Normalität. Ein Musical Theater HORA Regie: Nele Jahnke

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 Normalität. Ein Musical Theater HORA Regie: Nele Jahnke Fabriktheater/Rote Fabrik 5. Juni um 20:00: Uraufführung und von 6. Juni bis 10. Juni um 20:00 (Sa/So um 17:00) Festival Wildwuchs 12. Juni um 19:00, Kaserne Rossstall I Territori Festival di Tetro in Spazi Urbani 14. Juli um 20:00, Teatro Sociale Bellinzona Schlachthaus Bern 28. Oktober um 19:00 / 30. und 31. Oktober um 20:30 Fassung vom Mai 2015 1
Mit: Gianni Blumer, Matthias Grandjean, Gina Gurtner, Fabienne Villiger, Jonas Gygax, Sara Hess Regie: Nele Jahnke Regieassistenz: Vera Gujer Dramaturgie: Marcel Bugiel Musikalischer Leiter: Roman Lemberg Bühnenbild: Yassu Yabara Assistenz Bühnenbildbau und Requisiten: Fidel Morf Kostüm: Vivien Waneck Assistenz Kostüme: Alicia Nogueira Leceta Technik: Martin Holzhauer Video: Nicolas Schaltegger Video Interviews: Maxi Schmitz Produktionsleitung: Ketty Ghnassia Administration: Conny Marinucci Presse-­‐ und Öffentlichkeitsarbeit: Nani Khakshouri Produktionsassistenz: Priska Jenatsch Koproduktion: Fabriktheater, Rote Fabrik (Zürich), Festival Wildwuchs (Basel), Schlachthaus Theater Bern, Teatro Sociale Bellinzona -­‐ Bellinzona Teatro Gefördert durch: Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Pro Helvetia Schweizer Kultur-­‐
stiftung, Hamasil Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, G+B Schwyzer Stiftung Mit Dank an: Stiftung Wohnschule Mosaik Basel, Nolina applica GmbH Produktion: Theater HORA -­‐ Stiftung Züriwerk Texte 1. Ein Leben von der Stange führen, so sein wie alle anderen, geborgen im gesellschaftlichen Konsens – wie wundervoll das klingt! Leben, einfach nur leben, und das zu hundert Prozent: In einem behagli-­‐
chen Eigenheim, mit einem sicheren Einkommen, in einer harmonischen Zweierbeziehung, Nach-­‐
wuchs nicht ausgeschlossen. Mit anderen Worten: Normalität. Doch nur selten laufen die Dinge in der Wirklichkeit so reibungslos wie in einem Schlager von Beatrice Egli. Und selbst die Beziehung von Helene Fischer und Florian Silbereisen ist vermutlich nur halb so harmonisch, wie sie in der «Schwei-­‐
zer Illustrierten» erscheint. Welche Wahlmöglichkeiten hat man überhaupt? Und warum muss man eigentlich behindert sein, um seine Vorstellungen von einem besseren Leben auch mal in unironi-­‐
scher Eindeutigkeit zu artikulieren? Zum Mikro zu greifen und sich unter süsslicher Musikbegleitung in seinen ganz banalen Sehnsüchten zu outen, wird angesichts dieser Fragen zur Herausforderung und zur Chance zugleich. Denn in Normalität. Ein Musical stellt sich das grosse Glück der Schlagerver-­‐
sprechung ein. Für ein paar Bühnenmomente lang realisiert sich dabei die vielleicht letzte noch intak-­‐
te Utopie unserer Zeit: Ein Leben wie im Spiesser-­‐Musical. Das perfekte Idyll. 2
2. Dem durchschnittlichen Mitteleuropäer unserer Tage fällt es schwer, sich eine lebenswerte Alterna-­‐
tive zum bürgerlichen Lebensstil überhaupt nur vorzustellen. Zwischen einer wachsenden Deregulie-­‐
rung der Arbeit, der Pflicht zur permanenten Verfügbarkeit via Mail und Mobiltelefon, einem stei-­‐
genden Konkurrenzdruck und dem zunehmenden Verlust von Verlässlichkeiten und Verbindlichkei-­‐
ten sind irgendwie die nichtbürgerlichen Utopien verloren gegangen. Rückzug, Halt und eine irgend-­‐
wie heile Gegenwelt scheinen allein die Gesellschaftsmodelle zu bieten, wie sie bereits in den Hei-­‐
