April 2017 - LN

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TheaterZeit
Die Monatszeitung des Theater Lübeck
April 2017
Mass
Ein Theaterstück für Sänger, Spieler und Tänzer von Leonard Bernstein
Lübecker Erstaufführung
Mass
S.2
Ein Theaterstück
von Leonard Bernstein
The Fairy Queen
Semi-Oper von Henry Purcell
Die Reise nach Reims
Komische Oper
von Gioacchino Rossini
Tosca
Melodramma von Giacomo Puccini
Ariodante
S.3
Oper von Georg Friedrich Händel
Ranzlichter 2
Ein Abend über noch halbvollere
Gläser · von Knut Winkmann
Riders on the storm
S.4
von Pit Holzwarth
Der Kaufmann von Venedig
von William Shakespeare
Lehman Brothers
von Stefano Massini
Der Spieler
von Fjodor M. Dostojewskij
Der Bau
von Franz Kafka
Herz der Finsternis
nach Joseph Conrad
Iwanow
S.5
von Anton Tschechow
In der Bar
»Zum Krokodil«
Die Comedian Harmonists
Ein Theaterabend von Pit Holzwarth
Orpheus steigt herab
von Tennessee Williams
6. Sinfoniekonzert
S.6
»Befreit von Vätern und
Titanen«
7. Kammerkonzert
Die Geschichte vom
Soldaten
8. Kammerkonzert
Beethoven trifft Britten
Theaterpädagogik
Rasende!
Spielclub 3: Ein Projekt mit
Jugendlichen
»Frühlings-Abo«
»BETWEEN the BARS«
Foto © Olaf Malzahn
Jan Plewka & Marco Schmedtje
S.7
2
Mass
Ein Theaterstück für Sänger, Spieler und Tänzer von Leonard Bernstein
Libretto nach der römisch-katholischen Messliturgie mit Texten von Stephen Schwartz und dem Komponisten
»Welch ein Jubel im Lübecker Opernhaus!
Und das bei einem Werk, das man kaum je
auf der Theaterbühne sieht – obwohl der
Komponist prominent ist und er dieses
Werk trotz des liturgischen Titels durchaus
szenisch konzipiert hat. [...] Wenn dieser
Apparat so vital wie in Lübeck zu Werke
geht [...] mit emphatisch engagierten Protagonisten, und wenn folglich Bernsteins
zwischen sakralen, romantischen, jazzigen, rockigen und gospeligen Anklängen
genial pulsierende Musik ihre Wirkung
entfaltet – dann kann man sich dem Überwältigungscharakter des Werks schwer
entziehen. Und dass die Oper Lübeck mit
Gerard Quinn einen Bariton im Ensemble
hat, der den Celebrant mit stilistischer
Kompetenz und Ausstrahlung verkörpert,
ist schon ein Coup.« (Die deutsche Bühne)
»Ein großer Abend für das Theater Lübeck.
Leonard Bernsteins Theaterstück ›Mass‹
wurde zu einem Triumph für alle Beteiligten, am Ende wollte der stürmische Applaus schier kein Ende nehmen. [...] Was
Regisseur Tom Ryser aus dieser Vorlage
gemacht hat, ist schlicht großartig.«
(Lübecker Nachrichten)
Termine
So 02/04, 16.00 Uhr, So 30/04, 18.00 Uhr,
Großes Haus
Gerard Quinn (Celebrant), Street-Chorus, Chöre in »Mass« · © O. Malzahn
The Fairy Queen
Semi-Oper in fünf Akten von Henry Purcell · nach William Shakespeares »Sommernachtstraum«
In englischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
»So viel war lange nicht mehr los auf der
Bühne des Großen Hauses. Henry Purcells Semi-Oper ›The Fairy Queen‹, die
auf Shakespeares ›Sommernachtstraum‹
basiert, entwickelte sich in der Regie von
Tom Ryser zu einem echten Spektakel – zu
einem barocken ›Musical‹, könnte man fast
sagen. [...] Wie das Regie-Team um Tom
Ryser hier die Genres Oper, Ballett und
Schauspiel zu einem Gesamtkunstwerk
montiert hat, ist einfach ganz fabelhaft.
[...] Ein interessanter Ausflug in die Welt
der frühen britischen Oper.« (Lübecker
Nachrichten)
»Das philharmonische Orchester Lübeck
und Dirigent Andreas Wolf empfahlen sich
mit einer nicht nur achtbaren, sondern
interpretatorisch spieltechnisch und vor
allem stilistisch sehr guten Leistung. Szenisch, schauspielerisch und musikalisch
ist dem Theater Lübeck mit Purcells ›The
Fairy Queen‹ ein echtes Gesamtkunstwerk
gelungen.« (Deutschlandfunk)
Wiederaufnahme
Sa 01/04, 19.30 Uhr,
weiterer Termin
Mo 17/04, 18.00 Uhr, Ostermontag
Großes Haus
Daniel Jenz (Tenor), Angela Kecinski, Szu-Wei Wu (Tänzerinnen) in »The Fairy Queen« · © O. Malzahn
Die Reise nach Reims
Komische Oper von Gioacchino Rossini
Libretto von Luigi Balocchi
Tosca
Melodramma von Giacomo Puccini
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
»Die Stärke des Regisseurs
zeigt sich in der Psychologisierung der Figuren und in
der Personenführung. Wie
er die Beziehung von Tosca
und Cavaradossi im ersten
Akt darstellt, wie er den labilen psychischen Zustand
der Sängerin zeichnet, ist
meisterhaft.«
(Lübecker Nachrichten)
»Opernvergnügen mit Rossini. Lübeck hat wieder ein
Opernereignis: Gioacchino
Rossinis ›Die Reise nach
Reims‹ ist ein Riesenspaß
für alle und ein Vergnügen
für Kenner.«
(Lübecker Stadtzeitung)
Termine
Fr 07/04, 19.30 Uhr,
Fr 21/04, 19.30 Uhr,
Großes Haus
Andrea Stadel (Madame Cortese) in »Die Reise nach Reims«
© O. Fantitsch
Erica Eloff (Tosca), Gerard Quinn (Scarpia), Hyungseok Lee (Spoletta)
in »Tosca« · © J. Quast
Termin
Sa 08/04, 19.30 Uhr,
Großes Haus
Einführung
Sa 08/04, 19.00 Uhr,
Mittelrangfoyer
www.theaterluebeck.de
Theaterkasse
0451 / 399 600
3
Ariodante
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel · Libretto von Antonio Salvi nach Ludovico Ariost
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Freunde der Barockoper können frohlocken: Nach über zwanzig Jahren bringt
das Theater Lübeck mit »Ariodante«
wieder eine Oper von Georg Friedrich
Händel heraus. Aber nicht nur Liebhaber
von Barockmusik kommen dabei auf ihre
Kosten. Denn Regisseur Wolf Widder und
Choreographin Kati Heidebrecht, die hier
zuletzt bei »West Side Story« mit überragendem Erfolg zusammengearbeitet haben, kehren nach Lübeck zurück, um die
ebenso spannungsreiche wie psychologisch fein gezeichnete Oper, in der Händel
alle Register der Unterhaltung zog, adäquat umzusetzen.
