I DANIEl HARDINg DIRIgIERT ORCHESTER

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Daniel HArding
dirigiert
orchesternachwuchs
SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
Sonntag 14.6.2015
Philharmonie
19.00 – ca. 22.00 Uhr
Daniel Harding dirigiert
den Orchesternachwuchs
Akademie des Symphonieorchesters des
Bayerischen Rundfunks
mit derzeitigen und ehemaligen Stipendiaten
Bayerisches Landesjugendorchester
Mitglieder des Symphonieorchesters des
Bayerischen Rundfunks
Arnold Schönberg
»Kammersymphonie« für 15 Solo-Instrumente, op. 9
Pause
Hector Berlioz
»Symphonie fantastique«, op. 14 (»Épisode de la vie d’un artiste«)
•
Rêveries – Passions. Largo – Allegro agitato e appassionato assai
•
Un bal. Valse. Allegro non troppo
•
Scène aux champs. Adagio
•
Marche au supplice. Allegretto non troppo
•
Songe d’une nuit du Sabbat. Larghetto – Allegro – Dies irae –
Ronde du Sabbat. Dies irae et Ronde du Sabbat ensemble
Das Konzert wird von BR-KLASSIK mitgeschnitten.
Sendetermin (Berlioz): Samstag, 5. September 2015, ab 15.05 Uhr in »On stage«
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Liebe Konzertbesucher und
Musikfreunde,
es ist eine schöne Tradition des Symphonieorchesters geworden, in regelmäßigen Abständen mit jungen Talenten zu arbeiten! Wir geben
ihnen hier unsere Erfahrungen weiter, lassen uns aber auch von ihrer
Neugierde und Offenheit anstecken und freuen uns, wenn diese Begeisterung auf allen Seiten auf Sie, das Publikum, überspringt.
Bereits zum sechsten Mal dürfen wir Sie zu unserem Orchesternachwuchskonzert begrüßen. In diesem Jahr, darüber freue ich mich sehr,
hat Daniel Harding die Probenarbeit übernommen und leitet das heutige Konzert.
Daniel Harding ist dem Symphonieorchester seit vielen Jahren eng
verbunden, und er hat selbst erlebt, was es bedeutet, von Profis zu lernen. Als er gerade 18 Jahre alt war, machte Simon Rattle ihn zu seinem
Assistenten beim City of Birmingham Symphony Orchestra, zwei Jahre
später holte ihn Claudio Abbado in derselben Funktion zu den Berliner
Philharmonikern.
Doch steht die Jugend nicht nur hinsichtlich des Alters der Ausführenden als Motto über dem Konzert. Auch die Werke und ihre Komponisten
sind »jung« – nicht an Jahren, sondern im Geiste. Kreativ, progressiv, experimentierfreudig und bereit, alte Muster für neue, eigene, geniale Ideen
zu verlassen – so beeindrucken Schönbergs Kammersymphonie und
Berlioz’ Symphonie fantastique.
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Grußwort
Mit der anspruchsvollen Kammerbesetzung von 15 Solo-Instrumenten
bei Schönberg können die Akademisten des Symphonieorchesters ihre
künstlerische Reife unter Beweis stellen.
Für die große Besetzung bei Berlioz finden sich dann Mitglieder des
Symphonieorchesters mit dem Bayerischen Landesjugendorchester zusammen. Hier geht es um die Feinheiten des Orchesterspiels: das genaue
Aufeinanderhören, das schnelle Reagieren und das Finden eines homogenen Klangs in den Stimmgruppen, wobei die Profis den Nachwuchsmusikern mit Rat zur Seite stehen.
Auch über unsere gemeinsamen Konzertprojekte hinaus besteht eine
enge Zusammenarbeit des Symphonieorchesters mit dem Bayerischen
Landesjugendorchester und den Akademisten.
Die Akademie wurde anlässlich des 50. Geburtstages des Symphonieorchesters im Jahr 2000 gegründet.
Seit 2004 ist das Symphonieorchester Pate des Bayerischen Landesjugendorchesters, das bedeutet unter anderem, dass Mitglieder des Symphonieorchesters die jungen Musiker des BLJO als Mentoren betreuen. Dass
jene dann die Musik oft selbst zu ihrem Beruf wählen, ist eine schöne
Bestätigung für unser Engagement.
Einen erfüllten musikalischen Abend wünscht Ihnen im Namen des
Symphonieorchesters
Mariss Jansons
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Grußwort
Revolution! Mit Wiener Blut und
französischem Feuerkopf
Uta Sailer
Vorstoß in eine unbekannte Welt: Arnold Schönbergs
Kammersymphonie
Er stellte die Welt auf den Kopf. Arnold Schönberg, bekannt als Neutöner, als Revolutionär, als
Erfinder der so genannten Zwölftonmusik. Wer
aber war dieser Mann? Eines ist sicher: Man hätte
viel Spaß mit ihm haben können. Beim Kartenspielen z. B. mit von ihm selbst gestalteten Karten
oder beim Tennis. Schönberg spielte leidenschaftlich gern – u. a. mit seinem Komponistenkollegen George Gershwin. Und weil er auch Tischtennis liebte, gab es daheim ein Ping-Pong-Zimmer. Apropos daheim: Die Einrichtungsgegenstände in Schönbergs Zuhause waren größtenteils selbst geschreinert – nach dem Vorbild der
berühmten Bauhaus-Architekten, schnörkellos
und funktional. Und an den Wänden konnte
man eigene Bilder bestaunen. Schönberg malte
Porträts – so gut, dass sie in München in einer
Ausstellung des »Blauen Reiter« gezeigt wurden.