matfilmen der 50er Jahre propagiert wurden: sicheres Einkommen, grosse Liebe, Hochzeit, idyllisches Eigenheim, soziale Anerkennung, Kinder... Doch wie alle Utopien leuchtet auch die bürgerliche in schillernden Farben vor allem für die, denen sie verwehrt bleibt. Menschen mit einer geistigen Behinderung zum Beispiel. Scheinbar ungebrochen nehmen sie deshalb die paradiesgleiche Normalität und die einfachen, allzu einfachen Botschaften der TV-­‐Werbungen und Schlager für bare Münze – als Glücksversprechen, Heilsangebote, Lebensmo-­‐
dell. Ohne zu zögern machen sie sich an den Versuch, ganz unmittelbar das zu leben, was alle ande-­‐
ren in einem fort in vermeintlich subtileren, differenzierteren, weniger affirmativen Lebensformen zu sublimieren versuchen. Denn diese anderen, von denen die Aneignung der gesellschaftlichen Normalität gewissermassen erwartet wird, gehen leichthin auf ironische Distanz zu ihr, flüchten in ihre Intellektualisierung, und lehnen sie letztendlich vielleicht doch nur aus Versagensangst ab. Aus Angst, irgendwie nicht normal zu sein, weil sich beim Nachleben der Normalität das grosse Glück nicht einstellen will – weil alles, allem voran man selbst, ja dann doch viel komplizierter ist als im Heimatfilm oder dessen zeitgenössi-­‐
schen Spielarten. Mit NORMALITÄT. EIN MUSICAL befragt Theater HORA zusammen mit der jungen Regisseurin Nele Jahnke erneut das Verhältnis zwischen Menschen mit einer geistigen Behinderung und der Mehr-­‐
heitsgesellschaft. Ging es in den Produktionen DISABLED THEATER (2012, Konzept: Jérôme Bel) und MARS ATTACKS (2014, künstlerische Leitung: Das Helmi) um Exotik und Exotisierung von Menschen, die sich in irgendeiner Form von der Durchschnittsgesellschaft unterscheiden, steht diesmal die Durchschnittsgesellschaft und ihre so genannte Normalität selbst im Fokus. Warum träumt letztlich jeder davon, so zu sein wie die anderen, wo doch allenthalben Individualismus gepredigt wird und es angeblich normal ist, verschieden zu sein? Warum findet Selbstregulierung immer nur in Richtung Durchschnitt statt? In welchem Zustand befindet sich eine Gesellschaft, die nicht selten den Eindruck vermittelt, ihr kollektives Unterbewusstes setzte sich vor allem aus Schlagertexten zusammen? Und wie kommt es, dass heutzutage nicht einmal mehr die Behinderten verrückt sind, sondern letztend-­‐
lich die grössten Spiesser von allen? Curriculum Vitae Nele Jahnke wuchs in Röbel (Ostholstein) und Berlin auf. Von 2001-­‐2005 Mitglied von P14, des Jugendtheaters der Volksbühne-­‐am-­‐Rosa-­‐Luxemburg-­‐Platz Berlin und arbeitet seit 2005 immer wieder mit beim „Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-­‐Wissen“ ein Projekt von Hannah Hurtzig und der Mobilen Academy. Ab 2006 Studium der Schauspielregie an der Zürcher Hochschule der Künste, Ab-­‐
schluss Master of Arts 2011 mit „Geschlossene Gesellschaft“ (eingeladen zum Outnow! Festival). 2011 „Transitarche“ Projekt mit Behinderten und professionellen Schauspielern im Theaterhaus Gessnerallee, Südbühne, seitdem verbunden/aktiv im Inklusion-­‐Theaterbereich. Seit Oktober 2012 feste künstlerische Mitarbeiterin/Assistenz künstlerische Leitung beim Theater HORA. Re-­‐
gie/Mitarbeit bei La Petite Mort (2013), Freie Republik HORA (2013-­‐2016), Mars Attacks! (2014) und Goal Mania (2014). Leitung verschiedener Workshops: mit HKB (Master Modul Hochschule der Kün-­‐
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ste Bern). Zudem arbeitet Nele Jahnke als Performerin bei. “Deconstruction of Death“ von kraut_produktionen, „Wild thing“ Regie: Laura Kalauz, „Kokain“-­‐szenische Lesung, Einrichtung: Peter Kastenmüller. Neben ihren Arbeiten in Zürich ist sie immer wieder auch als Performerin und Regisseurin am Ball-­‐
haus Ost, Berlin tätig. Theater HORA Theater HORA wurde 1993 in Zürich (Schweiz) von dem Theaterpädagogen Michael Elber gegründet. Zielsetzung war und ist, die künstlerische Entwicklung von Menschen mit einer geistigen Behinde-­‐