Tatsächlich schrieb Händel seinen »Ariodante« 1735 für das kurz zuvor eröffnete
Theatre Royal in Covent Garden ganz bewusst als unterhaltsames Bühnenspektakel, das ihn aus seiner damaligen finanziellen Notlage befreien sollte. Er hatte
einige Jahre zuvor in London eine Operngesellschaft gegründet und war damit zunächst sehr erfolgreich gewesen. Doch als
mit der satirischen »Beggar’s Opera« von
John Gay und Johann Christoph Pepusch
konkret Händels italienische Opern aufs
Korn genommen wurden und damit der
Aufstieg der englischsprachigen Oper begann, musste Händel um seine Existenz
kämpfen. Zusätzlicher Druck entstand
durch die Gründung der »Adelsoper«, die
eine scharfe Konkurrenz darstellte und allein aufgrund ihrer Geldmittel ganz andere
Stars engagieren konnte, als Händel. Also
griff dieser ein in Schottland angesiedeltes Thema auf, das einer Episode aus Ariosts berühmtem Ritterepos »Der rasende
Roland« entlehnt ist, und baute zahlreiche
ihr eigener Vater (Seokhoon Moon) stellt
sich gegen sie. Verzweifelt stürzt Ariodante sich ins Meer. Sein Bruder Lurcanio
(Daniel Jenz) aber verlangt Genugtuung.
Ginevra soll hingerichtet werden, sofern
nicht ein Gottesurteil für sie entscheidet.
Diese Thematik von Vertrauen, falschem
Selbstbild und die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen gestaltete Händel als
Meister musikalischer Kontraste; auf idyllische Liebesszenen folgen düstere Angstträume, dumpfe Verzweiflung mündet in
Freudentaumel.
Mit Wioletta Hebrowska (Ariodante),
Evmorfia Metaxaki (Ginevra), Emma
McNairy / Andrea Stadel (Dalinda),
Romina Boscolo (Polinesso), Daniel
Jenz (Lurcanio), Seokhoon Moon (Il Re di
Scozia), Hyungseok Lee (Odoardo), Chor
des Theater Lübeck, Statisterie, Philharmonisches Orchester der Hansestadt
Lübeck
Premiere Fr 28/04/17
Großes Haus
»Freu dich, du Falsche!
Verraten geh ich in den Tod,
und du bist Schuld daran!«
Tänze und Zwischenspiele in die Opernhandlung ein.
Das Happy End steht hier zu Beginn:
Ginevra (Evmorfia Metaxaki) ist glücklich in Ariodante (Wioletta Hebrowska)
verliebt. Aber ihr Glück verwandelt sich
plötzlich in einen einzigen Alptraum: Ihr
abgewiesener Verehrer Polinesso (Romina
Boscolo) will sich rächen und überzeugt
Ariodante mit Hilfe von Dalinda (Emma
McNairy/Andrea Stadel) davon, dass Ginevra einen heimlichen Liebhaber hat. Sogar
Musikalische Leitung Andreas Wolf
Inszenierung Wolf Widder
Ausstattung Pierre Albert
Choreographie Kati Heidebrecht
Chor Jan-Michael Krüger
Dramaturgie Dr. Fedora Wesseler
Kostprobe Di 11/04, 18.30 Uhr, Eintritt
frei | Premiere Fr 28/04, 19.30 Uhr
Ranzlichter 2
Ein Abend über noch halbvollere Gläser
von Knut Winkmann
Steffen Kubach in »Ranzlichter 2« · © O. Malzahn
Guido macht keine halben Sachen mehr.
Das mit Heike war ihm eine Lehre, Krankheiten googeln eine schlechte Idee, und
die Kurmuschel in Binz wird ihn auch nicht
mehr zu Gesicht bekommen. »Au Revoir«
Hinterbühne, »Welcome« freie Wildbahn!
Guido startet durch, aber jetzt so richtig!
Steigen Sie ein in den Ford Taunus des
Lebens, begleiten Sie die perfekte Symbiose aus James Last und John Travolta auf
einen musikalischen Road Trip durch den
ganz normalen Wahnsinn! Und der hält einige Überraschungen bereit: alte Bekannte, denkwürdige Neubegegnungen und
eine Menge Selbsterfahrung. Natürlich
hat Guido wieder musikalische Evergreens
und schräge Neuentdeckungen im Handgepäck und mit Jens Ketelsen und seinen
1000 Instrumenten einen Klang-Vulkan
der Leidenschaften auf der Rückbank. Was
soll da noch schiefgehen? He Ho, let’s go!