Genug jetzt? Noch lange nicht. Tierfreunde konnten mit Schönberg über Hunde fachsimpeln.
Und: Schönberg war Erfinder! Weil es ihn nervte,
die Noten seiner Kompositionen von Hand schreiben zu müssen, erfand er eine Notenschreibmaschine – 1911 wurde sie offiziell patentiert. Und
für das Ziehen der Notenlinien entwickelte er
auch noch ein eigenes Gerät – genannt Rastral.
Es ist offensichtlich: Im Kopf dieses Mannes tobte
ein Feuerwerk an Ideen. Kein Wunder, dass ihn
viele als Propheten bezeichneten und ihn seine
Anhänger aus tiefstem Herzen verehrten – am
meisten wohl seine beiden Schüler Alban Berg
und Anton Webern.
Entstehungszeit
1904 – 25. Juli 1906
Uraufführung
8. Februar 1907 in Wien
Lebensdaten des
Komponisten
13. September 1874
in Wien – 13. Juli 1951
in Los Angeles
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Arnold Schönberg
Arnold Schönberg (um 1908)
Der größte Teil der Musikwelt rümpfte aber erst mal die Nase über diesen Kreativkopf. Dabei hatte er ganz »ordentlich« angefangen. Mit Musik,
wie man sie erwartet hatte, gemacht gemäß den damals geltenden Regeln
der Kompositionskunst. Aber eines Tages wurde es Schönberg zu eng. Was
er in seinem Herzen fühlte, brauchte mehr Raum. Dur und Moll, die klassische Form der Symphonie, die Art und Weise, wie mit musikalischen
Themen und Motiven umgegangen wurde, das reichte nicht für das, was
in ihm vorging. Er hatte sich zwar in den alten Formen erprobt, z. B. in
seinem berühmten Streichsextett Verklärte Nacht, und war damit auch
sehr erfolgreich. Aber wenn man dieses Sextett hört, ist schon spürbar:
Die Musik platzt fast aus den Nähten. Das ließ sich nicht weiter ausreizen,
das Tonmaterial strebte über die bisherigen Grenzen hinaus.
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Arnold Schönberg
Von Arnold Schönberg eigenhändig angefertigte Spielkarten
Schönberg befreit sich also, pfeift auf die Regeln und macht sein eigenes
Ding. Als er mit seiner Familie Urlaub am Tegernsee verbringt, lässt er sich
von würziger Landluft und Bergblick inspirieren und schreibt seine erste
Kammersymphonie. Kammermusik oder Symphonie? Beides! Schönberg
vereint das Unvereinbare. 15 Solo-Instrumente spielen symphonische Musik.
Man könnte auch sagen: Ein Orchester spielt Kammermusik. Hier ist jedes
Instrument gleichberechtigt. Es gibt keine »Tutti-Schweine«, sondern nur
Solisten. Wie in einem musikalischen Parlament wird hier debattiert. Ein
Instrument äußert sich, ein anderes stimmt zu, greift Elemente aus der
Melodie auf, spinnt sie weiter. Ein anderes Instrument widerspricht und
bringt eine vollkommen neue Idee. Es kommt auch vor, dass alle an einem
Strang ziehen – Motiv einstimmig angenommen. Und spätestens, wenn
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Arnold Schönberg
Möbelentwurf von Arnold Schönberg (Bleistift, Tusche und Aquarell auf Papier)
ein markanter, punktierter Rhythmus einsetzt, spürt man, dass Schönberg
den Groove hatte. Stillstand gibt es hier ohnehin nicht. Die Musik rollt
und rollt. Es ist eine unbekannte Welt, in die uns Arnold Schönberg mit
seiner Kammersymphonie führt. Unvertraut, es gibt kaum Halt, Orientierung – so wie man es aus klassischen Symphonien gewöhnt ist, etwa
durch ein musikalisches Hauptmotiv, das immer wiederkehrt.
Kein Wunder, dass einige Zuhörerinnen und Zuhörer nach der Uraufführung im Jahr 1907 reichlich verstört waren. Ein Kritiker schwang sich zu
folgenden Worten auf: »Wenn ein in seine Phantasien versponnener, verrannter […] dergleichen niederschreibt – sei es. Aber man darf es nicht
aufführen.«
Dass so viele unterschiedliche Motive statt wenigen, eindeutig erkennbaren Hauptmotiven vorkommen, war das eine, woran sich die Musikwelt
stieß. Aber was mindestens genauso revolutionär war: Schönberg hebt
schon hier – lange bevor er seine eigene Methode der »Komposition mit
zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« erfindet – die uns vertraute
Dur-Moll-Tonalität aus den Angeln. Dissonanzen bleiben unaufgelöst. Und
statt des für die Dur-Moll-Harmonik charakteristischen Terzintervalls verwendet Schönberg Quartintervalle. Gleich am Anfang z. B. im Horn ist
eine kleine Quart-Fanfare zu hören. Auch im späteren Verlauf scheinen
immer wieder Quartintervalle oder sogar Quartakkorde auf. Wie kleine
Leuchttürme ragen sie heraus aus diesem weiten Meer der Klänge.