rung zu fördern und ihnen auf einem professionellen Niveau zu ermöglichen, ihr aussergewöhnliches Können einem breiten Publikum zu zeigen. Die erste HORA-­‐Produktion entstand frei nach Michael Endes Roman «Momo»; die darin vorkom-­‐
mende Figur des Meister Hora gab auch dem Theater seinen Namen. Seitdem hat Theater HORA, ab 1998 auch mit GastregisseurInnen und –choreografInnen, rund 50 Theaterprojekte unterschiedlich-­‐
ster Art realisiert, daneben Kunstausstellungen, Musikprojekte – so seit 2005 die HORA’BAND -­‐ und internationale Theaterfestivals. 2003 wurde Theater HORA Teil der Stiftung Züriwerk und ist seitdem die erste -­‐ und bis heute einzige -­‐ professionell arbeitende Kulturwerkstatt für geistig behinderte KünstlerInnen in der Schweiz. Seit 2009 bietet das Theater Menschen mit einer geistigen Behinde-­‐
rung auch eine staatlich anerkannte Schauspiel-­‐Ausbildung an. Zu den wichtigsten Arbeiten der Gruppe zählen die Produktionen Lennie und George (1997) frei nach John Steinbecks «Von Mäusen und Menschen», die Modenschau Drehum: La Mode Folie (1998), die «Sommernachtstraum»-­‐Adaption All The World Is A Stage (1999), das Totaltheater 3D (2002) frei nach Dante, Dalí und Disney, Amanzi (2005) zusammen mit Kulturschaffenden aus Simbabwe, das in zehn Probentagen entstandene Faust 1+2 (2008), die Musical-­‐Produktion Quasimodo Geniti (2009) das erste Ausbildungsstück Die Geschichte vom Baum (2010), sowie das in aller Welt eingeladene Stück konzipiert von Jérôme Bel Disabled Theater (2012). Kürzlich entstandenen Produktionen ganz im Zeichen von bereichernden Kooperationen: Mars Attacks! (2014) mit dem Berliner Kollektiv Das HELMI, Goal Mania (2014) mit dem Schauspielhaus Zürich und Monster Truck, Human Resources (2015) mit der Zürcher Gruppe kraut_produktion. Herzstück des künstlerischen Selbstverständnisses von Theater HORA aber ist und bleibt die 2000 entstandene Nullimprovisation Die Lust am Scheitern, ein nach allen Seiten hin offener Theaterabend, in dem die HORA-­‐SchauspielerInnen zusammen mit Musikern aus Beat Fähs Theaterprojekt «Blauzone» auf der Bühne zusammenarbeiten. Theater HORA ist der Ansicht, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung über Fähigkeiten und Stärken verfügen, durch die sie in künstlerischer Hinsicht einen kompetenten gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag leisten können. Die ungefilterte Wahrnehmung der HORA-­‐Künstler zeigt verbor-­‐
gene Welten auf, die der Betrachter intuitiv verstehen kann. Darum ist es das Ziel aller Aktivitäten des Theaters HORA, diese wertschätzende Sicht im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Gianni Blumer Geboren 1989, ist Schauspieler bei Theater HORA. Zusammen mit Tiziana Pagliaro spielt er im Video-­‐
clip Morgefrüeh des Schweizer Reggae-­‐Sängers Dodo Jud. HORA-­‐Produktionen: Quasimodo Geniti (2009), Tanzpalast (2010), I can’t dance (2010), Faust 1&2 (2011), Das Schiff der Träume (2011), The Democaratic Set (2011) Box (2011), Disabled Theater (2012), Paganini & Ich (2012), La Petite Mort (2013), Solis (2013), Freie Republik HORA (2013), Mars Attacks! (2014), Goal Mania (2014), Human Resources (2015), Normalität. Ein Musical (2015) und in der TV-­‐Filmproduktion: “Stöffitown” (Sende-­‐
termin 2015) Marcel Bugiel Marcel Bugiel, geboren 1971, ist freier Dramaturg und Festivalkurator. Er studiert Angewandte Thea-­‐
terwissenschaft und Dramaturgie an den Universitäten Aix-­‐Marseille, Erlangen und München und 4
arbeitete dann als Regie-­‐ und Dramaturgieassistent am Schauspiel Bonn sowie als Organisationsassi-­‐
