Vorbereitung 3. Lj. - Berufsschule Lenzburg

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Repetitionsfragen 3 Lehrjahre
(ab SEP 2016)
Lehrabschlussprüfung
Allgemeinbildung
SEP
(Standardisierte Einzelprüfung)
Diese Blätter gehören:
______________
aus der Klasse:
__________________
Repetitionsfragen für
Berufsschule LENZBURG
3 Lehrjahre
Seite --1--
Repetitionsfragen 3 Lehrjahre
(ab SEP 2016)
INS BERUFSLEBEN EINSTEIGEN
1.
Wer hat die Pflicht, den Inhalt der Lehrverträge zu überprüfen und die Lehrverhältnisse zu
überwachen?
a. Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
b. Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit
c. Kantonales Amt für Berufsbildung
d. Jede anerkannte Berufsschule im Kanton
2.
Aussagen zum Lehrvertrag:
Die lernende Person hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass ihr fünf
a.
Wochen Ferien zusammenhängend gewährt werden.
b. Ein Lehrvertrag kann während der Lehrdauer nicht aufgelöst werden.
c. Ein Mindestlohn für Berufslernende ist vom Gesetzgeber nirgends festgehalten.
d. Ein Lehrvertrag muss grundsätzlich schriftlich abgeschlossen werden.
3.
Welche Aussage zum Lehrvertrag ist richtig?
a. Der Lehrvertrag endet, wenn die Lehrabschlussprüfung bestanden ist.
b. Die lernende Person hat alles zu tun, um das Lernziel zu erreichen.
c. Nur der Arbeitgeber (Lehrmeister) darf lernende Personen ausbilden.
d. Jede lernende Person hat Anspruch auf Besuch von Freifächern.
4.
Aussagen zum Lehrvertrag:
Während der Probezeit kann der Lehrvertrag mit 7 Tagen Kündigungsfrist
a.
aufgelöst werden.
Eine lernende Person haftet für Schäden im Betrieb, die sie absichtlich oder
b.
fahrlässig verursacht.
c. Der Lehrvertrag muss am Ende der Lehre gekündigt werden.
d. Eine lernende Person darf nicht zu Überstunden verpflichtet werden.
5.
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richtig
falsch
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richtig
falsch
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Welche zwei Aussagen sind richtig?
Einer lernenden Person werden keine Abzüge vom Lohn gemacht, da sie noch nicht
a.
volljährig ist.
b. Aus der Lohnabrechnung kann ich den Brutto- und den Nettolohn erkennen.
c. Zu den Sozialabzügen zählen die Prämien für AHV/IV/EO/ALV.
Der Bruttolohn wird vom Arbeitgeber wahlweise auf ein Bank- oder Postkonto
d.
überwiesen.
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6.
Welche zwei Aussagen zur Unfallversicherung sind für eine lernende Person richtig?
Bei Arbeitsunfähigkeit durch einen Unfall erhalte ich ab dem 3. Tag von der SUVA ein
a.
Taggeld von 80% des Lohnes.
b. Die Prämien für die Unfallversicherung bezahle ich allein durch einen Lohnabzug.
c. Die SUVA übernimmt die Kosten einer Blinddarmoperation.
d. Bei grober Fahrlässigkeit kann die SUVA ihre Leistungen kürzen.
7.
Welche Aussage passt zum Solidaritätsprinzip der Versicherungen?
a. Den Vertrag zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung nennt man Police.
b. Mit der Prämie wird der Versicherungsschutz erkauft.
c. Bei einem Schadensfall erhalte ich von der Versicherung finanzielle Leistungen.
Viele Versicherte zahlen in guten Tagen Beiträge in eine Kasse ein, wenige beziehen
d.
daraus in einem Schadensfall Leistungen.
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Repetitionsfragen 3 Lehrjahre
(ab SEP 2016)
MIT GELD UMGEHEN
8.
Welches Bedürfnis ist gemeint?
„Wenn viele Menschen die gleichen Bedürfnisse haben, entsteht ein neues.“
a. Grundbedürfnis
b. Kollektivbedürfnis
c. Wahlbedürfnis
d. Individualbedürfnis
richtig
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falsch
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9.
Aussagen zu Bedürfnissen und Umwelt:
a. Der Mensch ist nicht Teil des Ökosystems.
