formular für die unterrichtseinheitsplanung

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FORMULAR FÜR DIE UNTERRICHTSEINHEITSPLANUNG (STAND 18.OKT.04)
Planer/in: Stefan Voramwald
Fach/Lerninhalt: Musik, Instrumentenkunde
Schulort/Schulklasse: Rüfenach/ 3. Klasse der Sekundarschule
1. BEDINGUNGEN
Schüler/innen: Wo hole ich meine Schülerinnen und Schüler ab (in Bezug auf ihre
entwicklungsspezifischen Interessen, ihr Vorwissen, ihre Vorstellungen zum Sachverhalt ihre Arbeitsgewohnheiten, und ihren Leistungsstand)?
Lehrplan: Welche Vorschriften und Hinweise enthält der Lehrplan (in Bezug auf die Verbindlichkeit des
Themas oder Ziels, auf Fach- und Stufenziele)? Welches sind die Leitideen und/oder Grobziele, die von
Seiten des Lehrplanes vorgegeben werden?
Situation: Wie sind die situativen Rahmenbedingungen (Raum, Medienausstattung, Zeitbudget)?
Schüler/innen
Vorwissen
Die Klasse hat keine gemeinsame Basis in Bezug auf das Instrumentenkunde. Das Thema wird
neu eingeführt. Einige Schüler verfügen jedoch über (vertieftes) Wissen bezüglich eines oder
mehrerer
Instrumente aufgrund ihres Instrumentalunterrichts. Das Vorwissen und die
Schülervorstellung werden am Anfang der Unterrichtseinheit abgeklärt, indem die SchülerInnen
in Einzelarbeit ein Minp-Map zum Thema gestalten.
Arbeitsgewohnheiten/Leistungsstand
Die Disziplin in der Klasse ist sehr gut. Die SchülerInnen arbeiten selbständig und sind sich
erweiterten Lehrformen und Gruppenarbeiten gewöhnt.
Lehrplan
Die Instrumentenkunde ist im Lehrplan im Bereich Klangdifferenzierung zu finden. Gemäss
Lehrplan sollen Instrumente verschiedener Musikgattungen kennen gelernt werden. Die
Tätigkeitsbereiche Musik verstehen und Musik hören stehen im Zentrum.
Situation
Zeitbudget
Pro Woche stehen zwei Lektionen zur Verfügung. Die Instrumentenkunde soll während einem
Zeitraum von fünf Wochen abgehandelt werden. Im Zeitrahmen von zehn Lektionen soll die
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Instrumentenkunde behandelt werden.
Medienausrüstung
Raum
Mir steht ein Musikzimmer zur Verfügung, welches mit CD- und Tonbandgerät, HP, Video und
Fernsehgerät ausgestattet ist.
Instrumentarium
E-Piano; Bongos (2x), Kongas (3x), Drumset (2x), E-Bass (2x) incl. Verstärker, E-Gitarre (3x)
inkl. Verstärker, div. klassische Perkussionsinstruemnte (Cuira, Rassel, Tamburin, Fingerslap,
ect.), PA-Beschallungsanlage mit Mikrophonen (5x), DJ-Pult, ect.
Dieses Instrumentarium wird als Anschauung im Unterricht dienen. Zudem ermöglicht das
Spielen auf den Instrumenten originale Begegnungen, wobei gleichzeitig kongnitive, affektive und
sensomotorische Lernziele angestrebt werden können.
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2. THEMATIK
Fachliche Durchdringung und Analyse des Lerninhalts: Welches sind wichtige Aspekte eines Sachoder Sinnzusammenhanges? Hat der Lerninhalt verschiedene Sinn- und Bedeutungsschichten? In
welchem grösseren Zusammenhang steht dieser Inhalt? Was muss sachlich vorausgegangen sein?
Welche Begriffe sind wichtig und notwendig? Hat der Lerninhalt eine Geschichte? Welche Beziehungen
bestehen zwischen einzelnen Teilthemen?
Im folgenden Mind-Map werden verschiedene Themenfelder der Instrumentalkunde aufgezeigt.
Die Blöcke mit mehrern Kästchen stellen verschiedene Bereiche dar. Die einzelnen Kästchen
stehen für die Aspekte eines Bereiches. Die mit zwei Spitzen versehenen Pfeile weisen auf
gegenseitige Abhängikeiten oder Verknüpfungspunkte der Bereiche hin. Sowohl inhaltlich als
bezüglich der Verknüpfungen hat dieses Mind-Map nicht den Anspruch auf Vollständigkeit
(Vollständigkeit gibt es wohl in der Instrumentenkunde gar nicht). Es soll aber zur Orientierung
und zu punktuellen Klärungen der oben formulierten Leitfragen dienen.
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3. BEGRÜNDUNGEN
Fachwissenschaftliche Bedeutung (Fachrelevanz) / exemplarische Bedeutung: Welche Bedeutung
hat dieser Lerninhalt aus fachlicher Sicht? Ist er zum Beispiel für das grundlegende Verständnis oder für
weiterführende Fragen wichtig? Für welche anderen Fach- (teil)gebiete hat er eine Bedeutung? Wie steht
es mit der überfachlichen Bedeutung des Inhaltes, werden bestimmte Schlüsselkompetenzen gefördert?
Schülerbezug (Gegenwartsbedeutung): Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt bzw. die an
diesem Thema zu gewinnende Erfahrung, Erkenntnis, Fähigkeit oder Fertigkeit bereits im geistigen Leben
der Schüler/innen meiner Klasse, welche Bedeutung sollte er - vom pädagogischen Gesichtspunkt aus
gesehen - darin haben?
