine Frau beim Flirtverhalten aussendet. Ergänzen Sie die rechten Zeilen
durch erste Reaktionen am Körper des Mannes.
Abb.: Reflexbogen
2. Unbewusst spiegeln wir häufig das Verhalten eines geliebten Partners. Was möchte damit dem
Gegenüber unbewusst signalisieren?
Olfaktorische Reize:
3. Sexuelle Signale können auch über die Luft abgegeben und durch das Vomeronasalorgan in unserer
Nase wahrgenommen werden. Wie bezeichnet man solche Lockstoffe?
4. Personen, deren Körpergeruch sich vom eigenen unterscheidet, werden im Vomeronasalorgan
unbewusst als attraktiver wahrgenommen. Welches ist ein möglicher Grund?
Visuelle Reize:
5. Welches ist gemäss Film die Ursache für eine attraktive weibliche Silhouette?
6. Welche Hormone verursachen sexuelle Marker im Gesicht und Händen von Mann und Frau?
7. Ringfingerregel?
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Überblick der Verhütungsmethoden
Natürliche Verhütung
Funktionsprinzip
Bestimmung der
Körpertemperatur
Schleimstrukturmethode
Kalendermethode
Mechanische Verhütung
Präservativ
Scheidenpessar
Chemische Verhütung
Cremes, Zäpfchen
Hormonelle Verhütung
Hormonpille
Vaginalring
Hormonstäbchen
Hormonpflaster
Dreimonats-Spritze
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Vor- und Nachteile der Verhütungsmethoden
Entsprechend Spalte ankreuzen, wenn „ja“
E Ein Arztbesuch ist nicht notwendig
A Geringer Aufwand an Disziplin
F Produkt ist ohne Rezept vom Arzt im freien
Handel erhältlich
B Man muss nicht täglich daran denken
G Kosten sind niedrig
C Vorbereitungen vor dem Geschlechtsverkehr nicht
H Keine Komplikationen oder
notwendig
D Der Mann kann (einen Teil der) Verantwortung
Nebenwirkungen
I
Eingriff ist rückgängig machbar
übernehmen
PEARL-INDEX A B C D E F G H I
Hormonpille:
.............
Andere hormonelle Verhütungsmittel für die Frau:
.............
............................................
............................................
.............................................
..............................................
Spirale (mit Hormonen)
.............
Präservativ
.............
Chemische Verhütung, z.B.
.............
Diaphragma (=Scheidenpessar)
.............
Periodische Enthaltsamkeit
.............
Temperaturmethode
Schleimstrukturmethode
Kalendermethode
Sterilisation bei Mann oder Frau
.............
Einen Überblick zu Verhütungsmitteln erhalten Sie im Buch Natura für Schweizer Mittelschulen Seite
367.
Bei weiteren Fragen zum Thema „Sexualität“ oder wenn Sie Beratung auch bezüglich sexueller Übergriffe
brauchen:
-
Lust und Frust, Fachstelle für Sexualpädagogik der Zürcher Aids-Hilfe und des Schulärztlichen
Dienstes der Stadt Zürich, Langstr. 21, 8004 Zürich,
Tel.: 044 299 30 44, www.lustundfrust.ch / e-mail: info@lustundfrust.ch
-
Castagna, Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder, weibliche Jugendliche
und in der Kindheit betroffene Frauen, Universitätsstr. 86, 8006 Zürich,
Tel. 044 364 49 49
-
Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt, Zürich, Tel. 044 291 37 80
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Empfängnis- und Schwangerschaftsverhütung
1.
Studieren Sie das Anschauungsmaterial zu den mechanischen und chemischen Verhütungsmitteln.
Achtung: Dies können nicht alle gleichzeitig tun, beginnen Sie allenfalls schon mit der Aufgabe 2 oder 3.
2.
Im Folgenden finden Sie zu sieben Verhütungsmethoden eine kurze Beschreibung.
a. Ordnen Sie die Namen der Verhütungsmethode den richtigen Beschreibungen zu.
b. Diese Methoden lassen sich nach ihrer Wirkungsweise in vier Gruppen einteilen:
hormonelle, mechanische, chemische und natürliche Verhütung. Notieren Sie zum Namen der
Verhütungsmethode die richtige Zuordnung.
c. Eine dieser sieben Methoden verhindert nicht nur die Befruchtung der Eizelle, sondern auch deren
Einnistung (Empfängnis). Genau genommen unterbricht sie damit eine schon bestehende
Schwangerschaft. Welche? Markieren Sie in der Darstellung.