In der Bedürfnispyramide von Maslow wird die Wichtigkeit (Priorität) der
b.
menschlichen Bedürfnisbefriedigung dargestellt.
Lenkungsabgaben dienen dazu, den Konsum unerwünschter Produkte zu
c.
verkleinern.
Alle negativen Auswirkungen des Lebensstils der Bewohner der Schweiz
d.
werden von den Verursachern bezahlt.
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Aussagen zum Lohnkonto (Privatkonto):
Ein Lohnkonto ist normalerweise Voraussetzung, um eine ec/Maestro - oder V
a.
Pay - Karte zu erhalten.
Mit einem Lohnkonto habe ich die Möglichkeit, bargeldlose Zahlungen zu
b.
veranlassen.
Ein Zahlungsauftrag ist die am besten geeignete Zahlungsform für monatlich
c.
wiederkehrende Zahlungen in gleicher Höhe.
d. Der Ertrag (Zins) eines Lohnkontos ist in der Regel nicht gross.
richtig
falsch
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10.
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11.
Kann die Rechtsfähigkeit eines Menschen eingeschränkt werden? (1)
a. Nur bei Trunk- und Rauschmittelsucht.
b. Ja, nur bei umfassender Beistandschaft.
c. Nein, auf keinen Fall.
d. Nur bei einer Verurteilung zu einer Zuchthausstrafe.
12.
Aussagen über eine normal begabte jugendliche Person (Alter 16 Jahre):
a. Sie ist handlungsfähig.
b. Sie ist beschränkt handlungsfähig.
c. Sie ist volljährig.
d. Sie ist rechtsfähig.
richtig
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falsch
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13.
Welche der folgenden Vertragsarten sind formlos gültig?
a. Mietvertrag
b. Lehrvertrag
c. Arbeitsvertrag
d. Gesamtarbeitsvertrag
richtig
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falsch
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14.
Durch welche Handlung wird ein Kaufvertrag rechtsgültig?
a. Wenn der Käufer auf eine verbindliche Offerte hin bestellt.
b. Wenn die Ware bezahlt ist.
c. Wenn die Ware in einwandfreiem Zustand geliefert ist.
d. Wenn der Käufer ein schriftliches Angebot erhalten hat.
15.
Welche Preisangaben sind für den Verkäufer verbindlich?
a. Preise in Katalogen und Prospekten.
b. Preisanschriften in Schaufenstern.
c. Preise in Inseraten.
d. Schriftlich formulierte und unterschriebene Offerten.
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richtig
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16.
Entscheiden Sie!
Ein Kaufvertrag für eine Ware zum Preis von mehr als Fr 100000.- muss
a.
schriftlich abgeschlossen werden.
Wenn eine gekaufte Sache Mängel aufweist, muss der Käufer mit einer
b.
Mängelrüge reagieren (wenn er seine Rechte wahren will).
c. Bei Zahlungsverzug wartet der Gläubiger auf das Geld des Schuldners.
d. Bei Lieferverzug hat der Käufer das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten.
17.
Welche Aussage zum Begriff Kreditlimite ist richtig?
a. Die Begrenzung der Kredithöhe.
b. Die Höchstzahl der aufgenommenen Kredite.
c. Die Beschränkung der Anzahl der Kreditinstitute.
d. Die untere Grenze des Kreditbezuges.
18.
Aussagen zum Konsumkredit:
Einen Konsumkredit erhält man von einer Bank nur, wenn man gute
a.
Sicherheiten (z.B. ein Pfand) bieten kann.
b. Der Höchstzinssatz beträgt 15%.
c. Von einem Konsumkreditvertrag kann man innert 7 Tagen wieder zurücktreten.
Konsumkredite sind billige Kredite, weil die Verschuldungsgefahr des
d.
Konsumenten sehr gering ist.
richtig
falsch
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richtig
falsch
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19.
Welche Aussage zum Vertrag zur Finanzierung des Erwerbs von Waren (nach Konsumkreditgesetz) ist richtig?
a. Man muss im schriftlichen Vertrag mindestens 12 Monatsraten vereinbaren.
b. Man kann innert 7 Tagen die Annahme des Vertrages schriftlich widerrufen.
c. Die Kaufsumme muss mindestens Fr 400.- betragen.
d. Die Gesamtkosten sind gleich hoch wie der Preis bei Barzahlung.