Mit Songs von Bodo Wartke, Funny van
Dannen, Rainald Grebe, Duo Christiane
Weber/Timm Beckmann u.v.a.
Premiere Do 13/04/17
Junges Studio
Inszenierung/Ausstattung
Knut Winkmann
Musikalische Leitung/Arrangements
Jens Ketelsen
Dramaturgie Doris Fischer
Mit Steffen Kubach (Guido)
Premiere Do 13/04, 20.00 Uhr |
weiterer Termin So 30/04, 18.30 Uhr
4
Riders on the storm
Der Kaufmann von Venedig
Jim Morrison und »The Doors« · von Pit Holzwarth
Uraufführung
von William Shakespeare
»Die Handlung des komple­
xen Stückes um die Verpfän­
dung eines Pfundes Fleisch
vom eigenen Herzen wird
auf 15 Figuren zusammen­
geführt, die insgesamt nur
sechs Schauspieler darbie­
ten. Das ist höchst virtuos
gemacht, wird von allen
Schauspielern mit Perfek­
tion gelöst.« (unser Lübeck)
»Als Jim Morrison ist
Andreas Hutzel einmal
mehr das Ereignis des
Abends. Perfekt bringt er
stimmlich wie darstelle­
risch die Imitation des Ori­
ginals in Einklang mit der
eigenen Interpretation; vom
Premierenpublikum wurde
er für seine Performance
begeistert gefeiert.« (Kieler
Nachrichten)
Andreas Hutzel in »Riders on the storm« · © H. Schäfer
Termin
So 02/04, 18.30 Uhr,
Kammerspiele
Lehman Brothers – Aufstieg
und Fall einer Dynastie
Jochen Weichenthal, Timo Tank, Jan Byl, Sara Wortmann
in »Der Kaufmann von Venedig« · © K. Schomburg
Termine
Do 20/04, 20.00 Uhr,
Fr 28/04, 20.00 Uhr,
Kammerspiele
Einführung
Fr 28/04, 19.30 Uhr,
Mittelrangfoyer
Der Spieler
von Fjodor M. Dostojewskij
von Stefano Massini
»Sechs Darsteller fungieren
als Erzähler und Sprecher,
außerdem als Puppenspie­
ler und Kameraleute. Sie
machen einen großartigen
Job. [...] Das Ganze ergibt
einen lebendigen Bilderbo­
gen, der bestens unterhält
und gleichzeitig nachdenk­
lich stimmt.« (HL-live)
Szene aus »Lehman Brothers« © F. v. Traubenberg
Termin
Fr 21/04, 20.00 Uhr,
Kammerspiele
Einführung
Fr 21/04, 19.30 Uhr,
Mittelrangfoyer
Der Bau
»Das Lübecker Theater
macht neue Kust auf einen
150 Jahre alten Roman.
[...] Ihr Feuer verdankt die
Inszenierung den großar­
tigen Leistungen der acht
Darsteller.« (shz)
Rachel Behringer, Jochen Weichenthal, Astrid Färber, Timo Tank,
Agnes Mann, Jan Byl in »Der Spieler« · © K. Schomburg
Herz der Finsternis
von Franz Kafka
nach Joseph Conrad
»Ein starkes Stück: Premi­
ere von Franz Kafkas ›Der
Bau‹ am Theater Lübeck.
Die
Regisseurin
Lucia
Bihler hat für den Bau ein
ungewöhnliches Bild gefun­
den. Ein Jammer, dass das
Junge Studio nicht mehr
Plätze bietet.« (Lübecker
Nachrichten)
Vincenz Türpe, Matthias Hermann in »Der Bau« · © F. v. Traubenberg
Termine
Do 13/04, 20.00 Uhr,
So 23/04, 18.30 Uhr,
Kammerspiele
Termine
So 09/04, 18.30 Uhr,
Sa 29/04, 20.00 Uhr,
Junges Studio
Publikumsgespräch
So 09/04, im Anschluss an
die Vorstellung
»Regisseur Gernot Grüne­
wald legt den Finger in
die Wunde, schonungslos
schockierend. Er hat die
Inszenierung
zusammen
mit den Schauspielern
entwickelt. Beklemmend,
aktuell und wichtig. Eine
außergewöhnliche
und
lohnenswerte Reise in den
Kongo.« (NDR)
Henning Sembritzki in »Herz der Finsternis« · © F. v. Traubenberg
Termin
So 02/04, 18.30 Uhr,
Junges Studio
5
Theaterkasse
0451 / 399 600
Iwanow
von Anton Tschechow
Deutsch von Peter Urban
Iwanow war einmal ein Mensch, der die
Welt in Bewegung setzte, doch jetzt emp­
findet er nur Leere – und das mit Fünfund­
dreißig. Früher widersetzte er sich allen
Normen: »Ich habe nicht geglaubt wie die
andern, habe nicht geheiratet wie die an­
dern, habe mich ereifert, bin Risiken ein­
gegangen, habe mein Geld, nach links und
rechts hinausgeworfen, war glücklich und
habe gelitten wie niemand«. Seine Frau
Anna, die sich aus Liebe zu ihm von ihrer
Familie und Religion abgewandt hat und
enterbt wurde, ist krank. Dennoch bringt
Iwanow keine Kraft auf, Anna noch zu lie­
ben. Der junge moralische Arzt Lwow fühlt
sich stark zu Anna hingezogen und wirft
Iwanow vor, sie umzubringen mit seiner
trägen Ich­Bezogenheit. Außerdem unter­
stellt er ihm, sie nur wegen des Geldes,
der erwarteten Mitgift, geheiratet zu ha­
ben. Iwanow weist die Vorwürfe wütend
zurück, doch ihn ekelt seine Trägheit und
zähe Untätigkeit. Dazu plagen ihn Alltags­
sorgen: Sein Gut ist hochverschuldet, der
Verwalter Borkin wird mit seinen Ret­
tungsplänen und Geschäftsideen immer
aufsässiger, sein zynischer Onkel, Graf
Schabjelski, nervt. Iwanow flieht die eintö­
nige Enge zu Hause, Zerstreuung sucht er
bei den Lebedjews, doch kaum ist er dort
angekommen, will er zurück. Die Tochter
der Lebedjews, Sascha, will den Rastlosen
retten – mit »tätiger Liebe«. Iwanow, der
komische Reflekteur, erwägt für einen Mo­
ment den Neuanfang mit Sascha: »Also
nochmal losleben. Alles Alte wegwerfen
wie Gerümpel. Die Müdigkeit vergessen,
arbeiten, wegfahren, umarmen, Angst
haben um einen anderen, nicht um sich
Geraldine Arnold und Korbinian Schmidt
entworfen haben. Dennoch weht ein Wind
von Russlands Weiten und Schnee über
die Videolandschaften von Helena Ratka,
klingt die Kälte und das unermüdliche
Suchen und Versuchen in der Musik von
Romain Frequency.
