Paola Bianchis UNO fokussiert auf die Befindlichkeit

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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Eine Koproduktion von tanz_house Salzburg, KosmosTheater,
Verein Timbuktu Wien
TanzKosmos 14: egal – equal
Festival 25.-29.11.2014
DETAILS ZU DEN EINZELNEN PRODUKTIONEN
Seite
Di, 25.11. | 19:30 Uhr | MANPOWER
Samuel Kirschner (Wolfsberg):
„ReBeatition“
Solo, 5’
Dante Murillo & Paweł Duduś (Bogota/Wien; Racibórz - Polen/Wien):
„Rockers“
Duo, 27‘
Preview
Overhead Project (Köln):
„carnival of the body“
2
3
Duo, ca. 25‘
4
Matan Levkowich & Luan de Lima
(Jerusalem/Wien; Caxias do Sul- Brasilien/ Salzburg):
„Boys Don't Cry / Girls Just Want To Have Fun“
Duo, ca. 30'
5
Do, 27.11. | 19.30 Uhr | RISKS
editta braun company (Salzburg):
„instant, vol. 4“
Sextett, ca. 35‘
6
Barbis Ruder (Wien):
„binge dating”
„WERTSCHÖPFUNGSKETTE”
Solo, 7'
Installation
8
8
Iris Heitzinger (Barcelona/Salzburg) & editta braun company (Salzburg):
„PAULA”
Solo, ca. 40‘
10
Uraufführung
Prosxima Dance Company (Athen):
„A room of her own - [action] 35“
Solo, ca. 30'
12
Quartett, 60'
13
Sa, 29. 11. | 19.30 Uhr | POLITICS
cieLaroque/helene weinzierl (Salzburg):
„democrazy - how to peel an onion without crying”
Österreichische Erstaufführung
RootlessRoot /Jozef Frucek & Linda Kapetanea (Žilina - Slowakei; Athen)
„Eyes in the Colours of the Rain”
Duo, 50'
15
Im Foyer:
Fotoausstellung „Generation Moves“ von Bettina Frenzel
Egal, ob Mutter, ob Kind, in Bettina Frenzel’s Fotos entstehen wirbelnde Momente der Generationen.
Tänzerinnen und ihre Kinder stehen gleichberechtigt auf dieser Bühne.
************
Pressekontakt: Barbara Pluch 0699 816 77 332; barbara.pluch@chello.at
Druckfähige Fotos finden Sie im Pressecorner von www.kosmostheater.at
:: Presseinformation 2014: TanzKosmos 2014 | Seite 01 ::
Download Pressematerial und Fotos zu allen Produktionen unter http://www.kosmostheater.at
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Di, 25.11. | 19:30 Uhr | MANPOWER
Samuel Kirschner (Wolfsberg):
„ReBeatition“
Solo, 5’
Choreographie und Tanz: Samuel Kirschner
Musik: Thierry Zaboitzeff „Dr. Zab am Wolfgang see Zam V2“
Foto: Bettina Frenzel
Bei „ReBeatition“ handelt es sich um eine kurze, improvisierte Soloperformance, die sich damit befasst,
wie Bewegungen und Geräusche miteinander interagieren und wie stark sie sich gegenseitig beeinflussen.
Ein permanenter Versuch Harmonie und Chaos zu einem Punkt der Übereinkunft zu bewegen.
Die Idee der Wechselbeziehung zwischen Geräusch und Bewegung entstand aus der Zusammenarbeit mit
dem Choreografen David Zambrano bei dem Improvisationsstück "4plus1", in dem Kirschner mit vier
weiteren Tänzern in Salzburg performte (editta braun company; Uraufführung 2014).
Kirschner überarbeitete diese Idee und konzipierte daraus ein eigenes Stück. Dabei war es dem Künstler
ein großes Anliegen, seinen persönlichen tänzerischen Background noch mehr einzubringen und neben
dem Dialog zwischen Bewegung und Sound, in einen kommunikativen Austausch mit dem Publikum
einzutauchen.
Samuel Kirschner
wurde 1989 in Graz geboren. Nach Fußball und Klettern begann er im Alter von sieben Jahren zu tanzen.
HipHop, Streetdance und Paartanz folgten. Nach dem Schulabschluss, Studien in "zeitgenössischem
Bühnentanz" und "Tanzpädagogik" in Linz und Oslo. Tanzstipendium des Bundesministeriums für Kunst,
2012/13. Praktikumsaufenthalt in Spanien-Barcelona, 2013/14. Zusammenarbeit mit David Zambrano,
Lance Griess, Hubert Lepka, Malpelo-Company und editta braun company. Samuel Kirschner lebt und
unterrichtet in Kärnten und Linz.
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Di, 25.11. | 19:30 Uhr | MANPOWER
Dante Murillo & Paweł Duduś (Bogota/Wien; Racibórz - Polen/Wien):
„Rockers“
Duo, 27‘
Tanz: Pawel Dudus / Dante Murillo
Sound: Andres Gutierrez
Kostüme: Monica Gross
Mit Unterstützung von
B-Project Jheronimus Bosch 500 (NL), Comune di Bassano del Grappa (IT), Dance
Umbrella London (UK), La Briqueterie/CDC du Val de Marne, Paris (FR), D.ID Dance
Idenity, Pinkafeld (AT), Festival Cement, s’Hertogenbosch (NL), Dans Atelier
Rotterdam (NL)
Foto: Max Biskup
Rockers ist eine eigensinnige Performance.