20.
Aussagen zu Leasing für Privatpersonen nach KKG:
Ein Leasingvertrag einer Privatperson muss nach Gesetz schriftlich
a.
abgeschlossen werden und wird der Kreditinformationsstelle gemeldet.
b. Nach Ablauf der Leasingdauer wird der Konsument Eigentümer der Ware.
c. Der Leasingnehmer wird durch das KKG vor Überschuldung geschützt.
Leasing ist teurer als Barzahlung, weil alle Unterhaltskosten des Autos im Preis
d.
inbegriffen sind.
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richtig
falsch
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Aussagen über den Verein:
a. Der Vorstand ist das „oberste“ Organ im Verein.
In einem Vereinsvorstand gibt es die Funktionen von Präsident, Kassier, Aktuar
b.
und Rechnungsrevisor zu besetzen.
c. Der Vorstand ist das ausführende Organ des Vereins.
d. Die Statuten müssen mindestens über Zweck und Mittel Auskunft geben.
richtig
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falsch
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Aussagen zum Vereinsrecht:
a. Für die Entstehung eines Vereins sind schriftliche Statuten nötig.
b. Es genügt, wenn die Statuten die Vereinsorgane nennen.
c. Wenn der Vorstand nicht will, muss keine Mitgliederversammlung stattfinden.
d. Bei Abstimmungen an der GV haben alle Mitglieder das gleiche Stimmrecht.
richtig
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falsch
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FREIZEIT GESTALTEN
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22.
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26.
27.
28.
Aussagen zu Auto - Haftpflicht – Versicherungen:
Bei einem Selbstunfall bezahlt die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters
a.
die Kosten des Spitalaufenthaltes des Fahrers.
b. Bei der Kausalhaftung haftet man, obwohl man selber keine Schuld trägt.
Wer ein Motorfahrzeug einlösen will, muss vorher eine Haftpflichtversicherung
c.
abschliessen.
d. Bei der Auto - Haftpflichtversicherung gilt das Bonus-/Malussystem.
richtig
falsch
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Aussagen zum Autounfall:
Bei grober Fahrlässigkeit kann die Versicherung auf den Schuldigen zurücka.
greifen.
b. Der Führerausweisentzug ist eine zivilrechtliche Konsequenz.
Ein Unfall mit verletzten Personen kann für den schuldigen Autolenker straf- und
c.
zivilrechtliche Konsequenzen haben.
Die Vollkaskoversicherung deckt selber verschuldete Kollisionsschäden am
d.
eigenen Auto.
richtig
falsch
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Aussagen zum Umweltverhalten:
Die Mobilität verursacht externe Kosten, die nicht vom Verursacher bezahlt
a.
werden.
b. Die vorgezogene Recycling-Gebühr ist ein Beispiel für das Verursacherprinzip.
Unter externen Kosten versteht man Kosten, die vom Verursacher bezahlt
c.
werden, also nicht von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Die Kosten von Luftverschmutzung und Lärmbelastung werden als Folgen des
d.
Verkehrs den Verursachern belastet.
richtig
falsch
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Aussagen zum Umweltverhalten:
Beim öffentlichen Verkehr sind die externen Kosten grösser als beim
a.
Individualverkehr.
Werden die externen Kosten beim Privatverkehr auf den Verursacher
b.
abgewälzt, so führt das zu einer Verteuerung des Individualverkehrs.
c. Das Verursacherprinzip bestraft Umweltverschmutzer.
Wenn die externen Kosten des Energieverbrauchs auf den Energiepreis
d.
geschlagen werden, wird die Energie sparsamer (effizienter) genutzt.
richtig
falsch
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Aussagen zur Gesundheit:
Gesundheit bedeutet gemäss WHO der Zustand des körperlichen
a.
Wohlergehens.
Vielseitige Ernährung, genügend Schlaf und Anerkennung sind körperliche
b.
Gesundheitsfaktoren im Alltag.
c. Stress wird nur durch Angst hervorgerufen, etwas nicht schaffen zu können.
Krankheiten, laute Musik, hohe Erwartungen der Betriebe, Angst etc. sind
d.
Stressoren.
richtig
falsch
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Aussagen zur Sucht:
Der Weg vom Genuss zur Sucht erfolgt über die Gewöhnung und den
a.
