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26.06.2015
Nationentag in Mailand: Die EXPO feiert Österreich
Energieneutraler Österreich-Pavillon ist Publikumsmagnet: Er zeigt Impulse für
nachhaltige Städte der Zukunft und unterstützt Export und Tourismus
Aus Anlass des österreichischen Nationentags besucht am 26. Juni 2015 eine hochrangige
Delegation mit Bundespräsident Heinz Fischer, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner,
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Regierungskommissär Josef Pröll die
EXPO in Mailand. Unter dem Motto breathe.austria rückt der heimische Beitrag zur
Weltausstellung das Lebensmittel Nummer 1 ins Zentrum: die Luft.
Ein dichter Naturwald im gesamten Ausstellungsbereich nützt das Identifikationspotenzial
der einmaligen Luft- und Lebensqualität in Österreich und liefert Impulse für grüne Städte
von morgen mit einem erfrischenden und gesunden Mikroklima. Bundespräsident Heinz
Fischer sagt dazu: „Ein Naturerlebnis der besonderen Art verspricht der Österreich Pavillon mit dem Ambiente eines frischen Waldes als auch einer grünen Oase. Der bewusst
analog gehaltene Expo-Beitrag Österreichs trifft dabei den Nerv der Zeit: Österreich
präsentiert sich als Land mit einer intakten Umwelt und einer einmalig schönen
Landschaft – ein sehr stimmiges Konzept, das mir als Naturfreund besonders gut gefällt. “
Großer Andrang - Neue Exportchancen
Seit dem Beginn der Weltausstellung am 1. Mai 2015 besuch ten bereits an die 600.000
Menschen den klimaneutralen Österreich-Pavillon, der den kompletten Strombedarf über
Solarenergie selbst erzeugt; mit der Sun Disc des steirischen Technologiespezialisten SFL
kommt dabei erstmals eine neu entwickelte Farbstoff -Solarzelle zum Einsatz. „Österreich
liegt mit seinen Innovationen zu den Themen nachhaltige Entwicklung, Clean Air,
Umweltschutz und Energieeffizienz am Puls der Zeit . Unser Know-how bei ÖkoInnovationen ist weltweit gefragt“, sagt Vizekanzler Reinhold Mitterlehner. „Die EXPO
eröffnet neue Marktchancen für unsere Ingenieurs - und Planungs-Dienstleistungen. Aber
auch unsere Exportbetriebe in der Lebensmittelproduktion können profitieren —
Nahrungsmittel sind bereits heute eines unserer wesentlichen Exportgüter nach Italien“ ,
verweist Mitterlehner auf die enge Vernetzung. Italien ist nach Deutschland der
zweitwichtigste Wirtschaftspartner Österreichs. Jeweils rund 6,5 Prozent aller Importe
und aller Exporte entfallen auf die Handelsbeziehungen mit dem südlichen Nachbarland.
Das Handelsvolumen belief sich 2014 auf mehr als 16 Milliarden Euro, die heimischen
Exporte lagen bei 8,2 Milliarden Euro. „Im Zuge der EXPO geht es darum, neue Netzwerke
zu erschließen. Damit können wir auch die Brückenbauer-Rolle Österreichs stärken",
betont Mitterlehner. Viel Potenzial gebe es auch für den Tourismus. Der sorgsame Umgang
Österreichs mit seinen natürlichen Ressourcen — Seen mit Trinkwasserqualität, die
einzigartige Alpenregion, Nachhaltigkeit als Leitprinzip — fügt sich perfekt in das
Präsentationsthema ein. „Die EXPO ist daher auch eine Chance, das Qualitäts tourismusland Österreich in die Auslage zu stellen", sagt Mitterlehner .
Impulse für grüne Technologien und Tourismus
Die Wirtschaftskammer begleitet die Weltausstellung mit zahlreichen Veranstaltungen im
Österreich-Pavillon und in ganz Norditalien. Schwerpunkt sind die Bereiche Lebensmittel
und Umwelttechnologien. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl erwartet sich vor
allem in diesen Sparten positive Impulse durch die Großveranstaltung, zu der 20 Millionen
BesucherInnen erwartet werden: „Die EXPO kann ein wesentlicher Hebel für das Image
österreichischer Produkte sein — gerade auch in Norditalien, wohin 85 Prozent unserer
Italien-Exporte gehen. Auch der Tourismus wird vom positiven Österreich -Auftritt auf der
Weltausstellung profitieren. Schon jetzt verbringen jährlich mehr als eine Million Gäste
aus Italien in Österreich ihren Urlaub - der Besuch des Österreich-Pavillons wird sicher
noch viele, die noch nicht in unserem Land waren, dazu anregen.“
So belebend wie Sommerfrische in Österreich
Die UrlauberInnen aus Italien buchen pro Jahr drei Millionen Nächtigungen in Österreich.