Es ist eine spielerische Herausforderung. In dieser Choreografie werden menschliche Formen von der
Bewegung des Schüttelns verzerrt, es wird mit ihrer Bedeutung gespielt, ihrem Kontext und ihrem Zweck,
bedeutungsvoll und bedeutungslos. Rockers ist eine Reise mit verschiedenen Stationen, schwankend
zwischen unserer menschlichen Stärke und Zerbrechlichkeit.
Die Performer führen ihre Körper in einen euphorischen Zustand, sie fordern einander heraus und
begeben sich in ein Stadium der Erschöpfung, in dem Müdigkeit zu Energie wird...
Es rüttelt an unserer menschlichen Beschaffenheit und der Fragilität unserer sterblichen Widerstandskraft.
„Rockers“ entstand im Rahmen des von der JHeronimus Bosch 500 Stiftung initiierten “B-Projects”, das
fünf internationale Choreografen einlud, sich mit den Werken des niederländischen Malers
auseinanderzusetzen. „Rockers“ ist die physische Antwort auf die Leidenschaft, Aufregung und Neugierde,
die in Werken wie „Der Garten der Lüste“ und „Das Jüngste Gericht“ zu sehen sind. “Rockers” zeigt den
Körper spielerisch, widerspenstig und voller Gier, die maximalen physischen Möglichkeiten der
menschlichen Beschaffenheit zu entdecken.
“For me, it is interesting to observe how the act of rocking transforms the meaning of a human form and
its context; it triggers the imagination of the spectator in unexpected ways.” (Dante Murillo)
Dante Murillo
wurde 1982 in Kolumbien geboren und absolvierte ein Studium an der Fakultät für Kommunikation an der
Javeriana Universität mit einem Fokus auf audiovisuelle Produktion. 2006 ging er an die Anton Bruckner
Privatuniversität Linz, die er mit einem BA und MA in zeitgenössischem Tanz, Bewegungsstudie und
Pädagogik abschloss. Zu Zeit ist er als Gastdozent und Choreograf dort tätig. Als Performer arbeitete er
unter anderem mit Wee Company (Norway), David Zambrano, Martin Sonderkamp, Elle Sofe, D.ID Dance
Identity, editta braun company, cieLaroque, COV Cie. Off Verticality und einigen anderen zusammen. Er
gastierte bei verschiedenen Festivals in Lateinamerika, Europa, Afrika und Asien. Seit 2011 entwickelt er
eigene Stücke, die stark von seinen Studien und seinem Interesse an der Erforschung von audiovisuellen
Konzepten und Formen des Narrativen im zeitgenössischen Tanz geprägt sind. Er lebt in Wien.
Paweł Wiesław Duduś
wurde in Polen geboren. 2008 zog er nach Österreich um Tanz an der Anton Bruckner Privatuniversität
Linz zu studieren. Vor und nach seinem Abschluss war er Teil verschiedenster Projekte und hatte die
Möglichkeit mit unterschiedlichen, internationalen Choreografen zusammen zu arbeiten. Speziell Ido
Batash, Anna Reti, Alessandro Sciarroni, Dante Murillo, Georg Blaschke, Liz King und Rose Breuss haben
zur Entwicklung seiner künstlerischen Ausridhtung beigetragen. Er lebt als freier Tänzer in Österreich.
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Di, 25.11. | 19:30 Uhr | MANPOWER
Overhead Project (Köln):
„carnival of the body“
© Corinna Ahlers
Preview
Akrobatik, Duo, ca. 25‘
Choreografie und Performance: Tim Behren, Florian Patschovsky
Konzept: Tim Behren
Exterior Eye/Coaching: Tobias Wegner, Tobias Draeger
Dramaturgische Beratung: Bauke Lievens
Lichtdesign: Jasper Diekamp
Musikkomposition: Simon Bauer
Eine Produktion von Overhead Project (Management: Inga Haschke,Kulturmanagement Mechtild Tellmann)
Partner: studiobühneköln, Festival tanz.tausch Köln, Choreographisches Centrum Heidelberg, Fabrik Potsdam,
Circusschatzinsel Berlin
Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen
Die beiden Akrobaten und Choreographen Tim Behren und Florian Patschovsky beschäftigen sich in
CARNIVAL OF THE BODY mit der inneren körperlichen Realität und der äußeren Wahrnehmung von
Wrestling.
Fallen, Anspringen, das geräuschvolle Aufeinanderprallen zweier Körper: Im Taumel aus Rastlosigkeit,
Gewalt und Behutsamkeit stehen sich zwei Männer gegenüber. Ihr gemeinsames Ringen gegen die
Schwerkraft entgleitet langsam in den brüchigen Zwischenraum von Achtsamkeit und Verletzungsgefahr.
Im Rhythmus ihrer Bewegungen entsteht ein inniger Kampf gegen die äußere Wahrnehmung ihrer selbst.
