1:00 Uhr, 733 Oakland - University of Michigan

Werbung
Charles Bowman?
Zwölf Uhr nachts
0:00: Island Drive Ct.
Außerhalb des Zimmers ist die Luft ruhig und pechschwarz. Es gibt keine Sonne, und jetzt scheint
der Mond. Auf dem Parkplatz warten die Autos mit keine Leute, die die fahren können. Es gibt überall
keine Bewegung. Ein Glühen scheint aus einem Fenster und winkt uns, ins Zimmer herbei zukommen.
Innerhalb des Zimmers ist es heller als draußen. Es gibt noch keine Bewegung, als ob die Zeit
stehengeblieben ist. Eine Lampe steht in der Ecke neben dem Computer, und gibt Licht überall im Zimmer.
Der Computer steht inmitten einer großen Unordnung von Papier, CDs, Getränken und Disketten. Die
Tastatur und die Maus sind bereit benutzt zu werden, und ein „Instant Message“ steht auf dem
Computersortierer für den Mann, der mit dem Computer arbeitet.
Wo ist der Mann, dessen Computer allein im Zimmer steht? Warum antwortet er sein „Instant
Message“ nicht? Vielleicht ist er konzentrationsschwach oder beschäftigt. Doch, er ist nur hinter dem Foto
als Fotograf. Der Mann steht auf einem Sofa, wo Leute, die manchmal besoffen sind, ehemals schliefen.
Um zwölf Uhr nachts macht der Mann nichts außer Hausaufgaben, Computerspielen oder Schlafen. Heute
ist wie alle anderen Tage.
Maria Angeles Pobre
Deutsch 30
30. November 2001
Aufsatz 5
1:00 Uhr, 733 Oakland
Und das ist mein Schreibstisch um 1:00 Uhr. Es ist ein typischer Dienstag abend, ich habe vor 3 Stunden
oder so angefangen zu lernen, und wahrscheinlich wird es noch ein Pärchen Stunden weiter gehen. In
diesem Moment mache ich die Hausaufgaben für Deutsch, man kann es auf dem Bild ganz deutlich sehen:
inmitten des Tisches liegt mein knallgelbes „Langenscheidts“ Wörterbuch, der ich ganz viel benutze. Mein
Heft liegt unter dem Wörterbuch, mit dem ich so viel gearbeitet habe. Auf dem Tisch kann man viele
„Stücke“ von meinem Alltag sehen. Bestimmt, weil ich so viele Stunden bei diesem Tisch verbringe. Mal
sehen...
Mein Computer ist in meinem Leben ein sehr wichtiges Objeckt. Ich bin vierundzwanzig Stunden
mit dem Internet verbunden, nicht nur weil ich es für meine Studium viel benutze, sondern auch weil ich
meiner Familie und meinen Freunde in Spanien E-mails schicken kann. Ich bin nicht da, aber zu mindesten
kann ich etwas von ihnen wissen.
Daneben steht ein Bilderrahmen. Es ist eine mein Lieblingsfoto, das ich je gemacht habe: dass bin
ich auf dem Toten Meer. Ja, AUF dem Toten Meer, nicht in dem Toten Meer. Ich liege AUF dem Wasser
und lese die Zeitschrift. Dieses Gefühl ist echt unglaublich, und jedes Mal, dass ich das Foto anschaue,
fühle ich es nochmal und nochmal. Es ist für mich eine Entspannungsaktivität, und hilft ganz viel, wenn ich
voll im Stress bin.
Es gibt auf meinem Schreibtisch auch Lebensmittel, die ich esse als wenn lerne. Ich liebe es, zu
essen. Man kann Kekse und Wasser sehen. Meine Handkrem liegt auch daneben. Sie riecht unglaublich gut,
ich habe es in Deutschland gekauft, in den sehr berühmten „Parfümerie Douglas“, von dem es in jeder Ecke
Deutschlands ein Geschäft gibt. Mein Rechner liegt auch daneben; obwohl ich ihn nicht für Deutsch
brauche, er sitz immer dort. Meine anderen Fächer sind Wissenschaften, und ich brauche ihn immer.
Ansonsten, gibt es viele Kulis und andere Büroobjekte. Ich denke, das ist alles. Ach! Fast vergessen! Meine
Schublade ist geöffnet; drin kann man meine Zigaretten sehen. Ich rauche eigentlich überhaupt nicht viel,
aber manchmal, nach einem stressigen Tag, brauche ich ein paar Nikotingramme.