Lebenssituation/ Gesellschaft (Zukunftsbedeutung>): Worin liegt die Bedeutung des Themas für die
Zukunft der Schülerinnen und Schüler? Welche Schlüssselprobleme sollen angesprochen werden?
Fachwissenschaftliche Bedeutung
Die Instruentenkunde ermöglicht es, im Musikunterricht nicht nur über Klänge zu sprechen,
sondern auch über dessen Entstehung. Der Aufbau und die Spielweise verleihen jedem
Musikinstrument den eigenen Charakter. Durch Kenntnisse über instrumentenspezifische Klänge
können die Lernenden Schallereignisse differenzierter betrachten und Aussagen bezüglich
Instrument und dessen Klangentstehung machen. Hörbildung (v.a. musikalische Komponente)
und Schallentstehung (v.a. physikalische Komponente) ergänzen sich zu einer ganzheitlichen
Betrachtung des Themas.
Die vertiefte Auseinandersetzung mit Klängen, dessen Charakteren, Klangfarben und Entstehung
stellt für den weiteren Musikunterricht eine Qualität dar. Etwa wenn es darum geht, Werke zu
besprechen und diese auf ihre Besetzung zu analysieren.
Die Schüler erlernen einige elementare Muster zur Spielweise gewisser Instrumente. Damit
sollen Lernziele auf der affektiven und sensomotorischen Ebene erreicht werden. Die
SchülerInnen lernen, sich musikalisch zu äussern. Dieser Bezug zur sensomotorischen und
affektiven Ebene ist auch für den Schülerbezug (Gegenwartsbedeutung) zentral.
Schülerbezug (Gegenwartsbedeutung)
SchülerInnen verbringen oftmals mehrere Stunden pro Tag mit Musik hören. Die Musik der
SchülerInnen soll kritisch auf die Klangentstehung analysiert werden. Dabei wird ein bewussterer
Umgang mit Musik gefördert.
Lebenssituation/Gesellschaft (Zukunftsbedeutung)
Musik spielt in jeder Gesellschaft eine zentrale Rolle. Ein elementares Verständnis über
Entstehung von Klängen gehört meiner Meinung nach heute zum Allgemeinwissen.
Musikalischen Erscheinungsformen wird durch Instrumenten- und „Klangkenntnissen“ sensibler
und bewusster begegnet, was ein Lebensqualität darstellt.
Das Thema Instrumentenkunde ist sehr breit und in verschiedene Disziplinen (Musik, Physik,
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Biologie, Geschichte, Ethnologie, ect.) und Lebensrealitäten verflochten (Berufswelt, Freizeit,
ect.). Eine ganzheitliche Betrachtung fördert das vernetzte Denken.
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4. ZIELE, ZUGÄNGE UND ÜBERPRÜFUNG
Ziele: Was will ich erreichen? Welche spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten will ich fördern
(verschiedene Lernzielarten und –ebenen berücksichtigen)?
Zugänge: Wie kann der Lerninhalt für die Schüler/innen erfahrbar gemacht werden (Texte, Experimente,
Personen, Fallbeispiele)? Welche Medien, Tätigkeiten, Experimente etc. eignen sich besonders gut, damit
das Thema für die Schüler/innen interessant wird? Welches sind mögliche Anknüpfungspunkte und
Problemstellungen?
Überprüfung: Welche Ziele sollen überprüft werden? Wie kann das Erreichen dieser Ziele überprüft und
beurteilt werden (Leistungsmessung, Ergebniskontrolle)?
Zugänge
Folgende Vorgehenswiese sollen das Thema für die SchülerInnen erfahrbar und interessant
machen:
● In der Einstiegsphase werden Vorwissen, Schülerinteressen sowie Schülervorstellungen
abgeklärt. Damit sollen die Schüler dort abgeholt werden, wo sie sind (Vorwissen). Auf
Schülerinteressen soll während der Unterrichtseinheit Rücksicht genommen werden. Dies hat
positive motivationale Konsequenzen. Um Misverständnisse zu verhindern, werden die
Schülervorstellungen abgeklärt (Vielleicht versteht die Klasse unter dem Thema
„Instrumentenkunde“ etwas völlig anders).
● Das Instrumentarium im Musikzimmer wird in den Unterricht eingebaut. Diese originale
Begegnungen sind wertvoll für den nachhaltigen Lerngewinn.
● Das Musik machen soll nicht zu kurz kommen. Zahlreiche praktische Sequenzen im Unterricht
sorgen dafür, dass die Instrumentenkunde „erlebt“ wird (affektive, soziale und sensomotorische
Zugänge).
● Um Schallentstehung zu erklären, werden physikalische Experimente durchgeführt. Diese
interdisziplinäre Vorgehensweise gibt ein ganzheitliches Bild.
● Musik der SchülerInnen wird auf Instrumente und Stimmen analysiert.
● Bezüglich Arbeitsformen und Medien möchte ich eine Abwechslung anstreben. Der Unterricht
soll vielfältig gestaltet werden.
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Ziele
Dispositionsziele
● Die SchülerInnen lernen die Vielfalt der Musikinstrumente kennen. Sie entdecken verschiedene
Arten der Schallentstehung und Spielweisen. Dadurch lernen sie Gemeinsamkeiten und
Unterschiede zwischen Instrumentengruppen bzw. Instrumentenfamilien kennen.
● Die SchülerInnen lernen, Schallereignisse von Instrumenten zu beschreiben und zu
charakterisieren.
● Die elementare Spielweise einiger Musikinstrumente wird erlernt. Die SchülerInnen lernen, diese
Musikinstrumente anzuwenden.
Lernziele und/oder Richtziele
kognitive LZ
● Die SchülerInnen kennen zwei wesentliche Konzepte, um Instrumente in Instrumentenfamilien
einzuteilen. Sie können Kriterien für die Einteilung der Instrumente erläutern.