»Ich kann den Gedanken nicht zulassen,
dass ein lebendiger Mensch plötzlich,
mir nichts, dir nichts, stirbt.«
selbst.« Doch Iwanow entkommt seiner
selbst nicht, er kann sich auf niemanden
einlassen. Damit steht er nicht allein da:
Einsam kreisen alle Figuren um sich selbst
und ihre Supernorm: Fürsorge durch täti­
ge Liebe, Moral, bissige Gesellschaftskri­
tik, Geschäfte und Gewinn machen. Er­
leichtern solch klare Ausrichtungen das
komplexe Leben, dem sich Iwanow unge­
schützt hingegeben hat? Haben ihn seine
Normbrüche und die unermüdliche Suche
nach einem neuen, besseren und unange­
passten Leben ins Straucheln gebracht?
Oder wäre er ohne diese Auflehnungsver­
suche längst tot und alle übrigen noch ge­
langweilter? Endet alles Streben am Ende
hoffnungslos im Narzissmus?
In der Bar »Zum Krokodil«
Die Comedian Harmonists
Anton Tschechow schreibt sein erstes ver­
öffentlichtes, abendfüllendes Stück über
den hochreflektierten, egoistischen und
dennoch liebenswerten Zauderer Iwanow
als Komödie, doch nach der Premiere
1887 setzt er ihr ein dramatisches Ende.
Regisseurin Lilja Rupprecht, die u. a. am
Deutschen Theater Berlin, Münchner
Volkstheater und am Schauspiel Köln in­
szeniert, nähert sich »Iwanow« mit Gespür
für die Nuancen des Texts und Neugier:
Sie untersucht die Antriebe der Charak­
tere, kommt ihren Abgründen und ihrer
Komik in einer sinnlichen Inszenierung auf
die Spur. So konkret Tschechow die Situ­
ationen und Figuren schreibt, so glänzend
abstrakt und morbid ist die Bühne, die
von Tennessee Williams
Deutsch von Wolf Christian Schröder
»Die Comedian Harmonists
haben das Theater Lübeck
im Sturm erobert. Wie hier
Schauspieler und Sänger
zum Gesangquintett zu­
sammengeschweißt wur­
den, das ist verblüffend und
reißt das Publikum mit.«
(HL-live)
Ensemble in »In der Bar ›Zum Krokodil‹ – Die Comedian Harmonists«
© T. Wulff
Premiere Fr 07/04/17
Kammerspiele
Inszenierung Lilja Rupprecht
Ausstattung Geraldine Arnold,
Korbinian Schmidt
Musik Romain Frequency
Video Helena Ratka
Dramaturgie Anja Sackarendt
Kostprobe Mo 03/04, 18.30 Uhr, Eintritt
frei | Premiere Fr 07/04, 20.00 Uhr |
weitere Termine Mi 12/04, 20.00 Uhr,
So 30/04, 18.30 Uhr
Orpheus steigt herab
Ein Theaterabend von
Pit Holzwarth
Uraufführung
Termine
So 09/04, 16.00 Uhr,
Sa 15/04, 19.30 Uhr,
Sa 29/04, 19.30 Uhr,
Großes Haus
Mit Jan Byl (Nikolai Alexejewitsch
Iwanow), Agnes Mann (Anna Petrow­
na), Sven Simon (Matwej Semjonowitsch
Schabjelski), Rachel Behringer (Sascha,
Tochter der Lebedjews), Timo Tank (Pawel
Kiriljitsch Lebedjew), Astrid Färber
(Sinaida Sawischna, seine Frau), Patrick
Berg (Jewgeni Konstantinowitsch Lwow),
Nadine Boske (Marfa Jegorow Babakina),
Vincenz Türpe (Michail Michailowitsch
Borkin)
Patrick Berg, Agnes Mann in »Orpheus steigt herab«
© F. v. Traubenberg
»Stimmig führt der Regis­
seur die Figuren durch das
wild wuchernde Gestrüpp
der Gefühle. Ganz große
Momente hat Agnes Mann
in der Rolle der Lady, der
kämpfenden, nur schein­
bar mitleidlosen, gequälten
Frau, die nach schweren
Jahren frei sein möchte und
zur Rachegöttin werden
will.« (HL-live)
Termine
So 09/04, 18.30 Uhr,
Sa 29/04, 19.00 Uhr,
Kammerspiele
Einführung
So 09/04, 18.00 Uhr,
Mittelrangfoyer
6
6. Sinfoniekonzert
Befreit von Vätern und Titanen
Richard Strauss (1864 – 1949)
»Macbeth« op. 23,
Konzert für Horn und Orchester Nr. 1
Es-Dur op. 11
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Musik ist manchmal auch ein Akt der Befreiung: So widmete Richard Strauss sein
1882/83 entstandenes erstes Hornkonzert
noch seinem Vater Franz Strauss, der Hornist der Königlich Bayerischen Hofkapelle
war. In diesem Werk sind durchaus Anlehnungen an bestimmte Motive aus dem
Hornkonzert in c-Moll von Franz Strauss
erkennbar. Hans von Bülow verurteilte
diese direkte Bezugnahme als »altväterisch«, setzte sich jedoch entscheidend für
das Konzert ein und dirigierte die Urauf-
führung im Jahre 1885 in Meiningen. Franz
Strauss selbst aber nahm das spieltechnisch sehr anspruchsvolle Werk seines
Sohnes angeblich mit Unwillen auf.
