Dokument - Pzwei. Pressearbeit.

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Presseaussendung
Lacha & Partner GmbH, Hohenems
Erasmus-Studentenheim Dornbirn, Sebastianstraße:
Hohe Wohnqualität durch Passivhaustechnik und natürliche Materialien
Dornbirn, 10. Dezember 2009 – Seit diesem Semester bewohnen 24 Studenten, die als
Austauschschüler die Fachhochschule Vorarlberg besuchen, das neue Studentenheim in Dornbirn. Das
viergeschossige Gebäude in der Sebastianstraße wurde im Passivhaus-Standard errichtet. Bei den
verwendeten Materialien standen Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit im
Vordergrund. Der erste Praxistest bestätigt die höhere Wohnqualität und das einfache Handling.
„Unsere Erfahrungen nach den ersten Monaten sind sehr positiv“, erzählt Markus Schadenbauer von
Lacha & Partner. Als Initiator, Investor und Betreiber des neuen Studentenheims im Dornbirner
Oberdorf war für ihn zu Beginn des Projekts vor allem die Frage der Nachhaltigkeit ein wichtiges
Thema. „Denn langfristig betrachtet sind natürlich niedrige Betriebskosten und geringe
Erhaltungskosten wichtige Faktoren.“ Für ihn und Bauleiter Günter Morscher hat sich mit diesem
Projekt bestätigt, dass der hohe Anspruch an die Nachhaltigkeit nicht zwangsläufig mit hohen
Investitionskosten verknüpft sein muss.
Nachhaltigkeit als oberste Prämisse
Entstanden ist ein Studentenheim im Stile eines Rheintalhauses, das von „inneren Werten“ geprägt ist:
Passivhaus-Standard sorgt für umweltfreundliche und konstante Wärme in der kalten Jahreszeit; die
Restwärmeabdeckung für Bäder und Warmwasseraufbereitung erfolgt durch Erdwärmenutzung; beim
Innenausbau wurde auf natürliche und widerstandsfähige Materialien gesetzt: Holzfenster, Tischplatten
aus Vollholz, Holzmöbel, Parkettböden und geschliffene Farb-Estriche. Langlebig auch die Außenhülle:
Schindeln aus unbehandelter Vorarlberger Weisstanne.
Alltagstauglichkeit im Studentenheim
Dass Passivhaus-Technik und ausgewählte Materialien den Praxistest im studentischen Alltag
standhalten, bestätigt sich bereits nach den ersten Monaten. Markus Schadenbauer: „Die
Anforderungen im Studentenheim sind nicht zu vergleichen mit denen eines Einfamilienhauses. Junge
Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund wohnen hier für fünf Monate. Kenntnisse
bezüglich Umgang mit Haustechnik oder Materialien kann nicht vorausgesetzt werden.“ Ohne
besondere Einweisungen beziehen die Studenten ihre Wohnungen. Die Tatsache, dass bis jetzt keine
einzige Anfrage oder Reklamation an die Hausverwaltung gerichtet worden sei, bestätige das einfache
Handling.
Traditionelle Bauform – neueste Technologie
Aus Gründen der Integration in die städtebauliche Architektur des Oberdorfes ist die Bauform des
Studentenheims ein Rheintalhaus. „Ziel unserer Arbeit war es ein Haus entstehen zu lassen, das von
einer Aura großer Entspanntheit geprägt ist. Der Geist des Ortes soll ohne jeden überheblichen Gestus
in höchst "wohnliche" Architektur übersetzt werden“ beschreibt Architekt Bernardo Bader. Durch die
unbehandelte Schindelfassade aus Weisstanne erhalte der Holzkörper über die Jahre eine Holzpatina,
die den Baukörper noch mehr zurücknehmen werde.
„Passivhäuser haben eine sehr klare formale Sprache und werden oft zu Unrecht 'Schuhschachteln'
genannt“, lacht Morscher. Reizvoll für ihn als Passivhaus-Experten sei die Verbindung von traditioneller
Bauform und neuer Energietechnologie. Errichtet wurde das Gebäude in Holztafelbauweise, gedämmt
mit 35 cm ökologischer Zellulose. Ausschlaggebend für eine optimal funktionierende kontrollierte Beund Entlüftung, dem Herzstück der Passivhaustechnik, ist die hohe Gebäudedichtheit. „Mit einem Wert
von 0,23 liegen wir bei diesem Gebäude weit unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von 0,60“, freut
sich Morscher.
Über die semizentrale Lüftungsanlage wird den neun Appartements und den Gemeinschaftsräumen
erwärmte Frischluft zugeführt. Für die Abdeckung der Restwärme wurde in den Wohnräumen eine
Fußbodenheizung verlegt. Energielieferant dafür ist eine Erdsonde und eine Wärmepumpe, die auch
die Warmwasseraufbereitung übernimmt. Die Regelung der Temperatur ist in jedem einzelnen Raum
möglich.
Infos: www.lacha.at
Factbox Studentenheim
Sebastianstraße 15 , A-6850 Dornbirn

Wohnnutzfläche: 467 m²

Brutto-Grundfläche: 785 m²

Geschosse: 4

Appartements: 9

Studentenzimmer: 24

Bauzeit: 9 Monate

Investitionskosten: 1,37 Millionen Euro

Betreiber: Lacha & Partner GmbH, A-6845 Hohenems
Factbox Passivhaustechnik

Bruttorauminhalt: 2.280 m³

Heizwärmebedarf: 12,60 kWh/m²a

Ergebnis Luftdichtheitsprüfung: 0,23

U-Wert Erdberührende Böden und Wände: 0,10 W/m²K

U-Wert Außenwände: 0,11 W/m²K

U-Wert Dach: 0,13 W/m²K

U-Wert Fenster: 0,845 W/m²K

Lüftungsanlage: Semizentral

Fußbodenheizung: 28 – 30 °C Vorlauf
Bilder:
Studentenheim Sebastianstrasse.jpg: Tradition in Bauform und Fassade: Im Stile eines
Rheintalhauses, beschlagen mit unbehandelten Schindeln aus Vorarlberger Weisstanne, fügt sich das
neue Studentenheim hervorragend in das Ortsbild des Dornbirner Oberdorfes ein.
Zimmer.jpg: Hohe Wohnqualität in den Studentenzimmern: Passivhaus-Standard und natürliche
Materialien sorgen für ein angenehmes Raumklima und gute Atmosphäre.
Kueche.jpg oder Studenten.jpg: Robuste Materialien sorgen für unkompliziertes Handling im
studentischen Alltag: Zum Beispiel Edelstahl in der Küche.
(Copyright alle Fotos: Lacha & Partner GmbH, Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über
Studentenheim Dornbirn Sebastianstraße und Lacha & Partner GmbH. Angabe des Bildnachweises ist
Voraussetzung.)
Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Lacha & Partner GmbH, A 6845 Hohenems, Markus Schadenbauer, Telefon +43 5576 79214, Mail
[email protected]
Pzwei. Pressearbeit, Olga Flatz, Telefon +43 5574 44715, Mobil +43 676 4220496, Mail
[email protected]
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