„A dark dance jewel is born." (Thomas Linden, aKT-Die Theaterzeitung, über „The boy who cries wolf“)
Overhead Project
ist ein Zusammenschluss der beiden Akrobaten Tim Behren und Florian Patschovsky mit Sitz in Köln. In
ihrer Bühnenarbeit bildet ein hochphysisches Partnering den Ausgangspunkt für eine stete
Bewegungsrecherche an der Schnittstelle von Akrobatik und zeitgenössischem Tanz. Zusammen
studierten sie als Partnerakrobaten an der Zirkushochschule ESAC in Brüssel und kamen dort mit der
belgischen Tanzszene in Berührung. Sie kreierten und tourten mehrere Produktionen mit der
HeadFeedHands – Kompanie für Neuen Zirkus, Tanz. Für ihr „Duett [How To Be] Almost There” wurden
sie mehrfach ausgezeichnet. Internationale Einladungen zu Festivals und Gastspielhäusern folgten (u.a.
Oper Graz und Kiel, Zeitgenössisches Zirkusfestival Kairo, Choreographiefestival in Belarus und Russland,
tanzhaus nrw, Tanzfestival in Belgrad und Vilnius).
www.overhead-project.de
https://vimeo.com/94508350
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Di, 25.11. | 19:30 Uhr | MANPOWER
Matan Levkowich & Luan de Lima (Jerusalem/Wien; Caxias do Sul - Brasilien/ Salzburg):
„Boys Don't Cry / Girls Just Want To Have Fun“
Duo, ca. 30'
Choreografie und Tanz: Matan Levkowich & Luan Manfredi
Künstlerische Beratung: Hanna Hellström
Musik: The Cure
Foto: SensoReye Production
„Bist Du müde?“
„Ja. Müde und verschwitzt.“
„Fühlt es sich gut an, wenn ich Dich von hinten beobachte?“
„Ja, wenn ich nicht weiß, dass Du da bist.“
„Hast du Milch gekauft?“ „Oh Scheiße. Hab`ich vergessen.“
"Boys Don't Cry / Girls Just Want To Have Fun" reflektiert die Frage, welche Erwartungen von unserer
Gesellschaft an das Verhalten von Männern untereinander gestellt werden. In diesem Stück wird die
Beziehung zweier Männer untersucht, von denen einer homosexuell, der andere heterosexuell ist. Es geht
darum, die Perspektive des Publikums zu Themen wie Intimität vs. Sexualität, männliche Bindung vs.
romantische Beziehung zu erweitern.
„Boys Don`t Cry / Girls Just Want To Have Fun“ ist die persönliche Geschichte zweier Männer, die sich um
Kommunikation bemühen. Es ist eine Geschichte über uns selbst.“ (Matan & Luan)
Matan Levkowich
ist Tänzer, Choreograf und Grafikdesigner. Sein Zugang zu Bewegung basiert auf der Erforschung der
Körperintuition. Sein choreografisches Werk untersucht das Narrativ des Körpers und seiner Beziehungen.
Sein Fokus und Interesse liegt speziell im Auswerten von Zufällen, um daraus stabile, kommunikative
Szenarien zu schaffen.
Er hat in Stücken von David Zambrano (VE), Martin Nachbar (GR), Marco Torrice (IT) und vielen anderen
getanzt. Sein erstes choreografisches Werk „Point of contact“ wurde 2010 in Israel als Teil des „New
Dance project“ – einer Plattform für aufstrebende Choreografen präsentiert. Momentan lebt er in
Österreich und zeigt seine Stücke im Rahmen von Festivals in ganz Europa.
Luan de Lima
ist ein 1989 geborener, brasilianischer Tänzer aus Caxias do Sul/RS. Er begann seine Tanzausbildung an
der EPD-preparatory school of dance (Brazil) und folgend an der SEAD-Salzburg Experimental Academy of
Dance (Austria).
In Brasilien war er Teil der “Companhia Municipal de Dança” aus Caxias do Sul, der Tanzgruppen “Quarta
Parede” und “Ney Moraes” und arbeitete mit vielen nationalen Choreografen. Heute ist Luan gerade dabei
das post graduate Programm “Bodhi Project” an der SEAD abzuschließen und arbeitet als freier Tänzer.
www.matanlevkowich.com
https://vimeo.com/68653936 - Trailer
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Do, 27.11. | 19.30 Uhr | RISKS
editta braun company (Salzburg):
„instant, vol. 4“
physical theater, (a surprise performance for 4 dancers & 1 choreographer)
Sextett, ca. 35‘
Performer: Martyna Lorenc (PL)*, Matan Levkowich (IL),
Jerca Rožnik Novak (SI)*, Leon Marič (SI)*, Valentin
Alvery (A)*
Komposition: Thierry Zaboitzeff, Lichtdesign: Peter
Thalhamer, instant choreography: Editta Braun
*) Studierende des IDA, Institute for Dance Arts, Anton Bruckner
PrivatuniversitätLinz
Eine Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg;
Mit Unterstützung von bm:ukk, Salzburg Stadt: Kultur, Salzburg
Land: Kultur
Foto: Bettina Frenzel
„instant" ist ein Überraschungs-Tanzstück, das bei jeder Vorstellung neu entsteht. Es ist ein Live-Dialog
zwischen den DarstellerInnen, der Choreografin und dem Publikum. Die wichtigste Arbeitsmethode ist
Spontaneität - ein Gegenstück zu unserem perfekt vorausgeplanten und durchgestylten alltäglichen
Leben. Es wird ein Stück Platz für das Unvorhergesehene geschaffen.
Gegen die Regelungswut - für den Moment!
„Vivre l’instant“, wie die Franzosen sagen: Angesichts der Einsicht in die Endlichkeit der eigenen Existenz
das intensive Er-Leben des Augenblicks aufwerten, Gegenwart pur in einer Welt schier unermesslicher
Archivierung von Vergangenheit durch Datenspeicherung und scheinbar grenzenloser Vorausberechnung
des Künftigen durch Computersimulation und statistikbasierte Prognosen.
