Presseinformation GROSSE TÖCHTER

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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Do, 24.04. – Sa, 03.05.2014 | Mi - Sa | 20:30 Uhr
Große Töchter
von Barbara Herold
Uraufführung
Koproduktion dieheroldfliri.at und KosmosTheater
Foto: Bettina Frenzel
Regie: Barbara Herold | Ausstattung und Video: Caro Stark
Regieassistenz: Lisa Suitner
Mit: Maria Fliri und Peter Bocek
„Heimat großer Töchter und Söhne“ - Eine dokumentarisch-satirische Collage über die
umstrittene Adaption der Bundeshymne und eine erlesene Auswahl großer Töchter, die
es zu würdigen gilt.
Aber wann ist eine Österreicherin eine „große Tochter“? Und warum?
Ist das Prädikat „Mutter aller Einbauküchen“ höher zu bewerten als die Beteiligung am
kommunistischen Widerstand gegen die Naziherrschaft? Wie ist es zu verkraften, dass die
„schönste Frau der Welt“ Erfinderin ist? Wie kommt eine jüdische Sozialpionierin als
Studienobjekt für Hysterie zu Weltruhm? Wieso ist eine Weltmeisterin auf einmal ein
Mann? Ist der Einsatz für sozial Schwache nicht schrecklich naiv?
Zu Wort kommen unter anderem Margarete Schütte-Lihotzky, Hedy Lamarr, Bertha
Pappenheim, Ute Bock und Cecily Corti. Sie gewähren Einblick in die Tiefen und Untiefen
der österreichischen Seele.
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
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Seit 2012 ist die „geschlechtsneutrale“ Version der Bundeshymne per Gesetz gültig.
Heftige Polemik hat den Prozess begleitet und entbehrte nicht einer gewissen Komik.
Dazu Barbara Herold:
„Ob die Änderung der Hymne sinnvoll, notwendig oder gar ein Muss war, wird im
Theaterprojekt ‚Große Töchter‘ nicht entschieden werden. Aber dass es 2014 nicht mehr
darum gehen kann, irgendeinen ‚Nachweis’ erbringen zu müssen, dass österreichische
Frauen es sich verdient haben, als ‚große Töchter‘ bezeichnet zu werden, ist die
eigentliche These des Projektes. Wünschenswert ist letztlich, dass eine Debatte wie die
um die Änderung der Bundeshymne gar nicht erst hätte stattfinden müssen.“
Österreich hat eine beeindruckende Vielzahl an Großen Töchtern. Barbara Herold lässt
folgende Frauenpersönlichkeiten zentral zu Wort kommen:
Bertha von Suttner (1843-1914): Erste Friedensnobelpreisträgerin
Bertha Pappenheim (1859-1936): Jüdische Sozialpionierin und berühmtestes
Fallbeispiel der Hysterie
Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000): Erste studierte Architektin Österreichs,
Erfinderin der „Frankfurter Küche“, kommunistische Widerstandskämpferin gegen die
Naziherrschaft
Maria Augusta Trapp (1905-1987): Sängerin, Autorin, Leiterin der legendären „Trapp
Family Singers“
Hedwig Eva Maria Kiesler (Hedy Lamarr) (1914-2000): Hollywood-Diva und
Erfinderin
Cecily Corti (*1940): Obfrau des Vereins „Vinzenzgemeinschaft St. Stephan“, Leiterin
des VinziRast-CortiHauses, einer Notschlafstelle für Obdachlose, und von „VinziRast
mittendrin“, in dem Obdachlose gemeinsam mit Studierenden wohnen
Ute Bock (*1942): Erzieherin und Flüchtlingshelferin
Erik(a) Schinegger (*1948): Skiweltmeisterin im Abfahrtslauf 1966 und Inhaber einer
Skischule in Kärnten
Die Produktion wird im Alten Hallenbad in Feldkirch von 30. März bis 05. April 2014
gezeigt, die Premiere in Wien ist am 24. April.
Vorstellungen Wien: Do, 24.04. – Sa, 03.05.2014 | Mi - Sa | 20:30 Uhr
Karten: € 18,- | erm. € 15,- & 12,- & 10,- | KosmosEuro € 1,- | Sparpaket (6-BonPackage) € 78,Reservierung: Tel. 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, [email protected]
Pressekontakt Wien: Monika Demartin, 0699 195 855 08, [email protected]
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BIOGRAFIEN
Barbara Herold | Text und Regie
geboren 1962 in München. Seit 1991 freie Regisseurin. Über fünfzig Inszenierungen,
u.a.: Vorarlberger Landestheater, Westfälisches Landestheater, Münchner Volkstheater,
Tiroler Landestheater, Theater Regensburg, Theater Dortmund, Theater Ingolstadt,
Bregenzer Festspiele, Tiroler Volksschauspiele, Theater Die Tonne Reutlingen.