Ein dritter Punkt, in dem sich Schönberg von der Tradition gelöst hat, ist
die Tatsache, dass er seine Mini-Symphonie in einen einzigen Satz gepackt
hat – nicht in vier, wie sonst üblich. Aber trotzdem sind hier verschiedene
Abschnitte erkennbar. Der Anfang ist prägnant durch das Quartenmotiv
in den Hörnern. Der zweite Teil startet mit einem Oboenmotiv, das sogleich von der Geige übernommen wird. Frech und gewitzt geht es dann
weiter zu, bis Schönberg auf die Bremse steigt. Jetzt beginnt der dritte Teil
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Arnold Schönberg
Arnold Schönberg: Kammersymphonie, eine Seite der Dirigierpartitur mit
Anmerkungen des Komponisten
mit einer Geigenmelodie, ruhig und versonnen, und wenig später folgt
ein sehr schönes musikalisches Gespräch in den Klarinetten. Der vierte
Teil eröffnet mit aufwärtsgerichteten Quartsprüngen, gespielt vom Kontrabass im Flageolett und endet auch wieder mit Quarten, dieses Mal im
Pizzicato. Das ist der Startschuss für den letzten, wilden Abschnitt dieser
Komposition.
Es gibt also doch ein wenig Orientierung. Aber wofür braucht man eigentlich Orientierung in der Musik? Das Verlaufen ist rein musikalisch betrachtet vollkommen ungefährlich. Der gute Rat also lautet: Erwartungen
loslassen, sich neugierig in die Musik stürzen und mit offenen Ohren
durch Schönbergs Musikwelt segeln. Schönberg ahoi!
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schulkonzer t.ard.de
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donnerstag, 12.11.2015 11.00 uhr
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györgy ligeti „concer t românesc“ für orchester
s y mp h o n i e o r c h e s t e r d e s b aye r i s c h e n r u n d f u n ks
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herkulessaal der residenz münchen
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unter
Arnold SchönbergLivestream
concert.arte.tv
Das Durchbruchswerk: Hector Berlioz’ Symphonie fantastique
Bleiben wir maritim. Denn Hector Berlioz fühlte
sich, während er seine Symphonie fantastique
schrieb, wie auf hoher See: »Ich habe furchtbare
Unwetter über mich ergehen lassen müssen, mein
Schiff krachte in allen Fugen, aber schließlich
hat es sich doch wieder aufgerichtet; jetzt ist es
einigermaßen flott.« So flott, dass der symphonische Dampfer die ganze Welt erobert hat. Friedlich, ohne Kriegsgebaren. Dabei geht es wild zu
in dieser Komposition. Schließlich steckt ein feuriger Kopf dahinter. Der junge Berlioz ist Anfang
20, lebt in Paris und studiert Medizin, weil der
Vater es ihm vorgeschrieben hat. Aber seine Zeit
verbringt er lieber in der Oper als im Hörsaal.
Dort wird er infiziert mit dem Künstlervirus. Musik von Spontini, Gluck oder Salieri verzaubert
den Jüngling Berlioz. So sehr, dass er sein ungeliebtes Medizinstudium hinschmeißt und sich
ganz der Musik widmet – mit einem Studium
am Konservatorium. Der Vater ist erzürnt, Berlioz
pfeift auf familiäre Scheinharmonie (wie Schönberg auf sein Umfeld) und komponiert. Gute
Musik, sehr gute Musik, und dann der Knaller –
die Symphonie fantastique! Das Durchbruchswerk, der Startschuss für eine internationale
Karriere. Zündstoff für diese symphonische Rakete ist eine Dame: Harriet Smithson, Schauspielerin. Berlioz sieht sie Shakespeare spielen
und ist hoffnungslos verliebt. In einem Brief an
einen Freund schreibt er: »Ich dachte nur an
Shakespeare und an die geniale Darstellerin, an
die fair Ophelia, über die ganz Paris in Verzückung
geriet, und verglich mit Niedergeschlagenheit
den Glanz ihres Ruhmes mit dem Dunkel, in das
mein Name gehüllt war; endlich raffte ich mich
auf und beschloss, durch verzweifelte Anstrengung diesen ihr unbekannten Namen mit einem
Glanz zu umgeben, der bis zu ihr seine Strahlen
werfen sollte. Ich versuchte nun, was noch kein
Entstehungszeit
Februar – April 1830;
revidiert 1831/1832
Uraufführung
5. Dezember 1830 in der
Salle du Conservatoire in
Paris mit dem Orchester
der Société des Concerts
du Conservatoire unter der
Leitung von François-Antoine
Habeneck
Lebensdaten des
Komponisten
11. Dezember 1803 in La
Côte-Saint-André (Département Isère) – 8. März 1869
in Paris
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Hector Berlioz
Hector Berlioz, Gemälde von Émile Signol (1832)
Komponist in Frankreich versucht hatte. Ich wagte mich an das Unternehmen, im Conservatoire ein großes Konzert zu geben, dessen Programm
nur eigene Kompositionen enthalten sollte.«
Aha, da lodert das Liebesfeuer, und schon springt der Neid auf den Plan.