Eine „angeleitete” Choreografie des Augenblicks, in der TänzerInnen und Choreografin gemeinsam
improvisieren, „an instant choreography“ als kreativer, einmaliger Live-Dialog zwischen allen Beteiligten
(das Publikum eingeschlossen). Überraschung als Prinzip, Spontaneität als Methode, extreme
Aufmerksamkeit füreinander, fast intimes Miteinander: Die Zurufe der Choreografin, weniger
Anweisungen als Vorschläge („Ungehorsam“ ist ausdrücklich erlaubt!), kommen ebenso wie die
Musikeinspielungen als spontane Reaktionen auf das, was auf der Bühne geschieht. Spiel ist die Devise,
„Fehler“ sind erlaubt.
„Im besten Fall entstehen dabei geradezu magische Dinge, die kann man nicht inszenieren.“ (Editta
Braun)
Editta Braun
gilt als Pionierin des zeitgenössischen Tanzes in Österreich. Sie trug seit Mitte der 80er Jahre
entscheidend dazu bei, Netzwerke und Arbeitsmöglichkeiten für die nationale Tanzszene zu schaffen und
Festivals auf die Beine zu stellen.
Durch internationale Kooperationen mit KünstlerInnen, die ihrerseits großen Einfluss auf die
Entwicklungen in ihren Ländern hatten, trug sie dazu bei, den guten Ruf der „österreichischen Tanzszene“
in Europa mitzubegründen.
Editta Braun wurde 1958 im oberösterreichischen Salzkammergut geboren. Studium an der Universität
Salzburg (Sportwissenschaften und Germanistik), Tanzausbildung in Paris und New York (u.a bei Cristina
Caprioli, Sônia Mota, Peter Goss, Elio Pomare; Schauspiel/method acting bei Walter Lott).
1982 gründete sie das Kollektiv Vorgänge, das 1986 mit dem damals international begehrtesten
Choreografiepreis von Bagnolet ausgezeichnet wurde (ex equo mit Saburo Teshigawara).
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Editta Braun kreiert seit 1989 ihre eigenen unverwechselbaren Tanzstücke, die durchwegs einem
expressiven, theatralen Stil verpfichtet sind, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch
verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement.
Zusammen mit ihrer Salzburger Company, die heuer ihr 25jähriges Jubiläum feiert, entwickelt sie mit
TänzerInnen, SchauspielerInnen, AutorInnen und ChoreografInnen sozial engagierte Projekte in
außergewöhnlichen internationalen Zusammenhängen (vor allem in Afrika und Asien, Produktionen in
Indien, Uzbekistan, Ägypten oder im Senegal), konfrontiert und verbindet deren Kultur-, Geschichts- und
Sozialidentität mit mitteleuropäischen Traditionen und zeigt die Ergebnisse weltweit.
Auch im Bereich der Verfilmung von Tanz hat Editta Braun schon früh Bemerkenswertes geleistet
(Zusammenarbeit mit Othmar Schmiderer, Wolfram Paulus, Hannes Klein, u.a.).
Seit 1996 ist die Entstehung ihrer Stücke eng mit der Musik des Komponisten und Musikers Thierry
Zaboitzeff verbunden.
Lehrtätigkeit:
1992 – 1997 Dozentin bei den Internationalen Tanzwochen Wien, 1994 – 1997 Auftragschoreografien für
die Ballettschule der Wiener Staatsoper; Seit 1997 Dozentin an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sie
unterrichtet dort als Zentrales Künstlerisches Fach Zeitgenössischer Tanz, Physical Theater,
Improvisation. Durch ihre Lehrtätigkeiten und Kooperationen (musisches Gymnasium Salzburg,
Impulstanz Wien) sorgt sie weiterhin für Lebendigkeit und fundierte Ausbildung in diesem Bereich und
führt junge Menschen zu professionellen körperlichen und kreativen Arbeitsweisen.
„Schwer zu beschreiben, aber mit Sicherheit ein außergewöhnliches, langfristiges, geduldiges und
erfolgreiches Projekt der internationalen kulturellen Entwicklung und Verbindung.“ (Beda Percht,
Regisseur über ebcie)
BIOS PERFORMER
Martyna Lorenc - Tanz, Research, Performance
Geboren 1987 in Poznań, Polen. Studiert BA Tanz an der Anton Bruckner Privatuniversität Linzz. Schließt
zurzeit ihr Masterstudium cognitive sciences an der Adam Mickiewicz University in Poznań ab.
Engagements bei Company Off Verticality/ Rose Breuss/ Johannes Randolf und editta braun company.