Daher emanzipierte sich der Sohn wenige
Jahre später ganz bewusst von Übervätern und Vorbildern und bereitete sich, wie
er später sagte, einen »Höllenspaß« mit
seiner dämonisch-düsteren Tondichtung
»Macbeth«, einem nach eigenen Worten
»wirklich grausig tollen Stück«, das sein
bis dahin »selbständigstes und zielbewusstestes Werk« darstellt.
Johannes Brahms wiederum musste erst
die Serenaden, die Haydn-Variationen und
sein Klavierkonzert d-Moll schreiben, bevor er sich nach jahrzehntelangem Kampf
vom »Titan Beethoven« befreite, der ihm
übermächtig auf der Seele lastete und
jeglichen Versuch,
sich selbst auf
dem Gebiet der
Sinfonie zu betätigen, erstickte. Am
Ende komponierte
Brahms mit seiner
Ersten gleich das
Werk, das Hans von
Bülow als »Die Zehnte«
bezeichnete – womit er sie
ehrfurchtsvoll in die Reihe
der neun Sinfonien Beethovens stellte.
Mit Marie-Luise Neunecker als Solistin kommt eine der weltweit führenden Hornistinnen nach Lübeck, die mit
Partnern wie Frank Peter Zimmermann,
Christian Tetzlaff, András Schiff, Pierre
Laurent Aimard und Martha Argerich
musiziert und zusammen mit Orchestern
wie dem Gewandhausorchester Leipzig
und den Wiener Philharmonikern auftritt.
Die Strauss-Hornkonzerte hat sie bereits
unter Ingo Metzmacher eingespielt. Die
musikalische Leitung hat Philipp Pointner,
einer der Lübecker GMD-Kandidaten, der
bereits mit den großen Klangkörpern Europas gearbeitet hat und dieses Jahr erstmals das RSO Wien dirigieren wird.
Philipp Pointner
Marie-Luise Neunecker
Dirigent Philipp Pointner
Horn Marie-Luise Neunecker
Einführung für Konzertbesucher eine
Stunde vor Konzertbeginn in der MuK
Mit freundlicher Unterstützung der
Musik- und Orchesterfreunde e. V.
Musikalische Kinderbetreuung
während der Konzerte am Sonntag
Konzerte So 09/04, 11.00 Uhr,
Mo 10/04, 19.30 Uhr,
Musik- und Kongresshalle,
Rotunde
7. Kammerkonzert
8. Kammerkonzert
Die Geschichte
vom Soldaten
Beethoven
trifft Britten
Igor Strawinsky (1872 – 1971)
»Die Geschichte vom Soldaten«
Tango, Walzer und Ragtime, im Kontext
der Geschichte aber ironisch verzerrt.
Ein Soldat schließt einen Pakt mit dem
Teufel, der ihm Reichtum und Erfolg verspricht. Das Glück ist von kurzer Dauer,
denn der Soldat bemerkt, dass er seine
Seele verkauft hat. Das allegorische
Märchenspiel handelt vom Kampf zwischen Gut und Böse, vom Streben nach
Macht und dem Widerstreit zwischen
materiellem und ideellem Reichtum. Die
Musik ist stark rhythmisch geprägt und
enthält bekannte Genres wie Marsch,
Musikalische Leitung Jan-Michael
Krüger Klarinette Katharina Ruf Fagott
Jakob Meyers Trompete Matthias
Krebber Posaune Laszlo Pete Violine
Evelyne Saad Kontrabass Christoph
Kaiser Schlagzeug Manuel Rettich Rezitation Steffen Kubach
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59/2
Benjamin Britten (1913 – 1976)
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36
seinem 2. Streichquartett: Henry Purcell,
dessen Musik er als Höhepunkt in der englischen Musikgeschichte betrachtete.
Holsten-Quartett:
Violine John Doig, Dobromiła Hańćka
Viola Nicholas Hancox
Violoncello Fabian Schultheis
Konzerte Mo 03/04, 19.30 Uhr,
Beethovens Quartette op. 59 sind
ihrem Auftraggeber, dem russischen
Gesandten in Wien, Graf Rasumowsky,
gewidmet. Ihm zu Ehren hat Beethoven
im dritten Satz eine russische Melodie
zitiert. Einen großen Musiker vergangener Zeiten ehrte Benjamin Britten in
Fr 19/05, 11.00 Uhr, Junges Studio
(Schulvorstellung)
Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.
Konzert Mi 19/04, 19.30 Uhr,
Hoghehus
Theaterpädagogik
Das Spiel mit Identitäten
Maskenbau und Maskenspiel im Theater
Maskenspiel ist Wandlung, Magie und
Abenteuer! In der Fortbildung wird das
Spiel mit gebauten »Maskentypen« erprobt, ihr Bewegungsrepertoire erforscht
und damit spielerisch experimentiert.
Termine Fr 19/05, 17.00 – 20.00 Uhr
und Sa 20/05, 10.00 – 18.00 Uhr
Teilnehmer*innenanzahl 8 bis 20
Lehrer*innen sowie weitere Interessierte
Kosten 60,- Euro für beide Termine
Dozentin Nadeshda Gerdt,
Theaterpädagogin und Trainerin, Kiel
Veranstaltungsnummer DSP0222
Bitte melden Sie sich direkt bei
unserem Kooperationspartner IQSH
(www.secure-lernnetz.de/formix) an.
Probenarbeit über die Schulter schauen.