Die Mehrheit kommt dabei aus der Lombardei und anderen Regionen Norditaliens. Ein
Vorgeschmack auf die Qualitäten einer Sommerfrische in Österreich lässt sich im Wald des
Pavillons eindrucksvoll verspüren. Josef Pröll, offizieller Regierungskommissär des
Österreichs-Auftritts, erläutert dazu: „Die gefühlte Temperatur liegt bei uns um 5 ºC
unter jener in der Umgebung. Dazu braucht es keine konventionelle Klimaanlage — die
Leistungskraft der Natur, unterstützt von innovativen Technologien schafft ein herrlich
erfrischendes Mikroklima. Es riecht angenehm nach Wald und die Luft ist gesättigt von
Sauerstoff, der von Tausenden Pflanzen produziert wird. Unser Pavillon ist ein richtiges
Luftkraftwerk!“
Österreich-Tag am 26. Juni 2015
Am Österreich-Tag steht die Weltausstellung ganz im Zeichen Österreichs. Die Wiener
Philharmoniker werden aus diesem Anlass in der Mailänder Scala die 3. Symphonie von
Gustav Mahler spielen, das Konzert wird Maris s Jansons dirigieren. Direkt am EXPO Pavillon spielen das Ensemble Federspiel und die Bürger - und Trachtenmusikkapelle
Mittersill. Einen musikalischen Kontrapunkt steuern Attwenger, Felix the Houserat und
Wolfram im Club Cobianchi am Domplatz bei.
Ausgewachsener Wald als „must-visit“
Der Wald des heimischen Auftritts entstand innerhalb weniger Monate. Rund 60 Bäume,
manche bis zu zwölf Meter hoch, wurden gepflanzt. Sie überragen die meisten anderen
Pavillons am Ausstellungsgelände und verleihen der Weltaus stellung damit auch eine
besondere Skyline. Die Österreichischen Bundesforste sowie Gärtnereien lieferten 12.000
Gehölze und Stauden. Sämtliche Pflanzen produzieren jede Stunde Sauerstoff für 1.800
BesucherInnen; der österreichische Waldkosmos sorgt damit für viel frischen Wind in
Mailand. Der Österreich-Auftritt ist ebenso ungewöhnlich wie populär: Social -MediaManager aller EXPO-Pavillons wählten ihn zum schönsten der Weltausstellung und auch
internationale Medien zählen ihn zu den „must -visits“.
EXPO 2015 ÖSTERREICH
Rund 145 Länder präsentieren bei der Weltausstellung bis 31. Oktober 2015 ihre Visionen
für die Zukunft unseres Planeten. Die österreichische Beteiligung wird mit einem
Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro realisiert, die vom Bundesministe rium für
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und von der Wirtschaftskammer Österreich
getragen werden. Der Pavillon mit dem Motto breathe.austria rückt mit einem Wald die
Bedeutung von Luft und Atem für die Entwicklung allen Lebens in den Mittelpunkt.
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Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mag. Waltraud KASERER
Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit d es Vizekanzlers und Bundesministers
Stellvertretende Kabinettchefin
1010 Wien, Stubenring 1
T +43 1 711 00-5108
Mobil +43 664 813 18 34
E [email protected]
www.bmwfw.gv.at
WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH
Mag. Bernhard Salzer
stv. Abteilungsleiter Stabsabteilung Presse
1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63
T +43 5 90900-4464
Mobil +43 664 8179155
E [email protected]
www.wko.at
EXPO-Büro der WKÖ
Dr. Rudolf Ruzicka
Projektleiter
T +43 5 90900-3102
E [email protected]
www.expoaustria.at
Agentur-Kontakt
Gabriele Strodl-Sollak, MA
PR-Cluster
T +43 664 43 42 864
E [email protected]
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