Die Schweiz

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Die Schweiz
Ein unabhängiger, neutraler Kleinstaat
im Herzen Westeuropas
MGU 2008
Geografie der Schweiz
• Schweiz
• total: 41,290 sq km
• Grenzen total: 1,852 km
border countries: Austria 164
km, France 573 km, Italy 740
km, Liechtenstein 41 km,
Germany 334 km
• Schweiz 415 mal kleinere
Fläche als Russland
• Schweiz: ca. Grösse Moskauer
Oblast
• Nord-Süd-Ausdehnung: 225km
• West-Ost-Ausdehnung: 350km
• Russland
• total: 17,075,200 sq km
• Grenzen total: 20,241.5 km
border countries: Azerbaijan
284 km, Belarus 959 km,
China (southeast) 3,605 km,
China (south) 40 km, Estonia
290 km, Finland 1,313 km,
Georgia 723 km, Kazakhstan
6,846 km, North Korea 17.5
km, Latvia 292 km, Lithuania
(Kaliningrad Oblast) 227 km,
Mongolia 3,441 km, Norway
196 km, Poland (Kaliningrad
Oblast) 432 km, Ukraine 1,576
km
Gliederung der Schweiz
• Jura (12% der Landesfläche)
• Mittelland (23% der Landesfläche)
• Alpen (65% der Landesfläche)
Nutzung der Fläche:
Nur 20% der Bevölkerung leben im Alpenraum,
• 2/3 der Fläche zT landwirtschaftlich nutzbar
• 25% nicht nutzbar (Berge, Fels, Gletscher)
• 7% Siedlungsgebiete
Bevölkerungsstruktur
• Schweiz
• Bevölkerung:
7,581,520 (Juli 2008
geschätzt)
• Durchschnittsalter:
Total: 40.7 Jahre
Männer: 39.6 Jahre
Frauen: 41.7 Jahre
(2008 geschätzt)
• Russland
• Bevölkerung:
140,702,096 (Juli
2008 geschätzt)
• Durchschnittsalter:
Total: 38.3 Jahre
Männer: 35.1 Jahre
Frauen: 41.4 Jahre
(2008 geschätzt)
Bevölkerungsstruktur
• Schweiz
• Lebenserwartung:
Gesamtbevölkerung:
80.74 Jahre
Männer: 77.91 Jahre
Frauen: 83.71 Jahre
(2008 geschätzt)
• Russland
• Lebenserwartung:
Gesamtbevölkerung:
65.94 Jahre
Männer: 59.19 Jahre
Frauen: 73.1 Jahre
(2008 geschätzt)
Bevölkerungsstruktur
• Schweiz
• Geburtsrate:
1.44 Kinder/Frau
(2008 geschätzt)
• 4 verschiedene
Ethnien
• Russland
• Geburtsrate:
1.4 Kinder/Frau (2008
geschätzt)
• über 120 Ethnien
Religion
Religionen:
•
•
•
•
•
•
•
•
Römisch-Katholisch: 41.8%,
Protestantisch: 35.3%,
Muslimisch: 4.3%,
Orthodox: 1.8%,
Andere christliche Religionen: 0.4%,
andere:1%,
nicht bestimmt: 4.3%,
keine: 11.1% (2000 Stand)
• Verteilung der Religionen nach Gebieten
Sprachen in der Schweiz
•
•
•
•
•
4 offizielle Sprachen
Deutsch (63,9%), Tendenz: gleichbleibend
Französisch (19,5%), Tendenz: zunehmend
Italienisch (6,6%), Tendez: abnehmend
Rätoromanisch (0,5%), davon 5 verschiedene
Dialekte, nur künstliche gemeinsame
Schriftsprache
• Andere Sprachen (9,5%)
• Zunahme des Russischen ab 1990: 200%
Sprachen in der Schweiz
Links Geografie, Statistik
• www.bfs.admin.ch (Bundesamt für
Statistik, viele informative Datenbanken)
• www.swisstopo.admin.ch
(Landestopografie, viele geografische und
thematische Karten)
• www.map.search.ch (Karten, Telefonbuch,
etc)
Geschichte der Schweiz I
• 1291 Gründung der Eidgenossenschaft
• 1499 Unabhängigkeit vom Deutschen
Reich
• 1525 konfessionelle Spaltung
• 1798 helvetische Revolution
• 1815 Restauration
• 1847 Sonderbundskrieg
• 1848 Gründung des Bundesstaates
Gründung der Eidgenossenschaft
• 1291 Gründung auf dem Rütli:
Schwur von drei „Eidgenossen“ aus Uri,
Schwyz und Unterwalden: war gar kein
Schwur, sondern ein loses Bündnis,
Zweck: „Auflehnung gegen die
Habsburger“ Verlängerung bestehender
Autonomierechte, im Bundesbrief (gilt als
Gründungsurkunde der Schweiz)
festgeschrieben
1499 Unabhängigkeit vom
Deutschen Reich
• Seit 1291stete Entwicklung: Freiwillige
Beitritte (und Eroberungen) von
städtischen und ländlichen Gebieten zur
„Eidgenossenschaft“
• Macht und Freiheit wird hartnäckig
verteidigt, 1499 faktische Unabhängigkeit
vom Deutschen Reich (nach
Schwabenkriegen)
1525 Konfessionelle Spaltung
• 1525 Konfessionelle Spaltung, weil die
„Reformierten“ Missstände der
Altgläubigen (Katholiken) anpragern
(Prunk und Protz, Ablasshandel,
doppelbödige Moral), Abschaffung des
Zölibats für Priester
• zT Kriege und Bekämpfungen:
Mentalitätsunterschiede bis heute
• Hexenwahn 1590-1600: 300 „Hexen“
verbrannt.