● Die SchülerInnen können die Einteilung nach Spielart erklären und pro Instrumentenfamilie fünf
Instrumente nennen.
● Die Schülerinnen können die Schallentstehung anhand eines Musikinstrumentes physikalisch
erklären.
● Die SchülerInnen können zehn von der LP ausgewählte Musikinstrumente auf durch Hörproben
(CD) erkennen. Zudem können sie das Gehörte mit der Lautstärke, Tonhöhe, Klangfarbe etc.
charakterisierend beschreiben.
● Die SchülerInnen kennen mind. fünf verschiedene Ensemblearten und können diesen typische
Instrumente zuteilen.
affektive LZ
● Die Schülerinnen entwickeln eine Faszination der Klangwelten, die mit Musikinstrumenten
erzeugt und gestaltet werden.
● Durch musikalische Ausdrucksweisen und Interaktion mit Musikinstrumenten entdecken die
Schüler eine neue Art, sich auszudrücken und sich zu verständigen.
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psychomotorisches LZ
● Spielarten gewisser Musikinstrumente werden erlernt. Dies erfordert hohen Anspruch an die
(Fein)Motorik.
Überprüfung
Die kognitiven Lernziele werden anhand einer schriftlichen Arbeit am Ende der UE überprüft. Dabei
werde ich eine grösstmögliche Kohärenz zum Unterricht anstreben.
Zu einem geeigneten Zeitpunkt werde ich die Resultate eines Arbeitsauftrages einziehen,
korrigieren und den Schülern ein Feedback geben. Die Darbietung eines kreativen
Gruppenauftrags (selbst ein Stück Musik schreiben und darbieten) wird bewertet. Dazu wird
vorgängig ein transparentes Kriterienraster für die Bewertung abgegeben.
Um auch die prozedurale Komponente abzudecken, werde ich den Schülern ein Lernjournal-Blatt
geben, auf welches sie pro Musiklektion 3min Zeit haben werden, um einerseits die wichtigsten
Erkenntnisse in einigen Worten aufzunotieren und um die Zusammenarbeit zu reflektieren
(Kreuzchen setzen zwecks Bewertung).
Durch mündliche Kontrollfragen und Aufforderungen zu Feedbacks der Schüler werde ich den
Wissensstand stetig überprüfen. Zudem werde ich ab und zu ein Blitzlicht durchführen, um auch
wertvolle Informationen der Schüler auf der Metaebene zum Unterricht zu bekommen.
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5. Inszenierung
Vorgehen: In welche Lehr- und Lernschritte gliedere ich den Unterrichtsverlauf? Welche Lernwege und
Lernsituationen wähle ich? Welche Methoden und Sozialformen setze ich ein? Welche audiovisuellen
Medien will ich verwenden?
Anz.
Lekt.
1
Unterrichtsverlauf: Lehr- bzw. Lernschritte
(Grobplanung)
Instrumente unter einem Tuch erspüren,
klänge wahrnehmen.
Schüler müssen „Gegenstände“
identifizieren und auf Folie aufnotieren.
Thema wird noch nicht bekannt gegeben!
Methoden,
Sozialformen, Medien
etc.
3 Tische, klassische
Perkussionsinstrument
e, Flöten, Trompete,
Ukulele etc.
Didaktischer Kommentar /
Stichworte
Je 7 Schüer/ Tisch
Wettbewerb: Welche
Gruppe erkennt am meisten
„Gegenstände“?
Affektiver Einstieg ins
Thema
1
Schüler erstellen ein Mind-Map zum Thema
„Musikinstrumente“
Leere A4-Blätter, EA
Vorwissen,
Schülerinteressen und
Schülervorstellung zum
Thema überprüfen.
Vorstellen des Themas, Teilkapitel und
Teilziele bekannt geben, Bewertung
transparent machen.
HP, Folie, LP
organisatorischer Rahmen
Einführung ins Lernjournal; Anweisung
geben
LP, Formulare
Lernjournal
Prozedurale Komponente
abdecken
Einstieg mit Wellkarton: Experimentieren
Wellkartons (21Stk),
Klassenverband, EA
Es darf nicht gesprochen
werden.
Ist das (Wellkarton) ein Musikinstrument?
Was macht ein Musikinstrument aus?
Antwort offen lassen
Lehrgespräch
Fragehaltung wecken
LP führt eine „Scratch“-Spielweise mit
Wellkarton ein.
Klassenverband
stehend im Kreis.
Hip Hop-Groove: Scratch im Hip-HopGroove
LP lässt einen Hip Hop- AHA-Effekt; affektives LZ,
Drum Groove laufen.
Erlebniswelt der
Schüler scratchen mit
SchülerInnen
Wellkarton dazu
Lernjournal
Formulare Lernjournal
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Prozedurale Komponente
abdecken.
1
1
Bodypercussion
Klassenverband
Rockgroove spielen; Anweisungen der LP in
englischer Sprache
stehend im Kreis; affektiver
Einstieg
Was ist ein Musikinstrument? Lehrervortrag;
Handout für SchülerInnen
Lehrervortrag;
Powerpoint, Laptop,
Beamer,
Musikinstrumente
Be- und Umschreibung des
Begriffs
Lückentext Musikinstrumente
EA
Ergebnissicherung des
Lehrervortrags;
Rhythmisierung des
Unterrichts
Songs aus Repertoire singen,
Rhythmusinstrumente Einbauen und
beiläufig auch Bezüge zur
Instrumentenkunde machen.
Klassenverband
Abwechslung zum
„Sachunterricht“
Lernjournal
Formulare Lernjournal
Prozedurale Komponente
abdecken.