3.
Hormonelle Verhütungsmittel sind nicht nur in einer Form von Pillen auf dem Markt. Informieren Sie sich
über eines der folgenden Präparate im Intranet (Laptop): www.verhuetungsinfo.ch und studieren Sie
das Anschauungsmaterial zum gewählten Verhütungsmittel.
Hormonpillen, Vaginalring, Implantate, Hormonpflaster
4.
Hormonelle Präparate besitzen dreifach empfängnisverhütende Wirkung. Was ist damit genau gemeint?
Die Antwort finden Sie im ebenfalls im Intranet unter www.verhuetungsinfo.ch („Sexualhormone“)
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Das HI-Virus und sein Infektionszyklus
Zu Natura, Grundlagen der Biologie für Schweizer Mittelschulen, Seiten 314 und 315
1.
Verbinden Sie die richtigen Bestandteile des HI-Virus in Abb. 1 mit den entsprechenden Begriffen:
Innenkörper
Erbgut des Virus (RNS)
Viruseigene Enzyme
Virushülle
Andockknöpfe des Virus (Proteine)
Abb. 1: HI-Virus
2.
Welche Bestandteile des HI-Virus passen zu welchen
Bauteilen der Wirtszelle wie Schlüssel zum Schloss?
......................................................................................................................................................................
3.
Ergänzen Sie die Lücken zum Infektionszyklus des HIV mit den entsprechenden Buchstaben in Abb.2.
....: infizierte Wirtszelle
....: neue infektiöse Viren
....: Absterben der Wirtszelle
....: Virus bindet an eine Wirtszelle
....: Erbsubstanz des Virus (RNS) im Plasma der
....: Erbsubstanz des Virus (RNS)
Wirtszelle
....: Erbgut des HI-Virus wird in DNS
....: Andockstelle der Wirtszelle
umgeschrieben und in den Zellkern der
....: Integration des Erbgutes des Virus in den
Wirtszelle eingebaut
Zellkern
....: Wirtszelle mit erstem HIV-Kontakt
....: Produktion von Virusbestandteilen und
Ausstoss von fertigen Viren
Abb. 2: Infektionszyklus des HIV
RNS:
„Ribonukleinsäure“,
Transportform der
Erbsubstanz
DNS:
„Desoxiribonukleinsäure“,
Aufbewahrungsform der
Erbsubstanz im Zellkern
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Schutz vor einer HIV-Infektion
Zu Natura, Grundlagen der Biologie für Schweizer Mittelschulen, Seite 315
Eine Ansteckung setzt voraus, dass die Viren über
Haut- bzw. Schleimhautverletzungen (z. B. bei
ungeschütztem Geschlechtsverkehr),
Bluttransfusionen oder Injektionen in den Körper
Blut
gelangen. Kinder infizierter Mütter können während
der Geburt durch Blutkontakt infiziert werden.
Zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit
Sperma bzw.
vergehen wenige Monate bis zu über 10 Jahren.
Scheidenabsonderungen
Virusträger/bzw. -trägerin
gesunde Person
Aufgaben
1. Wobei besteht so gut wie kein Risiko, sich mit HIV zu infizieren? Welches sind riskante
Verhaltensweisen? Begründen Sie.
2. Begründen Sie, warum es auch heute dringend notwendig ist, sich vor AIDS zu schützen.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
HI-Virus und AIDS in der Schweiz
Ergänzung zu Natura, Grundlagen der Biologie für Schweizer
Mittelschulen, Seite 315
Entwicklung der Infektionsrate in den letzten 5
Jahren:
..............................................................................
..............................................................................
..............................................................................
..............................................................................
Am meisten gefährdete Personengruppen für
eine Neuinfektion:
..............................................................................
..............................................................................
..............................................................................
Ungefähre Anzahl Personen mit HIV (in CH):
...............................................................................
Ungefähre Anzahl Personen mit AIDS (in CH):
...............................................................................
