Nationalismus und Nationalstaaten/ Das Deutsche Kaiserreich

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Geschichtszusammenfassung
September 2012
Nationalismus und Nationalstaaten/ Das Deutsche Kaiserreich ( 1871 - 1914
Zeittafel (inkl. Neugründungen und dessen Staatsformeln)
Vor 1800
Ab 1821
1829
1848
1861
1871-73
1871
1873
1875
1878
1878
1879
Seit 1883
1890
Gründung von:
USA
Frankreich (Republik)
Grossbritannien (Parlamentarische Monarchie*)
Polen (damals Russische Provinz, Absolute- /Konstitutionelle Monarchie*)
Schweden (Parlamentarische Monarchie*)
Dänemark (Parlamentarische Monarchie*)
Norwegen (Parlamentarische Monarchie*)
(Regierungen ab 1914 )
Freiheitskampf Griechenlands
„Gründung“ Griechenlands (Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich)
Gründung der Schweiz
Gründung des vereinigten Königreichs Italien (Parlamentarische Monarchie*)
Gründerjahre des Deutschen Kaiserreich, nach einem siegreichen Krieg gegen
Frankreich. Gegründet aus 30 Kleinstaaten (Fürstentümer, Königreiche und
Städte), welche praktisch alle zum Deutschen Bund (=Verteidigungsabkommen
gegen Frankreich) seit dem Wiener Kongress verbündet waren. Das im
Deutschen Kaiserreich herrschende Preussen stellte auch die deutschen Kaiser.
Proklamation des deutschen Kaiserreichs in Versailles; Beginn des
Kulturkampfes in Preussen und im Deutschen Reich
Gründerkrise; Beginn der Phase der „Grossen Depression*“
Marxisten und Lassalleaner(Lassalle = Gründer der 1. Arbeiterpartei)
schliessen sich zur „Sozialistischen
Arbeiterpartei Deutschlands“ zusammen.
Kaiser Wilhelm I. wird bei einem Attentat schwer verwundet;
Verabschiedung der Sozialistengesetze durch den Reichstag
Gründung von Serbien, Rumänien & Bulgarien
Verabschiedung der Schutzzollgesetze durch den Reichstag
Tod Kaiser Wilhelms I., Thronbesteigung eines todkranken Sohnes
Friedrich III., nach nur drei Monaten folgt sein Sohn als Kaiser Wilhelm II.
Entlassung Bismarcks als Reichskanzler und preussischer
Ministerpräsident.
Entwicklung der Wirtschaft und des Staates im Dt. Kaiserreich
Nach dem Sieg gegen Frankreich und der Gründung des Deutschen Reiches, gab es einen riesigen
Boom! Alles schien zu florieren, man spekulierte an der Börse, investierte das Verdiente ins
Unternehmen, die Löhne stiegen, Eisenbahnen, Eisenhütten, Hochöfen & Maschinenfabriken
entstanden UND dazu kommt das Frankreich Deutschland 4.5 Milliarden Goldmark als Gutmachung
aus dem Krieg schuldete! Es ging genau 2 Jahre bis 1873 die Gründerkrise eintrat. Es geschah genau
das Gegenteil von den letzten Jahren: Börsenkurse stürzten, Viele verloren ihr Vermögen,
Unternehmen machten Bankrott, viele wurden arbeitslos, die Löhne sanken & die Agrarkrise*
begann. Schuld daran war, dass das Verhältnis zwischen den, vorher rasch ausgebauten,
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Produktionsmöglichkeiten in den Fabriken und der Nachfrage, welche nicht genug schnell mitwuchs,
nicht mehr stimmte. Kurz gesagt: Übertriebene Spekulation. Da das Volk immer jemanden
beschuldigen musste schob die Mehrheit die Schuld auf den Liberalismus, da die Lieberisten im
Reichstag Gesetze durchbrachten, die die Gründung von Aktiengesellschaften erleichterten, die
Einfuhr- und Ausfuhrzölle abbauten und den freien Ausbau der Marktkräfte ohne staatliche
Vorschriften förderten. Die ganze Gründerkrise hinterliess das Land in Mutlosigkeit und
Katastrophenstimmung.
