Frösche und Kröten können kaum sehen – daher locken sie

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Jeder hat sie schon einmal gehört, aber:
Warum quaken Frösche so laut im Chor???
Frösche und Kröten können kaum sehen – daher locken sie
während der Paarungszeit ihre Weibchen durch Quakrufe
an. Die meisten Tiere suchen sich in dieser Zeit eher
ruhige Orte, um sich ungestört fortzupflanzen – nur
einige Insektenarten, etwa Grillen und Zikaden, und
Frösche haben die Eigenart des gemeinsamen akustischen
Balzens. Der Hauptgrund für die Zusammenrottung der
Männchen ist
das Wahlverhalten der
Weibchen:
Große Männchenchöre
sind für
Weibchen attraktiver,
denn wie bei uns
Menschen wollen auch die
Froschweibchen
zwischen möglichst vielen
Männchen auswählen können. Außerdem hat das Quaken
im Kollektiv den Vorteil, dass es lauter und über größere
Entfernung zu hören ist. „In großen Chören ist die
Konkurrenz unter den Männchen sehr stark. Dort muss
jedes Männchen versuchen, lauter und länger als sein
Nachbar zu rufen, um ein Weibchen abzubekommen“, so
der allseits bekannte Froschexperte Ulmar Grafe aus
Würzburg. Kleine Männchen, die nicht so laut rufen
können wie ihre großen Kollegen, setzen sich
einfach dicht neben ein großes lautes
Männchen und warten, bis ein
Weibchen kommt, mit dem sie sich
unbemerkt paaren können.
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