Missbrauch.
Suchtgeprägte Verhaltensweisen erfolgen immer durch Einnahme von
b.
Suchtstoffen (Alkohol, Nikotin, …)
Beim Alkoholkonsum gibt es neben körperlichen und psychischen Risiken auch
c.
solche für Familie und Arbeitsplatz.
d. Rauchen und Kiffen bedeuten keine Gefahr beim Autofahren.
richtig
falsch
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Repetitionsfragen 3 Lehrjahre
(ab SEP 2016)
IN EINER GLOBALISIERTEN WELT LEBEN
29.
Aussagen zum einfachen Wirtschaftskreislauf:
Alle Konsumenten sind auch Produzenten; alle Produzenten sind auch
a.
Konsumenten.
Die Wirtschaftsteilnehmer im Kreislauf heissen Unternehmen (Produzenten) und
b.
Haushalte (Konsumenten).
c. Der Kreislauf besteht aus einem Güter- und einem Geldstrom.
Der Güterkreislauf zeigt, welche Güter hergestellt werden und welche Löhne die
d.
Unternehmen an die Haushalte bezahlen.
richtig
falsch
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30.
Wie heissen die drei Produktionsfaktoren?
a. 1. Sektor, 2. Sektor, 3. Sektor
b. Bruttoinlandprodukt, Volkseinkommen, Bruttosozialprodukt
c. Boden, Arbeit, Kapital
d. Konsumgüter, Investitionsgüter, Dienstleistungen
31.
Aussagen zu den Marktgesetzen:
a. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
b. Je grösser die Nachfrage, desto kleiner das Angebot.
c. Je höher der Preis, desto grösser das Angebot.
d. Ein tiefer Preis erhöht üblicherweise die Nachfrage.
richtig
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falsch
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32.
Wirtschaftssektoren: Welche Aussagen sind richtig, welche falsch?
a. Die Anzahl der Beschäftigten im 3. Sektor ist in der Schweiz am grössten.
b. Der Verarbeitung von Rohstoffen und Halbfabrikaten geschieht im 2. Sektor.
c. Der Polizeibeamte und der Notar arbeiten im 2. Sektor.
d. Der Bio – Landwirt arbeitet im 3. Sektor.
richtig
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falsch
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33.
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. (2)
a. Im weltweiten Handel wurden in den letzten Jahren immer mehr Hemmnisse aufgebaut.
Bei einem schwachen EURO verbilligt sich der Export (Ausfuhr) von Waren aus der
b.
Schweiz in die EU.
c. Vom weltweiten Freihandel profitieren die reichen Länder am meisten.
d. Nordamerika, Westeuropa und Asien dominieren den Welthandel.
34.
Aussagen zu den Organen der UNO:
In der UNO-Generalversammlung sind alle Mitgliederländer mit einer Stimme
a.
vertreten.
b. Im Sicherheitsrat haben alle 15 Mitglieder ein Vetorecht.
c. Hauptziel der UNO ist die Sicherung des Weltfriedens.
Blauhelm-Soldaten der UNO haben den Auftrag in einem Konflikt den Frieden
d.
zu erhalten und zu sichern.
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richtig
falsch
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Aussagen zu Zielen und Organisation der EU:
Ein Ziel der EU ist es, mittels wirtschaftlicher Zusammenarbeit der Länder
a.
Europas die Sicherung des Friedens in Europa verwirklichen.
Eine Vision der EU ist ein politischer Zusammenschluss der europäischen
b.
Staaten.
c. Der Hauptsitz ist in Berlin.
d. Die Mitgliedstaaten büssen einen Teil ihrer Selbständigkeit ein.
richtig
falsch
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Aussagen zu Steuern:
a. Die Steuerhoheit haben Bund, Kanton und Gemeinden.
b. Wer Steuern hinterzieht, muss mit Straf- und Nachsteuern rechnen.
Hundesteuer, Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer sind alles direkte
c.
Steuern.
Eine Einsprache gegen die Steuerveranlagung muss man an die Steuerd.
kommission richten.
richtig
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falsch
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IM STAAT MITBESTIMMEN
35.
36.
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37.