Performt mit ebcie in: planet Luvos, 4 4plus1, instant
Jerca Rožnik Novak - Tanz, Performance
Geboren 1992 in Slowenien, Kunstgymnasium für zeitgenössischen Tanz in Ljubljana, studiert Sozialarbeit
in Ljubljana und Tanz an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Engagements /Zusammenarbeit mit:
Rose Breuss. Performt mit ebcie in: instant
Matan Levkowich - Tanz, Research
Geboren 1983 in Israel, Absolvent Salzburg experimental academy of dance (SEAD). Arbeitet als freelance Tänzer, Choreograf und Grafikdesigner. Engagements bei Martin Nachbar(GR), Marco Torrice(IT)
u.a. Performt mit ebcie in: in: 4plus1, instant; Siehe auch: S.5
Leon Marič - Tanz, Performance
Geboren 1991 in Slowenien, Kunstgymnasium für zeitgenössischen Tanz in Ljubljana, BA Tanz an der
Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Engagements /Zusammenarbeit mit: Michael Turinsky, Francesco
Scavetta, Žak Valenta, Rose Breuss. Performt mit ebcie in: instant
Valentin Alfery - Tanz, Research
Geboren in Wien. Tänzer, Choreograph. Breaking, Popping, Locking. Oberhai der Hungry Sharks, urbane
Tanzcompany. Representing M.O.T. - Dance Crew / Salzburg. Eigene Produktionen, solo und Gruppe, von
der Straße ins Theater. www.knuffelbunt.com
www.editta-braun.com
Trailer vom Stück: https://www.youtube.com/watch?v=WCl4RFf_4k8
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Do, 27.11. | 19.30 Uhr | RISKS
Barbis Ruder (Wien):
„binge dating”
Solo, 7'
Performance: Barbis Ruder,
Cinematographie: Ewa Stern
60 Online-Dating Nachrichten in Audio (anonymisiert), Werkzeug
(Schraubstock, Gewindeschneider, Zwinge, Hammer, Meißel,
Bohrmaschine, Zangen, Feile), Gemüse (Karotte, Gurke, 2 Eier, Zucchini,
1 L Milch, Lauch)
Foto: Tobias Pilz
„binge“ (engl.) bedeutet Exzess, Gelage, Übersättigung und wird üblicherweise in Zusammenhang mit
Alkohol- und Essexzessen verwendet – „binge drinking“: Komasaufen; „binge eating“: Esssucht.
Ausgangspunkt der Arbeit ist eine Textcollage aus Nachrichten von Männern, die der Künstlerin auf
diversen Online-Dating- und Sexplattformen zugesandt wurden. Die Texte, welche anfangs noch
persönlich wirken, überlappen sich immer mehr, so dass am Ende nur noch einzelne leere Sprachfetzen
hörbar bleiben.
Während die Performerin diese Nachrichten hört, bearbeitet und isst sie währenddessen Nahrungsmittel
mit Werkzeug. Karotten werden mit dem Gewindeschneider beschnitten, Zucchini mit einem Meißel
gespalten, Eier in eine Schraubzwinge geklemmt und die Milch wird mit dem Akkubohrer geöffnet und
getrunken.
Barbis Ruder
„WERTSCHÖPFUNGSKETTE”
Installation
Von und mit: Barbis Ruder
Cinematografie: Anna Vasof, Ewa Stern, Lena Kienzer
Assistenz: Florian Buder, Joshua Korn
1A – Ring
1B – Kanon
1C – Schutz
1D – Wechsel
1E – Bruch
1F – Attacke
Foto: Lena Kienzer
Die ersten sechs Solo-Performances dieser als Work-in-Progress erarbeiteten Serie inszenieren
persönliche Situationen inmitten der Öffentlichkeit.
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Die Videos sind keine in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten. Sie sind mehr wie abstrahierte Bilder zu
verstehen, sie wecken Assoziationen beim Betrachter. Zugleich verweisen sie auf vorherige und
nachfolgende Filme – nach und nach wird sich die Kette zu einem Gesamtwerk zusammenfügen.
„Barbis Ruder aus der Transmedialen Kunst (unter Brigitte Kowanz) schichtet mit fünf Screens die Videos
von fünf Performances im urbanen Raum zu einer verdichteten feministischen gesellschaftskritischen
Aussage.“ Artmagazine, Margareta Sandhofer, 30.06.14
Barbis Ruder
diplomierte in Kulturmanagement und studiert seit 2011 Transmediale Kunst in der Meisterklasse von
Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst.
Sie mischt ihre Themen Wirtschaft, Arbeit, Rollenbilder, Romantik, Intimität und Konventionen in
komplexe Kompositionen, welche in Performances, Installationen, Videoarbeiten und Objekten Gestalt
annehmen.
Barbis Ruder ist Mitinitiatorin der Künstlergruppen Nachtgestaltungslabor, date-an-artist,
Magistratsabteilung Männerkultur und der Glam Pop Band What's Inside a Girl. Sie lebt und arbeitet in
Wien.
Barbis Ruder wurde 2014 mit dem Performancepreis H13 des Kunstraums Niederösterreich für
ihre Auslegung einer "Wertschöpfungskette" ausgezeichnet.
www.barbisruder.com
Trailer zu „binge dating“: http://vimeo.com/75804884 (Passwort: Gemüse)
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Do, 27.11. | 19.30 Uhr | RISKS
Iris Heitzinger & editta braun company (Barcelona/Salzburg):
„PAULA”
Solo, ca. 40‘
Tanz, Kreation, Choreografie: Iris Heitzinger
Komposition: Thierry Zaboitzeff
Bühne: Arturas Valudskis
Lichtdesign: Thomas Hinterberger
Dramaturgie: Gerda Poschmann-Reichenau
Gesamtkonzeption, künstlerische Leitung, Visuals: Editta
Braun
Mit Unterstützung von BKA-Kunst, Stadt Salzburg, Land Salzburg
Foto: Editta Braun
Paula ist Einsamkeit, Beschränkung, Unbehaustsein - und der Versuch der Erinnerung, der Besinnung auf
das Ursprüngliche, Wesentliche. Ein Dasein, ganz auf sich gestellt, Mensch zwischen Metall, Leben
zwischen Leblosem. Mal schmerzhaft begrenzt, mal selbstgenügsam vergnügt, dann wutentbrannt und
plötzlich grenzenlos durch die Kraft der Evokation. Die Phantasie sprengt das, was beschränkt auf der
Suche nach dem, was wirklich zählt.