Physikalische Grundlagen zur
Schallentstehung und Ausbreitung;
Demoexperiment
Klassenverband,
Trommel,
Kerzenflamme,
Drumstick
Experiment ohne
Kommentar durchführen;
affektiver Einstieg, der
thematisch in Lektion
eingebettet ist.
Auswertung Demoexperiment
Kooperatives Lernen,
entdeckendes Lernen,
Arbeitsblatt
Schüler entwickeln Wissen.
einfachen Song mit Bass, Guit, Drums,
Bongos, Kongas, Piano, Schellenkranz,
Gurke, Ei etc. üben
Klassenverband
Motorische Lernziele
Lernjournal
Formulare Lernjournal
Prozedurale Komponente
abdecken.
Arbeitsblatt wird der LP abgegeben.
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1
Einteilung der Musikinstrumente; Schüler
entwickeln Kriterien für eine mögliche
Einteilung.
Kooperatives Lernen;
Arbeitsblatt, Folie
Sensibilisierung
Gemeinsamkeiten und
Unterschiede der
Instrumente
Resultate werden vorgetragen; Klasse
macht sich Notizen
Klassenverband
Austausch; Funktion des
Kurzvortrags: Erfolgsdruck
für Gruppen > Es wird
intensiver gearbeitet.
Auswertung der Gruppenpräsentationen:
Klassendiskussion
Austausch,
Ergebnissicherung
Lernjournal
Formulare Lernjournal
Prozedurale Komponente
abdecken
CD mit verschiedenen Instrumenten wird
vorgespielt. Schüler versuchen, Instrumente
zu „erkennen“ und notieren diese; Kurze
Besprechung zwecks Ergebnissicherung
EA, CD, Player, leere
Blätter
Affektiver Einstieg
Kurztext: „Einteilung nach Spielart“ mit zwei
Fragen.
SchülerInnen lesen den Text und
beantworten die Fragen zum Text.
EA, Textblätter
Inputphase
SchülerInnen teilen gehörte Instrumente
(Einstieg) gemäss Einteilung nach Spielart
ein.
Kooperatives Lernen
Üben der Theorie.
SchülerInnen benennen und sortieren
sämtliche Instrumente im Klassenzimmer
Kooperatives Lernen
Üben der Theorie
Lernjournal
Formulare Lernjournal
Prozedurale Komponente
abdecken
Posten:
Werkstatt
1. Musikinstrumente raushören und
charakterisieren (schriftl. festhalten)
CD, Player; 2
Kopfhörer
Posten werden mehrfach
geführt.
Steuerungsinstrumente
gemäss Theorie der
erweiterten Lehrformen.
2. Einteilung der Instrumente
(Übungsposten)
Arbeitsblatt
3. Verschiedene Ensembles; vom
Streichorchester bis zur Rockband;
Ensembletypische Instrumente
Textblätter,
Frageblätter
Präsentation wird kurz reflektiert bezüglich
Auftrittskompetenz; Vor- und Nachteile der
verschiedenen Einteilungen der Instrumente
werden diskutiert.
1
1
Abgabe der Resultate
4. Mit Plastiksäcken wird ein Stückchen
komponiert (Form A, B, A) und auf
MP3-Player aufgenommen. Eine
Skizze des Stückes wird auf ein Blatt
gezeichnet.
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Posten 1 und 3: Pflicht;
Posten 2 und 4: optional,
Binnendifferenzierung
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1
Feedback und Rückgabe der Unterlagen LP
zur Werkstatt
relevant für die Prüfung
Fragen der SchülerInnen beantworten
LP
Den SchülerInnen mind. 30 min Zeit für
die Prüfungsvorbereitung geben.
EA oder GA
1
Summative Lernkontrolle
EA, Arbeitsbögen
Bewertung
1
Rückgabe und Besprechung der
Lernkontrolle
Klassenverband
Ergebnissicherung
Klassenverband
Reflexion
Zusammenarbeit
SchülerInnen korrigieren Arbeit und
geben sie der LP ab.
Auswertung Lernjournal:
Schüler geben LP ein Feedback zum
Unterricht
Internetrecherche für Sachanalyse:
http://www.mdw.ac.at/bib/Systematik/notsys_inst.html
http://www.vobs.at/musik/html_Dokumente/arbeitsblaetter_instrumente_inhalt.htm
http://www.daynet.de/Musik5/indexinstrfam.htm
http://musik-steiermark.co.at/index.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Musikinstrumente
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ANHANG:
ARBEITSMATERIALIEN
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Experiment Akustik: Lösungen
....................................................................................................................................................
Eine brennende Kerze wird hinter einer Trommel aufgestellt. Mit einem
Schläger erfolgt ein kräftiger Schlag auf die Trommel.
Schlag
Trommel
A) Was passiert mit der Kerzenflamme? Schreibe deine Beobachtung nieder!
...............................................................................
...............................................................................
....................
B) Wie könnte man deine Beobachtung erklären? Notiere deine Vermutung.
...............................................................................
...............................................................................
...............................................................................
..............................
C) Könnte man den Versuch auch im Weltall durchführen? Begründe!
...............................................................................
...............................................................................
....................
D) Gib demArbeitsblatt einen passenden Titel und schreibe ihn oben auf dem
Arbeitsblatt auf.
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Instrumentenkunde Lernjournal
Thema/Themen der Lektion (max. 3 Stichworte):
Datum........................
............................................................................................................................. ..............
Wichtige Erkenntnis(se)
...........................................................................................................................................
............................................................................................................................. ..............
Ich war...
...aufmerksam
...unaufmerksam ...überhaupt nicht bei der Sache
Die MitschülerInnen waren....
...aufmerksam
...unaufmerksam
Der Unterricht war...