1798 Helvetische Revolution
• 1798 Französisches Heer unter Napoleon
erobert die Schweiz und diktiert eine
zentralistische Verfassung
• Helvetische Republik 1798-1803 nach frz.
Vorbild
• Widerstand der Zentralschweiz:
Russisches Heer unter General A.
Suworow hilft. 10‘000 russische Soldaten
fallen
Bis zur Gründung des
Bundesstaates Schweiz 1848
• Helvetische Republik bewährt sich nicht,
Rückkehr zum losen Staatenbund
• Wirtschaftlicher Druck verstärkt
Meinungsverschiedenheiten zwischen
liberalen und konservativen Gebieten
• 1847 Sonderbundskrieg: katholischer
Sonderbund muss vor eigenössischen
Truppen kapitulieren: Bürgerkrieg
Gründung des Bundesstaates 1848
• Zusammenschluss des losen Staatenbundes
zum Bundesstaat
• Vereinheitlichkung von Militär, Post- und
Münzwesen und Zöllen fördert die Entwicklung
der Wirtschaft
• Einführung allgemeines Stimm- und Wahlrecht
für Männer
• Ende 19. Jahrhundert: Ausbildung des
Parteienwesens: Freisinnige, Sozialdemokraten,
Katholisch-Konservative
Geschichte der Schweiz II
•
•
•
•
•
1874 Revision der Bundesverfassung
1891 Einführung der Volksinitiative
1918 Generalstreik
1920 Schweiz tritt Völkerbund bei
1938 Anerkennung des Rätoromanischen als 4.
Landessprache
• 1939-1945 2. Weltkrieg
• 1940 Ausbau der Alpenfestung „Reduit“
• 1947 Einführung der Alten- und HinterbliebenenVersicherung (AHV)
Anfang des 20. Jahrhunderts
• 1914-1918 Schweiz im 1. Weltkrieg nicht direkt
beteiligt
• Wirtschaftliche Schwierigkeiten, schlechte
soziale Verhältnisse führen 1918 zum
Generalstreik
• Proporzwahlsystem: Arbeiter nehmen im
Parlament Einsitz und vertreten ihre Anliegen
(48h Woche, Altersversicherung)
• Ab 1929 grosse Arbeitslosigekeit wegen
Weltwirtschaftskrise
2. Weltkrieg 1939-1945
• 1938 Anerkennung des Rätoromanischen
als 4. Landesprache
• Bewaffnete Neutralität
• Grenzbesetzung,
• 1940 „Réduit“bau, Alpenfestung
• Flüchtlingspolitik restriktiv
• Dank Neutralität und Armee vom Krieg
verschont, kontroverse Beurteilung aus
dem Ausland
Geschichte der Schweiz III
• 1971 Einführung des Stimm- und
Wahlrechts für Frauen auf
eidgenössischer Ebene
• 1978 Abspaltung des Kanton Jura
• 1984 erste Frau in der Regierung
• 1989 Ablehnung der Volksinitiative zur
Abschaffung der Armee
• 1992 EW (Europ. Wirtschaftsraum) Beitritt
in Abstimmung abgelehnt
1978 Abspaltung des Kanton Jura
• Politischer Prozess von 1974-1978
• Gründe: ethnisch motivierte Unruhen
• Prozess: Abstimmung im Jura, dann
Abstimmung in Bern gemeindeweise. Dann
eidgenössische Abstimmung
• Im Abspaltungsprozess keine Toten, relativ
wenig Gewalt, wenige Bomben auf Bahngeleise,
zerbrochene Fensterscheiben
• Gute Entwicklung in den letzten 30 Jahren
Geschichte der Schweiz IV
• 2000 Revidierte Bundesverfassung trifft in
Kraft
• 2002 Schweiz tritt der UNO bei
(Volksinitiative)
• 2003 erste Abwahl eines
Regierungsmitglieds (BR Ruth Metzler)
• 2007 zweite Abwahl eines
Regierungsmitglieds (BR Christoph
Blocher)
Geschichte der Schweiz V
• Neueste Probleme: Sprengung der
„Zauberformel“ (Aufteilung der Regierung
unter den Parteien)
• Abwahl von Bundesräten
• Schwierigkeiten, Milizpolitiker zu finden
• Desinteresse der Jugend an Politik
• Sollen Ausländer in der Schweiz das
Stimmrecht kriegen?
