Ausstellung über Legionäre der Römischen Armee in Trier

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Ausstellung über Legionäre der Römischen Armee in Trier Bundeswehr
und Reservisten an Museumsnacht beteiligt
Das Rheinische Landesmuseum Trier präsentiert bis April 2013 in einer Sonderausstellung die
Militärgeschichte des antiken Mainz. In diese Zeit fällt die Trierer Museumsnacht, die diesmal ganz im
Zeichen des Militärs steht: Bundeswehr, Reservistenverband und United States Air Force Band in Europe
(USAFE) beteiligen sich am 15. September an einem Kooperationsprojekt mit dem Museum.
Zeugnisse römischer Vergangenheit aus der Region, wie Grabsteine römischer Legionäre und weitere
Inschriften auf Stein, geben Auskunft über den spannenden Abschnitt einer schon früher lebhaften
Epoche am Rhein. Die Exponate sind aus dem Mainzer Landesmuseum nach Trier, einer weiteren Stadt
mit bedeutendem römischem Erbe gebracht worden. Die Sonderausstellung „Im Dienst des Kaisers.
Mainz – Stadt der römischen Legionen“, wird in der Zeit vom 24. August 2012 bis zum 7. April 2013
gezeigt.
In diesem Zeitraum findet auch die Trierer Museumsnacht am 15. September statt. Ausgehend von der
Sonderausstellung zur Römischen Legion wird dieses Ereignis ganz unter dem Motto „Militär“ stehen.
Hierfür konnten das Mainzer Wehrbereichskommando II, der Reservistenmusikzug Trier des
rheinland-pfälzischen Landesverbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr und die USAFEBand als Kooperationspartner gewonnen werden.
Die Sonderausstellung selbst entspringt der Zusammenarbeit des Landesmuseums Mainz, des
Rheinischen Landesmuseums Trier und der Landesarchäologie, alles unter dem Dach der
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Der Schwerpunkt der Ausstellung für Trier ist deshalb
interessant, weil hier in der zivilen Metropole an der Mosel die Hinterlassenschaften des römischen
Militärs dünn gesät sind. Bei den Erlebnisführungen in Porta Nigra und Kaiserthermen sowie beim
Römerspektakel „Brot und Spiele“ wird zwar das Leben von Soldaten und Offizieren inszeniert, jedoch
nicht mit Originalfunden. Diese, rund 250 an der Zahl, werden nun in der Sonderausstellung im Trierer
Landesmuseum zu sehen sein.
Außer Inschriften und Grabsteinen sind auch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände darin vertreten. Sie
illustrieren Dienst und Alltagsleben der Legionäre in Mainz, die dort stationierten Truppen, ihre Bedeutung
für die bauliche und gesellschaftliche Entwicklung der römischen Stadt Mogontiacum und nicht zuletzt den
gefährlichen Einsatz an der Grenze des Imperiums. Zeitlich spannt sich der Bogen von der Anlage des
ersten Lagers für zwei Legionen durch Kaiser Augustus um 13/12 v. Chr. bis zum Abzug der römischen
Truppen am Beginn des 5. Jahrhunderts, der eine stark befestigte Zivilsiedlung zurückließ.
Die Ausstellung wird durch ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm gerahmt. Dazu zählen
Führungen, Vorträge, Programme für Kinder, kulinarische Events mit dem Museumscafé „Zeitsprung“,
sowie die Beteiligung am Trierer Römerfestival „Brot und Spiele“ und an der „Trierer Museumsnacht“ am
15. September. Daneben gibt es auch Vorführungen zur Ausrüstung und zum Leben der römischen
Legionäre. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.landesmuseum-trier.de zu finden.
Quelle: WBK II
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