Herzkreislauf – Perez-Bouza Hämorrhagischer Infarkt: In Büchern

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Herzkreislauf – Perez-Bouza
Hämorrhagischer Infarkt:
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In Büchern: wenn Verschluss Lungenarterie + Linksherzinsuffizienz zusammen
kommend
Im Sektionssaal anders: kleine Embolien  hämorrhagische Infarzierung; bei
normaler Herzfunktion  wenn Einblutung resorbiert
Nur 10 % aller Embolisationen machen eine Infarzierung
Problem Lungenembolie: ist nicht, zu wenig Luft zu haben, sondern
Rechtsherzbelastung  rechtes Herz: wenig Muskel/muss nicht pumpen an sich,
aber bei pulmonaler v.a. plötzlicher Hypertonie: rechtes Herz kommt damit nicht
zurecht
Herztransplantation ist ein Problem: Asthmatiker  anderer Patient kein Problem,
aber normales Herz in chronisches Linksherzinsuffizienz-Patient = Problem
Histo: bläuliche Demarkationszonen, in Alveolen Zellkerne, Fibrinfäden
Es gibt auch hämorrhagische Infarkte im Gehirn + Darm
= Einblutung eines Infarktes  kann auch im Herz sein, wenn Gefäß eröffnet
durch Katheter aus versehen
Darm: A. mesenterica superior + inferior  Riolan’sche Anastomose/linke
Kolonflexur als Übergang; bei Verschluss A. m. sup.  Darm komplett Probleme
bis kurz vor linke Kolonflexur (da dort Kollateralen)
o Immer hämorrhagische Nekrose im Darm  Blut fließt von A. mes. Inf.
Zurück  reicht aber nicht für O2-Versorgung, sondern nur dazu, dass Blut
hinein fließt
o Alles blutig  blutige Durchfälle
Gehirn: A. cerebri media von außen + A. cerebri anterior, Anastomose hier auch
 Einblutung möglich oder bei Sinus-Thrombose  erhöhter venöser Druck 
sekundär Infarzierung/Einblutung
o Primär Einblutung + dann Nekrose im Gehirn
Einblutung nach Infarkt im Darm/Lunge
Lunge:
o Parallel zu Bronchien Verlauf der Pulmonalarterien (vom rechten Ventrikel
kommend)  diese haben wenig O2
o Vasa privata aus A. intercostalis (aus Aortenbogen)
Permeabilitätsstörung der Alveolen ohne Nekrose nicht möglich
Bei großer Lungenembolie: keine Hämorrhagien, da es so schnell geht
Periphere Embolien in der Lunge gehen oft mit hämorrhagischem Infarkt einher
Lungeninfarkt:
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Thromben vom venösen System (tiefe Beinvenen)
Rechtsherzbelastung
Muskatnussleber: überall venöse Stauung
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Klinik: Dyspnoe, keine respiratorischen Geräusche, teilw. Abfall RR, Reduktion
O2 + Erhöhung CO2
Kleine mit schleichenden Symptomen + nicht gefährlich, nicht erkannt
Cor pulmonale bei rezidivierenden Lungenembolien
Chronische Pankreatitis:
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Sklerosierende mit akutem Schub
Färbung: evG  Kollagen tomaten-rot
Fibrose  Parenchym-Atrophie
Pseudozysten: meist durch Retraktion Gewebe/Narben + Duktuli werden größer
 können einbluten, Eiter haben
Ursache: Alkohol meist
Überall gelbliche Flecken = Calcium, dass verseift ist = Lipolyse = „Kalkspritzer“ =
Calcium + Fettgewebe, dass kaputt gegangen ist  bei akuter Pankreatitis 
Kalkspritzer im ganzen Körper möglich, wenn Lipasen in Blutbahn z. B. im
Peritoneum
Akute hämorrhagische Pankreatitis: im Gegensatz mit Einblutungen
Kolliquationsnekrosen: Eiweiß (MI, Niere)
Koaliquationsnekrosen: Fett (Gehirn, Fett)
Aufbau GI-Trakt:
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Adventitia = Fettgewebe, dass den Darm umhüllt: Ösophagus, Duodenum,
Rektum
 wenn im Bauchraum + um das Skelett: Serosa (wenn auf Organ = Peritoneum
viszerale, wenn .. = Peritoneum parietale): Pleura, Perikard, Hoden Tunica
vaginalis (Ausstülpung Serosa, die in Embryonalentwicklung noch geblieben ist 
Riesenhoden, wo man zuerst denkt, dass es ein Tumor ist)
o  Gleitfährigkeit des Darmes, Bauchverwachsungen durch Entzündung
Serosa  verkleben von Darmschlingen miteinander
Im Körper Plattenepithel: Haut, Ösophagus, Vagina, Urethra Mann, Anus 
überall, wo Sperma sein kann  HPV-bedingte Krankheiten: Portio/Vagina
(vaginale intraepitheliale Neoplasie), Vulva (vulväre IN), Anus (anale IN)
Lig. Falciforme zwischen Leberlappen
Magen: große Kurvatur unten
Bursa omentalis: hinter Magen, Hinterwand: Pankreas + Vorderwand: Magen
Magen:
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Corpus + Fundus (histologisch gleich): Beleg- und Parietalzellen  Magensäure,
Hauptzellen  Pepsinogen (Spaltung Proteine nach Essen)