Links zur Geschichte
• www.geschichte-schweiz.ch
• www.swissworld.org
• www.eda.admin.ch
Politisches System I
• Die Schweiz (der Bund = Staat) besteht
aus:
• 2751 Gemeinden (kleinste politische
Einheit) Entscheidfindung in der
Gemeindeversammlung oder im
Gemeindeparlament
• 26 Kantonen (eigene Verfassung,
höchstmögliche Souveränität),
Entscheidfindung im Kantonsrat
Souverän (Volk)
• Das Volk ist laut Bundesverfassung die
oberste politische Instanz
• Alle Frauen und Männer mit Schweizer
Bürgerrecht, die älter als 18 Jahre sind,
haben politische Rechte auf Bundesebene
Legislative: das Parlament
• Gesetzgebende Gewalt im Staat
• Besteht aus zwei Kammern:
• Nationalrat (repräsentiert die
Gesamtbevölkerung)
• Ständerat (repräsentiert die Kantone)
• Die Stände- und Nationalräte werden vom Volk
gewählt
• Ständerat und Nationalrat zusammen bilden die
„Vereinigte Bundesversammlung“
Exekutive (Regierung)
• Wird vom Parlament für eine vierjährige
Amtszeit gewählt
• Die Regierung (Bundesrat) besteht aus 7
Mitgliedern (zur Zeit davon 3 Frauen)
sowie dem Bundeskanzler oder
Bundeskanzlerin
Gericht (Judikative)
• Das Parlament wählt das Oberst Gericht,
das Bundesgericht in Lausanne und
Luzern
• Sowie die beiden erstinstanzlichen
Gerichte:
– Das Bundesstrafgericht in Bellinzona
– Das Bundesverwaltungsgericht in Luzern
Politische Rechte auf
Bundesebene (Staatsebene)
• Wahlrecht (inklusive Kumulieren, Panaschieren und
Streichen)
• Stimmrecht (alle Frauen und Männer, ab 18 Jahren)
• Initiativrecht (Volkbegehren, braucht 100‘000
Unterschriften innert 18 Monaten)
• Referendumsrecht (gegen Bundesbeschlüsse,
Parlamentsentscheide, braucht 50‘000 Unterschriften in
100 Tagen)
• Petitionsrecht steht allen Personen zu (schriftliche Bitte
oder Beschwerde an die Behörden). Die Behörde muss
eine Petition zur Kenntnis nehmen. In der Regel wird
eine Petition auch beantwortet
Die vier Regierungsparteien
• SVP: Schweizerische Volkspartei (konservativbewahrende Partei)
• SP: Sozialdemokratische Partei der Schweiz
(Soziale Schweiz, Solidarisch mit
Entwicklungsländern, ökologisch)
• FDP: Freisinning-Demokratische Partei (liberal,
wirtschaftsfreundlich, Freiheit des Einzelnen)
• CVP: Christlichdemokratische Volkspartei
(katholisch orientiert, sozial, familienfreundlich)
Weitere Parteien im Parlament
•
•
•
•
•
•
•
•
Grüne Partei der Schweiz
Grünliberale (GLP)
Liberale Partei der Schweiz (LPS)
Evangelische Volkspartei (EVP)
Christlich-soziale Partei (CSP)
Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU)
Lega dei Ticinesi (Lega)
Partei der Arbeit (PdA)
2 Wege ins Parlament
• Wahl in den
Nationalrat
• 200 Sitze
• Pro 37800 Einwohner
ein Nationalrat
• Wahl direkt durch die
Stimmbürger
• Mindestens 1
Nationalrat/Kanton
• Wahl in den
Ständerat
• 46 Sitze
• Pro Kanton 2
Ständeräte
• Wahl direkt durch die
Stimmbürger
• Pro Halbkanton 1
Ständerat
Proporz und Majorz
• Proporzwahl in den
National
• Sitzverteilung
proportional (im
Verhältnis) zu den
erzielten Stimmen
nach Parteien
• Majorzwahl in den
Ständerat
• Gewählt wird, wer am
meisten Stimmen erhält
• Gut für grosse Parteien
oder bekannte
Persönlichkeiten
• Minderheiten gehen leer
aus
Parlamentarbeit I
• Es gibt 4 dreiwöchige Sessionen, im
Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
während denen das Parlament
zusammentritt
• Die Parlamentarier sind keine
Berufspolitiker (Milizsystem), sondern
Teilzeitpolitiker (ab ca 60% Arbeitszeit)