„Hoamatlandl“ sang Iris Heitzinger in ihrer letzten Produktion und traf damit bei Editta Braun,
Oberösterreicherin wie sie, einen zentralen Nerv. Sie wusste schon lange, dass sie mit der
charismatischen jungen Tänzerin und Choreografin arbeiten wollte, deren Bewegungsqualitäten sie
ebenso schätzt wie ihre Choreografien. Die überfällige Zusammenarbeit beglückt nun beide durch eine
tiefe Komplizität, die sich aus der gemeinsamen Herkunft speist, aus ländlich-kleinstädtischer
Sozialisation und verbindenden Erinnerungen.
Als Inspirationsquelle für Paula dienten zwei Romane: In „Die Wand“ erzählt Marlen Haushofer von einer
Frau, die in der Einsamkeit der Berge, mitten unter Tieren, plötzlich ganz auf sich gestellt ist,
abgeschnitten vom Rest der Welt – oder was davon noch übrig ist. An Sten Nadolnys „Ein Gott der
Frechheit“ faszinierte Editta Braun die Rolle des Metalls als Inbegriff der modernen Welt, Symbol der
Inbesitznahme der Natur durch den Menschen. Von hier ausgehend, schaffen Editta Braun und Iris
Heitzinger im von Arturas Valudskis geschaffenen Spiel-Raum, getragen von Thierry Zaboitzeffs
Kompositionen, gemeinsam eine kleine Welt, in der erstaunlich viel Platz ist für Menschliches.
Iris Heitzinger - Performance, Kreation
Geboren 1980 in Österreich, BA zeitgenössischer Tanz und Pädagogik an der Anton Bruckner
Privatuniversität Linz. Freischaffende Choreografin, Tänzerin und Pädagogin. Kollaborationen mit: Jeremy
Wade, Guillermo Weickert, Ted Stoffer, Vincent Dance Theater, cie.Laroque, Cie. Willi Dorner, Cia.
Lanónima Imperial, u.a. Kreiert eigene Arbeiten seit 2008 in Österreich und Spanien, unterrichtet
zeitgenössischen Tanz, Komposition und Improvisation in Österreich, Spanien, Kanada, Japan, England,
etc.
www.missluisstwisted.flavors.me
Editta Braun - künstlerische Leitung
Geboren 1958 im oberösterreichischen Salzkammergut, Mag. phil., Tanzausbildung in Paris, New York,
gründet 1982 das Künstlerkollektiv Vorgänge, ‘89 ihre eigene Company, weltweites Touring, zuletzt
verstärkt im Mittleren und Nahen Osten und im Baltikum. Schwerpunkte: frauenspezifische Themen,
interkulturelle Kooperationen. Lehre: Universität Salzburg, Anton Bruckner Privatuniversität Linz; Siehe
auch S.6
www.editta-braun.com
:: Presseinformation 2014: TanzKosmos 2014 | Seite 010 ::
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
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Thierry Zaboitzeff - Komposition
Geboren 1953 in Nord-Frankreich. Gründer und Komponist der Avantgarde-Rock-Formation ART ZOYD,
weltweite Tourneen. Seit 1995 Projekte sowohl Solo als auch für Gruppen-Formationen. Arbeit als freier
Komponist und Musiker für Film, Tanz und Theater. Veröffentlichung von 28 Alben bisher.
www.zaboitzeff.org
Arturas Valudskis - Bühnenbild
Geboren 1963 in Litauen und lebt als Regisseur, Schauspieler, Musiker, Kostüm-, Masken- und
Bühnenbildner in Salzburg. Studium von Regie und Schauspiel an der Kunstakademie Vilnius, inszenierte
dort die Tragikomödie Das Orchester von Jean Anouilh, Förderstipendium der Stadt Salzburg. Gründet
1994 das Theater Panoptikum in Salzburg.
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Do, 27.11. | 19.30 Uhr | RISKS
Prosxima Dance Company (Athen):
„A room of her own - [action] 35“
Uraufführung
Solo, ca. 30'
Choreografie: Maria Koliopoulou
Performance: Ioanna Paraskevopoulou
Musik/Sounddesign: Yannis Isidorou
Lichtdesign: Thomas Economacos
Foto: Prosxima Dance Company
„[action] 35 – A room of her own“ ist der neueste Teil einer Serie von Arbeiten der Prosxima Dance
Company, die den Begriff Erinnerung erkundet. Die Choreografin Maria Koliopoulou lädt dazu ein, sich
auf eine Reise zurück in das Körpergedächtnis alter Mythen zu begeben.
Mit „[action] 21 – mneme“ war die Prosxima Dance Company 2012 zuletzt beim TanzKosmos
Festival zu Gast.