Aussagen zur Verrechnungssteuer:
Die Verrechnungssteuer kann mit Angabe des Guthabens in der Steuera.
erklärung zurückgefordert werden.
b. Der Verrechnungssteuersatz beträgt 25%.
c. Die Verrechnungssteuer wird nur von Lohn- und Sparkonto abgezogen.
d. Die Banken überweisen die Verrechnungssteuer direkt an die Bundeskasse.
richtig
falsch
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38.
Welche zwei Aussagen treffen für den Begriff Steuerprogression zu?
a. Die wirtschaftlich Schwächeren werden auf Kosten der wirtschaftlich Stärkeren entlastet.
b. Wer 50% mehr verdient, muss 50% mehr Steuern zahlen.
c. Alle Steuerpflichtigen müssen gleich viele Teile ihres Einkommens als Steuern bezahlen.
d. Wer mehr verdient, hat prozentual mehr Steuern zu bezahlen.

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39.
Welches ist der Zweck der Gewaltenteilung?
a. Die Arbeit zwischen den verschiedenen Behörden soll fair aufgeteilt werden.
b. Die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Behörden wird organisiert.
c. Die Anhäufung von zu viel Macht in der Hand von einzelnen Personen wird verhindert.
d. Die Kompetenzen zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden werden aufgeteilt.
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40.
Aussagen zu Parlament, Regierung und Gerichten:
a. Das Parlament macht Gesetze und kontrolliert Regierung und Verwaltung.
b. Die Gerichte richten, schlichten und regieren den Staat.
c. Ein Parlament hat mehr Mitglieder als die Regierung.
d. Die gesetzgebende Gewalt kann auch Judikative genannt werden.
41.
Welche zwei Aussagen treffen zu?
a. Der Nationalrat vertritt Volk und Stände (Kantone).
b. National- und Ständerat setzen Recht (machen Gesetze).
c. Die Vereinigte Bundesversammlung besteht aus dem National- und dem Ständerat.
d. Die Bundesräte gehören dem Parlament an.

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42.
Welche Aussage zum Zivilprozess stimmt nicht?
a. Anlass: Streit oder Forderung
b. Untersuchung: Polizei
c. Gesetzliche Grundlagen: ZGB oder OR
d. Entscheid: im Recht oder im Unrecht
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43.
Aussagen zu den Regierungsformen:
a. In einer Demokratie wird die Macht im Staat grundsätzlich vom Volk ausgeübt.
Wenn die Macht in einem Staat von einem Einzelnen oder einer Gruppe von
b.
Personen ausgeübt wird, spricht man von einer Diktatur.
c. Die Gewaltenteilung ist ein Merkmal einer Diktatur.
In einer indirekten Demokratie (wie z.B. Deutschland) kann das Volk das
d.
Parlament wählen und in die Gesetzgebung direkt eingreifen.
richtig
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falsch
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richtig
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falsch
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44.
Welche zwei Aussagen passen zu einer Demokratie?
a. Die Leitidee bei der Gesetzgebung ist nur das Wohl des Staates.
b. Durch unabhängige Massenmedien kann sich der Bürger seine eigene Meinung bilden.
c. Die Opposition kritisiert die Regierung.
d. Die drei Gewalten im Staat sind in einer Person konzentriert.

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45.
Welche Aussage zum Schweizerischen Regierungssystem ist richtig?
Das Volk kann mit Referendum und Initiative in die Arbeit des Parlamentes (Legislative)
a.
eingreifen.
b. Die Regierung auf Bundesebene wird direkt durch das Volk gewählt.
c. Konkordanz bedeutet, dass alle Parteien in der Landesregierung vertreten sind.
Der Bundespräsident der Schweiz hat eine ähnliche Position wie der französische oder
d.
amerikanische Präsident.
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46.
47.
Welche zwei Aussagen zum Verhältnis CH – EU sind richtig?
a. Die Schweiz hat mit der EU bilaterale Verträge abgeschlossen.
b. Die Schweiz kann ihre Argumente in Brüssel einbringen und in der EU mitbestimmen.
Die Schweiz hat durch Verträge mit der EU den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel
c.
akzeptiert.
Durch den freien Personenverkehr können Schweizerinnen und Schweizer ihren Beruf in
d.
der EU ausüben und in einem EU-Land wohnen.
Aussagen zu den Parteien:
Bundesratsparteien sind Parteien mit mindestens einem Sitz in der Landesa.
regierung.
