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Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde:
Naturwissenschaften, Unterteilung in verschiedene Bereiche, unterschiedliche
Chemie Einzeldisziplinen Wöhler‘sche Harnstoffsynthese
Chemie-Einzeldisziplinen,
Definition verschiedener Begriffe: Analyse, Synthese, heterogenes, homogenes
System, Phase, der "reine Stoff“
Thema heute:
Th
h t Weitere
W it
wichtige
i hti Begriffe,
B
iff Atommodelle,
At
d ll
Atomkerne und -umwandlungen
Modul Allgemeine Chemie, CH01, Prof. Dr. Martin Köckerling, Uni Rostock
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Der „reine“ Stoff
Kriterien für einen reinen Stoff
Was ist ein „reiner“ Stoff? Wodurch können wir einen reinen Stoff von einem
Stoffgemisch unterscheiden ?
Eigenschaften von Stoffen – Einfluss von Verunreinigungen
Bei der Betrachtung von Stoffeigenschaften ist der Aggregatzustand immer eine
wichtige
g
Größe.
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Feststoff
Flüssigkeit
Gas
Plasma
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Diagramme, in denen der Zusammenhang zwischen Aggregatzustand (fest,
flüssig, gasförmig), Druck und Temperatur eines beliebigen Stoffes dargestellt ist,
heißen Zustandsdiagramme oder Phasendiagramme.
Phasendiagramme
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Das Phasendiagramm vom Wasser (H2O)
Kritischer Punkt
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Charakteristische „makroskopische“ Stoffeigenschaften
a) Siedepunkt
b) Schmelzpunkt
c) Dampfdruck
→ allgemein: „Thermische Eigenschaften“
Beispiele:
Siede- und Erstarrungskurven
g
des Wassers,, H2O
Schmelzpunkt:
Siedepunkt:
p
0,00 °C
100,00 °C bei p = 760 Torr ((mm Hg)
g) = 1013 mbar
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Siedepunktserhöhung und Gefrierpunktserniedrigung
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Neben den „makroskopischen“ Eigenschaften spielen die „mikroskopischen“
Eigenschaften
g
eine ebenso wichtige
g Rolle:
• Der atomare und molekulare Aufbau, Kristallstruktur, Molekülstruktur,
„Röntgenstruktur“
• Spektroskopische Eigenschaften
Zu jedem Stoff gehören immer spezifische Eigenschaften (Stoffeigenschaften).
Beispiele:
Siedepunkt, Schmelzpunkt, Dichte, elektrische Leitfähigkeit, Farbe, Transparenz,
chemisches Reaktionsverhalten…..
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Wie lassen sich die Eigenschaften von Stoffen verstehen
und erklären?
Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen den kleinsten Teilchen, die dem
St ff zugrunde
Stoff
d liegen
li
(d
(dem iinneren, atomaren
t
A
Aufbau),
fb ) den
d „Bindungen“
Bi d
“ ((welche
l h
die kleinsten Teilchen zusammenhalten) und den beobachtbaren bzw. meßbaren
Eigenschaften eines Stoffes.
 Frage nach dem Aufbau der Materie  „Atomistik“
Was passiert bei einer fortschreitenden Zerkleinerung von Materie  Mikroskop
 Ist Materie unendlich zerkleinerbar oder existieren kleinste,
kleinste unteilbare
„Teilchen“, A T O M E ?
 (gr.)
(gr ) unteilbar
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Historischer Überblick:
Atom- und Elementvorstellungen wurden erstmals in der griechischen
Naturphilosophie entwickelt.
Anaximander von Milet (611 – 546 v.Chr.)
„Der Urgrund aller Dinge ist das ‚Grenzenlose‘ ” ( - wesenloser Urstoff)
 Heisenberg / Albert Einstein
Anaximenes von Milet (588 – 525 v.Chr.)
„Der
Der Urstoff der Welt ist die Luft
Luft.“
Empedokles (495 – 435 v.Chr.)
„Die vier Grundstoffe sind Erde, Wasser, Feuer und Luft.“
Luft.
 Elemente
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Leukipp von Milet (450 v.Chr.)
Demokrit von Abdera (460 – 370 v.Chr.)
• Begründer des atomistischen Weltbildes
• „„Alle
e Sto
Stoffe
e bestehen
beste e aus e
einzelnen,
e e , nicht
c t
teilbaren Bausteinen,
zwischen denen sich leerer Raum befindet.“ (Atome)
 Bewegung,
Bewegung Vereinigung
 „Nichts entsteht aus Nichts, sondern alles aus
einem bestimmten Grunde und aus Notwendigkeit.“
Moderne Atomtheorie:
R. Boyle (1661)
L
Lavoizier
i i (1794)
J. Dalton (1766 – 1844)
Proust (1799)
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1.) Chemische Elemente bestehen aus kleinsten, nicht weiter zerlegbaren
Teilchen, den Atomen.
2.) Jedes Element besteht aus einer besonderen, für jedes Element
charakteristischen Art von untereinander gleichen Atomen; es gibt daher so
viele Atomsorten wie Elemente
Elemente.
3.) Atome sind nicht umwandelbar.
 Alchemisten / Fe → Au
4 ) Chemische Verbindungen entstehen erst durch chemische Reaktionen von
4.)
Atomen verschiedener Elemente. Die Atome verbinden sich in einfachen
Zahlenverhältnissen und damit Massenverhältnissen.
„Gesetz
G
der
d konstanten
k
Proportionen“
P
i
“
Bei allen chemischen Vorgängen bleibt die Gesamtmasse der beteiligten
Stoffe unverändert. Bilden zwei Elemente mehrere Verbindungen miteinander,
dann stehen die Massen desselben Elementes im Verhältnis kleiner ganzer
Zahlen.
p
Proportionen“
p
„Gesetz der multiplen
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