Um die inländische Wirtschaft zu schützen wurden 1879 Teile der Schutzzölle wieder aufgebaut . Der
Staat begann nun wieder verstärkt in die Wirtschaft einzugreifen. So kam es auch, dass der Grossteil
aller Eisenbahnen bis 1890 verstaatlicht wurde. Das wirtschaftliche Wachstum wurde durch die
zunehmenden staatlichen Eingriffe jedenfalls nicht behindert: Nach den Stockungen der 70er und
frühen 80er Jahre beschleunigte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft wieder, die
Verstädterung schritt fort, die Industrie und der technische Fortschritt veränderten das Leben. Der
allgemeine Wohlstand nahm zu, auch die Arbeiterlöhne wuchsen, und das Schlimmste war
überstanden. 1913 war Deutschland der erfolgreichste Industriestaat des Kontinents, und auf einigen
Gebieten (wie Chemie- und Elektroindustrie), übertraf es bereits Grossbritannien!
Konflikte der Arbeiterschaft und des Bürgertums (1871-1914)
Obwohl die Löhne durchschnittlich stiegen, verminderte sich die Armut überhaupt nicht. Im
Gegenteil sie wurde teilweise sogar schlimmer, da alles teurer wurde und sogar bessergestellte
Arbeiter gerade mal so viel Lohn hatten, dass es für die notwendigen Ausgaben reichte. Ein grosser
Mangel an sozialer Sicherheit bestand. Die Arbeitsbedingungen machten den Arbeiter in städtischen
wie in ländlichen Gebieten zu schaffen: lange Arbeitszeit (10-12 Stunden am Tag/6 Tage die Woche),
hohe Zahl an Arbeitsunfällen wegen fehlender Sicherheitsvorschriften für Maschinen und
Baugerüsten, scharfe Arbeitsdisziplin  für kleine Verspätungen bei Arbeitsbeginn gab es
Lohnabzüge! Unsicherheit, wenn die Wirtschaftslage schlecht war drohte Arbeitslosigkeit und bei
Krankheit drohte die Hungersnot, da kein Einkommen mehr vorhanden war.
Die darauffolgende Arbeiterbewegung
Auf diesen Notstand entwickelten sich Gewerkschaften, nach Berufgruppen sortiert. Diese richteten
Unterstützungskassen für akute Notlagen ein, zum Teil vermittelten sie auch Arbeitsplätze. Ihre
Hauptziele waren jedoch vor allem mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten. Um diese Ziele zu erreichen
organisierten sie gemeinsam Streike gegen die Unternehmer.
Kulturkampf Katholisch gegen Reformiert
Die Lehre, dass der Papst Fehlerlos ist führte zur Abspaltung der Altkatholiken, welche keine neuen
Lehrsätze der römisch-katholischen Kirche akzeptieren wollten. So entliess die katholische Kirche
mehrere Theologieprofessoren, Religionslehrer und Militärgeistliche aus ihren Ämtern. Dies gab ein
Problem mit dem Staat, da diese Ämter eigentlich von Staatsbeamten besetzt waren und somit
ebenfalls dem Staat unterlagen. Bismarck akzeptierte diesen Eingriff der Kirche nicht und nahm in
gleich als Anlass um das Verhältnis zwischen Staat und Kirche neu zu regeln. So kam es, dass 1872 die
kirchliche Schulaufsicht in Preussen beseitigt wurde und dass man ab 1874 nicht nur in der Kirche
sondern auch auf Standesämtern heiraten musste. Viele kirchliche Bunde durften in Deutschland
keine Niederlassungen mehr unterhalten. Die staatlichen Behörden mischten sich in die Ausbildung
und Ernennung der Geistlichen ein.