Mit Einführungsveranstaltung und Instrumentenvorstellung.
Termine Fr 07/04, 09.00 Uhr und Fr 05/05,
09.00 Uhr, Musik- und Kongresshalle
Klasse ins Konzert plus
7. Sinfoniekonzert
Reif in der Frühlingsnacht
Alban Berg Violinkonzert
»Dem Angedenken eines Engels«
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1
»Der Titan«
Mit Einführungsveranstaltung in der
Schule, auf Wunsch Probenbesuch und
Gespräch mit Künstler*innen.
Konzert Mo 08/05, 19.30 Uhr MuK
Termine für die Einführungsveranstaltung
nach Vereinbarung.
und die Werke informieren, die gespielt
werden. Außerdem erhalten sie Hintergrundinformationen sowie Ideen zur Vorbereitung im Unterricht.
Termin Mo 24/04, 15.00 Uhr – 17.00 Uhr
Teilnehmer*innenanzahl 8 bis 20
Lehrer*Innen sowie weitere Interessierte
Dozentinnen Doris Fischer / Katrin Ötting
Veranstaltungsnummer MUS0386
Weitere Infos unter Tel. 0451/7088-213.
Kontakt:
Knut Winkmann Leitung
Katrin Ötting Theaterpädagogin
www.theaterluebeck.de
Theaterkasse
0451 / 399 600
Vorschau
Premieren Mai
Monty Python’s
Spamalot
Ein neues Musical, liebevoll zusammengeklaut aus dem Monty Python Film
»Die Ritter der Kokosnuss«,
von Eric Idle und John Du Prez
Deutsch von Daniel Große Boymann
I Malte C. Lachmann B Ramona Rauchbach K Tanja Liebermann ML Willy Daum
Ch Daniel Morales Pérez
Premiere Sa 06/05, 20.00 Uhr,
Kammerspiele
Doris Fischer Konzertpädagogische Angebote
Vincent Bausch FSJ-Kultur
Beckergrube 16, 23552 Lübeck
Stadt-Stachel
Tel.: 0451/7088-115 Fax 0451/7088-177
Orchester entdecken –
Musik erleben: Konzertpädagogische Angebote
Konzertprobe live
Das Philharmonische Orchester der
Hansestadt Lübeck lässt sich bei der
Einführungsworkshop für Lehrer*innen
zum 4. Kinderkonzert »Spuk im Museum«
(für Kinder ab 6 Jahren)
Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihrer
Klasse ein Kinderkonzert besuchen möchten, können sich in dieser Einführungsveranstaltung über den Ablauf des Konzertes
7
E-Mail: [email protected]
[email protected]
Für die Unterstützung unserer Arbeit danken wir:
Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck,
Die Gemeinnützige Lübeck, Gesellschaft der
Ein Bürgerbühnen-Erkundungs-Projekt
mit Lübecker Menschen und Orten
Konzeption und Leitung Knut Winkmann
Premiere Do 11/05, 18.00 Uhr,
Kirchhof St. Marien zu Lübeck
Theaterfreunde e.V., Sparkasse zu Lübeck,
Michael-Haukohl-Stiftung
Ich distanziere
mich von allem
Spielclub 3: Ein Projekt mit Jugendlichen
Rasende!
What’s love? Sieben Jugendliche beschäftigen sich anhand von Kleists »Penthesilea« mit Liebenden und Rasenden, mit
tiefem Gefühl, absurden Liebes-Situationen und grotesker Komik. »So war es
ein Versehen. Küsse, Bisse, das reimt sich,
und wer recht von Herzen liebt, kann schon
das Eine für das Andre greifen«: Kleists
kannibalisches Ende seines Dramas zeigt,
wie nah Liebe und Hass, große Emotionen
und Wahnsinn beieinander liegen. In einer
Stückentwicklung nähert sich der Spielclub unter der Regie von Gertje Graef der
Geschichte einer unmöglichen Liebe: Die
stolze Amazonenkönigin Penthesilea und
der griechische Held Achilles stehen sich
als Gegner in einer Schlacht gegenüber.
Liebe wird so auch zum Spiel um Macht,
zum Kampf um Sieg oder Niederlage.
Von flammendem Liebes-Hass ergriffen
stürzt sich die rasende Königin auf ihr
Liebesobjekt und will Achilles mit Gewalt
»Frühlings-Abo«
4 aus 6 für nur 78 Euro!
als Bräutigam nach Hause führen. Allein
sie verliert das Gefecht und befindet sich
– sich als Siegerin wähnend – in der Hand
der feindlichen Griechen …
Lustvoll und spielerisch bedienen sich die
Jugendlichen der Kleist´schen Vorlage,
kombinieren Passagen aus dem Meisterdrama mit heutigen Kommentaren und
Auslegungen und beschäftigen sich mit
Geschlechterrollen und -erwartungen.
Mit Lotta Becker, Amelie Engelmann, Pia
Fanick, Meret Jeske, Martha Lorenzen;
Rochus Marr, Hanno Mertin
Premiere Sa 22/04/17
Junges Studio
Inszenierung/Ausstattung Gertje Graef
Premiere Sa 22/04, 19.00 Uhr |
weitere Termine So 23/04, 18.30 Uhr,
Mo 24/04, 19.00 Uhr
»BETWEEN the BARS«
von Franz Kafka
Jan Plewka & Marco Schmedtje
Mit dem »Frühlings-Abo« des Theater Lübeck können Sie sich
von März bis Juli 2017 aus sechs verschiedenen Produktionen
vier aussuchen – oder Sie gehen zwei Mal zu zweit ins Theater.
Zur Wahl stehen die Produktionen »Tosca«,
»Ariodante«, »The Fairy Queen«, »Orpheus
steigt herab«, »Lehman Brothers – Aufstieg
und Fall einer Dynastie«, und »Der Spieler«.
