Thermoregulation

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[THERMOREGULATION]
Ausgearbeitete Prüfungsfragen
1. Was versteht man unter der Körperkerntemperatur? Wieviel °C beträgt sie beim
Gesunden? Wann erreicht sie ihr Minimum, wann ihr Maximum?
Die inneren Organe im Körperkern brauchen eine gleichmäßige Temperatur für ihre
Stoffwechselleistung. Dazu zählen bsp. Leber, Milz, Nieren, Herz, Rückenmark u. Gehirn.
Diese Körperkerntemperatur beträgt beim Gesunden Menschen ca. 37°C und schwankt im
Tagesverlauf nur um etwa ±0,5°C.
Das Minimum erreicht der Körper dabei morgens gegen drei Uhr, das Maximum am frühen
Abend gegen 18 Uhr.
2. Welche Messpunkte geben die Temperatur des Körperkerns am besten wieder?
Die Messpunkte der Körpertemperatur werden am besten im After, im Mund unter der Zunge,
in der Achselhöhle oder neuerdings im Ohr wiedergegeben.
Wobei die Achselhöhle nicht so gut ist da es nicht so nah am Köperkern ist
3. Wo liegt das Thermoregulatorische Zentrum des Körpers?
Das Thermoregulatorische Zentrum des Körpers liegt im Hypothalamus u. stellt dort den
Sollwert ein.
4. Durch welche Vorgänge entseht Körperwärme?
Körperwärme wird vor allem produziert durch den Stoffwechsel innerer Organe sowie durch
willkürliche oder unwillkürliche Muskelarbeit (körperliche Anstrengung bzw. Kältezittern)
Der Körper kann auch Wärme aus der Umgebung aufnehmen, etwa von warmen Strahlern
oder bei hoher Umgebungstemperatur.
5. Welche 4 Mechanismen des Wärmetransport kennst du?
Konvektion (Wärmeströmung, Wärmetransport durch bewegtes Medium) bsp. der
Wärmetransport durch die bewegte Luft an der Hautoberfläche
Konduktion (Wärmeleitung, Wärmetransport durch ruhende Stoffe). Die verschiedenen
Körpergewebe tauschen so Wärme aus.
Wärmestrahlung (elektromagnetische Strahlung) Ähnlich wie ein Heizungsradiator der
Körper Wärme als Wärmestrahlung ab.
Wärmeabgabe durch Verdunstung. Über die Verdunstung von Schweiß kann der Körper eine
beträchtliche Wärmemenge abgeben.
6. Wie reagiert der Körper auf kurzzeitige Wärmebelastung?
Bei einer kurzzeitigen Wärmebelastung wird die Wärmeabgabe erhöht: Durch
Gefäßweitstellung (Vasodilatation) steigt die Hautdurchblutung und als Folge die
Wärmeabgabe an die Umgebung. Die gerötete Haut bei körperlicher Anstrengung ist Folge
dieses Regelmechanismus. Zusätzlich wird die Schweißdrüsentätigkeit erheblich gesteigert.
7. Wie reagiert der Körper auf kurzzeitige Kälte?
Umgekehrt drosselt der Körper bei niedrigen Temperaturen die Wärmeabgabe über die Haut
druch Gefäßengstellung. Außerdem wird die Wärmeproduktion durch willkürliche und
unwillkürliche Muskelarbeit gesteigert – das „auf der Stelle treten“ und Kältezittern
frierender Menschen an der Bushaltestellen sind Bsp. dafür.
8. Welche Vorgänge spielen bei der thermischen Akklimatisierung eine Rolle (v.a.
Wärmeanpassung)?
Bei der Wärmeanpassung steigert der Körper die Schweißmenge. Gleichzeitig setzt er die
Salzkonzentration des Schweißes herab. Dadurch erreicht er eine beschleunigte Verdunstung
des Schweißes und vermeidet Salzverluste. Zusätzlich verspürt der Betroffene größeren Durst
u. trinkt regelmäßig mehr.
Die Anpassungsfähigkeit des Menschen an Kälte ist geringer als diejenige an Wärme, ein
wärmendes Fell wie viele Tiere er bsp. nicht. Es gibt zwar einige Mechanismen der
Kälteanpassung wie etwa eine Steigerung des Energieumsatzes, letzlich bleibt dem Menschen
aber nur sinnvolles Verhalten, will er in Kälte überleben.
9. Fieberentstehung?
Pyrogene sind fiebererzeugende Stoffe, diese können endogen oder exogen sein.
Diese lösen in Folge einer Infektion Entzündungen aus  Makrophagen werden aktiv  IL-1
(Interleukin 1)  Prostaglandine werden gebildet  Verstellen Sollwert im Hypothalamus.
Durch die Verstellung des Sollwertes kommt es zu Fiebersymptomen, da die Kerntemp. Z.b
39°C haben sollte aber nur 37° sind.
Bei Aspirinverabreichung wird das Enyzm COX daran gehindert von der Archidonsäure das
PG abzuspalten  kein Verstellen des Sollwertes  kein Fieber
10. Was sind Pyrogene? Bringe Beispiele für exogene u. endogene Pyrogene!
Pyrogene sind fiebererzeugende Stoffe.
Exogene Pyrogene sind Bakterien, Viren u. Pilzen
Endogene Pyrogene sind COX, Prostaglatine
11. Wass passiert im Körper bei Körpertemperaturen ab 41,5°C? Was bei
Temperaturen unter 35°C?
Bei 41,5°C dies würde zu einem Hitzetod führen, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen
werden.
Bei 35°C spricht man von einer Unterkühlung. Besonders gefährdet sind bewusstlose, unter
Alkohleinfluss stehende und alte Menschen. Der Betroffene zittert, klagt über Schmerzen und
hat eine kalte blasse Haut. Unter 30°C verschwindet das Zittern u. man verliert das
Bewusstsein, die Reflexe bis zum Atemreflex erlöschen. Atemstillstand und
Kammerflimmern sind die Folge
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