Sie, die schöne, edle Dame, ist berühmt. Er, der arme Komponist, unbedeutend. Der will er es zeigen – mit erwähntem Konzert in Paris. Es heißt
ja bis heute: Ruhm und Macht machen sexy. Das Konzert ausschließlich
mit Kompositionen von Berlioz am Pariser Musikkonservatorium findet
im Jahr 1828 tatsächlich statt. Alle sind begeistert – nur Lady Smithson
fehlt. Berlioz ist niedergeschlagen. Bei seinem Freund klagt er Monate
später: »Ich habe nicht mehr erreicht als am ersten Tage. Diese Leidenschaft bringt mich um; man hat so oft behauptet, dass allein die Hoffnung
die Liebe wachzuhalten vermöge! Ich liefere wohl den Beweis für das Gegenteil.« Im realen Leben geht nicht viel voran. Berlioz liebt leidenschaftlich
weiter, ins Leere – getroffen oder gar gesprochen hat er Lady Smithson noch
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Hector Berlioz
Harriet Smithson
nie. Das Desinteresse seiner Angebeteten verletzt Berlioz, und so verkehrt
sich die Liebe ins Gegenteil – in Verachtung: Berlioz macht sich an die
Arbeit, schreibt keine Liebesbriefe, sondern die Symphonie fantastique
mit dem Untertitel: Episode aus dem Leben eines Künstlers – gemeint
ist, natürlich, er selbst. Darin steckt alles, was er in seinem Herzen empfindet: Liebessehnsucht, Freude, Zweifel, Melancholie, Einsamkeit, Verletzung und Rache! Wieder in einem Brief heißt es: »Die Rache ist nicht
zu gewaltig. Ich beklage und verachte sie. Sie ist eine ganz gewöhnliche
Frau, mit einem instinktiven Genie begabt, um Seelenqualen auszudrücken, die sie selbst nie empfunden hat. Sie ist nicht fähig, ein so unendlich
tiefes und edles Gefühl, wie das, mit dem ich sie beehrte, zu fassen […]
Ich hoffe, die Unglückselige wird an diesem Tage zugegen sein […] Und
doch glaube ich es nicht; es ist unmöglich, dass sie sich nicht erkennt,
wenn sie das Programm meines Instrumentaldramas liest, und alsdann
wird sie sich hüten zu kommen.«
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Hector Berlioz
Die erfolgsverwöhnte Lady Smithson kommt doch zu einer der nächsten
Aufführungen und wird Berlioz vorgestellt. Jetzt schlägt Amor doppelt
zu. Berlioz wechselt wieder von Rachegelüsten zu Liebesgeflüster und
heiratet seine jahrelang Angebetete. Ende gut – alles gut?
Ja, Berlioz ist unter der Haube. Und seine Symphonie fantastique? Die
hat’s auch geschafft, ist ein Meisterwerk. Ein unerhörtes dazu. Berlioz hat
sie in fünf Sätze gepackt (auch Schönberg hatte sich für fünf Abschnitte
entschieden). Die geliebte Smithson geistert als »idée fixe«, als musikalisches Leitmotiv durch alle Sätze. Erstmals wird dieses musikalische
Hauptmotiv von den Flöten vorgestellt – in der langsamen Einleitung des
ersten Satzes. Es beginnt mit einem hoffnungsvollen Quartsprung nach
oben (die Quarte – Schönbergs Lieblingsintervall!), kehrt zum Ausgangston zurück, nimmt erneut Anlauf zu einem Sextsprung aufwärts, dann
geht’s gemütlich in langsamen Schritten wieder leicht bergab. Diese Tonfolge sollte man sich merken, sie ist das Motto der ganzen Symphonie,
verwandelt sich aber entsprechend der musikalischen Handlung, die ja
im Grunde eine Autobiographie Berlioz’ ist.
Damit die Zuhörer wissen, worum es in den einzelnen Sätzen geht, hat
Berlioz in der Partitur jedem Satz eine Überschrift mit Handlungsbeschreibung beigefügt. Zum ersten Satz mit dem Titel Träumereien – Leidenschaften schreibt er: »Der Übergang aus jenem Zustand melancholischer
Träumerei, unterbrochen durch Anwandlungen grundloser Freude, zu
jenem einer wahnsinnigen Leidenschaft mit ihren Regungen von Raserei
und Eifersucht, ihrer zurückkehrenden Zärtlichkeit, ihren Tränen, ihren
religiösen Tröstungen – dies ist der Gegenstand des ersten Satzes.«
Im zweiten Satz führt uns Berlioz auf einen festlichen Ball und lädt zum
Walzer ein. Wunderschön instrumentiert mit zwei Harfen, die der Musik
eine Portion Extraglanz verleihen. Die »idée fixe« scheint auch hier auf –
einmal in Flöte und Oboe, ein anderes Mal in der Klarinette. Berlioz
schreibt dazu: »Der Künstler ist in die verschiedensten Lebensumstände
versetzt; mitten in den Tumult eines Festes, in friedvolle Betrachtung der
Schönheiten der Natur; aber überall, in der Stadt wie auf dem Lande,
erscheint ihm das geliebte Bild und versetzt seine Seele in Unruhe.«
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Hector Berlioz
Symphonie fantastique: Rêveries, erste Seite der autographen Partitur
Der dritte Satz ist eine Szene auf dem Lande: Ein Kuhreigen eröffnet den
Satz, stimmungsvoll dargeboten von Englischhorn und Oboe im Dialog.