...interessant
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....geht so
...störend
...langweilig
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ANHANG
Instrumentenkunde
Aufgrund der Anzahl und Vielfalt der Instrumente, werden diese zwecks Übersicht eingeteilt. In der
Vorliegenden Sachanalyse werden die Instrumente nach ihrer Spielart in



Schlaginstrumente
Blasinstrumente
Saiteninstrumente
eingeteilt. Dazu kommt noch eine Gruppe die erst in unserem Jahrhundert aufgetaucht ist:
Elektrische und elektronische Instrumente.
Innerhalb dieser Gruppen gibt es noch weiter Unterteilungen. Bei den Schlaginstrumenten
unterscheidet man zwischen solchen mit bestimmter und solchen mit unbestimmter Tonhöhe.
Blasinstrumente werden in Holz- und Blechblasinstrumente unterteilt. Auch das Akkordeon und die
Orgel zählen aufgrund ihrer Tonerzeugung zu den Blasinstrumenten.
Die Saiteninstrumenten werden nach der Art, wie sie zum Klingen gebracht werden, eingeteilt:
durch Zupfen (Gitarre), Streichen (Geige) oder durch Schlagen (Klavier).
Eine andere Einteilung ist die Unterscheidung in Instrumente mit festen Tönen (z.B.
Klavier, Orgel, Bläser) und Instrumente, in denen die Töne durch den Spieler gemacht
werden. Letztere können auch für Musik in anderen Tonsystemen (beispielsweise
arabische oder indische) verwendet werden.
Transponierende Instrumente sind Instrumente, die in der Partitur in einer anderen Tonhöhe notiert
werden als sie klingen. Transponierende Instrumente sind das Englischhorn, die Klarinette, das
Horn, die Trompete, das Saxophon.
Schlaginstrumente
Man unterscheidet zwischen Schlaginstrumenten mit bestimmter Tonhöhe

Pauke
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





Glocken
Glockenspiel
Gong
Xylophon
Marimba
Celesta
und mit unbestimmter Tonhöhe







Trommel
Becken
Triangel
Tam-Tam
Kastagnetten
Tamburin
Ratsche
Schlaginstrumente mit bestimmter Tonhöhe
Pauke
Die Pauke besitzt im Unterschied zur Trommel immer nur eine Schlagfläche. Es werden stets
mindestens zwei Stück verwendet, wobei eine etwas größer und daher tiefer ist.
Glocken
Eines der ältesten Musikinstrumente ist die Glocke. Im 6. bis 8. Jahrhundert nach Christus hat sich
die Glocke in Europa verbreitet, ist das Sinnbild für den Frieden und ruft die Menschen nicht nur
von Kirchtürmen herab zu vielen Anlässen. Ihr Schlag verkündet Freude aber manchmal auch
Schmerz
und
man
vermeint
den
Unterschied
am
Klang
zu
spüren.
Nach alter Handwerkskunst werden die Formen auch heute noch aus Lehm modelliert und darin
die die Glocken vorzugsweise aus Bronze, einer Legierung aus Kupfer und Zinn, kunstvoll
gegossen. Die Tonhöhe einer Glocke wird vom Verhältnis des Volumens zur Wandstärke
bestimmt.
Eine der wenigen Glockengießereien mit einem angeschlossenen Glockenmuseum befindet sich in
Innsbruck. Die Grassmayr GmbH besteht seit mehr als 400 Jahren und liefert Glocken in die ganze
Welt.
Glockenspiel
Ein Glockenspiel besteht aus einem Gerüst und einer Reihe daran hängender Metallröhren oder
Metallstäbe. Jede dieser Metallröhren ist auf einen bestimmten Ton gestimmt.
Oft werden statt Glöckchen Metallplättchen, die die Stimmung der Klaviatur aufweisen, verwendet.
Es umfasst jedoch selten mehr als 2 Oktaven.
Gong
Der Gong ist ein großer Teller aus schwerem Metall, meist aus Kupfer. Er hängt üblicherweise in
einem Rahmen, kann aber auch in der Hand gehalten werden und wird mit einem Schlägel
angeschlagen. Es entsteht dabei ein dumpfer, lange nachhallender Ton. Der Gong hat im
Unterschied zum Tamtam eine bestimmte Tonhöhe. Seine größte Bedeutung hat der Gong in
Asien.
Xylophon
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Es besteht aus auf einem Rahmen befestigten Holzplättchen, die auf verschiedene Töne gestimmt
sind. Diese Holzplättchen werden mit zwei Klöppeln angeschlagen. Die Größe der Xylophone ist
unterschiedlich. Der Name stammt aus dem Griechischen.
Marimba
Afrikanische Abart des Xylophons
Celesta
Die Celesta ist ein relativ junges Instrument. Sie ist ein zartklingendes, dem Klavier ähnliches
Tasteninstrument, das zur Tonerzeugung Stahlplatten benutzt.
Schlaginstrumente mit unbestimmter Tonhöhe
Trommel
Die Trommel besteht aus zwei Fellen. Man unterscheidet die Große Trommel, die Kleine und die
Militärtrommel. Die Kleine und die Militärtrommel werden mit zwei Schlägeln gespielt, die Große
nur mit einem. Die Kleine Trommel wird mit Riemen am Körper getragen, die Große steht zumeist
aufrecht und wird manchmal mit einem Becken kombiniert.
Becken
Das Becken, auch Tschinellen genannt, besteht entweder aus einem oder aus zwei Metalltellern.
Das eintellerige Becken wird mit einem Schlägel gespielt, beim zweitellerigen werden die Becken
in der Luft zusammengeschlagen.
Triangel
Das Triangel ist ein an einer Ecke offenes kleines Metalldreieck, das mit einem Metallstab zum
Klingen gebracht wird. Der Klang ist hell.