Publikumspreis der Bayerischen Theatertage 1996 für „Späte Gegend“ sowie TVAufzeichnung durch BR/ORF. Lebt seit 1999 in Bregenz.
2008 erstes eigenes Stück „COVERGIRL – Wie Lynndie England dazu kam, das böse
Amerika zu verkörpern“, verlegt bei Hartmann&Stauffacher Köln, Aufführungen in
Stendal und Kaiserslautern und 2013 am Theater Nestroyhof Hamakom. Vermehrt auch
als Autorin tätig. 2009 Gründung von „dieheroldfliri.at“. Bundeslandsprecherin Vorarlberg
der IG Freie Theater.
Am KosmosTheater zuletzt 2012 Regie bei „Von Hollywood nach Uganda“ nach Jane
Bussmann sowie 2013 Regie bei „Fressen, Kaufen, Gassi gehen“ von Gabriele Kögl.
www.dieheroldfliri.at
Caro Stark | Ausstattung
Studium an der Kunstuniversität Linz, Meisterklasse „Metall“ bei Prof. Gsöllpointner, in
dieser Zeit mehrere Wettbewerbspreise im Bereich Objekt- und Produktgestaltung,
Video-Installationen. 2001 Diplom mit Auszeichnung. 2001-2005 Ausstattungsassistentin
am Landestheater Linz, zahlreiche Bühnen- und Kostümassistenzen. Ab 2006
freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin, u.a. am Landestheater Bregenz,
Landestheater Linz, Theater des Kindes Linz, Theater an der Rott, Theater Kosmos
Vorarlberg, Vorarlberger Volkstheater, Stadttheater Konstanz, JES Stuttgart,
Württembergische Landesbühne Esslingen, Landestheater Tübingen. Mehrere
Videoarbeiten für Oper und Schauspiel. 2007 Förderpreis des Landes Vorarlberg für
Kunst.
Am KosmosTheater zuletzt 2012 Ausstattung von „Von Hollywood nach Uganda“ nach
Jane Bussmann sowie 2013 bei „Fressen, Kaufen, Gassi gehen“ von Gabriele Kögl.
Maria Fliri | Schauspiel
geboren in Bregenz, Vorarlberg. Schauspieldiplom an der Schauspielschule Krauss, Wien.
Gastverträge am Wiener Volkstheater, ab 1997 festes Engagement am Reutlinger
Theater "Die Tonne" und am Vorarlberger Landestheater. Seit 2000 als freie
Schauspielerin in Wien. Engagements u.a.: Theater der Jugend, Schauspielhaus, Off
Theater, KosmosTheater, Vorarlberger Landestheater, Bregenzer Festspiele, walktanztheater. Film- und Fernsehrollen u.a. „Daschka“ (Kurzfilm) und „Schlawiner“ (Serie,
ORF). 2009 Gründung der Gruppe „dieheroldfliri.at“, Tournee in Deutschland und
Österreich mit „Covergirl“ und „Von Hollywood nach Uganda“.
Am KosmosTheater zuletzt 2013 in „Talestri – Regina delle amazzoni“ von
Maria Antonia Walpurgis (Regie: Heidi Sommer / Musikalische Leitung: Elisabeth Attl)
sowie in „Fressen, Kaufen, Gassi gehen“ von Gabriele Kögl (Regie: Barbara Herold).
www.fliri.at
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Peter Bocek | Schauspiel
geboren 1974 in Wien. Während des Schauspielstudiums am Konservatorium der Stadt
Wien (Leitung: Ksch. Prof. Elfriede Ott) erste Theaterarbeiten am Volkstheater Wien und
am Theater der Jugend. Debut am Südostbayerischen Städtetheater in Landshut; danach
Engagements am E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg und am Vorarlberger
Landestheater in Bregenz. Daneben Leitung des Jugendspielclubs „spiel.surium“ am
Vorarlberger Landestheater in Bregenz und Dozent an der Schauspielakademie
Niederösterreich. Peter Bocek ist derzeit freier Schauspieler in Wien mit
Stückverpflichtungen am Theater St.Gallen/CH; „walktanztheater“, Feldkirch;
„Scaramouche-Theater mit Masken“ am WUK. Am KosmosTheater zuletzt 2010 in „Ins
Weite schrumpfen“ (Regie: Barbara Herold), 2011 in „Das kleine Zimmer am Ende der
Treppe“ (Regie: Barbara Klein) sowie 2012 in „Amour fou“ (Regie: Martin Schwanda).
www.peterbocek.com
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