Eric Nelson
Kalli Federhofer
Deutsch 300
Freitag, den 7, Dezember 2001
8 Uhr morgens: 2118 Pauline Straße
Um 8 Uhr morgens bin ich aufgewacht. Ich stehe in meiner Wohnung, aber ich bin sehr müde und
ich wünsche, daß ich wieder in das Bett gehen kann. Die Sonne ist erst aufgegangen. Man kann die Sonne
durch die Vorhänge vor dem Fenster sehen, und hinter der Vorhänge kann man die Schatten der Sträucher
sehen. Ich muß aber zur Klasse gehen. Sowieso ist das Zimmer unordentlich. Klassen sind besser als
Reinigen.
Zuerst sind viele Dinge auf dem Boden. Ein Notizbuch, ein Kugelschreiber und das Chapstick
liegen auf dem Boden. Das Kissen des lila Stuhls, in dem ich sitzen werde, wenn ich viele Hausaufgaben
machen muß, sollte geradegemacht werden. Die Lampe lehnt an der Wand, weil die Mitte der Lampe
gebrochen ist. Ich könnte repariert werden, aber ich sie hat nur 14 Dollar gekostet. Das Kissen auf dem
Sofa und die Kissen des Sofas sollten geradegemacht werden. Die Decke ist nicht ordentlich gefaltet.
In der Schüssel auf dem Tisch gibt es Macaroni und Käse. Auch auf dem Tisch stehen drei
Gläseer. Wein ist in ein Glas. Die anderen zwei Gläser sind leer, aber sie sind nicht sauber. Auch auf dem
Tisch sind viele Blätter Papier, die nicht meine sind, sondern die gehören meinen Freundin. Vielleicht soll
sie sie auf wählen. Auch gibt es eine Kopie von Newsweek, das vom September ist, auf dem Tisch. Diese
Zeitschrift gehört auch meinen Freundin, die sehr unordentlich ist. Meine Wohnung ist nicht sehr
ordentlich und glücklicherweise muß ich zur Klasse gehen.
Heidi Reece
10,00, C.C.Little
Ann Arbor ist die Heimat der University of Michigan, die angeblich eine von den erlauchtesten
Universitaeten des Lands ist. Die Professoren und die Fakultaet sind einige von den besten der Welt. Sie
sind sehr intelligent, und sie haben viel wichtige Forschung gemacht. Die University of Michigan ist auch
die Heimat von mehr als 30.000 auch sehr klugen Studenten. Diese Professoren und Studenten verbringen
ihre Zeit mit Studieren und Forschen, und sie wollen die Probleme der Welt entraetseln. Eigentlich werden
einige von den groesseren Probleme hier geloest, und einige von den besten Technologien werden hier
entwickelt, und einige der besten medizinischen Entwicklungen werden hier gemacht.
Um exakt 10 Uhr am Morgen wurde dieses Bild in einem Klassenzimmer von mir genommen.
Aber diese Uhr sagt 11 Uhr. Diese Uhr ist seit dem Anfang des Semesters kaputt. Die Professorin weiss,
dass die Uhr kaput ist, aber sie hat nichts gemacht, die Uhr zu reparieren. Niemand hat sie festgesetzt.
Komisch ist, dass die gleichen Leute, die so viel Zeit studieren und Probleme loesen, ihre eigene Uhr nicht
in Ordnung bringen koennen. Vielleicht verbringen sie so viel Zeit damit, die grossesten Probleme zu
entraetseln, dass sie die kleinen Probleme vergessen. An dieser Universitaet studiere ich auch, und ich habe
nichts gemacht, die Uhr zu reparieren, weil ich nicht genung Zeit habe, und weil sie nicht wichtig zu mir ist.
Vielleicht haben wir nicht genung Zeit, die kleinen Probleme zu festsetzen, oder vielleicht konzentrieren
wir zu viel auf die grossen Probleme und alles das Prestige hat.
Curtis Peschel
Deutsch 300
11 Uhr: Jackson Straße
Der scharfe kalte Wind pfeift durch die ?ste und gegen das letzte
eigensinnige Blatt. Das konzentrierte Blatt denkt nur an dem Wind, weil das
Blatt hat keine Augen, mit die Herbst sieht. Es kann nur seine kitzligen
Finger f?hlen. Das perfektionistische Blatt wird f?r den perfekten
Augenblick. Das Blatt will nicht konformistisch sein.