Mögliche Ursachen für die erneute Zunahme an Neuinfektionen in den letzten 5 Jahren:
.........................................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................................
Weltweit: Anzahl HIV-Infizierte:
Verbreitung des AIDS-Virus (HIV-Infizierte und AIDS-Kranke, Stand 2001)
Nordamerika
Karibik
..............................................................
Weltweit: Anzahl AIDS-Kranke:
..............................................................
Lateinamerika
1 400 000
Westeuropa
560 000
Nordafrika, Naher u. Mittlerer Osten
440 000
Afrika südlich der Sahara
Osteuropa und Zentralasien
28 100 000
1 000 000
Asien und Pazifik
Australien und Neuseeland
Biologie 1aAN / 1fM
940 000
420 000
7 100 000
15 000
08 / 09
Fortpflanzung des Menschen
Medikamente gegen AIDS
1. Studieren Sie die Abbildung 1. Welche für Sie persönlich neuen Informationen erhalten Sie? Welche
Teile/Beschriftungen der Darstellung verstehen Sie noch nicht?
2. Lesen Sie den unteren Text. Markieren Sie die Hauptwirkung der Medikamente auf den HI-Virus mit
Farbe.
3. Bezeichnen Sie (farbiger Pfeil) in der Abbildung denjenigen Schritt in der Virusvermehrung, der durch der
bei der Verabreitung der Medikamente beeinflusst wird.
Abbildung: Vermehrung
des HIV: (Ergänzung zu
Natura, Grundlagen der
Biologie für Schweizer
Mittelschulen, Seite 314)
a) Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTI, NtRTI und NNRTI)
Die Reverse Transkriptase ist ein Enzym (Enzyme = Werkzeuge der Zelle, bestehen aus Eiweiss), welches
es dem Virus ermöglicht, seine Erbsubstanz auf die Erbsubstanz der Wirtszelle umzuschreiben.
Sämtliche Reverse-Transkriptase-Hemmer verhindern diese Übersetzung der genetischen Information des
Virus in Erbsubstanz der Wirtszelle. Auf diese Weise kann das HI-Virus sein Viruserbmaterial nicht in das
Erbmaterial der Wirtszelle einbauen, was für seine Vermehrung absolut notwendig ist. Dadurch wird
schliesslich die Infektion von neuen Zellen verhindert.
NRTI und NtRTI sind bestimmten Formen von Reverse-Transkriptase-Hemmer, welche beim Übersetzen
des viralen Erbgutes als falsche Bausteine eingebaut werden. Hierdurch wird die Reverse Transkriptase
gestört und der Übersetzungsprozess abgebrochen.
NNRTI hemmen die Reverse Transkriptase, ohne dass sie als falsche Bausteine bei der Übersetzung des
Virus-Erbgutes fungieren.
b) Proteasehemmer oder Proteaseinhibitoren (PI)
Bei der Produktion von neuen HI-Viren in der Wirtszelle werden aufgrund der viralen Erbinformation
bestimmte Eiweisse hergestellt, die zum Aufbau neuer Viren gebraucht werden. Diese Eiweisse sind
Vorfabrikate, die dann durch Eiweissscheren (ebenfalls wichtige Enzyme), den sogenannten Proteasen,
entsprechend zugeschnitten werden müssen, damit sie funktionieren. Die Proteasehemmer sind sehr
vielfältig und hemmen wie es ihr Name sagt, die Virusvermehrung auf diesem Niveau.
c) Entryinhibitoren (EI)
EI verhindern den Eintritt von HIV in die Wirtszelle, d.h. dass nicht-infizierte Zellen durch EI gegen HIV
geschützt werden. Sie besetzen nämlich die Bindungsstellen oder Andockstellen auf den Wirtszellen, so
dass die Viren nicht mehr binden und eindringen können. Die Produktion von Viren, die bereits vor
Therapiebeginn Zellen infiziert haben, kann aber durch EI nicht verhindert werden. Der erste EntryInhibitor (Fuzeon) ist in der Schweiz seit Juni 03 erhältlich.
Biologie 1aAN / 1fM
08 / 09
Herunterladen
Random flashcards
Medizin

5 Karten Sophia Gunkel

Erstellen Lernkarten