Nicht-Regierungsparteien sind in Regierung (Exekutive) und Parlament
b.
(Legislative) nicht vertreten.
c. Die „Grünen“ und die „LEGA“ sind keine Bundesratsparteien.
Die in Parlamenten und Regierungen vertretenen Parteien in der Schweiz
d.
bekennen sich zu einer demokratischen Staatsform.
48.
Welches sind bürgerliche (eher rechte) Parteien? (2)
a. FDP
b. Grüne
c. SP
d. SVP
49.
Welche zwei Aussagen gehören zu den Zielen einer eher linken Politik?
a. Die Sozialversicherungen (AHV, IV, ALV…) dürfen nicht abgebaut werden.
Der Staat soll sich mit gesetzlichen Massnahmen dem Schutz der wirtschaftlich
b.
Schwächeren annehmen.
c. Grundsätzlich soll jeder Bürger eigenverantwortlich handeln und leben.
d. Die individuellen Freiheiten sind wichtiger als das Gemeinwohl.
50.
51.
52.
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richtig
falsch
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Aussagen zu politischen Rechten:
Unter aktivem Wahlrecht versteht man das Recht, selber abstimmen und
a.
wählen zu gehen.
b. Unter absolutem Mehr versteht man mindestens die Hälfte der Stimmen.
Jeder urteilsfähige und volljährige Schweizer Bürger hat das Stimm- und
c.
Wahlrecht.
In der Schweiz sind nur geheime Wahlen und Abstimmungen (an der Urne)
d.
erlaubt.
richtig
falsch
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Aussagen zum Wahlsystem:
Das Proporzwahlsystem bietet im Vergleich zum Majorz auch kleineren Parteien
a.
Wahlchancen.
b. Beim Kumulieren werden einem Kandidaten zwei Stimmen gegeben.
Es ist erlaubt, die Namen von Kandidaten aus mehreren Parteien auf die
c.
Wahlliste zu schreiben.
d. Panaschieren heisst, eine leere Liste in die Urne zu legen.
richtig
falsch
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Aussagen zu den Volksrechten auf Bundesebene:
Wenn ein vom Parlament in Bern beschlossenes Gesetz nicht gefällt, können
a. innerhalb von 100 Tagen 50000 Unterschriften gesammelt werden. Dies nennt
man Initiative.
Eine Volksinitiative hat zum Ziel, einen Artikel in der Bundesverfassung (BV)
b.
abzuändern oder die BV zu ergänzen.
Damit eine Volksinitiative angenommen wird, braucht es das „doppelte Mehr“
c.
(Volks- und Ständemehr).
Mit einem fakultativen Referendum kann das Parlament eine Volksabstimmung
d.
verlangen.
richtig
falsch
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VON ZU HAUSE AUSZIEHEN
53.
54.
55.
56.
57.
58.
59.
Aussagen zum Mietrecht:
a. Mietverträge müssen von Gesetzes wegen schriftlich abgeschlossen werden.
Mieten heisst, ich kann eine Sache gebrauchen und benützen und zahle dafür
b.
ein Entgelt.
Mietzinserhöhungen darf ein Vermieter nur mit einem amtlichen Formular
c.
mitteilen.
Der Mieter haftet für alle durch Abnützung entstandenen Schäden in der
d.
Wohnung.
richtig

falsch
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Welche zwei Aussagen zur Kündigung einer unmöblierten Wohnung sind richtig?
a. Eine Kündigung durch den Mieter ist formlos möglich.
Eine Kündigung muss mit einer Frist von mindestens 3 Monaten auf Monatsende
b.
erfolgen.
c. Vermieter müssen mit einem amtlichen Formular kündigen.
Bei einem Härtefall kann der Mieter die Kündigung bei der Schlichtungsbehörde
d.
anfechten und die Kündigung aufheben lassen.




Welche zwei Aussagen zur Hausratversicherung sind richtig?
a. Eine Hausratversicherung ist eine Sachversicherung und ist für Mieter obligatorisch.
b. Die Hausratversicherung zahlt Schäden an der Mietwohnung, die der Mieter verursacht.
Unterversicherung bedeutet, dass im Schadensfall die Leistungen der Versicherung
c.
gekürzt werden.