> Die Luft wird mit Vorwegnahme vollf?llt, da§ Winter gleich kommt.
Die
> anderen Bl?tter flogen schon vorher. Das Blatt m?chte nicht fliegen
sondern geduldig sein. Das Blatt vertraut dem Wind. ÒWann soll ich mich
> von dem Ast separieren?Ó denkt das Blatt. ÒWann? Wann?Ó
> Um 11 Uhr in der N?he von Jackson Stra§e antwortet der Wind dem
Blatt.
> Das Blatt wird von dem Nordwind geblasen. Der kalte Atem zieht und
dr?ckt das ?berlebendese, und dann sagt das Blatt Ònicht jetzt, nicht jetzt
Curtis Peschel
Deutsch 300
11 Uhr: Jackson Straße
Der scharfe kalte Wind pfeift durch die Äste und gegen das letzte
eigensinnige Blatt. Das konzentrierte Blatt denkt nur an dem Wind, weil das
Blatt hat keine Augen, mit die Herbst sieht. Es kann nur seine kitzligen
Finger fühlen. Das perfektionistische Blatt wird für den perfekten
Augenblick. Das Blatt will nicht konformistisch sein.
Die Luft wird mit Vorwegnahme vollfüllt, daß Winter gleich kommt. Die
anderen Blätter flogen schon vorher. Das Blatt mächte nicht fliegen sondern
geduldig sein. Das Blatt vertraut dem Wind. "Wann soll ich mich von dem
Ast separieren?" denkt das Blatt. "Wann? Wann?"
Um 11 Uhr in der Nähe von Jackson Straße antwortet der Wind dem Blatt.
Das Blatt wird von dem Nordwind geblasen. Der kalte Atem zieht und
drückt das Überlebendese, und dann sagt das Blatt nicht jetzt, nicht jetzt
K.Guminski
Deutsch 300
12 Uhr, 4207 Angell Hall
"Und warum sollen wir hier ein Komma setzen?" fragte Herr Doktor
John Rubadeau.
12 Uhr nachmittags, am 13. November: Ich sass in 4207 Angell Hall
waehrend meiner Englischklasse. Dienstags und Donnerstags sitze ich in
diesem Klassenzimmer und lerne ein bisschen ueber die englische Sprache
und
ein bisschen ueber das Leben." Sie ist meine Lieblingsklasse; die
anderen
StudentInnen sind sehr klug, freundlich, und interessant, und John ist wie
ein Feuerwerk. Er springt rund um das Zimmer wie ein Kaenguruh und
spricht
immer schneller. Er ist sehr weise, lustig und gut ausgebildet, und
nicht nur ueber Englisch, aber ueber das Leben. Ich habe viel Grammatik
gelernt, mein Schreiben verbessert, und ein bisschen ueber meine Traeume
und
Lebensziele realisiert. Ich weiss jetzt, dass alles OK wird, wenn meine
Plaene nicht, wie ich will, gehen. Mein Leben ist noch sehr jung, und
viele Tueren werden fuer mich spaeter geoeffnet werden.
Johns Ziel fuer mich ist erfolgreich gewesen; mein Englisch und
mein Leben sind besser, voller und froehlicher, ich bin naemlich in seiner
Klasse.
Chiann Tsui
Deutsch 300
Aufsatz 5
28. Nov. 01
15.00 Uhr: 3038 School of Music
Es kommt zu diesen. Einmal in der Woche, jede Woche, haben Studenten ihre Musikstunden. Ich
habe meine Klavierstunden pro Dienstag von 2.30 bis 3.30. Diese stunden können gut, schlecht oder
irgendwo dazwischen sein. Alles verlässt sich auf den Studenten oder die Studentin. Wieviel übt man
diese Woche? Der Lehrer weiß mit nur einer Stunde seiner Zeit, wie fleißig man gewesen ist.
In dem Studio meines Lehrers stehen zwei Klaviere. Rechts befindet sich das Klavier, auf dem
die Studenten spielen. Links steht das Klavier für meinen Lehrer. Ich spiele; wenn nötig, korrigiert er.
Manchmal kann er von seinem Tisch auslehren. In diesem Raum werden viele verschiedene Gefühle wach:
Glück, Trauer, Frustration, Selbstvertrauen, Entschlossenheit. Ich habe sie alle erlebt, und auch andere.