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Die Katholiken gaben sich in diesem Kampf nicht so schnell geschlagen. So erklärte der Papst 1875
die preussischen Kulturgesetze für ungültig. Wer sich als Katholik befolgte, musste mit dem
Kirchenbann rechnen. Natürlich standen diese jedoch ganz treu ihrer Kirche bei. Bei den Wahlen
1873 und 74 verdoppelte das Zentrum seine Stimmenzahl. Die Massnahmen führten genau zum
Gegenteil für was sie eigentlich gedacht waren. Als die Wende in Bismarcks Politik (Ende der 1870er)
eintraf endete auch der Kulturkampf. Rein die scharfen Meinungsverschiedenheiten blieben  Für
die Katholiken gehörte Religion zur Politik und umgekehrt blieben die Liberalen „antiklerikal“.
Die wichtigsten Parteien mit ihren Wähler und Zielen
Mit der Gründerkrise entstanden auch die ersten Parteien, die Nationalliberale Partei war während
der Krise die stärkste von allen, sie forderte die Wiedereinführung des Schutzzolles und hinter ihr
standen die Landwirte, die Gutsbesitzer im östlichen Deutschland, welche sich um ihre
wirtschaftliche Existenz sorgen machten, und Bismarck. Den Agrarier (Landwirten) ging jedoch
Bismarcks Politik, welche mit ihrer verschwenderischen Regierungen, auf Kosten der Einzelstaaten zu
weit, deshalb schlossen sie bald ihre eigene Partei, die Deutsch-Konservative Partei.
So schnell sich die Parteikonstellation bis zum Ende der 70er Jahre änderte umso länger blieb sie
danach bestehen.
Sozialdemokraten
Wähler: Industriearbeiterschaft, Handwerker, Gesellen, bürgerliche Intellektuelle. Sie lehnten die
Politik der Regierung ab. Wurden von Bismarck für die zwei erfolglosen Attentate auf den Kaiser
(1878) verantwortlich gemacht. Aufgrund dessen erschien danach ein Gesetz gegen die boshaften
Absichten der Sozialdemokratie (=Sozialistengesetz). Die Sozialdemokraten konnten erreichen das
die ersten Versicherungen eingeführt wurden:
1883
Krankenversicherung
1884
Unfallversicherung
1889
Alters- und Invalidenversicherung
1927
Arbeitslosenversicherung
Sie waren für mehr soziale und politische Rechte d.h. für die Emanzipation* der Arbeiter: für weniger
Abhängigkeit von den Unternehmern, für Mitbestimmung, für das Streikrecht, für gleiche
Bildungschancen, für gleiche politische Rechte von Männern und Frauen. Sie forderte die
Abschaffung der Klassenherrschaft und die Errichtung eines „freien Volksstaates“.
Linksliberale (Deutsche Fortschrittspartei)
Fanden sogar, dass Bismarck nicht weit genug gegangen sei.
Nationalliberal
Wähler: Bürgertum in Stadtverwaltungen, Handelskammern*, Gymnasien, Vereine, Zeitungen,
Wirtschaft, Unis. „Bismarcks Partei“ . Für Wiedereinführung der Schutzzölle. Gegen das Verlangen
der Preussischen Führung: Unterordnung der katholischen Kirche.
Zentrum
Wähler: Soziale Schichten, der grösste Teil der Landbevölkerung und katholische Volksteile.
Die Partei des Katholizismus. Sie stand gegen Bismarcks Politik
Freikonservative
Wähler: Adel & Grossgrundbesitzer. Konservative Absplitterung, welche Bismarck unterstützte.
Deutsch-Konservative
Wähler: altmodische Führungsgruppen des Adels. „Hier hatten die Landwirte das Sagen“. Diese
standen gegen Bismarck.