Das »Frühlings-Abo« gilt für alle Vorstellungstermine im genannten Zeitraum (ausgenommen Premieren). Es ist ausschließlich
an der Theater kasse erhältlich. Beste Platzwahl nach Verfügbarkeit. Bei Vorlage der LNCard wird Ihnen 10% des Kaufpreises auf Ihr
LN-Card-Kundenkonto erstattet.
von Kat Kaufmann
I Marie Bues A Heike Mondschein
M Kat Kaufmann
Uraufführung Mi 17/05, 20.00 Uhr,
Junges Studio
Jan Plewka ist einer der facettenreichsten
deutschen Musiker und Sänger. Mit seiner
Band »Selig« gehört er seit Mitte der 90er
Jahre zum Besten und Erfolgreichsten,
was die deutschsprachige Musikszene zu
bieten hat. Mit »BETWEEN the BARS« hält
er nun Rückschau, gemeinsam mit Marco
Schmedtje, seinem Freund und langjäh-
rigen musikalischen Weggefährten, der
ihn kongenial an der Gitarre begleitet.
So lassen sich Plewka und Schmedtje
musikalisch quer durch die Jahrzehnte
treiben. Sie spielen Lieder von Ton Steine
Scherben und Rio Reiser, eigene Stücke
aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Zinoba
und Simon & Garfunkel – Songs aus ihrer
»Sound of Silence«-Produktion, Lieder
von Jan Plewkas Solo-Album und von
»Schöne Geister«, dem ersten Album von
Marco Schmedtje.
Gastspiel Sa 22/04, 20.00 Uhr,
Kammerspiele
Eintritt 18,– Euro (erm. 13,– Euro)
April 2017
01/04
Samstag
#offline | 19.00 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 1: Ein Projekt mit Jugendlichen
15/04
Samstag
The Fairy Queen | 19.30 Uhr | Großes Haus | Semi-Oper
in fünf Akten von Henry Purcell | In englischer und deutscher
Sprache mit deutschen Übertiteln | Wiederaufnahme
Leonard Cohen · I‘m a hotel – songs of love
and hate | 20.00 Uhr | Kammerspiele | von Pit Holzwarth |
Uraufführung
02/04
Mass | 16.00 Uhr | Großes Haus | Lübecker Erstaufführung |
Sonntag
Ein Theaterstück für Sänger, Spieler und Tänzer von Leonard
Bernstein | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
03/04
Montag
Lieber ein halber Mann als gar kein Problem
| 20.00 Uhr | Junges Studio | Eine musikalische Collage aus
Operette, Musical und Chanson von Effi Méndez und Imke Looft
17/04
Montag
von Richard O’Brien
Riders on the storm | 18.30 Uhr | Kammerspiele | Jim
19/04
Morrison und »The Doors« | von Pit Holzwarth | Uraufführung
Mittwoch
8. Kammerkonzert
Herz der Finsternis | 18.30 Uhr | Junges Studio |
20/04
Der Kaufmann von Venedig | 20.00 Uhr |
nach Joseph Conrad
Donnerstag
Kammerspiele | von William Shakespeare
Iwanow | 18.30 Uhr | Kammerspiele | von Anton Tschechow |
21/04
Die Reise nach Reims | 19.30 Uhr | Großes Haus |
Lübecker Erstaufführung | Komische Oper von Gioacchino
Rossini | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kostprobe | Eintritt frei
Freitag
Freier Fall
Dienstag
| 17.00 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 2: Ein Projekt mit jungen Männern
05/04
Freier Fall
Mittwoch
| 17.00 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 2: Ein Projekt mit jungen Männern
06/04
Sunset Boulevard | 19.30 Uhr | Großes Haus | Lübecker
Donnerstag
Erstaufführung | Musik von Andrew Lloyd Webber
07/04
Die Reise nach Reims | 19.30 Uhr | Großes Haus |
Lübecker Erstaufführung | Komische Oper von Gioacchino
Rossini | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Iwanow | 20.00 Uhr | Kammerspiele | von Anton Tschechow |
Einführung um 19.30 Uhr im Mittelrangfoyer
22/04
Samstag
Lübecker Erstaufführung | Musik von Andrew Lloyd Webber
23/04
Sonntag
Jan Plewka & Marco Schmedtje | »BETWEEN the
BARS« | 20.00 Uhr | Kammerspiele | Gastspiel
Ariadne auf Naxos | 16.00 Uhr | Großes Haus | Oper in
einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss |
zum letzten Mal
Der Spieler | 18.30 Uhr | Kammerspiele |
von Fjodor M. Dostojewskij
Der alte König in seinem Exil | 20.00 Uhr |
Junges Studio | nach Arno Geiger
Samstag
Rasende! | 19.00 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 3: Ein Projekt mit Jugendlichen | Premiere
Sunset Boulevard | 19.30 Uhr | Großes Haus |
Premiere
08/04
Beethoven trifft Britten | 19.30 Uhr | Hoghehus |
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer
Dynastie | 20.00 Uhr | Kammerspiele | von Stefano Massini |
Junges Studio | 7. Kammerkonzert
Freitag
The Fairy Queen | 18.00 Uhr | Großes Haus | Semi-Oper
in fünf Akten von Henry Purcell | In englischer und deutscher
Sprache mit deutschen Übertiteln
The Rocky Horror Show | 18.30 Uhr | Kammerspiele |
Die Geschichte vom Soldaten | 19.30 Uhr |
04/04
In der Bar »Zum Krokodil« – Die Comedian
Harmonists | 19.30 Uhr | Großes Haus |
Ein Theaterabend von Pit Holzwarth | Uraufführung
Rasende! | 18.30 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 3: Ein Projekt mit Jugendlichen
Tosca | 19.30 Uhr | Großes Haus | Melodramma in drei Akten