stent bei der Bonner Biennale. 2000 -­‐ 2003 war er festangestellt als Dramaturg am Theater Aachen (D), danach freischaffend als Dramaturg und Regisseur von Theaterprojekten und Mitarbeiter des bildenden Künstlers Michael Riedel. Seit 2008 arbeitet er als Kurator u.a. für die integrativen Theater-­‐
festivals NO LIMITS (Berlin), Grenzenlos Kultur (Mainz) und OKKUPATION (Zürich). Er initiierte die Zusammenarbeit von Theater HORA mit Jérôme Bel und begleitete deren gemeinsame Produktion «Disabled Theater» als Dramaturg. Nachdem er ein paar Jahre lang ausschliesslich für Projekte arbei-­‐
tete, in denen Performer/innen mit einer Behinderung mitwirkten (neben zahlreichen HORA-­‐
Projekten u.a. auch «Dschingis Khan» und «Regie» des Berliner Performance-­‐Kollektivs Monster Truck), öffnet er sich jetzt langsam wieder auch Tanz-­‐, Theater-­‐ und Performanceproduktionen ohne sie. Gemeinsam mit HORA-­‐Gründer Michael Elber hat Marcel Bugiel das Buch «Theater HORA. Der einzige Unterschied zwischen uns und Salvador Dalí ist, dass wir nicht Dalí sind» herausgegeben, das im Juni dieses Jahres im Verlag Theater der Zeit erschienen ist. Für das Projekt IntegrART des Migros Kulturprozent organisiert er gegenwärtig eine Tagung zum Verhältnis von behinderten Perfor-­‐
mer/innen und künstlerischen Standards im regulären Kunstbetrieb, die im Juni 2015 in Genf statt-­‐
findet. Matthias Grandjean Geboren 1970, ist Schauspieler bei Theater HORA. Für eine Plakatserie von insieme wird er als Model gebucht, als Trompeter hat er Gastauftritte bei der HORA’BAND und bei den Einweichern (Basel). HORA-­‐Produktionen: il sogno della vita (2004), Amanzi (2005), Der einzige Unterschied zwischen uns und Salvador Dalí ist dass wir nicht Dalí sind (2005), Herz der Finsternis (2007), The fool on the hill (2007), tour l'amour (2007), Tiopua (2008), Tanzpalast (2008), Das Lächeln aus Versehen (2008), Quasimodo Geniti (2009), Menschen!Formen! (2010), Faust 1&2 (2011), Das Schiff der Träume (2011), The Democaratic Set (2011) Box (2011), Disabled Theater (2012), Paganini & Ich (2012) und Die Lust am Scheitern (Version 2013),La Petite Mort (2013), Solis (2013), Freie Republik HORA (2013), Mars Attacks! (2014), Goal Mania (2014), Human Resources (2015) und Normalität. Ein Musical (2015) Gina Gurtner Gina Gurtner, geboren 1981 in Bern erhielt ihre Ausbildung zur Tänzerin an der Northern School of Contemporary Dance (England) und an der Martha Graham School of Contemporary Dance (als Sti-­‐
pendantin) in New York, USA. 2009-­‐2011 absolviert sie den Studiengang Master of Arts in Theater an der Hochschule der Künste Bern. Seither arbeitete sie als freischaffend als Tänzerin & Choreo-­‐
graphin. (U.A. an der Studiobühne des Opernhauses )Zürich, Joachim Schlömer, dem Theaterkollektiv 400asa ( „La Céremonie“, „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“, „Der Bus“, „Mary & Johnny“), “AGAINST“ (Hackerproductions P/CH), Kukuk-­‐Productions (D). Seit 2012 wirkt sie im Künstlerkollektiv DeRothfils mit. Jonas Gygax ... in Basel geboren und aufgewachsen, absolvierte nach dem Abitur von 2005 bis 2010 den Bachelor und den Master of Arts in Theater, Vertiefung Schauspiel, an der Zürcher Hochschule der Künste; er lebt als freischaffender Schauspieler mit seiner Frau und seinem Sohn in Zürich, beschäftigt sich vor allen Dingen mit Metaphysik und hat unter anderem gespielt inden Solo-­‐Projekten Ästhetisches Flu-­‐
chen I-­‐V (Zürcher Hochschule der Künste 2006-­‐2010), Forschungen eines Hundes (Theater der Künste 2009), O sol meus (Schauspielhaus Zürich 2010) und Gott ist nimmer satt(Schlachthaus Theater Bern 2011) sowie in Hiob (Theater am Neumarkt 2009, Regie: Stephan Müller), Der Tod eines Handlungs-­‐