Es herrscht eine friedliche Stimmung, doch dann setzt das Zweifeln, Grübeln ein: »Er sinnt über seine Einsamkeit nach: Er hofft, bald nicht mehr
alleine zu sein […] Doch wenn sie ihn täuschte! […] Diese Mischung
von Hoffnung und Furcht, diese Gedanken von Glück, durch dunkle Vorahnungen verdüstert, bilden den Gegenstand des Adagio.« Die »idée fixe«
taucht auch in diesem Satz auf – z. B. gemeinschaftlich gespielt von Flöte
und Oboe. Als am Ende dann nochmals der Kuhreigen anklingt, jetzt aber
nur noch ein Instrument zu hören ist, kann man ahnen, dass die Liebe
unerfüllt bleiben wird. Dumpfes Donnergrollen aus dem Orchester unterstreicht diesen Eindruck.
Der Künstler ist am Ende. Im vierten Satz (Der Marsch zum Richtplatz)
versucht er, sich zu vergiften. Das aber misslingt, und so kommt es, dass
der Hauptprotagonist der Symphonie eine höllische Vision durchleidet.
Er träumt, seine Geliebte ermordet zu haben und dafür jetzt hingerichtet
zu werden. Berlioz drückt es so aus: »Der Zug nähert sich unter den Klängen eines bald düsteren und wilden, bald prächtigen und feierlichen
Marsches, in dem dumpfes Geräusch schwerer Tritte ohne Übergang auf
Ausbrüche von größter Lautstärke folgt.« Unaufhaltsam marschiert die Musik voran, hohl klingende Bläserfanfaren ertönen, und als in der Klarinette
die »idée fixe«, das Motiv für die Geliebte, erklingt, ist es ein letztes Aufzucken der Liebe in des Künstlers Brust. Ein Schlag – die Guillotine fällt,
Aufruhr der Umstehenden. Das Grauen geht weiter.
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Hector Berlioz
Der Schlusssatz (Traum einer Walpurgisnacht) ist eine Art symphonische
Geisterbahnfahrt. Berlioz schreibt dazu: »Er sieht sich beim Hexensabbat,
inmitten einer abscheulichen Schar von Geistern, Hexen und Ungeheuern
aller Art, die sich zu seiner Totenfeier versammelt haben. Seltsame Geräusche, Stöhnen, Ausbrüche von Gelächter, ferne Schreie, auf die andere
Schreie zu antworten scheinen.«
Es sind sogar Totenglocken zu hören, und die Blechbläser stimmen das
»Dies irae« für den Verstorbenen an. Die »idée fixe« erscheint hier vollkommen verzerrt in den Klarinetten, die Geliebte ist entstellt, hässlich, selbst
hexenartig. Sie tanzt mit Hexen und Gespenstern einen wilden Reigen,
angestimmt von den Streichinstrumenten. Und wenn am Ende »Dies irae«
und Reigen gleichzeitig erklingen, entspinnt sich ein furioses Finale im
Orchestertutti.
Was für ein Wurf, diese Symphonie fantastique! Eine wahnwitzige Vision,
eine Revolution für das Musikleben und der Beginn eines großen Künstlerlebens.
Hector Berlioz (1831)
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Hector Berlioz
Akademie des Symphonieorchesters
des Bayerischen Rundfunks
»Ein Jungbrunnen für unser Orchester« und ein Garant für den Erhalt
der hohen künstlerischen Qualität – so sehen die Mitglieder des Symphonieorchesters ihre Akademie. Für die Akademisten ihrerseits bedeutet
die zweijährige Ausbildungszeit beim Symphonieorchester eine harte,
aber inspirierende und prägende Schule und ein Sprungbrett für die
professionelle Laufbahn in einem Spitzenorchester. So lässt sich das Verhältnis zwischen Orchester und Akademie als ein gegenseitiges Geben
und Nehmen beschreiben, als eine Symbiose, von der beide Seiten gleichermaßen profitieren. Seit Oktober 2001 setzt die Akademie ihr Konzept erfolgreich in die Tat um, und der Lohn könnte nicht schöner sein:
Nahezu alle der inzwischen über 130 Absolventen fanden Anstellungen
in renommierten Orchestern, zehn konnten sich auch direkt für das
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks qualifizieren. Damit
hat sich die Akademie als wichtiger Brückenschlag zwischen der Hochschulausbildung und der späteren Berufsausübung als Orchestermusiker
fest etabliert.