Die Mobiliarversicherung übernimmt Schäden an meinen Sachen, die durch Feuer oder
d.
Wasser entstanden sind.




Aussagen zum Konkubinat:
Für den überlebenden Partner eines Konkubinatspaares bestehen keine
a.
gesetzlichen Erbansprüche.
b. Ein Konkubinatsvertrag ist gesetzlich vorgeschrieben.
Es ist sinnvoll, die Anschaffungen eines Konkubinatspartners auf den Namen
c.
beider Partner in einem Inventar aufzuschreiben.
d. Das Konkubinat ist im Zivilgesetzbuch (ZGB) geregelt.
richtig
falsch

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Aussagen zum Eherecht:
Die Ehefrau erhält das Bürgerrecht des Mannes, dabei behält sie das
a.
Bürgerrecht, das sie als ledige Frau hatte.
b. Das ZGB schreibt den Ehepartnern eine bestimmte Rollenverteilung vor.
c. Mann und Frau sorgen gemeinsam für den Unterhalt der Familie.
Ehegatten können dem anderen die Auskunft über das Einkommen, das
d.
Vermögen und die Schulden verweigern.
richtig
falsch

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Aussagen zu Familie und Ehe:
Wer den Haushalt besorgt und die Kinder betreut, hat Anspruch auf einen
a.
Beitrag zur freien Verfügung.
b. Die Ehefrau ist für die Betreuung der Kinder zuständig.
c. Die Eltern haften grundsätzlich für Schäden, die ihre Kinder verursachen.
Die Kosten für den Unterhalt und die Ausbildung der Kinder müssen von den
d.
Eltern je zur Hälfte bezahlt werden.
richtig
falsch

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Aussagen zur Scheidung:
Bei der Scheidung auf Klage ist eine endgültige Scheidung erst nach Ablauf
a.
einer Trennungszeit möglich.
b. Eine Scheidung auf gemeinsames Begehren gibt es nicht.
c. Die elterliche Sorge für Kinder wird immer der Mutter übertragen.
Der Elternteil, der die elterliche Sorge für die Kinder hat, hat vom anderen
d.
Anspruch auf Unterhaltsbeiträge (Alimente).
richtig
falsch
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60.
61.
62.
63.
64.
Aussagen zum Güterrecht:
Geschenke, die die Eheleute während der Ehe erhalten, gehören in die
a.
Errungenschaft.
b. Die Errungenschaft kann von jedem Partner selber verwaltet werden.
In die Errungenschaft gehören Erträge für geleistete Arbeit während der Ehe
c.
sowie Erträge aus dem Eigengut.
Bei der Beendigung der Errungenschaftsbeteiligung erhält jeder Ehegatte die
d.
Hälfte des Vorschlages und sein Eigengut.
richtig
falsch
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Sachversicherung. Welche Aussagen sind richtig, welche falsch?
a. Alle Sachversicherungen sind freiwillig.
Eine Sachversicherung bezahlt in der Regel sowohl Schäden des Versicherten
b.
als auch solche an fremden Sachen.
Ein Diebstahl eines Fotoapparates wird in der Regel durch die
c.
Hausratversicherung bezahlt.
Unter Unterversicherung versteht man, dass die vereinbarte
d.
Versicherungssumme tiefer ist als der tatsächliche Wert der versicherten Sache.
richtig
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falsch
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richtig
falsch
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Sind folgende Möglichkeiten zur Prämienreduktion bei der Krankenkasse richtig oder
falsch?
a. Eine höhere Franchise wählen.
b. Eine Zusatzversicherung abschliessen.
Berufstätige, die beim Arbeitgeber eine Unfallversicherung haben, können die
c.
Unfalldeckung aus der Krankenkasse sistieren.
d. Zu einer günstigeren Versicherung wechseln.
Welche Aussage zur Krankenkasse stimmt nicht?
Grundversicherung: Der Versicherte kann die Krankenkasse frei wählen. Diese muss ihn
a.
vorbehaltlos aufnehmen (Freizügigkeit).
b. Je tiefer die Franchise, desto tiefer die Prämie.
Die Franchise ist ein Wahlbetrag, welchen man selber zahlen muss, bevor die
c.
Krankenkasse zahlt.
d. Der Selbstbehalt beträgt in der Regel 10%, aber maximal CHF 700.— im Jahr.