Mein Lehrer fängt immer an, “Was wirst du heute spielen?” Eine Frage ohne eine Antwort. Was
kann man machen, außer spielen? Ob ich mich vorbereitet habe oder gar nicht, eine Musikstunde ist immer
nervenaufreibend. Ich habe niemals gehört, daß sich jemand auf ihre Stunde freut. Gewöhnlich sagt man
mit Resignation, “Ich habe heute eine Musikstunde.”
Stets läuft das Verfahren im Kreis. Man übt, um sich auf die Musikstunde vorzubereiten. Dann
spielt man für den Lehrer. Nach der Probe geht man in den Übungszimmern herum. Und im scheinbar
nächsten Augenblick kommt man wieder zu der Musikstunde an. Plötzlich begegnet man wieder der Frage:
“Was wirst du heute spielen?”
Fadi Musleh
Kalli Federhofer
Deutsch 300
Aufsatz 5
17 Uhr : Beck Straβe in Plymouth
Wie weit würde man fahren, um ein Buch zu holen? Könnte sich ein Abenteuer aus einer Buchsuche
ergeben? Wegen eines Buches verlieβ der 13. November nicht wie vorgesehen. Gewöhnlicherweise verlasse
ich Ann Arbor nie unter der Woche, aber jener Dienstag war anders. Mein Freund brauchte ein Buch Winter
of Artifice für seine Literaturklasse. Nachdem wir jede Buchhandlung in Ann Arbor und Ypsilanti angeruft
hatten, finden wir heraus, daβ die Autorin des Buches Anais Nin eine sehr populäre Frau in diesem Gebiet ist.
Bei Borders in Novi befand sich die einzige Kopie des Buches. Da mein Freund die Richtungen nicht wuβte,
muβte ich Wegweiser sein. So holte ich meine Kamera, und das Abenteuer fing an.
Die Fahrt sollte nur eineinhalb Stunden dauern, aber so bald ich in das Auto stieg, wuβte ich, das
würde nicht geschehen. Da mein Freund Angst vor den Schnellstraβen hat, muβten wir nur auf Landstraβen
fahren. Ich dachte, daβ er verrückt war. Ohne Schnellstraβen muβten wir eine lästige Route durch zu viele
Städte und über das Ackerland nehmen. Bevor wir mein Haus verlieβen, erzählte mein Freund mir, daβ das
linke Vorderlicht durch Wasser ausgebrannt ist, und er keine Strafzettel wegen eines Lichtes bekommen
wollte. Mit ein biβchen Stress und ohne viel Zeit vor dem Sonnenuntergang fingen wir unsere Fahrt um 4 Uhr
30 an.
Damit wir während des Tageslicht wieder zurück kommen konnten, fuhr er über die
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraβen. Damals hatte ich nicht mein Freund die Angst. Nach einer
halben Stunde waren wir noch nur halbwegs von dem Geschäft. Während die Nacht sich näherte, war das
Vorderlicht jedes anderes Autos erleuchtet. Als ich vorschlug, daβ er das Licht anmachen soll, wurde er
verärgert. Wie ein altes verheiratetes Paar stritten wir uns. Da ich Streit nicht gern habe, schwieg ich, und ich
schaute durch das Fenster. Ich merkte Hunderte von Vögeln auf einer Hochspannungsleitung und zeigte sie
meinem Freund. Dann schaute ich auf Uhr: die Zeit war eine Minute nach fünf. Sofort holte ich die Kamera
und versuchte, die Vögel zu fotografieren. Man kann meine hastige Reaktion und auch die Finsternis in dem
Foto sehen.
Obwohl unsere Nacht stressvoll begann, veränderte sie, so bald wir die friedliche Reihe von Vögeln
sahen. Sofort danach beruhigten wir uns und erkannten, daβ wir kindisch gewesen waren, als wir stritten. Bei
Borders fanden wir Anais Nin; dann kaufte ich ein neues Vorderlicht und reparierte das Auto, um mich zu
entschuldigen. Eine Nacht, die als Abenteur begann, ein Streit wurde, und ein Abenteur wieder wurde, war
das aufregendste und lustigeste Ereignis des Monats November--- unser Straβenrennen gegen den
Sonnenschein, um ein Buch zu kaufen. Ich muβ die ruhigen Vögel danken, weil sie der Grund waren, warum
wir den Abend weit von Ann Arbor freuten.
