ALLPLAN ARCHITECTURE IN DER PRAXIS Gebaute Landschaft Firmensitz Credit Suisse, Schweiz Ein elfstöckiges Bürogebäude mit Raum für 2500 Arbeitsplätze, Kundenberei­ geschichteten Ebenen des Gebäudes gegeneinander verschieben. Besonders chen, Restaurant mit Küche und Lager und einer eigenen Anlage für die Ener­ der Haupteingang des Gebäudekomplexes wird auf diese Weise akzentuiert gieversorgung unauffällig in ein Naturschutzgebiet zu integrieren, das klingt und zusätzlich hervorgehoben. nahezu unmöglich. Doch der Stücheli Architekten AG in Zürich ist es gelungen, den Erweiterungsbau für die Firmenzentrale der Credit Suisse so zu gestalten, Stücheli Architekten AG wurde 1945 gegründet und ist eines der ältesten dass er mit der umgebenden Waldlandschaft zu einer Einheit verschmilzt. Architekten-Großbüros im Raum Zürich. Mit rund 70 Mitarbeitern verwirklicht das Unternehmen hauptsächlich Großbauten für den Dienstleistungsbereich Die Idee bei der Erweiterung des Verwaltungszentrums der Credit Suisse im wie Büros oder Banken sowie Bauten öffentlicher Hand, etwa Schulen oder Süden von Zürich war, dass die topografische Struktur der Umgebung sich Krankenhäuser. Stücheli Architekten hat beim Credit Suisse-Projekt die im Gebäude widerspiegelt, sozusagen eine gebaute Landschaft entsteht. Funktion des Generalplaners inne. Zehn Fachplaner arbeiten damit unter Ihrer Für den Neubau, der auf dem Gelände der alten Lehmgrube der Zürcher Führung. Zwei Drittel der Arbeitsplätze bei Stücheli Architekten sind mit Allplan Ziegeleien am Fuße des Üetliberges entsteht, wird die tektonische Schichtung Architektur ausgestattet und ein Teil davon zusätzlich noch mit der Visualisie­ zum ­übergeordneten Gestaltungskonzept: Die Fassade wird durch Brüstungs­ rungssoftware CINEMA 4D. bänder horizontal untergliedert. Diese Bänderung entsteht durch den Wechsel von Glaselementen, die das Gebäude lückenlos umlaufen, mit massiven PROBLEMLÖSUNGEN IN 3D vorgefertigten Betonbauteilen. Die reliefartige Oberfläche des Betons, die Allplan wird bei Stücheli Architekten unter anderem für Vorstudien sowie in den zurückhaltende, der Umgebung angepasste Farbgebung und begrünte Bereichen Entwurf, Planung und Planungsausführung eingesetzt, CINEMA 4D ­Dachflächen lassen das Bankgebäude eine optische Verbindung mit der Um­ für 3D-Modelle von der Konzeptionsphase bis zur Ausführung. „Ziel ist es, mit gebung eingehen. Die Bänderung wird noch dadurch verstärkt, dass sich die 3D einen volumetrischen Rohling aufzubauen, der auch bei der Problemlösung nützlich ist“, erklärt Bernhard Looser, Projektleiter für den Erweiterungsbau Kundenbereiche und eine Energiezentrale für die unabhängige Stromversor­ Üetlihof bei Stücheli Architekten: „Bei Konstruktionsdetails im Maßstab 1:10 gung erweitert. „Das Gebäude ist wie ein Eisberg, das meiste befindet sich oder 1:5 – also dem Feinschliff – wechseln wir wegen der großen Datenmen­ unter der Oberfläche“, meint Bernhard Looser. Sieben der elf Geschosse sind gen und dem Zeitaufwand immer zu 2D“. unterirdisch angelegt. Darin ist unter anderem die Stromanlage untergebracht. Anspruchsvoll sind auch die Übergänge zu dem bereits bestehenden Büro­ Bernhard Looser schätzt Allplan als „zeitgemäßes und benutzerfreundliches hochhaus. „Aber Allplan hat uns in den verschiedenen Planungsphasen gut Konstruktionstool“, das aufgrund seiner vorgegebenen übersichtlichen Struktur unterstützt“, so der Architekt. überzeugt. Diese Struktur ermöglicht es auch, dass neue Mitarbeiter bereits nach kurzer Einarbeitungszeit schnell und effektiv arbeiten können. „Das war Vor allem dank der Durchgängigkeit des Systems und beim Informationsaus­ gerade bei dem Projekt Credit Suisse eine wichtige Voraussetzung, da die tausch mit den Fachplanern hat sich Allplan Architektur für Bernhard Looser Planungsphasen in einem engen Zeitrahmen erfolgten“. Ein weiterer Vorteil bewährt: „Für uns ist es sehr wertvoll, PDFs direkt aus Allplan heraus erstellen ist für ihn die Flexibilität des Systems: „Einzelne Bereiche ließen sich sehr gut zu können. Das PDF-Format zusammen mit dem Adobe Acrobat Programm in Teilbildern aufteilen, die zu Plänen für unterschiedliche Gewerke zusam­ ist bei Bauherren und Planungspartnern verbreitet und sehr effektiv, wenn es mengestellt werden konnten. Bei der Planmontage konnten die Bilder einfach darum geht, schnell und effizient zu kommunizieren. übernommen werden. Dabei gab es keine wilden Verknüpfungen sondern eine logische Gliederung, die auf zeitgemäße Bedürfnisse ausgerichtet ist“. Eine weitere Allplan-Funktionalität, die bei Stücheli Architekten zum Einsatz kam, ist der Workgroup Manager. Ein benutzerfreundliches Tool zur Adminis­ tration und Benutzerverwaltung, mit dem mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf Daten kommt. Bernhard Loosers Erfahrungen mit dem Workgroup Manager sind sehr positiv: „Die Zuteilung der Rechte kann projektbezogen gehandhabt werden und ist damit sehr übersichtlich. Die durchgängige Modulintegration ermöglicht es jedem Administrator, seine Arbeit schnell erledigen zu können“. So konnte die Planungsphase zügig zum Abschluss gebracht werden und dem Baubeginn im kommenden Jahr steht nichts mehr im Wege. Bernhard Looser, Stücheli Architekten AG DATENAUSTAUSCH MIT FACHPLANERN PER PDF Nicht nur der zunehmende Zeitdruck, auch die Komplexität und Größe des Projekts stellt für die Schweizer eine Herausforderung dar. Die bereits beste­ hende Struktur – ein Gebäude mit rund 5500 Arbeitsplätzen – wird um Büros für 2500 weitere Mitarbeiter sowie um ein Restaurant mit Küche und Lager, Allplan Deutschland GmbH Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München, Deutschland Tel: +49 89 92793-0 Fax: +49 89 92793-5200 www.allplan.com © 11.2010 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Bilder: Firmensitz Credit Suisse, Schweiz, Stücheli Architekten AG „Eine große Herausforderung ist, dass wir in immer kürzeren Zeitfenstern immer komplexere Bauvorhaben entwickeln, planen und nach den Vorstellungen des Bauherrn umsetzen müssen. Um das zu schaffen, braucht es ein erfahrenes Team, das über ein entsprechendes Know-how verfügt. Und natürlich über ein System mit klarer logischer Struktur wie Allplan.“ ein und dasselbe Projekt zugreifen können, ohne dass es zu redundanten