Eine Forschungsreise für die Stimme des Körpers zu dem, was uns von der Welt, in der wir leben,
innewohnt und zu dem, was wir von der vergangenen Welt seit Jahrhunderten in uns tragen. Eine
choreografische Studie darüber, wie sich der Körper durch die Mythen, die er darstellt, selbst offenlegen
kann: Inspiriert von weiblichen Figuren der griechischen Mythologie wie Medusa, Medea, Metis und Leda
und ihrer Darstellung in der Kunst über Jahrhunderte hinweg, werden Fragen aufgeworfen: Sind diese
Figuren noch immer “bewohnt/besetzt”? Und was für Spuren haben sie hinterlassen?
„Wir haben tiefes Vertrauen in die Kunst als unseren stärksten Akt des Widerstandes gegen alles, was uns
emotional, geistig und spirituell einschränkt.” (Prosxima Dance Company)
„Greek dancer Maria Koliopoulou,(…), had introduced herself as a consequential conceptual choreographer
versed in contemporary trends (…). Her current performance entitled [action 8] – Singularity affirmed her
crystallizing conceptual direction and was witness to a marked shift towards a greater articulation, a
greater clarity of communication and at the same time vigour and singularity of artistic expression. (…)
The conceptual, abstract performance of Maria Koliopoulou and the Prosxima company does not neglect
sensual perceptions, even pure hedonists will find satisfaction (…).“(Dance Zone Magazine, Prague)
Maria Koliopoulou
lebt und arbeitet in Athen. Sie studierte am Laban Center und ist Gründungsmitglied der Prosxima Dance
Company und des kollaborativen Tanznetzwerks “syndesmos chorou”. Ihre choreografischen Arbeiten
wurden in Athen, Budapest, Chania, Kavala, Karlstadt, Ljubljana, Prag, Salzburg, Serres, Algier und
Stockholm gezeigt. Auszeichnungen: Jarmila Jeřábková Choreography Award, New Europe Festival 2008,
Prague/ Audience Award, 4th Duo Dance International Festival 2005, Budapest/ Performance Award,
Napolidanza Festival 2005/ Honorary Award, Algier/2nd International Prize 2013
http://syndesmoschorou.wordpress.com/
www.prosxima.gr.
Videos und Trailer
[action] 21 - mneme http://vimeo.com/36140000; http://vimeo.com/38595255
[action] 8 – Singularity https://vimeo.com/20115471
[action] V- Tous les deux http://vimeo.com/19172398 (Password: prosxima2010)
Prosxima dance company trailer: https://vimeo.com/25160058
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Download Pressematerial und Fotos zu allen Produktionen unter http://www.kosmostheater.at
KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
Sa, 29. 11. | 19.30 Uhr | POLITICS
cieLaroque/helene weinzierl (Salzburg):
„democrazy - how to peel an onion without crying”
Quartett, 60'
Choreografie, Künstlerische Leitung: Helene Weinzierl
In Zusammenarbeit mit: Helena Arenbergerova, Honza
Malik, Yuri Korec, Viviana Escalé
Sound, Komposition: Oliver Stotz
Lichtdesign: Peter Thalhamer
Bühne/Kostüme: Helene Weinzierl
Konzeptuelle/dramaturgische Beratung: Barbis Ruder
Eine Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg;
Mit Unterstützung von bm:ukk, Salzburg Stadt: Kultur,
Salzburg Land: Kultur
Foto: Wolfgang Lienbacher
Ein Hoch auf die Entscheidungsfreiheit. Wir dürfen täglich aus dem großen Pool an verfügbaren
Möglichkeiten wählen. Blond oder brünett, grün, rot oder schwarz, TV oder illegaler Download, Papaya
oder Mango. Alles ist verfügbar, alles steht zur Auswahl.
In ihrer Performance erforschen cieLaroque/helene weinzierl die Entscheidungsfreiheit in all ihren
Facetten: im Umfeld von Demokratie, Freiheit und Spaßgesellschaft in Verknüpfung mit Thesen, Fragen,
Anekdoten, Aufregern und humorvollen Betrachtungen über Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.
Wäre eine Entscheidung beispielsweise eine Zwiebel, würde dann jede Schicht eine Meinung bilden? Was
passiert, wenn man nach und nach die Schichten abträgt? Kommt man dann dem innerem Selbst näher?
Vor allem aber, kann man diese Zwiebel schälen, ohne zu weinen? Doch wer ist in der Lage, zu
bestimmen, dass die Entscheidung eine Zwiebel ist?
Wagt es jemand, zu behaupten, dass die Zwiebel mehr eine Birne, oder genauer betrachtet ganz eine
Birne ist? Sind in unserer heutigen Demokratie nicht alle Zwiebeln Birnen?
„Am Ende kommt eine tragische, sozusagen persönliche Note ins Spiel. Weinzierl jongliert gern mit
Ambivalenzen.“
KARL HARB SALZBURG (Salzburger Nachrichten, 18.10.2012).
„CieLaroque und Helene Weinzierl beherrschen die Verbindung von Tanz, Text und Schauspiel perfekt.
Das einstündige Gesamtkunstwerk ist sozialkritisch und involviert das Publikum gekonnt.“
ELISABETH PICHLER (Dorfzeitung, 19.10.2012)
Helene Weinzierl
wurde 1963 in Salzburg geboren. Sie erhielt ihre tänzerische Ausbildung in Paris und München und
gründete nach über 10jähriger Tätigkeit als Tänzerin 1995 cieLaroque/helene weinzierl, mit der sie bei
nationalen wie internationalen Festivals weltweit gastiert. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen
internationalen Preisen ausgezeichnet (u.a. Förderpreis für Kunst und Kultur der Stadt Salzburg, 2012
wurde democrazy vom bm:ukk prämiert).