Tam-Tam
Das Tam-Tam ist ein großer Teller aus schwerem Metall. Die Scheibe ist an einem Ständer
aufgehängt und wird mit unterschiedlichen Schlägeln angeschlagen. Es weist keine bestimmte
Tonhöhe auf.
Kastagnetten
Die Kastagnetten bestehen aus zwei Paaren von Holzklappern. Es ist ein spanisches Instrument
zur Unterstreichung des Tanzrhythmus. Es werden zwei ungleiche Kastagnetten verwendet. Der
Klang der einen ist höher als der der anderen. In Spanien heißt die mit höherem Klang "Weib", die
tiefere Kastagnette "Mann".
Tamburin
Das Tamburin stammt aus Südeuropa und besteht aus einem über einen Holzreifen gespanntes
Fell. Außerdem hat es noch Schellen die beim Schütteln oder Aufschlagen klingeln.
Ratsche
Rasselndes Klappergeräusch wird durch Holzzahnräder, die beim Drehen Metall- oder Holzfedern
streifen, erzeugt.
Blasinstrumente
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Jedes Blasinstrument kann immer nur einen Ton gleichzeitig hervorbringen. Um Harmonien zu
erreichen müssen mehrere zusammenwirken. Sie sind daher reine Melodieinstrumente.
Die Blasinstrumente werden in drei Gruppen geteilt:



Holzblasinstrumente
Blechblasinstrumente
Blasinstrumente im weiteren Sinn
Man unterscheidet Flöten, Blasinstrumente mit Rohrblatt, Instrumente mit Metallzungen und
Instrumente ohne Zungen.
Historische Blasinstrumente
Flöten
Bereits im Altertum wurden viele Flöten verwendet.
Stierhörner
Wurden vorwiegend als Signalhörner verwendet.
Buccina
Cornu
Buccina oder Cornu war eine Art Horn, die zur Nachrichtenübermittlung verwendet wurde.
Dudelsack
Er ist ebenfalls seit alters verbreitet. Besonders populär in Schottland.
Schalmai
Im Orient, am Balkan und in Spanien bis heute als Volksinstrument verbreitet.
Schofar
Bereits in der Bibel erwähntes Blasinstrument.
Holzblasinstrumente
Flöte
Der Ton der Flöte ist süß und weich. Flöten werden in Längs- und Querflöten unterteilt. Es gibt
flöten aus Holz, Metall oder Kunststoff.
Blockflöte
Die bekannteste Längsflöte ist sicherlich die Blockflöte.
Querflöte
Im sinfonischen Orchester wird die Querflöte verwendet. In der Volksmusik wird auch die Blockoder Langflöte gespielt. Der Tonumfang der Querflöte geht von h bis d4.
Panflöte
Die Panflöte oder Syrinx besteht aus verschieden großen aneinandergebundenen Rohrpfeifen. Sie
ist eine antike griechische Hirtenflöte.
Piccolo
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Das Piccolo, auch die kleine Flöte genannt, ist nur halb so groß wie die Flöte und hat daher einen
sehr hohen und schrillen Klang. Der Name kommt aus dem Italienischen. Tonumfang d2 bis c5.
Oboe
Die Oboe hat ein doppeltes Rohrblatt. Sie ist 61 cm lang und konisch gebaut. Das Mundstück ist
gerade.
Englischhorn
Das Englischhorn ist eine Abart der Oboe, es ist um eine Quinte tiefer gestimmt, der Klang ist
wehmütig. Das Mundstück des Englischhorn ist gebogen.
Klarinette
Die Geschichte der Klarinette reicht weit ins Altertum zurück. Das griechische Aulos scheint der
Vorläufer der Klarinette gewesen zu sein. Die Klarinette hat ein einfaches Rohrblatt und eine
zylindrische Schallröhre. Die Klarinette wird in verschiedenen Grundstimmungen hergestellt. Sie ist
ein "transponierendes" Instrument. Der Tonumfang reicht von d bis b3.
Bassklarinette
Die Bassklarinette ist größer als die Klarinette und daher tiefer im Ton.
Saxophon
Das Saxophon ist eine Variante der Klarinette. Es wird in verschiedenen Größen und Stimmlagen
hergestellt und ist aus silberlegiertem oder vergoldetem Blech. Erst der Jazz machte es zu einem
wichtigen Instrument.
Fagott
Das Fagott hat ein Doppelrohrblatt und eine lange zylindrische Röhre. Der Klang ist tief. Die
Geschichte geht bis ins Mittelalter zurück.
Kontrafagott
Das Kontrafagott ist wesentlich größer als das Fagott und um eine Oktave tiefer. Der Klang ist
dumpf. Das Kontrafagott wird selten verwendet.
Blechblasinstrumente
Das wichtigste Merkmal ist nicht das Material sondern die seitlich geschlossene Röhre, in der die
Luftsäule schwingt.
Horn
Das Horn ist eines der ältesten Instrumente. Ursprünglich war es wirklich aus Stier- oder
Widderhorn, seit dem Mittelalter immer häufiger aus Metall. Es ist ein weich- und vollklingendes
Instrument. Die Hörner werden immer paarweise verwendet. Das Horn ist ein "transponierendes"
Instrument. Zur Klangdämpfung gibt es das "Stopfen" und das "Dämpfen". Es gibt verschieden
Hornarten wie z. B. Wiener-Horn, Doppelhorn oder F-Horn.
Trompete
Die Trompete hat einen starken, schmetternden Klang. Die Trompete ist auch ein
"transponierendes" Instrument und kann ebenfalls wie das Horn "gestopft" werden. Im
sinfonischen Orchester wird die Ventiltrompete verwendet; das Militärorchester kennt viele
Trompetentypen. In der Jazzmusik ist die Bauart leicht verändert. Die Trompete ist länger,
schmäler und mit engerer Mensur (Durchmesser des Rohres bei Blechblasinstrumenten).