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Biographien
Eine zentrale Säule des Akademiekonzepts ist das Mitwirken in den
Konzerten des Symphonieorchesters, durch das die jungen Musiker hochprofessionelles Arbeiten kennenlernen. Die »unglaubliche Geschwindigkeit und Perfektion bei der Vorbereitung«, das »ganz schnelle Reagieren«,
aber auch das soziale Miteinander, das »Sich-Einfügen in die Gruppe«
und das Entdecken der »eigenen Rolle und Aufgabe« – all dies lässt sich
an keiner Hochschule, sondern nur in der Praxis eines Spitzenorchesters
erlernen. Weitere wichtige Aspekte der Ausbildung sind der instrumentale Einzelunterricht durch Mitglieder des Symphonieorchesters sowie
das Mentale Training, mit dessen Hilfe die Musiker lernen, mit Stress
und Nervosität umzugehen, die Konzentration zu steigern und ihre ganz
persönlichen Fähigkeiten optimal zu nutzen. Auch die Kammermusikreihe der Akademie ist ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungskonzepts. In unterschiedlichen Besetzungen und unter Anleitung von Dozenten aus dem Orchester studieren die Stipendiaten anspruchsvolle
Werke der Literatur ein, erweitern ihre stilistischen Kenntnisse und sammeln wertvolle Erfahrungen im solistischen Zusammenspiel und öffentlichen Auftreten, oft an besonderen Orten wie im Hubertussaal in
Schloss Nymphenburg, im Kloster Seeon oder – im Zusammenwirken
mit bildender Kunst – in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung.
Und wie beschreiben die Akademisten selbst ihre Zeit beim Symphonieorchester? Als »unglaubliches Glück« und als »Eröffnung unzähliger
Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln«. Und genau das ist das Ziel:
Wer die Akademie mit Erfolg absolviert hat, dem sollen alle Türen offen
stehen.
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Biographien
Bayerisches Landesjugendorchester
Als Förderer von Spitzenbegabungen und als Konzertorchester genießt
das Bayerische Landesjugendorchester (BLJO) höchstes Ansehen. Seit nun
schon 40 Jahren bietet es Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren eine
fundierte Ausbildung sowohl in der großen symphonischen Besetzung
als auch in der Kammermusik. Die jungen Musiker werden durch erfahrene Dozenten betreut, setzen sich intensiv mit den großen Werken der
Orchesterliteratur sowie mit neuen Strömungen der Musik auseinander
und sammeln – unter Leitung namhafter Dirigenten – wertvolle künstlerische Erfahrungen auf nationalen und internationalen Konzertpodien
sowie in Aufnahmestudios. Eine enge Verbindung besteht zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das das BLJO seit 2004 als Pate
begleitet. Gemeinsame Proben und Konzerte mit den Berufsmusikern des
Symphonieorchesters zumeist unter der Leitung von Mariss Jansons zählen
zu den herausragenden Projekten in der Arbeit des Ensembles und vertiefen die Einblicke in das professionelle Orchesterspiel sowie in den Beruf
des Orchestermusikers.
Gegründet wurde das BLJO mit dem Ziel, begabten Instrumentalisten
bereits während ihrer Schulzeit die Möglichkeit zu geben, das gemein20
Biographien
schaftliche Musizieren innerhalb eines großen Klangkörpers kennenzulernen. Deswegen ist die Mitgliedschaft im BLJO an die Voraussetzung
geknüpft, noch Schüler zu sein. Während der Schulferien kommen die
jungen Musiker zu konzentrierten Arbeitsphasen zusammen, im Winter
im Schloss Weikersheim im Taubertal, im Sommer im Südtiroler Städtchen
Eppan. Während dieser Phasen werden neue symphonische Werke einstudiert und neue Mitglieder in den Klangkörper integriert. In den Herbstferien findet ein drittes Projekt statt, in dem ausgewählte Musiker des Orchesters in kleinen Besetzungen vom Duo bis zum Zehnerensemble Kammermusik erarbeiten.
Träger des Ensembles, das inzwischen mehr als 2200 Nachwuchstalente
durchlaufen haben, ist der Landesausschuss Bayern »Jugend musiziert«
e.V., seine Finanzierung erhält das BLJO vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.