von Giacomo Puccini | In italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln | Einführung um 19.00 Uhr im Mittelrangfoyer
24/04
Alfons | Das Geheimnis meiner
20.00 Uhr | Kammerspiele | Gastspiel
Montag
Rasende! | 19.00 Uhr | Junges Studio |
Spielclub 3: Ein Projekt mit Jugendlichen
27/04
Lieber ein halber Mann als gar kein Problem
Donnerstag
| 20.00 Uhr | Junges Studio | Eine musikalische Collage aus
Operette, Musical und Chanson von Effi Méndez und Imke Looft
28/04
Ariodante | 19.30 Uhr | Großes Haus | Oper in drei Akten von
Georg Friedrich Händel | In italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln | Premiere
Schönheit |
Szenen einer Ehe | 20.00 Uhr | Junges Studio |
nach dem Film von Ingmar Bergman
09/04
Befreit von Vätern und Titanen | 11.00 Uhr |
Sonntag
Musik- und Kongresshalle, Rotunde | 6. Sinfoniekonzert |
Einführung für Konzertbesucher um 10.00 Uhr,
Musikalische Kinderbetreuung
Freitag
Der Kaufmann von Venedig | 20.00 Uhr |
Kammerspiele | von William Shakespeare |
Einführung um 19.30 Uhr im Mittelrangfoyer
In der Bar »Zum Krokodil« – Die Comedian
Harmonists | 16.00 Uhr | Großes Haus |
Szenen einer Ehe | 20.00 Uhr | Junges Studio |
nach dem Film von Ingmar Bergman
Ein Theaterabend von Pit Holzwarth | Uraufführung
Orpheus steigt herab | 18.30 Uhr | Kammerspiele |
von Tennessee Williams |
Einführung um 18.00 Uhr im Mittelrangfoyer
29/04
Familien-Theaterführung | 15.00 Uhr | Treffpunkt
Samstag
vor dem Theater Lübeck | für Eltern mit Kindern ab 8 Jahren |
Sonderveranstaltung
Der Bau | 18.30 Uhr | Junges Studio | von Franz Kafka |
Orpheus steigt herab | 19.00 Uhr | Kammerspiele |
Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung
10/04
Befreit von Vätern und Titanen | 19.30 Uhr |
Montag
Musik- und Kongresshalle, Rotunde | 6. Sinfoniekonzert |
Einführung für Konzertbesucher um 18.30 Uhr
11/04
Dienstag
Ariodante | 18.30 Uhr | Großes Haus | Oper in drei Akten von
Georg Friedrich Händel | In italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln | Kostprobe | Eintritt frei
12/04
Iwanow | 20.00 Uhr | Kammerspiele |
Mittwoch
von Anton Tschechow
13/04
Der Spieler | 20.00 Uhr | Kammerspiele |
Donnerstag
von Fjodor M. Dostojewskij
Ranzlichter 2 | 20.00 Uhr | Junges Studio | Ein Abend über
noch halbvollere Gläser | von Knut Winkmann | Premiere
von Tennessee Williams
In der Bar »Zum Krokodil« – Die Comedian
Harmonists | 19.30 Uhr | Großes Haus |
Ein Theaterabend von Pit Holzwarth | Uraufführung
Der Bau | 20.00 Uhr | Junges Studio |
von Franz Kafka
30/04
Mass | 18.00 Uhr | Großes Haus | Lübecker Erstaufführung |
Sonntag
Ein Theaterstück für Sänger, Spieler und Tänzer von Leonard
Bernstein | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Iwanow | 18.30 Uhr | Kammerspiele |
von Anton Tschechow
Theater Lübeck
Ranzlichter 2 | 18.30 Uhr | Junges Studio |
Theaterkasse
Ein Abend über noch halbvollere Gläser | von Knut Winkmann
Ariadne auf Naxos
Oper von Richard Strauss
»Geboten wurde ein Fest der schönen Stimmen. Mit Mitgliedern des Opernensemble, des Internationalen Opernelitestudios und als Gast der Schweizerin Gabriela Scherer in der Titelrolle und den hier schon bekannten Erik
Fenton als Bacchus.« (Der Merker online)
Termin So 23/04, 16.00 Uhr, Großes Haus, zum letzten Mal
Der alte König in seinem Exil
nach Arno Geiger
»Ein wichtiger und bewegender Stoff, eine wohlüberlegte Inszenierung, ein
großartiger Darsteller – ein großes Theatererlebnis bedarf keines großen
Aufwands.« (Lübecker Nachrichten)
Termin Fr 07/04, 20.00 Uhr, Junges Studio
Beckergrube 16, 23552 Lübeck
Telefon 0451/399 600
Öffnungszeiten
Di bis Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 10.00 – 13.00 Uhr,
Advents-Samstage 10.00 – 18.00 Uhr
E-Mail [email protected],
Onlinebuchen www.theaterluebeck.de
Impressum
Herausgeber Theater Lübeck gGmbH |
Geschäftsführung Geschäftsführender Theaterdirektor
Christian Schwandt | Künstlerische Leitung,
Schauspieldirektor Pit Holzwarth, Operndirektorin
Dr. Katharina Kost-Tolmein, Generalmusikdirektor
Ryusuke Numajiri | Aufsichtsratsvorsitzender
Peter Petereit | Redaktion Julia Voije (Leitung
und Koordination), Dr. Fedora Wesseler, Doris
Fischer (Musiktheater), Anja Sackarendt, Katrin
Aissen (Schauspiel), Knut Winkmann, Katrin Ötting
(Theaterpädagogik) | Bildnachweise Oliver Fantitsch,
Olaf Malzahn, Jochen Quast, Heiko Schäfer, Kerstin
Schomburg, Falk von Traubenberg, Thorsten Wulff,
Bildarchiv des Theater Lübeck | Satz Theater Lübeck
Martin Buchin | Druck Lübecker Nachrichten –
Änderungen und Irrtum vorbehalten.
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Ticketservice:
04 51/144 - 13 94
ln-tickets.de
und in allen LN-Geschäftsstellen erhältlich.
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