Sonstige, vor allem Antisemitenparteien (Polen, Elsass-Lothringen etc.)
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Die wichtigsten Minderheiten im Dt. Reich und der Umgang mit diesen  Antisemitismus*
Allgemeine Abgrenzung durch Sprachliche Unterschiede
Sprachen in Deutschland 1871: Polnisch, Französisch, Dänisch, Litauisch, Kaschubisch, Sorbisch
 Dies führt zum Problem der Identifikation
 Zunehmender Zwang in den Schulen, der dänischen, polnischen und französischen Gebieten,
Deutsch zu sprechen
 Man zwang ihnen die Deutsche Sprache als 1. Sprache auf und verbot ihnen ihre eigene Sprache
als 1. Sprache zu sprechen
Polnischsprachige im Deutschen Reich
 Fühlten sich bis zur Reichsgründung als preussische Untertanen
 Einführung der Unterrichtssprache Deutsch, zwangsweise ab 1872
 Zunehmende Konflikte zwischen der Minderheit und dem neuen deutschen Zentralstaat während
dem Kulturkampf
 Einschränkungen der Versammlungsfreiheit für polnischsprachige Vereine und Ankauf polnischer
Güter usw.
 Polnischsprachige Geistliche wurden eingesperrt.
Die ehemaligen Franzosen in Elsass-Lothringen
 Kaum Konflikte wegen der Sprache – Die Mehrheit sprach deutsch
 Das Gebiet wurde durch einen Statthalter regiert und hatte kein Stimmrecht im Bundesrat
 Sonderstellung des deutschen Militärs (viele Armeeangehörige hier, aber keine Einheimischen)
Antisemiten und Juden
 Diskriminierung und Beschuldigungen gegenüber den Juden seit der Spätantike: religiöser
Antijudaismus-Christusmörder usw.
 Emanzipation* der Juden (Gleichstellung mit den anderen Einwohnern) nach der französischen
Revolution und während der Industrialisierung: Aufstieg vieler Juden in wirtschaftliche guter
Positionen erweckte in Krisenzeiten (z.B. Gründerkrise) den Neid der nichtjüdischen Deutschen.
 Erfindung einer Rassenlehre durch einen englischen und einen französischen Autor: Die Semiten
wurden als Sprachgruppe (Hebräisch, Arabisch) in dieser pseudowissenschaftlichen Lehre eine eigene
Rasse: Alte Vorurteile wurden aktiviert – Antisemitismus*
 Viele deutsche Parteien nahmen den Antisemitismus* während der Gründerkrise in Ihre
Programme auf
 Man machte sie für die Gründerkrise verantwortlich. Es soll eine Verschwörung der Juden
dahinterstecken!
Frühere Judenfeindschaft im Vergleich zu dessen im Dt. Kaiserreich
Vorher rief man den Juden die „falsche“ Religion, von wegen Gottesmordes nach. Im Dt. Kaiserreich
wurde ihnen zwar ihre Religion nicht mehr vorgeschrieben, jedoch machte man sie für alle neuen
Probleme wie z.B. schnelle Industrialisierung, Kapitalismus, Liberalismus usw. verantwortlich.
Die Folgen für die deutsche Politik
Da die meisten Juden hofften, der Antisemitismus* sei nur eine Vorübergehende Erscheinung,
passten sie sich unbewusst der Lebensweise ihrer christlichen Mitbürger mehr und mehr an. Dies
nennt man „Assimilation“ und als Reaktion gegen diesen Prozess wie gegen den Antisemitismus*
entstand in den 1890er-Jahren der Zionismus* (siehe Begriffserklärung).
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Begriffe
Antisemitismus*: Ablehnung oder Bekämpfung von Juden aus rassischen, religiösen oder sozialen
Gründen. Der Begriff entstand 1879; vor allem Judenfeindschaft aus religiösen Gründen gab es schon
in der Antike und im Mittelalter. Seit ungefähr 1860 verstärkte eine pseudowissenschaftliche*
völkisch-rassische Begründung den Antisemitismus*. Die Juden galten als „minderwertige Rasse“.