Yuri Korec
schloss 2002 seine Tanzausbildung an der Cornenius University (Bratislava) ab. Er arbeitete mit
zahlreichen Ensembles und kreierte auch eigene Produktionen. Seine Tanzfilme waren bei zahlreichen
internationalen Festivals zu sehen. Seit 2012 ist er auch als qualifizierter Rolfer tätig.
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Viviana Escalé
schloss ihr Studium in Tanz und Choreografie 1998 am „Institut del Teatre de Barcelona“ ab. Danach
hatte sie zahlreiche Engagements an deutschen Staatskompanien. Seit 2004 ist sie als freie Tänzerin,
Lehrerin und Choreografin tätig.
Helena Arenbergerová
studierte Tanz and der Kunstschule in Prag und Geschichte an der Karls Universität Prag. Als freie
Tänzerin kooperierte sie unter anderem mit den Kompanien von Akram Khan, Cot504, RootlessRoot,
Cie.Willi Dorner und vielen mehr kooperiert.
Honza Malik
schloss seine Tanzausbildung am Duncan Centre Konservatorium in Prag ab. Seitdem ist er als freier
Tänzer, Produzent und Koordinator von zeitgenössischen Tanzprojekten tätig. Er war für zahlreiche Preise
nominiert und erhielt 2011 den Best Actor Critics Award am Kingfestival in Russland.
www.cielaroque.at
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=W72zGPEpleQ
Full video: https://www.youtube.com/watch?v=n8Yt27LD9YE
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Sa, 29. 11. | 19.30 Uhr | POLITICS
RootlessRoot /Jozef Frucek & Linda Kapetanea (Žilina - Slowakei; Athen)
„Eyes in the Colours of the Rain”
Österreichische Erstaufführung
Duo, 50'
Performance: Linda Kapetanea, Jozef Fruček
Konzept und Choreografie: Linda Kapetanea - Jozef Frucek
Dramaturgie: Hildegard De Vuyst
Set Design: RootlessRoot
Kostüme: Aggelos Mentis
Musik: Vassilis Mantzoukis
Licht & Visual Design: Jukka Huitila
Set Design Assistent: Iliana Skoulaki
Foto: Vojtech Brtnicky
Eine Koproduktion mit ONASSIS CULTURAL CENTRE
Mit Unterstützung von Duncan Dance Research Center, ElleDanse
Bratislava
In ihrer Performance Eyes in the Colours of the Rain kämpfen RootlessRoot mit ihrer Identität in einer
Gesellschaft, die zwar nach Kontinuität strebt, in der sich aber Grenzen trotz allem ständig verändern. So
kehren sie zur menschlichen Dimension zurück und verwenden ihren Körper um ihre Position neu zu
definieren. Daraus resultiert eine dynamische und komplexe Landschaft der Emotionen, die nur durch
Tanz zustande kommen kann.
Eyes in the Colour of the Rain ist gleichzeitig eine Attacke auf und ein Fest für die Sinne.
”With the body as their Alpha and Omega, Linda Kapetanea and Josef Fruček’s every choreographic
endeavour sets out to explore their personal style in movement. Wanting more than the logic of a strictly
dance idiom, they focus on what can be expressed through movement and the illumination of their inner,
emotional world through theatricality and instinctive on-stage communication.” (RootlessRoot über ihre
Arbeit)
Aus den Kritken zu Eyes in the Colours of the Rain:
“Terrorizing their audience with a much darker comment on society, Rootlessroot express their disturbed
discontent through a torrent of violent movement performed with outstanding energy. (…)a feast of vision
and sound that shocks and confuses.” (Jemma Bicknell/Jen Teale, londonist.com)
“The complex and mesmerising performance is unapologetic in its assault on the sense from beginning to
end.” (Sam Gauntlett, londondance.com)
“An alternative piece that is definitely above the mainstream of what is being created within our musictheatre scene(…).” Marta Puková, topzine.cz, 19. 6. 2011
“A great burning energy is spreading around excellent performers (…).” (Marcela Benoniová, Právo)
Linda Kapetanea und Jozef Frucek
(früher beide TänzerInnen bei Ultima Vez) gründeten RootlessRoot 2006 mit dem Ziel, eine von
Bewegungen getriebene, reflektierte Plattform für ihre künstlerische Sprache zu erschaffen, die
zugänglich, ursprünglich, kreativ und spielerisch ist. RootlessRoot will vor allem eine Struktur geben, die
Visionen und kreative Ideen unterstützt. Erfolgreich haben sie eine einzigartige Forschungs- und
Entwicklungsplattform aufgebaut: ‘Fighting Monkey’; dabei beschäftigen sie sich mit dem Entwurf von
ungewöhnlichen Trainingsmethoden, um Stärke, Wandlungsfähigkeit und Sanftheit zu entwicklen,
während gleichzeitig auf das kraftvolle Potential der einfachen menschlichen Bewegung zugegriffen wird.
Zusammenarbeit u.a. mit John Parish, Miso Kascak, Vasilis Mantzoukis, Isabelle Lhoas, Jukka Huitilla,
Hildegard de Vuyst, Ivan Archer, Martha Frintzila, Paris Mexis and Akram Kahn amongst others.
http://rootlessroot.com/who-we-are
:: Presseinformation 2014: TanzKosmos 2014 | Seite 015 ::
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