Weitere Informationen, auch über die Möglichkeit, Mitglied zu werden,
unter: www.bljo.de
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Biographien
Die Mitwirkenden des heutigen Konzerts
Arnold Schönberg: »Kammersymphonie«, op. 9
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
mit derzeitigen und ehemaligen Stipendiaten
Sophie Pantzier (Violine 1)
Jung-Eun Shin (Violine 2)
Gideon Wieck (Viola)
Zoé Karlikow (Violoncello)
Matej Varga (Kontrabass)
Pantxoa Urtizberea (Flöte)
Guilherme Filipe Costa e Sousa (Oboe)
Maïwenn Nicolas (Englischhorn)
Florentine Simpfendörfer, Stephan Oberle (Klarinette)
Maximilian Krome (Bassklarinette)
Jusara Moser (Fagott)
David Schumacher (Kontrafagott)
Marlene Pschorr, Kristian Katzenberger (Horn)
Hector Berlioz: »Symphonie fantastique«, op. 14
Bayerisches Landesjugendorchester
Felicitas Baumann, Aviva Fischer, Marleen Kiesel, Katja Maderer,
Annabel Nolte, Barbara Rüttinger, Elena Schneider, Cornelia Schupp,
Anne Schweikl, Sophia Stiehler, Roberta Verna, Friederike von Urff,
Eliana Wildgruber (Violine 1)
Julia Algarotti, Bonifaz Baumann, Miriam Frind, Johannes Hiebl,
Naomi Honda, Shiori Katsura, Magdalena Maier, Susanna Marquardt,
Ayano Miura, Barbara Mühlbauer, Lena Webermann, Anna Wiedemann
(Violine 2)
Lina Bohn, Franziska Engel, Antonia Fichtl, Henrik Heuer, Sophie Kiening,
Sophia Pustet, Theresa Wagner (Viola)
Davide Carlassara, Lucia Meyer, Bernhard Popp, Jakob Rüttinger,
Michael Schorr, Kilian Sicklinger, Juliane von Urff, Elias Wagner
(Violoncello)
Leo Breuer, Friederike Klek, Simone Kreuzpointner, Julian Schlootz,
Christine Schweikl (Kontrabass)
Lea-Christina Arenz, Margarethe Geigerhilk (Flöte)
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Mitwirkende
Lorenz Eglhuber, Stefan Zeininger (Oboe)
Felicia Bulenda, Jonathan Weimer (Klarinette)
Nico Bittel, Lena Nell, Felix Schwamm, Lea Vogel (Fagott)
Benjamin Engl, Leo Heidweiler, Julius Hochwimmer, Annalena Kolb
(Horn)
Benedikt Neumann, Thomas Rath, Tommes Rute, Julia Schneider
(Trompete)
Kilian Kiemer, Andreas Klier, Jonas Stadlbauer (Posaune)
Thomas Pfaffinger, Kilian Scheuring (Tuba)
Clara Simarro-Röll, N.N. (Harfe)
Korbinian Fichtl, Christian Janker, Godwin Schmid, Valentin Vötterl,
Sebastian Forster, Timo Lukas Stucky (Schlagzeug)
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundunks
Julia Ungureanu (Violine 1)
Gideon Wieck (Viola)
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Tobias Steymans, Daniel Nodel (Violine 1)
David van Dijk, Celina Bäumer (Violine 2)
Benedict Hames, Klaus-Peter Werani (Viola)
Hanno Simons, Eva-Christiane Laßmann (Violoncello)
Heinrich Braun (Kontrabass)
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Mitwirkende
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Biographien
Daniel Harding
Daniel Harding, 1975 in Oxford geboren, begann seine Laufbahn als Assistent von Sir Simon Rattle beim City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem er 1994 sein professionelles Debüt gab. In der Spielzeit
1995/1996 assistierte er Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern,
seinen ersten öffentlichen Auftritt mit diesem Orchester absolvierte er
1996. Neben Verpflichtungen in Trondheim und Norrköping war Daniel
Harding von 1997 bis 2003 Musikdirektor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie zuletzt Chefdirigent und Musikdirektor des Mahler
Chamber Orchestra (2003–2011), das ihn mit dem Titel Conductor Laureate auf Lebenszeit geehrt hat. Derzeit ist Daniel Harding Musikdirektor
des Schwedischen Radio-Symphonieorchesters, Erster Gastdirigent des
London Symphony Orchestra und Künstlerischer Direktor der Ohga Hall
im japanischen Karuizawa. Als Music Partner ist er außerdem dem New
Japan Philharmonic Orchestra verbunden. Gastauftritte führen Daniel
Harding zu weltweit führenden Orchestern wie den Berliner und Wiener
Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, dem Concertgebouworkest
Amsterdam sowie den großen amerikanischen Orchestern. Als Operndirigent hat er sich u. a. mit Produktionen an der Mailänder Scala (Idomeneo,
Salome, Herzog Blaubarts Burg, Il Prigioniero, Falstaff ), am Royal Opera
House Covent Garden in London (Wozzeck, The Turn of the Screw), an
der Bayerischen Staatsoper in München (Die Entführung aus dem Serail)
und bei den Salzburger Festspielen (Don Giovanni, Le nozze di Figaro,
Ariadne auf Naxos) einen Namen gemacht. Regelmäßig ist er auch beim
Festival in Aix-en-Provence zu erleben, bisher u. a. mit Così fan tutte, Don
Giovanni, The Turn of the Screw, La traviata, Evgenij Onegin und Le nozze
di Figaro. In der Spielzeit 2012/2013 debütierte Daniel Harding an den
Staatsopern in Berlin und Wien mit Wagners Fliegendem Holländer. Für
seine Aufführungen der Cavalleria rusticana und Pagliacci an der Mailänder Scala 2011 wurde er mit dem renommierten Abbiati-Preis geehrt. Auch
viele seiner CDs wurden prämiert, so die Aufnahmen von Mozarts Don
Giovanni, Brittens Billy Budd und The Turn of the Screw. Beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist Daniel Harding ein gern gesehener Gast, zuletzt stand er im vergangenen Februar in München am
Pult. Auf dem Programm standen die drei letzten Mozart-Symphonien.