Antrum: Mucine, Gastrin  regt Belegzellen an, Säure zu produzieren
o Bei Gastritis früher 2/3 des Magens herausgenommen  keine Säure
produziert  heute PPI stattdessen gegeben
o Gastritis = Volkskrankheit
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Gereizte/verletzte Schleimhaut nicht mehr geschützt
Komplikation Helicobacter-Infektion:
o Ulcus
o Blutung  Anämie wenn Blutung langsam verläuft, wenn akute Blutung:
Schock  Blutuntersuchung normal ohne Anämie (da gesamtes Blut
verloren, nicht nur Erys)  Blässe + Pulsverlust
 Kardiogener Schock von hämorrhagischem Schock unterscheiden
ist schwierig: EKG  wenn MI, wahrscheinlich keine Blutung
 Anaphylaktischer Schock als DD
o Perforation: Peritonitis oder wenn nach hinten Bursa omentalis
durchbrechend: periskelettal an WS, wenn des Pankreas = hochgefährlich
o Narbe: Ulcus kann zu CA werden 
o Extrem verdickte Wand
o Lymphom = Entartung  durch AB-Applikation oft Verschwinden auch des
Ulcus
Magen: eigene Entität  ähnlich Leiomyom
Magen-CA
Duodenum:
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Lange Zotten + sehr kurze Krypten  je weiter distal: Krypten größer + Zotten
kürzer (kein großer Unterschied)
Zusätzlich: Drüsen
Zöliakie:
o Endstadium: komplette Atrophie der Zotten  Kolonisierung der
Schleimhaut: Schleimhaut in Colon-Schleimhaut umgewandelt: krypten
groß + Zotten weg
o Infiltration der Lamina mucosae durch Lymphozyten = Zytotox.
o Stadium I: nur Lymphos, II: zusätzlich Krypten-Hyperplasie; III:
Zottenatrophie leicht/mittel/komplett a/c/c
Colon: nur noch Krypten
Grenzen:
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Ösophagus/Magen + zwischen Magen/Duodenum messerscharf
Karzinom Ösophagus:
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Barett-CA: durch Reflux Tumor Zylinderepithel
Plattenpithel-CA: rauchen + hochprozentiges Trinken
Histologische Abgrenzung COPD/Asthma?
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Asthma: Hypertrophie der Muskularis, wenn allergisch: Eosinos; Emphysem
möglich durch Verengung der Bronchien (kann Luft nicht hinaus)
Mitralinsuffizienz: wenn Anulus fibrosus dilatiert z. B. bei Aorteninsuffizienz (bei
Aortenstenose Hypertrophie des linken Ventrikels)
Gastrinom: Tumor produziert Gastrin
Leber:
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Metastase Adeno-CA: Leber = 1. Metastasierungssystem für kolorektales System
über V. portae + aus dem Pankreas außer wenn tiefes Rektum-CA systemisch
möglich
o Drüsen maligne + machen Schleim
Leberzellverfettung: = Leberpastete der Gänse
o Alkohol  Alkoholabbau: Fettzyklus Abbau vernachlässigt  Lipide
bleiben in der Leber
o Hepatitis
o Stoffwechsel
o Zu viel essen: „ice cream Leber“ in USA
Cholestase der Leber:
o Überall Gallentropfen in Canaliculi
o Extrahepatisch: Verschluss Gang Pankreas-CA, proximal durch Tumor, …
o Intrahepatisch: Funktionsstörung Leber
Vit. A im Disse-Raum
Gillon’sche Trias: Gallengang, Arterie: A. hepatica, Pfortaderast, Zentralvene 
V. hepatica  V. cava inferior
o Essen  in Äste der V.; wenn fettig: in Lymphe, Chylomikronen  in
Blutbahn direkt
o Außen in der Trias mehr O2 als um Zentralvene  hier Hypoxie, Gift
weiter außen, aber innen weniger O2  perivenös leiden oft mehr
o Chronische Hepatitis in der Glisson-Trias/Portalfeld; akute außerhalb
o Hepatozyten: im Disseraum Erys + Vit. A-produzierende Zellen = ItroZellen; Hepatozyten nehmen diese Substanzen auf + transportieren Galle
weg + durch Canaliculus in Gallengänge + dann nach außen
Leberprobleme: bei Narkose: diese nicht schnell abgebaut = problematisch
Hypoxämie: Leberzellen gehen ein um die Zentralvene
Hämochromatose:
o Eisenüberladung  blau, wie Rost braune Pigmente
o Eisen kann
o Erbliche Erkrankung
Hämosiderose (sidero = Eisen  Siderophagen: Makrophagen, die Eisen
aufnehmen): Eisenüberladung, Eisen aus Erys aufnehmen = Siderophagen; in
Leber Eisenüberladung, wenn viele Transfusionen oder bei Hämolyse
Gehirn:
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CA 1 Hypocampus (CA1 + 2 +3) + Cerebellum (Purkinje-Zellen) sehr empfindlich
bei Hypoxie
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Hippocampus:
o Gyrus dentatus
o Da herum Neuronen CA (cornus ammonis) 3  werden nach oben kleiner
= CA 1 (zwischen 1 + 3: 2  schlecht zu unterscheiden)
o CO eingeatmet (Suizid-Versuche Auto an + Türen zu)  CA 1 ist weg 
kein Kurzzeitgedächtnis mehr!
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