Aufgaben des Parlaments
• Gesetze machen: NR und SR sind Legislative
und bereiten Beschlüsse, Gesetze, Erlasse und
Aenderungen von bestehenden Gesetzen vor
• Wählen:Die vereinigte Bundesversammlung
wählt den Bundesrat, Bundeskanzler und
Richter der eidgenössischen Gerichte
• Kontrollieren: die Bundesverwaltung, die
Staatsrechnung
Formen der Einflussnahme bei der
Parlamentsarbeit
• Antrag: um Aenderunge durchzusetzen
• Parlamentarische Initiative: Ratsmitglied kann Entwürfe
oder Grundzüge für Gesetz vorschlagen
• Motion: Auftrag an einen Bundesrat, Entwürfe für
Gesetze usw. vorzulegen oder Massnahmen zu treffen.
• Postulat:beauftragt Bundesrat, zu prüfen, ob ein Gesetz
oder eine Massnahme erlassen werden muss
• Interpellation: Bundesversammlung kann vom Bundesrat
Auskunft verlangen, Diskussion über Antwort möglich
• Anfrage: Auskunft über innen- oder aussenpolitisch
Fragen. Schriftliche Antwort des Bundesrates
• Fragestunde: Behandlung aktueller Fragen durch den
Bundesrat
Vorbereitung der Parlamentsarbeit
• In den Kommissionen
• Beide Räte haben je 12 ständige Kommissionen
(2 Aufsichts- und 10 Legislativkommissionen)
• Nationalratskommissionen mit 25 Mitgliedern (12 Kommissionen/Ratsmitglied)
• Ständeratskommissionen mit 13 Mitgliedern (3-4
Kommissionen/Ratsmitglied)
• Delegationen: pflegen den Kontakt zu anderen
Staaten
Fraktionen
• Fraktionen umfassen Angehörige der
gleichen Partei (mindestens 5
Ratsmitglieder erforderlich)
• Im NR Kommissionszugehörigkeit nur
möglich, wenn Fraktionsangehörigkeit
• Je grösser die Fraktion, desto grösser der
Einfluss auf die Rats-Geschäfte
Parlamentsdienste
• Dienstleistungsbetrieb für die Parlamentarier
• Generalsekretariat (Information, Recht, Internet)
macht Sessionsplanung, Organisation)
• Wissenschaftliche Dienste (Protokollierung,
amtliche Bulletins, Dokumentation)
• Internationale Beziehungen und Sprachen
(bereitet Auslandsreisen vor, Sprach- und
Dolmetscherdienst)
• Ressourcen, Sicherheit und Logistik (Personal,
Informatik, Sicherheitsdienst)
Die Schweizer Regierung
(Exekutive)
• 7 Mitglieder (Minister), zur Zeit 3 Frauen und 4
Männer
• Präsident nur für ein Jahr gewählt (Primus inter
pares) Repräsentationspflichten
• Von der vereinigten Bundesversammlung für 4
Jahre gewählt
• Pro Woche eine Sitzung (1-10h)
• Der Bundesrat entscheidet als Kollegium (jeder
hat eine Stimme)
• Bundeskanzler hat nur Antrags- und Rederecht
Prinzipien der Regierungstätigkeit
• Kollegialität: der BR fasst Entschlüsse geheim
und vertritt sie nach aussen mit einer Stimme
• Konkordanz: Einmütigkeit („ein Herz und eine
Seele“) alle Meinungen müssen der Zahl
entsprechend berücksichtigt werden
• „Zauberformel“ seit 1959 für 44 Jahre
unverändert (SP, CVP, FDP stellen je 2
Bundesräte, SVP 1 Bundesrat)
• Heute nicht mehr gültig
7 Departemente (Ministerien) unverändert
seit Gründung des Bundestaates 1848
• Eidgenössisches Departement für auswärtige
Angelegenheiten EDA (MID)
• Eidgenössisches Departement des Innern EDI (MVD)
• Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD
• Eidgenössisches Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport VBS
• Eidgenössisches Finanzdepartement EFD
• Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD
• Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr,
Energie und Kommunikation (UVEK)
• Bundeskanzlei BK (ist kein Departement)
Links Politisches System I
• www.swissworld.org