Auch zwei CD-Produktionen sind aus der gemeinsamen Arbeit hervorgegangen: Arien deutscher Opern der Romantik und Schumanns FaustSzenen, beide mit dem Bariton Christian Gerhaher. Daniel Harding ist
Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres und Mitglied der Royal Swedish Academy of Music.
25
Biographien
esang
löte
osaune
lavierduo
31. August bis 18. September 2015
Anmeldeschluss
31. März 2015
www.ard-musikwettbewerb.de
Klaviertrio
Gesang
Bläserquintett
Oboe
Trompete
Klavier
Schlagzeug
Viola
Klarinette
Flöte
Violoncello
Fagott
Posaune
Harfe
Klavierduo
Horn
Streichquartett
Violine
Kontrabass
Orgel
Gitarre
64. Internationaler
Musikwettbewerb der
ARD München
Alle Wertungsspiele
sind öffentlich.
Begleitung durch das
Münchener
Kammerorchester,
das Münchner
Rundfunkorchester
und das
Symphonieorchester
des Bayerischen
Rundfunks.
Preise über
135.000 c sowie
Konzertengagements
und
Rundfunkaufnahmen
für Preisträger.
MUSICA VIVA
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SO. 25.10.2015
Herkulessaal
11.30 Uhr
musica viva Matinee:
Akademiekonzert
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Foyer des BR-Hochhauses
Arnulfstr. 42, 80335 München
Mo.–Fr. 9.00–17.30 Uhr
Telefon: (089) 59 00 10 880
Telefax: (089) 59 00 10 881
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PETER EÖTVÖS
Leitung
PAUL JEUKENDRUP
Klangregie
BAYERISCHES
LANDESJUGENDORCHESTER
KARLHEINZ STOCKHAUSEN
»Hymnen (Dritte Region)«
Elektronische Musik mit Orchester
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Im Rahmen des Stockhausen-Festivals der
musica viva vom 21. bis 25. Oktober 2015
Weitere Informationen unter:
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Vorschau / Karten
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Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons
Chefdirigent
NIKOLAUS PONT
Orchestermanagement
Bayerischer Rundfunk
Rundfunkplatz 1
80300 München
Telefon: (089) 59 00 34 111
IMPRESSUM
Herausgegeben vom Bayerischen Rundfunk
Programmbereich BR-KLASSIK
Publikationen Symphonieorchester
und Chor des Bayerischen Rundfunks
Verantwortlich
Dr. Renate Ulm
Redaktion
Dr. Vera Baur
Graphisches Gesamtkonzept
Bureau Mirko Borsche
Umsetzung
Antonia Schwarz, München
Druck
alpha-teamDRUCK GmbH
Nachdruck nur mit Genehmigung
Das Heft wurde auf chlorfrei gebleichtem
Papier gedruckt
Textnachweis
Uta Sailer: Originalbeitrag für dieses Heft;
Biographien: Vera Baur.
Bildnachweis
© BR / Matthias Schrader (Jansons); Eberhard Freitag: Arnold Schönberg mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek
1973 (Schönberg); © VG Bild-Kunst, Bonn
2015 (Spielkarten, Möbelentwurf); Arnold
Schönberg, Kammersymphonie für 15 SoloInstrumente, op. 9: © Copyright 1922, 1950
by Universal Edition A. G., Wien/UE 35552;
Académie de France à Rome, Villa Medici
(Berlioz S. 11); Wikimedia Commons
(Smithson); Hans Kühner: Hector Berlioz.
Charakter und Schöpfertum, Olten 1952
(Autograph Berlioz); Reboul-Berlioz Collection, Paris (Berlioz S. 15); © Astrid Ackermann (Akademie des Symphonieorchesters);
© Julian Hargreaves (Harding); Archiv des
Bayerischen Rundfunks.
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Impressum
A
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Sprungbrett
zu den Orchestern der Welt
Ausbildungsplätze
4 Violinen
1 Flöte
2 Violen
2 Violoncelli
1 Oboe
1 Trompete
1 Horn
2 Kontrabässe
1 Klarinette
1 Posaune
1 Fagott
1 Pauke mit Schlagzeug
Ausbildung
• Instrumentaler Einzelunterricht
• Mentales Training
• Kammermusik
• Mitwirkung bei Proben und Konzerten des Symphonieorchesters
Erfolg
Absolventen der Akademie finden Engagements in renommierten Orchestern
im In- und Ausland
Konzerttermine
• Sonntag, 21. Juni 2015, Festsaal Kloster Seeon
• Donnerstag, 9. Juli 2015, Hubertussaal Schloss Nymphenburg
Förderer
Die Akademie dankt
F
R
E
U
N
D
E
S Y M P H O N I E O R C H E S T E R
B A Y E R I S C H E R R U N D F U N K
e.V.
Kontakt
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Geschäftsführung: Christine Reif
Hanselmannstraße 20, 80809 München
Telefon: 089/3509-9756
Fax: 089/3509-9757
E-Mail: so.akademie@br.de
www.br-klassik.de
Sonderkonzert
14.6. 2 015
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