Aussagen zur Krankenversicherung:
Mit Selbstbehalt und Franchise beteiligen sich die Versicherten an den
a.
Krankheitskosten.
b. Die Grundversicherung ist obligatorisch.
c. Die Prämien für die Krankenkasse werden vom Lohn abgezogen.
Die Kosten für ambulante Arztkosten, Medikamente und Spitalaufenthalt in der
d. allgemeinen Abteilung (abzüglich Selbstbehalt und Franchise) werden von der
Grundversicherung getragen.
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richtig
falsch
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richtig
falsch
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DIE ZUKUNFT PLANEN
65.
Aussagen zur Arbeitsgesetzgebung:
Einen Zusammenschluss von Arbeitgebern aus der gleichen Berufsbranche
a.
nennt man Gewerkschaft.
b. Gewerkschaften sind Interessenvertreter der Arbeitnehmer.
Das Arbeitsrecht im OR hat viele Schutzartikel für den Arbeitnehmer
c.
(Mindestvorschriften).
Der Sinn des Arbeitsfriedens ist es, Konflikte zwischen sich konkurrenzierenden
d.
Firmen zu vermeiden.
Berufsschule LENZBURG
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Repetitionsfragen 3 Lehrjahre
(ab SEP 2016)
66.
67.
68.
69.
70.
Aussagen zum Gesamtarbeitsvertrag (GAV):
Ein Gesamtarbeitsvertrag ist ein Vertrag zwischen Arbeitgeber- und
a.
Arbeitnehmerverbänden.
Der Bundesrat kann einen GAV allgemein verbindlich erklären. Dann gilt dieser
b.
für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber einer Branche.
Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben für alle Branchen schriftliche
c.
Gesamtarbeitsverträge abgeschlossen.
Mindestlöhne, Arbeitszeiten, Ferien sind Regelungen, die im GAV schriftlich
d.
festgelegt werden.
richtig
falsch
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Aussagen zum Arbeitsvertrag:
Arbeitsverträge müssen nach Gesetz schriftlich abgeschlossen und von beiden
a.
Parteien unterschrieben werden.
Eine Kündigung, die vom Arbeitgeber während einer Sperrfrist ausgesprochen
b.
wird, ist nichtig.
c. Arbeitnehmer sind immer zur Leistung von Überstunden verpflichtet.
Der Arbeitgeber darf einen Arbeitnehmer aus wichtigen Gründen und wenn die
d.
Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar ist, fristlos entlassen.
richtig
falsch
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Welche Aussage zur Altersvorsorge ist richtig?
a. Die Altersvorsorge in der Schweiz basiert auf drei Säulen.
Die Überalterung stellt die AHV, nicht jedoch die Pensionskassen vor Finanzierungsb.
probleme.
c. AHV- und Pensionskassenrenten erhalten alle alten Menschen in der Schweiz.
d. Bei der Invalidenversicherung gilt das Prinzip „Rente vor Eingliederung“.
Welche Aussage ist richtig?
Bei Krankheit ist der Arbeitgeber nicht zur Lohnfortzahlung verpflichtet, weil die
a.
Krankenkasse in diesem Fall den Lohnersatz garantiert.
Die Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag sind im OR geregelt und hängen von der Dauer
b.
des Arbeitsverhältnisses ab.
Überstunden sind mit einem Lohnzuschlag von 20% oder mit Kompensation durch
c.
Freizeit auszugleichen.
Wenn ein Arbeitnehmer wegen Unfall nicht arbeiten kann, kann nur der Arbeitgeber –
d.
nicht jedoch der Arbeitnehmer - kündigen.
Welche zwei Aussagen zum Arbeitszeugnis sind richtig?
a. Arbeitszeugnisse haben bei einer Stellenbewerbung keine Bedeutung.
Der Arbeitgeber hat die Wahl, statt eines Zeugnisses nur eine Arbeitsbestätigung zu
b.
schreiben.
Ein Arbeitszeugnis gibt Auskunft über Art, Dauer, Leistungen und Verhalten eines
c.
Arbeitnehmers.
Nicht alle Arbeitszeugnisse sind nach dem Grundsatz „klar, wahr und wohlwollend“
d.
formuliert.
Berufsschule LENZBURG
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