• www.parlament.ch
• www.webliste.ch
Politisches System II
• Schweizerische Politik war lange Zeit nur
Innenpolitik, eine demokratisch nach innen
gerichtete Selbstgenügsamkeit war das
Hauptziel
• Eine Aussenpolitik, welche den Namen
verdient, hat sich erst in den letzten
Jahrzehnten entwickelt
• Der Durchschnittsschweizer ist
hauptsächlich an Innenpolitik interessiert
Aussenministerin Micheline CalmyRey
• Sozialdemokratische
Partei der Schweiz
• Politologin
• Leiterin eines eigenen
Betriebes früher
• jahrzentelange
Parteiarbeit, Mitglied
Kantonsrat in Genf
• Frühere Finanministerin
im Kanton Genf
• Seit 2002 in der LandesRegierung
Aussenpolitische Ziele (in
Bundesverfassung geschrieben)
• Friedliches Zusammenleben der Völker
• Achtung der Menschenrechte und
Förderung der Demokratie
• Wahrung der Interessen der
schweizerischen Wirtschaft im Ausland
• Linderung von Not und Armut in der Welt
• Erhaltung der natürlichen
Lebensgrundlagen
Innenminister Pascal Couchepin
• FreisinnigDemokratische Partei
der Schweiz
• 2008
Bundespräsident
• Jurist
• Früher Nationalrat
Kanton Wallis
• Seit 1998 im
Bundesrat
Innenpolitik
• Fördert soziale Sicherheit,
Gesundheitswesen und Bildung
• AHV/IV Alters- und Hinterbliebenen
Versicherung/ Invalidenversicherung
• Arbeitslosenversicherung
• Kranken- und Unfallversicherung
• Familienzulagen,Mutterschaftsurlaub
• Ergänzungsleistungen
Gesundheitswesen
• Viele staatliche und private Spitäler und Kliniken
mit gutausgebildetem Personal (Aerzte,
Krankenschwestern, Terapeuten usw)
ermöglichen eine Medizinversorgung auf
höchstem Niveau
• Die Kosten im Gesundheitswesen explodieren.
Man kommt davon ab, alles was machbar ist, zu
machen.
• Durch administrative Massnahmen wird im
Gesundheitswesen gespart
• Bildungswesen wird in späterer Vorlesung
behandelt
Volksabstimmung vom 30.11.2008
• Volksinitiative "Für ein flexibles AHV-Alter"
• Volksinitiative "Für eine vernünftige HanfPolitik mit wirksamem Jugendschutz" und
Änderung vom 20. März des
Bundesgesetzes über die
Betäubungsmittel und psychotropen
Stoffe.
Internationale Organisationen in
der Schweiz
• Einige internationalen Organisationen
haben ihren Hauptsitz in der Schweiz
(Politik der guten Dienste)
• Komitee des Internationalen Roten
Kreuzes in Genf
• UNO Repräsentanz Büro in Genf
• WEF (World Economic Forum) in Davos
Rolle der Medien in der Schweiz
• Die Medien in der Schweiz werden nicht
staatlich kontrolliert und manchmal als „4. Macht
im Staat“ bezeichnet.
• Auch in den TV Staatsendern kann jeder/jede
seine Meinung vertreten, es wird aber Wert auf
Ausgewogenheit der Berichterstattung gelegt
• Es gibt viele Tageszeitungen, die häufig auf der
Linie von politischen Parteien liegen
Verbände, Gewerkschaften
• Es gibt Arbeitgeberverbände,
Arbeitnehmerverbände für alle Branchen
• Streiks sind unüblich und finden nur selten statt
• Es werden normalerweise
Gesamtarbeitsverträge (GAV) abgeschlossen,
die den Arbeitsfrieden erhalten, sie werden
jährlich neu ausgehandelt
• Weiter gibt es viele Branchenverbände und
Handelskammern, die ihre eigenen Branchen
nach aussen vertreten
Links zu Politisches System II
• www.eda.admin.ch (website des
Aussenministeriums)
• www.edi.admin.ch (website des
Innenministeriums)
• www.icrc.com (website Internationales
Komitee des Roten Kreuzes)
• www.unog.ch (website von Repräsentanz
Office der UNO in Genf)
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