Terese Ricard
Aufsatz 5
Deutsch 300
19.00: Ann Arbor YMCA
Terese, die schlechteste Photographin
Mein Aufsatz wollte über meine schrecklichen Fotografiekünste sein, aber ich werde mich nur für
dieses furchtbare Bild entschuldigen und den Rest über dienstags abends schreiben, wenn ich bei dem Ann
Arbor YMCA (oder ‘Y’) Sporttreibe und mich mit einer von ihren lächerlichen Hallenbadregeln befasse….
Vier Tage pro Woche mache ich Sport bei dem ‘Y’ und Dienstage sind meine Schwimmtage.
Ehrlich gesagt, ich Angst vor die Sporthalle habe, besonders ihre Hallenbad: Nicht weil Kinder in das
Hallenbad pinkeln oder alte Frauen mich nackt im Umkleiderraum sehen, sondern weil es so viele Bakterien
gibt! Hallenbad-Regel Nummer drei: Keine Straßenschuhe auf dem Gang. Was?! Keine Schuhe? Das ist
verständlich, denn Schuhe bringen Schmutz mit sich, aber das ist ein kleiner Preis, den man bezahlen muß.
Wenn man jemals Warzen hatte, ist man paranoid und trägt immer Schuhe, denn man möchtet um jeden Preis
den Hautarzt und seinen flüssigen Stickstoff vermeiden. Chlor kann nicht alles aufpassen auf.
Das nächste Mal, wenn Sie im Schwimmbad gehen wollen, sich überlegen Sie wieder. Die Frauen
im Bild lächeln, aber sie werden nicht lächeln danach sie auf dem kahlen, feuchten Boden laufen.
William Campbell
Deutsch 300
27. 11. 01
22:00 Uhr: Der Mörder, Oxford Housing
Es gibt Leopold und Sylvester, aber es gab Leopold, Sylvester, Alexander, Hmmm, und einen
Fisch, dessen Namen ich mich nicht erinnern kann. Letzten Sommer machte meine Freundin mit mir
Schluß, und meine Freunde waren nicht in Ann Arbor. Die Tage waren einsam und die Nächte einsamer.
So dachte ich, „Ich werde Fische kaufen!“ Dann ging ich in ein Fischgeschäft, wo ich mich in meine
Fische verliebte. Leopold war ein schwarzer und goldener Fisch, der immer mit einem Kopf, der sich auf
den Boden richtete, schwamm; Sylvester war ein normaler Goldfisch, und Alexander war ein oranger Fisch,
der sehr, sehr schnell war. Mein Lieblingsfisch war doch ein Fisch mit sehr großen Augen; die Augen des
Fisches waren so groß wie der Rest seines Leibes. Dieser Fisch erschien so dumm, daß ich dachte, daß er
vielleicht nicht denken konnte. Deshalb nannte ich dieser Fisch Hmmm.
Als ich nach Hause mit meinen neuen Fischen kam, war ich sehr froh. Schnell brachte ich das
Buch, „Where the Wild Things are,“ hinaus und las es meinen Fischen laut vor. Dann schlief ich ein. Als
ich aufwachte, waren Leopold und der Fisch, dessen Namen ich mich nicht erinnern kann (ist es nicht sehr
deprimierend, daß ich mich nicht seinen Namen erinnern kann?), tot. Bald wußte ich warum. Leopold
griff immer die anderen Fische an; er biß ihre Flossen und jagte sie immer. Ich glaube, daß zwischen
Leopold und dem Streß eines neuen Hauses das Leben für Alexander zu schwer war. Aber es wurde
schlechter; am nächsten Morgen war Hmmm auch tot. „Es ist die Toilette für dich,“ sagte ich Leopold. Ich
konnte ihn jedoch nicht töten, weil ich ein weichherziger Mann bin. Dann fand ich, daß Leopold nicht
Sylvester schaden konnte, denn Sylvester ist viel größer als Leopold. So behielt ich den Mörder meines
Lieblingsfischs, und jede Nacht, während ich meine Hausaufgabe mache, beobachte ich Leopold, der
Sylvester immer angreift, und Sylvester, der Leopold immer ignoriert. Und ich fühle mich nicht so einsam.
Herunterladen
Random flashcards
Erstellen Lernkarten