Posaune
Die Posaune stammt von der römischen Buccina ab. Der Klang der Posaune ist stark und mächtig.
Zugposaune
Bei der Zugposaune wird das Schallrohr zu wechselnder Länge ausgezogen.
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Tuba
Als Bassinstrument im Orchester wird die Tuba verwendet. Es gibt sie in den Stimmungen Es, F,
(Basstuba), C und B (Kontrabasstuba). Die Tuba ist das größte und tiefste Blechblasinstrument.
Wagnertuba
Die Wagnertuba hat einen dunklen, weichen Klang und ist eine Abart des Horns.
Blasinstrumente im weiteren Sinn
Orgel
Die Orgel wird auch als "Königin der Musikinstrumente" bezeichnet. Ihre Geschichte geht weit
zurück. Bereits im alten China gab es das Cheng, eine Art Mundorgel und auch die Panspfeife
oder -flöte der Griechen ist ein Vorläufer der Orgel. Bei den Wasserorgeln
( 2. Jahrhundert vor Christus ) wurde die Luft durch Wasserdruck in die Orgel gepresst, bei der
Handorgel musste der Blasbalg mit der Hand betrieben werden. Als die Kirche ihren Widerstand
gegen die Instrumente aufgab, begann der Aufschwung der Orgel. Das Gebläse besorgt die zur
Tonerzeugung notwendige Luft. Der Ton wird von Pfeifen erzeugt. Jede Pfeife erzeugt nur einen
Ton, daher muss die Orgel so viele Pfeifen wie Töne haben. Die Pfeifen sind von unterschiedlicher
Größe und werden in Fuß gemessen. Es gibt Lippen- und Zungenpfeifen. Die Tastenreihen sind
wie auf dem Klavier, die Orgel hat jedoch bis zu fünf Manuale. Dazu kommt noch das Pedal, das
mit
den
Füßen
gespielt
wird.
Die Heldenorgel, die größte Freiorgel der Welt befindet sich im Bürgerturm der Festung Kufstein.
Harmonium
Das Harmonium war bis zur Erfindung der elektrischen Orgel ein Orgelersatz der dort verwendet
wurde, wo Raum- oder Geldmangel eine richtige Orgel nicht zuließen. Es hat meistens nur ein
Manual und anstatt der Pfeifen tönende Metallzungen.
Akkordeon
Die Ziehharmonika wird auch Schifferklavier oder Handorgel genannt. Sie
meistverbreiteten Instrumenten der Welt. Beim Akkordeon oder Konzertina wird
der rechten, die Begleitung mit der linken Hand gespielt. Das Bandoneon
Ziehharmonika mit achteckigem Gehäuse und wird im echten südamerikanischen
verwendet.
gehört zu den
die Melodie mit
ist eine kleine
Tangoorchester
Mundharmonika
Die Mundharmonika wird durch Anblasen oder Ansaugen der Luft gespielt.
Saiteninstrumente
Die Entdeckung dieser Musikinstrumente geht in die Urzeit zurück. Der Jäger dieser Zeit merkte,
dass die gespannte Saite des Bogen beim Loslassen des Pfeils einen Ton ergab. Die
Schwingungszahl hängt von der Saitenlänge ab. Verkürzt man die Saite um die Hälfte, schwingt
sie doppelt so schnell und ergibt die Oktave. Die Tonhöhe hängt von der Länge, der Dicke und der
Spannung der Saite ab.
Nach Art der Tonerzeugung kann man die Saiteninstrumente in 3 Gruppen einteilen:
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Zupfinstrumente
Streichinstrumente
Instrumente mit geschlagenen Saiten
Historische Saiteninstrumente
Lyra
Die Lyra oder Leier war ein Saiteninstrument des Altertums und Mittelalters mit gewölbten
Resonanzkörper (oft Schildkrötenpanzer ).
Kytara
Altgriechische Leier mit flachem Resonanzkörper.
Cruth
Keltisch Leier
Drehleier
Die Drehleier war im Mittelalter sehr verbreitet. Ein Holzrad streicht die Saiten. Sie wird auch
Bauernleier, Organistrum oder Vielle genannt.
Psalterium
Zitherartiges Saiteninstrument des Mittelalters
Theorbe
Basslaute mit doppeltem Wirbelkasten
Trumscheit
auch Trompetengeige genannt, war im Mittelalter weit verbreitet. Es bestand aus einem
mannshohen Resonanzkörper aus drei Brettern mit einer Saite bespannt.
Zupfinstrumente
Harfe
Die Harfe ist ein sehr altes Instrument. In den Königsgräbern von Ur und in den Ägyptischen
Königsgräbern wurde sie gefunden. Sie war ursprünglich nicht so groß und wurde von den
mittelalterlichen Minnesängern noch im Arm gehalten. Auch die Saitenzahl wurde mit der Zeit
vergrößert, trotzdem hat sie keine chromatischen Töne. Zum Umstimmen der Saiten wurden
Pedale zur Hilfe genommen. Die heutige Harfe hat eine Grundstimmung in Ces-Dur, 46 Saiten und
7 Pedale.
Gitarre
Die Gitarre ist ebenfalls ein sehr altes Instrument. Sie kann sowohl als Soloinstrument als auch als
Begleitinstrument verwendet werden. Die Gitarre hat einen flachen Körper und sechs Saiten.
Laute
Die Laute hat einen birnenförmigen gewölbten Resonanzkasten und war im Mittelalter sehr
gebräuchlich. Die Saiten sind in Quarten mit einer Terz gestimmt.