reisenden (Schauspielhaus Zürich 2010, Regie: Stefan Pucher), A.N.D.Y. (Theater am Neumarkt 2011, Regie: Stephan Müller), Woyzeck (Theater am Neumarkt 2012, Regie: Yannis Houvardas), Der Teich (Theater Tuchlaube Aarau 2012, Regie: Anna Papst), Die Katze auf demheissen Blechdach (Schau-­‐
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spielhaus Zürich 2013, Regie: Stefan Pucher), Die Selbstgerechten (Schauspielhaus Zürich 2014, Regie: Anestis Azas) und Schweigen im Walde (Kaserne Basel 2014, Regie: Anna-­‐Sophie Mahler). Sara Hess Geboren 1986, ist nach einer Erstausbildung zur Buchbinderin Schauspielerin bei Theater HORA. Ne-­‐
ben dem Theater restauriert und verändert sie Holzstühle, bemalt diese und zeigt sie in Ausstellun-­‐
gen. Zusammen mit Damian Bright und Julia Häusermann tanzt sie für einen Clip des Ex-­‐Benneton-­‐
Models Melanie Alexander. HORA-­‐Produktionen: The fool on the hill (2007), Herz der Finsternis (2007), tour l'amour (2007), Tiopua (2008), Tanzpalast (2008), Quasimodo Geniti (2009), I can’t dance (2010), Faust 1&2 (2011), Ente, Tod und Tulpe (2011), Das Schiff der Träume (2011), The Democratic Set (2011), Box (2011), Disabled Theater (2012), Paganini & Ich (2012) und Die Lust am Scheitern (Version 2013), La Petite Mort (2013), Solis (2013), Freie Republik HORA (2013), My own Song (2014), Goal Mania (2014) und Normalität. Ein Musical (2015) Roman Lemberg Roman Lemberg, geboren 1980 in Tübigen, studierte Musiktheaterregie an der Theaterakademie Hamburg und an der Hochschule "Hanns Eisler" Berlin. Häufig arrangiert, leitet und spielt er Büh-­‐
nenmusiken zu Performances, Theaterstücken und Kammeropern. Inszenierungen mit seinen Bei-­‐
trägen waren u.a. an der Oper stabile Hamburg, auf Kampnagel Hamburg, an der Flämischen Oper Antwerpen/Gent an der Neuköllner Oper Berlin und am Stadttheater Koblenz zu sehen. 2012-­‐14 arbeitete er an der Kunstuniversität Graz im Rahmen des Forschungsprojektes "Zwischen Hermeneu-­‐
tik und Performativität" zu den Inszenierungsmöglichkeiten für die Opern des Repertoires. Gemein-­‐
sam mit der Leiterin Barbara Beyer gab er den Band "Die Zukunft der Oper" (Theater der Zeit, 2014) heraus. Seine Inszenierung der sakralen Oper "San Ignacio" wurde 2013/14 in den Kirchen des Jesuitenordens in Graz, Leoben und Wien gezeigt. Fabienne Villiger Geboren 1992. Von 2012 bis Sommer 2014 Schauspiel-­‐Auszubildende im Theater HORA, HORA-­‐
Produktionen: Paganini & Ich (2012), La Petite Mort (2013), Solis (2013), Freie Republik HORA (2013), My Own Song (2014), Goal Mania (2014), Human Resources (2015), Normalität. Ein Musical (2015) und in der TV-­‐Filmproduktion: “Stöffitown” (Sendetermin 2015) Yassu Yabara Yassu Yabara, geboren 1982 in Zurich ist freischaffende Bühnen-­‐ und Kostümbildnerin in Berlin und arbeitet mit verschiedenen Teams an Stückentwicklungen und experimentellen Musiktheaterkonzep-­‐
ten von Opernperformances bis Neue Musik Musicals. Seit ihrem Diplom 2011 an der UdK machte sie viele verschiedene Erfahrungen mit diversen künstle-­‐
rischen Teams in freien Produktionen in Berlin und an Stadttheatern in Deutschland, unter anderem arbeitete sie gemeinsam mit Nis-­‐Momme Stockmann am Schausspiel Frankfurt und Stadttheater Heidelberg, mit Georg Schütky an der Oper Leipzig und Staatstheater Mainz, mit Julia Lwowsky am Ballhaus Ost, Galerina Steiner und Neuköllner Oper und mit Nele Jahnke am Theaterhaus Gessneral-­‐
lee. Sie realisierte Installationen und Bühnenbilder für Kansai Nikikai Osaka in Japan, für das Hans -­‐
Otto Theater Potsdam, den Kubus der Volksbühne und das Hebbel am Ufer. 6
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