Dieser, rassisch begründete, Antisemitismus* wurde später zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Einstellung.
Pseudowissenschaft*: Behauptung, Theorie welche nicht wirklich Wissenschaftlich ist.
Bürokratie*: Verwaltung des Staates durch Beamte im Rahmen von Gesetzen und Verordnungen,
welche Grundlagen seit dem Absolutismus in Akten zu finden sind. Die Beamten geniessen Privilege
wie lebenslängliche Anstellung und Pensionsanspruch, müssen aber auch eine besondere
Gehorsamspflicht gegenüber dem Staat und die Pflicht zur Sachlichkeit und Unbestechlichkeit an den
Tag legen.
Depression*: Ist der Tiefpunkt in der Abschwungphase einer Überproduktion, eines Kapitalüberhang
oder Arbeitslosigkeit, es kann aber auch ein längerer Zeitraum stockender Wirtschaftstätigkeit sein.
Emanzipation*: Befreiung aus einem Zustand der rechtlichen, politischen oder gesellschaftlichen
Ungleichheit oder Abhängigkeit.
Konjunktur*: Gleichmässig wiederkehrende Schwankungen einer Volkswirtschaft oder der
Weltwirtschaft.
Konjunkturzyklus: Sind 4 Phasen: 1. Aufschwung (Gewinne, Investitionen und Beschäftigung
steigen); 2. Hochkonjunktur (hohe Gewinne und Vollbeschäftigung); 3. Abschwung (sinkende
Gewinne und Investitionen, mehr Arbeitslose); 4. Konjunkturkrise oder Depression* (wenig
Investitionen, hohe Arbeitslosigkeit).
Militarismus*: bedeutet das privates wie öffentliches Leben den militärischen Grundsätzen
angepasst wird und danach gelebt wird.
Schutzzoll*: Soll die eigene Wirtschaft und ihren Absatz schützen. Schutzzollpolitik ist das
Gegenstück zur liberalen Freihandelspolitik. Ziele von Schutzzöllen sind einerseits eine
vorübergehende Massnahme um den Aufbau eigener Wirtschaftszweige vor zu früher Konkurrenz
abzuschirmen und andererseits um ausländische Konkurrenz, von eigener und bereits entwickelter
Wirtschaftszweige, zu bekämpfen.
Zionismus*: Der Zionismus* war eine internationale Bewegung, die in ihren Schriften und auf ihren
Kongressen zur Wiederaufnahme der religiösen und kulturellen Eigenheiten der Juden aufrief, ihren
Zusammenhalt forderte und als politisches Ziel die Gründung eines eigenen jüdischen Staates in
Palästina vorsah.
Hochofen*: Eine grosse technische Anlage wo aus Eisenerzen schlussendlich flüssiges Roheisen
erzeugt wird.
Konstitutionelle Monarchie*: Eine Sonderform der Monarchie bei welcher ein Monarch herrscht,
dieser aber gewisse „Grenzen“ einer Verfassung befolgen muss.
Parlamentarische Monarchie*: Bei der parlamentarischen Monarchie hat der Monarch im Gegensatz
zur konstitutionellen Monarchie nicht die Möglichkeit, die Regierung zu entlassen und übt in der
Regel wenig Einfluss auf die Staatsgeschäfte aus, da diese vom Parlament und der Regierung geführt
werden.
Handelskammer*: Vertretungsamt der kaufmännischen und industriellen Interessen.
Agrarkrise: Die riesigen Flächen in der USA wurden ausgenutzt um massenhaft Getreide zu
produzieren und es dann sehr kostengünstig auf die ganze Welt zu verstreuen. Was dazu führte das
überall die Preise gedrückt wurden. Die einheimischen Agrarier hatten keine Chance gegen die USA.
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