Mandoline
Die Mandoline ist kleiner als die Gitarre und die Laute mit kürbisförmigem Körper. Sie hat 4
Saitenpaare, die in Quinten gestimmt sind und wird mit einem Plektron gespielt.
Balalaika
Die Balalaika ist dreieckig gebaut und hat 3 Saiten. Russisches Volksinstrument.
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Banjo
Das Banjo hat einen runden flachen Körper, der, wie beim Tamburin, von einem Fell überzogen ist.
Es hat 5 bis 9 Saiten und wurde mit der Jazzmusik sehr verbreitet.
Zither
Die Melodiesaiten der Zither werden mit einem Dorn angerissen, die Basssaiten mit den Fingern
gezupft.
Streichinstrumente
Violine
Die Violine oder Geige hat vier in Quinten gestimmte Saiten (g, d1, a1,e2), die mit einem Bogen
gestrichen werden. Sie können auch gezupft (pizzicato) gespielt werden. Die Geige wird im Arm
gehalten und ist ein wichtiges Melodieinstrument.
Viola
Die Viola oder auch Bratsche genannt ist größer als die Geige und daher im Klang etwas tiefer.
Auch die Viola wird im Arm gehalten und die Saiten sind wie bei der Geige in Quinten (c, g, d1, a1)
gestimmt.
Violocello
Das Violoncello oder Cello ist eine Oktave tiefer als die Bratsche. Da es wesentlich größer als die
Geige und die Bratsche ist, wird es zwischen den Knien gehalten und steht am Boden. Die Saiten
sind in Quinten (C, G, d, a) gestimmt.
Kontrabass
Der Kontrabass ist das tiefste Streichinstrument. Die Saiten sind in Quarten (E1, A1, D und G)
gestimmt. Die Noten für den Kontrabass werden eine Oktave höher aufgeschrieben als er
tatsächlich klingt, damit diese leichte zu lesen sind.
Geschlagene Saiteninstrumente
Clavicembalo
Bereits im 14. Jahrhundert kannte man das Clavicembalo oder Cembalo. Die Saiten wurden aber
nicht angeschlagen sondern angerissen. Da das Vorbild die Orgel war gab es auch Modelle mit
zwei Manualen. Es hatte viele Namen: Virginal oder Harpsichord in England, in Italien Spinett, in
Frankreich Clavecin. Um Platz zu sparen gab es auch Modelle mit senkrecht angeordneten Saiten
(wie beim Piano). Dies waren hohe Kästen und wurden "Giraffenklaviere" genannt.
Klavichord
Beim Klavichord wurden die Saiten nicht angerissen sondern mit einem Metallstift angeschlagen.
Lieblingsinstrument von Bach.
Klavier
Die Weiterentwicklung des Klavichords führte zur Entwicklung des "Clavicembalo col piano e forte"
woraus "Pianoforte" wurde und des Hammerklaviers. Das Klavier ist heute das gebräuchlichste
Instrument. Es hat weiße und schwarze Tasten. Beim Niederdrücken der Tasten schnellen die
Hämmer gegen die Saiten und sinken wieder zurück. Lässt man die Tasten los werden die
klingenden Saiten gedämpft. Das rechte Pedal verhindert dieses Abdämpfen. Mit dem linken Pedal
wird ein leiserer Klang erzielt. Das Klavier hat zwischen 86 und 96 Tasten. Das Hammerklavier mit
horizontalem Saitenrahmen heißt Flügel, mit senkrecht gestellten Saitenrahmen Klavier oder
Pianoforte.
Hackbrett
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Das Hackbrett hat einen trapezförmigen Schallkasten, die Saiten werden mit Klöppeln
angeschlagen.
Elekterische Instrumente
Elektrische und elektronische Instrumente haben gerade in den letzten Jahren immer größere
Bedeutung erlangt. Die Entwicklung schreitet rasch voran und es werden immer wieder neue
Technologien für Klangerzeugung und Filterung eingesetzt. Einerseits um mit der synthetischen
Klangerzeugung Naturinstrumente besser zu imitieren, andererseits um neue Klänge und
Geräusche zu kreieren.
Nachfolgend einige elektronische Instrumente:
Aetherophon
Einstimmiges elektrisches Musikinstrument mit Rundfunkröhren und Lautsprecher
Trautonium
Statt der Tastatur sind Drähte gespannt, die durch Schließen eines Stromkreises Töne
hervorbringen.
Hammondorgel
Elektronisches Tasteninstrument. Der Klang ist der Pfeifenorgel nachgebildet.
Synthesizer
Elektronisches Musikinstrument, das auf elektronischem Weg Töne und Klänge erzeugen und zu
Abläufen zusammenfügen kann.
E-Gitarre
Eine elektrische Gitarre (auch E-Gitarre oder Stromgitarre genannt) ist eine speziell zur
elektrischen Tonabnahme entwickelte Gitarre. Sie setzt im Gegensatz zur akustischen Gitarre
nicht primär auf einen akustischen Klangkörper zur Verstärkung der Saitenschwingungen.
Hierdurch können prinzipiell andere Bauformen erreicht werden, die vielen E-Gitarren unter
anderem eine besonders leichte Bespielbarkeit verleihen.
E-Bass
Der elektrische Bass oder kurz E-Bass (auch Bass-Gitarre oder einfach nur Bass genannt) ist ein
zumeist aus Holz gefertigtes Saiteninstrument. Wie bei der E-Gitarre werden die
Saitenschwingungen nicht primär durch einen akustischen Klangkörper verstärkt, sondern durch
Tonabnehmer in elektrische Signale umgewandelt, die mit Hilfe eines Bassverstärkers hörbar
gemacht werden.
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