LAS X für Weitfeld-, Konfokal- und Höchstauflösungsmikroskopie

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PRESS RELEASE
19. September 2014
Leica Microsystems bringt eine neue benutzerfreundliche SoftwarePlattform für Bildgebung und Analyse in den Biowissenschaften auf den
Markt
LAS X für Weitfeld-, Konfokal- und Höchstauflösungsmikroskopie
Wetzlar, Deutschland. Mit der Leica Application Suite X (LAS X) führt Leica Microsystems eine neue,
leicht zu bedienende Bildgebungs- und Analyse-Software für Biowissenschaften ein. Während das
bewährte workflow-basierte Prinzip des Vorgängers LAS AF beibehalten wurde, bietet die LAS X viele
Neuerungen für die mikroskopische Bildaufnahme, deren Bearbeitung und Analyse. So führt die LAS X
Wissenschaftler intuitiv durch die Akquise, Speicherung und Bewertung von Bildern lebender Zellen und
bewahrt dabei ein Höchstmaß an Reproduzierbarkeit, da sie benutzerspezifische Einstellungen
speichern kann. Die für sowohl Weitfeld- als auch für Konfokal- und Höchstauflösungsmikroskope
entwickelte Plattform ist in einer Basisversion namens LAS X Core erhältlich, die viele Funktionen
mitbringt.
Für spezielle Anwendungen wie zum Beispiel High-Content-Screening, FRET, FRAP, multidimensionale
Analysen, Kolokalisierung oder Messungen können zusätzliche Module implementiert werden. Damit
Weitfeld-Systeme noch leichter zu bedienen sind, steht ein Easy Operation Mode zur Verfügung, mit
dessen Hilfe Wissenschaftler sich eine auf sie zugeschnittene Benutzerumgebung schaffen können.
Konfokalmikroskop-Nutzern hilft der neue Dye Assistant dabei, die korrekten Aufnahmeeinstellungen
durch das bloße Eingeben der benutzten Fluoreszenzmarker zu finden.
Produktmanager Markus Schechter erklärt: „Während der Entwicklung der neuen Software-Plattform
LAS X lag ein starker Fokus auf der Bedienerfreundlichkeit. Hierfür haben wir die den Nutzern
geläufigen Arbeitsabläufe in unsere Software übertragen und entwickeln damit unseren bereits in der
LAS AF bewährten workflow-basierten Ansatz weiter.“ Produktmanagerin Petra Haas fügt hinzu:
„Unsere Software soll die Arbeit der Forscher erleichtern. Die entsprechenden Abläufe werden in
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handliche Stücke aufgeteilt, sodass man Experimente sehr einfach aufbauen kann. Das ist die
Philosophie der LAS X.“
Der 3D- und der 2D-Bildanalyse-Wizard ermöglichen eine reproduzierbare Ergebnisanalyse
multidimensionaler Datensätze. Die Benutzer werden dazu schrittweise durch einen Workflow geführt,
der angefangen bei der Benutzung diverser Filter über das Setzen von Schwellenwerten, sowie
Binärbildbearbeitung bis hin zu Messungen und Klassifizierung ein breites Spektrum an Funktionen
abdeckt. Die Analyse verschiedener Kanäle kann kombiniert werden, um objektspezifische Daten zu
erlangen. Ein Beispiel dafür ist der Gebrauch einer binären Referenzmaske, um etwa die Anzahl
bestimmter Leuchtpunkte in unterschiedlichen Zellkernen zu bestimmen. Mit Hilfe des 2D-AnalyseWizards können Tracking-Experimente durchgeführt und Bildanalyseprotokolle mit ImageJ-Makros
kombiniert werden. Um Zeit zu sparen, können wiederholt anzuwendende Analyseprotokolle
gespeichert und auf mehrere Experimente angewandt werden. Die Analyseergebnisse selbst werden
innerhalb des LAS X Experimentes gespeichert oder können zur weiteren Untersuchung in Excel
exportiert werden. Die LAS X Messfunktionen können Parameter wie Distanzen, Flächen, Volumina,
Winkel und viele mehr bestimmen und dokumentieren.
Zur optimalen Unterstützung von Lebendzellbeobachtungen ist sowohl die hardware-basierte adaptive
Fokuskontrolle (Adaptive Focus Control, AFC), als auch der software-basierte Autofokus in die LAS X
integrierbar. Umgebungsbedingungen wie Temperatur, CO 2- und O2-Konzentration können über das
Modul
Environment
Control
gesteuert
und
dokumentiert
werden.
Im
Fall
von
Langzeit-
Bildrafferaufnahmen und Screening-Experimenten kompensiert die software-gesteuerte WasserImmersionsversorgung (Leica Immersion Micro Dispenser) den Immersionsmedium-Verlust, während
der motorisierte Korrekturring (Leica MotCorr) für eine automatische optische Korrekturanpassung
sorgt. Über das Modul Mobile Connection können sich Nutzer der LAS X via Web Client oder ein
mobiles Gerät, wie Tablet-PC, mit der Aufnahmestation verbinden und den Verlauf ihres Experiments
beobachten. Außerdem lassen sich Experimente mit diesem Modul aus der Ferne starten, anhalten
oder beenden sowie bereits durchgeführte Experimente öffnen.
Die
Basisversion
LAS
X
Core
beinhaltet
Funktionen
wie
die
Mikroskopkontrolle,
volle
Bildbetrachtungsmöglichkeiten, diverse Bearbeitungs- und Quantifizierungswerkzeuge, Filmexport, die
Möglichkeit Bildaufnahmeparameter erneut zu benutzen und viele mehr.
Um das volle Potential an LAS X Funktionen kennenzulernen, sind sämtliche Module in einer 30-TageTestversion verfügbar. Des Weiteren steht eine kostenlose Offline-Version der LAS X Core zum
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Download bereit, die Bildbetrachtung und -bearbeitung auch abseits des Mikroskoparbeitsplatzes
ermöglicht.
Bildunterschrift: Leica Microsystems stellt eine neue benutzerfreundliche Software-Plattform für
Bildgebung und Analyse in der Weitfeld-, Konfokal- und Höchstauflösungsmikroskopie vor.
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Leica Microsystems ist eine weltweit führende Marke für Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente.
Aus einem im 19. Jahrhundert gegründeten Familienunternehmen entsteht im Lauf einer von
bahnbrechenden Innovationen geprägten Geschichte ein globales Unternehmen.
Die traditionell enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung bildet die Basis für
zukunftsweisende Lösungen, die inspiriert sind von Ideen der Anwender und maßgeschneidert für ihre
Bedürfnisse. Leica Microsystems ist auf globaler Ebene in drei Divisionen tätig, die in ihrem jeweiligen
Segment zu den Marktführern zählen: Life Science Division, Industry Division und Medical Division.
Mit sechs Produktionsstätten in fünf Ländern, Vertriebs- und Servicegesellschaften in 20 Ländern und
einem internationalen Händlernetzwerk ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern tätig. Sitz des
globalen Managements ist Wetzlar, Deutschland.
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